Blogstöckchen: „This is how I work – This is how I blog“

ilja klein3Heute habe ich von meiner lieben Kollegin Cordula Nussbaum eine Mail erhalten, in dem Sie mir ein so genanntes Blogstöckchen zuwarf, dessen Ursprungsidee von Isabella Donnerhall stammt. Und ich gebe es zu, aber ich musste erst einmal Google bemühen, um was genau es sich dabei handelt. Kurz und knapp: Es ist eine Art Online Fragebogen, den Blogger ausfüllen, und dann weiterreichen. Okay, hier also ein paar Einblicke in meine Arbeitsweise.

Blogger Typ?

Ich bin kein typischer Blogger und in eine Schublade passe ich sowieso nicht.  Mein Blog für mich vor allem das perfekte Medium, um meine vielen Ideen, Gedanken und Impulse rund um das Thema Veränderung meinen Lesern, Kunden und Fans zugänglich zu machen.

Gerätschaften Digital?

Ich nutze ein MacBook Air als Hauptarbeitsmittel, ein iPhone als mobiles Büro und ein iPad, um unterwegs EBooks zu lesen und Videos anzuschauen.

Gerätschaften analog?

Ich habe immer ein Notizbuch dabei, in dem ich Geschichten und Ideen aufschreibe, die möglichweise geeignet sind, irgendwann einmal in einem Vortrag oder einem meiner Bücher verwendet zu werden. Eines habe ich nämlich vor langer Zeit gelernt: Ein Gedanke, der einmal verloren ist, kommt so schnell nicht wieder.

Arbeitsweise?

Leidenschaftlich, hart und mit viel Spaß. Ich arbeite nie nach Plänen, selten mit Struktur und schon gar nicht von 9 to 5. Wenn ich mich in eine Aufgabe verbissen habe, bleibe ich so lange dran, bis ich sie erledigt habe.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und zur Bookmark-Verwaltung?

Ich lese pro Woche mindestens 1-2 Bücher und nutze vor allem meine Reisezeit für Hörbücher, Podcasts etc. Ideen schreibe ich sofort auf. Online nutze ich Evernote, um interessante Artikel oder Webseiten zu sammeln. Für die Blogs, die ich regelmäßig verfolge, verwende ich Feedly, um alles schön zusammengefasst am MacBook oder auf dem iPad lesen zu können.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Vor allem im Alltag, in der Zusammenarbeit mit Kunden und auf Reisen. Ich frage mich bei fast allem, was ich so erlebe: „Wie könnte ich das in einem Buch verarbeiten?“ Viele dieser Ideen teste ich dann zuerst im Blog und schaue, wie die Resonanz ist.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Ich nehme mir die notwendige Zeit zum Bloggen sehr gerne. Alles, was man „husch husch“ macht, sieht meist auch im Ergebnis genau so aus.

Benutzt du eine To-Do-List-App?

Nein. Mir helfen To-Do-Listen nicht dabei, produktiver zu arbeiten. Ich setze Prioritäten, und das ist für mich tausendmal wertvoller als jede Liste.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Definitiv: Meine Nespresso Maschine 🙂

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Ich habe aufgehört, mich mit anderen zu vergleichen. Stattdessen arbeite ich täglich daran, zur besten Version von mir selbst zu werden. Und da ist noch reichlich zu tun 🙂

Was beglei­tet dich musikalisch beim Bloggen?

Mein Spotify Premium Account mit seinen genialen Playlisten. Ohne Musik bin ich nur halb so produktiv. Meine Bücher wurden stark von der Musik beeinflusst, die ich zu der Zeit gerade gehört habe. Zur Zeit bei mir in heavy Rotation: Rory Gallagher, Jake Bugg und immer wieder meine All Time Favorites: Bruce Springsteen, Eric Clapton und Black Sabbath.

Wie ist dein Schlafrhythmus? Eule oder Lerche?

Eindeutig Lerche. Nicht nur, weil ich zwei kleine Kinder habe, sondern weil ich in den ersten Stunden des Tages besonders kreativ bin. Es gibt nichts besseres, als in der Ruhe des Morgens zu arbeiten, wenn der Rest der Welt gerade erst dabei ist, zu erwachen.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Extro!

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Ich lese sehr gerne die Blogs von Martin Krengel und Gabriel Schandl. Die beiden bekommen von mir das Blogstöckchen zugeworfen.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Actions speak louder than words!

Noch irgendwas Wichtiges?

Klar, wie sagte schon Otto Walkes: Einen hab ich noch. Hier der Gedanke, der mich heute am meisten beschäftig hat. Ich lese immer wieder: Behandle Menschen so, wie Du behandelt werden möchtest. Doch was ist, wenn dieser Mensch gar nicht so ist, wie ich? Mein Rat ist daher: Behandle Menschen so, wie sie behandelt werden wollen! Und das war´s jetzt wirklich!