Mangel oder Überfluss? Entscheiden Sie sich im Jahr 2013 für die richtige Attitüde

Ja, lieber Leser, nun ist es schon wieder soweit. In weniger als 48 Stunden geht das Jahr 2012 zu Ende und in 2013 warten 12 neue  Monate darauf, von uns bestmöglich genutzt zu werden. Und auch, wenn uns die Politiker, Nachrichtensendungen und Zeitungen jeden Tag aufs Neue mit Schreckensmeldungen und  (vermeintlichen) Krisen programmieren wollen (und damit leider auch großen Erfolg haben), lohnt es sich, über folgende Idee einmal etwas intensiver nachzudenken:

Es gab nie eine bessere Zeit, um erfolgreich zu sein, als die, in der wir leben. Und 2013 ist das perfekte Jahr, um Ihre ganz persönlichen Ziele und Träume in die Tat umzusetzen!

Lassen Sie diesen Gedanken ruhig ein wenig sacken, wir werden ihn in einem späteren Artikel noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Heute möchte ich ein anderes Thema mit Ihnen teilen. Mir ist nämlich in den letzten Tagen wieder ein ganz besonderes Phänomen aufgefallen. Gerade in der Zeit rund um Weihnachten  finden viele Menschen die Muße, sich mit den wichtigen Dingen im Leben zu beschäftigen. Sie nehmen sich Zeit für sich und Ihre Familie, setzen sich Ziele und planen die berühmten guten Vorsätze für das neue Jahr.

Denken Sie Mangel oder Überfluss?

Oftmals werden sie dann ein wenig sentimental, und ihnen wird dann bewusst, was wirklich zählt im Leben und sie beginnen, zu reflektieren und manche Dinge kritisch zu hinterfragen. So weit so gut.  Doch was mir in diesem Jahr besonders aufgefallen ist, sind die einschränkenden Schlussfolgerungen, die häufig aus diesen Überlegungen resultieren. Und in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. habe ich viele Statements gelesen, die so oder ähnlich lauteten:

  • Die Zeit mit der Familie ist viel wichtiger als Geschenke
  • Geld kann das Glück nicht kaufen, dass einem gute Freunde bringen
  • Lieber gute Gespräche führen, statt dem Konsum nachzugeben
  • Ein gutes Essen im Kreise der Liebsten ist viel mehr wert, als ein teures Schmuckstück
  • Zu Weihnachten sollte man das Geld für Geschenke sparen und sich um die Bedürftigen kümmern
  • Oder jetzt zu Silvester wieder ganz beliebt: Brot statt Böller!

Kennen Sie, oder? Und jetzt die spannende Frage: Wie stehen Sie zu diesen Aussagen? Wenn Sie beim Lesen gerade stark zustimmend mit dem Kopf genickt haben, dann sollten Sie dringend Ihre Attitüde überprüfen. All diese Aussagen haben eine zentrale und unbewusst mitschwingende Überzeugung an Bord: Sie sind auf Mangel ausgerichtet. Ja, Sie haben richtig gelesen. Und verstehen Sie mich bitte nicht falsch, auch ich schätze die Zeit mit Familie und Freunden, auch ich führe gerne gute Gespräche und auch ich kümmere mich gerne um Menschen, die es im Leben nicht so gut getroffen haben.

Es ist genug von allem da!

Aber all diese Statements  haben eine gemeinsame Einschränkung. Sie gehen davon aus, dass es nur „entweder oder“ geben würde. Man könne entweder die Zeit mit der Familie verbringen oder Wert auf Geschenke legen. Entweder das gute Gespräch führen oder dem Konsum nachgeben. Oder jetzt zu Silvester entweder Böllern oder das gesparte Geld für soziale Projekte spenden. Und genau dies ist ein Ausdruck einer Fokussierung auf Mangel, der zur Folge hat, dass man sich zwischen zwei Sachen entscheiden muss, die einander grundsätzlich überhaupt nicht ausschließen.

Das Leben beruht eben nicht auf Mangel, sonder auf Überfluss. Freundschaft, Liebe, gute Gefühle, Gesundheit, Wohlstand und Geld sind in ausreichendem Maße für alle vorhanden. Und genau deshalb ist die richtige Attitüde eben „sowohl als auch“ und nicht „entweder oder“.  Sie können beides haben und somit Ihr Leben noch reicher und erfüllter machen. Lesen Sie sich die Statements doch bitte noch eimal in der „sowohl als auch“-Variante durch:

  • Sie können wertvolle Zeit mit der Familie verbringen und mit Freude schenken
  • Sie können gute Freunde haben und es gleichzeitig genießen, Geld zu verdienen (Und übrigens: Geld kann zwar kein Glück der Welt kaufen, aber kein Geld eben auch nicht…)
  • Sie können wundervolle Gespräche führen und sich hemmungslos dem Konsum hingeben
  • Sie können ein fantastisches Essen im Kreise Ihrer Liebsten genießen und jedem einzelnen ein teures Schmuckstück schenken
  • Sie können den Menschen, die Sie lieben, wundervoller Geschenke machen, und sich um die Bedürftigen kümmern
  • Und zu Silvester können Sie böllern (wenn Sie es denn mögen) und Geld für soziale Projekte spenden

Entscheiden Sie sich für „sowohl als auch“ – Für eine A+ Attitüde

Die Ausrichtung Ihrer Attitüde kann einen entscheidenden Unterschied machen, ob und wie Sie Ihre Ziele erreichen und wie hoch Ihre Lebensqualität sein wird. Gehen Sie doch in den ersten Tagen des neuen Jahres einmal mit Neugier durch den Alltag und überprüfen Sie, zu welchen Gelegenheiten Ihnen einschränkende Überzeugungen á la „entweder oder“ begegnen. Und dann ersetzen Sie diese durch eine „sowohl als auch“-Attitüde. Denken Sie „Überfluss“ statt „Mangel“. Und hier gilt sie dann doch, die Ausnahme von der Regel: Sie können nämlich nur einen Gedanken zur Zeit denken. Denken Sie also lieber in Möglichkeiten, statt in Einschränkungen. Sie werden schnell feststellen, dass Ihr Leben bunter, intensiver und reicher werden wird.

In diesem Sinne, lieber Leser, wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Leben Sie mit A+ Attitüde!

Herzlichst,

Ihr Ilja Grzeskowitz