,

Die zwei größten Denkfehler im Change

Die zwei größtem Denkfehler im Change

Warum Menschen Schwierigkeiten mit Veränderungen haben

Das heutig Thema in der “Change Show” lautet „Die zwei größten Denkfehler im Change“. Ich stelle immer wieder fest, dass ganz viele Menschen einen gewissen Respekt vor Veränderungen haben oder sogar eine gewisse Angst davor. Die große Frage, die mir immer gestellt wird, ist „Wie können wir die Menschen mitnehmen und wie können wir die Unsicherheit und Angst vor Veränderung abmildern oder vielleicht sogar ganz auflösen?“. Meiner Meinung nach liegt es an zwei großen Denkfehlern, dass Menschen Schwierigkeiten mit dem Thema Change haben.

Veränderung ist ein Dauerzustand

Der erste große Denkfehler, den ich immer wieder wahrnehme, ist, dass Veränderung immer noch mit den Denkmustern der 80er und 90er Jahre angegangen wird. Menschen denken, dass Veränderung ein Prozess sei, bei dem es einen Anfang und ein Ende geben würde. Also ein Prozess, den man irgendwann abgeschlossen hat. Veränderung hat sich jedoch so stark gewandelt, dass es kein Prozess ist, sondern ein Dauerzustand. Veränderung ist die neue Normalität geworden.

Dieser kleiner Shift in der Haltung macht einen riesengroßen Unterschied. Denn der Wandel um uns herum ist wahnsinnig intensiv geworden. Das bedeutet, dass Veränderung ein Loop geworden ist. Höre dir hierzu gerne meine Podcastfolge Der Change Loop im Marketing an, die diesen Prozess sehr praktisch beschreibt.

Veränderung ist nicht mehr etwas, dass man beginnt und irgendwann beendet. Je eher wir uns darauf einstellen, dass Veränderung normal geworden ist, desto leichter fällt es uns auch das zu akzeptieren und als eine neue Art Geisteshaltung zu etablieren.

Daraus ergibt sich auch der erste Lösungsschritt: Veränderung als etwas vollkommen Normales zu sehen, das zum Leben dazu gehört.

Veränderung heißt Dinge anders zu tun

Der zweite Fehler ist, dass Leute denken, für erfolgreiche Veränderung müsste man sich auf einmal Dinge vollkommen neu aneignen. Veränderungen heißt dabei jedoch nur, dass wir Dinge anders tun, die wir sowieso jeden Tag anders tun. Dazu zählen auch unsere Denkmuster und unsere Verhaltensstrategien. Wenn wir uns über Veränderung unterhalten, ist es wichtig, dass wir Dinge nicht zufällig tun, sondern sie zielgerichtet tun und immer wieder auf den Prüfstand stellen. Hierzu gehört auch sich immer wieder zu fragen: Warum und wofür wollen wir uns denn verändern?

Der zweite Lösungsschritt ist es, sich konkrete Ziele zu setzen, das Big-Picture im Kopf zu haben und jeden einzelnen Tag zu überprüfen, ob die Entscheidungen, Verhaltensweisen und Denkmuster mich meinem Ziel näherbringen oder mich davon entfernen.

Wenn du diese beiden Denkfehler aus deinem Alltag eliminierst, dann wirst du nicht nur feststellen, dass Veränderungen nicht nur extrem Spaß machen können, sondern auch erfüllend sind. Wie bewertest du das Thema Veränderung für dich? Lass mich gerne wissen, ob diese Folge wertvoll für dich war. Viel Spaß beim Anhören und ich freue mich darauf, wenn du auch in der nächsten Woche wieder dabei bist. 🙂

In die Podcast-Episode #117: „Die zwei größten Denkfehler im Change“ kannst du hier reinhören:

Die Podcastfolge unterwegs auf dem Smartphone anhören

 

 

 

Mein Tipp: Am besten abonnierst du den Podcast gleich mit der App deiner Wahl. Dann erhälst du jede neue Folge ganz bequem und vor allen anderen auf dein Smartphone gesendet. Auf iTunes, Spotify oder Android.

Und nun freue ich mich auf deinen Kommentar und eine spannende Diskussion. Vor allem interessiert mich, wie dir diese Folge gefallen hat.

Herzlichst, Dein

Signature Ilja Grzeskowitz

 

 

 

Ähnliche Artikel