{"id":20719,"date":"2026-06-06T00:00:39","date_gmt":"2026-06-06T00:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/?p=20719"},"modified":"2026-06-08T07:29:50","modified_gmt":"2026-06-08T07:29:50","slug":"keine-angst-vor-veraenderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/keine-angst-vor-veraenderung\/","title":{"rendered":"Angst vor Ver\u00e4nderung: Du hast nicht Angst vor dem Unbekannten"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"20719\" class=\"elementor elementor-20719\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0e8436b e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"0e8436b\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0bd9776 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0bd9776\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Wenn du Angst vor <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/warum-scheitern-veraenderungen-krokodil\/\">Ver\u00e4nderung<\/a> hast, dann bist du damit in bester Gesellschaft. Aber ich m\u00f6chte dir gleich zu Beginn etwas sagen, das deine Sicht auf diese Angst f\u00fcr immer ver\u00e4ndern wird. Doch dazu komme ich gleich.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Ich wollte schon immer ein Vater sein. Und nichts erf\u00fcllt mich so sehr mit Stolz, Gl\u00fcck und tiefer Erf\u00fcllung, wie meine beiden T\u00f6chter Emma und Elisabeth dabei zu beobachten, ihren Platz im Leben zu finden. Auch wenn ich mein Bestes gebe, ihnen <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/was-sind-werte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werte<\/a> zu vermitteln und mit meinem t\u00e4glichen Verhalten ein Vorbild zu sein, so sind sie doch beide viel gr\u00f6\u00dfere Lehrmeisterinnen f\u00fcr mich als andersherum. Weil sie mich jeden einzelnen Tag aufs Neue daran erinnern, mit wie viel Leichtigkeit Ver\u00e4nderungen gelingen k\u00f6nnen, wenn man sie nur l\u00e4sst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Mit ansteckender Neugier probieren sie die unterschiedlichsten Dinge aus, testen ihre eigenen Grenzen und wenn sie dabei mit Misserfolgen konfrontiert werden, lamentieren sie nicht etwa, sondern probieren es direkt auf eine andere Art und Weise. Faszinierend, oder? Von Kindern w\u00fcrdest du niemals S\u00e4tze h\u00f6ren wie &#8222;Das haben wir ja noch nie so gemacht&#8220; oder &#8222;Ich versuche es lieber nicht, es k\u00f6nnte ja schiefgehen.&#8220;<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Stattdessen passen sie sich wie menschliche Cham\u00e4leons an jede neue Situation an, lassen sich von Fantasie und Kreativit\u00e4t leiten und lernen neue Sportarten, Instrumente oder sogar Sprachen innerhalb weniger Wochen.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Leider werden die meisten Kinder sp\u00e4testens im Teenageralter bombardiert mit immer denselben Botschaften: &#8222;Pass dich an&#8220;, &#8222;Du musst endlich vern\u00fcnftig werden&#8220;, &#8222;Schluss mit der ewigen Tr\u00e4umerei.&#8220; Und ehe man sich versieht, geht die einst im \u00dcberfluss vorhandene Leichtigkeit verloren und wird von vermeintlicher Vernunft und dem krampfhaften Festhalten am Status quo ersetzt. Ich finde das tragisch. Und ich glaube, du auch.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Die vermeintliche Sicherheit, die eigentlich ein Elend ist<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Warum f\u00e4llt <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/nachhaltige-veranderung-meistern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ver\u00e4nderung<\/a> den meisten Menschen so schwer? Die Fachliteratur ist sich weitgehend einig, dass der Grund eine Kombination aus Zweifeln, Sorgen und l\u00e4hmender Angst vor dem Unbekannten ist. Superstar David Bowie hat das in einem <a href=\"https:\/\/www.samyoung.co.nz\/2016\/08\/the-certainty-of-misery-is-preferable.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview f\u00fcr das Forbes Magazine<\/a> einmal so beschrieben: &#8222;Von der Psychotherapeutin Virginia Satir stammt das Zitat, dass die meisten Menschen die Sicherheit des Elends dem Elend der Unsicherheit vorziehen. Lassen Sie das f\u00fcr einen Moment sacken. Die Mehrheit der Menschheit w\u00fcrde lieber leiden, anstatt die Zukunft aktiv zu gestalten \u2013 eine Zukunft, die so viel sch\u00f6ner sein k\u00f6nnte als die Gegenwart.&#8220;<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Ich w\u00fcrde wetten, dass du mindestens eine Person in deinem Umfeld kennst, die mit ihrer aktuellen Situation total ungl\u00fccklich ist, aber trotzdem nichts ver\u00e4ndert. Habe ich recht? Das <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/warum-scheitern-veraenderungen-krokodil\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krokodilhirn<\/a> hat die Kontrolle \u00fcbernommen und boykottiert jeden Versuch, etwas anderes auszuprobieren. Denn wer wei\u00df, vielleicht kommt es ja noch schlimmer. Und so arrangiert man sich mit dem Ungl\u00fcck in der Gegenwart, weil die Angst vor der unsicheren Zukunft einen wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren l\u00e4sst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">So weit, so bekannt. Aber hier kommt der entscheidende Punkt, der alles ver\u00e4ndert: Ist das wirklich so? Auf den zweiten Blick ergibt sich n\u00e4mlich ein vollkommen anderes Bild.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Du hast nicht Angst vor dem Unbekannten<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Die eigentliche Ursache f\u00fcr die Angst vor Ver\u00e4nderung ist gar nicht das Unbekannte. Vielmehr ist es das m\u00f6gliche Ende des Bekannten. Der Gro\u00dfteil geplanter <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/change-adapt-or-die\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ver\u00e4nderungen<\/a> scheitert selten daran, dass Menschen nicht bereit w\u00e4ren, neue Ideen auszuprobieren. Es liegt viel eher an der Angst davor, die alten, die bew\u00e4hrten und die gewohnten Wege loszulassen. Daraus folgt eine gro\u00dfe Idee, die ich dir am liebsten in leuchtender Schrift an die Wand h\u00e4ngen w\u00fcrde:<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\"><em><strong>Du hast niemals Angst vor dem Unbekannten. Du hast Angst davor, dass etwas Bekanntes zu Ende geht.<\/strong><\/em><\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Nicht das Unbekannte ist der Feind der Ver\u00e4nderung, sondern das Bekannte.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Das klingt auf den ersten Blick verwirrend, aber denk es einmal zu Ende. Genau aus diesem Grund haben \u00e4ltere Menschen tendenziell auch gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten im Umgang mit Ver\u00e4nderungen als ihre j\u00fcngeren Zeitgenossen, weil sie im Laufe der Zeit eine Unmenge an Wissen, F\u00e4higkeiten, <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/schoner-scheitern-erfolg-ist-kein-gluck\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erfolgen<\/a>, Status und physischem Besitz angeh\u00e4uft haben, zu dem sie eine so starke emotionale Verbindung aufgebaut haben, dass schon der blo\u00dfe Gedanke an ein Ende eine tiefsitzende Angst ausl\u00f6st.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Bei jungen Menschen ist das komplett anders. Mit Anfang 20 ein Unternehmen gr\u00fcnden, um die Welt reisen oder regelm\u00e4\u00dfig den Job wechseln? Da man noch nichts zu verlieren hat, st\u00fcrzt man sich voller Herzblut in die verschiedensten Abenteuer. Aber wie sieht es mit 40, 50 oder vielleicht sogar 60 Jahren aus? Ab einem gewissen Punkt sieht man auf einmal nicht mehr die vielen M\u00f6glichkeiten, sondern malt sich in den buntesten Farben aus, was alles schief gehen k\u00f6nnte, weil man den Lebensstandard halten will, das Eigenheim noch nicht abbezahlt ist und man in vielen Bereichen von Vorne beginnen m\u00fcsste.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Kommen dir diese Gedanken bekannt vor, oder?<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Beachte dabei bitte: All diese Schreckensszenarien spielen sich ausschlie\u00dflich mental im Kopf ab. Sie sind Konjunktiv, kein Imperativ. Trotzdem f\u00fchren sie dazu, dass ein Gro\u00dfteil der Menschen aus Angst vor einem m\u00f6glichen Ende des Bekannten so fest und krampfhaft am Status quo festh\u00e4lt, dass die H\u00e4nde bereits anfangen zu schmerzen.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Wie entkommen wir also diesem Dilemma? Der erste Schritt klingt einfacher, als er tats\u00e4chlich ist: die Akzeptanz, dass Dinge nun mal zu Ende gehen. Ob wir es wollen oder nicht, alles was einen Anfang hat, endet irgendwann auch. Das nennt sich Leben und geh\u00f6rt einfach dazu. Viel wichtiger ist, wie wir damit umgehen. Die wohl sch\u00f6nste Anleitung diesbez\u00fcglich stammt von Hermann Hesse, der es in seinem Gedicht Stufen so wundersch\u00f6n auf den Punkt gebracht hat:<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\"><em>&#8222;Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns besch\u00fctzt und der uns hilft zu leben.&#8220;<\/em><\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Finde ich nicht auch, dass in diesem Satz eine wunderbare Kombination aus mutmachender Hoffnung und beruhigender Kraft steckt? Dieser <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/mindset-aendern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mindset-Shift<\/a> alleine kann schon wundersame Dinge ausl\u00f6sen, denn er wirkt wie ein Mutterboden f\u00fcr die zarte Pflanze namens Ver\u00e4nderung. Und diese w\u00e4chst am besten, wenn wir aufh\u00f6ren, auf der bequemen Couch sitzend darauf zu hoffen, dass sich unsere Situation schon irgendwie verbessern wird, und stattdessen beginnen, uns aktiv in das Unbekannte zu verlieben.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Stell dir vor, was passiert w\u00e4re, wenn Menschen wie Marco Polo, Roald Amundsen oder Christoph Kolumbus nicht ihrem Entdeckergeist gefolgt w\u00e4ren, sondern im sicheren Hafen gewartet h\u00e4tten, bis jemand ihnen eine Garantie gegeben h\u00e4tte, dass sie ihre Ziele auf jeden Fall erreichen w\u00fcrden. Sie w\u00e4ren niemals in China, am S\u00fcdpol oder in Amerika angekommen. Das gleiche gilt f\u00fcr die Erfindung der Gl\u00fchbirne, des Buchdrucks oder des iPhones, die allesamt die Welt ver\u00e4ndert haben, weil Thomas Edison, Johannes Gutenberg und Steve Jobs die Sehnsucht nach Innovation und dem permanenten Hinterfragen bestehender Konventionen teilten, und sich nicht damit zufriedengaben, was schon da war.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Die H\u00f6hle und die Hacke<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Jetzt kommt meine Lieblingstechnik, um konkret mit der Angst vor Ver\u00e4nderung umzugehen, und sie stammt von einer der faszinierendsten Sportlerinnen der Welt. Courtney Dauwalter ist Ultramarathonl\u00e4uferin und Rekordhalterin des Moab 240 in Utah, einem Rennen, das \u00fcber 386 Kilometer durch die steilen Trails der Rocky Mountains f\u00fchrt, bei dem die Temperaturen zwischen 36 Grad am Tag und minus 10 Grad in der Nacht schwanken k\u00f6nnen.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Als Dauwalter das Rennen im Jahr 2017 gewann, sah es von au\u00dfen aus wie ein lockerer Dauerlauf, den sie fast m\u00fchelos absolvierte. Nicht nur gewann sie mit zehn Stunden Vorsprung, sondern brach auch noch den Streckenrekord. Ihr Geheimnis? Eine kleine, aber entscheidende Mentaltechnik.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Wann immer es w\u00e4hrend eines Rennens richtig hart wird, wenn ihr ganzer K\u00f6rper ihr im Sekundentakt zuruft &#8222;Wenn du jetzt aufgibst, ist alles sofort vorbei!&#8220;, visualisiert sie sich in einer H\u00f6hle, in der sie mit Helm und Spitzhacke versucht, die steinigen W\u00e4nde zu durchbrechen. Diese symbolisieren in ihrer Vorstellung die Schmerzen, die Zweifel und den unb\u00e4ndigen Drang aufzugeben. Zentimeter f\u00fcr Zentimeter attackiert sie diese negativen Gedanken mit der imagin\u00e4ren Hacke und erschafft sich auf diese Weise Platz f\u00fcr Wachstum. Durch eine einfache mentale \u00dcbung wird etwas, was die meisten Menschen mit aller Macht zu verhindern versuchen, zu einer einmaligen Gelegenheit, die eigenen Grenzen zu \u00fcberwinden.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Dass hinter dieser Technik mehr als nur Sportpsychologie steckt, belegt eine Studie von Woolley und Fishbach am renommierten Chicagoer Comedy Club Second City. Eine Gruppe von Improvisationssch\u00fclerinnen wurde instruiert, jegliche Form von Unsicherheit, Zweifel oder Unbehagen als Zeichen von Fortschritt zu interpretieren, wodurch sie 44 Prozent l\u00e4nger durchhielten als die Kontrollgruppe, und von externen Beobachtern als mutigere und risikofreudigere Entscheiderinnen wahrgenommen wurden. Das bewusste Re-Framing von Unsicherheit in pers\u00f6nliches Wachstum ist eine der kraftvollsten mentalen Techniken, die wir haben, weil man sich auf diese Weise des Glaubenssatzes entledigt, dass Unsicherheit ein Signal zum Aufgeben sei, und gleichzeitig die \u00dcberzeugung aufbaut, dass es das perfekte Signal ist, um weiterzumachen.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Verlieb dich in das Unbekannte<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Jeden einzelnen Tag betrittst du unz\u00e4hlige Male deine ganz pers\u00f6nlichen Mini-H\u00f6hlen. In einem schwierigen Konflikt, w\u00e4hrend eines wichtigen Projekts, bei einer anstehenden <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/sunk-cost-fallacy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entscheidung<\/a>. Und genau an diesen vermeintlich dunklen Orten schlummern deine entscheidendsten F\u00e4higkeiten und kraftvollsten Ressourcen, also all das, was du ben\u00f6tigst, um als Mensch zu wachsen. Sobald du es schaffst, diese Alltagsh\u00f6hlen nicht l\u00e4nger als etwas Negatives zu betrachten, sondern als gro\u00dfartige M\u00f6glichkeit deine Grenzen zu sprengen, dann geschehen die wundervollsten Dinge: Die Angst zu besiegen f\u00fchrt zu Mut, sich harten Konflikten zu stellen f\u00fchrt zu Vertrauen, und der Schmerz von Niederlagen f\u00fchrt zu Weisheit, weil die Ver\u00e4nderungen, vor denen du am meisten Angst hast, immer diejenigen sind, die die gr\u00f6\u00dften Durchbr\u00fcche f\u00fcr dich bringen.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Ich wei\u00df, dass es sich dabei um eine einfache, aber nicht leichte Idee handelt. Und ich m\u00f6chte dich zu nichts \u00fcberreden, wof\u00fcr du nicht bereit bist. Aber wenn du so ehrlich mit dir sein kannst wie Emma und Elisabeth es mit mir sind, dann wei\u00dft du tief im Inneren, dass es diese Sehnsucht nach Neuem in dir gibt. Diese leise, aber hartn\u00e4ckige Stimme, die dir sagt, dass da drau\u00dfen mehr auf dich wartet, wenn du nur den ersten Schritt wagst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Du musst nicht garantiert wissen, was am Ende herauskommt. Du musst nur bereit sein, loszugehen.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Deine Lebensqualit\u00e4t h\u00e4ngt n\u00e4mlich von dem Ausma\u00df an Wachstum ab, mit dem du dauerhaft komfortabel leben kannst. Und das Sch\u00f6ne daran ist: Wenn du aufh\u00f6rst, das Ende des Bekannten zu f\u00fcrchten, und anf\u00e4ngst, dich in die M\u00f6glichkeiten des Unbekannten zu verlieben, dann beginnt sich fast wie von selbst alles zu ver\u00e4ndern. Deine <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/komfortzone-verlassen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Komfortzone<\/a> w\u00e4chst, deine Angstzone schrumpft, und die Dinge, die dich fr\u00fcher mit zitternden Knien erf\u00fcllt h\u00e4tten, werden zu perfekten Gelegenheiten, als Mensch zu wachsen.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\"><strong>Keine Angst vor Ver\u00e4nderung: Die wichtigsten Ideen dieses Artikels<\/strong><\/h3><ul><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Kinder haben keine Angst vor Ver\u00e4nderung, weil sie noch nichts zu verlieren haben. Mit zunehmendem Alter w\u00e4chst nicht die Angst vor dem Unbekannten, sondern die Angst vor dem Ende des Bekannten.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Du hast niemals Angst vor dem Unbekannten. Du hast Angst davor, dass etwas Bekanntes zu Ende geht.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Nicht das Unbekannte ist der Feind der Ver\u00e4nderung, sondern das Bekannte.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">David Bowie nach Virginia Satir: Die meisten Menschen ziehen die Sicherheit des Elends dem Elend der Unsicherheit vor.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Hermann Hesse: Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns besch\u00fctzt und der uns hilft zu leben.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Re-Framing als Superkraft: Wer Unsicherheit als Zeichen von Fortschritt begreift, h\u00e4lt 44 Prozent l\u00e4nger durch.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Die Ver\u00e4nderungen, vor denen du am meisten Angst hast, sind diejenigen, die die gr\u00f6\u00dften Durchbr\u00fcche f\u00fcr dich bringen.<\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es um das Thema Ver\u00e4nderung geht, dann stehe ich in meiner Arbeit als Keynote Speaker und Ver\u00e4nderungs-Coach sehr h\u00e4ufig von einem Dilemma: Jeder will Ver\u00e4nderung. Aber niemand will sich ver\u00e4ndern.\u2026<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":42812,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[24,23],"tags":[],"class_list":["post-20719","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-change-management-kategorie","category-mind-psychologie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20719"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20719\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42813,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20719\/revisions\/42813"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42812"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}