{"id":28997,"date":"2026-06-09T06:38:34","date_gmt":"2026-06-09T06:38:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/?p=28997"},"modified":"2026-06-09T07:32:22","modified_gmt":"2026-06-09T07:32:22","slug":"intrinsic-motivation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/intrinsische-motivation\/","title":{"rendered":"Intrinsic motivation - doing makes the difference"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"28997\" class=\"elementor elementor-28997\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3b6eb3d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"3b6eb3d\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b2863d8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b2863d8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Es war irgendwann im Herbst 2013, und ich stand vor einer Gruppe von etwa drei\u00dfig Mitarbeitern in einem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen irgendwo im Ruhrgebiet, die mich mit einer Mischung aus Misstrauen und m\u00fcder Resignation anschauten, wie man sie nur bei Menschen sieht, die schon zu viele <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/keynote-vortrag-mindset-motivation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Motivationsvortr\u00e4ge<\/a> erlebt haben.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Der Abteilungsleiter hatte mich f\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/speaker-coaching\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ver\u00e4nderungs-Coaching<\/a> gebucht und mir im Vorhinein erkl\u00e4rt, dass seine Leute einfach keine Motivation mehr h\u00e4tten, Dinge anzupacken, obwohl das Unternehmen objektiv gut dastand.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Als ich die Runde fragte, wer von ihnen einen ver\u00e4nderungsresistenten Kollegen kannte, der zum N\u00f6rgeln und Jammern neigte, gingen fast alle H\u00e4nde hoch. Dann fragte ich, wer von ihnen selbst zu dieser Kategorie geh\u00f6rte. Keine einzige Hand. Die mathematische Schlussfolgerung \u00fcberlasse ich dir, aber das Experiment hat mich in diesem Moment an etwas erinnert, das ich seitdem nicht mehr vergessen habe: Das eigentliche Problem mit <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/was-ist-motivation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Motivation<\/a> ist nicht das Fehlen davon. Es ist das Missverst\u00e4ndnis dar\u00fcber, was intrinsische Motivation wirklich ist und wie sie entsteht.&#8220;<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Das Software-Update, das wir alle brauchen<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Professor John P. Kotter hat im Jahr 1995 <a href=\"https:\/\/amzn.to\/43p67nF\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine Studie<\/a> durchgef\u00fchrt, in der er Hunderte von Unternehmen jeglicher Gr\u00f6\u00dfenordnung untersuchte, die aktiv Ver\u00e4nderungsprozesse betrieben. Das Ergebnis war so eindeutig wie ern\u00fcchternd: 70 Prozent aller Ver\u00e4nderungsvorhaben sind gescheitert, haben die gew\u00fcnschten Ergebnisse nicht gebracht oder sich sp\u00e4testens nach kurzer Zeit wieder in Luft aufgel\u00f6st. Zwei von drei Changeprojekten. Gescheitert.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Warum? Weil die meisten Menschen und Organisationen an einer veralteten Idee von Motivation festhalten, die weder intrinsische Motivation erzeugt noch nachhaltige Ver\u00e4nderung erm\u00f6glicht.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Daniel Pink vergleicht in seinem Buch &#8222;<a href=\"https:\/\/amzn.to\/4v50lE6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Drive \u2013 Was Sie wirklich motiviert<\/a>&#8220; die Evolution der Motivation mit den regelm\u00e4\u00dfigen Software-Updates, die wir von unseren Smartphones kennen. Das Betriebssystem wird erneuert, die Apps werden geupdatet. Nur unser mentales Verst\u00e4ndnis von Motivation bleibt h\u00e4ufig auf dem Stand von vor drei\u00dfig Jahren. Und wer heute noch mit Motivation 1.0 durch eine Welt der Motivation 4.0 navigiert, der hat im besten Fall Gl\u00fcck, im schlechtesten Fall scheitert er an den falschen Annahmen \u00fcber sich selbst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Lass mich daher erkl\u00e4ren, was ich damit meine.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Motivation 1.0: Der S\u00e4belzahntiger in deinem Kopf<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Stell dir vor: Menschen vor zehntausend Jahren, irgendwo in den Weiten der Steppe. Die M\u00e4nner der Sippe ziehen los, um Essen zu besorgen, sammeln Beeren, jagen Mammuts und kehren oft erst nach mehreren Tagen zur\u00fcck. Was sich f\u00fcr unsere modernen Ohren romantisch anh\u00f6rt, war in Wirklichkeit ein t\u00e4glicher Kampf ums \u00dcberleben, weil zwei instinktive Triebkr\u00e4fte das Verhalten steuerten: die Belohnung durch das Erleben von Freude und die Vermeidung von Schmerz. Der Hunger trieb sie an, die Gefahr durch den S\u00e4belzahntiger trieb sie in die Flucht.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Das ist Motivation 1.0. Und erstaunlicherweise hat sie sich bis heute nicht wirklich ver\u00e4ndert, weil sie tief in unseren Instinkten verwurzelt ist. In die Gegenwart \u00fcbersetzt geht es zwar nicht mehr um Leben oder Tod, aber immer noch um dieselben Grundprinzipien: Schmerz vermeiden, Freude erlangen. Das funktioniert in extremen Situationen, ist aber keine Basis f\u00fcr nachhaltige Ver\u00e4nderung.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Motivation 2.0: Zuckerbrot und Peitsche<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Die n\u00e4chste Entwicklungsstufe nimmt diese instinktiven Mechanismen und kombiniert sie mit kognitiven Elementen: der gezielten Belohnung von w\u00fcnschenswertem und der Bestrafung von unerw\u00fcnschtem Verhalten. Du kennst das aus dem Job, denn das ist seit Generationen das Standardmodell der Mitarbeitermotivation: Boni, Gehaltserh\u00f6hungen und Lob auf der einen Seite, Verwarnungen, Einkommensverlust und sozialer Druck auf der anderen.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Das Problem? Motivation 2.0 nutzt sich ab. Je h\u00e4ufiger dieselben Zuckerst\u00fccke kommen, desto weniger bewegen sie. Und in einer Welt, in der kreative Arbeit, Eigenverantwortung und individuelle Entfaltung wichtiger sind als standardisierte Flie\u00dfbandt\u00e4tigkeiten, greift dieses Modell ins Leere. Du kannst einen Menschen mit Bonuszahlungen motivieren, seine Zahlen zu verbessern. Du kannst ihn damit nicht motivieren, wirklich Herzblut in seine Arbeit zu stecken.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Motivation 3.0: Tschakka und seine sieben L\u00fcgen<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Dann kam Emile Ratelband, und mit ihm eine ganze Generation von Motivationsgurus, die uns versprachen, dass wir alles schaffen k\u00f6nnen, wenn wir nur fest genug daran glauben. Der Schlachtruf &#8222;Tschakka, du schaffst es!&#8220; wurde zum Symbol einer ganzen Epoche, in der das Mindset als Allheilmittel galt und die Motivationsindustrie zu einem Milliardenmarkt wurde.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Ich respektiere die Energie hinter dieser Bewegung. Aber ich muss ehrlich mit dir sein, weil die Wirklichkeit eine andere Sprache spricht: Die Motivationsl\u00fcgen der Tschakka-Gurus haben Tausende von Luftschl\u00f6ssern entstehen und wieder verschwinden lassen.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><strong>Motivationsl\u00fcge Nummer eins: Du kannst alles schaffen.<\/strong> Diese ber\u00fchmte Botschaft hat wie keine andere daf\u00fcr gesorgt, dass sich Menschen selbst im Stich gelassen haben, als die Realit\u00e4t eine andere war als das Versprechen. Die Wahrheit: Es gibt Bereiche, in denen du trotz positiver <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/attituede-deutsch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Attit\u00fcde<\/a>, hartem Training und echtem Glauben an dich selbst einfach nicht das Potenzial hast, Weltklasse zu werden. Und das ist \u00fcberhaupt nicht schlimm, denn die entscheidende Frage lautet nicht, was du alles schaffen k\u00f6nntest, sondern was dir wirklich am Herzen liegt.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><strong>Motivationsl\u00fcge Nummer zwei: Sei einfach authentisch, so wie du bist.<\/strong> Das ist mein pers\u00f6nlicher Favorit unter den substanzlosen Motivationsphrasen, denn es klingt im ersten Moment sogar weise. Aber was es im Kern bedeutet: Ich muss mich nicht weiterentwickeln, weil ich ja schon gut genug bin, wie ich bin. Authentizit\u00e4t als Freifahrtschein f\u00fcr Stillstand. Wir alle haben eine Menge Schw\u00e4chen und innere Konflikte, und an denen gilt es zu arbeiten, statt sie mit dem Mantel der Authentizit\u00e4t zu verkleiden.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><strong>Motivationsl\u00fcge Nummer drei: Du musst es nur positiv sehen.<\/strong> Kennst du diese Menschen, die permanent mit einer rosaroten Brille durchs Leben gehen und jede Schwierigkeit wegl\u00e4cheln? Ich begegne t\u00e4glich einer Menge solcher Zeitgenossen, und sie sind meist m\u00e4\u00dfig erfolgreich und selten wirklich erf\u00fcllt. Nat\u00fcrlich ist ein positives <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/redner-mindset\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mindset<\/a> wichtig und ich habe selbst mehrere Morgenrituale, die mir dabei helfen, gut in den Tag zu starten. Aber wer reale Probleme mit positiven Gedanken wegzaubern will, der baut auf Sand.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Das Gemeinsame all dieser L\u00fcgen: Sie erzeugen einen kurzen, steilen H\u00f6henflug, auf den mit der Sicherheit des Amens in der Kirche der Absturz in die alte Antriebslosigkeit folgt. Echte intrinsische Motivation entsteht so nicht. Es wird Zeit f\u00fcr ein Upgrade.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Motivation 4.0: Intrinsische Motivation und das Warum, das alles ver\u00e4ndert<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Ich werde diesen Moment nie vergessen. Es war Herbst 2005, und nach einer langen und anstrengenden Geburt durfte ich als Erste der im Krei\u00dfsaal anwesenden Personen meine Tochter Emma in den Armen halten. In ein kuscheliges Handtuch gewickelt ruhte sie auf meiner Brust und schaute mich mit strahlenden Augen an. Und in diesem Moment hatte ich das Gef\u00fchl, von einem ausschlie\u00dflich aus Liebe bestehenden Baseballschl\u00e4ger mit voller Wucht getroffen zu werden.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Mit wackeligen Knien und feuchten Augen sp\u00fcrte ich eine bedingungslose Zuneigung, von der mir klar war, dass sich von diesem Moment an alles in meinem Leben ver\u00e4ndern w\u00fcrde. Und gleichzeitig breitete sich in mir eine Erkenntnis aus, die sich anf\u00fchlte wie das Aufl\u00f6sen eines jahrelangen inneren Knotens: Ich wollte f\u00fcr Emma kein mittelm\u00e4\u00dfiges, sondern ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Leben auf s\u00e4mtlichen Ebenen. Und daf\u00fcr musste ich aufh\u00f6ren, auf Titel, Positionen und die Erlaubnis meiner Vorgesetzten zu warten. Ich musste die Handbremse l\u00f6sen und meinen eigenen Weg gehen.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Und was mir in diesem Moment noch klarwurde: Ich musste erst drei\u00dfig Jahre alt werden, um wirklich zu verstehen, wie stark die eigene Motivation w\u00e4chst, wenn man erst einmal ins Machen kommt.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Genau das ist Motivation 4.0. Nicht die lauteste Stimme von au\u00dfen, nicht der sch\u00f6nste Bonus und auch nicht der \u00fcberzeugendste Motivationsredner. Die Motivation 4.0 entsteht, wenn du wei\u00dft, warum du tust, was du tust, wenn dein Handeln einen Sinn hat, der gr\u00f6\u00dfer ist als du selbst, und wenn du die Erfahrung machst, dass das Tun selbst der st\u00e4rkste Antrieb ist, den du dir vorstellen kannst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Das bringt mich zu einem der wichtigsten Brain-Tattoos, die ich dir mitgeben kann:<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><em><strong>Intrinsische Motivation ist keine Voraussetzung f\u00fcr Handeln. Sie entsteht durch Handeln.<\/strong><\/em><\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Und daran anschlie\u00dfend: <em><strong>Wenn das Warum gro\u00df genug ist, folgen das Wie und das Was von ganz alleine.<\/strong><\/em><\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Dein starkes Warum \u2013 und wie du es findest<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Bei mir war es die Geburt meines ersten Kindes. Bei anderen ist es ein mutiger Schritt auf der Karriereleiter, die Anerkennung f\u00fcr ein Ehrenamt, die Gr\u00fcndung des eigenen Unternehmens oder eine besondere Beziehung zu einem Menschen, der alles auf den Kopf stellt. Manchmal ist es auch eine Krise, ein Wendepunkt oder ein Moment, in dem dir auf einmal mit erschreckender Klarheit bewusst wird, was dir wirklich wichtig ist.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Ich werde h\u00e4ufig gefragt, ob ich Menschen im Coaching dabei helfen kann, ihr starkes Warum, und damit ihre intrinsische Motivation zu finden. Und meine ehrliche Antwort ist: Ich kann den Raum daf\u00fcr schaffen, aber das Warum selbst kommt ausschlie\u00dflich von innen. Du kannst es dir nicht erzwingen, nicht backen, nicht kaufen. Stattdessen wirst du es sp\u00fcren, wenn es etwas in deinem Leben gibt, das deine Augen wie von selbst leuchten und dein Herz schneller schlagen l\u00e4sst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Falls du in diesem Moment keine sofortige Antwort hast, ist das kein Problem. Es k\u00f6nnte einfach daran liegen, dass du im Laufe der Jahre gelernt hast, deinen Fokus auf das zu richten, was dir vermeintlich fehlt, statt auf das, was du schon hast. Und das sind viel mehr Dinge, als du in diesem Moment vielleicht glaubst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Horche tief in dich hinein und lausche deiner inneren Stimme. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wirst du verstehen, sp\u00fcren und wissen, was dich wirklich antreibt. Und dann geht die Post richtig ab, weil eine intrinsische Motivation, die weitgehend unabh\u00e4ngig von \u00e4u\u00dferen Faktoren ist, das stabilste Fundament ist, das du f\u00fcr nachhaltige <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/mut-zur-veraenderung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ver\u00e4nderung<\/a> aufbauen kannst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Der Dalai Lama hat das auf eine Weise zusammengefasst, die mir nach wie vor G\u00e4nsehaut bereitet: &#8222;Ist unsere Motivation stark und heilsam, so k\u00f6nnen wir alles vollbringen.&#8220;<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Was das f\u00fcr deinen Alltag bedeutet<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Menschen, die ihre Vors\u00e4tze umsetzen, und solchen, die immer wieder an denselben Stellen scheitern: Die Einen haben ein starkes Warum, das sie auch dann weitermachen l\u00e4sst, wenn die Motivation mal nicht auf Hochtouren l\u00e4uft. Die Anderen suchen die Motivation vor dem Handeln und wundern sich, warum sie nicht kommt.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Statt dich zu fragen &#8222;Wie bekomme ich mehr intrinsiche Motivation?&#8220;, lohnt es sich also, eine andere Frage zu stellen: Wof\u00fcr genau will ich motiviert sein? Was ist das Ergebnis, das mir so wichtig ist, dass ich auch dann weitermache, wenn es mal schwer wird? Welche Version von mir will ich in einem Jahr, in drei Jahren sein?<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Du wirst feststellen, dass diese Fragen eine ganz andere Energie erzeugen als die Jagd nach der n\u00e4chsten Motivationsspritze. Und je klarer du auf diese Fragen antworten kannst, desto mehr wirst du erleben, dass du weniger Motivation brauchst, um anzufangen, weil das Starten selbst die Motivation erzeugt.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Mach es einfach. Und zwar jetzt.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><strong>Intrinsische Motivation Zusammenfassung: Die wichtigsten Ideen dieses Artikels<\/strong><\/p><ul><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Motivation ist kein Zustand, in den du dich hineinversetzst. Sie entsteht durch Handeln.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">70 Prozent aller Ver\u00e4nderungsvorhaben scheitern, weil die meisten auf veraltete Motivationsmodelle setzen. (Kotter, 1995)<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Daniel Pink: Die Motivation braucht ein Software-Update, von 1.0 (\u00dcberleben) \u00fcber 2.0 (Zuckerbrot und Peitsche) und 3.0 (Tschakka) hin zu 4.0 (Sinn und innerer Antrieb).<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Die drei gr\u00f6\u00dften Motivationsl\u00fcgen: &#8222;Du kannst alles schaffen&#8220;, &#8222;Sei einfach authentisch&#8220; und &#8222;Du musst es nur positiv sehen.&#8220;<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Motivation 4.0 entsteht, wenn dein Handeln einem Sinn dient, der gr\u00f6\u00dfer ist als du selbst.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Wenn das Warum gro\u00df genug ist, folgen das Wie und das Was von ganz alleine.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Intrinsische Motivation braucht keine Erlaubnis von au\u00dfen. Sie ist der Antrieb, der dich nach dem Hinfallen wieder aufstehen l\u00e4sst.<\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war irgendwann im Herbst 2013, und ich stand vor einer Gruppe von etwa drei\u00dfig Mitarbeitern in einem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen irgendwo im Ruhrgebiet, die mich mit einer Mischung aus Misstrauen und m\u00fcder Resignation anschauten, wie man sie nur bei Menschen sieht, die schon zu viele Motivationsvortr\u00e4ge erlebt haben. 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