{"id":30915,"date":"2023-02-13T08:41:03","date_gmt":"2023-02-13T07:41:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/?p=30915"},"modified":"2023-02-13T08:41:03","modified_gmt":"2023-02-13T07:41:03","slug":"learning-to-let-go","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/loslassen-lernen\/","title":{"rendered":"Learning to let go - 7 ideas for successful life changes"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"30915\" class=\"elementor elementor-30915\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-69b8369 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"69b8369\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8a3a782\" data-id=\"8a3a782\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bab1ff4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"bab1ff4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Loslassen lernen ist eine der wichtigsten Grundlagen f\u00fcr erfolgreiche und nachhaltige Ver\u00e4nderung. Jeder wei\u00df es. Und doch ist es so schwer, denn etwas loszulassen geh\u00f6rt zu den Dingen, die sich sehr leicht anh\u00f6ren, aber in der Praxis h\u00e4ufig so ungeheuer schwer sind.\u00a0<\/p><div><h2>Die Kunst des Loslassens &#8211; So gelingt Ver\u00e4nderung<\/h2><div>Apropos, da habe ich eine Frage. Wie geht es Ihnen, werden Sie auch hellh\u00f6rig, wenn Ihr Lebenspartner in diesem ganz besonderen Tonfall Ihren Kosenamen ruft und dann einen Satz wie diesen s\u00e4uselt <em>\u201eDu Schatzi, wir sollten dringend einmal unseren Kleiderschrank ausmisten\u201c?<\/em> Genau das hat n\u00e4mlich meine Frau vor kurzem zu mir gesagt. Und ich wusste sofort, was das bedeutete. Obwohl sie von \u201ewir\u201c und \u201euns\u201c sprach, sp\u00fcrte ich ganz genau, dass sie damit etwas anderes meinte, n\u00e4mlich dass\u00a0<i>ich<\/i>\u00a0dringend einmal\u00a0<i>meinen<\/i>\u00a0Kleiderschrank ausmisten sollte.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Und tats\u00e4chlich, als ich ins Ankleidezimmer kam, standen da schon mehrere dieser gro\u00dfen blauen S\u00e4cke f\u00fcr mich bereit. Und damit ich auch genau wusste, was es damit auf sich hat, klebte ein gelbes Post-it daran: \u201eNicht vergessen, die S\u00e4cke nach dem Ausmisten ins Franziskanerkloster zu bringen!\u201c Im ersten Moment war ich bedient. Als ich aber einen Blick auf meinen \u00fcberf\u00fcllten Kleiderschrank warf, dachte ich mir: \u201eSo ganz unrecht hat sie vielleicht nicht.\u201c Ich hatte n\u00e4mlich im Jahr zuvor deutschlandweit Vortr\u00e4ge f\u00fcr eine gro\u00dfe Modekette gehalten und in dieser Zeit bestimmt f\u00fcnfundvierzig nagelneue Hemden mit nach Hause gebracht.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Also traf ich schweren Herzens eine Entscheidung: \u201eOkay, ich sortiere vierzig Hemden aus!\u201c Ich fing an, die guten St\u00fccke einzeln aus dem Schrank zu holen. Aber schon als ich das erste in den Sack legen wollte, kamen die Erinnerungen hoch: \u201eHach, in diesem Hemd hast du den letzten Abend im Urlaub verbracht. Das war doch dieses sch\u00f6ne Candlelight-Dinner.\u201c Also packte ich es zur\u00fcck in den Schrank. Dann kam das zweite. Ich seufzte: \u201eHmm, das hatte ich ja bei der Einschulung von Emma an. Viel zu schade.\u201c Zur\u00fcck in den Schrank. Bei jedem einzelnen Hemd schwelgte ich in sch\u00f6nen Erinnerungen und brachte es einfach nicht \u00fcbers Herz, mich davon zu trennen.<\/div><h2>Loslassen k\u00f6nnen ist gar nicht so einfach<\/h2><div>So kam es, dass ich statt der geplanten vierzig Hemden am Ende nur sieben St\u00fcck aussortierte. N\u00e4mlich diejenigen, die ich noch nie getragen hatte. Aber wissen Sie, welcher Gedanke mir kam, als ich das letzte davon in den Sack stecken wollte? <em>\u201eWas ist, wenn ich diese Hemden noch einmal brauche?!\u201c<\/em> Kennen Sie solche Gedanken? Sie wissen zwar rational genau, dass Sie etwas loslassen m\u00fcssten, trauen sich aber nicht richtig?\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Das liegt ganz einfach daran, dass in diesen F\u00e4llen die Gef\u00fchle eine viel gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen als der rationale Verstand. Sie erinnern sich an die sch\u00f6nen Momente, und welche Bedeutung diese Dinge in Ihrem Leben einmal hatten. Doch alles hat seine Zeit. Und w\u00e4hrend ich vor den S\u00e4cken sa\u00df, musste ich an den Film\u00a0<i>Fight Club<\/i>\u00a0denken, in dem Edward Norton einen Satz sagt, der mich sehr inspiriert hat: <em>\u201eWir besitzen die Dinge so lange, bis die Dinge anfangen, uns zu besitzen.\u201c<\/em><\/div><div>\u00a0<\/div><div>Da ist eine Menge dran, oder? Den Gro\u00dfteil von dem ganzen Zeug, das wir im Laufe der Jahre angeh\u00e4uft haben, besitzen wir einfach nur, weil es eben da ist. Wir benutzen es weder, noch hat es einen Wert f\u00fcr uns. Wir bewahren es f\u00fcr eine eventuelle Benutzung in der Zukunft auf, zu der es sowieso niemals kommen wird. Trotzdem trauen wir uns nicht, die Dinge loszulassen. Und das gilt noch mehr f\u00fcr Ver\u00e4nderung.\u00a0<\/div><h2>Erfolg hei\u00dft zu wissen, was gestern funktioniert hat<\/h2><div>Die meisten Menschen haben gar nicht so gro\u00dfe Probleme damit, neue Ideen zu akzeptieren. Vielmehr ist es die Angst davor, die alten loszulassen. Die ber\u00fchmte Komfortzone l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Aber wie wollen Sie neue Wege gehen, wenn Sie morgen das Gleiche tun, was Sie heute, gestern und vorgestern auch schon getan haben? Mutige <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/entscheidungen-treffen-lernen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entscheidungen<\/a> legen sich immer fest. Problem oder L\u00f6sung. Z\u00f6gern oder <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/intrinsische-motivation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Machen<\/a>. Kompliziert oder einfach. Stillstand oder neue Wege gehen. Wagen Sie es so oft wie m\u00f6glich, die Dinge loszulassen, die Sie daran hindern, die n\u00e4chste Stufe Ihrer Entwicklung zu nehmen. Denn heute Erfolg zu haben, hei\u00dft vor allem eins: zu wissen, was gestern funktioniert hat.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Genau das war meine gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in den Anfangstagen meiner <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/selbststaendigkeit-tipps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selbst\u00e4ndigkeit<\/a>. Ich dachte, ich k\u00f6nnte einfach so weitermachen wie bisher. Doch nur, weil ich als Manager in einem gro\u00dfen Konzern erfolgreich war, hie\u00df das noch lange nicht, dass ich auch ein erfolgreicher Unternehmer sein konnte. Also habe ich eine Sache auf die harte Tour lernen m\u00fcssen: Kunden interessiert es niemals, wie toll Sie gestern waren. Die interessiert ausschlie\u00dflich: Wie gut sind Sie heute? Der Erfolg von gestern verhindert den Erfolg von morgen.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Dieses Muster finden Sie \u00fcberall. Kennen Sie nicht auch diese Menschen, die jegliche Ver\u00e4nderungsideen mit folgenden Worten direkt abb\u00fcgeln?\u00a0<em>\u201eIck mach den Job hier seit 20 Jahrn. Ick wees janz jenau, wie der Hase l\u00e4uft.\u201c<\/em> Doch dieses Denken ist ausschlie\u00dflich r\u00fcckw\u00e4rts gerichtet. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_Drucker\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Peter Drucker<\/a> gilt als der gr\u00f6\u00dfte Management-Denker des letzten Jahrhunderts. In seinem Standardwerk namens\u00a0<i>Management<\/i>\u00a0hat er einen sehr interessanten Satz niedergeschrieben: <em>\u201eErfolg macht die Verhaltensweisen \u00fcberfl\u00fcssig, durch die er entstanden ist.\u201c<\/em> Noch besser hat das vor kurzem Karl Lagerfeld in einem Interview zusammengefasst: <em>\u201eIn der Minute, in der Sie glauben, Sie seien toll, Sie h\u00e4tten es geschafft, ist es aus. Es gibt keinen Kredit auf die Vergangenheit.\u201c<\/em> Oder in meinen etwas einfacheren Worten: Der Erfolg von gestern verhindert den Erfolg von morgen. Weil uns nichts so sehr bequem werden l\u00e4sst wie vergangene Erfolge.<\/div><\/div><div>\u00a0<\/div><div>[cp_popup display=&#8220;inline&#8220; style_id=&#8220;27000&#8243; step_id = &#8222;1&#8220;][\/cp_popup]<\/div><div><h2>Loslassen Psychologie: Darum ist es so schwer<\/h2><div>Wenn Sie den Mut haben und die Dinge loslassen, die Sie daran hindern, zu wachsen und besser zu werden, dann wird Erstaunliches passieren. Denn auf diese Weise k\u00f6nnen Sie eines der universellen Gesetze der <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/nachhaltige-veraenderung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ver\u00e4nderung<\/a> nutzen. Haben Sie n\u00e4mlich Ihre generelle Lebensphilosophie auf \u00dcberflussdenken aufgebaut, dann besitzen Sie\u00a0das notwendige Vertrauen, dass jedes entstehende Vakuum durch\u00a0etwas Besseres, durch etwas Sch\u00f6neres ersetzt wird.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Was sich so einfach anh\u00f6rt, f\u00e4llt allerdings auch mir nicht immer leicht. Sie glauben ja gar nicht, wie viel Zweifel ich manchmal habe, wenn ich einen bestimmten Auftrag ablehne, einen wichtigen Gesch\u00e4ftszweig loslasse oder eine vielversprechende Idee aufgebe. Sofort kommen mir dann Gedanken wie \u201eIch werde bestimmt verhungern\u201c, oder \u201eSo einen guten Kunden finde ich nie wieder\u201c. Doch ich habe im Laufe der Zeit auch etwas anderes losgelassen, n\u00e4mlich den Gedanken, dass ich frei von Zweifeln w\u00e4re. Jeder zweifelt. Sie genauso wie ich. Es ist nicht nur menschlich, sondern h\u00f6rt auch nie auf.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Wenn Sie denken, dass erfolgreiche Menschen niemals zweifeln w\u00fcrden, dann t\u00e4uschen Sie sich gewaltig. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Erfolgreichen genau wissen, wann sie ihr Glas wieder abstellen m\u00fcssen. Und trotz aller Zweifel l\u00e4uft es jedes Mal wieder nach dem gleichen Muster ab. Immer wenn ich eine schwere Entscheidung treffe und im Vertrauen auf den \u00dcberfluss loslasse, wird das entstandene Vakuum mit etwas Besserem gef\u00fcllt. Ich bekomme zuverl\u00e4ssigere Kunden, erhalte lukrativere Auftr\u00e4ge und mache noch mehr und vor allem nachhaltigeren Umsatz.<\/div><div><h2>Loslassen lernen: Vertrauen Sie dem Universum<\/h2><div>Nicht immer kommt das Gute sofort und auch nicht immer aus der Richtung, aus der Sie es erwarten w\u00fcrden. Das Leben geht in diesen Dingen manchmal verworrene und verschlungene Wege. Doch mit einem gewissen Vertrauen in die Kraft eines Vakuums wird eine entstandene L\u00fccke\u00a0immer\u00a0durch etwas Besseres ersetzt werden. \u201eAber, Ilja, was genau soll ich denn jetzt loslassen?\u201c Das ist eine gute Frage. Und ich kann Sie Ihnen nicht beantworten. Oft ist es nur eine einzige Sache, die Sie loslassen m\u00fcssen, um damit eine kleine Lawine von positiven Entwicklungen loszutreten.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Das Fiese an der Sache ist allerdings, dass Sie im Vorfeld solcher Entscheidungen eigentlich immer ein ungutes Gef\u00fchl haben. Kein Wunder, denn die meisten Dinge, die Sie am dringendsten loslassen sollten, haben einen wichtigen Platz in Ihrem Leben eingenommen.\u00a0Ihr gesamtes Inneres str\u00e4ubt sich insolchen Momenten und\u00a0ruft: \u201eAuf keinen Fall, das ist wichtig. Das brauchen wir noch.\u201c\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Aber die Ver\u00e4nderungen, vor denen Sie am meisten Angst haben, bringen nun mal die gr\u00f6\u00dften Durchbr\u00fcche. Und so wie mir damals in meinem Ankleidezimmer mein Bauchgef\u00fchl sagte, dass die Zeit der Hemden gekommen sei, so sp\u00fcren Sie ebenfalls, dass ein Teil von Ihnen zwar laut protestiert, Sie aber trotzdem handeln sollten. In solchen F\u00e4llen hilft das Training Ihrer Intuition, auf die Sie sich in solchen F\u00e4llen fast immer verlassen k\u00f6nnen.<\/div><h2>Loslassen, was nicht gl\u00fccklich macht<\/h2><div>Kommen wir also zur entscheidenden Frage dieses Artikels: Was ist die eine Sache in Ihrem Leben, die Sie loslassen sollten? Wahrscheinlich sp\u00fcren Sie schon lange, um was es sich dabei handelt, haben bisher aber viele gute Argumente gefunden, warum ein Loslassen hier scheinbar nicht in Frage kommt. Trotzdem kommt diese leise innere Stimme immer wieder und taucht in sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit an der Oberfl\u00e4che auf.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Habe ich recht? Wenn Sie immer noch zweifeln (und das werden Sie, weil es vollkommen normal ist), dann gehen Sie tief in sich und stellen sich dann folgende Frage:\u00a0\u201eWas ist die eine Sache in meinem Leben, die ich loslassen sollte?\u201c Achten Sie nun auf die Antwort, die Ihnen als Allererstes in den Sinn kommt. Egal, wie unrealistisch oder unvern\u00fcnftig die Idee auch klingen mag, mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit handelt es sich in diesem Moment genau um die Sache, von der Sie sich trennen sollten.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Ben\u00f6tigen Sie noch ein paar Ideen, was Sie alles loslassen k\u00f6nnen? Ich habe vor langer Zeit einmal eine Liste f\u00fcr mich erstellt, in der ich die Dinge zusammengefasst habe, die sich optimal daf\u00fcr eignen, regelm\u00e4\u00dfig kritisch \u00fcberpr\u00fcft und hinterfragt zu werden. Denn wenn Sie loslassen lernen wollen, dann ist das\u00a0gro\u00dfe Ziel nichts anderes, als kritisch zu denken, geistig flexibel zu bleiben und alles daf\u00fcr zu tun, der Bequemlichkeit des seelischen Niemandslands zu entfliehen. Obwohl ich in diesen Dingen mittlerweile ge\u00fcbt sein sollte, ertappe ich mich trotzdem h\u00e4ufig dabei, wie ich vor lauter Vortr\u00e4gen, Terminen und Alltagsaufgaben den leichten Weg gehe und mir lieber meine eigene <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/komfortzone-verlassen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Komfortzone<\/a> ausbaue.\u00a0<\/div><h2>7 Dinge im Leben, die Sie loslassen k\u00f6nnen<\/h2><div>Deshalb habe ich mir feste Termine im Kalender notiert, an denen ich die vermeintlichen Tatsachen des Lebens kritisch hinterfrage, meine Strategien \u00fcberpr\u00fcfe und meine Ziele justiere. Dies mache ich einmal im Monat und zum Jahreswechsel sogar ein ganzes Wochenende lang. Leicht wird das Loslassen \u00fcbrigens nie, aber je h\u00e4ufiger Sie die faszinierenden Auswirkungen erleben, desto mehr Vertrauen werden Sie in Ihre Entscheidungen bekommen. Wollen wir beginnen? Hier sind meine pers\u00f6nlichen Loslass-Vorschl\u00e4ge.<\/div><h3>Perfektion loslassen lernen<\/h3><div>F\u00fcr erfolgreiches <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/change-management\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Change Management<\/a> ist es viel wichtiger, ins Handeln zu kommen, als auf Perfektion zu warten. Fehler passieren sowieso, Pl\u00e4ne gehen schief und viele gro\u00dfe Steine warten auf dem Weg darauf, von Ihnen aus dem Weg ger\u00e4umt zu werden. Au\u00dferdem habe ich eine Sache in meinem Job als <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/keynote-speaker-ausbildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Keynote Speaker<\/a> gelernt: Perfektion wirkt immer ein wenig suspekt. Kleine Fehler zuzugeben und zu Schw\u00e4chen offen zu stehen, kann hingegen viele T\u00fcren \u00f6ffnen. Menschen m\u00f6gen n\u00e4mlich am liebsten Menschen, und keine Roboter. Lassen Sie die Idee los, perfekt sein zu wollen.<\/div><h3>Glaubenss\u00e4tze und \u00dcberzeugungen loslassen lernen<\/h3><div>Hier f\u00e4llt das Loslassen am schwersten, denn nichts auf der Welt verteidigen wir so gerne wie unsere eigenen Meinungen, Glaubenss\u00e4tze und \u00dcberzeugungen. Aus diesem Grund ver\u00e4ndern sich Menschen eben auch nur, wenn sie es wollen, und nicht, wenn sie es m\u00fcssen. Hinterfragen Sie Ihre \u00dcberzeugungen also regelm\u00e4\u00dfig kritisch und ergebnisoffen. Ein guter Start ist immer folgender: \u201eIst diese \u00dcberzeugung wirklich meine eigene oder habe ich sie von meinem Umfeld, anderen Menschen oder den Medien \u00fcbernommen?\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Und wenn es meine eigene ist, bringt sie mich meinen Zielen n\u00e4her oder bremst sie mich?\u201c Lassen Sie limitierende Glaubenss\u00e4tze und von anderen \u00fcbernommene \u00dcberzeugungen los.<\/div><h3>Erwartungen loslassen lernen<\/h3><div>Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Das Leben ist kein Ponyhof und schon gar nicht fair. Die Menschen sind es auch nicht. Und Sie k\u00f6nnen es nicht allen recht machen. Lassen Sie Ihre Erwartungen los, dass alles gerecht zugeht oder dass man Ihnen die Chancen und M\u00f6glichkeiten auf dem Silbertablett serviert. L\u00f6sen Sie sich von den Erwartungen anderer Menschen und machen Sie Ihr eigenes Ding. Und daf\u00fcr sollten Sie Ihre eigenen Standards deutlich erh\u00f6hen.<\/div><h3>Negative Menschen loslassen lernen<\/h3><div>Ihr Inner Circle bestimmt \u00fcber Erfolg oder Mi\u00dferfolg. Das gilt f\u00fcr s\u00e4mtliche Lebensbereiche. F\u00fcr Ihre Karriere, Ihre Gesundheit und Ihre Finanzen. Es macht einfach einen Unterschied, ob Sie Ihre Zeit mit positiven und innovativen Menschen verbringen oder ob Sie am Stammtisch mit bierseligen Energievampiren sitzen, deren Leben von Neid, Missgunst und Frust bestimmt wird.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Ich wei\u00df aus eigener Erfahrung, wie schwer es f\u00fcr uns ist, Menschen loszulassen, die einmal eine wichtige Rolle in unserem Leben gespielt haben. Doch auch hier gilt: Alles hat seine Zeit. Und wenn Sie sich als Person weiterentwickeln, aber die Menschen aus Ihrem Umfeld stehenbleiben, sollten Sie in Ihrem Tempo weitergehen. Je erfolgreicher Sie werden, desto h\u00e4ufiger werden Sie n\u00e4mlich eine schmerzliche Erfahrung machen: Viele Freunde und Bekannte wollen \u00fcberhaupt nicht, dass Sie erfolgreich werden.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Und wenn Sie es Ihnen doch g\u00f6nnen, dann aber bittesch\u00f6n auf keinen Fall erfolgreicher, als sie selbst es sind.\u00a0 Dies ist nicht mal b\u00f6se gemeint, sondern nur das \u00e4u\u00dferlich sichtbare Verhalten, das aus dem Mangeldenken resultiert. Wie k\u00f6nnen Sie solche Erfahrungen vermeiden? Umgeben Sie sich ausschlie\u00dflich mit M\u00f6glichkeitsdenkern, die Sie auf Ihrem Weg unterst\u00fctzen und best\u00e4rken. Und dazu geh\u00f6rt auch einmal ein kritisches Feedback. Aber lassen Sie bitte\u00a0<i>alle<\/i>\u00a0negativen Menschen in Ihrem Umfeld los und vertrauen Sie darauf, dass spannende Pers\u00f6nlichkeiten die L\u00fccken f\u00fcllen werden.<\/div><h3>Kunden und Auftr\u00e4ge loslassen lernen<\/h3><div>Haben Sie auch diesen bestimmten Kunden, der kaum Umsatz bringt, aber daf\u00fcr permanent eine Sonderbehandlung w\u00fcnscht? Bei dem nichts sofort funktioniert, der immer noch eine Nachfrage hat, und bei dem Sie jedes Mal einen hohen Zusatzaufwand betreiben m\u00fcssen? Trauen Sie sich nein zu sagen, und lassen Sie los. Konzentrieren Sie Ihre Kraft und Energie lieber auf die Kunden, die niemals n\u00f6rgeln, meckern oder reklamieren, daf\u00fcr aber Ihre Leistungen zu sch\u00e4tzen wissen, Umsatz bringen und Sie gerne als Partner an der Seite haben.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Und eines k\u00f6nnen Sie mir glauben, f\u00fcr den einen schwierigen Kunden stehen schon f\u00fcnf andere vor der T\u00fcr, die nur darauf warten, mit Ihnen Gesch\u00e4fte zu machen. Und zwar solche, die von einem Austausch von <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/was-sind-werte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werten<\/a> gepr\u00e4gt sind.<\/div><h3>Dinge und Zeug loslassen lernen<\/h3><div>Keine Sorge, dies wird nicht der hundertste Aufruf zu einem besitzlosen Leben und auch keine Moralpredigt, dass es verwerflich sei, wenn Sie gerne konsumieren. Viel lieber m\u00f6chte ich Ihr Bewusstsein daf\u00fcr sch\u00e4rfen, wie viel von dem Zeug, das Sie angeh\u00e4uft haben, f\u00fcr Sie entweder keinen Wert mehr hat oder nicht genutzt wird. Es gibt einen interessanten Artikel im\u00a0<i>Journal of Consumer Psychology<\/i>\u00a0aus dem Jahre 2011, der den treffenden Titel tr\u00e4gt: <em>\u201eIf Money doesn\u2019t buy you happiness, then you probably aren\u2019t spending it right.\u201c\u00a0<\/em><\/div><div>\u00a0<\/div><div>Wenn Sie Freude an sch\u00f6nen Dingen, an teuren Uhren, an schnellen Autos oder an luxuri\u00f6sen Klamotten haben, dann kaufen Sie sie sich und erfreuen sich daran. Wenn Sie von Haus aus gl\u00fccklich und zufrieden sind, dann machen diese Konsumg\u00fcter Ihr Leben n\u00e4mlich noch sch\u00f6ner. Nur wenn Sie den Konsum dazu brauchen, um gl\u00fccklich zu sein, dann sollten Sie Ihre grundlegende Philosophie dringend \u00fcberdenken. Doch wie viele Dinge befinden sich in Ihren Schr\u00e4nken, Ihren Kellern oder Garagen, die seit Jahren einfach da sind, und die Sie schon lange nicht mehr nutzen?\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Sortieren Sie hier gnadenlos aus. Was Sie im letzten Jahr nicht benutzt haben, werden Sie auch im n\u00e4chsten nicht nutzen. Zeug, das nur noch da ist, weil es mal teuer war oder mit einer Erinnerung verkn\u00fcpft ist, nimmt nur Platz und Energie weg f\u00fcr die Dinge, die wirklich wichtig f\u00fcr Sie sind. Es sagt ja niemand, dass Sie alles in den M\u00fcll werfen sollen. Verkaufen Sie Dinge auf Ebay, verschenken Sie Sachen an Freunde oder spenden Sie an wohlt\u00e4tige Einrichtungen. Wichtig ist aber vor allem, dass Sie loslassen und damit Platz und Freiraum f\u00fcr Neues schaffen. Probieren Sie es aus, ich garantiere Ihnen, dass Sie von der Wirkung begeistert sein werden.<\/div><h3>Ziele und Tr\u00e4ume loslassen lernen<\/h3><div>Schleppen Sie auch schon seit Jahren diesen einen Traum mit sich herum? Verfolgen Sie auch ein bestimmtes Ziel, f\u00fcr dessen Umsetzung bisher einfach die Zeit fehlte? Dann sollten Sie einmal dar\u00fcber nachdenken, ob Sie es nicht loslassen sollten. Manche <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/ziele-erreichen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ziele<\/a> und Tr\u00e4ume sind wie die alten Hemden, die Ihren Kleiderschrank verstopfen. Sie kosten Kraft, Energie und Zeit. Vor allem aber blockieren Sie den Platz, den Sie f\u00fcr Ihre wichtigen Tr\u00e4ume und Ihre aktuellen Ziele brauchen. Denken Sie im Zweifel immer wieder daran: Alles im Leben hat seine Zeit. Und es hat seinen Grund, warum Sie diese Dinge bisher nicht umgesetzt haben. Wagen Sie es, loszulassen, und verfolgen Sie lieber die Vorhaben, die Ihnen heute wichtig sind.<\/div><h2>Loslassen bedeutet nicht loswerden<\/h2><div>Gut, haben Sie einige Anregungen bekommen k\u00f6nnen? Ich bin mir bewusst, dass wir die Kunst des Loslassens sehr kurz betrachtet haben. Nicht umsonst gibt es ganze B\u00fccher, die sich nur mit diesem einen Thema befassen. Aber wie so h\u00e4ufig wirken meistens die Dinge am besten, die auf den Punkt formuliert sind, und ich hoffe, Sie haben ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr bekommen, welche Kraft das Loslassen lernen haben kann. Unterm Strich l\u00e4uft es tats\u00e4chlich nur auf eine einzige Handlung hinaus: Lassen Sie los, was Sie festh\u00e4lt. Mehr ist es nicht.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Damit Ihnen das in Zukunft nicht mehr so schwer f\u00e4llt, kommt nun der entscheidende Hinweis ganz zum Schluss. Ich habe n\u00e4mlich herausgefunden, warum so viele Menschen zwar Weltmeister im Festhalten sind, ihnen das Loslassen aber so ungeheuer schwerf\u00e4llt. Wie bei allen anderen Ver\u00e4nderungen auch liegt es auch in diesem Fall an der Bewertung. Hier kommt also ein Impuls, der Ihren Umgang mit der Kunst des Loslassens entscheidend ver\u00e4ndern kann. Diesen Satz sollten Sie sich entweder aufschreiben oder so gut verinnerlichen, dass Sie ihn nie wieder vergessen:<\/div><div>\u00a0<\/div><div><b>Loslassen bedeutet nicht loswerden.<\/b><\/div><div>\u00a0<\/div><div>Diese Erkenntnis hat meinem Leben eine v\u00f6llig neue Qualit\u00e4t gegeben. Sie kann es auch in Ihrem tun. Wenn Sie etwas loslassen, bedeutet das niemals, dass Sie etwas wegwerfen. Ganz im Gegenteil. Loslassen bedeutet einzig und allein, dass Sie etwas nicht mehr festhalten.\u00a0<\/div><h2>Loslassen k\u00f6nnen &#8211; Die Perspektive, die alles ver\u00e4ndert<\/h2><div>Wenn ein Falke in einem K\u00e4fig festgehalten wird, drehen sich seine ganzen Gedanken nur darum, wie er fliehen kann. L\u00e4sst der Falkner aber los und schenkt dem Tier seine Freiheit, kehrt der Vogel immer wieder zur\u00fcck zu dem Ort, wo er sich besonders wohlf\u00fchlt. Und daraus folgt eine wichtige Erkenntnis: Wenn Sie etwas mit aller Macht festhalten m\u00fcssen, dann ist diese Handlung vor allem von der Angst vor Verlust getrieben. Das, woran sie sich so krampfhaft klammern, hat Sie eigentlich schon vor langer Zeit verlassen.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Wenn Sie es stattdessen wagen, alte Ideen, \u00dcberzeugungen oder auch Menschen loszulassen, werden Sie eine erstaunliche Feststellung machen. Manche dieser Dinge werden f\u00fcr immer verschwinden. Und das ist gut so, denn alles hat seine Zeit. Genauso wird es aber auch manches geben, was von sich aus wieder zu Ihnen zur\u00fcckkehrt. Diese eine Idee, die einfach nicht lockerl\u00e4sst. Diese \u00dcberzeugung, die Ihnen immer wieder begegnet. Und dieser ganz besondere Mensch, der gemeinsam mit Ihnen einen Neuanfang wagen m\u00f6chte.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Das ist das Gro\u00dfartige am Loslassen lernen. Sobald Sie nicht mehr krampfhaft festhalten, sondern den Dingen die Freiheit lassen, von sich aus zu Ihnen zur\u00fcckzukehren, sp\u00fcren Sie, was wirklich z\u00e4hlt und f\u00fcr Ihr Leben wichtig ist. Wagen Sie es, loszulassen, und schaffen Sie Raum f\u00fcr Ideen, Gedanken und Menschen, die Sie beim Erreichen Ihrer Gro\u00dfartigkeit und beim Leben Ihrer Tr\u00e4ume unterst\u00fctzen.<\/div><div><div>\u00a0<\/div><div>Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz<\/div><\/div><\/div><\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Loslassen lernen ist eine der wichtigsten Grundlagen f\u00fcr erfolgreiche und nachhaltige Ver\u00e4nderung. Jeder wei\u00df es. Und doch ist es so schwer, denn etwas loszulassen geh\u00f6rt zu den Dingen, die sich sehr leicht anh\u00f6ren, aber in der Praxis h\u00e4ufig so ungeheuer schwer sind.\u00a0 Die Kunst des Loslassens &#8211; So gelingt Ver\u00e4nderung Apropos, da habe ich eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":30917,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-30915","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alle"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30915"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30915\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30917"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}