{"id":31069,"date":"2023-02-22T07:59:36","date_gmt":"2023-02-22T06:59:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/?p=31069"},"modified":"2023-02-22T07:59:36","modified_gmt":"2023-02-22T06:59:36","slug":"you-are-unique","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/du-bist-einzigartig\/","title":{"rendered":"Du bist einzigartig &#8211; Eine Anstiftung, die eigene Einzigartigkeit zu leben"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"31069\" class=\"elementor elementor-31069\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6dcfcb8 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6dcfcb8\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3b30532\" data-id=\"3b30532\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ff2814f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"ff2814f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u201cDu bist einzigartig!\u201d Wer von uns w\u00fcrde diesen Satz nicht gerne h\u00e4ufiger h\u00f6ren? Denn wir alle wollen gerne etwa erreichen und jemand sein, der einen positiven Unterschied f\u00fcr die Welt bewirkt, nicht wahr? Doch statt zur besten Version von sich selbst zu werden, verzetteln sich viele Menschen damit, anders zu sein. Und entfernen sich damit immer mehr von der eigenen Einzigartigkeit. Und das will ich mit diesem Artikel gerne \u00e4ndern. Damit Sie einen Satz ab sofort h\u00e4ufiger voller Stolz h\u00f6ren k\u00f6nnen: \u201cDu bist einzigartig!\u201d<\/p><div><h2>Einzigartig statt anders<\/h2><div><div>\u201eM\u00e4nner gesucht f\u00fcr eine waghalsige Reise. Geringer Lohn. Bittere K\u00e4lte. Komplette Monate in v\u00f6lliger Dunkelheit. Permanente Gefahr. Sichere R\u00fcckkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Falle von Erfolg.\u201c Mit dieser Anzeige suchte der britische Polarforscher Sir Ernest Shackleton\u00a0im Jahr 1914 nach mutigen Mitstreitern f\u00fcr seine <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3SlsnIM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">geplante Antarktisexpedition<\/a>.Und es klingt nicht gerade nach einer typischen Stellenausschreibung, wie sie ein moderner Personalmanager heute verfassen w\u00fcrde, oder?\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Denn wer w\u00e4hlt schon freiwillig das Risiko? Wer setzt sich bewusst bitterer K\u00e4lte, monatelanger Dunkelheit und einer minimalen Wahrscheinlichkeit auf sichere R\u00fcckkehr aus? Doch Sie werden staunen, denn f\u00fcr \u00fcber 5.000 M\u00e4nner und drei Frauen schienen genau diese Aussichten die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Motivation gewesen zu sein, als sie sich f\u00fcr die Expedition bewarben. 56 von ihnen machten sich sp\u00e4ter gemeinsam mit Sir Ernest Shackleton an Bord des Polarschiffs\u00a0<i>Endurance<\/i>\u00a0Richtung S\u00fcdpol auf.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>H\u00e4tten Sie sich ebenfalls auf diese Anzeige beworben? Ich m\u00f6chte Sie n\u00e4mlich mit diesem Artikel f\u00fcr eine Expedition begeistern, die Ihnen mindestens genauso viel Wagemut, Courage und K\u00fchnheit abverlangen wird, wie es vor genau 100 Jahren die Reise ins ewige Eis tat. Ich spreche von dem Weg zur individuellen Einzigartigkeit, dem Mut zum Leben der eigenen <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/was-sind-werte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werte<\/a> und der Umsetzung Ihrer geheimsten Tr\u00e4ume. Und damit meine ich auf keinen Fall den aktuell immer mehr um sich greifenden Trend des \u201eHauptsache anders\u201c, der mittlerweile f\u00fcr eine ganze Generation zu einem alles bestimmenden Mantra geworden zu sein scheint.<\/div><h2>Was ist einzigartig? Eher: WER ist einzigartig?<\/h2><div>Denn ist es nicht so? Jeder will heute anders sein. Um jeden Preis. Komme, was da wolle. Die Gr\u00fcnde sind nicht immer wichtig, Hauptsache man ist anders. Diese \u201eIch-bin-total-anders-<a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/attituede-deutsch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Attit\u00fcde<\/a>\u201d spiegelt sich dann meist im Outfit, in Haltungen und bei Unternehmen in den verschiedensten Marketingkan\u00e4len wider. Die spannende Frage ist nun aber, warum so viele Menschen fast schon zwanghaft anders sein m\u00fcssen. Ich glaube, es liegt an der Sehnsucht der grauen Masse, endlich nicht mehr zur grauen Masse geh\u00f6ren zu wollen. Und dieser Wunsch f\u00fchrt dann zu einer Suche nach leicht umsetzbaren Wegen, sich von dieser abheben zu k\u00f6nnen.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Trotzdem habe ich das Gef\u00fchl, dass der Gro\u00dfteil mit den Ergebnissen dieser Philosophie nicht besonders gl\u00fccklich ist. Denn je mehr man verzweifelt versucht, anders zu sein, desto mehr entfernt man sich von seiner eigenen Identit\u00e4t. Man lebt nach den Werten und Vorstellungen anderer Menschen und vergisst dabei, was einem selbst wichtig ist. F\u00fcr mich allerdings die gr\u00f6\u00dfte Ironie: Wenn alle auf einmal anders sind, dann sind am Ende ja doch wieder alle gleich, nicht wahr? Ich m\u00f6chte Sie daher einladen, \u00fcber eine viel waghalsigere Idee nachzudenken.<\/div><h2>Die Pers\u00f6nlichkeit als Schl\u00fcssel zur Einzigartigkeit<\/h2><div>Statt permanent ein unechtes \u201eAnders sein um jeden Preis\u201d zu verfolgen (und damit den Blick nach au\u00dfen zu richten), lohnt sich der Blick auf Ihre einmalige Pers\u00f6nlichkeit (also der Blick nach innen). Erst, wenn Sie sich selbst erlauben, die eigene Einzigartigkeit zuzulassen, haben Sie den entscheidenden Schritt gemacht, sich von der gro\u00dfen Masse zu differenzieren. Und einzigartig zu sein ist nun mal etwas anderes, als anders zu sein. Ihre Werte, \u00dcberzeugungen, Talente, F\u00e4higkeiten, Ihr Wissen und Ihre ureigenste Identit\u00e4t bilden in der Summe Ihre individuelle Einzigartigkeit. Trauen Sie sich, diese Einzigartigkeit wahrzunehmen und die einzelnen Faktoren auch nach Au\u00dfen hin zu leben. Und auf einmal sind Sie dann doch anders. Aber auf eine Art und Weise, die es auf der Welt nur einmal gibt. Einzigartig eben.<\/div><\/div><h2>Einzig statt artig: Trauen Sie sich, die eigene Einzigartigkeit zu leben<\/h2><div>Und es ist auch gar nicht so schwer, wie Sie m\u00f6glicherweise denken, denn noch nie war es so einfach wie heute, aus der Masse herauszustechen und einen Unterschied zu machen. Wo auch immer Sie sich umschauen, werden Sie einen dominierenden Zustand erblicken: Mittelma\u00df. Die meisten Jobs sind mittelm\u00e4\u00dfig, die Qualit\u00e4t der meisten Produkte und Dienstleistungen ist mittelm\u00e4\u00dfig, und auch der Kundenservice ist meistens mittelm\u00e4\u00dfig. Die gro\u00dfe Masse ist nicht wirklich zufrieden, aber auch nicht komplett unzufrieden.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Vor Kurzem habe ich beim Warten am Flughafen ein Gespr\u00e4ch zwischen zwei Gesch\u00e4ftsleuten mitbekommen, welches ich typisch f\u00fcr diese Art der Lebenseinstellung finde. Einer der beiden Herren fragte seinen Kollegen: \u201eUnd, wie geht\u00b4s dir so?\u201c Dieser seufzte kurz und antwortete dann: \u201eNa ja, muss ja. Und bei dir so?\u201c Worauf sein Gespr\u00e4chspartner nur kurz mit den Schultern zuckte und entgegnete: \u201eAuch. Man k\u00e4mpft sich halt so durch.\u201c<\/div><h2>Jenseits des Mittelma\u00dfes hei\u00dft es: \u201cDu bist einzigartig!\u201d<\/h2><div>Ich bin sicher, Sie haben diese Art von Unterhaltung schon mehr als einmal mitbekommen, oder? Das Lebensgef\u00fchl in der heutigen Wohlstandsgesellschaft lie\u00dfe sich wohl ziemlich gut mit \u201eso lala\u201c beschreiben. Mittelm\u00e4\u00dfig eben. Und weil das Mittelma\u00df so omnipr\u00e4sent ist, driften auch die Lebensentw\u00fcrfe der meisten Menschen in genau diese Richtung. Der langj\u00e4hrige Arbeitsplatz, die Beziehung zu Partner und Kindern sowie die generelle Zufriedenheit haben sich irgendwann auf einem gewissen Level eingependelt und sind meist weder Fisch noch Fleisch. Aber statt all diese Dinge aktiv zu ver\u00e4ndern, hat man sich mit dem Mittelma\u00df arrangiert und verwaltet lieber den ungeliebten Status quo. Denn wer wei\u00df, ob es nicht noch schlimmer kommt.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Zeit, dies zu \u00e4ndern, finden Sie nicht auch? Der von mir sehr gesch\u00e4tzte Marketing-Guru Seth Godin\u00a0hat in seinem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3EsyhCd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Purple Cow<\/a>\u201c zwei sehr bemerkenswerte Dinge gesagt.\u00a0Zum einen stellt er fest, dass die vermeintlich sicheren Wege in Zeiten des immer schneller werdenden Wandels l\u00e4ngst <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/freiheit-ist-die-neue-sicherheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zum neuen Risiko<\/a> geworden sind. Weiterhin sagt er, dass Sie als Pers\u00f6nlichkeit entweder unsichtbar oder einzigartig sein k\u00f6nnen.<\/div><\/div><div>\u00a0<\/div><div>[cp_popup display=&#8220;inline&#8220; style_id=&#8220;27000&#8243; step_id = &#8222;1&#8220;][\/cp_popup]<\/div><div><h2>Sie k\u00f6nnen entweder unsichtbar oder einzigartig sein<\/h2><div>Meiner Meinung nach trifft er damit den Nagel auf den Kopf. Und wenn man die erste der beiden Godin-Feststellungen umkehrt, wird sogar eine richtig gute Strategie daraus: Bewusst Risiken einzugehen, das ist l\u00e4ngst der einzig sichere Weg geworden. Handeln statt abwarten\u00a0lautet das Mantra, das Sie sich t\u00e4glich immer wieder vergegenw\u00e4rtigen sollten.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, dass es in der heutigen Zeit nur dann gelingt, erfolgreich zu sein, wenn Sie sich von den ausgetretenen Pfaden entfernen, es wagen, die notwendigen <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/mut-zur-veraenderung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ver\u00e4nderungen<\/a> aktiv ansto\u00dfen und auch einmal riskante <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/entscheidungen-treffen-lernen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entscheidungen<\/a> treffen. Wenn Sie den Ausreden Lebewohl sagen und stattdessen Verantwortung \u00fcbernehmen. Wenn Sie aufh\u00f6ren zu warten und sich auf den Weg zu Ihrer individuellen Einzigartigkeit machen. Und glauben Sie mir, in einer Welt, die von Mittelma\u00df dominiert wird, werden Sie sehr schnell aus der Masse herausragen.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Das gr\u00f6\u00dfte Risiko ist heute, den vermeintlich sicheren Weg zu gehen. Sich auf veraltete Konzepte zu verlassen und sich der Hoffnung hinzugeben, dass schon alles gut gehen wird. Der d\u00e4nische Physiker Niels Bohr\u00a0hat einmal gesagt: \u201ePrognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.\u201c\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Trotzdem wage ich an dieser Stelle einmal eine solche. In den n\u00e4chsten zehn Jahren werden wir mit Ver\u00e4nderungen konfrontiert sein, die dramatische Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Arbeitswelt und unseren Alltag haben werden. Was gestern noch Standard war, kann heute schon l\u00e4ngst \u00fcberholt sein und sich morgen schon wieder \u00e4ndern. Die M\u00e4rkte wandeln sich teilweise dramatisch und die Kunden verhalten sich komplett anders als noch vor ein paar Jahren.<\/div><h2>Die eigene Pers\u00f6nlichkeit als Fixpunkt in Zeiten der Ver\u00e4nderung<\/h2><div>Ebenso geh\u00f6ren Meldungen \u00fcber W\u00e4hrungskrisen, B\u00fcrgerkriege und Rezessionen mittlerweile zum Alltag. Gro\u00dfkonzerne gehen Pleite und eine riesige Anzahl von Arbeitspl\u00e4tzen wird in naher Zukunft nicht mehr existent sein. Alles \u00e4ndert sich. Nichts bleibt gleich. Doch auch in diesen Zeiten rasanten Wandels gibt es eine Konstante, einen Fix- und Angelpunkt, an dem Sie Ihre Lebensplanung jederzeit voller Selbstvertrauen ausrichten k\u00f6nnen.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Ich spreche von Ihnen. Ihrer Pers\u00f6nlichkeit. Ihrer Einzigartigkeit. Sie selbst werden der einzige Faktor sein, auf den Sie sich wirklich verlassen k\u00f6nnen. Jobs, Krisen, Arbeitgeber, Moden und Ver\u00e4nderungen kommen und gehen. Doch Sie werden immer da sein. Und je gefestigter Ihre individuelle Identit\u00e4t ist, desto einfacher wird es Ihnen fallen, auch den gr\u00f6\u00dften St\u00fcrmen, Gegenwinden und Herausforderungen zu trotzen. Investieren Sie daher so viel und so h\u00e4ufig wie m\u00f6glich in Ihre individuelle Einzigartigkeit. In Ihr Wissen, Ihre F\u00e4higkeiten und in Ihre pers\u00f6nliche Entwicklung. Das Risiko ist l\u00e4ngst die neue Sicherheit geworden.<\/div><h2>Machen Sie sich auf den Weg. Und zwar auf Ihren.<\/h2><div>Entscheidend ist, dass Sie sich auf den Weg machen. Und zwar auf Ihren. Nicht auf einen, den andere Menschen f\u00fcr Sie ausgew\u00e4hlt haben, sondern einen, der Sie Ihren Zielen, Ihren Erwartungen und Ihren Tr\u00e4umen n\u00e4her bringt. Dabei spielt es keine Rolle, wo Sie heute stehen. Egal, in welchem Bereich Sie t\u00e4tig sind, egal, von welchem Ausgangspunkt Sie starten, und egal, wie gut Sie heute schon sind.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Ich habe in den letzten f\u00fcnfzehn Jahren als <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/business-coaching\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Business Coach<\/a> mit Hunderten von Unternehmern und F\u00fchrungskr\u00e4ften gearbeitet. Mit jungen und alten, mit guten und schlechten, mit motivierten und desillusionierten. Und in der Summe dieser Erfahrungen habe ich eine Sache festgestellt. Es geht niemals darum, der Beste von allen zu werden. Noch viel weniger geht es darum, sich mit anderen zu vergleichen. Nicht mit Menschen, die schon seit zehn Jahren da sind, wo Sie noch hinwollen, aber auch nicht mit denen, die Sie schon vor zwei Jahren \u00fcberholt haben.\u00a0<\/div><h2>Werden Sie zur besten Version von sich selber<\/h2><div>Nein, solche Vergleiche f\u00fchren zu nichts. Stattdessen geht es immer nur um eine einzige Sache: Als Mensch zu wachsen und alles daf\u00fcr zu geben, heute besser zu sein, als Sie es gestern waren. Zu besten Version von sich selbst zu werden. In Ihnen steckt so viel Potenzial, dass Sie sich niemals mit weniger zufrieden geben sollten. So viele Menschen verschwenden leichtfertig ihre Talente, weil sie sich t\u00e4glich einreden, dass es f\u00fcr sie unm\u00f6glich sei, erfolgreich zu sein oder einen Unterschied machen zu k\u00f6nnen. Welch ein Irrtum.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Stellen Sie sich nur einmal vor, was passiert w\u00e4re, wenn Michael Jordan\u00a0nicht so viel Zeit auf dem Trainingsplatz verbracht h\u00e4tte, sondern stattdessen Hobbybasketballer geworden w\u00e4re. Wenn Eric Clapton\u00a0nicht sieben Tage die Woche acht Stunden am Tag Gitarre ge\u00fcbt, sondern sich eingeredet h\u00e4tte, dass es v\u00f6llig okay sei, nur auf dem Schulfest der Kinder zu spielen. Oder wenn Salvador Dali\u00a0seine Talente nicht in Form von au\u00dfergew\u00f6hnlichen Bildern ausgedr\u00fcckt, sondern auf die Bedenken seines Umfelds geh\u00f6rt h\u00e4tte und Beamter geworden w\u00e4re.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass Sie hier und jetzt eine Entscheidung treffen und sich auf den Weg zu Ihrer individuellen Einzigartigkeit machen. Nutzen Sie Ihr inneres Feuer, um im Au\u00dfen einen Unterschied zu machen. Und geben Sie sich bitte niemals mit Mittelma\u00df zufrieden, nur weil das mittlerweile der gesellschaftliche Standard ist. Geben Sie dort, wo Sie jetzt stehen, Vollgas.\u00a0<\/div><h2>Der Weg ist das Ziel. Auch beim Thema Einzigartigkeit<\/h2><div>Oder um es mit den Worten von Martin Luther King\u00a0zu sagen: \u201eWenn es dir im Leben zuf\u00e4llt, Stra\u00dfen zu kehren, dann kehre die Stra\u00dfen, wie Michelangelo Bilder malte. Kehre die Stra\u00dfen, wie Beethoven Musik komponierte. Kehre die Stra\u00dfen, wie Shakespeare dichtete. Kehre die Stra\u00dfen so gut, dass alle Heerscharen im Himmel und auf Erden innehalten m\u00fcssen und sagen: \u201aHier lebte ein gro\u00dfer Stra\u00dfenkehrer, der seine Aufgabe gut gemacht hat.\u2018\u201c<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Die Expedition von Sir Ernest Shackleton\u00a0ist \u00fcbrigens gescheitert. In der ewigen K\u00e4lte der Antarktis wurde die\u00a0<i>Endurance<\/i>\u00a0hunderte Meilen vor dem Ziel vom meterhohen Packeis zerquetscht. Fast ein Jahr lang lebte die Crew auf einer Eisscholle und hoffte, dass diese irgendwie nach Norden driften w\u00fcrde. Die M\u00e4nner schliefen in gefrorenen Schlafs\u00e4cken und ern\u00e4hrten sich von Pinguinfett und ihren Schlittenhunden, die sie nach und nach erschossen.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Als die Eisscholle eines Tages auseinanderzubrechen drohte, retteten sich die M\u00e4nner in einer verzweifelten Aktion zun\u00e4chst auf eine unbewohnte Insel, bevor sich Shackleton gemeinsam mit f\u00fcnf Gef\u00e4hrten in einem nur sieben Meter langen Boot aufmachte, um Hilfe zu holen. Und tats\u00e4chlich. Nach f\u00fcnfzehn endlosen Tagen gelangten sie \u00fcber den st\u00fcrmischen Atlantik bis zu einer Walfangstation in S\u00fcdgeorgien.\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Und weitere drei Monate sp\u00e4ter sammelten sie mit einem Schlepper die restlichen Teammitglieder von der Insel ein. Fast zwei Jahre nach ihren waghalsigen Aufbruch ins Eis. \u201eIch habe es geschafft\u201c, telegrafierte Shackleton damals seiner Frau. \u201eNicht ein Leben verloren auf dem Weg durch die H\u00f6lle.\u201c<\/div><\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cDu bist einzigartig!\u201d Wer von uns w\u00fcrde diesen Satz nicht gerne h\u00e4ufiger h\u00f6ren? Denn wir alle wollen gerne etwa erreichen und jemand sein, der einen positiven Unterschied f\u00fcr die Welt bewirkt, nicht wahr? Doch statt zur besten Version von sich selbst zu werden, verzetteln sich viele Menschen damit, anders zu sein. 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