{"id":34919,"date":"2024-03-20T10:18:40","date_gmt":"2024-03-20T09:18:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/?p=34919"},"modified":"2024-03-20T10:18:40","modified_gmt":"2024-03-20T09:18:40","slug":"change-adapt-or-die","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/change-adapt-or-die\/","title":{"rendered":"Change. Adapt. Or Die. Change competence through the change loop"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"34919\" class=\"elementor elementor-34919\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3d0df39 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3d0df39\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-f0be42c\" data-id=\"f0be42c\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1fcca25 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1fcca25\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Change. Adapt. Or Die. (Auf Deutsch: Ver\u00e4ndern. Anpassen. Oder sterben) Mit dieser Ausssage l\u00e4sst sich die aktuelle Zeit wohl am besten beschreiben. Denn die Regeln haben sich massiv ver\u00e4ndert, und der aktive Umgang mit <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/nachhaltige-veranderung-meistern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Changes<\/a> jeglicher Art ist schon lange nichts mehr, was nur &#8222;nice to have&#8220; ist. Statdessen ist er ein messbarer Wettbewerbsvorteil geworden, der dar\u00fcber bestimmt, ob wir auch in der Zukunft noch erfolgreich sein, oder in der Irrelevanz versinken werden.<\/p><h2>Change. Adapt. Or Die. Ver\u00e4ndern oder ver\u00e4ndert werden<\/h2><p>Die wohl schwerste Situation meiner beruflichen Karriere hatte ich im Jahr 2004 zu meistern. Viele meiner Kollegen sprachen damals von einem Himmelfahrtskommando, meine Vorgesetzten von einer super Chance, mir meine Sporen zu verdienen. Die Aufgabe war so einfach, wie herausfordernd. Ich sollte als Projektleiter das ehemals erfolgreichste Kaufhaus Berlins, das altehrw\u00fcrdige Hertie in der Neuk\u00f6llner Karl-Marx-Stra\u00dfe, zu einem Schn\u00e4ppchen-Center umwandeln, in dem das Unternehmen die Altware aus dem gesamten Bundesgebiet vermarkten wollte. Es war der allerletzte Versuch, den Standort noch zu retten.<\/p><p>Anfang der neunziger Jahre arbeiteten in dem \u00fcber 40.000 Quadratmeter gro\u00dfen Kaufhaus noch 1200 Mitarbeiter und die Ums\u00e4tze gingen direkt nach der Mauer\u00f6ffnung durch die Decke. Doch im Laufe der Jahre erlebte nicht nur Neuk\u00f6lln einen wirtschaftlichen Niedergang, sondern auch das Hertie Kaufhaus.<\/p><p>So kam es, dass an meinem ersten Tag gerade noch 120 Mitarbeiter verzweifelt versuchten, die Umsatzeinbr\u00fcche aufzuhalten, die seit langem bei \u00fcber zwanzig Prozent pro Jahr lagen. Es war allerdings ein hoffnungsloser Kampf, denn der Niedergang war bereits zu weit fortgeschritten. Ganze Abteilungen waren seit l\u00e4ngerem geschlossen und es verirrten sich immer weniger Kunden in das Warenhaus, welches von der Atmosph\u00e4re manchmal an eine Geisterstadt erinnerte.<\/p><h2>Der Umgang mit Ver\u00e4nderung als Schl\u00fcsselkompetenz der Zukunft<\/h2><p>Und nun stehe ich in einem muffigen Besprechungsraum und vor mir sitzen die verbliebenen sechs Abteilungsleiter, die mich mit \u00e4ngstlichen Augen anblicken. Der amtierende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer steht nur wenige Wochen vor seiner Pensionierung und macht bei meiner Vorstellung keinen Hehl aus seiner Meinung: \u201eMeine Damen und Herren, darf ich ihnen Herrn Grzeskowitz vorstellen. Er ist hier, um unserem Kaufhaus den Todessto\u00df zu versetzen und es zu einem Schn\u00e4ppchencenter zu machen. Ich halte diese Entscheidung f\u00fcr v\u00f6llig falsch, aber die jungen Leute denken ja immer, sie wissen alles besser.\u201c<\/p><p>Rumms. K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, wie ich mich gef\u00fchlt habe? Obwohl ich nur der \u00dcberbringer des neuen Konzepts war, bekam ich die gesamte Wut und aufgestaute Hoffnungslosigkeit der versammelten Menschen zu sp\u00fcren. So gut es ging lenkte ich den Fokus auf die sich bietenden Chancen, stellte meine Ideen zur Rettung des Standorts vor und versuchte, die Herzen meiner zuk\u00fcnftigen Mitarbeiter zu erreichen.<\/p><p>Es folgte eine hitzige Diskussion, die von vielen Fragen und Zwischenrufen gepr\u00e4gt wurde. Doch es war ein einzelner Satz, der sich mir bis heute ins Ged\u00e4chtnis eingebrannt hat. Herr Leopold (nicht sein richtiger Name), der Abteilungsleiter aus der zweiten Etage (Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr einzelne Abteilungen wie in anderen H\u00e4usern gab es schon lange nicht mehr) stand auf, blickte mir direkt in die Augen und sagte dann: \u201eAber verstehen Sie es denn nicht, Herr Grzeskowitz? Wir k\u00f6nnen diese neuen Ideen hier nicht gebrauchen, weil dann unser Kaufhaus stirbt. Aber wir wollen nicht sterben. Wir wollen leben!\u201c<\/p><h2>Ver\u00e4nderungskompetenz zu entwickeln ist schon lange nicht mehr &#8222;nice to have&#8220;<\/h2><p>Es war ein Satz, der mich traf wie ein Donnerhall. Und er zeigt das gro\u00dfe Dilemma, welches <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/make-change-easy-change\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Changes<\/a> mit sich bringen. Herr Leopold traf diese Aussage n\u00e4mlich zum einem Zeitpunkt, als der Patient Hertie Neuk\u00f6lln seit Jahren auf der Intensivstation lag, und de facto bereits klinisch tot war. Und dennoch str\u00e4ubten sich die beteiligten Menschen gegen s\u00e4mtliche Alternativen wie der Teufel gegen das Weihwasser. Man wollte, dass alles so blieb, wie es einmal war, nur die Resultate sollten besser werden.<\/p><p>Und dieses <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/mindset-german\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mindset<\/a> war tragisch, denn auch wenn niemand damals sagen konnte, ob der Kurswechsel den Standort noch retten konnte, so sprachen die aktuellen Ums\u00e4tze, Deckungsbeitr\u00e4ge und Prognosen doch eine sehr eindeutige Sprache: Mit den Strategien der Vergangenheit z\u00f6gerte man den Untergang maximal noch um ein paar Monate heraus.\u00a0 Es gab also nur zwei M\u00f6glichkeiten: Sich auf die Ver\u00e4nderung einzulassen. Oder zu sterben. Change. Adapt. Or Die.<\/p><h2>Chancen erkennen, nutzen und Wandel gestalten<\/h2><p>Und genau dort liegt das gro\u00dfe Dilemma. Mich beschleicht n\u00e4mlich immer h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl, dass viele Menschen ver\u00e4nderungsm\u00fcde geworden sind. Weil die Taktung der Neuerungen so stark zugenommen hat und sich mancher damit einfach \u00fcberfordert f\u00fchlt. Weil das Wort \u201eneu\u201c gerade im Unternehmenskontext h\u00e4ufig mit schlankeren Strukturen, Personalabbau und Einschr\u00e4nkungen des pers\u00f6nlichen Arbeitsplatzes verbunden wird. Weil alles, was \u201eneu\u201c ist, gerne als eine Bedrohung der eigenen Komfortzone betrachtet wird.<\/p><p>Weil \u201eneu\u201c sehr h\u00e4ufig eine Emotion erzeugt, die der gr\u00f6\u00dfte Feind der Innovation ist: Angst. Und das ist schade, denn Angst l\u00e4hmt, verlangsamt die eigene Entwicklung und f\u00fchrt \u00fcber kurz oder lang zum Stillstand. Ich habe mir es daher seit Jahren auf die Fahne geschrieben, dieser Neo-Phobie den Kampf anzusagen. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Lust auf Ver\u00e4nderung zu machen und den Fokus auf die riesigen Chancen zu lenken, die sich im Wandel verbergen. Denn wenn Sie ihre Tr\u00e4ume leben, Ziele erreichen und auch morgen noch erfolgreich sein wollen, dann ist es unumg\u00e4nglich, bereits heute die notwendigen Ver\u00e4nderungen vorzunehmen.<\/p><h2>Die Ver\u00e4nderungskurve nach K\u00fcbler-Ross<\/h2><p>Daf\u00fcr gilt es, einen radikalen Paradigmenwechsel vorzunehmen. Was ich damit meine? Werfen Sie bitte einen Blick auf die folgende Grafik:<\/p><p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34930 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/CleanShot-2024-03-20-at-08.46.38@2x-1024x541.png\" alt=\"Die Ver\u00e4nderungskurve nach K\u00fcbler-Ross\" width=\"800\" height=\"423\" title=\"\"><\/p><p>Sie haben es sicher gleich erkannt, es handelt sich um <a href=\"https:\/\/www.exeter.ac.uk\/media\/universityofexeter\/humanresources\/documents\/learningdevelopment\/the_change_curve.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die klassische Ver\u00e4nderungskurve<\/a>, die in den 1960er Jahren von Elisabeth K\u00fcbler-Ross entwickelt wurde. Wie Sie an der Jahreszahl erkennen k\u00f6nnen, handelt es sich um ein Modell, das seit vielen Jahren in Seminaren, Personalschulungen und Trainings gelehrt, und auch heute noch als eines der Standardtools im <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/was-ist-change-management\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Change management<\/a> verwendet wird.<\/p><p>Selbst hochrangige Unternehmensberatungen setzen die Changekurve immer noch als ein Modell ein, welches F\u00fchrungskr\u00e4fte dabei unterst\u00fctzen soll, Ver\u00e4nderungsprozesse gemeinsam mit ihren Teams zu managen.<\/p><h2>Das gro\u00dfe Problem der Ver\u00e4nderungskurve<\/h2><p>Doch die Changekurve hat ein gro\u00dfes Problem. Sie ist ganz einfach nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df, denn das Modell wurde in zwei wichtigen Punkten von der Realit\u00e4t \u00fcberholt.<\/p><ul><li>Zum einen basiert es auf der Vorannahme, dass Ver\u00e4nderung immer eine Reaktion auf externe Ereignisse w\u00e4re, was heute einfach nicht mehr stimmt. Wir k\u00f6nnen es uns im Jahre 2024 schlicht und einfach nicht mehr erlauben, nur noch reaktiv zu handeln, sondern m\u00fcssen die Zukunft aktiv gestalten.<\/li><li>Die zweite obsolete Annahme ist diejenige, das Ver\u00e4nderungen immer einen Anfang und ein Ende haben w\u00fcrden. Dies mag in der Vergangenheit sogar noch gestimmt haben. Da gab es einen Normalzustand, alle paar Jahre eine Ver\u00e4nderung, und dann hatte man mit der neuen Normalit\u00e4t wieder f\u00fcr eine gewisse Zeit seine Ruhe. Doch diese Zeiten sind l\u00e4ngst vorbei, denn wir haben es mit Rahmenbedingungen zu tun, die es schon lange nicht mehr zulassen, einen Ver\u00e4nderungsprozess \u00fcber mehrere Jahre laufen zu lassen. Stattdessen ist Change ein permanenter Dauerzustand geworden, der immer schneller und intensiver Einzug in unseren Alltag h\u00e4lt.<\/li><\/ul><h2>Das Modell des Change Loops<\/h2><p>Aus diesem Grund habe ich ein eigenes Modell entwickelt, welches diese Faktoren einbezieht, und den Herausforderungen der n\u00e4chsten Jahre gerecht wird. Ich nenne es den Change Loop, und ich setze es sowohl in der Einzelarbeit mit Unternehmern, Managern und F\u00fchrungskr\u00e4ften, aber auch in der Begleitung von Teams und Organisationen ein. Es funktioniert n\u00e4mlich sowohl auf der individuellen Ebene der Pers\u00f6nlichkeit, als auch im Vorantreiben von unternehmerischen Ver\u00e4nderungen.<\/p><p>Wie bei jedem Loop gibt es weder einen Anfang, noch ein Ende, und jeder Teil spielt eine gleichwichtige Rolle. Lassen Sie uns daher einen Blick auf die einzelnen Faktoren des Change Loops werfen, bevor ich ihnen meine drei wichtigsten Prognosen f\u00fcr die Zukunft vorstellen m\u00f6chte.<\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34935 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/CleanShot-2024-03-20-at-08.51.58@2x-1024x575.png\" alt=\"Der Change Loop\" width=\"800\" height=\"449\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/CleanShot-2024-03-20-at-08.51.58@2x-1024x575.png 1024w, https:\/\/www.grzeskowitz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/CleanShot-2024-03-20-at-08.51.58@2x-300x168.png 300w, https:\/\/www.grzeskowitz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/CleanShot-2024-03-20-at-08.51.58@2x-768x431.png 768w, https:\/\/www.grzeskowitz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/CleanShot-2024-03-20-at-08.51.58@2x.png 1440w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p><h3>\u00a0<\/h3><h3><strong>Change Loop Faktor #1: Bewusstheit<\/strong><\/h3><p>Ein bewusster Umgang mit dem eigenen Denken, Handeln und Wirken ist unumg\u00e4nglich f\u00fcr erfolgreiche Ver\u00e4nderung. Aber Hand auf\u00b4s Herz, wie bewusst sind Sie sich der zunehmenden Komplexit\u00e4t um Sie herum, ihrer Kommunikation, ihrer Wirkung auf andere Menschen, \u00fcber ihre Rolle in ihrem Unternehmen, \u00fcber den Zufriedenheitsgrad im Alltag und \u00fcber den Grad an Verantwortung, den Sie bereit sind, zu \u00fcbernehmen? Und das ist so ein Fragenkomplex, \u00fcber den es sich lohnt, ein wenig l\u00e4nger nachzudenken.<\/p><h3><strong>Change Loop Faktor #2: <\/strong><strong>Antrieb<\/strong><\/h3><p>Der Wandel ist heute intensiver, schneller und unberechenbarer, als noch vor wenigen Jahren. Die f\u00fchrt bei vielen Menschen zu einer gewissen Resignation, weil sie einfach keine Lust mehr haben, immer wieder von vorne beginnen und sich tagein tagaus an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Wenn Sie hier \u00fcber keine nachhaltige und intrinsische Motivation verf\u00fcgen, werden Sie auf Dauer nicht erfolgreich sein.\u00a0<\/p><h3><strong>Change Loop Faktor #3: <\/strong><strong>Strategie<\/strong><\/h3><p>Ohne konkrete Ziele, Meilensteine und schlussendlich eine von allen Beteiligten getragene Strategie wird jede Art von Ver\u00e4nderung schwer. Weil Sie dann auf die Alternative vertrauen, und die ist nun mal der Zufall. Je besser Sie wissen, was Sie wollen, mit welchen Methoden Sie dahinkommen wollen, und warum Sie das \u00fcberhaupt vorhaben, desto erfolgreicher werden ihre Change Projekte.<\/p><h3><strong>Change Loop Faktor #4: Handeln<\/strong><\/h3><p>Es mag ihnen etwas komisch vorkommen, dass ich den Schritt des Umsetzens mit in den Change Loop aufgenommen habe, schlie\u00dflich sollte das doch etwas Selbstverst\u00e4ndliches sein, nicht wahr? Ist es aber in der Praxis nicht. Wenn ich f\u00fcr jede Ank\u00fcndigung, die nicht umgesetzt wurde, nur einen Cent erhalten h\u00e4tte, dann w\u00e4re ich heute ein extrem verm\u00f6gender Mann.<\/p><p>Nein, eine ausgepr\u00e4gte Umsetzungskompetenz ist beileibe kein Selbstg\u00e4nger. Und weil Sie f\u00fcr erfolgreiche Ver\u00e4nderung einfach unabdingbar ist, hat sie einen prominenten Teil in meinem Modell erhalten.<\/p><h2>Drei Thesen f\u00fcr die Zukunft durch die Change Brille<\/h2><p>Ein hoher Grad an Bewusstheit, ein kraftvoller Antrieb, eine nachhaltige Strategie und eine ausgepr\u00e4gte Umsetzungskompetenz, das sind die vier entscheidenden Faktoren f\u00fcr erfolgreiche Ver\u00e4nderungen in Zeiten zunehmender Unsicherheit. Sie verst\u00e4rken einander, und Sie k\u00f6nnen leider keinen Schritt auslassen, weil er ihnen m\u00f6glicherweise zu m\u00fchsam ist.<\/p><p>Auch ist die Nutzung des Change Loops keine einmalige Sache. Es ist wie bei einer sich selbst verst\u00e4rkenden Spirale, die immer wieder von neuem beginnt. Und der entscheidende Punkt bei diesem Modell ist ihnen wahrscheinlich schon l\u00e4ngst aufgefallen. S\u00e4mtliche vier Faktoren sind weder von der Konjunktur, noch von den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden, noch von anderen Menschen abh\u00e4ngig. Sie alleine haben zu hundert Prozent Einfluss auf ihre Bewusstheit, ihren Antrieb, ihre Strategie und ihr Handeln. Basierend auf dieser Erkenntnis m\u00f6chte ich ihnen daher meine drei wichtigsten Change Thesen f\u00fcr die kommenden Jahre vorstellen:<\/p><h3><strong>Change These Nummer 1:<\/strong><\/h3><p>Wir stehen erst am Anfang von Ver\u00e4nderungen, welche die Art wie wir leben, arbeiten, lieben, essen oder wohnen dramatisch ver\u00e4ndern werden.<\/p><h3><strong>Change These Nummer 2:<\/strong><\/h3><p>Die demographische Entwicklung, disruptive Technologien wie k\u00fcnstliche Intelligenz oder Robotik, sowie die Digitalisierung s\u00e4mtlicher Lebensbereiche werden nicht nur die Arbeitswelt, sondern unsere gesamte Gesellschaft kr\u00e4ftig durchsch\u00fctteln.<\/p><h3><strong>Change These Nummer 3:<\/strong><\/h3><p>Der wichtigste Erfolgsfaktor der Zukunft wird der Mensch sein. Weil keine k\u00fcnstliche Intelligenz, kein Roboter und auch keine Software jemals Dinge wie pers\u00f6nliche Beziehungen, Empathie oder Teamspirit ersetzen k\u00f6nnen. Dies hat nat\u00fcrlich Auswirkungen f\u00fcr jeden von uns. Es bedarf einer maximalen Verantwortungs- und Ver\u00e4nderungsbereitschaft, einer Neuausrichtung der Priorit\u00e4ten, sowie eines ganz neuen und wertsch\u00e4tzenden Miteinanders.<\/p><p>Diese S\u00e4tze sind ihnen zu lang? Dann habe ich hier die komprimierte Version f\u00fcr Sie.\u00a0<\/p><p><em>Der pers\u00f6nliche Umgang mit Change und Wandel wird die Schl\u00fcsselkompetenz der Zukunft sein.<\/em><\/p><p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p><p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><\/a>Und ich finde, das ist ein wunderbarer Abschlusssatz f\u00fcr diesen Artikel. Nicht wahr?<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Change. Adapt. Or Die. (Auf Deutsch: Ver\u00e4ndern. Anpassen. Oder sterben) Mit dieser Ausssage l\u00e4sst sich die aktuelle Zeit wohl am besten beschreiben. 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