{"id":42820,"date":"2026-06-11T08:37:47","date_gmt":"2026-06-11T08:37:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/?p=42820"},"modified":"2026-06-09T08:38:26","modified_gmt":"2026-06-09T08:38:26","slug":"dankbarkeit-ueben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/dankbarkeit-ueben\/","title":{"rendered":"Dankbarkeit \u00fcben: Warum du nicht gleichzeitig dankbar und ungl\u00fccklich sein kannst"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"42820\" class=\"elementor elementor-42820\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d42c158 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"d42c158\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-84f3a2b elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"84f3a2b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Es ist ein ganz normaler Dienstagmorgen, und ich sitze an meinem mobilen Schreibtisch, den ich direkt neben dem Teich in meinem Berliner Garten aufgebaut habe. Eine gute Tasse Kaffee steht neben dem Laptop, die V\u00f6gel machen ordentlich L\u00e4rm und auf meinen Kopfh\u00f6rern l\u00e4uft das Live-Konzert zum 30-j\u00e4hrigen Bandjubil\u00e4um von New Model Army. Und in der Anmoderation zu ihrem Knallersong Orange Tree Roads sagt S\u00e4nger Justin Sullivan dem Publikum einen Satz, der mich sofort innehalten l\u00e4sst und mich gleichzeitig daran erinnert, warum ich seit Jahren aktiv Dankbarkeit \u00fcbe: \u201eWenn ihr euch nicht ver\u00e4ndert, dann seid ihr wahrscheinlich schon tot.&#8220;<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Ich lasse das kurz sacken. Da ist n\u00e4mlich wirklich etwas dran, wenn man genauer dar\u00fcber nachdenkt. Wachstum und Leben geh\u00f6ren zusammen wie Morgen und Kaffee, und beides macht erst dann richtig Sinn, wenn man lernt, Dankbarkeit zu \u00fcben f\u00fcr das, was bereits da ist, bevor man sich auf das konzentriert, was noch fehlt. Klingt simpel. Ist es aber nicht, weil die meisten von uns genau das Gegenteil tun.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Die Red Car Theory: Dein Fokus bestimmt deine Realit\u00e4t<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Darf ich dich kurz zu einem Experiment einladen? Denk mal an deinen heutigen Weg zur Arbeit, zur Uni oder zum Sport. Wie viele rote Autos sind dir dabei begegnet? Keine Ahnung? Kein Problem, das ist vollkommen normal. Aber stell dir jetzt vor, ich w\u00fcrde dir 50 Euro f\u00fcr jedes rote Auto zahlen, das dir auf deinem n\u00e4chsten Weg begegnet. Ich wette, du w\u00fcrdest mir pl\u00f6tzlich eine sehr genaue und ziemlich hohe Zahl nennen k\u00f6nnen, weil du auf einmal rote Autos \u00fcberall wahrnimmst.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Dieses Ph\u00e4nomen ist auch als Red Car Theory bekannt und erlangte durch <a href=\"https:\/\/youtube.com\/shorts\/b2S8lOhaQ80?si=fXBYWYQDAXookyJU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein Podcastinterview<\/a> weltweite Ber\u00fchmtheit, in dem die Selfmade-Million\u00e4rin Elena Asher ihrem Gastgeber Jacob Giron genau dieselbe Frage stellte. Es verdeutlicht auf eine eindrucksvolle Art, wie dein Gehirn funktioniert: Sobald du deinen <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/die-matrix-im-kopf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fokus<\/a> auf etwas richtest, stellst du pl\u00f6tzlich fest, wie sehr du bisher mit Scheuklappen durchs Leben gegangen bist. Du hast dir ein neues Auto gekauft? Auf einmal scheint jeder dasselbe Modell zu fahren. Du lernst ein neues Sprachmuster in einem Seminar? Erstaunt, wie viele Menschen es tagt\u00e4glich bereits verwenden. All diese Dinge waren immer schon da, doch weil wir meistens mit selektiver Wahrnehmung durch den Tag gehen, bekommen wir es schlicht nicht mit.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Und auf exakt die gleiche Weise verh\u00e4lt es sich mit <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/schoner-scheitern-erfolg-ist-kein-gluck\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gl\u00fcck<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/never-normal-statt-new-normal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chancen<\/a>, sch\u00f6nen Momenten und Gr\u00fcnden, dankbar zu sein. Diese Dinge sind in deinem Leben im absoluten \u00dcberfluss vorhanden, wenn du lernst, aktiv nach ihnen Ausschau zu halten. Dankbarkeit \u00fcben bedeutet also zun\u00e4chst: deinen Fokus umprogrammieren, von dem, was fehlt, zu dem, was bereits da ist.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Drei Steinmetze und eine Frage, die alles ver\u00e4ndert<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Es gibt eine alte Geschichte, die ich bei jedem meiner <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/keynote-speaker-change-management\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vortr\u00e4ge<\/a> erz\u00e4hlen k\u00f6nnte, ohne dass sie je an Wirkung verlieren w\u00fcrde. Drei Steinmetze arbeiten eines Tages in einem Steinbruch, als ein Reisender vorbeikommt und jeden der drei fragt, was sie dort t\u00e4ten.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Der erste sagt: \u201eIch haue Steine.&#8220;<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Der zweite: \u201eIch verdiene meinen Lebensunterhalt, um meine Familie ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Der dritte: \u201eIch erschaffe das Material f\u00fcr eine Kathedrale, die Menschen f\u00fcr Jahrhunderte inspirieren wird.&#8220;<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Dieselbe T\u00e4tigkeit. Dieselben Rahmenbedingungen. Und doch eine vollkommen andere Lebensrealit\u00e4t, je nachdem, durch welche Brille man auf die eigene Arbeit und das eigene Leben schaut. Der erste hat einen Job. Der zweite hat eine Karriere. Der dritte hat eine <a href=\"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/intention-bedeutung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berufung<\/a>.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Die Frage, die sich daraus ergibt, ist eine, die es sich lohnt, regelm\u00e4\u00dfig ehrlich zu beantworten: Mit welcher Perspektive gehst du durch deinen Alltag? Und was w\u00fcrde sich ver\u00e4ndern, wenn du Dankbarkeit \u00fcben w\u00fcrdest wie ein Handwerk, das man t\u00e4glich sch\u00e4rft, nicht als spirituelles Wellness-Ritual, sondern als bewusste Entscheidung, die Kathedrale hinter dem Stein zu sehen?<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Die Weltreise und das Privileg, das wir vergessen<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Seit ich denken kann, bin ich intensiv gereist, habe verschiedene Kulturen erlebt und sowohl Metropolen als auch winzige D\u00f6rfer mitten im Nirgendwo besucht. Und egal, wohin ich gehe, ob es Tausende von Kilometern von zu Hause entfernt oder nur ein paar Minuten von meinem Haus in Berlin entfernt ist, werde ich immer wieder daran erinnert, wie privilegiert ich bin.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Als wei\u00dfer Mann, der in einem sicheren europ\u00e4ischen Land geboren wurde, in einem liebevollen Haushalt aufgewachsen ist, immer genug zu essen hatte, nie Hunger, Gewalt, Krieg oder Armut kennenlernen musste und sich in seiner beruflichen Laufbahn nie aufgrund von Geschlecht, Religion oder Hautfarbe rechtfertigen musste, habe ich schlicht und einfach einen Lottoschein nach dem anderen zugeteilt bekommen. Das ist keine Selbstgei\u00dfelung, sondern eine n\u00fcchterne Bestandsaufnahme.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Im krassen Gegensatz dazu k\u00e4mpfen Milliarden Menschen auf diesem Planeten jeden Tag mit Diskriminierung, Hunger, Gewalt, Armut und mangelnder Bildung. Einfach, weil sie das Pech hatten, an einem anderen Ort geboren worden zu sein als du oder ich. W\u00e4hrend wir in der westlichen Welt dar\u00fcber diskutieren, welches KI-Modell f\u00fcr unseren Workflow das Beste ist oder ob wir unser Mittagessen lieber von Lieferando oder Uber Eats liefern lassen, dreht sich woanders jeder Gedanke ausschlie\u00dflich um die grundlegendsten menschlichen Bed\u00fcrfnisse.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Und genau daran denke ich ganz bewusst, wenn ich mich mal wieder \u00fcber eine Situation, das Verhalten anderer Menschen oder ein vermeintliches Problem \u00e4rgern will. Weil mir in diesem Moment klar wird, dass es sich in den allermeisten F\u00e4llen um eine absolute Belanglosigkeit handelt, und es so viele Menschen gibt, die zum gleichen Zeitpunkt mit ganz anderen Dingen zu k\u00e4mpfen haben und wirklich alles daf\u00fcr geben w\u00fcrden, wenn sie mit mir tauschen k\u00f6nnten. Dann atme ich einmal tief durch, danke dem Universum f\u00fcr mein wunderbares Leben und lasse die negativen Emotionen los.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Das klingt vielleicht nach einer etwas gro\u00dfen Ansage, aber die Technik dahinter ist dabei denkbar simpel.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Die eine Frage, die alles relativiert<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Immer wenn mich etwas aufregt, nervt oder frustriert, stelle ich mir eine einzige Frage: Geht es hier um Leben und Tod?<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">In den allermeisten F\u00e4llen lautet die Antwort Nein. Das Paket, das nicht rechtzeitig angekommen ist? Nicht Leben und Tod. Die E-Mail, die den falschen Ton hatte? Nicht Leben und Tod. Das Meeting, das sich wieder mal um eine Stunde verschoben hat? Nicht Leben und Tod. Und sobald mir das klar ist, ver\u00e4ndert sich buchst\u00e4blich alles. Der \u00c4rger verliert seine Energie, die Situation bekommt ihre richtige Proportion zur\u00fcck, und ich kehre zu dem zur\u00fcck, was wirklich z\u00e4hlt.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Das ist Dankbarkeit \u00fcben in der Praxis, nicht als morgendliches Ritual mit Duft-Kerze und Meditationskissen, sondern als Handwerkszeug f\u00fcr den ganz normalen Alltag, das dir hilft, gelassener, fokussierter und zufriedener zu werden.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und ungl\u00fccklich sein<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Es gibt eine Einsicht, die mir erst durch jahrelanges Beobachten wirklich klar geworden ist. Sie klingt auf den ersten Blick fast zu simpel, um wahr zu sein.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><em><strong>Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und aggressiv sein.<\/strong><\/em><\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><em><strong>Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und frustriert sein.<\/strong><\/em><\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><em><strong>Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und schlecht drauf sein.<\/strong><\/em><\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Siehst du, worauf ich hinauswill? Dankbarkeit ist kein nettes Add-on f\u00fcr besonders spirituell veranlagte Menschen. Sie ist ein Universalschl\u00fcssel, der im wahrsten Sinne nicht kompatibel ist mit den negativen Zust\u00e4nden, die uns im Alltag am h\u00e4ufigsten aus der Bahn werfen. Das ist kein esoterischer Anspruch, sondern eine sehr praktische Beobachtung. Wenn du aktiv Dankbarkeit \u00fcben lernst, schlie\u00dft du gleichzeitig eine ganze Reihe von emotionalen T\u00fcren, die dich sonst viel Energie kosten.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Der amerikanische Jazzmusiker Lionel Hampton hat das in einem Satz zusammengefasst, den ich seitdem nicht mehr vergessen habe: &#8222;<em>Dankbarkeit sind Erinnerungen, die im Herzen und nicht im Kopf gespeichert werden&#8220;.<\/em> Das ist ein feiner Unterschied, denn Erinnerungen im Kopf verblassen, werden \u00fcberschrieben und verlieren ihre Kraft. Aber was das Herz gespeichert hat, das bleibt.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">John Cena, ein Sonnenuntergang und die richtige Frage am Abend<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Ich schreibe regelm\u00e4\u00dfig in einem Journal, was ich f\u00fcr eine der untersch\u00e4tzten Gewohnheiten \u00fcberhaupt halte. Nicht als Tagebuch, sondern als Raum, um Gedanken zu sortieren, Ideen festzuhalten und die Dinge zu notieren, f\u00fcr die ich dankbar bin. Neulich habe ich dort einen Satz von John Cena hineingeschrieben, der mich wirklich ber\u00fchrt hat:<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">\u201eIch dachte immer, ich sei auf dieser Welt, um ein WWE-Wrestling-Superstar zu sein. Dann habe ich mit der Schauspielerei begonnen, und weil es mir leicht fiel, sah ich mich als Geschichtenerz\u00e4hler. Aber nein, ich bin einfach ein menschliches Wesen. Ich bin bedeutend unbedeutend, wie ein Sandkorn an einem Strand an einem blauen Punkt mitten im Nirgendwo. Das Leben ist f\u00fcr mich ein Geschenk. Ich wei\u00df, dass ich einen Lottoschein nach dem anderen zugeteilt bekommen habe. Ich versuche jeden Tag voller Dankbarkeit f\u00fcr dieses Gl\u00fcck zu leben. Wenn die Sonne untergeht, denke ich dar\u00fcber nach, ob ich diesen Sonnenuntergang verdient habe. An manchen Tagen ist das nicht der Fall, und ich tue alles, um es am n\u00e4chsten Tag besser zu machen.&#8220;<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Das hat mich getroffen, weil diese Frage, ob man den eigenen Sonnenuntergang verdient hat, eine ist, die uns alle t\u00e4glich besser machen kann. Nicht aus Schuldgef\u00fchl, sondern aus dem echten Wunsch, das Privileg des eigenen Lebens auch wirklich verdient zu haben.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><h2 class=\"text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold\">Dankbarkeit \u00fcben: So geht es konkret<\/h2><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Ich habe mein Gehirn mittlerweile darauf trainiert, die vielen kleinen Momente bewusst wahrzunehmen und zu genie\u00dfen, die mir fr\u00fcher im hektischen Alltag einfach unbeachtet durchgerutscht w\u00e4ren. Der Schluck Espresso auf meiner Terrasse am Morgen. Der erste Sonnenstrahl an einem grauen Dienstag. Das gemeinsame Lachen mit meinen T\u00f6chtern Emma und Elisabeth. Das weiche Kissen, auf dem mein Kopf beim Einschlafen ruht. Die regelm\u00e4\u00dfigen Telefonate mit meinen Eltern. Der Sand unter den F\u00fc\u00dfen bei einem Strandspaziergang. Die frischen Blumen auf unserem K\u00fcchentisch. Das sind nur ein paar Beispiele von vielen, die in mir eine riesige Welle der Dankbarkeit ausl\u00f6sen, wenn ich sie bewusst wahrnehme.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Konkret gibt es drei Dinge, die ich dir dazu empfehlen kann, weil sie bei mir \u00fcber Jahre hinweg wirklich funktioniert haben.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Erstens: Stell dir am Morgen zwei Fragen, bevor du in den Tag startest. Was sind die drei Dinge, f\u00fcr die ich heute dankbar bin? Und was ist das rote Auto in meinem Leben, das ich noch nicht sehe? Die erste Frage \u00f6ffnet den Fokus f\u00fcr das Vorhandene, die zweite f\u00fcr das noch Unentdeckte.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Zweitens: Nutze das Relativierungs-Ritual aus dem letzten Abschnitt, n\u00e4mlich die Frage &#8222;Geht es um Leben und Tod?&#8220;, immer dann, wenn etwas dich aus der Bahn zu werfen droht. Es dauert keine drei Sekunden und entsch\u00e4rft neun von zehn emotionalen Eskalationen sofort.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Drittens: Schreib es auf. Nicht digital, sondern mit der Hand in einem echten Notizbuch. Das Notieren von Dankbarkeitsmomenten verst\u00e4rkt deren Wirkung massiv, weil das Gehirn diesen Informationen durch die motorische Handlung des Schreibens ein anderes Gewicht gibt als einem Gedanken, der einfach so durch den Kopf huscht.<\/p><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Werde ein besessener Sammler von Dankbarkeitsmomenten. Das klingt theatralisch, und das ist auch so gemeint. Denn wer aktiv Dankbarkeit \u00fcbt, ver\u00e4ndert nicht nur seine Stimmung, sondern buchst\u00e4blich seine Wahrnehmung der Realit\u00e4t, weil die Red Car Theory nicht aufh\u00f6rt zu wirken, nur weil du nicht an sie denkst.<\/p><hr class=\"border-border-200 border-t-0.5 my-3 mx-1.5\" \/><p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\"><strong>Dankbarkeit \u00dcben Zusammenfassung: Die wichtigsten Ideen dieses Artikels<\/strong><\/p><ul><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Dein Fokus bestimmt deine Realit\u00e4t. Was du wahrnimmst, ist das Ergebnis dessen, worauf du ihn richtest. Das gilt f\u00fcr rote Autos genauso wie f\u00fcr Gr\u00fcnde, dankbar zu sein.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Dankbarkeit \u00fcben ist kein spirituelles Wellness-Ritual, sondern Alltagswerkzeug f\u00fcr mehr Gelassenheit, Fokus und Zufriedenheit.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und aggressiv, frustriert oder schlecht drauf sein. Dankbarkeit ist ein Universalschl\u00fcssel.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Die schnellste Relativierungstechnik: Frag dich bei jedem \u00c4rger &#8222;Geht es um Leben und Tod?&#8220; Wenn Nein, atme durch und lass los.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Lionel Hampton: Dankbarkeit sind Erinnerungen, die im Herzen und nicht im Kopf gespeichert werden.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">John Cena: Wenn die Sonne untergeht, frage dich, ob du diesen Sonnenuntergang verdient hast.<\/li><li class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\">Werde ein besessener Sammler von Dankbarkeitsmomenten. Schreib sie auf. Ihre Wirkung verst\u00e4rkt sich, sobald du sie bemerkst, benennt und festh\u00e4ltst.<\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein ganz normaler Dienstagmorgen, und ich sitze an meinem mobilen Schreibtisch, den ich direkt neben dem Teich in meinem Berliner Garten aufgebaut habe. Eine gute Tasse Kaffee steht neben dem Laptop, die V\u00f6gel machen ordentlich L\u00e4rm und auf meinen Kopfh\u00f6rern l\u00e4uft das Live-Konzert zum 30-j\u00e4hrigen Bandjubil\u00e4um von New Model Army. Und in der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":42821,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[23,25],"tags":[],"class_list":["post-42820","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mind-psychologie","category-persoenlichkeitsentwicklung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42820"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42820\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42829,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42820\/revisions\/42829"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42821"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grzeskowitz.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}