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Werte – Definition, Wichtigkeit und Bedeutung

Werte

Werte sind mein absolutes Liebligsthema. Sie fragen sich warum? Weil kraftvolle Werte und nachaltige Veränderungen einander bedingen. Weil der bewusste Umgang mit Werten darüber bestimmt, ob wir glücklich oder unglücklich sind. Weil der Fokus auf Werte über unseren beruflichen Erfolg bestimmt. Ich möchte das Thema Werte in diesem Artikel daher etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wir wollen uns anschauen, was Werte genau sind, warum sie so extrem wichtig sind und wie genau man sie definieren und ggf. verändern kann. Haben Sie Lust?

Werte als Kompass für das gesamte Leben

Wunderbar, dann lassen Sie uns direkt loslegen. Und zwar mit ein paar harmlos klingenden Fragen, die ich Ihnen gleich zu Beginn stellen möchte.

  • Warum führen Sie das Leben, das Sie führen?
  • Weshalb haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
  • Was ist Ihr Antrieb, wenn es einmal nicht so gut läuft

Die Antwort auf alle drei Fragen lautet: Es sind Ihre Werte. Nichts hat einen so großen Einfluss auf unsere Entscheidungen, Verhaltensweisen und Ergebnisse wie unser inneres Wertesystem. Sie sind der Kompass, an dem wir alles ausrichten. Die Dinge, die wir tun, aber auch diejenigen, die wir nicht tun. Doch schon einmal ein wichtiger Hinweis: Ich spreche in diesem Artikel nicht von diesen fluffigen, wohlklingenden und trendigen Werten, die man auf ein Blatt Papier schreibt (oder in Unternehmen auf Plakate druckt und die Wände damit pflastert). Nein, ich spreche von den Werten, die tief in unserem Unterbewusstsein verankert sind, unsere Persönlichkeit definieren und die wir jeden einzelnen Tag leben. Um das besser zu verstehen, wollen wir uns im ersten Schritt einmal die Definition von Werten anschauen.

Werte Definition: Was genau sind Werte eigentlich?

Je mehr Sie sich mit dem Thema Werte beschäftigen, desto mehr werden Sie eines feststellen: So gut wie jeder hat eine grobe Ahnung und denkt, bereits alles darüber zu wissen. Aber dieses Wissen ist lediglich oberflächlich (ich weiß, wovon ich spreche, ich war auch einmal an diesem Punkt), denn die Beschäftigung und die Definition der eigenen Werte ist ein wenig wie bei Alice im Wunderland. Sobald sie einmal begonnen haben, kennt die Tiefe des Kaninchenbaus keine Grenzen mehr. Was genau sind Werte denn nun?

Wie immer in solchen Fällen schauen wir bei Wikipedia nach, die folgende Werte Definition für uns bereitstellt:

„Werte sind erstrebenswert oder moralisch gut betrachtete Eigenschaften, bzw. Qualitäten, die Objekten, Ideen, praktischen, bzw. sittlichen Idealen, Sachverhalten, Handlungsmustern, Charaktereigenschaften beigelegt werden.“

Wenn Sie schon ein paar meiner Artikel oder sogar Bücher gelesen haben, dann wissen Sie, dass ich komplizierte Defitionionen überhaupt nicht mag, sondern dass ich kurze, prägnante und insbesondere verständliche Formulierungen bevorzuge. Meine persönliche Werte Definition lautet daher wie folgt:

„Werte sind erstrebenswerte oder ablehnunsgwürdige Eigenschaften, die uns in Entscheidungssituationen als Bewertungsmaßstab dienen.“

„Erm, Ilja, ist das schon alles?“ Ja. Ein einziger Satz, in dem der komplette Kern von Werten beschrieben wird. Damit Sie ein noch besseres Verständnis von dieser Aussage bekommen, möchte ich Ihnen eine kurze (und unvollständige) Auswahl an Werten vorstellen. Dabei stelle ich Ihnen zu erst eine Liste von Werten vor, nach denen wir streben und die für uns positiv belegt sind. Direkt danach folgt eine Übersicht von Werten, die wir gerne vermeinden wollen und die wir als negativ betrachten.

Positive Werte

Positive Werte

Negative Werte

Negative Werte.

Bewusstheit über die eigenen Werte

Haben Sie die beiden Listen ein wenig auf sich wirken lassen? Dann möchte ich Ihnen jetzt gerne zwei Fragen stellen:

  1. Was sind Ihre zehn wichtigsten positiven Werte?
  2. Welches sind die zehn Werte, die Sie in Ihrem Leben unbedingt vermeiden wollen?

Ich empfehle Ihnen sehr, sich für diese Überlegung ausreichend Zeit zu nehmen. Und seien Sie bitte bei einer Sache mehr als vorsichtig. Es gibt nämlich einen riesigen Unterschied zwischen den Werten, die wir intellektuell als erstrebenswert erachten und denen, nach denen wir tatsächlich leben und handeln.

Sie können da gerne die Probe auf´s Exempel machen. Fragen sie 100 Personen nach ihren wichtigsten Werten, dann werden Sie in mindestens 90% aller Fälle Ehrlichkeit als Antwort erhalten. Aber schon in der nächstbesten Konfliktsituation ist es damit dann nicht mehr so weit her und man greift zu Notlügen, verschweigt wichtige Informationen oder traut sich aus Gründen der Political Correctness nicht, seine ehrliche Meinung zu sagen.

Werte als Spiegel unseres Verhaltens

Ausschließlich Handlungen sind immer ein direkter Spiegel unserer Werte. Ist uns Pünktlichkeit wichtig, würden wir nie zu spät kommen. Ist Ehrlichkeit ein wichtiger Wert, dann würden wir lieber negative Konsequenzen in Kauf nehmen, anstatt zu lügen. Oder wenn wir Sparsamkeit als erstrebenswert erachten, dann würden wir niemals wahllos mit Geld um uns schmeißen. Generell lässt sich sagen, dass Sie an Ihren Werten exakt erkennen können, was für Sie wichtig ist, und was Sie lieber vermeiden wollen.

Doch zurück zum Spiegel. Ich habe den Zusammenhang zwischen unseren Werten und dem entsprechenden Verhalten vor vielen Jahren auf die harte Tour gelernt. Dazu müssen Sie wissen, dass ich in meinen Listen schon immer den Wert Familie ganz oben stehen hatte. Es kam mir intellektuell immer ganz logisch vor, denn nichts war mir so wichtig wie meine Partnerin und meine damals noch kleine Tochter (die heute bereits eine wunderbare Teenagerin ist). So wichtig, dass ich es auch regelmäßig all meinen Kollegen, Mitarbeitern und Freunden erzählte. Und ich weiß es noch wie heute, wie mich eines Abends der Schlag der Erkenntnis traf, als mich ein befreundeter Kollege mit folgender Aussage konfrontierte: „Sag mal Ilja, wenn Dir die Familie so wichtig ist, warum sitzt Du dann eigentlich zum vierten Mal in dieser Woche noch um 21 Uhr Abends im Büro?“

Rumms. Das saß. Aus einem ersten Impuls heraus wollte ich meine Gründe darlegen, wollte argumentieren, warum es nur eine Ausnahme war. Aber ich stellte schnell fest, dass alles was ich sagen würde, am Ende nur eine Ausrede sein würde. Zwar eine sehr logisch und plausibel klingende Ausrede, aber so sehr ich auch gerne anders gehabt hätte, es war und blieb eine Ausrede. Und es kostete mich eine Menge Mut, um mir selber den eigentlichen Grund einzugestehen, warum das so war: Mir war zum damaligen Zeitpunkt meine Karriere einfach wichtiger als meine Familie.

Werte sind mehr als nur ein paar wohlklingende Worte auf Papier

Ich gebe zu, dass ich an dieser Erkenntnis ganz schön zu knabbern hatte. Denn meine Familie war in meiner Vorstellung tatsächlich das wichtigste überhaupt für mich. Doch mein Verhalten sagte etwas komplett anderes. Oder wie es ein altes Bonmot sagt: „Ich kann Deine Worte nicht hören, Deine Taten schreien so laut!“ Doch ich wollte mich mit diesem Zustand nicht abfinden und wusste, dass ich etwas ändern musste. Grundsätzlich hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich änderte meine Wertehierarchie und akzeptierte es, dass für den Moment meine Karriere die höchste Priorität genoss. Oder aber ich passte mein Verhalten an meine Werte an. Und genau dafür habe ich mich entschieden, indem ich meinen Fokus nicht länger auf Anwesenheit im Büro, sondern auf Effizienz und Ergebnisse gelegt habe. Die Folge war, dass ich nicht nur generell wieder zufriedener war, sondern auch im Job wieder mit mehr Elan und Spaß zu Werke gegangen bin.

Ich hoffe, dass aus diesem Beispiel eine Sache sehr deutlich geworden ist. Die Beschäftigung mit den eigenen Werten klingt theoretisch ziemlich leicht und einfach. Man schreibt ein paar wünschenswerte Begriffe auf, die man gut findet und gerne in seinem Leben hätte. Das Problem ist, dass überhaupt keinen Unterschied macht, was wir auf ein Blatt Papier schreiben. Entscheidend ist nämlich immer, nach welchen Werten wir handeln. Und die sind nicht immer identisch mit denjenigen, die wir gerne hätten. Das liegt an einer einfachen, aber oft übersehenen Kausalität.

Wir bewerten unser eigenes Verhalten, unsere Vorstellungen und Werte immer nach unserer Intention, die von unseren Mitmenschen aber ausschließlich nach deren Ergebnissen.

Würden wir den gleichen Maßstab bei uns selber anwenden, dann würde für viele von uns ein komplettes Weltbild wie ein Kartenhaus zusammenstürzen.

Wie entscheiden Sie sich, wenn es hart auf hart kommt?

Ich möchte Ihnen ein weiteres Beispiel geben. Stellen Sie sich bitte vor, dass Sie auf Ihre Liste die beiden Werte Frieden und Integrität ganz nach Oben gesetzt hätten. Sie sind davon fest überzeugt und würden selbstverständlich niemals gegen Ihre pazifistischen Überzeugungen handeln. Doch eines Tages befinden Sie sich in einer Notsituation. Sie haben Ihren Job verloren, müssen mehrere Kredite abbezahlen und haben vier hungrige Kinder zu Hause, die sie jeden Abend mit hungrigen Mägen hoffnungsvoll anschauen. Leider ist es nicht so leicht eine neue Arbeit zu finden, und Ihre Schulden drohen Ihnen langsam über den Kopf zu wachsen.

Bis Sie eines Tages ein phänomenales Jobangebot erhalten. Eine Geschäftsführerposition mit Dienstwagen, großzügiger Altersvorsorge und einem Gehalt, dass Ihre kühnsten Vorstellungen bei weitem übertrifft. Sie wissen: Sie müssen nur Ja sagen und schon wären alle Ihre Probleme gelöst. Sie hätten einen tollen, anspruchsvollen Job. Ihre Schulden wären auf einen Schlag verschwunden und Ihre Familie hätte wieder genug zu essen. Doch es gibt leider einen Haken. Das Jobangebot stammt von einer Rüstungsfirma, die Waffen in verschiedene Krisengebiete dieser Welt liefert. Wie entscheiden Sie unter diesen Voraussetzungen? Sind Ihnen Ihre Werte so wichtig, dass Sie ohne mit der Wimper zu zucken auf die finanzielle Absicherung Ihrer Familie verzichten, oder waren der Frieden und die Integrität doch eher eine theoretische Wunschvorstellung?

Wir entscheiden uns IMMER anhand unseres Wertesystems

Auch wenn das jetzt nur eine hypothetische Überlegung war, ist so eine Entscheidung gar nicht so einfach, oder? Und doch agieren wir tagtäglich nach genau diesem Prinzip. Wir entscheiden uns anhand unseres individuellen Wertesystems. Im Kleinen wie im Großen. Im Job, in unseren Beziehungen und in unserem Alltag.

Je gefestigter Ihre Werte sind, desto leichter fällt es Ihnen, eine klare und unumstößliche Entscheidung zu treffen.

Und wie wir später noch sehen werden, beginnt jede nachhaltige Veränderung genau damit. Ich möchte Sie daher gerne dafür begeistern, sich intensiv und ausführlich mit Ihren persönlichen und tiefsten Werten auseinander zu setzen. Denn immer dann, wenn Werte und Verhalten miteinander im Konflikt stehen, dann spüren wir eine gewisse Unzufriedenheit, haben das Gefühl, auf der Stelle zu treten oder erhalten nicht die gewünschten Ergebnisse. Hier deshalb meine Checkliste für eine optimale Ausrichtung Ihres individuellen Wertesystems.

Zehn Schritte zur optimalen Ausrichtung Ihres individuellen Wertesystems

  1. Schreiben Sie sämtliche Werte auf, die Ihnen wichtig sind. Seien Sie kreativ. Brainstormen Sie. Und wie immer: Am besten funktioniert es, wenn Sie das Ganze mit einem Füller und Ihrem Veränderungs-Journal machen.
  2. Wählen Sie aus Ihrer Liste die zehn wichtigsten Werte aus.
  3. Bringen Sie diese Werte in eine hierarchische Reihenfolge, in der Ihr wichtigster Wert auf Platz Eins steht, der zweitwichtigste auf Platz Zwei usw.
  4. Wiederholen Sie das Ganze für Ihre negativen Werte, die Sie auf jeden Fall vermeiden wollen.
  5. Prüfen Sie beide Listen auf Werte, die miteinander in Konflikt stehen (bspw. Freiheit und Sicherheit oder Anerkennung und Zurückweisung). Sollten Sie auf einen Wertekonflikt stoßen, ersetzen Sie den weniger wichtigen durch eine motivierende Alternative.
  6. Prüfen Sie, ob sich tägliches Ihr Verhalten mit Ihren wichtigsten Werten im Einklang befindet. Sollten Sie auf einen Konflikt stoßen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Erstens: Sie tauschen den Wert gegen einen neuen, der zu Ihrem Verhalten passt. Zweitens: Sie passen Ihr Verhalten ganz bewusst dem Wert an.
  7. Adaptieren Sie Ihre Listen so lange, bis Sie insgesamt 20 Werte haben, die Ihre tiefsten Wünsche, Ansichten und Eigenschaften widerspiegeln und zu Ihrem zukünftigen (Traum-) Leben passen.
  8. Integrieren Sie Ihre (neuen) Werte in den Alltag und achten Sie bei so vielen Entscheidungen wie möglich ganz bewusst darauf, nach Ihren wichtigsten Werten zu handeln.
  9. Machen Sie dies so lange, bis Ihr bewusst gewähltes Wertesystem zu einer automatischen und gewohnheitsmäßigen Grundlage für Ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen geworden ist.
  10. Wiederholen Sie diesen Prozess anfangs alle vier Monate, später ein mal im Jahr.

Die wichtigsten Werte aller Changemaker

Je mehr Sie sich mit Ihren ganz individuellen Werten auseinandersetzen, desto mehr werden Sie feststellen, wie wichtig dieses Puzzleteil für den Ausdruck Ihrer einzigartigen Persönlichkeit ist. Je mehr Sie auf kraftvolle und tief verankerte Werte zurückgreifen können, desto mehr werden Sie als Changemaker wahrgenommen, der anderen Menschen als Vorbild gilt. Und wenn auch jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ein ganz individuelles Wertesystem hat, so gibt es dennoch einige universelle Werte, die alle Changemaker miteinander verbinden. Die wichtigsten hiervon sind:

Changemaker Wert #1: Eigenverantwortung

Dieses Wort ist das in meinen Büchern vermutlich am häufigsten verwendete. Und das hat einen guten Grund. Nichts ist so wichtig wie die Verantwortung für die eigenen Ideen, Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen. Ohne Ausnahme. Ohne Kompromisse. Ohne Ausreden.

Changemaker Wert #2: Mut

Wer es wagt, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und auch ohne Titel, Geld oder Erlaubnis Veränderungen umzusetzen, benötigt zwangsläufig eine Menge Mut. Warum? Ganz einfach, neue Ideen werden anfangs häufig belächelt und oftmals sogar bekämpft.

Changemaker Wert #3: Verantwortung für andere

Echte Changemaker sind zwar immer individuelle Persönlichkeiten, aber übernehmen auch ohne jede Diskussion Verantwortung für Ihre Mitarbeiter, Ihre Kollegen, Ihre Freunde und Familienmitglieder. Warum? Weil Sie wissen, dass Erfolg nur im Team funktioniert!

Changemaker Wert #4: Entscheidungsfähigkeit

Entscheiden Sie sich immer zeitnah, klar und eindeutig. Nichts gibt Ihrem Umfeld (und Ihnen selber auch) eine so klare Orientierung, wie die Gewissheit, dass Sie in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen. Und wie genau das am besten funktioniert, dass schauen wir uns später noch genau an.

Changemaker Wert #5: Klarheit

Eiern Sie nicht rum, sondern stehen Sie zu Ihrem Wort, Ihren Entscheidungen und Ihrer Meinung. Je klarer Sie kommunizieren, desto verlässlicher werden Sie als Chef, Mitarbeiter, Freund oder Partner.

Changemaker Wert #6: Disziplin

Seien Sie sich niemals zu schade für harte Arbeit und tun Sie alles dafür, Ihre gesetzten Ziele auch zu erreichen. Dafür bedarf es vor allem einer Menge Disziplin. Der rumänische Bildhauer Constantun Brancusi hat es wundervoll auf den Punkt gebracht: „Erschaffe wie ein Gott. Befehle wie ein König. Arbeite wie ein Sklave.“ Und das ist wieder einmal eines der Zitate, bei denen es sich lohnt, ein wenig länger drüber nachzudenken.

Diese Werte sabotieren Ihren Erfolg

Doch es gibt nicht nur positive Werte, die alle Changemaker dieser Welt miteinander verbinden, sondern auch einige, die Sie unbedingt vermeiden sollten. Diese negativen Werte sind meiner tiefsten Überzeugung nach die größten Erfolgsverhinderer, die es gibt.

Erfolgsverhinderer #1: Neid

Dieser Wert ist ein Ausdruck inneren Mangels, den Sie unbedingt hinter sich lassen sollten. Wann immer Sie einen Anflug dieses Gefühls verspüren (und das werden Sie, wir sind ja schließlich keine Roboter), dann kehren Sie es sofort um. Freuen Sie sich aus tiefstem Herzen für den Menschen, auf den Sie neidisch waren. Und wenn Sie etwas auch gerne hätten, was diese erreicht oder geschafft hat, dann fragen Sie sich: Was muss ich tun, um das gleiche zu schaffen? Das ist die Denkweise, mit der Sie Erfolg haben werden.

Erfolgsverhinderer #2: Negativität

Ich bin mit Sicherheit kein Freund davon, permanent mit der rosaroten Brille herumzulaufen. Aber eines weiß ich unter Garantie: Wer alles permanent negativ sieht, sich aufs Jammern, Nörgeln und schlechtreden konzentriert, der verbaut sich seinen eigenen Erfolg. Wie wäre es stattdessen mit folgender Formel: Nehmen Sie Probleme wahr, analysieren Sie die Ausgangslage und dann legen Sie Ihre volle Power in mögliche Lösungen.

Erfolgsverhinderer #3: Anspruchsdenken

Wie sagt mein geschätzter Kollege Randy Gage so gerne: „The only free cheese is in the mousetrap!“. Oder anders: Es gibt nicht „etwas“ für „nichts“. Verlassen Sie sich bitte niemals darauf, dass Sie ein Recht auf irgendetwas hätten, für dessen Erfüllung andere gerade stehen müssen. Denn am Ende des Tages führt das Anspruchsdenken zu Passivität, Lethargie und der Abgabe von Verantwortung.

Erfolgsverhinderer #4: Opferhaltung

Wann immer etwas schief geht, ist es das Leichteste der Welt, sich als Opfer der äußeren Umstände zu fühlen und die Schuld bei anderen zu suchen. Tappen Sie nicht in diese Falle, sondern übernehmen Sie besonders bei Misserfolgen die Verantwortung für Ihre Ergebnisse.

Welche Werte treiben Sie an?

Habe ich Sie mit diesem Artikel ein wenig für das Thema Werte begeistern können? Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenige Menschen sich wirklich intensiv mit ihrem innersten Antrieb auseinandersetzen. Ich hoffe, dass es mir mit meinen Ausführungen gelungen ist, Ihnen zu verdeutlichen, wie sehr unsere täglichen Handlungen durch unser Wertesystem gesteuert sind. Gerade in einer Welt, die mehr und mehr in die Beliebigkeit abzudriften droht, sind kraftvolle und eindeutige Werte eine seltene Ausnahme, die Unternehmen, Organisationen und Personen eindeutig und klar von Ihrem Umfeld abgrenzen. Ich werde deshalb auch nicht müde, zu jeder möglichen Gelegenheit eine Renaissance der Werte auszurufen. Es wäre mir eine große Ehre, wenn Sie meinem Ruf folgen würden.

Herzlichst, Ihr

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