Generation XYZ und ihr faszinierender Umgang mit Change

Der Generationwandel als größte Veränderung der Zukunft

Generation XYZ. Die Babyboomer. Millennials. All dies sind Begriffe, die eine der größten Veränderungen unserer Zeit beschreiben: Den Generationenwandel. Und damit seine Auswirkungen auf die Zukunft. Damit meine ich die extreme demografische Transformation, welche die Menschen weltweit zu weiterem Umdenken zwingen wird. Während die Bevölkerung in den Schwellenländern, vor allem in Indien und China, von Jahr zu Jahr explosionsartig anwächst, wird für Europa ein düsteres Szenario heraufbeschworen. Die Experten prognostizieren eine zunehmende Vergreisung der Gesellschaft. Die Auswirkungen auf die weltweiten Märkte, das Rentensystem, die notwendigen Serviceleistungen im Gesundheitssystem sind heute noch nicht mal an Ansatz absehbar. Trotzdem arbeiten Unternehmen mit Weitblick längst an passenden Lösungen für die Probleme der Zukunft.

Welche Generationen gibt es?

Doch nicht nur die demografische Verteilung der Bevölkerung wird sich ändern, sondern auch die Grenzen zwischen den einzelnen Generationen werden sich immer mehr verschieben. Marketingabteilungen auf allen Kontinenten entwickeln schon heute passende Produkte und Dienstleistungen für die neuen Zielgruppen von Generation XYZ und Co. Gerade durch den Fortschritt in Medizin und Technik verlieren die klassischen Zielgruppen, die Schüler, die Arbeitnehmer und die Rentner, an Bedeutung. In diesem Bereich kommt es zu massiven Veränderungen. Früher war die Unterscheidung einfach. Da gab es die Alten und die Jungen. Das war’s. Die einen haben Kuckucksuhren gekauft und die anderen Plattenspieler. Und heute?

Best Ager: Die goldene Generation

Da sind zum einen die Best Ager, die auch als die »goldene Generation« bezeichnet werden. Diese Menschen sind über sechzig Jahre alt und haben nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend dafür gesorgt, dass wir in Deutschland heute voller Ehrfurcht auf die Zeit des Wirtschaftswunders zurückblicken. Die Best Ager haben einen gewissen Wohlstand aufgebaut, den sie heute als Rentner und Pensionäre genießen wollen. Sie erwarten eine optimale medizinische Versorgung, wollen die Früchte ihrer Arbeit genießen und geben sich nur mit dem Besten zufrieden. Was glauben Sie, welche Auswirkungen hat das auf die zukünftigen Produkte und Dienstleistungen?

Generation Baby Boomer

In die Altersspanne von Mitte vierzig bis Ende sechzig fallen die sogenannten Zoomer oder Babyboomer. Diese Generation lehnt es vehement ab, älter zu werden. Sie sind körperlich und gesundheitlich fit, wirtschaftlich gut situiert und denken nicht dran, zum alten Eisen zu gehören. Warum auch? Schließlich sang schon Udo Jürgens darüber, dass das Leben erst mit sechsundsechzig Jahren so richtig anfängt. Und während in der öffentlichen Diskussion noch darüber gestritten wird, ob die Rente nun mit fünfundsechzig oder siebenundsechzig in Kraft treten soll, sehen viele Zoomer überhaupt nicht ein, warum sie nicht auch noch mit siebzig ihrer Arbeit nachgehen sollten. Was glauben Sie, welche Auswirkungen hat das auf den Arbeitsmarkt?

 

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Generation X: Zwischen den Welten

Die Generation X umfasst Menschen im Alter von Mitte zwanzig bis Ende vierzig, die in den 70er- und 80er-Jahren aufgewachsen sind. Sie sind als Kinder auf Bonanzarädern gefahren, mit der Schwarzwaldklinik und Colt Seavers aufgewachsen, ihr erstes Auto war ein Golf und sie wissen noch, dass Macarena ein Tanz ist und kein Cocktail. Sie haben die Einführung des Internets erlebt und waren die ersten Besitzer eines iPhones. Die Mitglieder der Generation X leben daher ein wenig zwischen den Welten. Auf der einen Seite sind sie analog aufgewachsen, waren aber auch die ersten, die Internet, Smartphone und Co. benutzt haben. Aus diesem Grund sind sie zukünftigen Entwicklungen gegenüber sehr aufgeschlossen, legen aber gleichzeitig einen hohen Wert auf Traditionen

Generation Y: Die Millennials

Die Generation Y besteht zum Großteil aus Twens, die nach der deutschen Einheit geboren wurden. In den 90er-Jahren aufgewachsen, verbinden Sie ihre Jugend mit Soap-Operas und Arabella Kiesbauer auf Pro7, haben Michael Jackson noch live gesehen, kümmerten sich liebevoll um ihre Tamagotchis und sind gerade dabei, ihren Platz in der Gesellschaft und im Berufsleben zu finden.

Die jungen Menschen unter zwanzig werden als Millennials bezeichnet. Sie sind kurz vor oder nach der Jahrtausendwende geboren und hatten alle mit spätestens acht Jahren ihr eigenes Handy und ihre Playstation. Sie nutzen ganz selbstverständlich die Möglichkeiten, welche die moderne Technik heutzutage bietet. Diese Generation entwickelt ihre eigene Sprache, ihre eigenen Vorbilder und wird maßgeblich die Zukunft gestalten. Was glauben Sie, welche Auswirkungen hat das auf die Wertvorstellungen von morgen?

Generation Z: Radikal anders

Die Generation Z kennen Sie als die jungen Leute, die mit Onlineplattformen wie TikTok, Instagram und BeReal groß geworden sind. Sie sind zwischen 1995 und 2010 geboren und für viele Mitglieder dieser Gruppe gehörte das Smartphone von Anfang an zum Leben dazu. Aus diesem Grund findet ein großer Teil des Lebens der Generation Z auch online statt. Man lebt, arbeitet, lernt, studiert, liebt und kauft online.

Man sagt ihr nach, dass die Mitglieder maximal unverbindlich wären, 24/7 online sind, Schwierigkeiten mit dem Treffen von Decisions haben, wenig Verantwortung übernehmen wollen, einen hohen Gerechtigkeitssinn besitzen und vollkommen andere Bedürfnisse bezüglich ihres Jobs haben. Und in wenigen Jahren werden diese jungen Menschen Ihre Kunden, Ihre Mitarbeitenden, Ihre Kollegen und möglicherweise sogar Ihre Chefin sein. Sind Sie auf diese Entwicklung vorbereitet?

Generation Wohlfahrtsstaat

Und eine wichtige Gruppierung fehlt noch. Sie kommt in den wenigsten Berichten und Prognosen vor. Und doch wird sie zu einer der größten Herausforderungen der Zukunft werden. Ich spreche von der »Generation Wohlfahrtsstaat«. Hierzu gehören Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten. Es sind diejenigen, die niemals gelernt haben, produktiv zu arbeiten, und überhaupt nicht den Willen haben, mit ihrem Können eigenes Geld zu verdienen. Stattdessen haben sie sich komplett der Opfer- und Anspruchsmentalität hingegeben und vertrauen darauf, in der Hängematte sozialer Transferzahlungen ein gemütliches Plätzchen zu finden.

Und nur damit wir uns richtig verstehen, ich spreche hier nicht von den Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren und für eine gewisse Zeit auf die Unterstützung der Gemeinschaft angewiesen sind. Nein, ich spreche von der Art Mensch, die Sie ganz genau kennen. Denjenigen, die überhaupt keine Lust haben, zu arbeiten oder Verantwortung zu übernehmen. Die lieber den ganzen Tag Big Brother im Fernsehen schauen, statt sich ein eigenes Leben zuzulegen. Diese Bevölkerungsschicht wächst von Jahr zu Jahr.

Manche finden das gut. Andere finden es schlecht. Und vielen ist es egal. Aber wie auch immer Ihre persönliche Bewertung aussieht, was glauben Sie, welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die zukünftige Qualität von Wissen, Fähigkeiten und Problemlösungskompetenz? Und möglicherweise liegt ja auch in diesem Problem wieder eine riesige Chance. Ich bin gespannt, wer Sie erkennen und nutzen wird.

Generation XYZ: Die Chancen der Zukunft

Zurück zu den Generationen XYZ. Haben Sie sich selbst in einer der Beschreibungen wiedergefunden? Haben Sie sich die Zeit genommen, über die einzelnen Fragen ein wenig nachzudenken? Nur wenn Sie in der Lage sind, die zukünftigen Entwicklungen zu antizipieren, werden Sie in der Lage sein, die notwendigen Lösungen anzubieten und die anstehenden Veränderungen zu meistern. All diese individuellen Generationen werden sehr unterschiedlich mit den anstehenden Herausforderungen umgehen.

Doch in welchem Alter Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich auch befinden, am Ende macht die innere Haltung den Unterschied, und Ihre Einstellung wird der entscheidende Faktor sein, wie Ihre ganz persönliche Zukunft aussieht. Vielleicht kommt ja alles auch ganz anders? Denn sämtliche Voraussagen basieren natürlich immer auf der Annahme, dass alles genau so weiterläuft, wie es das bisher getan hat. Und da bin ich mir nun wieder ziemlich sicher: Nichts wird so bleiben, wie es ist. Das Einzige, was sich niemals verändert, ist, dass sich alles verändert.

Nachhaltige Veränderung meistern

Change und Wandel dauerhaft gestalten

Man kennt’s: Nachhaltige Veränderungen stehen an. Es ist aufregend und zu Beginn bist du noch mit voller Motivation dabei. Sobald jedoch der Alltag wieder einkehrt, kann es auch mal passieren, dass du die neue Routine aussetzen lässt. Aus einem Mal wird ein zweites Mal und plötzlich bist du zurück in deinem alten Trott. Wie kannst du es also schaffen, dass du die eingeführte Veränderung – im Alltag oder im Workflow – beibehalten kannst?

Hierzu möchte ich Dir gerne mein Change Journey Framework als Grundlage empfehlen. Es bietet den perfekten Rahmen für jede Art von Veränderungsvorhaben. Dabei führt das Modell dich durch die einzelnen Phasen von Change Management durch und zeigt auf, worauf es wirklich ankommt. Doch natürlich stellt sich bei erfolgreicher Anwendung eine entscheidende Frage: Wie gelingt es, die Ergebnisse dauerhaft zu etablieren? Wie genau gelingen nachhaltige Veränderungen im Business und im Leben?

Damit du eine gutes Fundament schaffen kannst, haben wir drei Bausteine, mit welchen du die nachhaltigen Veränderungen – mit Spaß, Freude und Erfüllung – meistern kannst.

Nachhaltige Veränderungen #1: Priorität

Egal wie groß oder klein die Veränderung ist, ob du allein oder im Team arbeitest: Die geplante Veränderung muss das höchste Maß an Aufmerksamkeit bekommen. Damit der Fokus auf nachhaltigen Veränderungen liegt, solltest du keine anderen Aufgaben nebenher bearbeiten. Es ist wichtig, dass in dem Moment jedes einzelne Teammitglied mit Leidenschaft, Herzblut und Seriosität bei der Sache ist. Je höher die intrinsische Motivation ist, desto besser.

Wie immer gilt: Change ist Chefsache. Es ist keine dieser Aufgaben, um die man sich kümmert, wenn „man mal Zeit“ hat. Denn Zeit haben wir eigentlich nie, oder? Je eher Du dem geplanten Change daher die höchste Priorität einräumst, desto besser. Und auf diese Weise gelingt auch die nachhaltige Integration in deinen Alltag oder in den Workflow.

Nachhaltige Veränderungen #2: Strategie

Die strategische Umsetzung bedarf einer konkreten Planung. Damit das neue Verhalten zu einer Gewohnheit wird, kannst du Schritte festlegen, welche step by step abgearbeitet werden können. Um dazu das Team abzuholen, gilt es Meilensteine und Ziele zu setzen. Plane hierfür regelmäßige Meetings, in denen die geblockte Zeit ausschließlich genutzt wird, um an den verfassten Zielen zu arbeiten.

Es wird am schnellsten zu einer neuen Gewohnheit, wenn du täglich daran arbeitest! Im Schnitt dauert es 66 Tage, um aus einem neuen Verhalten, einem neuen Denkmuster oder einer neuen Entscheidungsstrategie einen unbewussten Automatismus zu machen, der ab dann seinen treuen Dienst für dich leisten wird. 

Aus Prioritäten setzen und einer konkreten Strategie wird somit eine nachhaltige Veränderung.

Nachhaltige Veränderungen #3: Messen

„Was wir verändern wollen, müssen wir messen.“

Mache deinen Fortschritt anhand von Zahlen sichtbar. Es ist wichtig, KPIs (Key-Performance-Indicators) zu definieren. Welche Kennzahlen und Faktoren sollen verändert werden? Misst und trackst du die KPI kontinuierlich und sehr genau, kannst du die Auswertungen optimal nutzen. Befindest du dich auf dem richtigen Kurs? Hast du deine gesetzten Ziele auch eingehalten? Somit hast du automatisch ein internes Warnsystem, um die Strategie und die Prioritäten anzupassen, falls du vom Kurs abkommen solltest. 

Und noch ein kleiner Bonus Tipp. Tracke nicht nur regelmäßig, sondern auch in kurzen Abständen. Solltest du nämlich feststellen, dass du dich von deinem Kurs entfernt hast, dann musst du nur eine kleine Feinjustierung vornehmen, und nicht den kompletten Weg ändern.

Der Schlüssel zu nachhaltigen Veränderungen

Die Kombination aus Prioritäten setzen, strategische Planung, sowie Messen & Tracken bildet den Key, um konsistent an nachhaltigen Veränderungen zu arbeiten. Somit wird die Gewohnheit nachhaltig und die Wirkung der Veränderung bleibt erhalten.

Auch hier gilt: Die Summe von tausenden kleinen Schritten und Bausteinen führen dich zu einer dauerhaften Veränderung, welche nachhaltig wirken kann.

Du hast eine Frage zum Thema oder möchtest Ilja zu Gesicht bekommen, dann findest du here die passende YouTube-Folge. Hinterlasse gerne deine Fragen oder Anmerkungen in den Kommentaren. Wir freuen uns auf deinen Input und deine Anregungen.

Achtsamkeit lernen als Schlüssel für Veränderung

Achtsamkeit lernen. Haben Sie auch schon darüber nachgedacht?  Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, denn das Wort ist aktuell in aller Munde. Doch was hat es mit dem Trend zu einem bewussteren Umgang mit dem eigene Denken und Verhalten auf sich? Genau das wollen wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen. Starten wollen wir zuerst mit einer Definition des Begriffs

Definition Achtsamkeit – Im Moment sein

Unter Achtsamkeit versteht man das bewusste (und bis zu einem gewissen Teil) wertfreie Wahrnehmen und Erleben des aktuellen Moments. Dies geschieht über unsere fünf Sinne, also das Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Die große Herausforderung der Achtsamkeit ist es dabei, wirklich IM Moment zu sein, sich der bewussten Wahrnehmung hinzugeben, und dabei weder in der Vergangenheit festzuhängen, noch gedanklich bereits in der Zukunft zu sein. Man nimmt nur wahr, was ist. Und lässt das bewusst los, was war oder was sein könnte.

Achtsamkeit Bedeutung – Warum lohnt es sich, bewusst wahrzunehmen?

„You don’t know what you don’t know.“ Du weißt nicht, was du nicht weißt. Dieses Zitat stammt von dem amerikanischen Sprachwissenschaftler Noam Chomsky, und bringt die Relevanz von Achtsamkeit auf den Punkt: Wir nehmen nur einen kleinen Teil der Realität bewusst wahr, weil sich die große Masse unserer Gedanken, Entscheidungen und Handlungen auf unbewusster Ebene abspielt. Als grobe Hausnummer können Sie davon ausgehen, dass der bewusste Verstand zwischen fünf und neun Informationen gleichzeitig verarbeiten kann. Die Kapazität des Unterbewusstseins ist hingegen unendlich.

Dies ist auf der einen Seite sehr praktisch, weil uns die dadurch entstehenden Automatismen den Alltag sehr erleichtern. Wenn wir einmal gelernt haben, wie man Fahrrad fährt, dass eine Herdplatte verdammt heiß sein kann oder dass man eine Tür öffnet, indem man die Klinke herunterdrückt, dann läuft das entsprechende Programm im Unterbewusstsein wieder und wieder ab, ohne dass es von uns einer bewussten Steuerung bedarf. Je älter wir werden, desto mehr bestimmen diese Gewohnheiten unser Leben. Viele davon sind auch gut und überaus nützlich.

Unbewusste Muster mit Achtsamkeit erkennen

Doch ebenso haben wir im Laufe der Zeit eine riesige Anzahl von unbewussten Denkmustern, Decision-making strategies und Verhaltensweisen gelernt, die eine negative Wirkung haben, uns von unseren Zielen abhalten und uns sogar schaden können.

Und schon sind wir beim großen Dilemma. Denn wie wollen Sie etwas verändern, verbessern oder weiterentwickeln, dass Ihnen überhaupt nicht bewusst ist, weil es sich um automatisierte Prozesse in Ihrem Unterbewusstsein handelt? Okay, das war natürlich eine rhetorische Frage, denn es ist schlichtweg unmöglich. Wir kommen daher zu einer wichtigen Schlussfolgerung.

Sie kommt sehr unscheinbar daher, hat aber – wenn Sie die Bedeutung wirklich in ihrem vollen Ausmaß verinnerlichen – das Potenzial, Ihr Leben dramatisch zu verbessern. Habe ich den Spannungsbogen genug aufgebaut? Sehr schön, dann kommt er nun, der alles entscheidende Satz:

Sie können nur das verändern, was Ihnen bewusst ist!

Achtsamkeit: Beispiele aus dem Alltag

Klingt einfach und logisch, oder? Aber wenn Sie davon ausgehen, dass 99 Prozent Ihrer Gedanken, Strategien und Verhaltensweisen unbewusst ablaufen, dann steckt eine Menge Dynamit in dieser Aussage. Denn Hand aufs Herz, wie sehr führen Sie ein Leben im Autopilotmodus? Wie häufig tun Sie Dinge nur, weil Sie es schon immer so getan haben, weil es normal ist oder weil alle es tun? Wie sehr funktionieren Sie eigentlich nur noch, anstatt mit einem hohen Grad an Bewusstheit Ihren Job zu erledigen, Ihren Alltag zu gestalten und mit den Menschen in Ihrem Umfeld zu kommunizieren?

Das Leben wird erst dann so richtig intensiv, wenn Sie es mit allen fünf Sinnen aufsaugen und sich dem jeweiligen Moment voll und ganz hingeben. Doch wie sieht die Realität aus? Menschen hetzen von einem Meeting zum nächsten, spielen mit ihren Kindern, während sie nebenbei »mal schnell« die wichtige Präsentation für den Chef vorbereiten, und sind während der täglichen U-Bahn-Fahrt so in das Spielen von Candy Crush auf dem Smartphone vertieft, dass sie es nicht mal mitbekommen würden, wenn die Mitreisenden um sie herum alle nackt wären.

Ich habe immer häufiger den Eindruck, dass der Alltag so hektisch geworden ist, dass kaum noch Zeit für bewusste Kommunikation, echtes Interesse am Gegenüber und den hohen Anspruch an die eigenen Resultate bleibt. Und wenn man sich doch einmal auf eine Aufgabe fokussiert, dann ist man gedanklich schon wieder in der nächsten Telko, beim Kunden von morgen oder dem wöchentlichen Meeting, auf das man sich schon wieder nicht rechtzeitig vorbereitet hat. Kommt Ihnen bekannt vor, nicht wahr?

Achtsamkeit trainieren

Nur wenn wir ganz achtsam unsere äußere und innere Realität wahrnehmen, gelingt es uns, die unzähligen Automatismen, Gewohnheiten und Strategien aus dem Unterbewusstsein an die bewusste Oberfläche zu befördern, um sie dann entsprechend zu verändern. Das größte Geschenk, das Sie sich selbst machen können, ist, den Autopilot auszuschalten und das Leben bei den Hörnern zu packen.

Vor einigen Jahren habe ich einen Satz gehört, der Ihnen dabei als gedanklicher Leuchtturm dienen kann: »Wenn du im Raum bist, dann sei im Raum.« Das englische Original lautete: »If you’re in the room, be in the room.« Ja, es lohnt sich, diesen Satz mehrmals zu lesen und ihn auf sich wirken zu lassen. Es reicht nicht, nur körperlich im Raum zu sein, wir müssen es auch mental sein. Nicht nur ein wenig, sondern ganz.

Achtsamkeit lernen

Je achtsamer Sie sich auf eine Situation einlassen, desto selbstbestimmter werden Sie. Weil Sie plötzlich Dinge wahrnehmen, die sonst im Sauseschritt an Ihnen vorbeigerauscht wären. Machen Sie ruhig die Probe aufs Exempel und stellen sich ganz bewusst die folgenden Fragen:

  • Wie sieht mein Mindset aus?
  • Nach welchen Kriterien treffe ich meine Entscheidungen?
  • Warum tue ich, was ich tue?
  • Wie gehe ich mit Shift um?
  • Wie wirke ich auf meine Mitmenschen und woran merke ich dies?
  • Woran erkenne ich, dass ich glücklich und zufrieden bin?
  • Wie kommuniziere ich mit meinen Mitarbeitern und Kunden?
  • Wer denkt meine Gedanken?
  • Welche Trigger lösen bei mir immer wieder das gleiche Verhalten aus?

Erinnern Sie sich so häufig wie möglich daran: Sie können nur das verändern, was Ihnen bewusst ist! Das gilt für Ihre Kommunikation, Ihre Gewohnheiten, Ihre Entscheidungen, Ihre internen Strategien und besonders für Ihr Verhalten. Ich würde mir daher nichts sehnlicher wünschen, als ein entschiedenes »Au Ja« zur Achtsamkeit.

Sagen Sie AuJa zur Achtsamkeit

Treffen Sie die Entscheidung, ab sofort nur noch ganz bewusst durchs Leben zu gehen und besonders auf die vermeintlichen Kleinigkeiten zu achten. Ihre alltäglichen Automatismen kritisch zu hinterfragen und mutig in den Spiegel zu blicken. Das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Je mehr die Bewusstheit Einzug in Ihren Alltag erhält, desto mehr werden Sie wissen, was Sie alles nicht wissen.

Aber Sie können die Entscheidung treffen, dies zu ändern. Als Persönlichkeit zu wachsen, sich weiterzuentwickeln und besser zu werden. Ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu führen, anstatt nur zu funktionieren.

Schließen möchte ich diesen Artikel daher mit den berühmten Worten von Hermann Hesse: »Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.« Genießen Sie den Beginn einer neuen Ära. Der Ära der Achtsamkeit.

Conflict management methods - 7 tips that really work

Erfolgreiche Konfliktmanagement Methoden gehören zu den wichtigsten Tools im Business. Denn wohl jeder von uns kennt sie: Die schwierigen Zeitgenossen, die ständig auf der Suche nach dem Haar in der Suppe sind, vehement nach einer Extrawurst verlangen oder in einem harmlosen Gespräch zur Drama-Queen werden. Immer dann, wenn wir auf solche Kunden, Kollegen oder Mitarbeiter treffen, werden Gespräche schwierig und ein Konflikt will möglichst souverän gelöst werden.

Ich bin mir sicher, dass Sie beim Lesen der letzten Zeilen sofort das eine oder andere Gesicht aus Ihrem Alltag vor dem geistigen Auge hatten. Diesen einen Mitarbeiter, der nie das tut, was man ihm sagt. Der Kollege, der die Arbeit so gerne auf andere abschiebt. Oder diesen einen, ganz speziellen Kunden, der fast immer einen Grund zur Beanstandung findet.

Aber Hand aufs Herz, lieber Leser: Wie konfliktfähig sind Sie überhaupt? Wie leicht fällt es Ihnen, schwierige Gespräche zu führen, Ihren Mitarbeitern eine negative Entscheidung mitzuteilen oder eine heikle Kundenreklamation elegant zu lösen? Wenn Sie jetzt gerade ein wenig gezögert haben, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn die wenigsten Führungskräfte in deutschen Unternehmen gehen mit schwierigen Situationen besonders souverän um. Gute Leader hingegen sind in der Lage, Konflikte als Grundlage für eine positive Entwicklung im Team oder in der Abteilung zu nutzen.

Kein Konflikt ist auch keine Lösung

Aber woran liegt es, dass der Umgang mit Konflikten ein so großes Thema ist? Warum scheuen so viele Unternehmer, Führungskräfte und Manager das Führen von vermeintlich schwierigen Gesprächen und fahren stattdessen lieber einen Kuschelkurs, der den Konflikt zwar kurzfristig aufschiebt, ihn aber langfristig meist noch größer werden lässt? Da ist zum einen ein großes Harmoniebedürfnis vieler Chefs, die einfach gerne „eine gute Stimmung“ im Team haben. Und zum anderen spielen unbewusste Überzeugungen wie „ich muss es jedem recht machen“ oder „wenn ich jetzt „Nein“ sage, dann mag mich mein Gesprächspartner nicht mehr“ eine sehr große Rolle.

Solche Glaubenssätze sind allerdings ein schlechter Ratgeber, denn sie führen von vorneherein zu einer Vermeidungsstrategie und daher auf keinen Fall zu einer Lösung. Der Umgang mit potenziellen Konfliktsituationen verläuft dann auch größtenteils nach zwei groben Schemata: Entweder die Führungskraft geht jeder schwierigen Situation geschickt aus dem Weg und trifft so gut wie keine Entscheidung, oder sie handelt nach dem kompletten Gegenteil und nutzt Druck, Angst und die Macht der Position als Leadership Instrument Nummer Eins. Die Ergebnisse sind allerdings in beiden Fällen gleich: Verunsicherte Mitarbeiter, keine Verlässlichkeit und eine sehr geringe Motivation.

Konfliktmanagement Methoden

Aber wie sieht nun die Lösung aus? Welche Konfliktmanagement Methoden und Wege gibt es, und welches Mindset braucht man, um auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und zu einer nachhaltigen Lösung zu gelangen? Zunächst einmal: Die Furcht vor Konflikten ist nicht nur unbegründet, sondern lässt sich mit einfachen Mitteln in eine konstruktive Kommunikationsstrategie umwandeln. Sämtliche Schreckensszenarien spielen sich nämlich ausschließlich in unserem Kopf ab, und werden dort in schöner Regelmäßigkeit groß, bunt und detailreich in einer Art Dauerschleife wiederholt.

Viel sinnvoller ist es, jeden Konflikt als eine Chance zu betrachten, besser zu werden und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine schwierige Verhandlung, ein Mitarbeitergespräch oder eine Kundenreklamation handelt. Der größte Fehler den Sie machen können, ist überhaupt nichts zu tun und den Versuch zu unternehmen, den Konflikt auszusitzen.

Nutzen Sie stattdessen lieber die folgenden sieben Tipps, um die Angst vor schwierigen Situationen in das komplette Gegenteil zu verwandeln und Ihre vermeintliche Schwäche in eine Stärke umzuwandeln. Und so ganz nebenbei schärfen Sie auch noch Ihr Profil als Führungskraft, Unternehmer oder Macher.

Konfliktmanagement Tipp Nr.1: Seien Sie mutig

Es gehört zur Natur des Menschen, dass er möglichst beliebt sein möchte. Die Folge davon ist dann, dass viele Führungskräfte sich nicht trauen, auch einmal eine unbequeme Wahrheit auszusprechen. Doch wer viele Entscheidungen trifft, der wird auch zwangsläufig einmal auf Widerstände treffen. Dies lässt sich nicht vermeiden und daher auch nicht verhindern. Verabschieden Sie sich daher umgehend von dem Gedanken, es jedem recht machen zu müssen (und schon gar nicht zu können). Nicht umsonst sagte schon Franz-Josef Strauß: „Everybody´s Darling is Everybody´s Depp.“

Konfliktmanagement Tipp Nr.2: Kommunizieren Sie respektvoll

Besonders in schwierigen Situationen zeigt sich wahre Größe. Die Kunst ist es, die eigenen Argumente ruhig und souverän zu formulieren, so dass sich der Gesprächspartner als Mensch immer noch wertgeschätzt fühlt. Trennen Sie daher bei Konflikten stets die Sach- und die Gefühlsebene. Argumentieren Sie konsequent in der Sache, aber bleiben Sie dabei immer menschlich und respektvoll.

Konfliktmanagement Tipp Nr.3: Richten Sie Ihren Fokus auf die Chancen aus

Die meisten Konflikte sind nur in der eigenen Vorstellung so schwierig. Dies liegt vor allem daran, dass man den eigenen Fokus vor allem auf die negativen Dinge richtet. Und in dem Fall wirkt dann eben Murphys Gesetz: Was schiefgehen kann, wird auf jeden Fall schiefgehen. Ändern Sie Ihren Fokus und Sie werden Ihre Ergebnisse ändern. Verstehen Sie einen Konflikt als Chance zur positiven Shift. Leben Sie diese Einstellung täglich konsequent vor, und ihre Mitarbeiter werden ihnen folgen.

Konfliktmanagement Tipp Nr.4: Die Kunst, „Nein“ sagen zu können

Stimmen Sie häufig zu und sagen zu allem und jedem „Ja“, einfach, weil es Ihnen leichter fällt? Dies sollten Sie unbedingt ändern, wenn Sie Ihr Konfliktmanagement auf eine neue Stufe bringen wollen. Trainieren Sie die Fähigkeit, auch einmal „Nein“ zu sagen. Suchen Sie sich hierzu gezielt Situationen, bei deren Vorstellung Sie sich ein wenig unsicher fühlen. Schauen Sie ihrem Gesprächspartner in die Augen und dann sagen Sie ruhig, aber bestimmt: „Nein“. Das ist einfacher, als Sie vielleicht jetzt noch denken.

Konfliktmanagement Tipp Nr. 5: Wie Sie etwas sagen, macht den Unterschied

Natürlich ist es wichtig, welche Argumente Sie nutzen, und welche Rhetorik Sie verwenden. Aber mindestens genau so entscheidend ist die Art und Weise, wie Sie etwas sagen. Achten Sie in den nächsten Gesprächen einmal bewusst auf die Tonalität ihrer Stimme. Was tun Sie am Ende des Satzes? Geht die Betonung Ihrer Stimme eher nach oben, bleibt sie neutral oder geht sie nach unten? Wenn Sie nach Oben geht, dann wirkt das unbewusst wie eine Frage und ein neutrales Ende wie eine Feststellung. Wenn Sie hingegen das letzte Wort eines Satzes nach unten betonen, dann wirkt dies wie eine unbewusste Aufforderung und lässt Sie souverän und entschieden wirken.

Konfliktmanagement Tipp Nr.6: Entscheiden Sie

Natürlich, wer niemals etwas entscheidet, der macht auch keine Fehler. Aber wohl nichts ist so unbefriedigend, wie eine Führungskraft, die nicht entscheiden will. Je mehr Entscheidungen Sie treffen, desto verlässlicher werden Sie für Ihre Gesprächspartner und schaffen dadurch Klarheit und Orientierung. Faire und nachvollziehbare Entscheidungen lassen Sie sowohl souverän als auch kompetent erscheinen. Und auch wenn Sie einmal eine unpopuläre Entscheidung treffen, dann wird man Sie trotzdem für die Fähigkeit schätzen, dass Sie überhaupt entschieden haben. Trainieren Sie also ihren „Entscheidungsmuskel“ und lassen Sie keine Gelegenheit aus, sich zu entscheiden, egal in welcher Situation.

Konfliktmanagement Tipp Nr.7: Schaffen Sie Klarheit und Verlässlichkeit

Und wo wir schon beim Thema Entscheidungen sind: Treffen Sie eine Entscheidung immer sofort. Damit schaffen Sie Verlässlichkeit und Klarheit für ihre Mitarbeiter. Auch, wenn Sie einmal eine unangenehme Entscheidung treffen müssen. Überlassen Sie das Zögern und Aussitzen lieber den anderen und begeistern Sie Ihr Umfeld mit Ihrer Umsetzungskompetenz.

Konflikte lösen: Es gibt keine schwierigen Situationen, sondern nur zu wenig Training

Wenn Sie diese sieben Tipps beherzigen und vor allem regelmäßig anwenden, dann werden Sie in Zukunft nicht nur keine Angst mehr vor potenziellen Konflikten haben, sondern mit viel Selbstvertrauen in jede Art von Gespräch gehen. Suchen Sie sich zum Start gezielt möglichst viele Gelegenheiten, um diese Tipps praktisch anzuwenden. Sie werden schnell feststellen, wie ihr neuer Umgang mit Konflikten zur Normalität wird und wie Sie mit ihrer Persönlichkeit auch schwierige Situationen elegant und souverän meistern.

Und ein Hinweis noch zum Schluss: Immer dann, wenn Sie vor einem Gespräch, einer Verhandlung oder einer schwierigen Situation so richtig Respekt haben, dann stehen Sie vor einem großen Durchbruch. Handeln Sie dann besonders beherzt und aktiv. Je mehr Erfahrungen Sie machen, desto leichter werden Ihnen diese Situationen im Laufe der Zeit fallen. Probieren Sie es aus, schon bald werden Sie zu einem Spezialisten für Konfliktmanagement Methoden und schwierige Gespräche werden.

Was ist ein Solopreneur – Definition und Tipps

Was ist ein Solopreneur?

„Was ist ein Solopreneur?“ Diese Frage höre ich in letzter Zeit immer wieder, wenn ich mit Menschen über mein neuestes Buch – Erfolgreich Selbstständig als Solopreneur – Selbstbestimmt und profitabel zum digitalen Business –  spreche. Klar, die Begriffe Selbstständiger (laut sind übrigens beide Schreibweisen – Selbstständigkeit (mit zwei st) und Selbständigkeit (mit einem st) korrekt), Unternehmer oder auch Entrepreneur sind seit vielen Jahren geläufig.

Und spätestens seit der Diskussion um die Coronahilfen der Bundesregierung kennt man auch die Gruppe der so genannten Soloselbstständigen. Aber ein Solopreneur? Das ist für viele immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Zeit, das zu ändern, nicht wahr? Denn das Modell des Solopreneurs ist nicht nur besonders, sondern wahrscheinlich auch eines der attraktivsten Zukunftsmodelle für Menschen, die sich ein selbstbestimmtes, unabhängiges und profitables Business aufbauen wollen.

In diesem Artikel wollen wir daher einen Blick auf die Definition des Begriffs „Solopreneur“ werfen und was das daraus resultierende Geschäftsmodell des „Solopreneurship“ so besonders macht.

Solopreneur Definition und Abgrenzung

Das Wort Solopreneur setzt sich aus zwei Silben zusammen: Solo + Entrepreneur = Solopreneur.

Dabei steht das Wort „Solo“ für „alleine“ oder „einzige(r)“ und das Wort „Entrepreneur“ stammt aus dem Französischen (entre prende) und lässt sich wohl am besten mit „gestaltender Unternehmer“ übersetzen.

Ein Solopreneur ist also auf jeden Fall ein Selbstständiger, der sein Unternehmen alleine führt. Viele Menschen denken in diesem Fall dann sofort an den Einzelkämpfer, der alleine auf weiter Front vor sich hinwurschtelt, an den Freelancer, der Monat für Monat ums Überleben kämpft oder auch an die Anfang der 2000er Jahre berühmt gewordene „Ich-AG“.

Doch all diese Einschätzungen könnten im Falle des Solopreneurs falscher nicht sein. Doch bevor wir uns die Besonderheiten anschauen, wollen wir aus Gründen der Klarheit die einzelnen Begrifflichkeiten noch einmal voneinander abgrenzen:

  • Selbstständiger: Das Gegenteil eines abhängigen Angestellten, also jemand der ein eigenes Unternehmen (in Form eines Einzelunternehmens, UG, GmbH oder Freiberufler) gründet. Das Hauptmerkmal der Selbstständigkeit ist dabei, dass die Gründer auf eigenen Namen und eigene Rechnung tätig sind, und niemand anderem weisungsgebunden ist. Die selbstständigen Berufe sind dabei vielfältig. Angefangen beim Handwerker, über Rechtsanwälte, Künstler, Architekten, Physiotherapeuten, Journalisten, Steuerberater, Notare oder Ärzte.
  • Unternehmer: Jeder Unternehmer ist logischerweise auch selbstständig, doch in der Regel ist die Geschäftstätigkeit so stark angestiegen, dass das Unternehmen Mitarbeitende eingestellt hat, feste Büroräume besitzt und seine Zeit hauptsächlich dafür nutzt, AM Unternehmen (strategische Entscheidungen, definieren von Zielen, visionäre Handlungen) und nicht IM Unternehmen (abarbeiten von Prozessen des täglichen Geschäfts) arbeitet, um das Unternehmen konstant wachsen zu lassen und Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Den klassischen Unternehmer findet man insbesondere im (von mir sehr geschätzten) Mittelstand vor.
  • Freelancer: Der Freelancer ist dadurch charakterisiert, dass er seine Zeit gegen Geld tauscht und in der Regel auf der Basis von Projekten für verschiedene Auftraggeber tätig ist. Dies kann der selbstständige Berater genau so sein wie der Webdesigner, die Fotografin oder die IT Spezialistin. Freelancer sind meistens als One-Man, bzw. One-Woman-Shows unterwegs und kümmern sich daher um den kompletten Ablauf ihres Unternehmens selber, von der Bürorganisation über die Buchhaltung bis hin zu ihrer eigenen Kernkompetenz.

Die Besonderheit von Solopreneurship

Kommen wir nun zum Solopreneur. Obwohl dieser ebenfalls alleine arbeitet, bedeutet es nicht, dass er einer der typischen Einzelkämpfer ist. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Denn obwohl selten feste Mitarbeiter eingestellt werden, haben Solopreneure oft ein Team (in Form von virtuellen Assistenten, Freelancern und Dienstleistern) an das sie all ihre Aufgaben delegieren, die nicht zur eigenen Kernkompetenz gehören.

Ebenso tauschen sie selten Zeit gegen Geld, denn das Geschäftsmodell ist so aufgebaut, dass es auf skalierbaren Prozessen basiert. Das bedeutet übrigens nicht, dass Solopreneure nicht auch Zeit gegen Geld eintauschen, sie tun dies aber bewusst und aus freier Entscheidung. Ich liebe beispielsweise meine Tätigkeiten als Keynote Speaker und Vortragsredner genauso wie meine Unternehmercoachings und das Schreiben von Büchern. Und ich habe mir meine Unternehmensstruktur so eingerichtet, dass ich für diese Dinge möglichst viel Zeit habe.

Solopreneur Beispiele

Die Tätigkeit eines Solopreneurs lässt sich wohl am besten mit folgenden drei Begriffen definieren: Selbstbestimmt. Ortsunabhängig. Und profitabel.

Klingt zu schön, um wahr zu sein, nicht wahr? Und in der Tat träumen viele angehende Solopreneure davon, mit dem Laptop auf dem Schoß unter einer Palme in der Karibik einen Cocktail zu schlürfen, während das passive Einkommen im Minutentakt hereinkommt. Und auch wenn das durchaus möglich ist, sind die Geschäftsmodelle der meisten Solopreneure wesentlich solider, ja fast schon unsexy. Dafür sind sie effektiv und lassen am Ende des Monats mit Freude auf den Kontostand blicken.

Doch alle erfolgreichen Solopreneure haben eines gemeinsam: Der Erfolg ihres Unternehmens basiert nicht auf Zufall, sondern auf einer ganz klaren Strategie. Denn nur wenn man weiß, welche Prozesse, Aufgaben und Tätigkeiten immer wieder anfallen, kann man beginnen diese zu standardisieren und an das (virtuelle) Team delegieren. Das Ziel ist dabei einfach: Zeit für die Aufgaben und Tätigkeiten zu haben, die man am liebsten den ganzen Tag tun möchte. Und je besser man die eigene Unternehmensstruktur definiert hat, desto einfacher und schneller gelingt es.

Zeit für ein Fazit:

  • Ein Solopreneur ist selbstständig.
  • Ein Solopreneur ist alleine verantwortlich, arbeitet aber i.d.R. mit einem (virtuellen) Team zusammen.
  • Ein Solopreneur tauscht nur Zeit gegen Geld, wenn er/sie sich dafür bewusst entscheidet.
  • Ein Solopreneur hat sein Unternehmen so strukturiert, dass es ihm erlaubt seine Produkte und Dienstleistungen zu skalieren.
  • Ein Solopreneur digital und bietet auch sein Angebot entsprechend an.

 

Und noch eine persönliche Ergänzung von mir:

  • Ein Solopreneur hat den spannendsten, erfüllendsten und coolsten Job der Welt

 

Wie stehst Du zu dem Thema? Wenn der Artikel für Dich wertvoll war, dann freue ich mich auf Deinen Kommentar.

Übrigens gibt es auch ein Video zum Thema „Was ist ein Solopreneur“…viel Spaß beim Anschauen.

Courage to change - people as a success factor in change management

Mut zur Veränderung. Es scheint, dass sich an dieser Eigenschaft der Erfolg von Change management Projekten messen lässt. Und diese sind notwendiger denn je. Haben Sie nicht auch manchmal das Gefühl, dass die Taktung, Intensität und Komplexität der auf uns einwirkenden Veränderungen immer weniger steuerbar wird?

Dies verwundert nicht, denn Change hat im Jahr 2022 weder Anfang noch Ende, sondern ist ein permanenter Dauerzustand geworden. Als Unternehmerin, Führungskraft oder Managerin ist es daher unabdingbar, als Vorbild voranzugehen, die Mitarbeiter auf die veränderten Anforderungen vorzubereiten und als Team die Zukunft aktiv zu gestalten

Veränderung ist die neue Normalität

Früher war das mit der Veränderung noch irgendwie einfach. Es gab einen Normalzustand, alle paar Jahre einen mehr oder weniger intensiven Changeprozess, und dann hatte man erst einmal wieder seine Ruhe. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Denn die Regeln haben sich längst geändert, und der permanente Wandel ist zur neuen Normalität geworden.

Besonders disruptive Technologien, die immer älter (aber auch gesünder und wohlhabender) werdende Gesellschaft und natürlich die alles verändernde digitale Revolution haben dafür gesorgt, dass ganze Branchen sich dramatisch wandeln, Kunden sich vollkommen anders verhalten als noch vor ein paar Jahren und ehemalige Marktführer komplett von der Bildfläche verschwunden sind.

All das hat eine ganz entscheidende Auswirkung: Der persönliche Umgang mit diesem immer intensiver werdenden Wandel wird zur wichtigsten Schlüsselkompetenz der Zukunft werden. Denn nur wir alleine entscheiden, ob wir auf den Zug der Veränderung mit aufspringen, oder ob wir am Bahnsteig stehen gelassen werden. Mut zur Veränderung wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Und nur, damit wir uns richtig verstehen, ich spreche nicht von Veränderung um der Veränderung willen, sondern von Veränderung mit Sinn. Veränderung, um Ihre Ziele zu erreichen, um besser zu werden und als Team zu wachsen.

Veränderung beginnt mit Verantwortung

Es spielt übrigens keine Rolle, ob Sie diese Entwicklung nun gut finden oder nicht. Sie werden das Rad der Zeit weder beschleunigen noch aufhalten können. Viel wichtiger ist, wie gut Sie auf mögliche Zukunftsszenarien vorbereitet sind. Jede Veränderung im Außen beginnt daher zuallererst im Inneren.

Wer Change aktiv gestalten und frischen Wind ins eigene Unternehmen bringen will, der muss Verantwortung übernehmen. Denn nur wer als Persönlichkeit wächst, der kann auch eine bessere Führungskraft werden. Doch dazu ist nicht jeder bereit. Lieber klammert man sich an bewähren Abläufen fest, sucht nach Ausreden, warum es nicht geht und wartet darauf, dass andere schon das Richtige tun werden.

Doch wenn alle darauf warten, dass jemand anders schon etwas tun wird, dann passiert überhaupt nichts und es bleibt beim Stillstand. Und der ist in unserer heutigen Zeit gleichbedeutend mit Rückschritt.

Mut zur Veränderung = Aktive Gestaltung der Zukunft

Was hat das jetzt alles mit Ihrer Rolle als Manager und dem Thema Mut zur Veränderung zu tun? Einfache Antwort: Alles. Zuerst müssen Sie immer sich selber und Ihr Mindset verändern. Doch noch viel wichtiger: Sie müssen den Wandel in Ihrem Team, Ihrer Abteilung und in Ihrem Unternehmen nicht nur bestmöglich vorbereiten, sondern aktiv gestalten. Organisationen verändern sich nur, wenn die Menschen sich verändern.

Und ihr Job ist es, genau das sicherzustellen. Ein einzelner Mensch kann einen riesigen Unterschied machen. Ich könnte es niemals so gut formulieren wie Barack Obama, der einst sagte: „Veränderung geschieht nicht, indem wir auf andere Menschen oder eine andere Zeit warten. Wir selber sind diejenigen, auf die wir gewartet haben. Wir sind die Veränderung, nach der wir suchen.“ Wie recht er doch hat.

Jede Veränderung beginnt immer damit, dass jeder einzelne, besonders aber die Führungskräfte eines Unternehmens, Verantwortung übernehmen. Für die eigenen Haltung, die eigenen Entscheidungen und die eigenen Taten. Und natürlich ist das nicht immer einfach. Ganz im Gegenteil, neue Wege zu beschreiten, alte Zöpfe abzuschneiden und die eigene Komfortzone zu verlassen kann durchaus schmerzhaft sein. Aber es lohnt sich, denn die langfristige Perspektive entschädigt für den Aufwand, den wir in der Gegenwart betreiben.

Always Go First!

Um Verantwortung zu übernehmen und Dinge aktiv zu verändern, bedarf es keiner besonderen Fähigkeiten, Kenntnissen oder Talente. Entscheidend ist einzig und alleine, dass Sie eine Entscheidung treffen. Dass Sie den Mut haben, die Initiative zu ergreifen. Mutter Teresa sagte einst: „Wenn jeder einzelne Mensch vor seiner eigenen Tür kehren würde, dann wäre die Welt ein sehr sauberer Ort.“  Recht hatte sie, diese bemerkenswerte Dame.

Ich möchte hinzufügen: Ihre persönliche Entwicklung und Ihre äußeren Ergebnisse sind eng miteinander verzahnt. Wenn Sie wollen, können Sie sofort beginnen. Und ehe Sie sich versehen, werden Sie damit eine gigantische Dominorallye auslösen, die sich auf Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Kunden übertragen wird.“ Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und schaffen Sie Motivation zur Veränderung. Ich möchte Ihnen gerne ein paar konkrete Beispiele geben.

Mut zur Veränderung: Zehn konkrete Dinge, die Sie sofort verändern können

  1. Sie können jeden Tag mit einer positiven Attitude in die Firma kommen
  2. Sie können jeden Tag mit Ihren Ideen, Worten und Entscheidungen ein Vorbild für Ihre Mitarbeiter sein
  3. Sie können Ihre Arbeit jeden Tag mit Ehrgeiz, Leidenschaft und Herzblut erledigen
  4. Sie können jeden Tag etwas dafür tun, Ihre Mitarbeiter besser zu machen
  5. Sie können jeden Tag dazu nutzen, groß zu träumen und mutig zu handeln
  6. Sie können jeden Tag einen weiteren Schritt auf dem Weg zu Ihren Zielen machen
  7. Sie können jeden Tag mit hohen Standards dafür sorgen, dass Sie ein Vorbild für Ihre Mitarbeiter sind
  8. Sie können jeden Tag Veränderung aktiv vorleben
  9. Sie können jeden Tag ein Lob für Ihr Team aussprechen
  10. Sie können jeden Tag dafür nutzen, um als Persönlichkeit zu wachsen, und dadurch ein besserer Chef, ein besserer Manager und eine bessere Führungskraft zu werden

 

Sehen Sie, was ich meine? Wir alle können viel mehr verändern, als wir es uns oftmals eingestehen wollen. Doch jede einzelne Veränderung steht und fällt mit der Verantwortung. Für die guten Ergebnisse, wie auch für die Dinge, die nicht so gut gelaufen sind. Das Motto heißt: Go First! Leben Sie Veränderung vor, und nehmen Sie Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Kunden mit.

Ganz oder gar nicht – Ein bisschen Veränderung gibt es nicht

So weit, so gut. Doch nicht immer sind Sie als Führungskraft von anstehenden Veränderungen begeistert. Aber was tun Sie, wenn die Unternehmensleitung ein Change Projekt ankündigt, von dem Sie persönlich überhaupt nicht überzeugt sind? Hier kommt modernes Leadership ins Spiel. Denn das schlimmste, was Sie tun können, ist die halbherzige Variante á la „Ich halte den Weg ja für völlig falsch, aber die da Oben haben nun mal so entschieden.“ Diese Haltung überträgt sich eins zu eins auf Ihr Team, und die Veränderung ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Nein, wenn Sie eine Veränderung angehen, dann mit Haut und Haaren. Mit voller Überzeugung. Mit der Begeisterung, die notwendig ist, um Ihre Mitarbeiter für die anstehenden Maßnahmen anzustecken. Es kann durchaus sein, dass Sie hierfür selber Ihre Perspektive ändern müssen, aber es ist der einzig mögliche Weg.

Und wenn Sie die Veränderungen trotz aller Bemühungen nicht mit Ihren Werten, Prinzipien oder Vorstellungen vereinbaren können, dann gilt auch in diesem Fall die alte Weisheit: „Love it. Change it. Or leave it.“ Denn ein bisschen Veränderung gibt es genauso wenig wie ein bisschen schwanger zu sein, und die notwendigen Prozesse erfordern von allen Beteiligten ein hundertprozentiges Commitment und den vollen Einsatz ohne Handbremse. Das sind Sie sich selbst, besonders aber Ihrer Mannschaft schuldig.

Mut zur Veränderung

Die große Kunst bei jeder Veränderung ist es, das Alte wertzuschätzen, und gleichzeitig mutig neue Wege zu gehen. Nur so gelingt die magische Kombination aus Tradition und Moderne. Gehen Sie daher so oft es geht an den Rand Ihrer Komfortzone. Und dann einen Schritt weiter.

Dort kommen Sie in Situationen, mit denen Sie noch nie konfrontiert waren. Nur so können Sie wachsen und besser werden. Und doch ist es für viele Menschen so unglaublich schwer, denn Veränderung bedeutet immer einen Tausch von vermeintlicher Sicherheit gegen Unsicherheit. Am liebsten will man dann beides haben: Das Abenteuer der Veränderung und die Sicherheit, dass alles gut gehen wird. Aber das weiß man immer erst hinterher und es gibt für nichts eine Garantie.

Doch nichts ist schlimmer, als wenn sie irgendwann zurückblicken und es bereuen, dass Sie etwas nicht getan haben. Deshalb ist es so wichtig, dass der unbändige Drang nach Chancen größer ist als die Angst vor dem Unbekannten.

Ich wünsche Ihnen daher eine Menge Mut zur Veränderung. Ihre Ergebnisse in der Zukunft werden es Ihnen danken.

Resilienz trainieren – Erfolgreich Veränderung meistern

Resilienz trainieren ist die Fähigkeit, mit Rückschlägen und Herausforderungen in einer Art und Weise umzugehen, dass man als Persönlichkeit daran wächst. So weit, so gut. Aber warum sollte man sich überhaupt mit dieser immer relevanter werdenden Zukunfts-Fähigkeit auseinandersetzen? Das ist relativ einfach. Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was den Unterschied zwischen Menschen ausmacht, die im Leben erfolgreich sind und jenen, die es nicht sind, dann lautet eine der häufigsten Antworten: Resilienz. Das Durchhaltevermögen bei Changes. Die Fähigkeit, bei sämtlichen Herausforderungen immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.

Aus diesem Grund denken viele Menschen, dass sie resilient sein müssen, um erfolgreich zu sein, aber das ist nicht wahr. Es geht auch komplett ohne. Resilienz hilft uns jedoch enorm, unsere Ziele zu erreichen und unsere Träume zu verwirklichen, indem wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Eine Studie der University of Rochester zeigte, dass die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln, entscheidend für den Erfolg im Leben ist. Die Forscher untersuchten mehrere Gruppen von Studenten und stellten fest, dass diejenigen, die resilient waren, eher in der Lage waren, sich an neue Herausforderungen anzupassen und erfolgreich zu sein. Resilienz ist also eine wichtige Eigenschaft, die uns hilft, unsere Ziele zu erreichen. Aber was genau ist Resilienz und wie kann man sie trainieren?

Definition Resilienz: Warum ist sie wichtig?

Das Wort Resilienz stammt vom lateinischen resilire ab und bedeutet so viel wie abprallen oder nicht anhaften. Laut Wikipedia kann diese Eigenschaft definiert werden als […] der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren.

Dies möchte ich sowohl ergänzen als auch vereinfachen, indem ich den Begriff wie folgt definiere: „Resilienz ist die Fähigkeit, auf schwierige Situationen, Herausforderungen und Ereignisse lösungsorientiert und positiv zu reagieren, so dass man in der Lage ist, die Veränderungen zu meistern und stärker daraus hervorzugehen.

Resilienz basiert auf der psychologischen Theorie der Persönlichkeitsentwicklung von Erik Erikson. Danach entwickeln wir uns im Laufe unseres Lebens durch verschiedene Stufen der psychosozialen Entwicklung. Auf jeder Stufe stellen wir uns neuen Herausforderungen und müssen bestimmte Krisen meistern. Wenn wir diese Krisen erfolgreich bewältigen, entwickeln wir eine stärkere Persönlichkeit und mehr Selbstvertrauen. Wenn wir jedoch scheitern, kann es sein, dass wir an dieser Stelle steckenbleiben und uns nicht weiterentwickeln können. Erikson glaubte, dass Resilienz die Fähigkeit ist, diese Krisen zu meistern und trotzdem weiterzumachen. Je mehr Krisenerfahrung wir haben, desto resilienter werden wir also.

Wie kann ich meine Resilienz trainieren?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Resilienz etwas ist, was man entweder besitzt oder nicht. Doch dies stimmt so natürlich nicht. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben, ist auch die Resilienz etwas, das man üben, trainieren und verbessern kann. Mit etwas Übung und Geduld kann man lernen, resilienter zu sein und damit besser mit schwierigen Situationen umzugehen.

Hier sind einige Tipps, wie du deine Resilienz trainieren kannst:

  • Setze dir realistische Ziele und arbeite an einem Schritt nach dem anderen.
  • Mach Pausen und gönne dir Ruhephasen, in denen du dich erholen kannst.
  • Sprich über deine Sorgen und Ängste mit Freunden oder Familie oder Kollegen.
  • Denke auch bei harten Problemen in Lösungen.
  • Wechsle deine Perspektive und versuche auch in schwierigen Zeiten optimistisch zu bleiben.
  • Investiere in deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Nach diesen Quick-Tipps wollen wir uns das Ganze etwas genauer anschauen.

Wie kann ich meine Resilienz im Alltag stärken?

Im ersten Absatz haben wir uns damit beschäftigt, was Resilienz ist und warum sie so wichtig für unseren Erfolg im beruflichen Alltag ist. Nun wollen wir uns aber der Frage widmen, wie wir unsere Resilienz stärken können. Denn ganz egal, in welcher Lebenssituation wir uns befinden, es ist immer möglich, an unserer Resilienz zu arbeiten und sie zu stärken. Eines der wichtigsten Dinge, die wir tun können, um unsere Resilienz zu erhöhen, ist es, auf unsere Gedanken zu achten. Denn unser Mindset beeinflusst unser Handeln und unsere Emotionen. Wenn wir also negativ denken, dann fühlen wir uns auch entsprechend negativ und handeln dementsprechend.

Umso wichtiger ist es also, positiv zu denken und uns selbst mit positiven Gedanken zu versorgen. Wenn wir das tun, dann stärken wir nicht nur unsere Resilienz, sondern fühlen uns auch allgemein besser. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, soziale Kontakte zu pflegen. Denn Menschen, die in ihrem Umfeld positive Beziehungen haben, sind tendenziell resilient als Menschen, die sozial isoliert sind.

Es empfiehlt sich, den Kontakt zu Menschen zu suchen, mit denen man gerne Zeit verbringt. Auch das hilft dabei, die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken. Und last but not least: Bewegung! Ja, richtig gelesen – Bewegung hilft nicht nur dabei, körperlich fit zu bleiben, sondern auch mental stark und resilient. Durch Bewegung produzieren wir nämlich Glückshormone, die uns positiv stimmen und uns Kraft geben – genau das Richtige also für eine starke Resilienz! Also: Aufgepasst bei den Gedanken, soziale Kontakte pflegen und regelmäßig Bewegung – dann steht der kraftvollen Veränderungsfähigkeit im beruflichen Alltag nichts mehr im Weg!

Beispiele für erfolgreiche Menschen mit hoher Resilienz

Es gibt viele bekannte und erfolgreiche Menschen, die ein hohes Maß an Resilienz aufweisen. Dazu gehören beispielsweise Künstler, Politiker, Sportler und Unternehmer. Viele von ihnen haben sich durch harte Zeiten gekämpft und sind trotzdem stark geblieben. Ihre Geschichten können anderen Menschen Mut machen und zeigen, dass es möglich ist, auch in schwierigen Zeiten zu bestehen.

Ein bekanntes Beispiel für eine erfolgreiche Person mit hoher Resilienz ist Nelson Mandela. Er war ein politischer Gefangener in Südafrika und wurde nach 27 Jahren Haft entlassen. Nach seiner Freilassung wurde er zum Präsidenten von Südafrika gewählt und hat maßgeblich dazu beigetragen, das Land zu verändern. Auch wenn er viele Jahre lang im Gefängnis war, hat er nicht aufgegeben und ist letzten Endes gestärkt aus der Situation hervorgegangen.

Auch Sportler können als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist die US-amerikanische Fußballspielerin Abby Wambach. Sie begann ihre Laufbahn als junge Spielerin und wurde schnell zu einer der besten Spielerinnen ihrer Generation. In den Jahren 2006 und 2007 verletzte sie sich jedoch so schwer, dass sie lange Zeit ausfiel. Viele Experten gaben ihr damals keine Chance mehr, auf dem Platz zurückzukehren. Doch Abby Wambach trainierte hart und kämpfte sich zurück ins Team. Heute ist sie wieder eine der besten Spielerinnen der Welt und hat mit ihrer Mannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen.

Unternehmer können ebenfalls als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist Steve Jobs, der Gründer von Apple. Er war einer der erfolgreichsten Unternehmer seiner Generation und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Computerbranche zu revolutionieren. In den 1980er Jahren wurde er jedoch von seinem eigenen Unternehmen Apple entlassen. Viele Experten hielten ihn damals für am Ende. Doch Steve Jobs gründete ein neues Unternehmen – die Firma NeXT – und kehrte später sogar wieder zu Apple zurück. Heute ist Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und Steve Jobs ist eine Legende in der IT-Branche.

Resilienz ist also keine Frage des Talents oder der Begabung, sondern vielmehr eine Frage des Charakters. Menschen mit hoher Widerstandsfähigkeit geben nicht so leicht auf und lassen sich von Rückschlägen nicht unterkriegen. Stattdessen stehen sie immer wieder auf und kämpfen weiter – bis sie am Ende triumphieren.

Resiliente Menschen haben es einfacher

Resilienz ist eine Eigenschaft, die uns alle durchs Leben begleitet. Im Job und im Privatleben können wir immer wieder Rückschläge erleben – doch wie wir damit umgehen, ist entscheidend für unseren Erfolg. Wenn wir resilient sind, lassen wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen und kämpfen weiter. Diese Eigenschaft ist also entscheidend für den Erfolg in unserem Leben – egal, ob im Job oder privat. Wenn wir lernen, resilient zu sein, stehen wir immer wieder auf und können unsere Ziele erreichen.

Und nun interessieren mich deine Gedanken zum Thema. Wie gehst du damit um und welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

POSITIVE THINKING: MYTH OR MIRACLE CURE?

Positive thinking: I believe in nothing more than the power of a life-affirming attitude. Because do you know even one negative person who has ever made a positive difference? Look. Of course, this doesn't mean that you should walk through life like one of those light-and-love gurus with rose-tinted glasses, simply ignoring problems and making light of the challenges of everyday life. Quite the opposite, because problems are part of life. But the decisive factor is how we deal with them.

The rule of thumb is:

Recognize the problem and at the same time think about the best way to solve it.

In this way, you always think in terms of possibilities and never in terms of limitations. You act from a mentality of abundance and show scarcity thinking the red card. Above all, however, you change yourself instead of hoping that external circumstances will change. Right at the beginning of this article, I would therefore like to speak plainly:

Positive thinking alone won't get you anywhere. But you can achieve everything better with positive thinking than you would with negative thinking.

What is positive thinking: a critical view

Napoleon Hill in his magnificent book “Think and Grow Rich” or James Allen in “As a Man Thinketh” knew about the power of thought and that the way we think is the decisive factor for the results in life. Nevertheless, there are few topics that are as controversial as positive thinking. In particular, films such as “The Secret” or books such as “Ordering from the Universe” have led to the targeted use of the Mindsets is often (and unfortunately rightly) dismissed as esoteric humbug that is nothing more than a fad to make money.

At the same time, more and more successful entrepreneurs, managers and top athletes are experiencing the extraordinary results that positive thinking can lead to. As is so often the case, the big difference lies in the interpretation and, above all, in how we apply positive thinking. So let's delve a little deeper into the subject.

Positive thinking definition

The basic idea behind positive thinking is simple: our brain can only process one thought at a time. And this can be either positive or negative. A nice metaphor for this is one of those old-fashioned jukeboxes that used to be in bars, restaurants and pubs. After you had put in 10 pennies and pressed the “F4” button, a gripper arm went to the back and removed the selected record from the register. And a few seconds later, “Verdammt ich lieb Dich” by Matthias Reim, or whatever song you had chosen, played.

A similar process takes place in our head. When we are in a new situation, our brain has two plates to choose from. One positive and one negative. Which of the two is chosen then determines the general attitude and the Sum of the programming, that we expose ourselves to every day. And it is not surprising that for many people, the metaphorical gripping arm chooses the negative plate in a completely automated and conditioned way.

The inner jukebox determines the results

During my time as a retail manager, I had a department manager who was a very intelligent man and enjoyed his job. When I observed him interacting with his employees or customers, it was clear to see that he had a salesman's heart. It was only when it came to selling his own ideas and proposals, getting more budget for his department or being allowed to hire an additional employee that his argumentation and, above all, his powers of persuasion were simply weak.

As hard as I tried, I just couldn't find any reason why I should support him with his requests. His colleagues were light years ahead of him. It had gotten to the point where I had to provide him with the arguments so that he could implement important projects for the company.

One day it got too much for me, I asked him what was wrong with him and why he didn't bring the passion from his department into his presentations and negotiations. With the corners of his mouth turned down, he replied: „You know, I've never been able to make a good case for myself or my cause. I just can't think of the right arguments at the crucial moment. That's why I always know beforehand that it won't work anyway.“ With this attitude, he had programmed himself into a self-fulfilling prophecy. I immediately remembered one of the most important principles of positive thinking:

Whether you think you can do it or whether you think you can't, you will definitely be right.

But it went even further. In no time at all, the head of department explained to me why he was having such a hard time, why his colleagues didn't like him, why the customers were getting more and more difficult and why his job was getting harder every year. He blamed his entire environment, other people and life itself for his failures. He didn't waste a second on the only possible solution, which was to take responsibility for himself and integrate positive thinking into his everyday life.

Positive thinking in difficult situations

And now a universal law of life comes into play:

Where you direct your focus is where your energy flows. And where your energy flows, you will get more of it.

So if you only listen to sad songs all day, you quickly become convinced: The world sounds minor. And vice versa, your world view is major if you focus on the corresponding songs.

Please note that all these processes take place on an unconscious level and within a few milliseconds. If we want to change something in the programming of our inner jukebox, we have to check and change the input. It simply makes a difference: do you surround yourself with negative people all day long, listen to the horror stories on the radio during the day and then let RTL2, SAT1 and similar channels bring your day to a leisurely close? Or do you spend your time with people who bring you closer to your goals and dreams, read valuable books and feed your mind with new ideas and possibilities?

The more positive your attitude, the easier it will be for you to successfully achieve your goals, deal with life's challenges and elegantly master difficult situations. Now you might say that this is a truism. And of course you are right. You know as well as anyone that success starts in the mind and that a positive inner attitude will help you get through life better and more successfully.

There are numerous books on positive thinking, and it is actually clear to you how you should behave in order to achieve what you have set out to do. But the crux of the matter lies in the little word „actually“. Unfortunately, the reality is different. Numerous studies show that people tend not to think positively and focus on the best possible outcome of a task, but rather on the worst-case scenario, i.e. everything that could go wrong.

On average, 70 percent of people think in a negative direction. And it gets worse. As this form of focus involves unconscious beliefs and habits, many people often don't even realize the attitude with which they go through life. Well, how can anything successful come out of this? To change this, you first need to change your focus. Because the direction in which you think determines your state of mind as well as your decisions, actions, habits and ultimately your results and success.

Learning to think positively

The bottom line is that positive thinking means nothing other than the positive orientation of your thoughts and the resulting view of the world. And just once again, so that we understand each other correctly: This is not about putting on rose-tinted glasses, nor is it about ignoring problems and challenges. Quite the opposite - problems are always a good starting point for refocusing and achieving something. The only decisive factor is how you deal with them. In order to achieve sustainable success, you need an attitude that is based on a positive mindset.

The big problem with positive thinking these days is quite simply that too many pseudo-motivational gurus have pigeonholed it into a category that it doesn't belong in by any stretch of the imagination. Because just shouting „Chaka, you can do it!“, an intense wish sent to the universe or a sonorously affirmed „Kumbaya“ is not enough.

No, positive thinking alone is not a miracle cure. I love listening to music for the rest of my life. When I listen to the guitar playing of Eric Clapton, for example, a wonderful world opens up to me into which I can immerse myself and surrender to the melodies and sequences of notes. I also enjoy playing the guitar myself and am passionate about it. But I won't be able to stand on the stage of the Royal Albert Hall and wow an audience of millions with my virtuosity for years to come.

I simply don't have the dexterity for the absolute top level, and due to my many activities, the necessary practice program is pretty low on my list of priorities. I can think as positively as I like, I will never become a professional guitar player.

Or take the bodybuilder and actor Ralf Möller. I guarantee you that he has integrated the art of positive thinking into his life and is also pretty good at it. Nevertheless, he will never become a professional ballet dancer in his entire life. And the athlete Florian Hambüchen, who is often referred to as a gymnast, will never play for the basketball title in the NBA. And all the wishes and visualizations in the world will not help the small and lively Lionel Messi to develop into a header monster.

Practicing positive thinking

Despite these examples, I would like to explicitly urge you to adopt and integrate positive thinking into your life as the cornerstone of your positive-focused attitude. In doing so, you should always keep one crucial sentence in mind:

You will never achieve positive results with negative thoughts, no matter in which area of life.

Do you understand what I'm getting at? When you think positively, you go through life in a completely different way. You believe in the good in everyone instead of assuming that people are just waiting to rip you off. You assume that there is enough for everyone in your professional market or environment and that there is no eternal struggle for the few customers, orders or opportunities. You assume that your life holds a colorful bouquet of chances, possibilities and opportunities for you and is not just waiting to make things as difficult as possible for you. This is the important philosophy behind positive thinking.

So far, so good. But despite this, many people misapply this simple concept, dismiss it as ineffective and therefore call it useless. But to all critics, let me repeat: positive thinking is not about putting on the famous rose-colored glasses and ignoring problems.

There is simply no point in walking through your garden, noticing the weeds growing, but then saying: “I'm thinking positively now...there are no weeds...there are no weeds!” Let me be clear: this is not positive thinking, it is simply a distortion of reality and a pretty sure way to not succeed in life. A better strategy would be to notice the weeds and then ask yourself: “What do I want my garden to look like this summer and what do I need to do about it?” The big difference now is focusing on the positive outcome.

And this is exactly how you can train positive thinking and permanently integrate it into your everyday life. By consciously thinking your thoughts and not reacting automatically, especially at important moments, but by paying attention to the different choices you have. And then act accordingly.

Positive thinking as a way of life

The secret of positive thinking, the difference between excellent and mediocre results is hidden in the last paragraph. It is the implementation, the action and the Transform. Because positive thinking can only unfold its full power if it is combined with the corresponding actions. Just sitting at home and sending off one wish after another to the universe is not enough!

But once you have reached the famous 51% threshold, and the jukebox's inner gripper arm automatically positive thoughts If you choose the right program, you will be full of motivation and drive to turn your many ideas into reality. And these results will in turn influence your programming and the proportion of positive thoughts grows to 55, 75 and perhaps even 90%. The result is a self-reinforcing spiral that affects your entire quality of life.

And this is exactly how positive thinking turns into a shoe. I am very aware that I can only touch on this topic in a short blog article and that many aspects have either only been touched on or even omitted. But the core message can be summarized in a single sentence, which for me has become a kind of guideline for my life in all areas:

“Positive thinking alone won't get you anywhere. But you can achieve EVERYTHING better with positive thinking than you would with negative thinking.”

Please never forget one thing: your attitude is not something secondary. It is everything. Because it determines your basic attitude, your ability to recognize opportunities and, above all, your satisfaction in life. I therefore hope that you will never forget the three golden rules of a successful attitude:

Rule 1: Always be positive.

Rule 2: Always be positive.

Rule 3: Always be positive.

The world is full of negative, frustrated and grumpy people. But it's always the positive changemakers who unhinge it every day and make a real dent in the universe.

Self-image as the key to personal development

Self-image. A success factor in personal development that is often neglected. I would like to change this. May I therefore present you with a bold statement? Here it is: The most important opinion you will ever have is the one you have about yourself. If you have read my article on Change diamonds you will already know how important your identity is for successful change. The more stable your personality is, the easier it will be for you to deal with upcoming challenges. The more you are at peace with yourself and can rely on solid beliefs and Values the easier it is for you to react to turbulent external developments. This is precisely why personal development is so important, because inner growth and external results always go hand in hand.

But if I were to ask you now who you are, would you be able to give me an immediate and convincing answer? No, I'm not interested in titles, positions or one of the many masks that you more or less like to wear in various areas of life. I am only interested in you as a person with all your exciting facets. Why am I pointing this out so explicitly?

Have you ever noticed that many people define themselves primarily by a certain role and base their entire personality on it? They are Martina's husband, an authorized signatory at Kunststoff Meier, Steffi's mother or the chairman of the Zepernick allotment garden association and are completely absorbed in this identity. But what remains when Martina gets divorced, Kunststoff Meier goes bankrupt, Steffi moves out of her parents' house or the beloved allotment association elects a new board? Usually not very much. Sometimes even nothing at all. And that's tragic. Because your self-image is the focal point of your entire life and therefore also of every Shift.

The power of self-image

I would like to use a short story to illustrate the role a strong self-image can play. In the US state of Tennessee in the 1940s, a young boy grew up in very humble circumstances. He didn't have many friends and people avoided him because he lived on the wrong street in the wrong neighborhood. He was often called scum or even worse. But deep inside this little boy burned the flame of passion and he had set his mind early on to make it big. He wanted to be someone and pursued this dream with everything he had.

His love was music. Although he owned an old guitar, he couldn't tune it. Nevertheless, he never gave up. In his mind's eye, he could already see himself standing on a stage while the audience cheered him on. Although he couldn't play yet, he was already a guitarist in his head. His only friend's cousin was the musician Lonzo Green, who taught the boy how to pick chords out of pity. Driven by his own dream, the little boy practiced like a man possessed and made rapid progress.

He was not impressed by the many negative programs in his environment and seized the opportunity that presented itself to him. And many years later, this boy called Elvis Presley left his mark on the whole world and shaped an entire generation with his music and passion. Rock ’n‘ roll was born. Even though all the circumstances were against Elvis, he resisted the temptation to feel like a victim. With his powerful self-image and unique attitude, he had simply created the right circumstances for himself.

Identity as the linchpin of change

This story shows one thing very clearly. Every change has its origins in your own identity. The image you have of yourself will sooner or later manifest itself in reality. Conversely, you cannot have lasting success if your thoughts and actions do not match this inner image. Or to put it more simply: If you can't see it, then you won't experience it. And this is where unconscious programming comes into play, influencing and shaping your personality from a young age.

It is simply incredibly difficult to develop an optimal attitude towards change if your self-image is dominated by limiting programming and messages of failure. This then leads to you not seeing yourself as valuable or even as a loser and the successful, the wealthy and the desirable people are always „the others“ who live in a completely different world.

Sooner or later, your self-image will be reflected in reality. If you see yourself as a winner, you will become a winner. If you see yourself as a loser, you will do everything on a subconscious level to ensure that this image also manifests itself in reality.

Self-image shapes reality

This morning I read another one of those stories about a lottery winner who has completely blown his million-dollar winnings within a year and now has to live on Hartz IV again. Why? His self-image was that of a failure. And even if, on a rational level, he would have given everything to belong and be a successful person, the reality of the situation was similar to his identity.

Many top athletes also earn several million at a young age and later live on the edge of subsistence because they make the wrong investments or simply spend too much. And many an entrepreneur builds up one company after another, only to end up bankrupt.

But why is it that the rapid rise in these cases is followed by an equally dramatic fall? These people have enough intelligence, work hard and with at least as much passion as everyone else. And if we were to ask them whether they really want to be successful and wealthy, they would answer in the affirmative from the bottom of their hearts. But if we look closely, we would almost certainly find a low self-esteem, which is then reflected in a corresponding identity.

A few years ago, the story of Vince Young made the headlines. He is a professional football player in the American NFL and had experienced a meteoric rise at a young age. He was one of the few to make the leap from the slums of a big city into the limelight of the glittering sport. In his early twenties, he was already a multi-millionaire and was predicted to have a great career as a quarterback.

But his identity was still that of the days when he had to fight hard for every hot meal as a young boy. His self-worth was so low that, in the depths of his subconscious, he couldn't imagine actually earning so much success and money. He still saw himself as the poor wretch, the loser and the failure from before. And it wasn't long before the external circumstances had adapted to his (subconscious) image of himself. He lost everything he owned, went through a serious crisis and is now sitting on a huge mountain of debt.

What does your self-image look like?

Now we come to the question you are probably already waiting for. What about your self-image? I know from my own experience that it takes a lot of courage to critically examine your own opinion of yourself. It is the easiest thing of all to do with others. But it is the hardest thing in the world to dare to take an honest look in the mirror. But you simply can't do without it. Whatever you set out to do and whatever you want to achieve, it all starts with the Vision, that you have of yourself.

Even Muhammad Ali knew about the power of self-image. The statement comes from him: „I am the greatest. And I said that before I even knew it was me.“ Reality adapts to identity. Ali's strong personality was so pronounced that the following incident occurred one day when he was about to fly from New York to San Francisco. The stewardess approached him and kindly said: „Mr. Ali, would you please fasten your seatbelt for take-off.“ The boxing champ's answer came promptly: „No. Superman doesn't need a seatbelt.“ But the stewardess was quick-witted and replied: „That may be true. But Superman doesn't need an airplane either.“

Goalkeeping titan Oliver Kahn also used the principle of a powerful self-image when he decided in the early years of his career to leave mediocrity behind and be an exceptional athlete instead. Although he was aware that he still had a long way to go and a lot to learn, he had an image etched in his mind.

Although he was just earning his first spurs as a young man at Karlsruher SC, he already saw himself in his mind's eye as the best goalkeeper in the world. And years later, this self-image manifested itself almost automatically in reality and ensured that Oliver Kahn became a role model throughout the world for willpower and the ability to never give up.

Self-image as the most important factor in personality development

But back to the question of who you are. And who you want to be. As you read these words, you already have a self-image that to a large extent reflects your Setting and thus influence your results in life. The crucial question is therefore not whether you have an identity, but whether you have consciously chosen it. The alternative would be that it came about by chance. If your self-image plays such an important role in change processes, then it is worth defining it consciously and with a view to the future. Always remember: you have to be someone first in order to be able to do something and then have something.

The beauty of this decision is that you are not subject to any restrictions or even limitations. Just ask yourself: „Who am I now and who do I want to be in two years“ time?" I know that this often takes a lot of courage. Because we can fool our environment, our colleagues and the world out there.

It's easy to slip into a role, even if we don't really like it. But we can't lie to the guy who looks at us in the mirror every morning in the long run. Because he regularly reminds us of what is important and what really counts. So give in to your bold dreams without restraint and let your vision work for you. Then formulate who you are and who you want to be. A successful entrepreneur, a loving wife, a famous, respected leader or even an inspiring musician. Anything is possible.

Which self-image do you choose?

„But Ilya,“ you might object, „it's different for me. I'm just a small employee who has a wife and children and has to pay his bills. There's no way I can be a composer of operas or the owner of a vegan restaurant.“ I have only one answer to this: you have no idea what potential lies dormant within you, just waiting to be brought to the surface. And you really can be and achieve anything in life.

As soon as you are ready to give up the conviction that you can't do it. And this sentence is really worth reading a second time. We'll pick it up again when we come to the four W's of change. It is important that you not only formulate your self-image verbally, but also imagine it as vividly and realistically as possible in your mind's eye. This is how your brain comes back into play. It makes no difference to your brain whether you are just imagining something or whether it is actually happening. But if you can't see it, you won't experience it.

The Gran Torino effect of personality development

Yes, I know what you're thinking: „Oh come on, Ilya, that's old hat and more of a metaphor without much practical value.“ Far from it, dear reader. Do you know the movie Gran Torino with Clint Eastwood? I can still remember the day I saw it in the movie theater. Long after the end, I was still impressed by the emotional story about the grumpy loner Walt Kowalski, who shows more and more of his warm side in the course of the plot and befriends an Asian neighbor boy.

And I'll never forget how all the guys in the theater (including me, by the way) howled like castle dogs when Walt Kowalski was shot shortly before the end, accompanied by the sad sounds of Jamie Cullum's theme song, thus saving his little friend and his family. Well, sometimes even I'm built close to the water. And now let's talk again about the possibilities of imagination. Every single person in the theater knew it was just a movie.

We were all aware that Clint Eastwood was not dead, but had been paid a fortune for his magnificent acting performance. Everyone knew that this scene was only in our imagination and that in reality it was just many individual pixels on a white screen. And yet our brains made the experience so real that we cried. And the same power lies in imagining your vision and your self-image.

Make a conscious decision about your self-image and identity

Make a conscious decision about the personality you want to be. And be absolutely honest with yourself. This is not about masks, external facades or fulfilling the expectations of others. Entire generations have lived unhappy lives just because their parents wanted them to become a lawyer, vet or tax consultant, even though they actually dreamed of being a painter, composer or restaurant owner.

The only thing that counts is your very individual core. Your uniqueness. The values that are important to you and that guarantee you a high level of life satisfaction. And then you make a decision. Who do you want to be? And what should your own identity look like in all its different facets? Dream big. Dream boldly. Choose your personality, dream of its successes and imagine them as realistically as possible. The more detailed and attractive your inner images become, the easier it will be for the Gran Torino effect to take effect for you and turn today's imagination into tomorrow's daily reality.

Ziele erreichen: Ein wirkungsvoller Quick-Check

Ziele erreichen leicht gemacht

Ziele erreichen kann einfach sein. Oder kompliziert. Je nachdem, wie wir das Thema angehen. Und möglicherweise denkst Du Dir jetzt gerade: „Ach nee, nicht noch ein Artikel über Ziele!“ Wenn das der Fall sein sollte, dann möchte ich Dich gerne einladen, Dir die drei Minuten Zeit zu nehmen, diesen Artikel möglicherweise doch zu lesen.

Denn ersten werden wir nicht über 0815-Formel (think SMART Ziele & Co.) sprechen, sondern uns dem Thema so praktisch wie möglich widmen.

Und zwar in einem wirkungsvollen Quick-Check, der Dich persönlich weiterbringen und auch Dein Business auf die nächste Stufe bringen wird.

Ziele erreichen: Der Status Quo

Habe ich Dich überzeugt? Dann möchte ich Dir direkt eine Frage stellen:

Wie zufrieden bist Du im Moment in folgenden Bereichen auf einer Skala von 1-10 (wobei 1 gar nicht und 10 nicht zu übertreffen ist)?

  • Deinem Solopreneur Business
  • Deiner familiären Situation
  • Deiner Beziehung/Partnerschaft
  • Deiner persönlichen Entwicklung
  • Deiner Gesundheit / Fitness
  • Deinen Finanzen

Wenn Du mit dem Status Quo in irgendeinem System Deines Lebens nicht wirklich happy bist (und das ist ganz normal, denn wir können uns nun mal nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren), dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern!

Ziele erreichen: Vision und Purpose

Aber welche Ziele hast Du? Wovon träumst Du? Und welche Vision treibt Dich dabei an?

Wie auch immer die Antworten auf diese drei essenziellen Fragen lauten, was auch immer Du erreichen, wovon Du auch träumst und was Deine konkrete Vision für Dein Leben ist: Entscheidend ist, dass Du noch heute den Schalter umlegst und konsistent dranbleibst. Als eine Art Kompass soll Dir dabei dieser Ziele-Quick-Check dienen.

Hier ist ein wichtiger Reminder. Vergiss bitte niemals (nein, nicht Eisern Union):

Es ist niemals:

  • einfach
  • leicht
  • der richtige Zeitpunkt
  • perfekt
  • garantiert
  • gleich

Es gibt immer:

  • Gründe, es nicht zu tun
  • wichtige andere Termine
  • andere Menschen, die es Dir ausreden wollen
  • Tage, an denen Du Dich nicht gut fühlst
  • Situationen, auf die Du nicht vorbereitet bist
  • Steine, die im Weg liegen
  • Doubts
  • äußere Umstände
  • Schlaflose Nächte
  • spätes zu Bett gehen
  • frühes Aufstehen
  • schlechtes Wetter
  • Einwände, die dagegen sprechen

Du wirst Dich auch niemals

  • „Danach“ fühlen
  • Mit allen Eventualitäten auseinandergesetzt haben
  • Optimal vorbereitet fühlen

Es scheint daher immer einfacher zu sein:

  • es nicht zu tun
  • doch beim Alten zu bleiben
  • lieber auf der Couch zu sitzen und Netflix Serien zu bingen
  • Dich mit den Gegebenheiten zu arrangieren
  • zu resignieren
  • anderen die Schuld zu geben
  • Ausreden und Gründe zu suchen, warum es nicht klappen kann
  • aufzugeben
  • den Erwartungen anderer zu entsprechen, anstatt den eigenen

Stimmst Du mir bis hierhin zu? Dann habe ich einen weiteren Reminder für Dich.

Ziele erreichen: Ein wichtiger Reminder

Denk immer dran:

Das Leben ist hart! Du bekommst nichts geschenkt und musst jeden Tag aufs Neue angreifen! Denn Zufriedenheit, Erfolg im Business und Gesundheit fallen nun mal nicht einfach vom Himmel!

Aber trotzdem, oder gerade deswegen brauchst Du niemals:

  • Den perfekten Business-Plan
  • Eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die jede Eventualität mit einschließt
  • Ein 100 % perfektes Ergebnis
  • Das beste Auto, Büro, Equipment, etc.
  • Den neuesten Business-Hack
  • Die geheime Marketing Formel, die nur die Gurus kennen
  • Nach der einen, alles verändernden Silver Bullet zu suchen (Spoiler Alert: Es gibt sie nämlich nicht!)

Stattdessen gilt beim Thema Ziele erreichen: Fang´ einfach an! Folgen Deinem Herzen und nutze dabei Deinen Verstand. Die Kombination ist einfach unschlagbar. Und wenn Du auf dem Weg manchmal zweifelst:

Es ist vollkommen okay:

  • Nicht alles im Vorfeld zu wissen und nicht alle Antworten zu haben (egal was man Dir gerne einreden will, die hat niemand!).
  • Manchmal ein flaues Gefühl im Bauch zu haben
  • Gelegentlich hinzufallen
  • Auf dem Weg Fehler zu machen, daraus zu lernen und besser zu werden.
  • Dich auch mal mit 80 % zufriedenzugeben (statt ewig auf die 100 % zu warten, die sowieso niemals eintreten werden)

Was hingegen überhaupt nicht okay ist:

  • Zu erwarten, dass alles glatt und von selbst läuft
  • Sofort aufzugeben, wenn es nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast
  • Sofortigen Erfolg und Ergebnisse zu erwarten
  • Doch lieber beim “alten” zu bleiben, und trotzdem zu erwarten, dass sich etwas ändert
  • Über das Leben, die Umstände, die Kollegen, den Chef, Deine Kunden etc. zu jammern, ohne etwas daran zu ändern
  • Dich permanent zu fragen “was wäre wenn?” ohne es jemals ausprobiert zu haben
  • Deine Ziele, Träume und Visionen für die Erwartungen anderer Menschen aufzugeben

 

Gib´ einfach Dein Bestes und mach Dein Ding! Der Erfolg wird sich einstellen. Fang an, zu handeln und Dinge anzupacken. Und geh´ Deinen Weg. Manchmal wird er steinig sein und Du wirst viele Steine aus dem Weg räumen müssen. Du wirst Fehler machen. Ja, es wird passieren. Auch Dir. Es nennt sich Leben. Und je mehr es sind, desto besser. Denn aus Fehlern lernst Du! Wichtig ist (Und sorry, Cheesy Alert:

Steh´ einmal mehr auf, als Du hinfällst!

Und wenn nicht JETZT, wann dann?

Du willst mehr, als Du aktuell hast?

Dann beweise es Dir (und keinem anderen!)

Beim Umsetzen und Ziele erreichen wünsche ich Dir den größtmöglichen Erfolg.

Herzlichst, Dein Ilja