RAUS AUS DER PERFEKTIONSFALLE – REIN IN DIE VERÄNDERUNG

Die Botschaft des Artikels ist einfach: Raus aus der Perfektionsfalle. Denn nichts verhindert den Erfolg von Veränderungen im Business und im Leben so sehr wie der Dran nach Perfektion. Der Anspruch, 100 Prozent erreichen zu müssen. Denn dieser Zustand wird niemals erreicht werden. Ich möchte Ihnen daher Mut machen, sich zu trauen, einfach mit dem Umsetzen Ihrer Ziele anzufangen. Auch wenn Sie von Perfektion noch weit entfernt sein sollten. Und dann auf dem Weg zu lernen, besser zu werden und sich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Raus aus der Perfektionsfalle: Der perfekte Moment wird NIEMALS kommen

So viele Menschen träumen vom eigenen Unternehmen, finanzieller Freiheit, einem durchtrainierten Körper, steilen Karrieren, erfüllten Beziehungen und generell einem glücklichen Leben. Doch statt die eigenen Träume in die Tat umzusetzen, zögern sie. Warten ab. Und scheitern schlussendlich am größten Erfolgsverhinderer, den ich kenne: Der Perfektionsfalle. Dem Anspruch, perfekt vorbereitet sein zu müssen. Dem Glauben, dass noch etwas fehlen könnte. Dem fatalen Irrtum, nicht gut genug zu sein. Kommt Ihnen das bekannt vor?

In der Praxis ist die Perfektionsfalle an einem eindeutigen Symptom erkennbar. Anstatt eine echte Decision (nicht zu verwechseln mit Absichtserklärungen, Wünschen oder vagen Behauptungen. Echte Entscheidungen beinhalten immer das Commitment, die volle Responsibility für sämtliche eventuelle Konsequenzen zu akzeptieren und zu übernehmen) zu treffen, ein klares Ziel zu formulieren und dann sämtliche Kraft in die Umsetzung zu stecken, verschwendet man die vorhandene Energie lieber für die Vorbereitung. Man plant und plant und plant.

Perfektionismus ablegen

Und während andere schon lange im Machen sind, plant man lieber noch ein wenig weiter. Man bereitet sich mental vor, kauft unzählige Bücher (die man dann doch niemals liest, man spricht dann auch von “Shelf-Help-Büchern”), besucht Weiterbildungen, redet sich ein, noch nicht so weit zu sein, nimmt sich vor, im nächsten Monat ganz bestimmt anzufangen und plant dann weiter. Man wartet so lange auf den perfekten Moment, dass man es verpasst, in die so wichtige Phase der Umsetzung zu kommen.

Doch ich will Ihnen das große Geheimnis der Shift verraten. Den wichtigsten Baustein, um vom Planungsweltmeister zum Macher zu werden. Sind Sie bereit? Okay, hier ist er. So etwas wie einen perfekten Moment zum Anfangen gibt es einfach nicht. Es wird immer etwas geben, was Sie nicht wissen, was Sie nicht können, oder das Sie nicht bedacht haben. Sobald Sie gestartet sind, werden Herausforderungen, Probleme und Ablenkungen auf Sie warten. Das Leben wird Sie prüfen, ob Sie es wirklich ernst meinen. 

Na und? Erfolg ist niemals eine gerade Linie, sondern immer eine emotionale Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen. Unsere Aufgabe ist es, auf diesem Weg zu lernen, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. 

Lieber unperfekt starten als perfekt zu zögern

Womit auch immer Sie persönlich oder beruflich unzufrieden sind, die notwendigen Changes werden Ihnen nur gelingen, wenn Sie sich aus der Perfektionsfalle befreien. Machen Sie sich immer wieder klar, dass Sie gut genug sind. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Sie einfach anfangen müssen. Die perfekte Faustformel lautet: Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert. Natürlich, auf dem Weg werden Sie viele Fehler machen, unvorhergesehene Probleme lösen und Hindernisse aus dem Weg räumen müssen.

Aber erstens ist das nun mal das Leben, und zweitens ist dies die einzige Möglichkeit, um zu lernen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Folgendes gilt es dabei immer zu beachten: Bereiten Sie sich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Und dann legen Sie los. Geben Sie sich mit achtzig Prozent zufrieden, denn hundert werden Sie sowieso niemals erreichen. Kommen Sie ins Handeln und lernen Sie auf dem Weg. Und je mehr Sie sich trauen, unperfekt anzufangen, desto erfolgreicher werden Sie sein. Das Motto lautet: Raus aus der Perfektionsfalle – Rein in die Umsetzung. Oder wie es der koreanische Künstler Nam June Paik einmal so treffend ausdrückte: „Wenn zu perfekt, lieber Gott böse!“

VERÄNDERUNG IST EINSTELLUNGSSACHE

Warum Change eine Frage der inneren Haltung ist

Veränderung ist Einstellungssache. Und der Umgang mit Change ist im heutigen Alltag omnipräsent. Und sie fällt so vielen Menschen schwer. Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben. Ein Spaziergänger ging eines Abends eine Straße entlang, als er unter einer Straßenlaterne einen Mann knien sah, der irgendetwas zu suchen schien.

Als er näher kam, fragte er: „Guten Abend, darf ich fragen, was genau sie dort unten machen?“ „Ich suche meinen Haustürschlüssel“, kam die prompte Antwort. Da der Spaziergänger ein hilfsbereiter Mensch war, bot er sofort seine Unterstützung an. „Lassen Sie mich Ihnen helfen, wo haben Sie denn Ihren Schlüssel zum letzten mal gesehen?“ „Hm, also das war bei mir in der Garageneinfahrt, ein paar Meter die Straße hinunter“. „Aber guter Mann, warum suchen Sie dann nicht dort nach Ihrem Schlüssel?“ Die verblüffende Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Wie soll das denn bittschön gehen, dort ist es doch vollkommen dunkel und man kann überhaupt nichts sehen.“

Veränderung ist Einstellungssache: Der größte Aha-Effekt

Seit zwanzig Jahren beschäftige ich mich nun mit dem Thema Veränderung. Dabei habe ich vor allem eines festgestellt. Viele Menschen stehen neuen Ideen oder alternativen Wegen skeptisch, kritisch oder sogar offen ablehnend gegenüber. Manche haben sogar richtig Angst vor Neuem. Dies führt dann dazu, dass sie ganz genau wissen, was und wer sich um sie herum alles ändern müsste, damit sie so bleiben können, wie sie sind.

Kommt Ihnen bekannt vor, nicht wahr? Aber warum ist das überhaupt so? Warum sehen so wenige Menschen die riesigen Chancen und Möglichkeiten, die ihnen eine Veränderung bieten würde, sondern verharren stattdessen lieber in der bequem ausgebauten Komfortzone?

Die Antwort ist so einfach, wie verblüffend: Es herrscht ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Veränderung schwer sein müsse. Diese Überzeugung hat sich tief in das gesellschaftliche Bewusstsein eingebrannt und ist über viele Jahrhunderte kultiviert und im Laufe der Zeit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung geworden. Unter dem Strich läuft es immer wieder auf den Fokus hinaus, und ob wir diesen auf das Problem oder die Lösung richten. Aber schauen Sie sich um, worum kümmern sich die meisten Menschen? Richtig, sie sind komplett auf das Problem fixiert.

Die Idee dahinter ist folgende: Wenn wir nur genau verstehen, warum wir ein Problem haben und tief genug darin herumwühlen, dann können wir es irgendwann auch lösen. Aber kennen Sie nicht auch jemanden, der schon seit fünf Jahren zur Therapie geht, jede Woche dreimal über sein Problem redet, es aber immer noch hat? So funktioniert Veränderung einfach nicht, denn unser Gehirn lernt schnell. Schneller, als die meisten Menschen es sich je vorstellen können. Denn am Ende des Tages heißt es: Veränderung ist Einstellungssache.

Das Mindset macht den Unterschied

Doch dafür müssen Sie Ihre Einstellung ändern. Nachhaltige Veränderungen findet immer außerhalb unserer Komfortzone statt. Dann, wenn wir etwas Neues denken oder tun müssen. Dabei gehen persönliches Wachstum und äußere Ergebnisse Hand in Hand. Und wenn wir wachsen wollen, dann müssen wir den Mut haben, die Sicherheit des Bekannten gegen die Unsicherheit des Neuen einzutauschen. Und genau das fällt vielen so schwer.

Schon Paul Watzlawick wusste: Wenn Sie nur einen Hammer haben, sieht jedes Problem irgendwann aus wie ein Nagel. Je mehr Wahlmöglichkeiten Sie dagegen haben, desto flexibler können Sie reagieren und desto leichter wird Veränderung. Viele meiner Kunden wählen jedoch lieber die genau entgegengesetzte Strategie: Sie wollen Veränderung erreichen, indem sie „mehr desselben“ tun.

Sie arbeiten härter, länger, kürzer schneller, langsamer, lauter oder intensiver. Aber Sie tun trotzdem immer noch das gleiche und wundern sich am Ende, warum auch die Ergebnisse gleich bleiben. Dabei ist die Erfolgsformel ganz einfach: Wenn das, was Sie tun, nicht funktioniert, dann tun Sie so lange etwas anderes, bis Sie mit dem Resultat zufrieden sind. Das ist Flexibilität.

Veränderung ist Einstellungssache. Und findet außerhalb der bequemen Komfortzone statt

Aber wie sieht es eigentlich mit Ihrer Komfortzone aus? Es gibt einen einfachen Test. Stellen Sie sich bitte vor, Sie fahren mit Ihrem Auto durch die Stadt. Im Radio läuft Ihr absoluter Lieblingssong. Sie schmettern aus voller Kehle mit und gehen so richtig in der Melodie und dem Text auf. Sie sind voll und ganz im Moment gefangen, als Sie an einer Ampel halten müssen.

Während Sie immer noch so richtig laut mitsingen, schauen nehmen Sie rechts im Augenwinkel wahr, dass ein Auto neben Ihnen gehalten hat. Und blicken in die weit geöffneten Augen einer Dame, die Sie leicht verstört anblickt. Wie sie jetzt reagieren, sagt ihnen viel über Ihre Komfortzone. Lächeln Sie Ihr zu und singen dann einfach weiter, oder schauen Sie verschämt zur Seite und möchten am liebsten im Boden versinken?

Ob an der Ampel oder im täglichen Job, wenn wir unsere Flexibilität erweitern wollen, dann gibt es nur einen Weg: Wir müssen das Mittelmaß, die “Weiter-so”-Mentalität und das “Mehr desselben” verlassen. Veränderung ist sowieso überall. Veränderung ist Einstellungssache. Und je flexibler wir darauf reagieren können, desto einfacher wird es. Klingt einleuchtend, oder? Aber wann haben Sie eigentlich das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan?

Das Leben ist Veränderung

Es nützt einfach alles nichts, wenn Sie andere Ergebnisse erzielen wollen, dann müssen Sie raus aus der Komfortzone. Neue Wege gehen. Über den Tellerrand hinaus blicken. Und alte Denkmuster verlassen. Dies lässt sich sogar relativ einfach trainieren. Tun Sie jeden Tag etwas, was Sie vorher noch nie gemacht haben. Und trauen Sie sich, ein wenig verrückt zu denken und setzen Sie sich große und mutige Ziele. Denn außerhalb der Komfortzone geht die Post so richtig ab.

Veränderung ist Einstellungssache. Ob Sie einfach oder schwer wird, entscheidet sich immer im Kopf. Und bedenken Sie bitte, dass einfach auf keinen Fall „leicht“ bedeutet. Ganz im Gegenteil, Veränderungen können viel Mut und Energie von uns fordern. Doch mit dem richtigen Fokus, maximaler Flexibilität und einer generellen Offenheit gegenüber neuen Ideen gelingt es, nachhaltige Veränderung zu meistern. Ich möchte daher zur Ausgangsfrage dieses Artikels zurückkommen:

Wer sagt, dass Veränderung schwer sein muss? Und hier ist die Antwort: Niemand. Es ist immer nur diese kleine Stimme in unserem Kopf, die von unseren Kernüberzeugungen geprägt und gesteuert wird. Diese kleine, fiese Stimme, die uns so gerne überzeugt, dass es in der Komfortzone so richtig schön gemütlich ist. Und zum Glück ist diese Stimme ja ein Teil von Ihnen, Sie können Sie also verändern und zu Ihrem Vorteil nutzen. Denn Veränderung ist Einstellungssache. Beim Ausrichten Ihres Mindsets wünsche ich Ihnen ganz viel Erfolg.

Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

Freedom is the new security - 4 crucial questions

In times characterized by massive change, one thing is truer than ever: freedom is the new security. In this article, you will find out why this is the case, how best to deal with it and what specific steps are recommended. However, we want to start with an important realization. That the security that so many people strive for is actually only a supposed security.

Security is just an illusion

Humans are creatures of habit. They feel particularly comfortable when they are on safe ground and can fall back on familiar behaviors. For this reason, many people choose the same route to work every day, eat in the same restaurants over and over again, talk about the same topics and have been spending their vacation in the same hotel in Mallorca for fifteen years.

These familiar processes and environments simply give us a sense of security. We need this to feel good. But as is so often the case, the dose makes the poison. While it is highly advisable to adopt as many powerful and effective routines as possible, the bad and slowing ones Habits directly into the notorious comfort zone. This is characterized above all by comfort and, in its extreme form, even by phlegm and lethargy.

Giving up freedom for security

In addition, the price for the supposed security within the status quo can very quickly skyrocket. The more comfortably you settle in and the more often you do the same things over and over again, the less you learn and use the huge potential, that lies dormant within you.

If you only ever do what you have always done, always draw on the same skills and knowledge, and always think what you have always thought, then you will only ever achieve the same results that you have always achieved. And that also means that you will remain who you are today.

So let's not even talk about it. In the best-case scenario, this means standstill for you, but in most cases it means a step backwards. Or as Benjamin Franklin put it in a nutshell: „Those who give up freedom for security will end up losing both.“

Freedom versus security: an eternal struggle

To verify this statement, all you need to do is ask around a little. It's not for nothing that language is also known as the clothing of thought. Phrases such as »Where would we get there?«, »It won't work like this«, »I can't do it« or, of course, the infamous »Why should I change anything? I've always done it this way« form the perfect basis for a well-groomed »keep it up«, so as not to take the first step in the process. Shift to have to go.

As is so often the case, the Comfort zone The devil is in the detail. Habit and indifference do not appear in your life out of the blue with a bang, but gradually and almost unnoticed take up more and more space in your everyday life. It feels good, which is why you usually don't even notice that you are becoming more and more comfortable in your own comfort zone.

Freedom or security: which is more important to you?

By the time you realize it, it will be too late. It then takes a great deal of effort to break out of the lethargy of mediocrity and break new ground. Not exactly a particularly effective strategy, is it?

The reason why it is sometimes so hard to break through the mental barriers and outside of comfortable opinions, Decisions and behavioral patterns lies in another important factor of the Shift: Unconsciously, you are always weighing up two Values that are diametrically opposed to each other.

I'm talking about security on the one hand and freedom on the other. Because these two values cannot be reconciled, an unconscious process takes place that ultimately causes you to choose either security or freedom. And now we are back to the subject of the gray area, which unfortunately does not exist in this case. There is only black or white. You can either have security or freedom. You can't have both at the same time. A little bit of freedom with a large portion of security is unfortunately not possible.

Freedom is the new security: the famous comfort zone

A real dilemma. Security is one of the most important basic human needs. Or rather: the feeling of security. Because in reality, it is usually only a supposed feeling of security. But people unconsciously do everything they can to constantly have this feeling of security. And then they give in to an illusion that they feel deep down is just a shaky construct that will collapse at the first shock.

There is a relatively simple way of thinking behind this: You know what you have. You may not be one hundred percent satisfied, but you have come to terms with the circumstances. And then thoughts like: »Who knows if it won't get worse.« Now we're back to guarantees. Nobody knows what the future holds. Any project can fail.

Every castle in the air can dissolve into itself. And every dream can also burst. To avoid this possible failure, you prefer to stick with what you have. You opt for the feeling of security and against the possibilities of freedom. And it is precisely with this kind of thinking that you permanently settle into your comfort zone.

Freedom is the new security: if you dare

I would therefore like to invite you to look at these things from a completely different perspective. I am a Keynote Speaker and Business Coach I travel a lot and therefore often stay in hotels. And I use this time for one of my favorite pastimes: I lie stretched out on my bed and flick through the TV channels. There are a few programs that I particularly enjoy watching, for example “Rach, the restaurant tester”. In this award-winning format, star chef Christian Rach rescues ailing restaurants from the threat of bankruptcy by helping the owners to let go of mediocre concepts and change themselves.

He once worked near Berlin with a restaurant owner who was not doing particularly well, but not really badly either. The quality of food and service was mediocre, as were the number of customers and sales. And here's the curious thing: the man had a big dream in his head, but not the courage to put it into practice. His standard excuse was: »Who can tell me that it will really work?«

I was very impressed by Christian Rach's answer. He said: »Nobody gives you a guarantee and nobody knows whether you will be successful with the new concept in the end. But a dream can only come true if you have one. You have one. And that sets you apart from 99 percent of the people out there. Believe in yourself and do your best. You'll learn the rest along the way all by yourself.« This is the philosophy of „freedom is the new security“ in its purest form.

New paths require courageous decisions

Breaking new ground requires courage. All the inventions in history, the great ideas, the daring dreams and epoch-making developments lay outside the comfort zones of those who realized them. They were always the result of crazy plans, uncomfortable decisions and consistent implementation. You can admire the Eiffel Tower in Paris today because Gustave Eiffel had the courage to leave his comfort zone. Black people now have the same rights as white people because people like Martin Luther King or Rosa Parks had the courage to take uncomfortable actions. And the digital revolution is only taking place so rapidly today because Konrad Zuse (considered the inventor of the modern computer) seized the opportunity in 1941 to choose the freedom of his daring idea over the security of the familiar.

We should be grateful to people like him, because otherwise we would still be writing our letters with a pen today, traveling from Berlin to Frankfurt in two weeks by horse-drawn carriage or even preparing our food over an open fire. Any progress, any growth and any change can only ever take place outside our own comfortable comfort zone.

Personal freedom becomes the new security

Much greater than the risk of freedom is the blind trust in a security that never exists anyway. It only exists in your head. It is an illusion that can vanish into thin air at any time. Above all, however, it is dependent on external factors that you can never fully influence. The world is changing rapidly. The constants of the past are rapidly losing their validity. Job security has long since ceased to exist. The various currencies, the climate and the global economy are equally unstable. In this uncertain environment, there is only one constant. And that is you.

Take your fate into your own hands. The more you develop your own freedom, the more security you will feel. I would even argue that it will be your only chance to actively change and stay one step ahead of external circumstances. In the changes of the next few years, one thing will apply more than ever: freedom is the new security. And therefore the only constant you can rely on. But to achieve this, you first need to change your way of thinking and then leave your comfort zone.

Freedom is the new security: the 4 most important questions of the future

To make this easier for you, I would like to provide you with a simple early warning system that clearly shows you the potential risks of different courses of action. It consists of four short but effective questions:

  1. What happens when I change?
  2. What happens if I don't change?
  3. What doesn't happen when I change?
  4. What won't happen if I don't change?

 

These four questions will quickly give you clarity about the most important cornerstones of any change. You will become aware of the opportunities and possibilities without overlooking the risks. You will also get a quick overview of the effects of possible decisions on the various networks in your life. Above all, however, you will hold a mirror up to yourself, which will help you to leave your comfort zone and grow as a result. Because never forget one thing. In an ever faster pace of change, freedom is the new security.

What experiences have you had? I look forward to your comment.

Best regards

Yours, Ilya Grzeskovits

10 Geniale Präsentationstipps für Deinen nächsten Vortrag

„Ilja, was sind denn Deine besten Präsentationstipps, damit ich bei meinem nächsten Vortrag oder Referat mein Publikum begeistern kann?“ Diese Frage habe ich in letzter Zeit so häufig gehört, dass ich beschlossen habe, einen Artikel mit meinen besten Präsentationstipps zu verfassen. Ich hoffe sehr, dass sie wertvoll für Dich sein werden, denn wenn Du in der Lage bist, gut zu präsentieren, dann bedeutet dies eigentlich etwas anderes. Was genau? Ganz einfach: Deine Ideen, Vorschläge und Botschaften erhalten ein ganz anderes Gewicht und Du wirst Deine Ziele wesentlich einfacher erreichen können.

Gut präsentieren zu können ist eine extrem wichtige Fähigkeit

Für wen lohnt es sich nun, in der Kunst guter Präsentationen besser zu werden? Die Antwort mag Dich erstaunen, aber andere Menschen mit der Kraft des Wortes zu überzeugen hilft so gut wie jedem weiter. Es spielt keine Rolle, ob Du professioneller Vortragsredner, Trainer oder in einer anderen beruflichen Position bist, in der Du ab und an Deine Ideen präsentieren darfst, ob Du Studentin, Schüler, Auszubildender oder Essay Writer bist. Je wirkungsvoller Deine Präsentationen sind, desto größer Dein Erfolg im jeweiligen Bereich.

Um Dir dabei zu helfen, möchte ich Dir daher meine 10 besten Präsentationstipps vorstellen, die ich mir im Laufe der Jahre angeeignet habe. Sie sind universell anwendbar, egal in welchem Kontext Dein Vortrag, Dein Referat oder Deine Präsentation stattfinden wird. 

Präsentationstipps: Die absoluten No-Gos

Starten möchte ich jedoch mit einigen No-Gos, die Du unbedingt vermeiden solltest. Denn insbesondere in der Konzernwelt scheint es, dass sich die Präsentationsmethoden in den letzten Jahrzehnten nicht ein Stück geändert haben. Vielleicht kommen Dir ja einige Punkte bekannt vor. Hier sind die häufigsten Fehler, die ich immer wieder beobachte:

  1. Ausschließliche ICH-Fixierung
    Der Präsentierende ist ausschließlich auf sich fixiert und das Publikum, um das es eigentlich geht, bleibt völlig außen vor.
  2. Powerpoint ist kein Skript
    Präsentatoren packen leider häufig immer noch ALLES, was sie sagen wollen, stichpunktartig auf die Folien. Eine Power-Point-Präsentation (oder alternativ auch Keynote oder Prezi) sollten immer nur zur Unterstützung des Gesagten dienen. Ansonsten könnten sich die Leute die Präsentation auch einfach nur als PDF durchlesen, oder?
  3. Immer nur nach hinten blicken
    Dem Publikum wird der Rücken gezeigt, anstatt in die Kommunikation mit ihm zu gehen.
    So kann niemals die Verbindung zum Publikum aufgebaut werden.
  4. Keine eigenen Inhalte haben
    Bitte, bitte nichts von Kollegen, Walt Disney, Steve Jobs klauen. Niemand will dies mehr hören.
    Es geht stattdessen darum, eigene Inhalte zu haben, die originär sind. Je authentischer DEINE Inhalte sind, desto besser wirst Du beim Publikum ankommen.
  5. Nicht vorbereitet sein
    Jeder kann auf der Bühne scheitern, keiner soll perfekt sein. Aber was niemals passieren sollte, dass man nicht vorbereitet ist.
  6. Laserpointer
    Bitte nicht mehr benutzen. Punkt. Wenn Du nur eine Sache mitnimmst, dann diese 😊

10 geniale Präsentationstipps für eine wirkliche gelungene Präsentation

Nachdem wir uns die größten Fehlerquellen angeschaut haben, wollen wir nun zu den 10 Präsentationstipps kommen, die Deinen nächste Vortrag richtig voranbringen werden. Here we go.

  1. Egal, was Du machst. Mach es mit Intention.
    Frage Dich bei jeder Folie, jedem Beispiel, das Du benutzt, welcher Zweck damit erfüllt werden soll. Wozu ist das gut und notwendig? Dies sind wunderbare Fragen, um auf den Kern einer Präsentation zu kommen.
  2. Gute Vorbereitung ist alles
    Alles, was auf der Bühne einfach aussieht, ist immer das Ergebnis von harter Arbeit, unzähligen Stunden des Probens und intensiver Vorbereitung. Deshalb kann ich immer wieder nur empfehlen, Deine Präsentationen zu üben. Je häufiger Du das tust, desto besser wirst Du werden.
  3. Informiere Dich über Deine Zuhörer
    Wer genau sitzt im Publikum? Welchen Background haben die Menschen? Was wissen sie schon? Je besser Du all diese Dinge weißt, desto leichter wird es Dir fallen, die Inhalte maßgeschneidert anzupasssen.
  4. Das Ende schon am Anfang im Auge haben
    Was ist das Ziel Deiner Präsentation? Was sollen Deine Zuhörer am Ende anders denken, wie sollen sie anders handeln und wie sollen sie sich am Ende fühlen? Wenn Du diese Fragen für Dich beantworten kannst, dann bist Du in der Lage, von Beginn an, alles darauf auszurichten.
  5. Always go first
    … and the people will follow you! Das bedeutet in Vorträgen vor allem eins: Gehe in die Zustände, in denen Deine Zuhörer sich befinden sollen. Willst Du sie motivieren, sei selber motiviert. Sollen Sie Neugier verspüren, dann sei selber neugierig. Und wenn Du Leidenschaft wecken willst, dann sei selber zuerst leidenschaftlich.
  6. Die Sprache der Zuhörer sprechen
    Gibt es bestimmte Worte, die für Dein Publikum typisch sind? Gibt es Abkürzungen, Fachbegriffe oder lokale Besonderheiten? Je besser Du sprachlich auf Dein Publikum eingehst, desto besser.
  7. Erzähl Geschichten
    Storytelling ist die wohl wichtigste Fähigkeiten eines guten Vortragsredners. Menschen hören nämlich gerne Geschichten. Hinzukommt, dass Du in Geschichten unheimlich gut die harten Fakten verpacken kannst. Aber: Erzähle Deine eigenen Geschichten und nicht die Geschichten anderer.
  8. Streiche unnötige Informationen
    Gute Präsentationen bestechen durch Klarheit und Kompaktheit. Frage Dich immer: Ist diese Information wirklich, wirklich wichtig, um meine Kernbotschaft rüberzubringen? Wenn die Antwort „nein“ lautet, kannst Du den Inhalt bedenkenlos streichen.
  9. Bleib Dir selber treu
    Vergiss das ganze Rhetorik-Training. Natürlich kann man an seiner Technik feilen, aber bleib Dir selber treu. Im Endeffekt mögen Menschen einfach Unperfektheit.
  10. Genieß die Präsentation
    Wenn Du die Gelegenheit hast, mit Deinen Worten, Ideen und Inhalten das Leben bei einem anderen Menschen ein bisschen zu verändern, dann solltest Du dies genießen. Dieses Privileg sollte Dich nicht unter Druck setzen, sondern genieße jeden einzelnen Moment.

 

Ich hoffe, dass diese 10 kurzen und knackigen Präsentationstipps wertvoll für Dich waren. Probiere doch bei Deiner nächsten Präsentation einfach einmal einen oder mehrere Tipps aus. Du wirst feststellen, dass Dir Deine Präsentation mehr Spaß macht und Du eine größere Wirkung beim Publikum hast. Lass mich gerne wissen, welcher Tipp für Dich am besten funktioniert hat und welcher vielleicht auch gar nicht. Und wenn Du tiefer in das Thema einsteigen willst, dann empfehle ich Dir die folgende Podcastepisode, in der ich sämtlich Tipps wesentlich detaillierter erkläre.

Podcast-Episode #116: „Meine 10 besten Präsentationstipps“

What are values - definition, meaning and importance

Values are my absolute favorite topic. That's why we want to address an important question in this article: What are values? Why, you ask? Because powerful values and sustainable changes are mutually dependent. Because a conscious approach to values determines whether we are happy or unhappy. Because the focus on values determines our professional success.

I would therefore like to take a closer look at the topic of values in this article. Let's take a look at what exactly values are, why they are so extremely important and how exactly they can be defined and, if necessary, changed. Are you interested?

Why are values important?

Great, then let's get straight to it. With a few harmless-sounding questions that I would like to ask you right at the beginning.

  • Why do you lead the life you lead?
  • Why did you choose your profession?
  • What is Your drive, when things are not going so well

 

The answer to all three questions is: They are your Values. Nothing has as great an influence on our decisions, behavior and results as our inner value system. They are the compass by which we align everything. The things we do, but also the things we don't do. But first an important note: in this article, I'm not talking about those fluffy, nice-sounding and trendy values that you write on a piece of paper (or print on posters and plaster on the walls of companies).

No, I'm talking about the values that are deeply rooted in our subconscious, our Personality and which we live every single day. To understand this better, let's first take a look at the definition of values.

Values Definition German

What exactly are values? The more you look into the subject, the more you will realize one thing: Pretty much everyone has a rough idea and thinks they already know everything about it. But this knowledge is merely superficial (I know what I'm talking about, I was once at this point too), because dealing with and defining your own values is a bit like Alice in Wonderland. Once they start, the depth of the rabbit hole knows no bounds. So what are values?

As always in such cases, we look at Wikipedia, which provides the following definition of values for us:

„Values are desirable or morally good characteristics or qualities that are attributed to objects, ideas, practical or moral ideals, facts, patterns of action and character traits.“

If you have already read a few of my articles or even Books then you know that I don't like complicated definitions at all, but that I prefer short, concise and, in particular, understandable formulations. My personal definition of values is therefore as follows:

„Values are desirable or unworthy characteristics that serve as a yardstick in decision-making situations.“

„Erm, Ilya, is that all?“ Yes. A single sentence that describes the entire core of values. To give you an even better understanding of this statement, I would like to present a short (and incomplete) selection of values. First, I will present a list of values that we strive for and that have positive connotations for us. This is immediately followed by an overview of values that we would like to avoid and that we regard as negative.

What are values Examples: Positive focus

Positive values

What are values Examples: Negative focus

Negative values

What are my values?

Have you let the two lists sink in for a while? Then I would now like to ask you two questions:

  1. What are your ten most important positive values?
  2. What are the ten values that you absolutely want to avoid in your life?

 

I highly recommend that you take enough time for this consideration. And please be more than careful about one thing. There is a huge difference between the values that we intellectually consider desirable and those that we actually live and act by.

You are welcome to put this to the test. If you ask 100 people about their most important values, you will find that in at least 90 % of all cases Honesty received in response. But already in the next best Conflict situation This is then no longer the case and people resort to white lies, conceal important information or do not dare to express their honest opinion for reasons of political correctness.

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Personal values as a reflection of our behavior

Our actions are always a direct reflection of our values. If punctuality is important to us, we would never be late. If honesty is an important value, then we would rather accept negative consequences than lie. Or if we consider thriftiness to be desirable, then we would never throw money around indiscriminately. Generally speaking, you can use your values to identify exactly what is important to you and what you would rather avoid.

But back to the mirror. I've made the connection between our values and the appropriate behavior I learned this the hard way many years ago. You need to know that family has always been at the top of my list. It always seemed quite logical to me intellectually, because nothing was as important to me as my partner and my then still young daughter (who is now a wonderful teenager).

It was so important that I regularly told all my colleagues, employees and friends. And I still remember today how I was struck by the realization one evening when a colleague friend confronted me with the following statement: „Tell me, Ilya, if family is so important to you, why are you still sitting in the office at 9 p.m. for the fourth time this week?“

Rumms. That hit home. My first impulse was to explain my reasons, to argue why it was just an exception. But I quickly realized that anything I would say would only be an excuse in the end. Although a very logical and plausible-sounding one Excuse, but as much as I would have liked it to be different, it was and remained an excuse. And it took a lot of courage for me to admit to myself the real reason why that was the case: at the time, my career was simply more important to me than my family.

Values are more than just a few euphonious words on paper

I admit that I really struggled with this realization. Because in my mind, my family was actually the most important thing for me. But my behavior said something completely different. Or as the old saying goes: „Ich can't hear your words, your actions scream so loud!

But I didn't want to resign myself to this situation and knew that I had to change something. Basically, I had two options. Either I changed my hierarchy of values and accepted that my career was my top priority for the moment. Or I adapted my behavior to my values. And that's exactly what I chose to do by shifting my focus from being in the office to efficiency and results. The result was that I was not only generally happier again, but also had more drive and fun at work.

Importance of values for human behavior

I hope that one thing has become very clear from this example. In theory, dealing with your own values sounds pretty easy and simple. You write down a few desirable concepts that you think are good and would like to have in your life. The problem is that it makes no difference what we write on a piece of paper. The decisive factor is always what values we act on. And these are not always identical to the ones we would like to have. This is due to a simple but often overlooked causality.

We always evaluate our own behavior, our ideas and values according to our intentions, but those of our fellow human beings exclusively according to their results.

If we were to apply the same standards to ourselves, many of us would see our entire world view collapse like a house of cards.

How do you decide when the going gets tough?

I would like to give you another example. Imagine that you had placed the two values of peace and integrity at the top of your list. You are firmly convinced of this and would of course never act against your pacifist convictions.

But one day you find yourself in an emergency situation. You have lost your job, have to pay off several loans and have four hungry children at home who look at you hopefully every evening with hungry stomachs. Unfortunately, it's not so easy to find a new job and your debts are slowly threatening to grow over your head.

Until one day you receive a phenomenal job offer. A managing director position with a company car, a generous pension plan and a salary that far exceeds your wildest expectations. You know that all you have to do is say yes and all your problems will be solved. You would have a great, challenging job.

Your debts would disappear in one fell swoop and your family would have enough to eat again. But unfortunately there is a catch. The job offer comes from an arms company that supplies weapons to various crisis areas around the world. How do you decide under these circumstances? Are your values so important to you that you would forego your family's financial security without batting an eyelid, or were peace and integrity more of a theoretical wishful thinking?

We ALWAYS make decisions based on our value system

Even if this was only a hypothetical consideration, such a Decision Not so simple, is it? And yet we act according to precisely this principle every day. We make decisions based on our individual value system. On a small and large scale. At work, in our relationships and in our everyday lives.

The more solid your values are, the easier it will be for you to make a clear and irrevocable decision.

And as we will see later, every sustainable change starts with this. I would therefore like to inspire you to take an intensive and detailed look at your personal and deepest values. Because whenever values and behavior are in conflict with each other, we feel a certain dissatisfaction, have the feeling that we are treading water or are not getting the desired results. So here is my checklist for optimal alignment of your individual value system.

Ten steps to the optimal alignment of your individual value system

  1. Write down all the values that are important to you. Be creative. Brainstorm. And as always: it works best if you do the whole thing with a pen and your change journal.
  2. Select the ten most important values from your list.
  3. Place these values in a hierarchical order in which your most important value is in first place, the second most important in second place and so on.
  4. Repeat the whole process for the negative values that you want to avoid at all costs.
  5. Check both lists for values that conflict with each other (e.g. freedom and security or recognition and rejection). If you come across a conflict of values, replace the less important one with a motivating alternative.
  6. Check whether your daily behavior is in line with your most important values. If you come across a conflict, you have two options. Firstly, you can swap the value for a new one that matches your behavior. Second: You consciously adapt your behavior to the value.
  7. Adapt your lists until you have a total of 20 values that reflect your deepest desires, views and characteristics and fit in with your future (dream) life.
  8. Integrate your (new) values into your everyday life and make a conscious effort to act in accordance with your most important values when making as many decisions as possible.
  9. Do this until your consciously chosen value system has become an automatic and habitual basis for your decisions and behavior.
  10. Repeat this process every four months at the beginning, later once a year.

The most important values of all changemakers

The more you look at your own individual values, the more you will realize how important this piece of the puzzle is for the expression of your unique personality. The more you can draw on powerful and deeply rooted values, the more you will be perceived as a changemaker who is a role model for other people. And even if every single person in this world has a very individual value system, there are still some universal values that unite all changemakers. The most important of these are

Changemaker value #1: Personal responsibility

This word is probably the one I use most often in my books. And there's a good reason for that. Nothing is as important as the Responsibility for their own ideas, decisions and actions. Without exception. Without compromise. Without excuses.

Changemaker Value #2: Courage

Anyone who dares to leave the beaten track and implement changes without a title, money or permission inevitably needs a lot of Courage. Why? Quite simply, new ideas are often ridiculed at first and often even fought against.

Changemaker Value #3: Responsibility for others

True changemakers are always individual personalities, but they also take responsibility for their employees, colleagues, friends and family members without any discussion. Why? Because they know that success only works as a team!

Changemaker Value #4: Decision-making ability

Always make your decision promptly, clearly and unambiguously. Nothing gives your environment (and yourself) such clear orientation as the certainty that you are in a position to make a Decision to meet. And we'll take a closer look at exactly how this works best later on.

Changemaker value #5: Clarity

Don't pussyfoot around, but stand by your word, your decisions and your opinion. The more clearly you communicate, the more reliable you will be as a Boss, employee, friend or partner.

Changemaker Value #6: Discipline

Never be afraid to work hard and do everything you can to achieve your goals. Above all, this requires a lot Discipline. The Romanian sculptor Constantin Brancusi summed it up wonderfully: „Create like a god. Command like a king. Work like a slave.“ And this is once again one of those quotes that is worth thinking about a little longer.

What values drive you?

Have I been able to inspire you a little with this article on the subject of values? I am always amazed at how few people really take a close look at their innermost drive. I hope that I have succeeded in making it clear to you how much our daily actions are controlled by our value system.

Especially in a world that threatens to drift more and more into arbitrariness, powerful and unambiguous values are a rare exception that clearly differentiate companies, organizations and individuals from their environment. I therefore never tire of calling for a renaissance of values at every possible opportunity. It would be a great honor if you would heed my call.

Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

TRANSFORMATIONAL LEADERSHIP IN DER VUKA WELT

Moderne Führung in Zeiten von Transformation und Veränderung

Transformational Leadership ist ein Begriff, der die neuen Anforderungen an Führung in unserer von Wandel und Transformation geprägten Zeit definiert. Und diese haben sich in den letzten Jahren massiv verändert. Denn die klassische Führung, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen, war vor allem hierarchisch geprägt und auf das Erzielen von Resultaten ausgerichtet. Aber was verbirgt sich überhaupt hinter dem Begriff Leadership? In meinem Artikel „Was ist Leadership?“ habe ich ihn wie folgt definiert:

Leadership ist die Fähigkeit, einer Gruppe von Menschen eine (neue) Vision und Richtung zu geben, so dass diese sich mit dem Ziel und der Haltung aktivierend identifizieren können. Ein guter Leader ist in der Lage, diese Vision, nicht nur sprachlich attraktiv zu formulieren, sondern sie auch mit Werten und Überzeugungen zu füllen und – die wichtigste Voraussetzung von allen – sie durch das eigene Handeln vorzuleben.

Management hingegen kann wie folgt definiert werden:

Management ist die Fähigkeit, innerhalb einer Gruppe die beteiligten Personen, Prozesse und Ressourcen anhand von bereits etablierten Werten, Überzeugungen und Regeln zu steuern, zu kontrollieren und optimal einzusetzen.

Beides Definitionen sind nach wie vor gültig, allerdings haben sich die notwendigen Skills und Fähigkeiten massiv gewandelt, denn Transformational Leadership muss sich mit zwei Arten von Veränderung auseinandersetzen: Der Externen, die auch als VUKA Welt beschrieben werden kann. Und der internen, die insbesondere durch den Generationenwandel und die damit verbundene Transformation ausgelöst wurde.

Die VUKA Welt als externer Treiber von Veränderung

Wir leben in einer Zeit, die von exponentieller Veränderung geprägt ist. Mit entsprechenden Auswirkungen. Märkte wandeln sich. Geschäftsmodelle wandeln sich. Die Anforderungen an jeden einzelnen Arbeitsplatz wandeln sich. Die daraus entstehenden Folgen lassen sich am besten mit dem Akronym VUKA beschreiben. Dies ist ein Begriff, der ursprünglich aus dem amerikanischen Militär entstammt, welcher die Situation nach dem Ende des kalten Krieges beschreiben sollte. Dabei stehen die einzelnen Buchstaben des Akronyms für:

V wie VOLATILITÄT: Die Veränderungen der heutigen Zeit sind unsicherer, intensiver und wesentlich dynamischer als noch vor wenigen Jahren.

U wie UNSICHERHEIT: Alles kann sich von heute auf morgen disruptiv verändern, nichts lässt sich sicher prognostizieren. Berechenbarkeit und Kontrolle entgleiten den handelnden Personen.

K wie KOMPLEXITÄT: Die globale Vernetzung sorgt für eine Vielzahl von nicht kontrollierbaren Variablen, die sich dynamisch gegenseitig beeinflussen.

A wie AMBIGUITÄT: Bekannte und liebgewonnene Ursache-Wirkung-Zusammenhänge sind überholt. Die Realität ist durch die Vielschichtigkeit von Rollen, Informationen und Variablen kaum noch planbar geworden.

Die Welt um uns herum dreht sich also immer schneller, der Wandel wird intensiver. Doch das ist noch nicht alles, denn zum externen Wandel kommt zusätzlich noch die nicht minder disruptive interne Veränderung.

Der Generationenwandel sorgt für eine kulturelle Transformation

Vielleicht noch intensiver als der wirtschaftliche und technologische Wandel ist die kulturelle Transformation der Art und Weise wie wir Arbeiten, die vor allem durch den Generationenwandel und die damit einhergehende Veränderung von Ansprüchen, Werten und Prioritäten hervorgerufen wird. Denn die Zukunft wird sehr intensiv von der Generation Z geprägt sein (alle Menschen, die nach 2001 geboren sind), die bereits im Jahr 2019 1/3 der Weltbevölkerung ausmacht, und bis 2022 das größte Segment auf dem Konsumenten- und Arbeitsmarkt stellen wird.

Die Gen Z ist die erste, die komplett digital aufgewachsen ist, was radikale Auswirkungen auf die Kommunikation, den Konsum und auch die Ansprüche an Job, Business und die Gestaltung des eigenen Arbeitslebenshat. Als Stichworte für die veränderten Werte seien hier exemplarisch „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Work-Life-Blending“, „Remote Working“ oder „sinnbasiertes Arbeiten“ genannt. Dies hat natürlich entsprechende Auswirkungen auf den Bereich Führung und Transformational Leadership.

Transformational Leadership als Voraussetzung für Co-Creation

Aufgrund der massiven Veränderungen unterliegt der gesamte Bereich der Führung ebenfalls einem massiven Wandel. Hierarchien brechen immer mehr auf, Unternehmenskulturen verändern sich und auch die Art und Weise der Kommunikation ist heute eine komplett andere als noch vor zehn Jahren.

Das bedeutet übrigens nicht, dass man auf Leadership komplett verzichten könnte, denn nach wie vor ist Führung der wichtigste Treiber organisationaler Transformation. Allerdings ist der klassische Top-Down-Ansatz schon lange überholt. Stattdessen steht heute Co-Creation im Vordergrund. Jeder einzelne Mitarbeiter eines Unternehmens kann und muss an seinem Platz Verantwortung übernehmen, um die Dinge voranzutreiben, die in seinem Einflussbereich liegen. Für die Führung bedeutet dies, dass ein vollkommen neues Skillset notwendig ist, das sich an den Anforderungen der VUKA Welt orientiert. Und die drei wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft im Transformational Leadership sind Klarheit, Transparenz und Empathie. Und genau diese drei Eigenschaften wollen wir uns nun etwas genauer anschauen.

Klarheit

Klarheit ist der Schlüssel für nachhaltigen Führungs- und Unternehmenserfolg. Denn Klarheit sorgt für Verbindlichkeit. Verbindlichkeit sorgt wiederum für Orientierung. Und Orientierung ist unabdingbar für erfolgreiches Transformational Leadership. Um das eigene Team und die Mitarbeiter durch den Transformationsprozess zu führen, braucht es insbesondere Klarheit in den folgenden Bereichen:

  • Klarheit über die eigene Persönlichkeit, den eigenen Kommunikationsstil und die eigene Wirkung
  • Klarheit über die Unternehmensvision und die damit einhergehende Strategie
  • Klarheit über die eigenen Erwartungen
  • Klarheit über die Werte und Prinzipien, die als Bemessungsgrundlage für Entscheidungen dienen
  • Klarheit über den Sinn (das Warum und Wofür) der geplanten Transformation

Transparency

Wenn transformational Leadership durch Co-Creation gekennzeichnet ist, kommt man an Transparenz, ja sogar radikaler Transparenz nicht länger vorbei. Nichts sollte geheim sein, weder wichtige Kennzahlen, noch Informationen oder konkrete Ziele, die in der Vergangenheit oftmals wie ein Staatsgeheimnis ausschließlich in den gläsernen Eckbüros der Teppichetage im Elfenbeinturm diskutiert wurden.

Nachhaltige Veränderung erfordert eine maximale Offenheit aller Beteiligten. Und diese erreicht man nur durch Transparenz. In der Kommunikation. Im Handeln. Im Planen. Und insbesondere in der Führung. Auf dieser Weise entsteht das berühmte Empowerment, das Menschen aus der Rolle der bloßen Empfängers von Anweisungen zu einem aktiven Gestalter der Co-Creation macht.

Empathy

Der Faktor Empathie wurde im Oldschool Leadership oftmals mit Schwäche gleichgesetzt, die man sich als Führungskraft auf keinen Fall leisten wollte. Doch diese Einschätzung könnte falscher nicht sein. Mehr noch, Empathie ist in den Zeiten von VUKA, Wandel und Change zu einem unabdingbaren Erfolgsfaktor geworden. Jeder Mensch ist individuell und geht mit Veränderung anders und in seinem ganz anderen Tempo um.

Eine der Hauptaufgaben des transformational Leadership ist es, den einzelnen Persönlichkeiten mit viel Empathie zu begegnen, und sie dort abzuholen, wo sie sich befinden. Ihre Sorgen und Ängste ernst nehmen, und sie gleichsam in die Lage zu versetzen, ein wichtiger und aktiver Teil des Teams zu sein. Im Jahr 2019 gilt: Je ausgeprägter die Empathie, desto wirkungsvoller die Führung.

Diversity als Schlüssel

Mit diesen drei Eigenschaften hält man als Führungskraft den Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation in der Hand. Und dieser wirkt umso mehr, je besser man als Organisation in der Lage ist, diverse Teams zusammenzustellen. Die Erfahrung der Älteren mit der Dynamik der Jungen zu mixen. Verschiedene Gender, Kulturen und Spezialisierungen zusammenzubringen, so dass eine Diskussionskultur entsteht, die Reibung erzeugen kann. Und wenn man diese Reibung dafür nutzt, innovative Ideen, Strategien und Wege zu entwickeln, dann muss einem auch in VUKA Zeiten nicht bange vor der Zukunft sein.

Und nun interessiert mich Ihre Meinung zum Thema Transformational Leadership. Schreiben Sie am besten direkt unten einen Kommentar, ich freue mich auf eine spannende Diskussion 🙂

Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

Shaping change in life - the psychological background

Changes in life are like Robin to Batman, the Spree to Berlin or Asterix to Obelix. Because they ensure that you grow as a person and develop personally. And this leads to greater satisfaction, happiness and fulfillment in the long term, both at work and in everyday life. But if changes in life are essential, why do so many people find them so incredibly difficult? Because they often start in the wrong place. But that doesn't have to be the case. If you have understood and internalized the background to sustainable change. And this is what we want to focus on now.

How do I change my life?

To understand the answer to precisely this question, I would like to introduce you to a model that, in my view, perfectly explains the psychological background to changes in life. It illustrates why some people seem to always succeed in change without much effort, while others fail at the slightest challenge. It is based on the idea of levels of change, which was developed by the social scientist Gregory Bateson and the therapist Robert Dilts were developed.

Over the years, I have continued to refine, supplement and expand my work with this model. The result is my Change Diamond, which can also make a decisive difference for you if you want to use your personality as the most important success factor of the future.

Changes in life with the change diamond model

The following diagram shows an overview of the change model and thus describes how sustainable change works. Or not.

how do i change my life

The idea behind the model is quickly explained. There are different psychological levels on which Changes can be brought about, and which influence each other. The top three levels are closely interlinked and the central element is identity, which takes the form of a diamond. We will see in a moment why this symbol fits perfectly. But first, let's take a look at the individual levels.

Surroundings: Our spatial environment, the people we interact with and all other external conditions.

Behavior and decisions: Our concrete actions, i.e. everything we do, make and decide.

Abilities, knowledge and skills: The sum of our knowledge, our skills and our experiences, which then lead to inner processes, strategies and programs.

Beliefs: What we are deeply and firmly convinced is true. Beliefs work on an unconscious level, always come from outside and become stronger over time. They can be both beneficial and limiting.

Values: The moral principles of our being and, as it were, the compass of our actions. Values develop more and more firmly over the course of our lives and also have an effect on an unconscious level. There are so-called motivational values (towards) and aversion values (away from).

Identity: Imagine that you would use all your knowledge, skills, talents, experience and dreams, Values, Your personality, beliefs, strengths, weaknesses and all other aspects of your unique personality into a large funnel. This large mass then goes through a special process and only a single drop comes out at the bottom, which contains the concentrate of what makes you an individual: Your self-image.

Vision, mission and purpose: The vision that drives us personally and the mission that goes beyond our own personality and strives for a higher purpose (for other people). In combination with purpose, they ensure a life with meaning.

Life changes and how they work psychologically

So far, so good. There is now the following connection between the individual levels. Whenever there is a change at one level, this automatically results in changes at the levels below. Top-down, this is therefore an actual connection. Bottom-up changes may or may not occur at the levels above.

This is an optional connection. If we change our values, for example, this automatically results in changes at the levels of skills, behavior and environment. If, on the other hand, we change our behavior, this can lead to a change at the higher levels, but everything can also remain the same. The ellipse with any existing vision and mission then hovers above the complete model.

These factors give our lives real meaning and therefore have a direct impact on the underlying levels of change.

Shaping positive changes in life

I very much hope that this model has given you a significant increase in clarity and that you now understand a little better why change sometimes works and so often does not. In the change diamond model, there is always a "should" relationship from top to bottom and a "can" relationship from bottom to top. And the most important fixed point is identity.

This interacts very closely with our values and beliefs, and defines our personality, our behavior and therefore our results in life. „But wait a minute, Ilya, that would mean that changes at the environmental, behavioral and knowledge level often don't help at all?“ That's exactly the case. Of course, regularly repeating a behavior will eventually lead to a change in identity, but this is rarely the case. Normally, the change diamond will always be the dominant factor.

Why changes in life so often fail

A good example of this are the popular TV series on Vox or RTL2. The pattern here is almost always the same. A dissatisfied and unsuccessful person decides to go to Mallorca or Gran Canaria to make a new start. So they change their environment and usually also their behavior. But these people forget one important thing: they take themselves with them to their new adopted home. And as their identity and the values and beliefs associated with it remain the same, the results look the same after just a short time. same again out. They are frustrated, unsuccessful and turn their backs on the island they had just chosen as their paradise.

Another example is the smoker who tries to make changes in his life at the behavioral level. As long as they do not change anything about their identity („I am a smoker“) and the associated beliefs („It is difficult to stop smoking“ or „If I stop smoking, I will inevitably gain weight“), there may be short-term success, but in the long term such plans always end in relapse. Only when the change diamond is transformed („I am a happy and satisfied non-smoker“) will sustainable results be achieved.

So we can twist and turn it however we like. If we want to bring about deep and lasting change, we have to start at the core of our personality. I would therefore like to end this article with an important conclusion: „Every external change always begins with an internal transformation.“

And now I am interested in your opinion, or rather your experience with changes in life, but of course also with the individual components of the Change Diamond Model. Write me a comment and let's get into the discussion 🙂

Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

Learn to deal with problems with these 10 tips

If you want to learn how to deal with problems, you need three things above all: a clear focus, positive thinking and the right nose for opportunities. But of course that's easier said than done. After all, as John Lennon said: „Life is what happens while we're making other plans.“ Yes, everyday life is full of problems. Some of them are small, others really big. And learning to deal with these problems is therefore one of the most important skills you can develop in life.

What problems are there? 

Recently, a manager sat in front of me in a Business Coaching who was overwhelmed with his current job situation. „What's your problem?“ I asked him at the beginning. „Oh,“ he replied, „the word problem is forbidden in our company. In an HR training course, we learned to only talk about challenges, gifts and great opportunities.“ Sounds familiar, doesn't it? The world is full of people who go through life with rose-tinted glasses, who try to gloss over all their failures and simply smile away even the biggest difficulties.

But I don't know about you, but I have problems in my daily work, my company and in my life. There are times when things go wrong and the wind blows right in my face. And I understood one thing a long time ago. In these situations, life doesn't present me with a gift, nor am I faced with a great opportunity. No, I simply have a problem. Sometimes just a small one, but often a really big one.

No solution without problems

And what's wrong with that? We all experience ups and downs. We all make mistakes. We all have problems. Ignoring them would be foolish, because they are the best indicator that it's time to take a Shift to make. An ostrich mentality and the tactic of sitting it out may have worked for Helmut Kohl, but I don't know of a single case in which whitewashing and ignoring difficulties have led to success. Only with active change can we grow, improve and develop.

The sooner you accept that problems are not only part of life, but also the perfect starting point for personal development and professional growth, the better. And the first step is to call a spade a spade: A problem is a problem.

Learning to deal with problems: positive thinking as a miracle cure?

Now you may object: „Okay, Ilya, but don't you always emphasize the importance of the positive thinking? The answer here is a clear „yes and no“. Because the universally known positive thinking, as we know it above all from esoteric and Chakka circles is above all synonymous with permanently wearing rose-colored glasses and ignoring the facts. I consider this form of denial of reality to be extremely counterproductive and never conducive to achieving goals.

What I am advocating, however, is a radically positive attitude. Because negativity has never, I repeat, never led to positive results. The decisive factor is that Mindset, with which you go through life, with which you run your business and with which you make your decisions. If you need a guide for this, I would like to introduce you to my three top tips for sustainable success in business and in life. Here we go:

  1. Always be positive.
  2. Always be positive.
  3. Always be positive.

 

With this Attitude you are also well equipped when times get tough. Because even if the general conditions are the same, it's always your attitude that makes the difference.

Focus on problems, think in terms of solutions

So the only thing that matters is how we deal with problems. Whether we allow them to overwhelm us or whether we switch into attack mode and work on a possible solution. In fact, innovation always arises from dissatisfaction. This is how new products, services and even entire companies are created. As a practical tool for your everyday (professional) life, here is my guide with ten crisp impulses for transforming all kinds of problems into corresponding opportunities. 

If you use it consistently, you will soon find it much easier to deal with problems and use them productively.

Learning to deal with problems: 10 tips

  1. Always be positive (okay, we've been over this before, but it's just as important)
  2. Go through life with your eyes open
  3. Question procedures, processes and supposed standards
  4. Be suspicious of sentences like „That's not possible“, „We've always done it that way“ or „I'm not responsible for that“.
  5. Ask yourself regularly: „What really frustrates me?“
  6. Identify the underlying problems
  7. Analyze the problem and focus on possible solutions at the same time.
  8. Ask the following W questions: „How could it work?“ „Who could support me?“, „What would need to be done to improve the situation?“, „Why does this process/procedure/etc. exist at all?“
  9. Develop alternative ideas, possible courses of action or solutions.
  10. Act according to the pattern „Love it. Change it. Or leave it.

Recognize the problem. Solve the problem. Wipe your mouth and move on.

In this way, you will be able to quickly integrate the project „Learning to deal with problems“ into your everyday life and establish problems as a motivating source of innovation, progress and necessary change from now on. Because as counter-indicative as it may sound. The better you are able to identify problems, the sharper your nose for worthwhile opportunities will be. We would therefore like to close this article by making the following clear once again: A problem is a problem. Period. The sooner you accept this, the better you will be able to deal with it.

Or as the American inventor Charles Kettering put it so beautifully: „A problem that is well formulated is a problem that is half solved.“ Learning to deal with problems. It can be so easy, can't it? If you keep the following in mind. Recognize the problem as such and at the same time focus on possible solutions. Summarized in three crisp steps:

1) Take off your rose-colored glasses and accept that you have a problem.

2) Solve the problem.

3) Wipe your mouth and continue.

I wish you much joy and success in turning problems into opportunities. And, of course, I am interested in how you view the topic of „Learning to deal with problems“. Feel free to write your thoughts in the comments field below.

Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

AKTIVE VERÄNDERUNG: 3 GENIALE FACEBOOK CHANGE HACKS

Change Management und die Facebook Hacking Culture

Wie gelingt aktive Veränderung? Lassen Sie uns dazu eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Wissen Sie noch, was Sie am 4. Februar 2004 gemacht haben? Wenn es Ihnen wie mir geht, dann können Sie sich wahrscheinlich nicht mehr daran erinnern. Dies ist erstaunlich, denn an diesem Mittwoch vor fünfzehn Jahren wurde Weltgeschichte geschrieben.

Nur wusste dies damals niemand. Schon gar nicht ein gewisser Mark Zuckerberg, der gemeinsam mit zwei Freunden die kleine Webseite facebook.com ins Internet stellte. Alles begann mit einer Idee. Und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Heute ist Facebook mit über einer Milliarde Nutzern das weltweit größte soziale Netzwerk und in Deutschland hinter Google die Webseite, die täglich am häufigsten angeklickt wird. Vor allem aber ist Facebook aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken und hat einen festen Platz im Tagesablauf eingenommen.

Und Hand auf´s Herz, lieber Leser, wie häufig öffnen Sie am Tag Ihren Facebook Account und schauen nach, was sich in Ihrem Netzwerk von Freunden, Bekannten und Kollegen so tut?

Aktive Veränderung: Alte Zöpfe abschneiden und neue Besen schwingen

Wie aber kam es dazu, dass aus der simplen Idee, die gedruckten Jahrbücher der amerikanischen Universitäten in digitaler Form nachzubilden, nur wenige Jahre später ein milliardenschwerer und an der Börse notierter Global Player werden konnte? Zum einen war es natürlich die Fähigkeit von Mark Zuckerberg, bereits im Jahr 2004 zu antizipieren, welche wichtige Rolle das Internet im Leben der Menschen einmal spielen würde.

Vor allem aber erkannte er die menschliche Sehnsucht nach sozialer Vernetzung und bot dafür eine passende Lösung an. Natürlich, auch andere hatten eine ähnliche Idee. Aber während Plattformen wie MySpace, StudiVZ oder Yahoo auf dem heutigen Markt keine oder nur noch eine minimale Rolle spielen, ist aus dem Facebook Projekt ein weltweites Imperium geworden (Das mittlerweile andere Größen wie Instagram oder WhatsApp aufgekauft hat).

Und dies hängt hauptsächlich damit zusammen, dass Mark Zuckerberg verstanden hatte, dass Veränderung Einstellungssache, ein bestimmtes Mindset und eine besondere innere Haltung ist, und aus jenem Grund seine gesamte Firmenphilosophie auf diesem Fundament aufbaute. Denn wie bei allen anderen wichtigen Decisions auch überließ der unkonventionelle Unternehmer auch das Thema Change management nicht dem Zufall. Von Anfang an implementierte er im Unternehmen Facebook eine so genannte „Hacking Culture“.

Dabei bezieht sich das Wort „Hack“ vor allem auf ein paar ganz spezielle Grundwerte, nämlich einfache, schnelle und effiziente Lösungen für aktuelle und potenzielle Probleme zu finden. Besonderen Wert legte der Facebook-Boss seit jeher darauf, unkonventionelle Wege zu suchen und sämtliche Möglichkeiten auszuloten, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Facebook Hacking Culture: Die 3 Wahlsprüche des Mr.Zuckerberg

Sein großes Geheimnis bei der Umsetzung dieser Philosophie waren drei Wahlsprüche. Und auch hier ging Zuckerberg neue Wege. Während die große Masse der Unternehmen Weltmeister darin ist, viel Geld für hippe Werbeagenturen auszugeben, die dann wohlklingende Leitsätze entwickeln, die zwar auf dem Papier schön aussehen, aber selten Akzeptanz bei den Kunden und Mitarbeitern finden, lebte der Facebook-Gründer seine drei Wahlsprüche jeden Tag aufs Neue selber vor. Und die Ideen verbreiteten sich wie ein Virus. Sie beeinflussten die Kultur eines ganzen Unternehmens, und mit der Zeit auch immer mehr die einer ganzen Generation. Wie diese drei Wahlsprüche lauten? Hier sind sie:

Aktive Veränderung #1: What would you do, if you weren´t afraid?

Was würden Sie tun, wenn Sie keine Angst hätten? Diese Frage beschreibt wunderbar, welche Kräfte es freisetzen kann, wenn man nicht in Problemen, sondern ausschließlich in Möglichkeiten denkt. Mark Zuckerberg motivierte seine Mitarbeiter von Anfang an, mutig zu sein und groß zu denken. Auf diese Weise trauten sich die Leute, Fehler zu machen und konnten aus diesen lernen und somit langfristig wachsen. Sie richteten ihren Fokus aus und stellten das Glas ab.

Aktive Veränderung #2: Done is better than perfect

Etwas umzusetzen ist immer besser, als auf ein perfektes Ergebnis zu warten. Zuckerberg war schon immer ein Macher. Und er schaffte es, diese Mentalität auch in seinem Unternehmen zu implementieren. Natürlich, wer handelt, der macht Fehler. Aber gerade aus diesen Fehlern sind bei Facebook oft die besten Ideen entstanden. Das Erfolgsrezept ist einfach: Lieber unperfekt anfangen und auf dem Weg Erfahrungen sammeln, als die Zeit mit Planungen zu verschwenden, die im Endeffekt nichts bringen, nur bremsen und viel Geld kosten.

Aktive Veränderung #3: Move fast and break things

Beweg Dich schnell und mach Dinge kaputt. Dieser Satz fasst den gesamten Erfolg von Facebook in fünf einfachen Wörtern zusammen. Die Philosophie dahinter ist eindeutig: Wenn man gewinnen will, muss man schneller sein, als die große Masse. Vor allem aber muss man sich trauen, den Status Quo permanent zu hinterfragen und in neuen Wegen zu denken. Es darf keine heiligen Kühe geben, nur weil man etwas „schon immer so gemacht“ hat. Ganz im Gegenteil, man muss sich auch trauen, Dinge kaputt zu machen, an traditionellen Denkweisen zu rütteln und so manches Porzellan zu zerbrechen.

Wie gehen Sie mit Veränderung um?

Und nun Butter bei die Fische, wie man in in meiner Heimat Norddeutschland zu sagen pflegt: Wie gefallen Ihnen diese drei Wahlsprüche der „Facebook Hacking Philosophie“ um aktive Veränderung voranzutreiben? Können Sie sich damit identifizieren oder ist Ihnen doch ein wenig mulmig zumute, weil Ihnen die Ansätze so radikal und neu erscheinen?

Aber genau das ist das Wesen der Veränderung. Alles, was neu ist, fühlt sich anfänglich etwas ungewohnt an, eben weil man bisher immer in den gewohnten Bahnen und Verhaltensweisen unterwegs war. Aber die Herausforderungen der nächsten Jahre werden mit den Mitteln, Ideen und Konzepten der Vergangenheit nicht zu lösen sein. Ein fröhliches „weiter so“ und das Vertrauen, dass bisher schließlich noch immer alles gut gegangen sei, wird nicht genügen.

Das Aussitzen von Problemen mag bei Altkanzler Helmut Kohl noch funktioniert haben. Sie sollten sich bei der Wahl Ihrer Veränderungsstrategie aber lieber nicht darauf verlassen. Es bedarf einer gehörigen Portion Mut, die liebgewonnenen alten Zöpfe abzuschneiden und stattdessen neue Besen zu schwingen. Aber wenn die Regeln sich ändern, sollten Sie sich so schnell wie möglich auf diese einstellen.

Vor welchen Herausforderungen Sie auch immer stehen, fragen Sie sich regelmäßig: „What would Zuckerberg do?“ Und dann beherzigen Sie die drei Wahlsprüche und umarmen die anstehenden Veränderungen. Was würden Sie tun, wenn Sie keine Angst hätten? Fangen Sie an und kommen Sie ins Handeln. Lernen Sie, während Sie auf dem Weg sind und trauen Sie sich, Fehler zu machen. Und dann bewegen Sie sich schnell und haben den Mut, Dinge kaputt zu machen.

Schreiben Sie mir gerne ins Kommentarfeld, wie Sie das aktive Veränderung vorantreiben, und welche Erfahrungen Sie mit dem Thema Veränderung gemacht haben. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion.

Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

10 Tipps für Autoren: Mit dem eigenen Buch zum Expertenstatus

Im Internet findet man mittlerweile überall Tipps für Autoren. Und wenn Du gerade planst, Dein erstes Buch zu veröffentlichen, dann können all die unterschiedlichen Ratschläge durchaus verwirrend sein. Mit diesem Artikel möchte ich etwas Licht ins Dunkel bringen und Dir meine Meinung, Erfahrung und Einschätzung aus mittlerweile 12 veröffentlichten Büchern zu den wichtigsten Punkten mitteilen. Ich hoffe sehr, dass Du wertvolle Ideen gewinnst, die Dir dabei helfen können, Dein Buchprojekt zu einem vollen Erfolg zu machen.

Als Redner, Trainer oder Coach erfolgreich ein Buch veröffentlichen

Hast Du jemals darüber nachgedacht, ein Buch zu veröffentlichen? Möglicherweise bist Du Keynote Speaker, Trainer oder Coach und möchtest Dein Wissen und Deine Expertise in gedruckter Form Deinen Kunden zugänglich machen. Wenn es Dir wie mir vor über 10 Jahren geht, dann stehst Du vor einem Wirrwarr an Zahlen, Daten und Fakten und weißt nicht so ganz genau, wo Du anfangen sollst. Aber keine Angst, so schwer ist es gar nicht. Wenn Du einige wichtige Punkte beachtest.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Interview einige Fragen genau zu diesem Thema beantwortet und möchte Dir meine Antworten gerne zur Verfügung stellen. Hier kommen also meine 10 Tipps für Autoren, von denen ich hoffe, dass sie wertvoll für Dich sind.

Tipps für Autoren – Eigenverlag oder Fremdverlag?

Frage: Ilja, weshalb hast du dein erstes Buch im Eigenverlag herausgebracht? Wie waren deine Erfahrungen damit?

Hauptsächlich aufgrund mangelnden Wissens. Ich hatte damals vom Buchmarkt überhaupt keine Ahnung, und hörte, dass man über eine Webseite ein Buch recht einfach herausbringen könne. Das gesamte Prozedere klang einfach und war auch noch bezahlbar, so dass ich mich mehr oder weniger spontan entschied, bei Books on Demand zu veröffentlichen. Die Erfahrungen waren durch die Bank weg positiv. Besonders gefallen hat mir die professionelle Unterstützung und das qualitativ hochwertige Endprodukt.

Frage: Das Buch wurde dann ja in einem renommierten Verlag neu aufgelegt. Wie ist dieser darauf aufmerksam geworden und was waren die Gründe, weshalb du es mit einem Verlag relaunched hast?

Das Buch hat sich trotz seines Nischenthemas unglaublich gut verkauft, und stand in der internen Bestsellerliste von BoD über einen langen Zeitraum auf den ersten Plätzen. Auch auf Amazon waren die Erfolge gut sichtbar, so dass ich irgendwann das Angebot des mvg Verlages erhielt.

Dies war für mich auch der erste Kontakt mit der „echten“ Verlagswelt, und nach ein wenig Recherche gab es für mich überhaupt keine Zweifel, dass ich als Autor in einem renommierten Verlag genau richtig aufgehoben bin. Die Hauptgründe waren für mich vor allem das Know-how in der Bucherstellung, die Vertriebspower und die um ein Vielfaches besseren Möglichkeiten in der PR- und Marketingarbeit.

Frage: Was ist der Vorteil, wenn man mit einem etablierten Verlag arbeitet?

Wie bei allem im Leben: Wenn man mit Profis zusammenarbeitet, werden auch die Ergebnisse entsprechend. In einem Verlag arbeiten ausschließlich Experten, die das Medium Buch jeden einzelnen Tag leben. Kombiniert mit der entsprechenden Erfahrung ist ein etablierter Verlag der beste Partner, den man sich als Autor vorstellen kann. Und zwar in sämtlichen Phasen eines Buchprojekts, beginnend mit der Konzeption, über die generelle Strategie, den Schreibprozess bis hin zur Vermarktung.

Frage: Kann man einen Expertenstatus über Eigenverlagsveröffentlichungen erreichen?

Selbstverständlich. Allerdings gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Zum einen sollte das Buch natürlich inhaltlich glänzen. Genauso wichtig ist aber auch die Verpackung. Der Großteil aller Bücher, die im Self-Publishing erscheinen, sind nämlich handwerklich extrem schlecht gemacht. Sie strotzen vor Rechtschreibfehlern, das Layout macht das Lesen zu einer wahren Tortur, und Cover, Papier und die generelle Optik sind von einem hochwertigen Ergebnis weit entfernt.

Diese Mängel kann man ausschließen, wenn man auch als Autor im Eigenverlag mit sehr bewusst mit Profis zusammenarbeitet. Hierzu gehören unbedingt ein erfahrener Lektor, ein professioneller Designer (nein, Onkel Otto, der immer die Flyer für den Kegelclub gestaltet, gehört nicht in diese Kategorie) und ein gutes Satzbüro. Die Basics müssen ganz einfach stimmen, denn ansonsten nützt der beste Inhalt nichts.

Tipps für Autoren – Ziel des Buchprojekts

Frage: Derzeit wird jedem geraten, ein Buch auf den Markt zu bringen, um einen Expertenstatus aufzubauen, was hältst du davon?

Naja…dieser Rat stammt ja meisten von Menschen, die auf irgendeine Art und Weise daran verdienen, wenn neue und unerfahrene Autoren ein Buch schreiben. Und natürlich stimmt es, ein Buch untermauert die eigene Expertise wie wohl kein anderes Medium. Allerdings halte ich es für extrem fragwürdig, wenn man ein Buch rein aus marketingtechnischen Gesichtspunkten schreibt, und die Erfahrung zeigt auch, dass diese Strategie so gut wie nie erfolgreich ist.

Wenn ich anderseits in einem Bereich über eine große Erfahrung verfüge, und mich dem Thema in Buchform auseinandersetze, dann werde ich am Markt zwangsläufig als Experte wahrgenommen. Für mich stellt sich da eher eine Grundsatzfrage: Habe ich wirklich etwas zu sagen, weil ich ein Experte auf einem Gebiet bin?

Dann gibt es nichts Besseres als ein Buch, um die Expertise massiv zu steigern. Oder geht es mir ausschließlich um die öffentliche Wahrnehmung, obwohl ich keine große Lust auf die viele Arbeit habe, die hinter dem Entstehungsprozess? In diesem Fall rate ich dringend davon ab, ein Buch zu veröffentlichen, denn der Leser spürt die Intention schon nach den ersten Seiten und die Wahrscheinlichkeit eines Flops ist recht hoch.

Tipps für Autoren – Der richtige Zeitpunkt

Frage: Wann sollten Menschen ein Sachbuch schreiben? Zu Beginn, wenn eine Community aufgebaut werden soll oder wenn schon eine Community vorhanden ist?

Eine Frage, die ich sehr häufig höre, die aber schon von der Grundhaltung in die vollkommen falsche Richtung geht, weil Sie nämlich ausschließlich das Marketing in den Mittelpunkt stellt. Und natürlich ist dies für den Erfolg eines Buchs essenziell, allerdings erst im zweiten Schritt.

Es macht mich immer wieder wütend, wie häufig schlampig geschriebene, inhaltlich dünne und optisch gruselige Bücher auf den Markt kommen, weil die Möchtegernautoren sich erhoffen, eine hohe Reichweite mit dem Produkt aufzubauen. Ich habe da eine sehr einfache Meinung: Man sollte ein Sachbuch schreiben, wenn man etwas zu sagen hat, und es einen Markt für das Thema gibt, mit dem ich mich auf ca. 200 Seiten intensiv auseinandersetzen will und auch kann (Viele Bücher wären besser nach den ersten 80 Seiten beendet worden, weil die Autoren danach einfach kein Material mehr hatten).

Mache ich das auf eine besondere, außergewöhnliche und qualitativ hochwertige Art und Weise, dann kommt der Erfolg und auch die Community von ganz alleine. Es wird m.E. Zeit, dass wir uns wieder über neue Inhalte, mutige Themen und Autoren mit Persönlichkeit unterhalten, und weniger über Second-Hand-Ideen, Möchtegern-Experten und Pseudo-Bestsellerautoren, die ausschließlich aus Marketinggründen auf dem Buchmarkt in Erscheinung treten.

Tipps für Autoren – Marketing und PR

Frage: Wie stehst du zu Marketingstrategien, die Bücher verschenken oder sehr günstig verkaufen?

Da schlagen tatsächlich zwei Herzen in meiner Brust. Als Author tut es mir natürlich in der Seele weh, wenn ich sehe, dass Bücher verschenkt werden. Schließlich weiß ich, wie viel Zeit, Herzblut und einsame Stunden harter Arbeit am Schreibtisch in so einem Werk stecken.

Als Marketer hingegen finde ich die Idee genial, denn ein Buch eignet sich perfekt als unglaublich wertvolles Einstiegsprodukt in einen Verkaufsfunnel. Ist das Buch nicht nur dahingeschludert, sondern qualitativ hochwertig gestaltet, kann eine solche Strategie für Autor und Leser zu einer echten Win-Win-Geschichte werden.

Tipps für Autoren – Generelles

Frage: Wem würdest du abraten, ein Buch zu schreiben?

Da gibt es für mich genau zwei Kategorien: 1)  Menschen, die nichts zu sagen haben. Und 2) Menschen, die ein Buch ausschließlich aus dem Grund schreiben, weil Sie sich davon einen wirtschaftlichen, bzw. marketingtechnischen Vorteil versprechen.

Frage: Was sind deine drei wichtigsten Tipps für Erstlingsautoren?

Erstens. Betreibe eine intensive Recherche im Vorfeld. Insbesondere sind folgende Fragen wichtig: Gibt es schon ein ähnliches Buch am Markt (gibt es so gut wie immer)? Ist mein Ansatz einzigartig? In welchem Verlag will ich veröffentlichen (weil er zu mir und meinem Thema passt)?

Zweitens. Schreibe ein wirklich gutes Buchexposé und schicke es an mindestens drei potenzielle Verlage (selbst wenn Du vorhast, das Buch im Eigenverlag herauszubringen). Zum einen bekommst Du dadurch für Dich einen dramatischen Anstieg an Klarheit, zum anderen auch ein erstes Feedback von Profis. Der größte Fehler, den ich Erstautoren immer wieder machen sehe, ist das Buch komplett fertig zuschreiben, und sich erst dann um die Verlagsstrategie zu kümmern.

Und last but not least. Hol´ Dir von Anfang an Unterstützung von Profis. Dies können erfahrene Literaturagenten sein, aber auch Ghostwriter oder Spezialisten aus der Buchbranche. Denn auch wenn das Schreiben eines Buchs absolute Chefsache ist, gilt: Niemand gewinnt alleine, und mit dem richtigen Team an der Seite kann man sich eine Menge Lehrgeld sparen.

Frage: Welches sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren, wenn man ein sehr gutes Sachbuch auf den Markt bringen möchte?

1. Klarheit im Kopf des Autors. Sowohl thematisch, als auch strukturell und vor allem in der Vermarktungsstrategie.

2. Ein spannendes und mutiges Thema. Es gibt zu so gut wie allem bereits ein Buch, daher lieben Leser inspirierende Blickwinkel, neue Herangehensweisen oder unkonventionelle Meinungen.

3. Ein persönlicher Schreibstil. Auch als Autor gilt: Sei ein Original und keine Kopie.

4. Fleiß. Ja, ein Buch zu schreiben bedeutet eine Menge Arbeit. Und zwar nicht nur während des eigentlichen Schreibprozesses. Der eigentlich arbeitsreiche Teil beginnt sogar erst nach der Abgabe des Manuskripts, denn ein Buch will vermarktet und promotet werden. Ich kenne so viele wunderbare Bücher, die niemand kennt, weil die Autoren sich bequem zurückgelehnt haben, weil sie darauf gehofft hatten, der Verlag würde sich schon drum kümmern. Nein, der Erfolg eines Buches steht und fällt mit der Bereitschaft des Autors, von der ersten Idee bis zur PR nach Veröffentlichung Vollgas zu geben.

Bonusfrage: Schreibst Du Deine Bücher eigentlich alle selber?

Ja. Und zwar alle. Denn ich liebe das Schreiben und die intensive schriftliche Auseinandersetzung mit einem Thema hat mir wohl schon die eine oder andere Therapiestunde erspart. Allerdings zeigt alleine, dass dies die Frage ist, die mir häufiger gestellt wird als alle anderen zeigt, wie ungewöhnlich das heutzutage zu sein scheint.