Niemand gewinnt alleine: Erfolgsfaktor Teamspirit 

Niemand gewinnt alleine. Seit vielen Jahren weise ich immer wieder auf den Erfolgsfaktor Teamspirit hin, wenn es um die aktive Gestaltung der Zukunft und die dafür notwendige Umsetzung von Change management geht. Doch was in der Theorie regelmäßig zu nickender Zustimmung führt, sieht in der Praxis dann doch ganz anders aus. Es ist also an der Zeit, dass ich mich in einem Artikel dem Erfolgsfaktor Teamspirit widme, und diesen von verschiedensten Seiten beleuchte. Dabei wünsche ich Ihnen viel Freude und Inspiration.
 

Alles verändert sich, nichts bleibt gleich

As Keynote Speaker habe ich das große Vergnügen, regelmäßig auf spannende Konferenzen und Kongresse eingeladen zu werden. Da ich häufig am Ende eines solchen Events spreche, ergibt sich ab und zu die Gelegenheit, dass ich auch meinen Vorrednern noch lauschen kann. Dies ist für mich Trendscouting pur, und ich fülle zu diesen Gelegenheiten ganze Notizbücher mit meinen Gedanken, Ideen und Plänen. Alleine in den letzten sechs Monaten habe ich faszinierende Vorträge über künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Elektromobilität, den Einsatz von Drohnen, die Abwehr von Drohnen, Cyberkriminalität, Cybersecurity, Sprachsteuerung und die Zukunft der Robotertechnik erleben dürfen. 
 
Although opinions vary widely, a common thread runs through the forecasts of all the experts: We are only just at the beginning of technological developments that will dramatically change our lives. There has long been an app for everything, everyday life is controlled via our smartphones and more and more processes are being taken over by artificial intelligence. I am fascinated by what is already possible today, and I think of all the opportunities and possibilities that will present themselves in the near future with an almost childlike joy.
 
Doch wo Licht ist, da ist immer auch Schatten, und bei vielen Menschen habe ich den begründeten Verdacht, dass ihnen die Technik das Leben nicht mehr erleichtert, sondern dass Sie zu Sklaven ihrer diversen Maschinen geworden sind. Sie sind vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und zweiundfünfzig Wochen im Jahr erreichbar und checken selbst im Familienurlaub alle zehn Minuten ihre Mails. Und haben Sie nicht auch schon eine Szene erlebt, in der zwei Menschen über eine Stunde gemeinsam im Café sitzen und nicht ein Wort miteinander sprechen, sich aber permanent WhatsApps oder SMS (Okay, SMS eher weniger, denn dieses Medium nutzt heute niemand mehr, oder?)  per Smartphone schicken? 
 

Mensch gegen Maschine: Wer gewinnt den Kampf?

Für die Zukunft stellt sich daher eine entscheidende Frage: Wird der Mensch in seiner Wichtigkeit von Maschinen abgelöst werden? Meine Prognose lautet wie folgt (Die ausführliche Antwort finden Sie in meinem Artikel Man versus machine - the most important success factor in change management): Auf keinen Fall. Wir werden zwar in einer Welt leben, die von Technik und Maschinen erleichtert, nicht aber dominiert wird. Was meine ich damit? Keinesfalls, dass der digitale Fortschritt nicht genau so rasant voranschreitet wie bisher. 
 
Ganz im Gegenteil, ich erwarte sogar noch eine Zunahme der Schlagzahl. Doch der entscheidende Faktor, den viele Zukunftsexperten gerne vergessen, ist der Mensch mit seinen einmaligen Potenzialen und Fähigkeiten. Bei aller Digitalisierung, Disruption und technischem Fortschritt behaupte ich, dass es in der Zukunft vor allem auf die Menschen ankommen wird. Sicherlich, Roboter, künstliche Intelligenz und technische Innovationen werden die Art wie wir leben, lieben und arbeiten in den kommenden Jahren heftig durchschütteln. 
 

Erfolgsfaktor Teamspirit: Der Mensch im Mittelpunkt 

Aber bei aller Wichtigkeit dieser Entwicklung sind wir alle menschliche Wesen und sehnen uns nach Nähe, Austausch und persönlicher Kommunikation. Lassen Sie mich den Satz daher noch einmal wiederholen:
 
In a future characterized by digitalization, disruption and technological progress, people will be the most important success factor.
 
Das hat gleich mehrere Auswirkungen. Die Qualität ihres Teams wird maßgeblich darüber entscheiden, wie es um Ihr generelles Glück und Ihre Zufriedenheit bestellt ist. Und im beruflichen Rahmen sind Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Teammitglieder nicht nur der Garant für exzellente Qualität und herausragende Ergebnisse, sondern vor allem der größte Differenzierungsfaktor im immer härter werdenden Wettbewerb. Es menschelt also endlich wieder. Und das finde ich so richtig gut. Lassen Sie uns daher in diesem Artikel die Perspektive auf den Erfolgsfaktor Teamspirit richten. Weg von persönlichen Motiven, hin zu gemeinsamen Erfolgen. Weg von harten Anstrengungen als Einzelkämpfer hin zu erfolgreichem Teamwork. Weg vom Ich und hin zum Wir. Haben Sie Lust? Dann lassen Sie uns loslegen. Und zwar gemeinsam, denn wie sagte schon der brasilianische Fußballstar Pele: „Der einzige Weg, um zu gewinnen, ist als Team!“ Oder wie die Überschrift dieses Artikels lautet: Niemand gewinnt alleine.
 

Niemand gewinnt alleine, oder: das Team ist heilig

Lappland. Minus zwölf Grad. Die gleißende Sonne blendet und ich spüre, wie ein unvergesslicher Glückshormoncocktail durch meinen Körper fließt. Vor mir ziehen acht wunderschöne Huskys meinen Schlitten, der scheinbar schwerelos durch die majestätische Tundra gleitet. Noch mehr als die atemberaubende Landschaft fasziniert mich der Teamspirit der Schlittenhunde. Weil es zwar eine ganz eindeutige Hierarchie im Rudel gibt, jeder einzelne Husky jedoch weiß, dass sie nur gemeinsam als Team erfolgreich sein können. 
 
Jedes Tier bringt seine individuellen Stärken ein, lernt von seinen Teamkollegen und springt bedingungslos in die Bresche, falls einer der anderen mal eine kurze Schwächephase hat. Wir Menschen können uns da eine Menge abgucken, insbesondere welche kraftvolle Energie entsteht, wenn individuelle Persönlichkeiten an ihrem Platz Verantwortung übernehmen, aber gleichzeitig zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam wirken.
 
Wenn ich in den letzten Jahren eines gelernt habe, dann ist es die Kraft eines motivierten, kompetenten und zuverlässigen Teams. So sehr ich an die Wichtigkeit des Individuums glaube, ohne die richtigen Menschen um uns herum, sind wir alle nur halb so erfolgreich. Es spielt keine Rolle, wie gut Sie oder ich sind, einen Satz sollten Sie niemals vergessen, und ihn sich am besten gut sichtbar an ihrem Schreibtisch aufhängen:
 
Nobody wins alone!
 

Definition Teamspirit: Gemeinsam erfolgreich sein

Niemand gewinnt alleine. Niemand, und wirklich niemand ist dauerhaft in der Lage, als Einzelkämpfer Erfolg zu haben. Befinden sich hingegen die richtigen Menschen in unserem Team, dann lernen wir voneinander, wachsen gemeinsam und unterstützen uns gegenseitig. Und nur, dass wir uns hier richtig verstehen, man ist noch lange kein Team, nur weil man sich ein Büro teilt, an einem gemeinsamen Projekt arbeitet, oder im gleichen Unternehmen tätig ist (Möglicherweise kennen Sie ja auch die typische Übersetzung von Team: Toll. Ein. Anderer. Macht´s.). 
 
Nein, ein Team ist etwas ganz Anderes. Es ist mehr als die Summe der einzelnen Teile. In einem echten Team ist jeder für die anderen Teammitglieder bedingungslos da, weil man sich einer gemeinsamen Vision verschrieben hat und gleichzeitig jeder an seinem individuellen Platz Verantwortung übernimmt.
 
Nur ein Team gibt gewöhnlichen Menschen die Möglichkeit, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen.
 
Und selbst die vermeintlichen Superstars sind ohne ihr Team vollkommen aufgeschmissen. Der von mir sehr geschätzte Michael Schumacher brauchte in seiner Blütezeit als Formel-1-Weltmeister sein Mechanikerteam wie die Luft zum Atmen. Leo Messi kann in der argentinischen Nationalmannschaft nur deshalb glänzen, weil ihm Kollegen den Rücken freihalten. Und selbst der große Richard Branson ist mit seinen über 260 Unternehmen nur deshalb so erfolgreich, weil er die Mitarbeiter in den Mittelpunkt seiner Anstrengungen stellt. Und diese zahlen es ihm mit Einsatz, Leistung und Leidenschaft doppelt und dreifach zurück.
 

Ohne Team geht es einfach nicht

Auf den Punkt gebracht: Die Menschen mit denen Sie sich jeden Tag umgeben sind Ihr größtes Faustpfand und gleichsam Ihr größter Erfolgsfaktor auf dem Weg in eine von Veränderung und Unsicherheit geprägte Zukunft. Das Team ist heilig. Sowohl im Business, als auch im Leben. Es sind ihre Freunde, Kollegen, Geschäftspartner und Familienmitglieder. Denn Sie können als individuelle Persönlichkeit nur dann wachsen, erfolgreich sein und ein selbstbestimmtes Leben führen, wenn Sie sich in einem Umfeld bewegen, das von gegenseitigem Lernen, Wertschätzung und Vertrauen geprägt ist. Für die Unternehmen gilt übrigens exakt das gleiche.
 
I cannot emphasize this often enough. In the age of digitalization and the global networking that comes with it, the number one success factor by far is the quality of your inner circle, i.e. the people with whom you have regular and intensive contact. And this is precisely why the good old quote from speaker legend Jim Rohn still holds true today: „You become like the average of the five people you spend most of your time with.“
 
Das gilt im Großen, aber auch im Kleinen, denn wir adaptieren sowohl die Strategien, Einstellungen und Denkmuster unserer wichtigsten Bezugspersonen, als auch ihr Mindset, ihre Lieblingswörter und ihre Habits. Das bedeutet konkret, dass es einfach einen riesigen Unterschied macht, mit welchen Menschen Sie sich umgeben. Ob ihre besten Freunde frustrierte Zyniker sind, die den ganzen Tag auf der heimischen Couch RTL 2 Sendungen schauen, und sich in einer Spirale aus Negativität, Gleichgültigkeit und Mittelmaß gegenseitig herunterziehen. Oder ob Sie sich mit erfolgreichen Menschen umgeben, die produktive Werte für die Gesellschaft schaffen und dabei ihre Mitmenschen mit Positivity, passion and visionary thinking.
 

Umgeben Sie sich mit positiven Menschen

Egal, wie ihre konkreten Ziele aussehen, umgeben Sie sich mit Menschen, die sich bereits dort befinden, wo Sie hinwollen. Ich orientiere mich dabei gerne an dem alten Wahlspruch „Wenn Du der klügste Mensch im Raum bist, dann such Dir einen neuen Raum“. Und ich gehe sogar noch weiter, denn ich habe festgestellt, dass es immer zwei Kategorien von Mitmenschen gibt. Da sind diejenigen, die Sie bremsen, ihnen ihre Träume ausreden wollen, und denen Sie es niemals recht machen können. 
 
From whom you hear sentences like the following: „You'd better take your make-up off“, „You'd better leave it alone“ or „That may work for others, but not for you“. The reason is usually given at the same time and is usually as follows: „You're too old, too young, too fat, too thin, too tall, too short, too poor, too inexperienced, too loud, too colorful, too different or too whatever.“ I would therefore hope that you never forget the following sentence: They are always doing something for someone.
 
Je eher Sie verstehen, dass Sie es sowieso niemals allen recht machen können, und dass es immer Menschen geben wird, die auch am sonnigsten Himmel nach einer dunklen Wolke suchen, desto förderlicher wird es für ihr persönliches Wohlbefinden sein. Ignorieren Sie die Miesepeter, Nörgler und Besserwisser also am besten gleich und konzentrieren sich stattdessen auf die zweite Kategorie. Das sind die Menschen, die Sie in Ihrer persönlichen Einzigartigkeit unterstützen. 
 
Die Sie so akzeptieren wie Sie sind. Mit allen Stärken und Schwächen. Die ihnen zwar auch kritisches Feedback geben, Sie aber grundsätzlich bei all ihren Vorhaben unterstützen und Sie bedingungslos ermutigen. An denen Sie sich reiben und mit denen Sie gemeinsam wachsen können. Oder auf den Punkt gebracht: Menschen, die ihnen einfach gut tun. Ich selber habe dieses Konzept in den letzten Jahren sehr konsequent, ja fast schon radikal angewendet. 
 
Weil ich weiß, wie kostbar unsere Lebenszeit ist, möchte ich sie nur mit positiven, lebensbejahenden und wertschätzenden Menschen verbringen. Mein Inner Circle (a.k.a. Team) ist daher handverlesen, und ich bin extrem dankbar, dass ich so tolle Freunde, Kollegen und Partner an meiner Seite habe.
 

Erfolgsfaktor Teamspirit: Wie sieht Ihr Inner Circle aus?

Wie ist es um Ihr Team bestellt? Was, darüber haben Sie sich noch niemals bewusst Gedanken gemacht? Dann wird es aber Zeit, sich einen Inner Circle aufzubauen, mit dem Sie gemeinsam die Zukunft bei den Hörnern packen können. Starten Sie am besten mit einer sorgfältigen Bestandsaufnahme. Umgeben Sie sich hauptsächlich mit positiven Menschen, die Sie so akzeptieren wie Sie sind und Sie auf dem Weg zu Ihren Zielen, Träumen und Visionen unterstützen? 
 
Wenn ihre Antwort ja lautet, dann ist dies mehr als großartig. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch recht hoch, dass Sie in ihrem direkten Umfeld auch so einige Exemplare der bereits beschriebenen Energievampire finden werden. Menschen, die sich akribisch auf die Suche nach dem einzelnen Haar in der schmackhaften Suppe machen, ihnen vorschreiben wollen, wie Sie zu leben haben und ihnen Kraft, Mut und Energie absaugen, wie es ein ganzer Schwarm hungriger Moskitos nicht besser könnte.
 
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Feuern Sie die Energievampire, Zyniker und negativen Menschen

Wie es für jeden Fußballtrainer eine Selbstverständlichkeit ist, seine Elf vor der Saison so perfekt zusammenzustellen, dass die Saisonziele bestmöglich erreicht werden können, so sollten auch Sie Ihr Team, die Menschen in ihrem Umfeld und ihren inneren Zirkel ganz bewusst auswählen. Ihre Motivation, Leidenschaft und Denkweise wird es ihnen danken. Feuern Sie die Zyniker, Besserwisser und Energievampire möglichst noch heute. Umgeben Sie sich stattdessen mit positiven Menschen, Weltenbewegern und Möglichkeitsdenkern, die Sie so nehmen wie Sie sind und Sie beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen. 
 
Und nur, dass wir nichts schönreden, dieser psychische Hygieneprozess kann durchaus schmerzhaft sein, denn viele der besonders toxischen Zeitgenossen tummeln sich schon lange in unseren Leben. Aber erstens ist dieser Schritt unbedingt notwendig, wenn Sie ein glückliches und zufriedenes Leben führen wollen, und zweitens gibt es so viele tolle Menschen da draußen, die nichts lieber tun würden, als den Platz an ihrer Seite einzunehmen.
 

Zwei Wege, um ein erfolgreiches Team zusammenzustellen

Aber wie gelingt es nun am besten, die Menschen in ihr Leben zu ziehen, die perfekt in Ihr Team passen würden. Grundsätzlich geschieht dies auf zwei verschiedene Arten. Zum einen können Sie diese Auswahl sehr bewusst treffen. Wer inspiriert Sie, ist ein Vorbild oder ist bereits dort, wo Sie noch hinmöchten? Suchen Sie nach Wegen, mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen, aber tun Sie das bitte niemals mit einer Anspruchshaltung. Erfolgreiche Menschen geben zwar in der Regel sehr gerne, haben aber meist wenig Zeit und noch weniger Lust, dass ihre Gehirne und Herzen von Unbekannten angezapft werden. Fragen Sie sich stattdessen: „Was kann ich für diese Menschen tun, wie kann ich ihnen behilflich sein oder wie kann ich sie unterstützen?“  Entscheidend ist dabei die Reihenfolge. Erst einmal geben, ohne etwas dafür zu erwarten. So entsteht eine Beziehung, die dann wachsen und sich sogar zu tiefen Freundschaften entwickeln kann.
 
Der zweite Weg, eine Vielzahl von positiven, lebensbejahenden und wertschätzenden Menschen in ihren inneren Zirkel zu ziehen ist das stete persönliche Wachstum. In jeder einzelnen Entwicklungsstufe wird sich ihr Umfeld entsprechend anpassen. Sie werden neue Freunde, Kollegen und Geschäftspartner anziehen, während alte sich verabschieden.Das ist der Lauf der Dinge, und ich bin immer wieder fasziniert, wie stark das innere Wachstum und das äußere Umfeld korrelieren. 
 

Gelebter Teamspirit: Andere Menschen groß machen

Doch ob Sie sich nun aktiv auf die Suche nach einem Team machen, der Sie in ihrer Einzigartigkeit und ihrem ganz individuellen Weg unterstützt, oder ob dies als Resultat ihrer Persönlichkeitsentwicklung geschieht, ich empfehle ihnen, den Blick nicht nur in der Einbahnstraße von innen nach außen zu richten und sich nur mit Menschen zu umgeben, die ihnen vermeintlich nutzen können. 
 
Machen Sie einen Unterschied. Behandeln Sie ihr Umfeld wertschätzend und achtsam. Seien Sie für Ihre Freunde, Kollegen und Geschäftspartner da. Und vor allem: Machen Sie die Menschen groß. Fungieren Sie als Mutmacher und seien Sie das Licht in einem häufig doch eher dunklen Alltag. Oder auf den Punkt gebracht: Machen Sie andere Menschen groß und Sie werden selber größer.
 
Nicht nur werden Sie durch diese Haltung viele spannende Persönlichkeiten in ihren Inner Circle ziehen, sondern zusätzlich auch noch einen dramatischen Anstieg an Happiness, Erfüllung und Zufriedenheit erfahren. Der amerikanische Schriftstellers William Arthur Ward hat dies wunderschön zusammengefasst: „Wenn wir uns auf den Weg machen das Beste in anderen zu entdecken, werden wir unweigerlich das Beste in uns selbst hervorbringen.“ Wie wahr, denn niemand gewinnt alleine, und Success ist immer das Ergebnis eines Teams, das voller Leidenschaft einer gemeinsamen Vision folgt.
 

Erfolgsfaktor Teamspirit in Unternehmen und Organisationen

„Ilja, es ist so: Ich bin wirklich sehr offen für neue Ideen und würde am liebsten mehrere Ziele auf einmal angehen. Aber meine Kollegen sind einfach veränderungsresistent und blocken jeden meiner Vorschläge immer sofort ab. Es ist einfach frustrierend, was soll ich nur tun?“ Egal, ob ich von meinen Kunden für eine Keynote, einen Change-Workshop oder ein Business Coaching gebucht werde, diesen oftmals von großer Frustration geprägten Hilferuf höre ich häufiger als mir lieb ist. 
 
Dabei spielt die Größe der jeweiligen Organisation keine Rolle, denn ich höre Sätze wie diesen sowohl in Kleinbetrieben, mittelständischen Unternehmen als auch in internationalen Konzernen. Und zwar von Menschen aller Hierarchieebenen. So klagen Mitarbeiter über ihre Chefs, die Chefs über ihre Mitarbeiter und die Kollegen aus dem Marketing über den Verkauf und die Verwaltung.
 
Das Ergebnis: Es entsteht eine Unternehmenskultur, die von gegenseitigem Misstrauen, Schuldzuweisungen und Innovationsfeindlichkeit geprägt ist. Ein Teufelskreis entsteht, denn wenn Menschen mehr gegeneinander als miteinander arbeiten, dann führt das unweigerlich zu mangelnder Leistungsbereitschaft, fehlender Kundenorientierung und damit schlussendlich zu sinkenden Umsätzen.
 
Tja, und wenn eine Firma dauerhaft mit fehlenden Gewinnen zu kämpfen hat, dann wird man schnell nervös und versucht entsprechend gegenzusteuern. Das sieht dann meist so aus: Die Chefetage, das HR Department oder eine externe Berateragentur erinnern sich an die alte Weisheit von Management Vordenker Peter Drucker, der so treffend feststellte, „dass die richtige Kultur die Strategie zum Frühstück isst.“ Und dann wird beschlossen, dass die Unternehmens-DNA dringend einer Renovierung oder gleich einer ganzen Neuausrichtung bedarf. 
 

Der Mensch im Mittelpunkt von Change Management

Grundsätzlich ist dieser Fokus auch vollkommen richtig, denn eine Kultur der Innovation, der Offenheit und des Muts zu neuen Wegen schlägt jede noch so ausgetüftelte Business Strategie um Längen. Denn eines ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Wenn Sie gut sind, dann werden Ihre Konkurrenten alles kopieren. Ihre Produkte. Ihre Preise. Möglicherweise sogar ganze Marketingideen. Doch sie werden niemals in der Lage sein, Ihre Kultur zu kopieren. Weil diese einzigartig ist. 
 
Es lohnt sich also, eine Veränderungskultur zu etablieren, die von jedem einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen geteilt und gelebt wird. Auf diese Weise wird der Umgang mit Shift nicht zu einem notwendigen Übel, sondern zu einer selbstverständlichen Haltung, die sich am Ende des Tages positiv auf Ihre Umsätze, Kundenzufriedenheit und Profitabilität auswirken wird.
 

Niemand gewinnt alleine: Kultur isst Strategie zum Frühstück

Ja, es sind immer die Menschen, die den entscheidenden Unterschied machen. Im positiven, wie im Negativen. Doch die Umsetzung dieser Erkenntnis sieht dann in der Praxis meist so aus, dass man die Entwicklung einer modernen Unternehmenskultur als oberste Priorität festlegt, große Plakate mit den neuen Values der Firma an die Wände hängt und entsprechende Schulungsmaßnahmen in der gesamten Organisation ausrollt. Und dann wird trainiert. Das Verhalten gegenüber Kunden, die interne Art und Weise der Kommunikation oder auch die Veränderung der eigenen Einstellung zum Job. Das Ergebnis ist allerdings meist ernüchternd, denn bis auf wenige Ausnahmen bleibt auch nach einem abgeschlossenen Rollout solcher Schulungsmaßnahmen alles beim Alten.
 
Der gute, alte Menschenverstand sagt uns auch sehr deutlich, woran das liegt. Motivation, Begeisterung oder Leidenschaft für den eigenen Beruf sind alles Eigenschaften, die von innen nach außen wirken. Sie sind mit unserem Charakter und unserer Persönlichkeit untrennbar verknüpft. Aus diesem Grund lassen sie sich weder durch einen externen Trainer überstülpen, noch durch entsprechende Seminare schulen. Und so bleibt ein frustrierter und unmotivierter Mitarbeiter auch nach dem besten Verhaltenstraining immer noch ein frustrierter und unmotivierter Mitarbeiter. 
 
So sehr wir es uns manchmal auch wünschen würden, es ist schlichtweg unmöglich andere Menschen zu verändern. Ein bestehendes Team zu motivieren und für anstehende Veränderungen zu begeistern ist daher ein schwerer und meist auch kostspieliger Weg. Viel einfacher ist es, von Anfang an gleich die richtigen Menschen auszuwählen, die sich mit den eigenen Werten, Zielen und Zukunftsvisionen identifizieren. Dies setzt natürlich voraus, dass man sich der Unternehmens-DNA, den wichtigsten Werten und der eigenen Identität bewusst ist, denn nur dann kann man diese prägenden Eigenschaften auch nach Innen und Außen kommunizieren.
 

Mitarbeiterorientierung kommt vor Kundenorientierung

Immer mehr Unternehmen begreifen die Wichtigkeit der Unternehmenskultur und behandeln ihre Mitarbeiter als das, was sie sind: Als Erfolgsfaktor Nummer eins auf dem Weg in eine von Veränderung und Wandel geprägte Zukunft. Was auf den ersten Blick etwas exotisch anmuten mag, ist bei genauerer Betrachtung alternativlos. Um das zu begründen, möchte ich Ihnen eine These vorstellen:
 
In den Märkten von Morgen wird die Mitarbeiterorientierung wichtiger sein als die Kundenorientierung.
 
„Moment mal Ilja, habe ich das gerade richtig verstanden?“ Okay, ich bin mir bewusst, dass dieser Satz mit hoher Wahrscheinlichkeit das genaue Gegenteil von dem ist, was Sie bisher gehört, gelesen und möglicherweise sogar umgesetzt haben. Denn der Konsens im Business ist nach wie vor: Der Kunde ist König. Und da ist auch eine Menge dran, denn der Kunde sollte immer im Mittelpunkt sämtlicher unternehmerischer Anstrengungen stehen, schließlich sorgt er mit seinem Geld dafür, dass wir auch morgen noch etwas zu Essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf haben. 
 
Trotzdem sollten Sie immer Ihre Mitarbeiter an die erste Stelle setzen. Erst dann kommen Ihre Kunden, Geschäftspartner und Aktionäre. Je klarer Sie Ihre Erwartungen, Werte und Ansprüche formulieren, desto besser kann sich ihr Team mit der Unternehmenskultur identifizieren. Das ist entscheidend, denn heutzutage muss ein Job einfach mehr bieten als nur das monatliche Gehalt und sechs Wochen Urlaub im Jahr. Menschen lechzen heute nach Bedeutung, einem tieferen Sinn und dem Gefühl, einen Unterschied machen zu können. 
 
Denken Sie immer dran: Das Team ist heilig. Und genau so sollten Sie ihre Mannschaft auch behandeln. Sorgen Sie für eine hohe Wertschätzung, für eine Atmosphäre, in der Ihre Mitarbeiter wachsen können und geben Sie jedem einzelnen Menschen die Chance, seine Talente, Stärken und Ideen einbringen zu können.
 

Ein echtes Team erfordert Zeit, Commitment und modernes Leadership

Der letzte Satz ist besonders wichtig, denn ein guter Chef ist in der Lage, ein Team für eine größere Vision zu begeistern, und es gleichzeitig jedem einzelnen Menschen auf dem Weg dorthin zu ermöglichen, als Persönlichkeit zu wachsen, und seine eigenen Träume zu verwirklichen. Ja, das bedeutet selbstverständlich, dass Sie Veränderung vorleben, als Vorbild vorangehen und bereit sind, bedingungslos zu geben. Sie finden das ungerecht? Mag sein, aber was wäre die Alternative? 
 
Nehmen Sie sich einfach ein Beispiel an der Sonne. Sie setzt ihre ganze Kraft dafür ein, sämtliche Sonnenstrahlen nach außen zu schicken, ohne jemals einen einzigen davon selber abzubekommen. Doch sie erhält etwas viel Größeres zurück. Sämtliche Pflanzen auf der Erde wenden sich ihr zu und orientieren sich an ihr. So funktioniert modernes Leadership, das sich an den Bedürfnissen der Zukunft ausrichtet. Denn eines sollte mittlerweile auch die letzte Führungskraft verinnerlicht haben. Die Zeit der Bosse ist endgültig vorbei ist. 
 
Heutzutage ist das oberste Gebot, jeden einzelnen Menschen bei seinen individuellen Bedürfnissen abzuholen, ihn gleichzeitig zu fordern und zu fördern. Auf diese Art und Weise entstehen die berühmten verschworenen Teams, die gemeinsam durch dick und dünn gehen und vermeintliche Wunderdinge vollbringen. Dabei ist es nichts anderes als das natürliche Resultat, wenn Menschen in einer wertschätzenden Atmosphäre ein gemeinsames Ziel verfolgen, und ihr persönlicher Beitrag dazu eine tiefe Bedeutung hat.
 
Tja, und so führt eine solche Philosophie am Ende des Tages eben doch zur denkbar besten Kundenorientierung, denn wenn Ihre Mitarbeiter gerne, mit einer hohen Motivation und viel Spaß zur Arbeit kommen, dann steigt die Zufriedenheit und damit die Leistung. Dies sorgt dafür, dass auch Ihre Kunden und Geschäftspartner mit einer ganz anderen Einstellung behandelt werden. 
 
Und all das gilt nicht nur fürs Business, sondern immer, wenn eine Gruppe von Menschen zusammenkommt. Für den Sportverein, die Arbeitsgruppe an der Uni und natürlich auch für das wichtigste Team der Welt, die Familie. Lassen Sie es wieder menscheln. Und zwar so radikal wie möglich. Denn in den Märkten von Morgen werden diejenigen zu den Gewinnern gehören, die begriffen haben, dass ein gelebter Teamspirit der wichtigste Erfolgsfaktor von allen sein wird.
 
Wie stehen Sie zum Erfolgsfaktor Teamspirit, liebe Leserinnen und Leser? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.
 
Yours sincerely Ilja Grzeskowitz

What is success - the most important question in life

Success is not happiness! That's the chorus of the famous song by the band Kontra K from 2015. But if it's not luck, then a crucial question arises: what is success? And that's exactly what this article is about. We will take a closer look at the nature of success, attempt to define it and, of course, discuss the best way to become successful. However, I would like to start with a little journey through time.
 

Success is an asshole

„Success is an asshole!“ I slammed the sentence in my reflection's face with contempt. It was New Year's Eve many years ago. I was still Managing Director at Karstadt, and, after another transfer, freshly arrived in a new city. Despite the special day, I had worked late, as I often do, and only returned to my furnished apartment at around 7pm. I felt a certain trepidation. No wonder, as it was the first time I was to spend the new year completely alone. 
 
In a city that I hadn't chosen and where I didn't know a single person. While parties were going on everywhere, corks were popping and boisterous laughter was ringing in my ears, my evening plans were different. First a pizza from the delivery service, a six-pack of beer to wash it down, then a bit of TV watching and a toast with myself at midnight. An absolute low point in my life, because never before had I felt so lonely and empty. 
 
And this was at a time when everyone around me would have described me as very successful. No wonder, because from the outside I really was something of a high-flyer who had taken the career ladder by storm and had achieved everything that others only dreamed of. There was just one huge problem: if this was actually true, why was I so frustrated inside?
 
And suddenly my negative emotions got the better of me and I was firmly convinced: Success is an asshole. Because if you had to pay such a price for success in life, then there was no way I wanted to be successful. A little later, I went to bed depressed before throwing myself back into the hamster wheel two days later. Today, I am very grateful for that New Year's Eve, because my absolute low point was also a turning point in my life. It was as if a switch had been flipped inside me. 
 

What is success? The question of all questions

I realized for the first time that my frustration had nothing to do with external circumstances, but was entirely the result of my own Decisions that I had made over the last few years - and of course the decisions that I hadn't made. It wasn't success that was the asshole, it was just me. Because I had allowed myself to be guided by a definition of success that wasn't mine. Because I hadn't had my own story for a long time and had based myself on other people's expectations. 
 
And there was only one person who could change that. That was me. So I gave myself my word that I would change. Not just a little, but radically. To stop accepting compromises and finally do my own thing. This didn't happen overnight, because I first had to find out what I really wanted. But the seeds were sown and I am still reaping the benefits today. Because I have learned three things:
 
  1. It is never the shiny, flashy and glamorous moments in our lives that shape our character. It is the low points, because these are almost always also turning points.
  2. Dissatisfaction, defeat or frustration can be extremely powerful sources of motivation if we manage to transform these powerful emotions into productivity and a corresponding „right now“ mentality.
  3. Success is an individual thing that everyone defines differently.
 
Yes, now it's time to get down to business. Because I want to talk to you about the word I wrongly called an asshole so many years ago. No other subject has ever had so many books written, lectures given and articles published about it, and entrepreneur Darren Hardy has given it a new meaning with the Success Magazine even paid a printed tribute. 
 
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What does it actually mean to be successful?

I would like to start with a very personal question: Would you describe yourself as successful? Not so easy to answer, is it? Because success is actually much more complex than what is always sold to us in the media as a prototype. I mean the big bank account, the Rolex on the wrist, the stellar career, the Porsche in the garage, the yacht in the port of Monaco and, in general, a life characterized by luxury and status symbols. Take a look at any advertisement of your choice or walk through any shopping mall and you'll know what I'm talking about.
 
However, it is precisely this definition of success, which is fixated on external factors and recognition from other people, that is leading more and more people to chase after goals that are not their own. They follow the dictates of the zeitgeist, succumb to the temptations of the modern media world and, in doing so, imperceptibly but steadily move away from their own goals. Values, beliefs and dreams. And that makes you extremely unhappy in the long run. Because you unconsciously feel that you are living a life that is at odds with your own identity.
 

Success is more than faster higher further

After all, can success really only be measured by material things, external achievements and the attainment of socially conforming standards? Targets can you pin it down? Is it not a success if a single mother raises her three children, works two jobs at the same time and is still happy and content? Is it not a success if a family decides to live far away from the big city in an old farmhouse and become completely self-sufficient? And is it not a success if a successful lawyer gives up his career and lives on ten dollars a day as a diving instructor in Thailand, but has finally found peace of mind through this activity? 
 
These are just three examples from millions of others that clearly show one thing: Success always comes from the inside out, for example when we have put a plan into action, achieved a goal that is important to us or made a significant decision. Above all, however, success is always linked to our entire personal Change diamonds linked.
 
Because it is your identity, your values and your beliefs that ultimately determine what is really important to you in life. Of course, money and material things always play a certain role; all those people who try to persuade you that money is not important are not telling you the truth. However, it must not become an end in itself. Because the factors responsible for happiness, satisfaction and fulfillment usually lie on a completely different level.
 

Success definition

I would therefore like to ask you the same question that I asked my Coaching clients as well:
 
What success means for you?
 
It is helpful if you have some clarity about what is really important to you, what drives you and what gives your life meaning. This will be very useful to you in answering the question and I cannot emphasize enough how important deep reflection is for your personal future. Do I need to point out again that you absolutely must be radically honest with yourself? As always, the same applies here: You can fool the people around you for a while. But the person who looks at you in the mirror every morning can sense very clearly when appearance and reality are permanently out of sync.
 
So now „butter to the fish“, as they say in my northern German homeland, here are the facts: 
 
What is your personal definition of success? 
 
Is it a career in a global corporation? The dream of owning your own business? Or perhaps a harmonious family life in the country with five children, a large collection of pets and your own farm?
 
Please block out all thoughts of other people, other people's expectations or social conformity. It's your life and your satisfaction, and therefore also your definition of success. „Okay, Ilya, but I honestly think fast cars, lots of money and an international jet-set lifestyle are pretty sexy.“ Wonderful. If money and material things are important to you, then do everything you can to get as much of it as possible. But if it's something completely different, then please give these needs the space they deserve.
 

Success always comes from the inside out

I myself always enjoy the luxurious aspects of life. I collect beautiful (and unfortunately expensive) watches, I prefer to stay at the Ritz Carlton when I travel rather than in a flat-rate bed in an industrial estate and there is nothing I enjoy spending as much money on as good food in excellent restaurants. It fills me with gratitude every time that I have worked hard to be able to afford all these luxuries. But I don't need these comforts to be happy and I could always live without them. This awareness alone dramatically increases my personal freedom.
 
The better you know what is important to you, the better you can fill the word success with appropriate content. And this puts you in a position to organize your life, your job and your everyday life in such a way that you can be successful in all these areas. In order to provide you with the best possible support, I would like to give you my formula for success, which you can apply to every conceivable definition of success. But before that, I would like to share a mantra with you that has often served me well and can do the same for you. It reads: If it feels good, it can't be that bad! There's a lot to it, isn't there?
 

What success means: clarity, focus and diligence

Your own individual definition of success is the indispensable foundation for happiness and satisfaction in life. And in order to be successful in the long term and, in particular, simply to be successful, we now want to fill the abstract concept of success with life and transform it into concrete results with the corresponding actions. Because the bottom line is that success comes from the consistent and constant repetition of supposedly small things. And that is why my very personal formula for success is:
 
 
Success = clarity x focus x diligence 
 
Genuine and sustainable success is always the result of these three factors. It starts with a deep clarity about what is important to you. This is followed by an unconditional focus on the necessary factors. And if you then combine these two qualities with hard, motivated and, in particular, long-term work, then success will almost inevitably follow. So let's take a closer look at the individual components of the success formula.
 

What is success? Clarity as a success factor

As children, we often played cowboys and Indians. We all had our own preferences as to which role we wanted to play in our afternoon activities. However, we didn't have much choice back then, simply because we didn't have the right role models. So some of us usually played the Apache chief Winnetou, while others preferred to be Marshal Matt Dillon, the protagonist from the cool series „Smoking Guns“. 
 
These days, superheroes are a dime a dozen (my favorites are definitely Batman, Ironman and Rocket the raccoon from Guardians of the Galaxy), and when I watch my kids play, it's not so much about which role they want to take on, but a completely different question: „Which superpower would you like to have?“
 
Their eyes regularly light up at the answers that follow. Mind reading, invisibility, time travel, speed, flying or the ability to move objects using only the power of thought are just some of the things that children today wish for. How would you answer me? What would be your favorite superpower? My choice will probably surprise you, because I would choose clarity. 
 
No other quality is so crucial when it comes to leading a fulfilled and satisfied life. And clarity is also essential for our individual definition of success. Only when you know what you want, what is important to you and what really makes you happy - and of course what you don't want, what is not important to you and what makes you unhappy - can you make the necessary decisions to get it.
 
The bottom line is that your own level of clarity stands and falls with the answer to the question of what really counts in life and what exactly you expect from it. And then there is a special domino effect that fascinates me time and time again. I have been able to marvel at it myself, but also in my work with my clients. Clarity leads to more commitment in the first step, because the increased awareness of your own values and what you really want is naturally also noticeable in your own communication. 
 
You make faster, more comprehensible decisions and give people around you guidance. This increases your charisma and ultimately the impact you achieve in different areas of life.
 
Clarity => Commitment => Effect
 
But the clarity also has another, also very important side effect. The Americans like to refer to this as Skin in the Game, and the term can best be translated as commitment. Incidentally, I searched for a long time, but I couldn't think of a German word that would even come close to describing the meaning of commitment. So please forgive me for the Anglicism. But you know what I'm getting at, don't you? 
 
Because if something is really important to you, you will do everything you can to make it happen. You invest time, energy and money. You go the extra mile and persevere when you come up against headwinds or your original Motivation something wears off. No matter what you plan to do, please always make sure that you Skin in the Game that it is really important to you.
 
Your motivation is wearing off? Ask yourself: Do I have enough skin in the game?
 
I regularly observe the effects this can have at my own seminars and events (e.g. my certified coaching training). Sometimes I offer discounted tickets or even invite someone - I do this for people who are at the start of their career or are going through a difficult financial phase. However, with this group of participants, I regularly find that although people start the courses with great ambitions, they usually fail to put them into practice. 
 
This is completely different for participants who have paid the full participation fee. Here, words are usually followed by deeds. Because these people Skin in the Game have. Because they have invested a considerable amount of money in themselves and have massively raised their own standards as a result. Clarity therefore not only leads to more commitment and a high impact, but ultimately also to increased implementation competence.
 

What is success? Focus as a success factor 

Now that you have worked on your clarity, it is time to bundle your strengths and align your focus. Concentrate on what really moves you forward and not get distracted and bogged down with unimportant things. I recommend the metaphor of heaven and hell. What is behind it? It's quite simple. The exclusive focus on two areas: On the one side is heaven. 
 
By this I mean everything related to your dreams, your vision and your strategy. You could also call it working on your company or your life. To build a mnemonic bridge, you can also think of castles in the air that are so huge that there is only room very high above them. Well, and then of course there's hell. By that I mean the hard work, the doing and the concrete implementation of the strategy you developed in heaven. 
 
Please don't be confused by the negative meaning of the word hell, but I chose the term because it is the antidote to heaven. And if we're honest, focusing on the three oft-cited letters T, U and N can sometimes feel a bit like hell, can't it? That's the notorious price we have to be prepared to pay. (I then like to imagine the voice of Wolfgang Petry in my head, belting out „Hell, hell, hell“ at the top of his voice, and I'm back in a positive frame of mind. Definitely try it out!)
 
Success lies in heaven or hell. Anything in between will only distract you.
 
Whatever your specific goals and plans are, always ask yourself: am I in heaven or hell? In other words: from now on, only use your three most important resources - time, energy and money - for tasks that are directly related to these two areas - i.e. either your vision, your strategy or the development of great ideas - or for the concrete realization of your goals. Implementation of these things. 
 
Everything in between should either be delegated or left alone. Because the tasks that are between heaven and hell may keep you wonderfully busy, but the bottom line is that they are just a distraction that is not productive and does not bring you any closer to your goals. So adjust your focus. Your success will thank you for it.
 

What is success? Success factor diligence

I would like to share three of my most deeply held beliefs with you: „No pain, no gain“, „Fortune favors the hard-working“ and „In the long run, hard work always beats talent“. Because I believe in nothing more than good old hard work. „But Ilja, that's really outdated now, because in times of digital change, it's much more important to work smart, isn't it?“ I hear this objection regularly. And yet I stand by my statement. Because everyone works smart today. Me too, by the way. Because it's simply an absolute basic requirement, but by no means a distinguishing feature. And because that's the case, hard work pays off after all.
 
Work smart and hard. This rare combination automatically gives you a unique selling point.
 
This brings us to the third factor of the success formula, namely diligence. If you know what is important to you and put all your focus on these things, then it depends on how intensively and, in particular, over the long term you get involved. And not just once, but again and again. Even on days when you don't feel like it.
 
When you are struggling with a setback. When you would like to give up everything. In all these situations, diligence helps you to keep going. One of my great idols, the Terminator Arnold Schwarzenegger himself, said this in his famous „Six Rules of Success Speech“ perfectly summed up with two legendary sentences:
 
„You can't climb the ladder of success with your hands in your pocket“ and „While you are taking a nap, somebody else is working his butt off“.
 
In translation, this means „You can't climb the ladder of success with your hands in your pockets“ and „While you're taking a nap, someone else is working their butt off“. There's nothing more to add. No success without hard work. It's as simple as that.
 

Success is individual. And it always is.

These were the three factors of the success formula. Clarity. Focus. And diligence. Let these qualities become an integral part of your attitude to life and success will inevitably follow in all areas of your life. Of course, this does not mean that things will become easier from now on or that everything will happen by itself. On the contrary, you will continue to make mistakes, experience setbacks and struggle with defeats. 
 
But you will grow from these challenges and become better. And that is perhaps the greatest success of all. However, the more confidence you have in yourself, the more the whingers, know-it-alls and naysayers will come crawling out of their holes. It will therefore be crucial for your personal satisfaction that you dare to do your thing even more. 
 
Let's come to the last question of the article, dear readers: What is success for you? I look forward to your comments...

Develop implementation skills: Finally get into action

Warum scheitern eigentlich so viele Veränderungen? Der Grund ist so einfach wie tragisch: Es ist die mangelnde oder komplett fehlende Umsetzungskompetenz. Denn viele Menschen sind zwar Planungsriesen, dafür aber Umsetzungszwerge. In diesem Artikel wollen wir uns daher dem Thema Umsetzung widmen. Mein Ziel dabei ist es, Ihnen Lust aufs Umsetzen, aufs Machen, aufs Handeln und auf Tun zu machen, damit Sie den Erfolg erreichen können, den Sie verdienen. Klingt das gut? Dann lassen Sie uns am besten direkt loslegen.
 

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

In meinem allerersten eigenen Büro hatte mein Vorgänger ein großes Poster aufgehängt, auf dem ein einziger Satz zu lesen war: „Erfolg hat drei Buchstaben: T – U – N“. Anfänglich hatte ich diesen Worten nicht viel Bedeutung beigemessen, aber im Laufe der Zeit begriff ich immer mehr, wie viel Wahrheit doch darin steckte und machte den Satz zu meiner ganz persönlichen Lebensphilosophie.
 
Denn während meiner Karriere – erst als Geschäftsführer im Handel und heute als Keynote Speaker in der Change Leaders Academy – lernte ich die unterschiedlichsten Menschen kennen, die mit den besten Voraussetzungen ausgestattet waren. Sie waren klug, motiviert und hatten oftmals auch ein klares Ziel vor Augen. Doch irgendwie gelang es ihnen nicht, den Schritt von der Planung zur Umsetzung zu machen. Obwohl Sie bereits unendlich viel Zeit mit der einer intensiven Vorbereitung und umfangreichen Recherche verbracht hatten, überkam Sie regelmäßig kurz vor dem Start der geplanten Umsetzung das Gefühl, doch noch nicht ausreichend geplant zu haben, noch nicht gut genug vorbereitet zu sein und noch mehr recherchieren zu müssen.
 

Aufschieberitis als Grund, nicht in die Umsetzung zu kommen

Kennen Sie nicht auch solche Menschen aus ihrem Umfeld, die voller Motivation und mit umfangreichen Fähigkeiten am Startblock stehen und dann doch nicht loslaufen, weil Sie sich nicht gut genug vorbereitet fühlen? Die Weltmeister der Planung sind, aber was die Umsetzung angeht, maximal in der Kreisklasse spielen? Die Begründungen sind immer die gleichen. Sie warten auf eine bessere Gelegenheit, auf einen besonderen Anlass oder müssen sich noch eine weitere Fähigkeit aneignen. Man spricht in diesen Fällen auch von Prokrastination oder von der sogenannten Aufschieberitis. Der erste Schritt wird dabei so lange verschoben, bis er schließlich gar nicht mehr gegangen wird. Denn das große Problem beim Warten auf den einen besonderen Moment ist, dass es ihn nicht gibt.
 
Was immer Sie auch vorhaben, Sie können davon ausgehen, dass Sie nie ausreichend vorbereitet sind und dass Sie immer mit irgendwelchen unvorhergesehenen Herausforderungen konfrontiert sein werden. Oder wie der beste Golfer aller Zeiten – Tiger Woods – es einmal ausdrückte: „Die Gelegenheit, einen entscheidenden Schlag unter perfekten Bedingungen durchführen zu können, kommt so gut wie nie vor“. Wichtig ist, dass Sie den Mut haben, zu handeln und Fehler zu machen. Denn wenn Sie Probleme als Weckruf für Ihre Kreativität betrachten, dann werden Ihnen  schnell die optimalen Ideen und Lösungen einfallen. Man sagt, dass Wiederholung die Mutter allen Lernens ist. Ich möchte diese Aussage gerne noch dahingehend ergänzen, dass Umsetzen, Handeln und Machen die Väter des Erfolgs sind.
 

Umsetzen – Machen – Handeln – Tun

In diesem Artikel wollen wir uns daher mit einem entscheidenden Faktor erfolgreicher Shift beschäftigen: Der Umsetzung. Denn ohne Handeln keine Ergebnisse. Ohne Machen kein Erfolg. Ich möchte Sie gerne inspirieren, ins Handeln zu kommen und Ihre neu gewonnene Umsetzungskompetenz so oft wie möglich praktisch auszuprobieren. Ich möchte Sie dabei unterstützen, zum Umsetzungsweltmeister zu werden und dadurch ihre Lebensqualität zu erhöhen. Und ich möchte Sie dazu anregen, sich die Firmenphilosophie von Southwest Airlines anzueignen, dessen CEO Herb Kelleher den Leitsatz prägte: „We have a strategic plan. It´s called doing things!“.
 
Wenn Sie das Handeln nicht nur als notwendiges Übel zur Umsetzung, sondern als strategische Ausrichtung betrachten, dann sind Sie auf dem besten Weg, ein Macher zu werden. Und  dadurch wird dann der Punkt „Handeln“ nicht nur die Brücke zwischen ihren Ideen und ihrem individuellen Erfolg, sondern auch gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil ihrer Attitude.
 

Werden Sie zum Umsetzungsweltmeister

Richtig erfolgreiche Menschen sind echte Macher und bei allen langfristigen Visionen und Zielen immer handlungsorientiert. Während andere noch planen, sich vorbereiten und zweifeln, haben sie längst die ersten Schritte getan und sind damit ihrem Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Damit wir uns richtig verstehen, gute Planung und eine solide Vorbereitung sind natürlich extrem wichtig und auch notwendig, allerdings sollten sie auch immer nur genau einen Zweck erfüllen, nämlich die Umsetzung zu erleichtern und einfacher zu gestalten. Legen Sie also Ihren Schwerpunkt ab sofort auf die Phase zwei und fangen Sie an.
 
Machen Sie sich dabei die 24-Stunden-Regel zunutze und kommen Sie Ihrem Ziel noch heute ein gewaltiges Stück näher. Denn wenn Sie den ersten Schritt nicht innerhalb dieser Zeitspanne gehen, ist die Wahrscheinlichkeit riesengroß, dass Sie es auch danach nicht mehr tun werden und ihn immer wieder verschieben, bis Sie schlussendlich am Sankt Nimmerleinstag angelangt sind. Lassen Sie also Ihr Ziel so intensiv wie möglich vor Ihrem geistigen Auge erscheinen und dann gehen Sie den ersten Schritt. Ein paar Ideen gefällig? Here we go:
 

Umsetzungskompetenz entwickeln: Eine (unvollständige) Ideenliste

  • Setzen Sie eine langgehegte Idee noch HEUTE um
  • Schreiben Sie Ihren Businessplan für die neue Firma neu HEUTE (zum Beispiel, anstatt abends auf der Couch vor dem Fernseher zu hocken)
  • Erstellen Sie sich Ihren persönlichen Plan auf dem Weg zu finanzieller Freiheit und beginnen Sie HEUTE mit dem Investieren und Sparen, selbst wenn es sich dabei nur um ein paar Euro handelt
  • Setzen Sie Ihr Wissen zum Thema Ernährung um, und kochen Sie sich HEUTE ABEND ein gesundes und wohlschmeckendes Essen
  • Hören Sie auf, Ausreden zu suchen und gehen Sie HEUTE ins Fitnessstudio, in den Wald oder aufs Laufband und fangen an, zu trainieren
  • Machen Sie HEUTE den Anruf, den Sie schon so lange vor sich herschieben
  • Reden Sie HEUTE mit dem Menschen, dem Sie schon so lange etwas sagen wollten
  • Beginnen Sie HEUTE voller Motivation und Spaß den Rest Ihres Lebens
 
Oft werde ich gefragt, wann der perfekte Zeitpunkt sei, die Phase 1 (Planung, Vorbereitung und Recherche) durch Phase 2 (Umsetzung und Handeln) zu ersetzen. Das große Geheimnis ist hierbei, dass es kein Geheimnis gibt. Genauso wenig wie den perfekten Zeitpunkt. Denn es wird immer Dinge geben, die Sie nicht bedacht haben. Es werden Probleme auftauchen, auf die Sie nicht vorbereitet sind. Und es wird viele Fähigkeiten geben, die Sie noch lernen müssen. Entscheidend ist ausschließlich, dass Sie anfangen und ins Handeln kommen.
 
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In die Umsetzung kommen: Schritt für Schritt Richtung Ziel

Ich werde nie vergessen, wie ich am sechsten Geburtstag meiner Tochter mit über zehn Kindern eine Schatzsuche auf einem Bauernhof bei uns um die Ecke durchgeführt habe. Ich hatte eine große Kiste mit vielen Schätzen und vor allem Süßigkeiten unter einer Bank vor einem alten Schuppen versteckt und dann eine schön zerknitterte Schatzkarte erstellt, auf der die Kinder ablesen konnten, welchen Weg sie gehen mussten, um aus unserem Partyraum im Hauptgebäude zum Ziel zu gelangen. Da es schon dunkel war, habe ich jedes Kind mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet, sodass die Gruppe den auf der Schatzkarte eingezeichneten Weg leichter finden konnte. 
 
Aber trotz der hellen Taschenlampen hatten die Kinder Angst, sich auf den Weg zu machen. Denn der Strahl des Lichts leuchtete nicht weiter als fünf Meter, und dahinter war es so richtig dunkel und unheimlich. Also griff ich zu einem kleinen Trick und erklärte den kleinen Steppkes, dass wir immer nur so weit laufen würden, wie der Strahl der Taschenlampe leuchtete. Dort blieben wir dann stehen, konnten das Licht neu ausrichten und wieder ein Stück weiter sehen. Mit dieser Taktik schafften wir es, den ganzen dunklen Weg bis zur Schatzkiste zurückzulegen. Dort angekommen war die Freude natürlich riesengroß, und die Kinder machten sich wie echte Piraten über die erbeuteten Schätze her.
 
Wichtig ist, dass Sie loslaufen und ins Handeln kommen. Ein Schiff, das im Hafen vor Anker liegt, wird niemals seine wahre Bestimmung leben können. Und auch ein Flugzeug wurde dazu entworfen, in der Luft zu fliegen, und nicht auf dem Boden zu parken. Natürlich ist jeder Weg auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden, und Sie wissen am Anfang auch nicht genau, was Sie im Laufe der Zeit an Herausforderungen meistern müssen. Aber wenn Sie immer nur so weit laufen, wie das Licht der Taschenlampe leuchtet, dann sehen Sie jederzeit, wohin Sie treten und welche Hindernisse auf dem Weg auf Sie warten.
 
Es macht überhaupt keinen Sinn, sich bereits im Vorhinein Sorgen zu machen, was alles passieren kann, wenn Sie ins Handeln kommen. Aber zwei Dinge sind so sicher wie die Sonne, die jeden Morgen im Osten aufs Neue aufgeht: Sie werden auf ihrem Weg mit Schwierigkeiten, Problemen und Herausforderungen konfrontiert werden. Und Sie werden eine Lösung finden, wenn es soweit ist. Vertrauen Sie mir und vor allem sich selbst.
 

Ins Handeln kommen: Keine Angst vor dem ersten Schritt

Wenn ich in meinen Lectures, Seminaren and Business Coachings die Menschen dazu animiere, ins Handeln zu kommen und sich auf den Weg zu machen, höre ich regelmäßig einen bestimmten Einwand: „Das ist ja alles schön und gut, Ilja, aber ich habe ein wenig Angst, was mich alles auf dem Weg erwarten könnte. Kannst Du mir denn eine Garantie geben, dass ich am Ende auch wirklich erfolgreich sein werde?“ Natürlich kann ich dieses Versprechen nicht geben. Dafür kann ich Ihnen aber etwas anderes garantieren: Wenn Sie Ihre Träume leben, Ihre Visionen verwirklichen und Ihre Ziele erreichen wollen, dann müssen Sie den ersten Schritt tun.
 
Ich kann Ihnen auch eine weitere Sache versichern, es ist vollkommen normal, wenn Ihnen ein wenig mulmig zumute ist, wenn Sie an eine geplante Veränderung denken. Dies ist ganz normal und hängt damit zusammen, dass alles Neue immer außerhalb ihrer jetzigen Comfort zone liegt. Wichtig ist nur, dass Sie sich nicht zu sehr davon lähmen lassen, sondern ihre ängstlichen Gefühle in Motivation und Antrieb transformieren.
 
In der Fantasy Saga A Song of Ice and Fire von George Martin lernt Arya Stark, eine der Hauptfiguren, als junges Mädchen von ihrem Mentor während ihrer Ausbildung zur Schwertkämpferin eine Lektion, die sie ihr gesamtes weiteres Leben begleiten und beeinflussen sollte: Fear cuts deeper than swords. Furcht hinterlässt tiefere Wunden als ein Schwert.
 
Diese Tatsache hatte während meiner Kindheit auch meine Mutter begriffen, als sie an unserem Haus ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht vor dem bissigen Hund“ anbrachte. Die Leute, die uns besuchten, waren immer ganz erstaunt, denn unser Beagle-Mischling war wohl so ziemlich das harmloseste Tier welches man sich vorstellen konnte. So ein kleiner Hund würde doch wohl niemals einen Einbrecher abhalten. Aber meine Mutter erwiderte auf diesen Einwand immer das Gleiche: Der Hund nicht, aber das Schild sehr wohl. Fear cuts deeper than swords.
 

Umarmen Sie die Unsicherheit: Dann klappt’s auch mit der Umsetzung

Nichts ist so sicher wie die Tatsache, dass Shift immer unsicher ist. Sie begegnet ihnen überall und jeder Mensch hat Angst davor. Der eine mehr und der andere weniger. Und gute Ergebnisse, das Erreichen von Targets und das Leben ihrer Träume erfordert nun mal Veränderung. Begreifen Sie die damit einhergehenden Gefühle also als einmalige Chance zu wachsen, und umarmen Sie jede sich bietende Gelegenheit.
 

Machen Sie sich einfach bewusst, dass Sie ohnehin nicht jeden Umstand und schon gar nicht Ihre Mitmenschen kontrollieren können. Was Sie aber sehr wohl beeinflussen und damit auch kontrollieren können, ist ihr Mindset. Sie können also voller Selbstvertrauen in sich und ihre Fähigkeiten den ersten Schritt machen und sich auf alles freuen, was danach kommt. Rahmen Sie sich den folgenden Satz am besten ein und hängen Sie ihn irgendwo auf, wo Sie ihn jederzeit sehen können, denn er fasst die Ideen dieses Artikels über Umsetzung, Handeln und Machen auf eine wunderbare Art und Weise zusammen:

Sie müssen nicht großartig sein, um anfangen zu können. Aber Sie müssen anfangen, um großartig werden zu können.

Warum Umsetzung so häufig scheitert

Die meisten Menschen scheitern beim Erreichen ihrer Ziele vor allem daran, dass Sie von vorneherein davon ausgehen, zu scheitern oder nicht gut genug zu sein. Lassen Sie das bitte nicht zu und entwickeln Sie ein positives Mindset, das Sie in die Lage versetzt, Ihre persönliche Definition von Erfolg nicht nur zu planen, sondern insbesondere zu erwarten und schlussendlich auch umzusetzen. Trennen Sie sich dabei vor allem von dem Gedanken, sofort perfekt sein zu müssen und denken Sie immer daran, dass sich viele Dinge auf dem Weg von ganz alleine regeln werden. 
 
Was auch immer Sie vorhaben, es ist immer besser, 100-mal etwas auszuprobieren und komplett in den Sand zu setzen, als auf den einen perfekten Versuch zu warten, der wahrscheinlich sowieso nie kommen wird. Warum dies so ist? Ganz einfach, weil Sie dabei handeln und lernen. Und von mal zu mal besser und erfahrener werden.
 
Vor ein paar Jahren war ich im Rahmen einer gemeinsamen Reise mit Berliner Unternehmern in Lappland, wo wir eines Nachmittags die Gelegenheit hatten, mit einem finnischen Rennfahrer in einem Stockcar auf einem zugefrorenen See ein paar Runden zu drehen. Schon beim Zuschauen wurde mir ein wenig mulmig, denn der Wagen reagierte auf dem rutschigen Untergrund ziemlich zufällig und unberechenbar. Doch der bärtige Fahrer gab mir vor meiner Fahrt mit einer Seelenruhe einen Ratschlag mit auf den Weg, der für mich seitdem eine wundervolle Metapher für das Erreichen von Zielen und das Gehen von Wegen geworden ist.
 
Er sagte mir damals folgendes: „Pass jetzt gut auf und bleib so locker wie möglich. Es gibt auf diesem See so viele Unebenheiten, Steine und Hindernisse, die Du nicht sehen kannst, weil Sie vom Schnee verdeckt sind. Du wirst Sie erst bemerken, wenn es soweit ist. Dann wird der Wagen ausscheren und du musst sofort reagieren. Du wirst in dem Moment auf jeden Fall unvorbereitet sein und musst darauf vertrauen, dass du die Situation auf jeden Fall lösen wirst. Konzentrier dich daher nur darauf, was du erreichen willst und wo du hinfahren willst.  Leg den Fokus auf das Ziel und nicht darauf, wovor du Angst hast. Und nun fahr endlich los und hab´ den Spaß deines Lebens!“
 

Umsetzungskompetenz entwickeln mit der 10.000 Stunden Regel

Ich möchte Ihnen hierzu eine Faustregel mit auf den Weg geben. Halten Sie sich genauso lange in der ersten Phase auf, bis Sie so gut vorbereitet sind, dass Sie sich sicher fühlen. Planen Sie hierfür ungefähr 20 % Ihrer Zeit ein. Und die restlichen 80 % nutzen Sie dann für die konkrete Umsetzung in Phase zwei. Dort werden Sie dann schnell feststellen, was nicht so funktioniert, wie Sie es theoretisch geplant hatten. Diese Dinge tun Sie dann nicht mehr, sondern ersetzen Sie durch alternative Handlungen. Und Sie werden ebenso schnell feststellen, was besonders gut funktioniert. Dies tun Sie dann möglichst oft und viel. Langfristig sind nämlich Disziplin, Fleiß und Umsetzungskompetenz wesentlich wichtiger als Talent oder andere Rahmenbedingungen.
  
Diese Erkenntnis ist mittlerweile sogar wissenschaftlich mehrfach untersucht und bestätigt worden. So hat der schwedische Wissenschaftler und Psychologe K. Anders Ericsson in seinem bahnbrechenden Artikel The Making of an Expert die These aufgestellt, dass auf lange Sicht nicht das Talent, sondern harte Arbeit und regelmäßiges Training über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Er untersuchte dafür die Spitzenleistungen der Elite auf den unterschiedlichsten Gebieten des Sports, der Kunst, der Wissenschaft und der Musik. Dabei stellte er fest, dass es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Intelligenzquotienten, dem Talent und der späteren Leistung eines Experten gab.
  
Um genetische und körperliche Voraussetzungen so gut es geht auszuschließen, untersuchte Ericsson u.a. die Geschichte des ungarischen Lehrer-Ehepaars Polgár, das sich Ende der 1970er Jahre aufmachte, ihre 3 Töchter seit frühesten Kindheitstagen systematisch im strategischen Spiel des Schach auszubilden und zu trainieren. Sie wollten damit beweisen, dass es möglich war, auch als Mädchen und trotz nicht optimaler Voraussetzungen in die Weltspitze vordringen zu können.
 

Die drei Phasen einer ausgeprägten Umsetzungskompetenz

Das Ergebnis sprach für sich. Im Jahr 2000 waren alle drei Töchter bereits unter den zehn besten weiblichen Spielerinnen der Welt und die kleinste Tochter, Judith, hatte es mit fünfzehn Jahren geschafft, den berühmten Bobby Fischer als jüngste Großmeisterin aller Zeiten abzulösen. Zeitgleich untersuchte Ericsson die Kindheit von über 120 Elite Performern, die auf internationaler Ebene Preise, Auszeichnungen und Wettbewerbe gewonnen hatten und kombinierte die Ergebnisse mit den Untersuchungen von über 100 führenden Wissenschaftlern, welche den Weg zum Experten auf Gebieten wie Chirurgie, Schauspielerei, Schach, Schreiben, Programmieren, Ballett, Musik, Fliegerei und vielen anderen untersucht haben. Dabei kamen Gemeinsamkeiten zum Vorschein, die sämtliche Top-Performer gemeinsam hatten:
 
1.     Regelmäßiges, strategisches und fokussiertes Training
2.     Überdurchschnittliches Coaching, Feedback und Mentoring
3.     Ein signifikant hoher Einsatz über einen längeren Zeitraum (typischerweise 10 Jahre oder 10.000 Stunden)
 
Aus diesen drei Punkten folgt eine klare Botschaft für Sie, wenn Sie auf einem bestimmten Gebiet Erfolg haben wollen. Unabhängig von Ihrer jetzigen Ausgangslage ist es für Sie möglich, innerhalb eines absehbaren Zeitpunkts zu einem Top-Performer und Experten zu werden. Das Geheimnis liegt hier zum einen im Handeln und im Trainieren. Denn je häufiger Sie etwas tun, desto erfahrener und besser werden Sie darin. Weiterhin sollten Sie sich einen guten Coach oder Mentor suchen, der Ihnen regelmäßiger und qualitativ hochwertiges Feedback gibt (übrigens steht der Autor für solche Dienstleistungen gerne zur Verfügung). Und dann müssen Sie nur noch über einen langen Zeitraum durchhalten.
 
Unser kleiner Ausflug in die Wissenschaft hat natürlich einen ganz praktischen Bezug. Denn ich möchte Sie mit diesen Erkenntnissen inspirieren und motivieren. Ihre Visionen und Ziele anzugehen und auf Ihrem ganz speziellen Gebiet zur Nummer 1 und zu einem Experten zu werden. Das Gute ist, dass es dabei weder auf ihr Talent noch auf ihre Startvoraussetzungen ankommt. Sie müssen einzig und alleine die Bereitschaft aufbringen, überdurchschnittlichen Einsatz zu zeigen und so schnell wie möglich ins Handeln zu kommen. Der Countdown zu ihrer Eliteperformance läuft. Noch 10.000 Stunden…
 

Nachhaltige Gewohnheiten in 66 Tagen entwickeln

Der Erfolg Ihrer Handlungen und Ihres Trainings hängt langfristig vor allem davon ab, wie gut Sie in der Lage sind, sich kraftvolle Habits anzueignen, die Sie jeden Tag ein Stückchen näher an Ihre Ziele und Träume bringen. Der Grund ist einfach: Eine starke Motivation lässt Sie loslaufen, aber Gewohnheiten führen Sie zum Ziel. Je tiefer diese in ihrem Unterbewusstsein verankert sind, desto stärker wirken sie und desto schwieriger sind sie zu verändern. Wenn Sie schon einmal versucht haben, Ihre Ernährung umzustellen, das Rauchen aufzugeben oder regelmäßig morgens direkt nach dem Aufstehen joggen zu gehen, dann wissen Sie, wovon ich spreche. Solange Sie sich bewusst an ihr Vorhaben halten, fällt es Ihnen leicht, das neue Verhalten zu zeigen. Aber mit der Zeit übernimmt dann ihr Unterbewusstsein wieder das Ruder, steuert ihre Handlungen automatisiert und Sie tun wieder das, was Sie gelernt und schon immer getan haben.
 
Der aktuelle Stand der Wissenschaft besagt, dass es im Schnitt 66 Tage regelmäßigen und bewussten Anwendens bedarf, bevor aus einem Verhalten eine Gewohnheit geworden ist.  Diese 66-Tage-Regel ist eine gute Faustregel, wenn Sie sich gute und zielführende Gewohnheiten aneignen wollen. So wie Sie täglich ihre Zähne putzen, unter die Dusche steigen und ihren Körper mit (hoffentlich) gesunder Nahrung füttern, so müssen Sie auch ihre Motivation, ihren Erfolg und ihre Attitude regelmäßig pflegen, füttern und ausbauen.
 
Ich möchte Sie daher zum Abschluss dieses Artikels gerne anregen, die verschiedenen Impulse für 66 Tage auszuprobieren. Sie haben dabei nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Wenn Sie damit nicht die von Ihnen gewünschten Ergebnisse erzielen, dann hören Sie einfach wieder damit auf und kehren zu ihren alten und gewohnten Verhaltensweisen zurück. Viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Sie mit riesigen Schritten ihren Zielen näher kommen und ihre Lebensqualität drastisch erhöhen werden. Und wenn Sie erst einmal 10.000 Stunden regelmäßigen Trainings absolviert haben, dann warten Spitzenleistungen und ein Platz unter den Besten Ihres Fachgebietes auf Sie.
 
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Entwickeln Ihrer ausgeprägten Umsetzungskompetenz und viel Freude beim Ernten der süßen Früchte des Erfolges.  Lassen Sie sich fortan bei jedem neuen Vorhaben nicht von Zweifeln oder Ängsten aufhalten, sondern orientieren Sie sich an dem mittlerweile legendären Werbespruch eines großen Sportartikelherstellers: „Just do it!“

Wahrnehmung – Definition, Bedeutung und Wichtigkeit 

Wenn es um erfolgreiche Shift im Leben geht, dann gibt es einen entscheidenden, aber häufig vernachlässigten Faktor: Ich spreche von der Wahrnehmung, oftmals auch als Sinneswahrnehmung bezeichnet. Und genau diesem wichtigen Teil der Kommunikation wollen wir uns in diesem Artikel widmen. Haben Sie Lust? Dann lassen Sie uns am besten direkt loslegen.

Selektive Wahrnehmung verhindert optimale Ergebnisse

Vor kurzem kam es in einer Kleinstadt zu einem Banküberfall. Insgesamt 11 Kunden waren zu dem Zeitpunkt im Schalterraum anwesend und wurden später von der Polizei als Zeugen zum Tathergang befragt. Was glauben Sie, wie viele Aussagen es im Nachhinein von dem Überfall gab, der nicht länger als 1 Minute dauerte? Richtig, es waren genau 11 verschiedene Beschreibungen, obwohl doch alle dem gleichen Ergebnis dabei waren.
 
Die Kenntnis um diese Tatsache spielt eine große Rolle im Change management, denn je detaillierter Sie wahrnehmen und je besser Sie die damit verbundenen Prozesse steuern können, desto mehr Erfolg werden Sie haben.
 

Wahrnehmung Definition: Die 5 Sinne

Grob gesagt funktioniert das Thema Wahrnehmung wie ein großer Computer. Nachdem die entsprechenden Daten eingegeben werden, verarbeitet der Prozessor diese und spuckt am Ende den entstandenen Output aus. Und genau so ist es auch bei Ihnen, bzw. ihrem Gehirn. In jeder Sekunde ihres Lebens nehmen Sie Informationen über ihre fünf Sinneskanäle auf. Sie sehen mit ihren Augen, hören mit ihren Ohren, schmecken mit ihrer Zunge, riechen mit ihrer Nase und spüren mit ihrer Haut und manchmal auch mit dem gesamten Körper. Und es gibt nicht wenige Menschen, die von sich behaupten, dass Sie über den sechsten Sinn verfügen, den Sie möglicherweise als Intuition oder Bauchgefühl bezeichnen.
 
Jetzt ist es wichtig zu wissen, dass Sie über ihre fünf Sinneskanäle nur einen Bruchteil der Informationen bewusst verarbeiten können, die den ganzen Tag über auf Sie einwirken, nämlich ungefähr fünf bis neun Einheiten gleichzeitig (Die restlichen Infos gehen natürlich nicht verloren, sondern werden zu hunderttausenden von ihrem Unterbewusstsein aufgenommen und gespeichert).
 

Wahrnehmung einfach erklärt

Diese „Daten“ durchlaufen dann in ihrem Gehirn diverse Filter (die von ihren Überzeugungen, Values, ihrer Erziehung, ihrer Kultur oder ihrer sozialen Herkunft geprägt wurden) und werden schließlich zu so genannten internen Repräsentationen des von ihnen Erlebten transformiert. Dies sind nichts anderes als innere Bilder oder Filme, die Art und Weise, wie Sie mit sich selbst sprechen, oder die Gefühle, die sie in einer bestimmten Situation haben.
 
Können Sie mir so weit noch folgen? Sehr gut. Denn die Qualität ihrer internen Repräsentationen bestimmt wiederum ihre Handlungen und damit ihre Ergebnisse im Leben. Ganz einfach zusammengefasst lautet die Schlussfolgerung dieses Wahrnehmungsprozesses wie folgt: Der Fokus ihrer Sinnesaufmerksamkeit bestimmt die Qualität ihrer Ergebnisse im Leben.
Und diesen Fokus sollten Sie von diesem Zeitpunkt an so oft trainieren, wie es geht. Denn von Haus aus besitzt jeder Mensch einen bevorzugten Sinneskanal, den er hauptsächlich verwendet, um Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Aus diesem Grund gab es auch beim besagten Banküberfall Zeugen, die sich besonders gut das Aussehen und die Kleidung des Täters merken konnten, während andere vor allem auf den Dialekt oder die Lautstärke der Stimme geachtet haben. Tja, und dann waren natürlich auch Zeugen anwesend, die kaum etwas zur Beschreibung beitragen konnten, weil Sie hauptsächlich mit ihren Gefühlen beschäftigt waren.
 

Wahrnehmung: Die verschiedenen Sinneskanäle

Wie sieht es bei ihnen aus, haben Sie schon mal darauf geachtet, welcher Typ Sie sind? Sind Sie eher visuell orientiert? Dann reden Sie wahrscheinlich eher schnell (eben weil ihr Gehirn die vielen Bilder im Kopf verarbeitet muss) und nutzen auch entsprechende Wörter und Redewendungen wie „mir geht ein Licht auf“, „ich sehe es deutlich vor mir“ oder „wenn Sie einmal schauen wollen“.
 
Wenn Sie eher ein auditiver Typ sind, dann nutzen Sie als bevorzugten Sinneskanal hauptsächlich ihre Ohren und achten auf Töne, Geräusche und Musik. In diesem Fall ist ihre Stimme höchstwahrscheinlich sehr melodiös und Sie nutzen gerne auditive Wörter und Redewendungen wie „das klingt gut“, „davon hab ich schon viel gehört“ oder „das ist wie Musik in meinen Ohren“.
 
Als kinästhetischer Mensch liegt ihr Schwerpunkt auf dem Spüren und Fühlen. Sie reden eher langsam (weil ja jede neue Information erst einmal abgeglichen werden muss, wie gut sie sich anfühlt) und benutzen Wörter und Redewendungen wie „das fühlt sich rund an“, „packen wir es an“ oder „bringen wir das Projekt jetzt auf die Schiene“.
 
Das Riechen und das Schmecken blende ich an dieser Stelle einmal aus, weil diese beiden Sinneskanäle nur von wenigen Menschen als primärer Sinneskanal genutzt werden. Aber achten Sie doch in den nächsten Unterhaltungen einmal darauf, was genau ihre Gesprächspartner sagen und zu welchem Sinneskanal die Wörter und Redewendungen passen. Denn mit ihrer Sprache beschreiben sie, was gerade in ihnen vorgeht und welche interne Repräsentation ihr Gehirn gerade für sie kreiert.
 
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Wie funktioniert Wahrnehmung?

Wenn der Fokus nun aber permanent auf einem bestimmten Sinneskanal liegt, dann heißt dies nichts anderes, als dass er auf den verbleibenden vier eben in diesem Moment nicht liegt. Und damit gehen ihnen wichtige Informationen und Eindrücke verloren, die ihnen auf ihrem Weg zum Erfolg sehr nützlich sein könnten.
 
Trainieren Sie also ihre ihre Sinnesaufmerksamkeit, und damit Ihre generelle Wahrnehmung. Üben Sie so oft es geht, jeden einzelnen ihrer fünf Sinne bestmöglich zu nutzen und Dinge in ihrem Leben wahrzunehmen, die sonst an ihnen vorbeigehen würden. Und je mehr und besser Sie in der Lage sind, ihre Wahrnehmung nach oben zu schrauben, desto leichter fällt es ihnen auch, Ziele zu erreichen und ihr Verhalten in so gut wie jeder denkbaren Situation flexibel zu gestalten.
 
Wahrscheinlich sind Sie in ihrem bisherigen Leben eher wie auf Autopilot durch die Welt gegangen und haben sich und ihre Umgebung eher zufällig wahrgenommen. Aber sobald Sie anfangen, sich bewusst mit etwas zu beschäftigen und ganz gezielt wahrzunehmen, dann eröffnet sich ihnen eine ganz neue Welt. Dafür bedarf es nur eines regelmäßigen Trainings. Und schon bald werden Sie wieder auf Autopilot durch die Welt gehen. Diesmal jedoch mit einer messerscharfen Wahrnehmung und einem völlig neuen Lebensgefühl, welche nun wie selbstverständlich zu ihren Gewohnheiten gehören.
 

Wahrnehmung trainieren: Mit diesen Übungen klappt’s

Viele meiner Kunden berichten mir immer wieder das Gleiche, wenn sie dieses Training erfolgreich durchgeführt haben. Es kommt ihnen vor, als wären sie jahrelang mit Scheuklappen oder gar verbundenen Augen durchs Leben gegangen. Und sie fragen sich, wie sie bestimmte Dinge übersehen konnten, die auf einmal so klar und deutlich wahrzunehmen sind. Lassen Sie sich einfach mal überraschen, was da so alles passieren kann. Je bewusster Sie nämlich ihre Sinnesaufmerksamkeit einsetzen und trainieren, desto größer werden die Möglichkeiten, die ihnen das Leben anbietet.
 

Sehen: Der visuelle Sinneskanal

Achten Sie darauf, was Sie alles mit ihren Augen wahrnehmen. Sehen Sie sich so viele unterschiedliche Dinge so detailliert wie möglich an: Bilder, Fotos, Pflanzen, Gesichter, Autos, Plakate, Zeitschriften, Bekleidung oder auch so ungewöhnliche Objekte wie Spinnenweben oder Holzstämme. Es gibt so viel wahrzunehmen. Achten Sie vor allem auf die kleinen Details, die Farben, die Schärfe, den Kontrast oder die Helligkeit.
 
Nehmen Sie sich als Übungsobjekt beispielweise ein Gemälde ihres Lieblingsmalers. Sie werden feststellen, dass Sie auch nach Wochen des Anschauens noch viele neue Aspekte und Nuancen wahrnehmen werden. Oder gehen Sie mal in eines der vielen Dunkel-Restaurants, die vor allem in den Großstädten vermehrt vertreten sind. Dort sitzen Sie in völliger Finsternis, werden von blinden Kellnern bedient und müssen komplett ohne ihren visuellen Sinneskanal auskommen. Ich garantiere ihnen, dass ihre Wahrnehmung nach dieser Erfahrung eine andere sein wird.

Hören: Der auditive Sinneskanal

Gehen Sie mit offenen Ohren durchs Leben und legen Sie ihren Fokus auf Geräusche, Stimmen und Töne. Trainieren Sie ihren auditiven Kanal in den unterschiedlichsten Umgebungen: Im Rockkonzert, im nächsten Meeting, im Wald, auf der Autobahn, beim Radiosprecher, in der U-Bahn oder wenn Sie entspannt am Strand relaxen. Achten Sie dann vor allem auf die Lautstärke, die Melodie, die Klangfarbe, das Echo, den Rhythmus oder die Geschwindigkeit.

Fühlen und Spüren: Der kinästhetische Sinneskanal

Beginnen Sie, unterschiedliche Dinge anzufassen und in jeder Situation darauf zu achten, was Sie fühlen. Denken Sie immer daran, dass die im limbischen System des Gehirns beheimateten Emotionen ihre Entscheidungen und damit ihr Verhalten bestimmen. Nehmen Sie die ganz feinen Nuancen wahr, wenn Sie das nächste mal etwas spüren oder fühlen. Achten Sie auf die Bewegung, die Form, die Farbe, den Druck, die Temperatur und vor allem auf die Intensität ihrer Gefühle (Und wenn Sie bisher noch nicht wussten, dass Gefühle diese Qualitäten haben, dann wird es höchste Zeit).
 
 
Üben Sie ihre Wahrnehmung so oft Sie können. Schaffen Sie sich Gelegenheiten, in denen Sie ausschließlich einen bestimmten Sinneskanal trainieren. Und vergessen Sie bitte auch das riechen und schmecken nicht. Laden Sie doch ihren Partner einmal wieder schick zum Essen ein und lassen sich überraschen, wie groß die Vielfalt eines guten Weins oder einer einfachen Suppe doch sein kann.
 
Und je öfter und regelmäßiger Sie ihre Sinneswahrnehmung trainieren, desto bunter, schöner und facettenreicher wird ihr Leben werden. Bis ihre scharfe Wahrnehmung eines Tages eine Gewohnheit geworden ist, mit der Sie leichter und vor allem besser Richtung Erfolg gehen werden.
 

Wahrnehmung Psychologie: Der Semmelweis-Reflex

Die Welt ist voller Wunder. Da draußen warten so viele Chancen und Möglichkeiten auf Sie, doch die meisten Menschen gehen an ihnen vorbei, weil ihre Wahrnehmung nicht scharf genug ist. Das lässt mich oft an den weisen Satz meiner Großmutter denken: „Ob jemand nicht lesen kann oder nicht lesen will, führt letztendlich zum gleichen Ergebnis“. 
 
In der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte in Budapest ein Arzt namens Ignatz Phillip Semmelweis. Er wollte sich nicht damit zufrieden geben, dass so viele Mütter an den Folgen des Kindbettfiebers starben und setzte seine ganze Kraft dafür ein, herauszufinden, wie man diesem Problem Einhalt gebieten könnte. Schon bald kam er auf die Lösung, denn er fand heraus, dass es an der mangelnden Hygiene der Ärzte und des Krankenhauspersonals lag, die ihre Bakterien durch die offenen Wunden an ihre Patientinnen übertrugen. Semmelweis schlug also vor, die Hygienestandards drastisch zu erhöhen und forderte Ärzte und Schwestern auf, sich regelmäßig die Hände zu waschen.
 
Im Jahr 1847 veröffentlichte Semmelweis diese Erkenntnisse im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie, die auf der Untersuchung vieler Einzelfälle basierte und heute als erster Fall evidenzbasierter Medizin in Österreich gilt. Diese Ehre wurde ihm jedoch erst nach seinem Tode zuteil, denn zu seinen Lebzeiten wurden die Ergebnisse der Semmelweis-Studie von seinen Kollegen und der Fachwelt als „spekulativer Unfug“ abgetan. Warum sollte man sich denn bitteschön die Hände waschen? Diese sahen schließlich sauber aus und auch von den vielzitierten Bakterien war keine Spur zu sehen. Die Ärzte vertrauten nur dem, was Sie mit ihren Augen sahen. Doch ihre Wahrnehmung war eingeschränkt und spielte ihnen einen Streich.
 
Erst als man durch die Erfindung des Mikroskops die Bakterien auch tatsächlich sehen konnte, kam es zu einem Wechsel im Umgang mit der Hygiene. Die Ärzte glaubten nun auch, dass es so etwas wie Bakterien gab und verhielten sich entsprechend. Für unser Thema bedeutet dies: Nur, weil Sie etwas nicht wahrnehmen, heißt dies nicht, dass es nicht existiert. Schärfen Sie ihre Aufmerksamkeit und ihre Wahlmöglichkeiten werden dramatisch ansteigen.
 

Wahrnehmung fördern: Gehen Sie bewusst durchs Leben

Anfang des 20. Jahrhunderts lebte ein Farmer im Bundesstaat Tennessee. Nachdem er dort über 30 Jahre in dem alten Haus seiner Eltern wohnte, beschloss er eines Tages, für sich und seine Frau ein neues und modernes Heim zu bauen, in dem sie ihren Lebensabend verbringen wollten. Also ließ er die Bagger anrollen, um im ersten Schritt sein altes Haus abzureißen. Als der Baggerführer die Schaufel in den Boden rammte, um das Fundament für das neue Heim auszuheben, schoss auf einmal eine riesige schwarze Fontäne in die Höhe.
 
Ohne dass der Farmer es wusste, hatte er mit seiner Familie auf einer gigantischen Ölquelle gelebt, die nun Richtung Himmel sprudelte und sein gesamtes Leben veränderte. Die lokale Zeitung schrieb damals, dass der Farmer durch das Öl an diesem Tag zum Millionär wurde. Doch wenn Sie es sich recht überlegen, dann war er ja eigentlich schon seit 30 Jahren Millionär, denn die Ölquelle befand sich schon immer dort. Allerdings bekam sie ihren Wert erst, als sie aus den tiefen der Erde an die Oberfläche kam und auf dem Ölmarkt zu Geld gemacht wurde.
 
Was hat dies nun mit ihnen und ihrer Wahrnehmung zu tun? Ich will es ihnen sagen:  Auch in ihnen schlummert eine riesige Ölquelle und wartet nur darauf, wahrgenommen und an die Oberfläche gefördert zu werden. Und der Schlüssel hierzu ist eine scharfe Wahrnehmung und eine regelmäßige Überprüfung der wichtigsten „Schätze“ in ihrem Leben. Machen Sie es bitte nicht so, wie die meisten ihrer Mitmenschen, indem Sie sich nur auf ihre Schwächen fokussieren, sondern erkennen Sie ihre Talente und zahlreichen Stärken. 
 
Wenn Sie noch ein wenig Zweifel haben, welche riesige Ölquelle in ihnen schlummert, dann halten Sie sich am besten an die weise Beobachtung von Albert Einstein, der vor vielen Jahren feststellte, dass wirklich in jedem Menschen ein Genie schlummert. Aber wenn Sie einen Fisch danach beurteilen, wie gut er auf einen Baum klettern kann, dann werden Sie ihr Leben lang glauben, dass Sie nicht gut genug sind und den Erfolg nicht verdient haben. Lassen Sie dies nicht zu, sondern lernen Sie ihre großartigen Potenziale zu erkennen und vor allem zu nutzen.
 
Ich empfehle  Ihnen daher, regelmäßig einen sorgfältigen Wahrnehmungs-Check durchzuführen und die zehn wichtigsten Punkte zu überprüfen, die Sie beachten sollten, wenn Sie beruflichen oder privaten Erfolg haben wollen. Und die wollen wir uns nun einmal gemeinsam anschauen. Einverstanden?
 

Der regelmäßige Wahrnehmungs-Check für ihren Erfolg

 
Überprüfen Sie regelmäßig und gründlich folgende Punkte…
 

1. Wahrnehmung überprüfen: Ziele

Nehmen Sie sich zu festen Terminen Zeit für sich und überprüfen Sie, wo Sie stehen. Denn nur, wenn Sie genau wissen, wo Sie sich befinden, können Sie sich auf den Weg zu ihren Zielen machen und diese auch erreichen. Nehmen Sie sich jeden einzelnen Lebensbereich vor und stellen Sie sich folgende Frage: „Wie zufrieden bin ich im Bereich Job/Beziehung/Gesundheit/Finanzen/Fitness/etc. auf einer Skala von 1 bis 10 (wobei 1 „total unzufrieden“ und 10 „besser geht´s nicht“ ist)?“ Überprüfen Sie dann, wie es um ihre Ziele steht.
 
Die wichtigste Frage ist dabei, ob ihr Ziel überhaupt noch ihr Ziel ist. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass ein ehemals wichtiges Ziel an Bedeutung verloren hat, während andere in den Vordergrund getreten sind. Prüfen Sie für ihre aktuellen Ziele auf jeden Fall, ob Sie sich auf das Ziel zu- oder davon wegbewegen. Je flexibler Sie dann sind, desto besser und effektiver können Sie reagieren. Und wenn Sie richtig tief in das Thema Ziele einsteigen wollen, dann empfehle ich Ihnen diesen Artikel.
 

2. Wahrnehmung überprüfen: Fokus

Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen, es läuft immer wieder darauf hinaus, dass es entscheidend ist, worauf Sie ihren Fokus lenken. Denn genau dorthin wird ihre Energie fließen und Sie werden mehr davon bekommen. Ihr Fokus bestimmt wie nichts anderes ihre Attitude. Achten Sie also so häufig wie möglich, worauf Sie ihre Gedanken, ihre Sprache und ihre Energie fokussieren. Damit Sie positiv durchs Leben gehen, sich viele Chancen und Möglichkeiten kreieren und dadurch Erfolg und Zufriedenheit in ihr Leben ziehen.
 

3. Wahrnehmung überprüfen: Selbstbild

Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt ihres regelmäßigen Wahrnehmungschecks. Merken Sie sich bitte folgenden Satz, denn er hat entscheidende Auswirkungen auf ihre Ergebnisse:
 
„Sie können nicht dauerhaft Erfolg haben, wenn ihre verbale und nonverbale Kommunikation nicht mit dem Bild übereinstimmt, das Sie von sich selbst haben.“
 
Wenn Sie andere begeistern und überzeugen wollen, müssen Sie zu allererst selbst begeistert und überzeugt sein. Von ihren Produkten und ihrer Dienstleistung. Vor allem aber von sich selbst. Sie müssen jederzeit an sich glauben und sich akzeptieren wie Sie sind. Ihre Stärken ausbauen und ihre Schwächen zu Stärken machen.
 
Denken Sie dran, Sie leben auf einer riesigen und nie versiegenden Ölquelle, die nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert zu werden. Doch nicht immer werden die unter der Erde schlummernden Ressourcen mit nur einem einzigen Spatenstich befreit. Oft ist es eher wie in einer Goldmine. Sie müssen mit Hacke und Schaufel bewaffnet erst eine Menge Geröll und Gestein beiseite räumen. Dann sieben Sie in mühevoller Arbeit den feinen Sand aus, bis ganz zum Schluss ein wundervoll glänzender und wertvoller Nugget übrigbleibt. 
 
Viele Goldgräber haben den Fehler gemacht, sich nur auf die Arbeit, die vielen Steine und den Sand zu konzentrieren. Doch die wirklich erfolgreichen sahen in diesem Berg von Gestein einzig und allein die vielen verborgenen Nuggets und legten ihren Fokus darauf, Wege zu finden, diese zu schürfen. Überprüfen Sie also regelmäßig ihr Selbstbild, denn auf Dauer werden Sie nur Erfolg haben, wenn dieses kongruent zu ihren Überzeugungen, Werten und Verhaltensweisen passt.
 

4. Wahrnehmung überprüfen: Freunde und Umfeld

Nehmen Sie die Menschen in ihrem Umfeld genau wahr. Wie reagieren diese auf ihre Ziele und Träume? Werden Sie von ihnen unterstützt, egal wie verrückt ihre Ideen manchmal auch sein mögen oder sind Sie eher von Nörglern, Miesmachern und Besserwissern umgeben, die ihnen einreden wollen, dass Sie es nicht schaffen werden und dass Sie ihr Ziel auf keinen Fall erreichen können? Lassen Sie sich niemals von anderen Menschen einreden, dass Sie etwas nicht schaffen können!
 
Auf Dauer werden Sie wie die Menschen, mit denen Sie sich umgeben. Sie adaptieren ihre Werte, ihre Überzeugungen, ihre Verhaltensweisen, ihre Sprache und vor allem ihr Mindset.Suchen Sie sich daher vor allem Freunde und Mentoren, die Sie bei ihren Vorhaben unterstützen und am besten schon das geschafft haben, wo Sie noch hinwollen. Dann werden Sie nach oben gezogen und können sich von diesen Menschen inspirieren und motivieren lassen.
 
Trennen Sie sich gleichzeitig von allen Menschen in ihrem Umfeld, die ihnen nicht guttun und ihre Energie hauptsächlich dazu verwenden, Sie zu kritisieren und Sie runterzuziehen. Diese sind oftmals sogar gar nicht böswillig negativ, sondern haben meist ein sehr geringes Selbstbewusstsein und haben unbewusst Angst, dass Sie erfolgreicher als sie selber werden könnten. Sie werden wie die Menschen, mit denen Sie sich umgeben. Wählen Sie ihr Umfeld also Weise.
 

5. Wahrnehmung überprüfen: Sprache

Sprache ist die Kleidung der Gedanken. Wählen Sie ihre Wörter und Formulierungen also bitte genau so sorgfältig wie ihr tägliches Outfit. Die Art und Weise wie Sie reden (mit anderen, vor allem aber mit sich selbst) hat große Auswirkungen auf ihr Selbstbild und damit auf ihre Verhaltensweisen und ihren langfristigen Erfolg.
 
Die Eskimos haben beispielsweise über 20 verschiedene Wörter für Schnee. So sind sie bei jedem Wetter flexibel in der Lage, zu überleben und einen maximalen Jagderfolg zu erzielen. In indianischen Reservaten haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es keinen einzigen Fall von Stottern gab. Kein Wunder, denn es gibt kein indianisches Wort für Stottern.
 
Und wussten Sie, dass der IQ eines Menschen automatisch ansteigt, wenn dieser seinen Wortschatz signifikant erhöht? Mit ihrer Sprache drücken Sie so vieles aus, was Sie gar nicht gesagt haben. In ihrer Sprache spiegeln sich ihr Fokus, ihre Überzeugungen, ihre Werte und ihre Motivation wieder. Und wie wir vor einigen Absätzen gelernt haben, ist ihre Sprache auch ein direkter Spiegel der Prozesse, die gerade in ihrem Gehirn ablaufen.
 
Achten Sie daher so oft wie möglich auf ihre Sprache, vor allem aber auf ihren inneren Dialog. Darauf, was Sie zu sich selbst sagen und wie genau Sie es tun. Loben Sie sich viel und motivieren sich zu Höchstleistungen, oder sind Sie ein permanenter Kritiker, der sich selbst kleinredet und Gründe sucht, warum etwas nicht geht? Reden Sie mit einer angenehmen Stimme mit sich selbst, oder ist es eher eine krächzende und unangenehme Tonalität? Ist es überhaupt ihre eigene Stimme oder die ihrer Mutter oder ihres Vaters? Nehmen Sie alles so detailliert wie möglich wahr und dann ändern Sie es so lange, bis ihr innerer Dialog ihr bester Freund und Motivator ist.
 

6. Wahrnehmung überprüfen: Stärken und Erfolge

Richten Sie ihren Fokus regelmäßig auf ihre Stärken und Erfolge. Nehmen Sie sich nach dem Aufstehen und vor dem Einschlafen jeweils 5 Minuten Zeit (gerne natürlich auch öfter und länger), um darüber nachzudenken, was Sie am Tag besonders gut machen wollen, bzw. was Sie alles erreicht haben. Machen Sie diese Erfolgsfokussierung zu einer Gewohnheit, die ganz nebenbei ihr Selbstbild dramatisch erhöhen wird. Führen Sie ein Erfolgstagebuch und schreiben Sie einmal penibel über 12 Monate auf, was Sie alles an Erfolgen erzielen. Sie werden erstaunt sein, was da alles zusammenkommt.
 
Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und notieren Sie sich ihre 10 größten Stärken. Dann schauen Sie sich selbst in die Augen, bringen sich in einen guten Zustand und dann sagen Sie voller Inbrunst und Leidenschaft: „Ich, Jutta Meier (hier bitte ihren eigenen Namen einsetzen), bin ein wertvoller und zielorientierter Mensch, der jeden Erfolg im Leben verdient hat. Meine großen Stärken sind….(jetzt setzen Sie bitte ihre eigenen Stärken von ihrer Liste ein). Machen Sie diese Übung regelmäßig und ihre Erfolge werden durch die Decke schießen. Darauf haben Sie mein Wort.
 

7. Wahrnehmung überprüfen: Die vielen Kleinen Dinge im Leben

Nehmen Sie nicht nur die großen Brocken und die Meilensteine im Leben wahr. Das große Glück liegt oft vor allem in den kleinen Dingen. Das Lächeln der Kassiererin im Supermarkt, das Kartenspiel mit ihrer besten Freundin, das Blühen eines Baumes, der Ausflug mit ihren Kindern, der Kinoabend mit ihrem Partner, es gibt so viele schöne Dinge im Leben, die Sie möglicherweise gar nicht mehr wertschätzen, weil Sie zu normal geworden sind. Schaffen Sie sich so viele dieser kleinen Glücksmomente wie möglich und genießen Sie ihr Leben mit Herz und Verstand, vor allem aber mit Leidenschaft.
 

8. Wahrnehmung überprüfen: Motivation 

Motivation lässt Sie loslaufen und Gewohnheiten führen Sie ans Ziel. Aber was ist es genau, das Sie auch heute wieder aufstehen lässt, um Träume zu leben? Was genau werden Sie sein, tun oder haben, wenn Sie ihre Ziele erreicht haben? Erinnern Sie sich immer wieder, dass es auf keinen Fall Geld ist. Keine Frage, Geld ist wichtig, aber es ist niemals ihr Hauptziel. 
 
Denn Geld kann ihnen zwar ein schickes Haus kaufen, aber niemals ein Zuhause. Geld kann ihnen Gesellschaft kaufen, aber niemals die Liebe eines besonderen Menschen. Geld kann ihnen ein tolles Auto kaufen, aber niemals die wundervollen Erlebnisse einer unvergesslichen Reise. Überprüfen Sie also regelmäßig ihr „warum“ und stellen Sie sich so bildlich wie möglich vor, wie Sie ihr damit verbundenes Ziel erreicht haben.
 

9. Wahrnehmung überprüfen: Zustände

Je besser ihre Zustände, desto höher die Qualität ihrer Entscheidungen und Ergebnisse. Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf ihre Physiologie und achten Sie besonders vor wichtigen Gesprächen und Situationen darauf, in einem Peak State zu sein. Schaffen Sie sich Gewohnheiten, die dafür sorgen, dass Sie körperlich jederzeit in der Lage sind, ihren besten Gedanken und Ideen ein optimales Zuhause zu bieten.
 
Tun Sie etwas für sich und ihren Körper. Treiben Sie Sport, stemmen Sie Gewichte, gehen Sie spazieren, besuchen Sie eine Sauna oder relaxen Sie im Spa. Wofür Sie sich auch immer entscheiden, wichtig ist nur, dass Sie aktiv werden, damit es ihnen leicht fällt, in gute Zustände zu kommen. Und je besser Sie ihren aktuellen Zustand wahrnehmen, desto schneller können Sie gegensteuern.
 

10. Wahrnehmung überprüfen: Verantwortung

Ja, mit dem wichtigsten komme ich natürlich zum Schluss. Überprüfen Sie am besten täglich, ob Sie noch zu 100% die Verantwortung für ihr Leben haben. Wenn es da auch nur den geringsten Zweifel gibt, dann treten Sie sich am besten sofort in den Allerwertesten. Denken Sie immer daran, wenn Sie es nicht tun, dann tut es niemand. Haben Sie die höchsten Ansprüche an sich und fordern Sie sich möglichst oft (Vergessen Sie bitte nicht, sich auch zu loben!). Übernehmen Sie die Verantwortung für ihre Attitude. Ihre Erfolge werden es ihnen danken.
 

Wahrnehmung als Schlüssel für erfolgreiche Veränderungen im Leben

Wenn Sie diesen Wahrnehmungs-Check regelmäßig durchführen, dann haben Sie einen permanenten Abgleich zwischen Soll und Ist. Dabei werden Sie bald feststellen, wie schnell ihre Wahrnehmung schärfer und detaillierter wird. Sie werden Dinge wahrnehmen, die Sie vor kurzem kaum beachtet hätten. Sie werden Dinge mitbekommen, an denen andere Menschen achtlos vorbeigehen. Vor allem aber werden Sie viel mehr Chancen und Möglichkeiten sehen, die es zu ergreifen und umzusetzen gilt.
 
Je schärfer ihre Wahrnehmung ist, desto besser sind Sie in der Lage, mitzukriegen, wie Sie auf sich und andere wirken und welche Ergebnisse Sie dadurch erzielen. Dadurch können Sie jederzeit das Heft des Handelns in der Hand halten und auch mal gegensteuern, wenn es notwendig ist. Investieren Sie viel Zeit in das Training dieser besonderen Fähigkeit. Es lohnt sich. Garantiert.
 

Zukunft gestalten – Warum die Welt mehr Change Leader braucht

Aktuell stehen wir alle vor einer fundamentalen Entscheidung: Die Zukunft gestalten oder den Status Quo passiv zu erdulden und zu hoffen, dass schon alles irgendwie gut gehen wird. Doch in Zeiten, in denen die Changes immer intensiver, schneller und komplexer werden, scheint die zweite Strategie nicht wirklich erfolgsversprechend zu sein. In diesem Artikel wollen wir uns daher lieber der ersten Variante widmen. Einem Mindset, mit dem es gelingt, Veränderungen aktiv zu gestalten, anstatt permanent das Gefühl haben zu müssen, den Launen des Schicksals passiv ausgeliefert zu sein. Haben Sie Lust? Dann lassen Sie uns direkt loslegen.

Zukunftsgestalter vs Status Quo Verwalter

Es ist Montagmorgen. Ich sitze an der Panke, einem kleinen Fluss im Norden von Berlin, und genieße den Tag. Nicht eine Wolke steht am Himmel, und das Thermometer ist bereits um elf Uhr morgens auf 25 Grad geklettert. Nachdem ich die letzte Zeit fast durchgehend für Vorträge auf Reisen war, nutze ich den ersten freien Tag seit Wochen, um meine Seele ein wenig baumeln zu lassen.

Und während ich die vergangenen Erlebnisse an meinem geistigen Auge vorüberziehen lasse, bleibt mein Blick auf einem Stück Holz kleben, das mit der Strömung auf dem Wasser treibt. Die Beobachtung fasziniert mich. Jede Bewegung ist mehr oder weniger zufällig und der Kurs wird von den äußeren Gegebenheiten bestimmt. So manches Mal bleibt das Holzstück an einem Stein oder einer Pflanze hängen, bis es dann irgendwann mit einer schnelleren Stromschnelle aus meinem Blickfeld verschwindet.

Und ich weiß nicht mehr genau, woran es lag, aber in diesem Moment musste ich daran denken, wie viele Menschen ein Leben nach genau diesem Muster führen. Man treibt mehr oder weniger zufällig dahin, ohne dass man ein klares Ziel oder eine konkrete Aufgabe hätte. Man wartet lieber ab und passt sich an. Zukunft gestalten? Bloß nicht. Lieber hofft man darauf, dass schon alles so weiter gehen wird, wie bisher. 
 
Diese Form der passiven Lebensführung hat gravierende Auswirkungen. Jeder verlässt sich darauf, dass andere schon Verantwortung übernehmen werden. Niemand traut sich mehr zu entscheiden. Keiner will einen Fehler machen. Kurs, Richtung und Geschwindigkeit des eigenen Lebens unterliegen einer fatalen Beliebigkeit, und irgendwann arrangiert man sich mit der zweifellos auftretenden Unzufriedenheit. Lieber wird der Stillstand verwaltet, als das Schicksal selbst in die Hände zu nehmen und Changes eigenständig anzustoßen.
 

Zukunft gestalten und Entscheidungen treffen gehen Hand in Hand

Ich möchte Ihnen ein typisches Beispiel geben. Vor Kurzem leitete ich einen Workshop mit Managern der mittleren Führungsebene, die für die Niederlassung eines großen Konzerns mit Umsätzen in zweistelliger Millionenhöhe verantwortlich waren. Ich kenne viele Führungskräfte, die sich nach diesem Job alle zehn Finger geleckt hätten. Aber die handelnden Personen empfanden ihre eigene Situation eher als eine große Belastung. Mehr noch, hätte es noch keine Definition von Stillstand gegeben, so hätte man sie dort live und in Farbe vorfinden können. 
 
Dies lag vor allem daran, dass der ehemalige Niederlassungsleiter vor einigen Jahren verstorben war, der bis dahin sämtliche Decisions herzlich, aber schlussendlich doch patriarchisch getroffen hatte. Alle Beteiligten hatten sich mit der Situation angefreundet, schließlich lief alles mehr oder weniger reibungslos. Doch obwohl die Verantwortung nach dem Tod des ehemaligen Chefs zumindest theoretisch auf mehrere Schultern verteilt wurde, entstand auf einmal ein tückisches Vakuum. 
 
Das Ergebnis war fatal. Projekte blieben liegen, wichtige Kunden gingen verloren und es herrschte insgesamt eine Atmosphäre der Unsicherheit, die sämtliche Mitarbeiter lähmte. Und die Reaktion der versammelten Führungsriege zeigte mir einmal wieder sehr deutlich, wie groß der Bedarf an Menschen ist, die mit einer hohen inneren Motivation als Vorbild vorangehen. Denn auf meine Frage, wer denn in den letzten Monaten für die großen und kleinen Veränderungen des Unternehmens zuständig war erhielt ich von einem der anwesenden Führungskräfte wie selbstverständlich die Antwort: „Na, keiner. Es war ja niemand da, der es hätte entscheiden können!“
 

Zögerst du noch oder setzt du schon um?

Wie sieht Ihr Umgang mit dem Thema “Zukunft gestalten” aus, liebe Leserinnen und Leser, wie häufig waren Sie schon in Situationen, in denen Sie gedacht haben: „Da müsste jetzt dringend jemand etwas machen“? Wie häufig hätten Sie etwas gerne geändert, haben sich aber darauf verlassen, dass sich jemand anders schon kümmern wird? Wie häufig waren Sie mit einem bestimmten Bereich Ihres Lebens unzufrieden, haben aber so lange gezögert, bis dann schlussendlich alles beim Alten geblieben ist? 
 
Ich kenne dieses Verhalten aus meiner eigenen Vergangenheit nur zu gut. Ich war ein wahrer Experte darin, die Verantwortung abzugeben und darauf zu hoffen, dass andere schon die richtigen Entscheidungen für mich treffen werden. Doch eines Tages habe ich begriffen, wohin mich diese Haltung geführt hatte, nämlich in ein fremdbestimmtes und von Unzufriedenheit geprägtes Leben. Und es war beileibe nicht leicht, mich aus diesem Verhaltensmuster zu befreien und die volle Verantwortung für sämtliche meiner Ideen, Entscheidungen und Taten zu übernehmen.
 
Weil ich weiß, wovon ich spreche, ist mir die Botschaft dieses Artikels auch ein absolutes Herzensbedürfnis. Durch meinen heutigen Beruf als Keynote Speaker, Autor und Gründer der Change Leaders Academy habe ich das große Glück, mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt treten und arbeiten zu dürfen. Und unabhängig vom sozialen, wirtschaftlichen oder hierarchischen Status beobachte ich täglich, wie der Großteil dieser Menschen sich mit einer fatalistischen Sicherheit darauf verlässt, dass andere schon für sie entscheiden und die Richtung vorgeben werden. 
 
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Zukunft gemeinsam gestalten

Weil der weitverbreitete Irrglaube vorherrscht, dass man einen Titel, Geld oder die Erlaubnis anderer bräuchte, um erfolgreich Veränderungen anzustoßen. Doch diese Attitude hat gravierende Auswirkungen, denn schleichend verlernt man dabei, Verantwortung zu übernehmen, sich aktiv zu verändern und das eigene Potenzial in seiner vollen Gänze auszuschöpfen. Es bricht mir immer wieder das Herz, wenn ich Menschen begegne, die mit einzigartigen Talenten, wundervollen Fähigkeiten und einer großartigen Kreativität gesegnet sind und diese Gaben einfach verkümmern lassen.
 
Und nur falls Sie jetzt denken, dass es nur ein paar Auserwählte sind, die über diese Art von inneren Schätzen verfügen, dann möchte ich Ihnen eine meiner tiefsten Überzeugungen mitteilen: In jedem einzelnen Menschen schlummert ein riesiges Potenzial, das nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert und dort genutzt zu werden. Und es spielt keine Rolle, welchen Job Sie gerade ausüben, welchen Titel Sie haben, oder von welcher Ausgangsposition Sie starten. 
 
Es ist auch nicht von Bedeutung, ob Sie ein erfolgreicher Unternehmer, ein Angestellter im öffentlichen Dienst oder Hausfrau und Mutter sind. Entscheidend ist einzig und allein, ob Sie bereit sind, sich weiterzuentwickeln. Die Welt wartet darauf, bewegt zu werden. Und zwar von Ihnen. „Aber Ilja“, werden Sie jetzt möglicherweise einwenden, „ich soll mein Unternehmen, mein Umfeld oder sogar die Welt verändern? Ich komme ja kaum dazu, meinen Alltag vernünftig zu organisieren. Und außerdem habe ich weder Beziehungen noch genügend Macht oder Geld.“
 

Zukunft gestalten beginnt mit einer Entscheidung

Glauben Sie mir, ich habe Verständnis für diese Einwände, denn schließlich höre ich sie so gut wie jeden Tag. Allerdings habe ich schon vor langer Zeit beschlossen, diese Art von Ausreden nicht mehr gelten zu lassen. Denn auch wenn man Ihnen regelmäßig einreden will, dass die Changemaker der heutigen Zeit über besonders außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen würden, könnte dies falscher nicht sein. 
 
Ganz im Gegenteil, es sind immer Menschen wie Sie, die regelmäßig die größten Dellen ins Universum schlagen. Es sind Menschen wie Sie, die mit Ihren Ideen und Innovationen einen Unterschied machen. Es sind Menschen wie Sie, die mit Ihren Entscheidungen und Taten dafür sorgen, dass die Welt jeden Tag ein kleines Stückchen besser wird. Und Sie benötigen dafür weder Titel noch Geld und auch nicht die Erlaubnis von Anderen. Nicht von Ihrem Chef, nicht von Ihren Kollegen und auch nicht von Ihrem sozialen Umfeld.
 
Alles, was Sie brauchen, um Ihre ganz persönliche Motivation zur Veränderung zu wecken, tragen Sie bereits in sich. Sie zweifeln an dieser Aussage? Dann lassen Sie uns gemeinsam die folgenden Faktoren anschauen, die außer Ihnen niemand sonst beeinflussen kann.
 

Zukunft gestalten: Zehn Dinge, die Sie auch unter schwierigen Rahmenbedingungen jederzeit beeinflussen können 

1.     Sie können jeden Tag mit einer positiven Attitude durchs Leben gehen.
2.     Sie können jeden Tag mit Ihren Gedanken, Entscheidungen und Taten für andere Menschen ein Vorbild sein.
3.     Sie können jeden Tag Ihre Arbeit mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Motivation erledigen.
4.     Sie können jeden Tag an Ihrer persönlichen Entwicklung arbeiten.
5.     Sie können jeden Tag dafür nutzen, groß zu träumen und mutig zu handeln.
6.     Sie können jeden Tag einem anderen Menschen eine Freude machen.
7.     Sie können jeden Tag mit hohen Standards und Erwartungen dafür sorgen, dass Ihre Kollegen, Kunden und Mitarbeiter sich an Ihnen orientieren können.
8.     Sie können jeden Tag alles dafür geben, heute etwas besser zu sein, als Sie es gestern waren.
9.     Sie können jeden Tag einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Großartigkeit machen.
10.  Sie können jeden Tag Ihre Talente, Ihre Fähigkeiten und Ihre Erfahrungen dafür einsetzen, zur besten Version von sich selbst zu werden.
 

Change Leader sein kann jeder

Sehen Sie, was ich meine? Für all diese Dinge brauchen Sie keine Titel, kein Geld, auch nicht die Erlaubnis anderer Menschen. Es liegt alles an Ihnen. Es liegt alles in Ihnen. Und niemand verlangt, dass Sie sofort die gesamte Welt retten sollen (das überlassen Sie am besten Tim Bendzko). Nein, fangen Sie bei sich an. An Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrer Familie und in Ihrem Umfeld. Eines meiner Lieblingszitate stammt von Mutter Teresa, die einmal gesagt hat: „Wenn jeder einzelne Mensch vor seiner eigenen Tür kehren würde, dann wäre die Welt ein sehr sauberer Ort.“ Recht hatte sie, diese bemerkenswerte Dame. Veränderung beginnt immer im Innen und wird dann über unsere Taten im Außen sichtbar.
 
Wenn Sie diese Grundregel verinnerlicht haben, wird sich Ihnen eine vollkommen neue Welt eröffnen. Nicht äußere Umstände, externe Ereignisse oder andere Menschen sind der Ausgangspunkt von Veränderungen in Ihrem Leben. Wenn Sie etwas Anderes sein, tun oder haben möchten, liegt der Ursprung immer in Ihnen. Sie müssen der Funke sein, der am Ende das große Feuer der Veränderung entzündet. Eines meiner erfolgreichsten Bücher trägt den Titel “Mach es einfach!”. Und ist dies nicht ein wunderbares Mantra?
 
Egal, was genau Sie verändern möchten, warten Sie nicht auf andere, sondern gehen Sie immer mit gutem Beispiel voran. Denn Ihre persönliche Entwicklung und Ihre äußeren Ergebnisse sind untrennbar miteinander verzahnt. Sie folgen einer klaren Reihenfolge, die ich Ihnen wieder in zehn Punkten zusammengefasst habe.
 

Zukunft gestalten: 10 äußerliche Erfolge, die ihren Ursprung im Inneren haben

1.     Wenn Sie als Person wachsen, kann auch Ihre Lebensqualität wachsen.
2.     Wenn Sie sich selbst helfen, können Sie auch anderen helfen.
3.     Wenn Sie für sich sorgen, können Sie auch für andere sorgen.
4.     Wenn Sie motiviert sind, können Sie auch andere motivieren.
5.     Wenn Sie zu besten Version von sich selbst werden, können Sie auch das Potenzial von anderen entfalten.
6.     Wenn Sie begeistert sind, können Sie auch andere begeistern.
7.     Wenn Sie Ihren Fokus auf Chancen und Möglichkeiten richten, kann Ihr Umfeld positiver werden.
8.     Wenn Sie sich selbst wertschätzen, können Sie auch Ihre Mitmenschen wertschätzen.
9.     Wenn Sie sich selbst aufbauen, können Sie auch ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen.
10.  Wenn Sie sich verändern, können Sie auch die Welt verändern.
 

Die Zukunft selbst gestalten statt sich dem Schicksal ausgeliefert zu fühlen

In Ihnen schlummern so viele wundervolle Schätze, die darauf warten, gehoben und genutzt zu werden. Wenn Sie wollen, können Sie sofort damit beginnen. Alles, was es dafür bedarf, ist eine Entscheidung. Das unbedingte Bekenntnis dazu, ab sofort Verantwortung für Ihre Ergebnisse, Ihre Karriere und Ihr Leben zu übernehmen. Und ehe Sie sich versehen, werden Sie damit eine gigantische Domino-Rallye auslösen, die sich auf Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Kunden übertragen wird. 
 
Genau das passiert nämlich, wenn Sie aufhören zu warten und stattdessen mutig vorangehen und Ihre Mitarbeiter, Kunden und Kollegen auf Ihrem Weg mitnehmen. Wenn Sie nichts von anderen erwarten, wozu nicht auch Sie bereit wären. Wenn Sie Taten statt Worte sprechen lassen. Wenn Sie zuerst sich selbst verändern und dann beobachten, wie sich um Sie herum alles ändert.
 
Und nun interessiert mit Ihre Meinung und insbesondere Ihre Erfahrung mit dem Thema “Zukunft gestalten”. Ich freue mich auf Ihren Kommentar.
 
Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

Success is not happiness - or is it?

Success is not happiness. What do you think of when you read this sentence? The well-known song by the band Kontra K or a statement that success gurus repeat like a prayer wheel in all kinds of variations? But is it really true? Is it Success is it really just the result of blood, sweat and tears, or does luck play a certain role after all? We want to address all these questions in this article. 

 
Here's a little spoiler: Of course luck plays a role. An important one, in fact. But not in the way you might think. So let's dive into the world of success and happiness. And let's start in Duckburg.
 

What is happiness?

As a child, I was a huge fan of Disney's funny paperbacks. I loved spending hours reading them under the comforter and following the adventures of Mickey Mouse, Puss Karlo and Inspector Hunter. But I particularly loved the Duck family. There was Uncle Scrooge, who became the richest man in Duckburg with just one kreuzer of starting capital and spent his days strolling through his numerous money bins. The three shrewd nephews Tick, Trick and Track stirred up the Scout camp of the Little Fluffy Tail, and the beautiful Daisy turned the heads of her two admirers Donald Duck and Gustav Gans. 
 
The latter two characters in particular could not be more different. On the one hand, there was the likeable, albeit completely clumsy Donald, who seemed to be plagued by bad luck, while his arrogant and lazy cousin Gustav seemed to be pursued by one lucky streak after another. And I still remember today that I wished for nothing more than to one day be able to lead a similar lifestyle to the lucky duck with the quiff (Gustav Gans even has his own Duckipedia entry). 
 
In my mind's eye, I could already see myself lying in a hammock on my porch, earning a living by winning the lottery, finding diamonds or receiving letters with cash.
 

Success is not happiness - There is no something for nothing

Today, almost thirty-five years later, I still think the Duck family is really great, but I have learned and internalized an important life lesson:
 
There is not something for nothing!
 
Everything that is consumed must first be produced. Everything you spend has to be earned first. And everything you want to take, someone else has to give. But what still fascinates me as an adult is the topic of happiness. After all, isn't the world full of Donalds and Gustavs? Don't you know people who seem to have bad luck stuck to their boots, while others have one lucky streak after another in their lives? We would therefore like to address an important question at this point: does the Happiness factor play a role when it comes to success in various areas of life? 
 
The superficial answer to this is a clear no. If you look at successful people, you can always observe the same ingredients that have led to the extraordinary results: Bold ideas, diligence, hard work, the willingness Error perseverance and the ability to inspire other people with your own vision. Even science cannot establish a correlation between success and happiness, which is why Wikipedia defines happiness „as a positive coincidence“. 
 
And one always speaks of chance „when no causal explanation can be given for a single event or the coincidence of several events“. Objectively speaking, it seems that luck only plays a subordinate role in personality development, and supposed experts like to use this insight to proclaim that success can be planned
 

Happiness definition 

But common sense tells us that something can't be right. After all, life cannot be designed on a drawing board, and of course there are a large number of people who owe their success to lucky coincidences. In old Gustav Gans style, they were simply in the right place at the right time, met the right people and had an idea whose moment had come. And at the same time, there are some factors that dramatically increase the probability of being lucky.
 
The luck factor plays an important role in achieving sustainable success. The good news is that we can influence this factor ourselves.
 
So how, Ilya? I thought luck was a random factor, so how can I influence it? Before I present you with four very specific methods, I would like to introduce you to another, less mathematical, but more practice-oriented definition:
 
Luck happens when hard work meets the right opportunity.
 
Yes, it is indeed possible to create your own luck. The more active we are, the more we try things out, make mistakes and expand our network, the more likely it is that at some point the opportunity will come that we would call luck in hindsight. But the opposite is the case, because it is in fact just the reward for your tireless efforts. For this reason, luck is always with the brave, and FC Bayern Munich's famous last-minute goal is actually hard-earned. 
 
Because if you create twice as many chances per game as your opponent, then the probability of a ball luckily finding its way into the goal is also twice as high. Woody Allen summed this up wonderfully when he said: „80% of success in life is just showing up.“ 
 
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Make your own happiness: with the 4 happiness boosters

And that's exactly how it is. If you sit at home on the couch waiting to finally get lucky, life will bitterly disappoint you. But if you set out, actively change and work hard for your dreams, you will inevitably experience moments that look like happiness from the outside. Unfortunately, you can never plan when that will be. In the following, however, I would like to introduce you to four factors that significantly increase the likelihood of it happening sooner rather than later. I call them the four happiness boosters, and here they are:
 

Happiness booster #1: The freedom of determination

I am aware that it may sound strange, but in fact the greatest possible freedom lies in committing yourself. However, if you look around you, you will see the opposite pattern. Nobody wants to commit anymore decide, because you want to keep all your options open. This applies to relationships as well as to projects or your day job. True to the motto: I only invest eighty percent for the time being, because who knows if something better might come along. 
 
But the opposite is the case. The more you consciously decide to do something with all your skin and hair, the more you will experience an unexpected inner freedom experience. Because you commit yourself in this way and focus all your energy. I have a very simple system that helps me to clearly define my priorities.
 
Whenever I'm faced with a difficult decision, I choose between two options: Either I wholeheartedly say yes to a choice, or I decide to say no. There is nothing in between for me, because I said goodbye to all wishy-washy decisions a long time ago. My inner sense of freedom thanks me every single day. Because only those who commit themselves are truly free.
 
Say #AuYes or No. There is nothing in between.
 

Happiness booster #2: Feeling good for no reason

As I write these lines, I am on a cruise ship that is currently anchored in Lisbon. And one fact strikes me every single day on board. Although the sea is simply beautiful, the food is amazing and the weather is fantastic, most of the people around me are in one of three different modes. They are talking about past trips, planning next year's or complaining about the conditions on the current one. 
 
It goes without saying that these nagging contemporaries completely fail to enjoy the present. And I probably only notice it so much because I'm traveling with the two biggest role models I know: my two daughters Emma and Elisabeth. You can't imagine the curiosity, joy and gratitude with which the two of them enjoyed every single moment of the trip. One day, when Elisabeth came into our cabin beaming with happiness once again, I asked her: „What's wrong with you, why are you beaming like that?“ Her answer was as naive as it was exemplary: „Just because, Dad!“ This brings me to an important question:
 
When was the last time you felt good for no reason?
 
Just because they can. What, you can't remember that? Then you should change that as soon as possible, because your ability to feel good for no reason is crucial to your general quality of life.
 
Decisions that we make from a negative state never lead to positive results.
 
Really never (Or have you ever made a good decision out of a bad state? You see). If, on the other hand, we decide on the basis of joy, abundance and gratitude, then the results will look accordingly. So learn to feel good. As often as possible. By not living in the past or the future, but always enjoying the present moment. The more you are able to do this for no reason at all, the more you will be able to enjoy the situations in which an external factor makes your life more beautiful, more intense and happier.
 

Happiness booster #3: Identify the wolf in sheep's clothing

Do you remember the fairy tale of Little Red Riding Hood? In it, the little girl is on her way to her grandmother with a basket full of food. She actually has a clear destination and knows exactly which way to go. But then the wicked wolf suddenly appears along the way in a variety of disguises and distracts her. The ending is well known, because a short time later Little Red Riding Hood is eaten by the wolf disguised as her grandmother. 
 
And if you're wondering why I'm telling you another fairy tale after the Duck family, here's the answer. Even in their everyday lives, the evil wolf is constantly lurking by the wayside. What, you've never noticed that before? No wonder, he doesn't have gray fur and sharp teeth, but appears in a wide variety of disguises. I'm talking about the many time wasters, distractions and supposed shortcuts that so often divert you from your actual plan. 
 
Because hand on heart, how often are you just busy with unimportant things instead of being productive and focused on your important work? Goal to work? How often do you work on a project and your mind is somewhere else? How often have you wanted to tackle an important task but then checked your Facebook feed again? How often have you been unable to give your children the attention they need on an outing because you were answering work emails on the side? 
 
In all these cases, the evil wolf tries to lure you from the side of the road in order to eat you in the end. To increase your personal happiness, you should learn to identify the wolf in your everyday life and not allow yourself to be distracted. Eliminate your time wasters, focus and do one task at a time. I love the following sentence, which I first heard from my English colleague Nigel Risner:
 
„If you're in the room, be in the room!“
 
Or translated: If you are in the room, then be in the room. And that's another one of those sentences that's worth thinking about a little longer.
 

Happiness booster #4: Be positive. Always!

There is nothing I believe in as much as the power of a positive attitude. No wonder, after all I wrote a whole book on the subject. And do you know of a single negative person who has ever made a positive difference? You see.
 
All things being equal, it is always the inner attitude that makes the difference between success or defeat, good or great, lucky or unlucky.
 
Of course, this doesn't mean that you should walk through life with rose-tinted glasses like one of those light-and-love gurus, simply ignoring problems and making light of the challenges of everyday life. Quite the opposite, because problems are part of life. But the decisive factor is how we deal with them. The rule of thumb is: Problems and at the same time think about the best way to solve it. 
 
In this way, you always think in terms of possibilities and never in terms of limitations. You act from a mentality of abundance and show scarcity thinking the red card. Above all, however, you change yourself instead of hoping that external circumstances will change. Please never forget one thing: your Attitude is nothing trivial. It is everything. Because it determines your basic attitude, your ability to recognize opportunities and, above all, your satisfaction in life. I would therefore hope that you will never forget the three golden rules of a successful attitude:
Rule 1: Always be positive.
Rule 2: Always be positive.
Rule 3: Always be positive.
 
The world is full of negative, frustrated and grumpy people. But it's always the positive changemakers who unhinge it every day and make a real dent in the universe.
 

Success is not luck - A conclusion

With the four happiness boosters, you will be able to boost your personal happiness in all areas of life. But of course, happiness is not just something that you have or that comes to you. Above all, it is also a state. Possibly even the one we humans strive for the most. However, the majority of people make the crucial mistake of seeing happiness as something that is determined by external factors. 
 
What a mistake. Because happiness is never a goal that you achieve when certain things happen, you possess others or experience something. Happiness is something completely different. It is a fundamental attitude towards life. A conscious choice. A happiness attitude. Try it out today and be happy. For no reason at all. Simply because you can.
 
And of course, I am now interested in one thing in particular: “Success is not luck”. What do you think of our initial statement after reading this article? I look forward to your comments.
 

Man versus machine - the most important success factor in change management

Man versus machine: the most important success factor in change management 

Man against machine. If you believe the reports in the media, this battle will determine the future. Often, even real horror scenarios á la Terminator in which robots will take over the entire world. But if we disregard the fantasies of Hollywood films for a moment, the question is certainly relevant. 
 
Because in times characterized by artificial intelligence, ever smarter machines and rapidly accelerating software, the question increasingly arises: where does all this development actually leave people? In this article, I would like to share my perspective and, of course, provide an answer.
 

Man and machine: shaping the future together

As Keynote Speaker I have the great pleasure of regularly being invited to exciting conferences and congresses. As I often speak at the end of such events, I occasionally have the opportunity to listen to the previous speakers. This is pure trend scouting for me, and I fill entire notebooks with my thoughts, ideas and plans on these occasions. In the last six months alone, I have fascinating lectures on artificial intelligence, augmented reality, electromobility, the use of drones, drone defense, cybercrime, cybersecurity, voice control and the future of robotics. 
 

The downside of digitalization

Although opinions vary widely, a common thread runs through the forecasts of all the experts: We are only just at the beginning of technological developments that will dramatically change our lives. There has long been an app for everything, everyday life is controlled via our smartphones and more and more processes are being taken over by artificial intelligence. I am fascinated by what is already possible today, and I think of all the opportunities and possibilities that will present themselves in the near future with an almost childlike joy.
 
But where there is light, there is always shadow, and for many people I have the well-founded suspicion that technology no longer makes their lives easier, but that they have become slaves to their various machines. They are available twenty-four hours a day, seven days a week, fifty-two weeks a year and check their emails every ten minutes, even on family vacations. And haven't you already experienced a scene in which two people sit together in a café for over an hour and don't speak a word to each other, but constantly send each other WhatsApps, text messages or messages via smartphone (okay, text messages less so, because nobody uses this medium anymore, right?)? 
 

Man or machine: who will be more important in the future?

This raises a crucial question for the future: who will win the battle between man and machine? Or, to put it in slightly more differentiated terms: will humans be replaced by machines in terms of importance? My prediction is as follows: Absolutely not. We will live in a world that is facilitated, but not dominated, by technology and machines. What do I mean by that? By no means that digital progress will not continue at the same rapid pace as before. On the contrary, I even expect the pace to increase. However, the decisive factor that many future experts tend to forget is people with their unique potential and skills. 
 
Despite all the digitalization, disruption and technological progress, I maintain that people will be the most important factor in the future. Of course, robots, artificial intelligence and technical innovations will shake up the way we live, love and work in the coming years. But for all the importance of this development, we are all human beings and long for closeness, exchange and personal communication. So let me repeat this sentence once again:
 
In a future characterized by digitalization, disruption and technological progress, people will be the most important success factor.
 

People as a success factor in times of change

This has several effects. The quality of your inner circle will have a decisive impact on your general happiness and satisfaction. And in a professional context, your employees, colleagues and team members are not only the guarantee for excellent quality and outstanding results, but above all the biggest differentiating factor in an increasingly competitive environment. So things are finally getting human again. And I think that's really good. Because the team is sacred, and only together will we succeed in mastering the challenges of the future. 
 
So let's change our perspective. Away from personal motives and towards joint successes. Away from hard efforts as lone fighters and towards successful teamwork. Away from the ego and towards the we. Do you feel like it? Then let's get started. Together, because as the Brazilian soccer star Pele said: „The only way to win is as a team!“
 
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We are change, or: the team is sacred

Lapland. Minus twelve degrees. The glaring sun is blinding and I can feel an unforgettable cocktail of happy hormones flowing through my body. In front of me, eight beautiful huskies pull my sled, which glides seemingly weightlessly through the majestic tundra. What fascinates me even more than the breathtaking landscape is the way the sled dogs work together. Because although there is a very clear hierarchy in the pack, every single husky knows that they can only be successful together as a team. Each animal contributes its individual strengths, learns from its teammates and unconditionally jumps into the breach if one of the others has a brief phase of weakness. 
 
We humans can learn a lot from them, especially the powerful energy that is created when individual personalities take responsibility at their place, but at the same time work together, support each other and work together. If there's one thing I've learned over the last few years, it's the power of a motivated, competent and reliable team. As much as I believe in the importance of the individual, without the right people around us, we are all only half as successful. It doesn't matter how good you or I are, there's one sentence you should never forget, and it's best to hang it up on your desk where it's clearly visible: Nobody wins alone!
 

Nobody wins alone!

No one, and really no one, is capable of lasting success as a lone fighter. Okay, maybe Clint Eastwood, who rides through the Italian westerns as a lone avenger, but that's only possible in the movies. If, on the other hand, we have the right people in our team, we learn from each other, grow together and support each other. And just so we understand each other correctly, you are not a team just because you share an office, work on a joint project or work for the same company (you may also be familiar with the typical translation of team: Great. One. Another. Does it.). No, a team is something completely different. It is more than the sum of its parts. 
 
In a real team, everyone is unconditionally there for the other team members because you are committed to a common goal. Vision and at the same time everyone takes responsibility in their own individual place. I would even go so far as to make the following assertion: Only a team gives ordinary people the opportunity to achieve extraordinary results. Feel free to put it to the test. 
 
Even the supposed superstars are at a complete loss without their team. Sebastian Vettel needs his team of mechanics like the air he breathes. Christiano Ronaldo was only able to shine at Real Madrid because Sergio Ramos and his defensive colleagues had his back. And even the great Richard Branson, with his more than 260 companies, is only so successful because he puts his employees at the heart of his efforts. And they pay him back twice and three times over with commitment, performance and passion.
 

Man vs machine: the answer is clear

In a nutshell: the people you surround yourself with every day are your greatest asset and at the same time your greatest success factor on the way to a world characterized by Shift future characterized by uncertainty. The team is sacred. Both in business and in life. They are your friends, colleagues, business partners and family members. Because you can only grow as an individual personality, be successful and be a self-determined life if you operate in an environment that is characterized by mutual learning, appreciation and trust. Incidentally, exactly the same applies to companies.
 
I cannot emphasize this often enough. In the age of digitalization and the global networking that comes with it, the number one success factor by far is the quality of your inner circle, i.e. the people with whom you have regular and intensive contact. And this is precisely why the good old quote from speaker legend Jim Rohn still holds true today: „You become like the average of the five people you spend most of your time with.“

Success factor Inner Circle

This applies on a large scale, but also on a small scale, because we adapt the strategies, attitudes and thought patterns of our most important caregivers, as well as their favorite words and habits. In concrete terms, this means that it simply makes a huge difference which people you surround yourself with. Whether your best friends are frustrated cynics who spend all day watching RTL 2 programs on the couch at home, dragging each other down in a spiral of negativity, indifference and mediocrity. Or whether you surround yourself with successful people who create productive value for society and, in doing so, support their fellow human beings with Positivity, passion and visionary thinking.
 
No matter what your specific goals are, surround yourself with people who are already where you want to be. I like to take my cue from the old motto „If you're the smartest person in the room, find a new room“. And I go even further, because I have found that there are always two categories of people. There are those who slow you down, try to talk you out of your dreams and whom you can never please. 
 

Inner Circle Meaning

From whom you hear sentences like the following: „You'd better take your make-up off“, „You'd better leave it alone“ or „That may work for others, but not for you“. The reason is usually given at the same time and is usually as follows: „You're too old, too young, too fat, too thin, too tall, too short, too poor, too inexperienced, too loud, too colorful, too different or too whatever.“ I would therefore hope that you never forget the following sentence: They are always doing something for someone.
 
The sooner you understand that you can never please everyone anyway, and that there will always be people looking for a dark cloud even in the sunniest of skies, the more beneficial it will be for your personal well-being. So it's best to ignore the naysayers, complainers and know-it-alls and focus on the second category instead. These are the people who support you in your personal uniqueness. Who accept you for who you are. With all your strengths and weaknesses. 
 
Who will also give you critical feedback, but who will always support you in all your projects and encourage you unconditionally. People you can rub shoulders with and with whom you can grow together. Or to put it in a nutshell: people who are simply good for you. I myself have applied this concept very consistently, almost radically, in recent years. Because I know how precious our time in life is, I only want to spend it with positive, life-affirming and appreciative people. My Inner Circle is therefore hand-picked, and I am extremely grateful to have such great friends, colleagues and partners by my side.
 

Teamwork makes the Dream Work

Wie ist es um ihren Inner Circle bestellt? Was, darüber haben Sie sich noch niemals bewusst Gedanken gemacht? Dann wird es aber Zeit, sich ein Team aufzubauen, mit dem Sie gemeinsam die Zukunft bei den Hörnern packen können. Starten Sie am besten mit einer sorgfältigen Bestandsaufnahme. Umgeben Sie sich hauptsächlich mit positiven Menschen, die Sie so akzeptieren wie Sie sind und Sie auf dem Weg zu Ihren Zielen, Träumen und Visionen unterstützen? 
 
Wenn ihre Antwort ja lautet, dann ist dies mehr als großartig. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch recht hoch, dass Sie in ihrem direkten Umfeld auch so einige Exemplare der bereits beschriebenen Energievampire finden werden. Menschen, die sich akribisch auf die Suche nach dem einzelnen Haar in der schmackhaften Suppe machen, ihnen vorschreiben wollen, wie Sie zu leben haben und ihnen Kraft, Mut und Energie absaugen, wie es ein ganzer Schwarm hungriger Moskitos nicht besser könnte.
 

Feuern Sie die Nörgler und Energievampire

Wie es für jeden Fußballtrainer eine Selbstverständlichkeit ist, seine Elf vor der Saison so perfekt zusammenzustellen, dass die Saisonziele bestmöglich erreicht werden können, so sollten auch Sie Ihr Team, die Menschen in ihrem Umfeld und ihren inneren Zirkel ganz bewusst auswählen. Ihre Motivation, Leidenschaft und Denkweise wird es ihnen danken. Feuern Sie die Zyniker, Besserwisser und Energievampire möglichst noch heute. Umgeben Sie sich stattdessen mit positiven Menschen, Weltenbewegern und Möglichkeitsdenkern, die Sie so nehmen wie Sie sind und Sie beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen. 
 
Und nur, dass wir nichts schönreden, dieser psychische Hygieneprozess kann durchaus schmerzhaft sein, denn viele der besonders toxischen Zeitgenossen tummeln sich schon lange in unseren Leben. Aber erstens ist dieser Schritt unbedingt notwendig, wenn Sie ein glückliches und zufriedenes Leben führen wollen, und zweitens gibt es so viele tolle Menschen da draußen, die nichts lieber tun würden, als den Platz an ihrer Seite einzunehmen.
 

Das perfekte Team zusammenstellen

Aber wie gelingt es nun am besten, die Menschen in ihr Leben zu ziehen, die perfekt in ihren Inner Circle passen würden. Grundsätzlich geschieht dies auf zwei verschiedene Arten. Zum einen können Sie diese Auswahl sehr bewusst treffen. Wer inspiriert Sie, ist ein Vorbild oder ist bereits dort, wo Sie noch hinmöchten? Suchen Sie nach Wegen, mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen, aber tun Sie das bitte niemals mit einer Anspruchshaltung. Erfolgreiche Menschen geben zwar in der Regel sehr gerne, haben aber meist wenig Zeit und noch weniger Lust, dass ihre Gehirne und Herzen von Unbekannten angezapft werden. Entscheidend ist dabei die Reihenfolge. Erst einmal geben, ohne etwas dafür zu erwarten. So entsteht eine Beziehung, die dann wachsen und sich sogar zu tiefen Freundschaften entwickeln kann. Doch dazu gleich noch mehr.
 
Der zweite Weg, eine Vielzahl von positiven, lebensbejahenden und wertschätzenden Menschen in ihren inneren Zirkel zu ziehen ist das stete persönliche Wachstum. In jeder einzelnen Entwicklungsstufe wird sich ihr Umfeld entsprechend anpassen. Sie werden neue Freunde, Kollegen und Geschäftspartner anziehen, während alte sich verabschieden (Und ganz wenige werden Sie ihr gesamtes Leben begleiten. Seien Sie für diese Menschen besonders dankbar). Das ist der Lauf der Dinge, und ich bin immer wieder fasziniert, wie stark das innere Wachstum und das äußere Umfeld korrelieren. 
 

Mensch gegen Maschine: Der wichtigste Tipp von allen

Doch ob Sie sich nun aktiv auf die Suche nach einem Inner Circle machen, der Sie in ihrer Einzigartigkeit und ihrem ganz individuellen Weg unterstützt, oder ob dies als Resultat ihrer Persönlichkeitsentwicklung geschieht, ich empfehle ihnen, den Blick nicht nur in der Einbahnstraße von innen nach außen zu richten und sich nur mit Menschen zu umgeben, die ihnen vermeintlich nutzen können. Machen Sie einen Unterschied. Behandeln Sie ihr Umfeld wertschätzend und achtsam. Seien Sie für Ihre Freunde, Kollegen und Geschäftspartner da. Und vor allem: Machen Sie die Menschen groß. Fungieren Sie als Mutmacher und seien Sie das Licht in einem häufig doch eher dunklen Alltag. Menschen, die andere klein machen, runterziehen und entmutigen, gibt es leider viel zu viele.
 
Machen Sie andere Menschen groß und Sie werden selber größer.
 
Nicht nur werden Sie durch diese Haltung viele spannende Persönlichkeiten in ihren Inner Circle ziehen, sondern zusätzlich auch noch einen dramatischen Anstieg an Glück, Erfüllung und Zufriedenheit erfahren. Beenden möchte ich den Abschnitt daher mit den Worten des amerikanischen Schriftstellers William Arthur Ward: „Wenn wir uns auf den Weg machen das Beste in anderen zu entdecken, werden wir unweigerlich das Beste in uns selbst hervorbringen.“ Wie wahr, denn niemand gewinnt alleine, und Erfolg ist immer das Ergebnis eines Teams, das voller Leidenschaft einer gemeinsamen Vision folgt.
 

Ich hoffe sehr, dass meine Ausführungen zum Thema „Mensch gegen Maschine“ für Sie wertvoll waren. Wie sehen Ihre Erfahrungen und Gedanken aus? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Yours sincerely Ilja Grzeskowitz

Du bist einzigartig – Eine Anstiftung, die eigene Einzigartigkeit zu leben

“Du bist einzigartig!” Wer von uns würde diesen Satz nicht gerne häufiger hören? Denn wir alle wollen gerne etwa erreichen und jemand sein, der einen positiven Unterschied für die Welt bewirkt, nicht wahr? Doch statt zur besten Version von sich selbst zu werden, verzetteln sich viele Menschen damit, anders zu sein. Und entfernen sich damit immer mehr von der eigenen Einzigartigkeit. Und das will ich mit diesem Artikel gerne ändern. Damit Sie einen Satz ab sofort häufiger voller Stolz hören können: “Du bist einzigartig!”

Einzigartig statt anders

„Männer gesucht für eine waghalsige Reise. Geringer Lohn. Bittere Kälte. Komplette Monate in völliger Dunkelheit. Permanente Gefahr. Sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Falle von Erfolg.“ Mit dieser Anzeige suchte der britische Polarforscher Sir Ernest Shackleton im Jahr 1914 nach mutigen Mitstreitern für seine geplante Antarktisexpedition.Und es klingt nicht gerade nach einer typischen Stellenausschreibung, wie sie ein moderner Personalmanager heute verfassen würde, oder? 
 
Denn wer wählt schon freiwillig das Risiko? Wer setzt sich bewusst bitterer Kälte, monatelanger Dunkelheit und einer minimalen Wahrscheinlichkeit auf sichere Rückkehr aus? Doch Sie werden staunen, denn für über 5.000 Männer und drei Frauen schienen genau diese Aussichten die größtmögliche Motivation gewesen zu sein, als sie sich für die Expedition bewarben. 56 von ihnen machten sich später gemeinsam mit Sir Ernest Shackleton an Bord des Polarschiffs Endurance Richtung Südpol auf.
 
Hätten Sie sich ebenfalls auf diese Anzeige beworben? Ich möchte Sie nämlich mit diesem Artikel für eine Expedition begeistern, die Ihnen mindestens genauso viel Wagemut, Courage und Kühnheit abverlangen wird, wie es vor genau 100 Jahren die Reise ins ewige Eis tat. Ich spreche von dem Weg zur individuellen Einzigartigkeit, dem Mut zum Leben der eigenen Values und der Umsetzung Ihrer geheimsten Träume. Und damit meine ich auf keinen Fall den aktuell immer mehr um sich greifenden Trend des „Hauptsache anders“, der mittlerweile für eine ganze Generation zu einem alles bestimmenden Mantra geworden zu sein scheint.

Was ist einzigartig? Eher: WER ist einzigartig?

Denn ist es nicht so? Jeder will heute anders sein. Um jeden Preis. Komme, was da wolle. Die Gründe sind nicht immer wichtig, Hauptsache man ist anders. Diese „Ich-bin-total-anders-Attitude” spiegelt sich dann meist im Outfit, in Haltungen und bei Unternehmen in den verschiedensten Marketingkanälen wider. Die spannende Frage ist nun aber, warum so viele Menschen fast schon zwanghaft anders sein müssen. Ich glaube, es liegt an der Sehnsucht der grauen Masse, endlich nicht mehr zur grauen Masse gehören zu wollen. Und dieser Wunsch führt dann zu einer Suche nach leicht umsetzbaren Wegen, sich von dieser abheben zu können.
 
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass der Großteil mit den Ergebnissen dieser Philosophie nicht besonders glücklich ist. Denn je mehr man verzweifelt versucht, anders zu sein, desto mehr entfernt man sich von seiner eigenen Identität. Man lebt nach den Werten und Vorstellungen anderer Menschen und vergisst dabei, was einem selbst wichtig ist. Für mich allerdings die größte Ironie: Wenn alle auf einmal anders sind, dann sind am Ende ja doch wieder alle gleich, nicht wahr? Ich möchte Sie daher einladen, über eine viel waghalsigere Idee nachzudenken.

Die Persönlichkeit als Schlüssel zur Einzigartigkeit

Statt permanent ein unechtes „Anders sein um jeden Preis” zu verfolgen (und damit den Blick nach außen zu richten), lohnt sich der Blick auf Ihre einmalige Persönlichkeit (also der Blick nach innen). Erst, wenn Sie sich selbst erlauben, die eigene Einzigartigkeit zuzulassen, haben Sie den entscheidenden Schritt gemacht, sich von der großen Masse zu differenzieren. Und einzigartig zu sein ist nun mal etwas anderes, als anders zu sein. Ihre Werte, Überzeugungen, Talente, Fähigkeiten, Ihr Wissen und Ihre ureigenste Identität bilden in der Summe Ihre individuelle Einzigartigkeit. Trauen Sie sich, diese Einzigartigkeit wahrzunehmen und die einzelnen Faktoren auch nach Außen hin zu leben. Und auf einmal sind Sie dann doch anders. Aber auf eine Art und Weise, die es auf der Welt nur einmal gibt. Einzigartig eben.

Einzig statt artig: Trauen Sie sich, die eigene Einzigartigkeit zu leben

Und es ist auch gar nicht so schwer, wie Sie möglicherweise denken, denn noch nie war es so einfach wie heute, aus der Masse herauszustechen und einen Unterschied zu machen. Wo auch immer Sie sich umschauen, werden Sie einen dominierenden Zustand erblicken: Mittelmaß. Die meisten Jobs sind mittelmäßig, die Qualität der meisten Produkte und Dienstleistungen ist mittelmäßig, und auch der Kundenservice ist meistens mittelmäßig. Die große Masse ist nicht wirklich zufrieden, aber auch nicht komplett unzufrieden.
 
Vor Kurzem habe ich beim Warten am Flughafen ein Gespräch zwischen zwei Geschäftsleuten mitbekommen, welches ich typisch für diese Art der Lebenseinstellung finde. Einer der beiden Herren fragte seinen Kollegen: „Und, wie geht´s dir so?“ Dieser seufzte kurz und antwortete dann: „Na ja, muss ja. Und bei dir so?“ Worauf sein Gesprächspartner nur kurz mit den Schultern zuckte und entgegnete: „Auch. Man kämpft sich halt so durch.“

Jenseits des Mittelmaßes heißt es: “Du bist einzigartig!”

Ich bin sicher, Sie haben diese Art von Unterhaltung schon mehr als einmal mitbekommen, oder? Das Lebensgefühl in der heutigen Wohlstandsgesellschaft ließe sich wohl ziemlich gut mit „so lala“ beschreiben. Mittelmäßig eben. Und weil das Mittelmaß so omnipräsent ist, driften auch die Lebensentwürfe der meisten Menschen in genau diese Richtung. Der langjährige Arbeitsplatz, die Beziehung zu Partner und Kindern sowie die generelle Zufriedenheit haben sich irgendwann auf einem gewissen Level eingependelt und sind meist weder Fisch noch Fleisch. Aber statt all diese Dinge aktiv zu verändern, hat man sich mit dem Mittelmaß arrangiert und verwaltet lieber den ungeliebten Status quo. Denn wer weiß, ob es nicht noch schlimmer kommt.
 
Zeit, dies zu ändern, finden Sie nicht auch? Der von mir sehr geschätzte Marketing-Guru Seth Godin hat in seinem Buch „Purple Cow“ zwei sehr bemerkenswerte Dinge gesagt. Zum einen stellt er fest, dass die vermeintlich sicheren Wege in Zeiten des immer schneller werdenden Wandels längst zum neuen Risiko geworden sind. Weiterhin sagt er, dass Sie als Persönlichkeit entweder unsichtbar oder einzigartig sein können.
 
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Sie können entweder unsichtbar oder einzigartig sein

Meiner Meinung nach trifft er damit den Nagel auf den Kopf. Und wenn man die erste der beiden Godin-Feststellungen umkehrt, wird sogar eine richtig gute Strategie daraus: Bewusst Risiken einzugehen, das ist längst der einzig sichere Weg geworden. Handeln statt abwarten lautet das Mantra, das Sie sich täglich immer wieder vergegenwärtigen sollten. 
 
Ich bin fest davon überzeugt, dass es in der heutigen Zeit nur dann gelingt, erfolgreich zu sein, wenn Sie sich von den ausgetretenen Pfaden entfernen, es wagen, die notwendigen Changes aktiv anstoßen und auch einmal riskante Decisions treffen. Wenn Sie den Ausreden Lebewohl sagen und stattdessen Verantwortung übernehmen. Wenn Sie aufhören zu warten und sich auf den Weg zu Ihrer individuellen Einzigartigkeit machen. Und glauben Sie mir, in einer Welt, die von Mittelmaß dominiert wird, werden Sie sehr schnell aus der Masse herausragen.
 
Das größte Risiko ist heute, den vermeintlich sicheren Weg zu gehen. Sich auf veraltete Konzepte zu verlassen und sich der Hoffnung hinzugeben, dass schon alles gut gehen wird. Der dänische Physiker Niels Bohr hat einmal gesagt: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ 
 
Trotzdem wage ich an dieser Stelle einmal eine solche. In den nächsten zehn Jahren werden wir mit Veränderungen konfrontiert sein, die dramatische Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Arbeitswelt und unseren Alltag haben werden. Was gestern noch Standard war, kann heute schon längst überholt sein und sich morgen schon wieder ändern. Die Märkte wandeln sich teilweise dramatisch und die Kunden verhalten sich komplett anders als noch vor ein paar Jahren.

Die eigene Persönlichkeit als Fixpunkt in Zeiten der Veränderung

Ebenso gehören Meldungen über Währungskrisen, Bürgerkriege und Rezessionen mittlerweile zum Alltag. Großkonzerne gehen Pleite und eine riesige Anzahl von Arbeitsplätzen wird in naher Zukunft nicht mehr existent sein. Alles ändert sich. Nichts bleibt gleich. Doch auch in diesen Zeiten rasanten Wandels gibt es eine Konstante, einen Fix- und Angelpunkt, an dem Sie Ihre Lebensplanung jederzeit voller Selbstvertrauen ausrichten können.
 
Ich spreche von Ihnen. Ihrer Persönlichkeit. Ihrer Einzigartigkeit. Sie selbst werden der einzige Faktor sein, auf den Sie sich wirklich verlassen können. Jobs, Krisen, Arbeitgeber, Moden und Veränderungen kommen und gehen. Doch Sie werden immer da sein. Und je gefestigter Ihre individuelle Identität ist, desto einfacher wird es Ihnen fallen, auch den größten Stürmen, Gegenwinden und Herausforderungen zu trotzen. Investieren Sie daher so viel und so häufig wie möglich in Ihre individuelle Einzigartigkeit. In Ihr Wissen, Ihre Fähigkeiten und in Ihre persönliche Entwicklung. Das Risiko ist längst die neue Sicherheit geworden.

Machen Sie sich auf den Weg. Und zwar auf Ihren.

Entscheidend ist, dass Sie sich auf den Weg machen. Und zwar auf Ihren. Nicht auf einen, den andere Menschen für Sie ausgewählt haben, sondern einen, der Sie Ihren Zielen, Ihren Erwartungen und Ihren Träumen näher bringt. Dabei spielt es keine Rolle, wo Sie heute stehen. Egal, in welchem Bereich Sie tätig sind, egal, von welchem Ausgangspunkt Sie starten, und egal, wie gut Sie heute schon sind.
 
Ich habe in den letzten fünfzehn Jahren als Business Coach mit Hunderten von Unternehmern und Führungskräften gearbeitet. Mit jungen und alten, mit guten und schlechten, mit motivierten und desillusionierten. Und in der Summe dieser Erfahrungen habe ich eine Sache festgestellt. Es geht niemals darum, der Beste von allen zu werden. Noch viel weniger geht es darum, sich mit anderen zu vergleichen. Nicht mit Menschen, die schon seit zehn Jahren da sind, wo Sie noch hinwollen, aber auch nicht mit denen, die Sie schon vor zwei Jahren überholt haben. 

Werden Sie zur besten Version von sich selber

Nein, solche Vergleiche führen zu nichts. Stattdessen geht es immer nur um eine einzige Sache: Als Mensch zu wachsen und alles dafür zu geben, heute besser zu sein, als Sie es gestern waren. Zu besten Version von sich selbst zu werden. In Ihnen steckt so viel Potenzial, dass Sie sich niemals mit weniger zufrieden geben sollten. So viele Menschen verschwenden leichtfertig ihre Talente, weil sie sich täglich einreden, dass es für sie unmöglich sei, erfolgreich zu sein oder einen Unterschied machen zu können. Welch ein Irrtum.
 
Stellen Sie sich nur einmal vor, was passiert wäre, wenn Michael Jordan nicht so viel Zeit auf dem Trainingsplatz verbracht hätte, sondern stattdessen Hobbybasketballer geworden wäre. Wenn Eric Clapton nicht sieben Tage die Woche acht Stunden am Tag Gitarre geübt, sondern sich eingeredet hätte, dass es völlig okay sei, nur auf dem Schulfest der Kinder zu spielen. Oder wenn Salvador Dali seine Talente nicht in Form von außergewöhnlichen Bildern ausgedrückt, sondern auf die Bedenken seines Umfelds gehört hätte und Beamter geworden wäre.
 
Ich würde mir wünschen, dass Sie hier und jetzt eine Entscheidung treffen und sich auf den Weg zu Ihrer individuellen Einzigartigkeit machen. Nutzen Sie Ihr inneres Feuer, um im Außen einen Unterschied zu machen. Und geben Sie sich bitte niemals mit Mittelmaß zufrieden, nur weil das mittlerweile der gesellschaftliche Standard ist. Geben Sie dort, wo Sie jetzt stehen, Vollgas. 

Der Weg ist das Ziel. Auch beim Thema Einzigartigkeit

Oder um es mit den Worten von Martin Luther King zu sagen: „Wenn es dir im Leben zufällt, Straßen zu kehren, dann kehre die Straßen, wie Michelangelo Bilder malte. Kehre die Straßen, wie Beethoven Musik komponierte. Kehre die Straßen, wie Shakespeare dichtete. Kehre die Straßen so gut, dass alle Heerscharen im Himmel und auf Erden innehalten müssen und sagen: ‚Hier lebte ein großer Straßenkehrer, der seine Aufgabe gut gemacht hat.‘“
 
Die Expedition von Sir Ernest Shackleton ist übrigens gescheitert. In der ewigen Kälte der Antarktis wurde die Endurance hunderte Meilen vor dem Ziel vom meterhohen Packeis zerquetscht. Fast ein Jahr lang lebte die Crew auf einer Eisscholle und hoffte, dass diese irgendwie nach Norden driften würde. Die Männer schliefen in gefrorenen Schlafsäcken und ernährten sich von Pinguinfett und ihren Schlittenhunden, die sie nach und nach erschossen. 
 
Als die Eisscholle eines Tages auseinanderzubrechen drohte, retteten sich die Männer in einer verzweifelten Aktion zunächst auf eine unbewohnte Insel, bevor sich Shackleton gemeinsam mit fünf Gefährten in einem nur sieben Meter langen Boot aufmachte, um Hilfe zu holen. Und tatsächlich. Nach fünfzehn endlosen Tagen gelangten sie über den stürmischen Atlantik bis zu einer Walfangstation in Südgeorgien. 
 
Und weitere drei Monate später sammelten sie mit einem Schlepper die restlichen Teammitglieder von der Insel ein. Fast zwei Jahre nach ihren waghalsigen Aufbruch ins Eis. „Ich habe es geschafft“, telegrafierte Shackleton damals seiner Frau. „Nicht ein Leben verloren auf dem Weg durch die Hölle.“

Setting (and achieving) goals with the SEKSI formula

Setting goals: Myth or important success factor?

There are countless books, lectures, seminars and especially methods on the subject of “setting goals”, the best known of which is certainly the SMART formula. However, when it comes to evaluating goals, there is again disagreement. While some say “If you don't have goals, you're aiming to be unhappy”, others consider setting goals to be important, but take a less dogmatic approach and claim that the journey is the actual goal. But where does the truth lie? In this article, we want to address precisely this question.
 

Goals as a beacon in life

„May I have a word with you?“ A friendly gentleman asked me this question on the sidelines of a book signing I recently held in southern Germany. „Gladly,“ I replied, „what can I do for you?“ What happened next is something I experience almost every day. Within three minutes, he told me in condensed form that things in his life were not going as he had imagined at the moment. He was particularly frustrated by his relationship with his wife, with whom he was in the process of divorcing, and he was getting more and more involved in his bad feelings.
 
At some point, he was just going round in circles, so I interrupted him: „I understand that your relationship with your wife is making you very unhappy at the moment. What exactly can I do for you?“ And then he told me the whole story again from the beginning, but with even more details. I interrupted him again and asked what exactly he expected from our conversation.
 
„Well,“ he said, „there must be some technique to stop me getting so frustrated.“ „There is,“ I replied, „what do you want to achieve with this technique?“ And the whole game started all over again. With every lap the friendly gentleman took, he focused more on his problem and hoped to get some advice from me.

Setting goals provides orientation and clarity

However, his real problem at that moment was somewhere else entirely. He didn't know what he wanted at all. He refused to set goals, hadn't even asked himself what should take the place of frustration and how he envisioned his future relationship with his wife. You may be familiar with this too. You know exactly what you no longer want. But you can't say for sure what you want to achieve instead.
 
But how do you want to change successfully if you don't know what the results of your plans should look like? In the course of this article, we will therefore address the important topic of „setting goals“. But don't worry, I won't torture you with the same old (and unfortunately ineffective) goal formulas, nor will we drift off into theory. My personal goal is simple: I want you to be able to live the life you dream of. So let's get started. Are you ready?

Setting goals starts with an analysis of the status quo

Then all I need from you now is a ruthlessly honest answer to the following question: „How happy are you at the moment in the following areas on a scale of 1 to 10?“, where 1 stands for „not at all“ and 10 for „not to be outdone“.
 
  • Profession
  • Family
  • Relationship/partnership
  • Personal development
  • Health
  • Finances
  • Spirituality
  • Entrepreneurial success or career
 
Incidentally, I am not interested in politically correct, socially acceptable or flowery answers. Instead, I want to know how you feel and how you really feel. And if you do give me a superficial answer, then I can live with that, because it's not about me, it's all about you. You can fool others. But you can't lie to the person who looks at you in the mirror every morning in the long term.

Of goals, dreams and visions

The more honest you are with yourself, the easier it will be to make a course correction. So would you like to answer again? Good. If you are unhappy with any area of your life, have reached a certain level of frustration or would like to achieve more, then it's time to make a change. But what goals do you have? What do you dream about? What vision drives you?
 
And that brings us to the crucial point when it comes to setting goals. Most people know exactly what they no longer want, but they are not sure what should take the place of the old things. After you have made an irrevocable decision for the Shift Once you have decided on the results, the next step is to determine exactly what the concrete results should look like. 
 
I would therefore like to introduce you to my preferred goal-setting process, which I use regularly with my Coaching clients to find out together what they really want. And it always starts with this question: „What do you want to be, do or have in the future?“ The answers that follow can be divided into six different categories:
 
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The 6 levels of goals

  1. (Wish) dream - For example: I would like to be rich. I would like to start my own business. I would like to be successful.
  2. Vision:  I will be the best car salesman in Berlin. Our brand is well-known and successful throughout Europe. My company has a turnover of 1 million and is the market leader in the XYZ sector.
  3. Direction: I want to do something with media. We will intensify marketing. I will spend more time with my family.
  4. Target: We take on ten new trainees by December 31. I sell 50,000 books in 2015. By the end of the year, I've lost eight kilos.
  5. Plan: I call five customers a day. I train four times a week according to fitness plan XYZ. I write my new book every day from six to seven.
  6. Make: Do. Realize: Get into action.
 
The higher we are in this list, the greater the level of abstraction and the emotional drive. The further down we move, the more concrete it becomes, while the emotions become less. Normally, the six individual stages are passed through sequentially. A dream becomes a vision, which at some point leads to a still rather vague direction. The more you work on this, the clearer the individual goals become, for which you then develop concrete plans that are ultimately implemented.

Many goals only develop along the way

Sometimes, however, a vision or a rough direction can be so emotionally charged that you get straight into action without any detours and only make your goals and plans afterwards. But what exactly the path looks like doesn't really matter, because in the end it's always about transforming your plans into results and turning wishes into concrete outcomes.
 
So let's start with exactly that. If you know where you want to go and set off in a timely manner, then this is the crucial next step for sustainable change. But unfortunately, many people fail at exactly this point because they don't have a suitable answer to the following question: „Where do I even want to go?“ Have you ever asked yourself this question, perhaps recently? If so, I would like to introduce you to a wonderful exercise that will help you to bring structure and clarity to your wishes, visions, directions, goals or plans.

An effective and impactful goals exercise

And this is how it works: Grab a piece of paper and pen (or a note-taking app of your choice) and take enough time for an extensive future brainstorming session. Ask yourself the following question: „What do I want to be, do or have in the future?“ And then get started. Write down everything you can think of. Without any judgment. Let your pen flow and your inner fire burn. What have you always wanted to do? What do you want to achieve? What goals do you have? Write for at least 15 minutes and make a note of everything, however small and unimportant it may seem to you.
 
Once you have completed this task, it is best to have a coffee or go for a walk. Then take the results of your brainstorming session back to hand and write either a „1“ or a „2“ next to each individual goal.
 
  • The „1“ stands for „This goal is very important to me, I will definitely make an effort to achieve it“. .
  • And the „2“ means „I am letting go of this goal“.

You have to let go of some goals

You may now be asking yourself: „Excuse me, I'm supposed to reach my goal? let go, then why did I write it down?“ But you will see how important this step can be for you. There are simply goals that we have been carrying around with us for years like a heavy rucksack and that we keep putting off achieving. Isn't that the case? Always remember: there is a reason why you haven't implemented these goals yet. Everything has its time. And now you need your strength and energy for your new and currently important plans.
 
So continue with the process. Next, write down your „1“ and „2“ goals on a separate sheet of paper so that you now have a list of current plans and a list of plans that are no longer current. Now it's time to say goodbye to your „old“ plans. Come up with a nice ritual and burn the piece of paper in your fireplace, in your garden or in a fireproof flower pot, for example. Trust me, this is neither embarrassing nor esoteric, but really liberating and energizing. And you can now use this energy to implement your current plans.

Achieving goals with three different time horizons

To do this, take your list of „1s“ and write either an „L“, an „M“ or a „K“ next to each project. The individual letters stand for the following categories:
 
  • L = Long-term goal with a time horizon of two to five years
  • M = Medium-term goal with a time horizon of twelve months
  • K = Short-term goal with a time horizon of four weeks
 
Your long-term plans serve as an attractive vision for the future. Tweak the individual formulations until you are flooded with a huge wave of strong feelings just thinking about it. The more emotional your associations with the goal, the greater the likelihood that you are prepared to do everything in your power to achieve it. 

Life visions lead to powerful goals

For maximum impact, I recommend that you develop a powerful vision for each area of your life. Many of my clients have also had great success by hanging their vision on a poster in their office or carrying it in their wallet. Because the more often you (consciously or unconsciously) think about it, the more inevitably your ideas, decisions and actions will lead to implementation.
 
However, as we are talking about a period of two to five years, it is important that you set yourself milestones along the way. This is where the medium and short-term goals come into play. Go through all the projects in this category and imagine how it will feel when you reach each milestone. Again, the more emotional, the better.
 
Now take another blank sheet of paper and write down your three most important goals. If you still have any difficulties with this step, I recommend you read my article “Learning to make decisions”.
 
Now we come to the final step. We will revise your three most important goals until you can't help but be motivated to get started and implement them. And I can reassure you that I won't bully you with any goal formulas or torment you by fiddling with details until you no longer feel the slightest desire to take action. No, instead I would like to introduce you to my tried and tested SEKSI formula, which has served me faithfully for many years. Working with this formula is quick, reliable and, above all, it provides the necessary clarity.

Setting goals with the SEKSI formula 

S.E.K.S.I. is an acronym in which each letter stands for an important quality that I believe powerful goals should possess.
 

S for SPECIFIC

Your goal should be as detailed and clear as possible. Vague wishes or „wishy-washy“ plans are out of place at this point in the process.

E for EMOTIONAL

Imagine that you have already reached your goal. What happens inside you? Does the thought leave you relatively cold? Then the goal is not emotional enough. If, on the other hand, you are flooded with a wave of intense feelings, then you will get going all by yourself. The question you should ask yourself with every goal: „Is my heart and soul in this project?“

K for KONKRET

Are there measurable intermediate steps, milestones and an end date?

S for SELF-RELIANT

This point is particularly important. Can you achieve your goal independently or do you need other people to help you? For example: „I would like to be promoted to head of department in the new year“ is a goal that would not meet this criterion because you would be dependent on the behavior of your manager. A suitable alternative, on the other hand, would be: „In the coming year, I will throw myself into my work with motivation and enjoyment and place particular emphasis on my results so that my line manager does not pass me by for the next promotion.“ 

I for INITIATIVE

Last but not least. Is the goal so motivating that you make a decision of your own accord and get started?

Goals must be SEKSI

If you have reviewed your three most important goals according to all the criteria of the S.E.K.S.I. formula, then the chances are more than good that you can hardly wait to finally get started. However, the bigger your plans are, the more life will test you to see if you really mean it. 
 
And three important factors will help you overcome these inevitable obstacles: Your Mindset, positive thinking and powerful Values. I hope you enjoy trying out the SEKSI formula. And of course I am interested in your opinion on the subject of “setting goals”. Feel free to write me your opinion and experiences in the comments.
 
Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

Learning to let go - 7 ideas for successful life changes

Learning to let go is one of the most important foundations for successful and sustainable change. Everyone knows this. And yet it is so difficult, because letting go of something is one of those things that sounds very easy but is often so incredibly difficult in practice. 

The art of letting go - how change works

Speaking of which, I have a question. How do you feel, do you also prick up your ears when your partner calls out your pet name in this very special tone of voice and then purrs a sentence like this „Honey, we should urgently clean out our closet“? That's exactly what my wife said to me recently. And I knew immediately what it meant. Although she spoke of „we“ and „us“, I sensed very clearly that she meant something else, namely that me urgently once mine should clean out the closet. 
 
And indeed, when I came into the dressing room, there were already several of these big blue bags waiting for me. And so that I knew exactly what they were all about, there was a yellow post-it stuck to them: „Don't forget to take the bags to the Franciscan monastery after mucking out!“ At first, I was relieved. But when I took a look at my overfilled closet, I thought to myself: „Maybe she's not entirely wrong.“ The year before, I had given lectures all over Germany for a large fashion chain and had brought home forty-five brand new shirts during that time. 
 
So I made a decision with a heavy heart: „Okay, I'm sorting out forty shirts!“ I started to get the good pieces out of the wardrobe one by one. But just as I was about to put the first one in the bag, the memories came flooding back: „Oh, you spent the last evening on vacation in this shirt. It was that lovely candlelit dinner.“ So I put it back in the wardrobe. Then came the second one. I sighed: „Hmm, I wore this to Emma's first day at school. Much too bad.“ Back into the wardrobe. I reminisced about every single shirt and just didn't have the heart to part with them.

Letting go is not that easy

So instead of the planned forty shirts, I only ended up sorting out seven. Namely, the ones I had never worn. But do you know what thought crossed my mind as I was about to put the last one in the bag? „What if I need these shirts again?“ Do you know such thoughts? Do you know rationally that you need to let go of something, but don't really dare to do so? 
 
This is simply because feelings play a much greater role in these cases than the rational mind. You remember the beautiful moments and the significance these things once had in your life. But everything has its time. And while I was sitting in front of the bags, I had to think about the movie Fight Club in which Edward Norton says a sentence that really inspired me: „We own things until things start to own us.“
 
There's a lot to it, isn't there? Most of the stuff we've accumulated over the years we just have because it's there. We don't use it, nor does it have any value to us. We store it away for possible use in the future, which will never happen anyway. Nevertheless, we don't dare to let things go. And that applies even more to change. 

Success means knowing what worked yesterday

Most people don't have that much trouble accepting new ideas. Rather, it is the fear of letting go of the old ones. The famous comfort zone sends its regards. But how can you break new ground if you do the same thing tomorrow that you did today, yesterday and the day before yesterday? Courageous Decisions are always fixed. Problem or solution. Hesitation or Transform. Complicated or simple. Stand still or break new ground. As often as possible, dare to let go of the things that prevent you from taking the next step in your development. Because being successful today means one thing above all: knowing what worked yesterday.
 
That was my biggest challenge in the early days of my career. Independence. I thought I could just carry on as before. But just because I was a successful manager in a large corporation didn't mean that I could also be a successful entrepreneur. So I had to learn one thing the hard way: Customers never care how great you were yesterday. They are only interested in: How good are you today? Yesterday's success prevents tomorrow's success. 
 
You will find this pattern everywhere. Don't you know those people who dismiss any ideas for change with the following words? „I've been doing this job here for 20 years. I know exactly how the hare runs.“ But this thinking is exclusively backward-looking. Peter Drucker is regarded as the greatest management thinker of the last century. In his standard work called Management he wrote down a very interesting sentence: „Success makes the behaviors that created it obsolete.“ Karl Lagerfeld summarized this even better in a recent interview: „The minute you think you're great, you've made it, it's over. There's no credit for the past.“ Or in my somewhat simpler words: yesterday's success prevents tomorrow's success. Because nothing makes us more comfortable than past successes.
 
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Letting go Psychology: That's why it's so hard

If you have the courage and let go of the things that prevent you from growing and becoming better, then amazing things will happen. Because in this way you can apply one of the universal laws of Shift use. If you have built your general philosophy of life on abundance thinking, then you have the necessary confidence that any vacuum that arises will be replaced by something better, something more beautiful. 
 
However, what sounds so simple is not always easy for me either. You wouldn't believe how much doubt I sometimes have when I turn down a particular order, let go of an important line of business or give up on a promising idea. Thoughts like „I'll probably starve to death“ or „I'll never find another customer that good“ immediately come to mind. But over time, I have also let go of something else, namely the thought that I would be free of doubt. Everyone doubts. You just as much as I do. It's not only human, but it never ends. 
 
If you think that successful people never doubt, then you are very much mistaken. The only difference is that successful people know exactly when to put their glass down. And despite all the doubts, it follows the same pattern every time. Whenever I make a difficult decision and let go, trusting in the abundance, the resulting vacuum is filled with something better. I get more reliable customers, receive more lucrative orders and make even more and, above all, more sustainable sales.

Learning to let go: trust the universe

Good things don't always come immediately, nor do they always come from the direction you would expect. Life sometimes takes convoluted and winding paths in these matters. But with a certain amount of trust in the power of a vacuum, a gap that has arisen will always be replaced by something better. „But, Ilya, what exactly am I supposed to let go of now?“ That's a good question. And I can't answer it for you. Often it's just one thing that you have to let go of in order to set off a small avalanche of positive developments. 
 
The nasty thing is, however, that you always have a bad feeling before making such decisions. No wonder, because most of the things you need to let go of most urgently have taken up an important place in your life. Your whole inner self is resisting such moments and shouts: „No way, this is important. We still need that.“ 
 
But the changes you are most afraid of are the ones that bring the biggest breakthroughs. And just as my gut feeling in my dressing room told me that the time for shirts had come, you also sense that a part of you is protesting loudly, but that you should act anyway. In such cases, it helps to train your intuition, which you can almost always rely on.

Letting go of what doesn't make you happy

So let's get to the crucial question of this article: What is the one thing in your life that you should let go of? You have probably sensed what it is for a long time, but so far you have found many good arguments as to why letting go seems to be out of the question. Nevertheless, this quiet inner voice keeps coming back and surfaces at regular intervals.
 
Am I right? If you still have doubts (and you will, because it's perfectly normal), go deep inside yourself and ask yourself the following question: „What is the one thing in my life that I should let go of?“ Now pay attention to the answer that comes to mind first. No matter how unrealistic or unreasonable the idea may sound, it is very likely to be the very thing you should let go of at that moment.
 
Do you need a few more ideas on what you can let go of? A long time ago, I drew up a list for myself in which I summarized the things that are best suited to being critically reviewed and questioned on a regular basis. Because if you want to learn to let go, then the big goal is nothing other than to think critically, remain mentally flexible and do everything you can to escape the comfort of mental no-man's land. Although I should be practiced in these things by now, I still often find myself taking the easy way out with all the lectures, appointments and everyday tasks and preferring to create my own Comfort zone expand. 

7 things in life that you can let go of

That's why I have fixed dates in my calendar when I critically question the supposed facts of life, review my strategies and adjust my goals. I do this once a month and even for a whole weekend at the turn of the year. Letting go is never easy, by the way, but the more often you experience the fascinating effects, the more confidence you will have in your decisions. Shall we get started? Here are my personal suggestions for letting go.

Learning to let go of perfection

For successful Change management it is much more important to take action than to wait for perfection. Mistakes happen anyway, plans go awry and there are lots of big obstacles along the way waiting for you to clear them out of the way. I have also learned one thing in my job as Keynote Speaker I have learned that perfection always seems a little suspicious. Admitting small mistakes and being open about weaknesses, on the other hand, can open many doors. After all, people like people best, not robots. Let go of the idea of wanting to be perfect.

Learning to let go of beliefs and convictions

This is where it is hardest to let go, because there is nothing in the world we like to defend as much as our own opinions, beliefs and convictions. For this reason, people only change when they want to and not when they have to. So regularly question your convictions critically and with an open mind. A good start is always the following: „Is this belief really my own or have I adopted it from my environment, other people or the media? 
 
And if it is my own, does it bring me closer to my goals or does it slow me down?“ Let go of limiting beliefs and convictions adopted from others.

Learning to let go of expectations

I can't repeat it often enough: Life is not a pony farm and certainly not fair. Neither are people. And you can't please everyone. Let go of your expectations that everything will be fair or that opportunities and possibilities will be handed to you on a silver platter. Let go of other people's expectations and do your own thing. And to do this, you should significantly raise your own standards.

Learning to let go of negative people

Your Inner Circle determines success or failure. This applies to all areas of life. For your career, your health and your finances. It simply makes a difference whether you spend your time with positive and innovative people or whether you sit at the regulars' table with beer-swilling energy vampires whose lives are determined by envy, resentment and frustration. 
 
I know from my own experience how difficult it is for us to let go of people who once played an important role in our lives. But here, too, there is a time for everything. And if you are developing as a person but the people around you are standing still, you should move on at your own pace. The more successful you become, the more often you will have a painful experience: Many friends and acquaintances do not want you to become successful at all. 
 
And if you do give them the benefit of the doubt, then please don't be any more successful than you are. This is not even meant in a bad way, but just the outwardly visible behavior that results from thinking in terms of lack. How can you avoid such experiences? Surround yourself exclusively with possible thinkers who support and encourage you on your path. And this also includes critical feedback. But please all Get rid of negative people in your environment and trust that exciting personalities will fill the gaps.

Learning to let go of customers and orders

Do you also have that particular customer who hardly brings in any sales but constantly wants special treatment? For whom nothing works straight away, who still has a demand, and for whom you have to put in a lot of extra effort every time? Dare to say no and let go. Instead, focus your strength and energy on the customers who never nag, complain or grumble, but who appreciate your services, generate sales and are happy to have you as a partner at their side. 
 
And believe me, for one difficult customer there are already five others just waiting to do business with you. And these are the kind of customers who would benefit from an exchange of Values are characterized.

Learning to let go of things and stuff

Don't worry, this won't be the hundredth call for a life without possessions or a moral sermon about how reprehensible it is if you like to consume. Rather, I want to raise your awareness of how much of the stuff you have accumulated is either no longer of value to you or is not being used. There is an interesting article in the Journal of Consumer Psychology from 2011, which bears the apt title: „If money doesn't buy you happiness, then you probably aren't spending it right.“ 
 
If you enjoy beautiful things, expensive watches, fast cars or luxurious clothes, then buy them and enjoy them. If you are happy and content by nature, then these consumer goods will make your life even more beautiful. Only if you need consumption in order to be happy should you urgently rethink your basic philosophy. But how many things are there in your cupboards, basements or garages that have simply been there for years and that you haven't used for a long time? 
 
Sort out mercilessly here. What you didn't use last year, you won't use next year either. Stuff that is only there because it was once expensive or is linked to a memory only takes up space and energy for the things that are really important to you. Nobody is saying that you should throw everything in the bin. Sell things on eBay, give things away to friends or donate them to charity. But the most important thing is that you let go and create space and freedom for new things. Give it a try, I guarantee you will be thrilled with the effect.

Learning to let go of goals and dreams

Have you been carrying this one dream around with you for years? Are you also pursuing a specific goal that you simply haven't had the time to achieve? Then you should think about whether you should let it go. Some Goals and dreams are like the old shirts cluttering up your closet. They cost you strength, energy and time. Above all, however, they block the space you need for your important dreams and your current goals. When in doubt, always remember: everything in life has its time. And there is a reason why you haven't done these things yet. Dare to let go and pursue the projects that are important to you today.

Letting go does not mean getting rid of

Good, have you been able to get some ideas? I am aware that we have taken a very brief look at the art of letting go. It's not for nothing that there are entire books devoted to just this one topic. But as is so often the case, the things that work best are usually those that are formulated to the point, and I hope you have gotten a sense of the power that learning to let go can have. The bottom line is that it really only comes down to one action: let go of what's holding you down. That's all it is. 
 
So that you don't find this so difficult in future, I'll give you the crucial tip at the very end. I have discovered why so many people are world champions at holding on, but find it so incredibly difficult to let go. As with all other changes, in this case it is also down to evaluation. So here comes an impulse that can decisively change your approach to the art of letting go. You should either write this sentence down or internalize it so well that you never forget it again:
 
Letting go does not mean getting rid of.
 
This realization has given my life a completely new quality. It can do the same for yours. When you let go of something, it never means that you are throwing something away. Quite the opposite. Letting go only means that you are no longer holding on to something. 

Being able to let go - the perspective that changes everything

When a falcon is kept in a cage, all it can think about is how it can escape. But if the falconer lets go and gives the animal its freedom, the bird always returns to the place where it feels most comfortable. And this leads to an important insight: if you have to hold on to something with all your might, then this action is primarily driven by the fear of loss. The thing you are clinging to so tightly actually left you a long time ago. 
 
If instead you dare to let go of old ideas, beliefs or even people, you will make an astonishing realization. Some of these things will disappear forever. And that's a good thing, because everything has its time. But there will also be some things that come back to you of their own accord. That one idea that just won't let go. That conviction that keeps coming back to you. And that very special person who wants to make a new start with you. 
 
That's the great thing about learning to let go. As soon as you stop holding on tightly and allow things the freedom to come back to you on their own, you will feel what really matters and is important for your life. Dare to let go and create space for ideas, thoughts and people who support you in achieving your greatness and living your dreams.
 
Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz