Achtsamkeit lernen als Schlüssel für Veränderung

Achtsamkeit lernen. Haben Sie auch schon darüber nachgedacht?  Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, denn das Wort ist aktuell in aller Munde. Doch was hat es mit dem Trend zu einem bewussteren Umgang mit dem eigene Denken und Verhalten auf sich? Genau das wollen wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen. Starten wollen wir zuerst mit einer Definition des Begriffs

Definition Achtsamkeit – Im Moment sein

Unter Achtsamkeit versteht man das bewusste (und bis zu einem gewissen Teil) wertfreie Wahrnehmen und Erleben des aktuellen Moments. Dies geschieht über unsere fünf Sinne, also das Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Die große Herausforderung der Achtsamkeit ist es dabei, wirklich IM Moment zu sein, sich der bewussten Wahrnehmung hinzugeben, und dabei weder in der Vergangenheit festzuhängen, noch gedanklich bereits in der Zukunft zu sein. Man nimmt nur wahr, was ist. Und lässt das bewusst los, was war oder was sein könnte.

Achtsamkeit Bedeutung – Warum lohnt es sich, bewusst wahrzunehmen?

„You don’t know what you don’t know.“ Du weißt nicht, was du nicht weißt. Dieses Zitat stammt von dem amerikanischen Sprachwissenschaftler Noam Chomsky, und bringt die Relevanz von Achtsamkeit auf den Punkt: Wir nehmen nur einen kleinen Teil der Realität bewusst wahr, weil sich die große Masse unserer Gedanken, Entscheidungen und Handlungen auf unbewusster Ebene abspielt. Als grobe Hausnummer können Sie davon ausgehen, dass der bewusste Verstand zwischen fünf und neun Informationen gleichzeitig verarbeiten kann. Die Kapazität des Unterbewusstseins ist hingegen unendlich.

Dies ist auf der einen Seite sehr praktisch, weil uns die dadurch entstehenden Automatismen den Alltag sehr erleichtern. Wenn wir einmal gelernt haben, wie man Fahrrad fährt, dass eine Herdplatte verdammt heiß sein kann oder dass man eine Tür öffnet, indem man die Klinke herunterdrückt, dann läuft das entsprechende Programm im Unterbewusstsein wieder und wieder ab, ohne dass es von uns einer bewussten Steuerung bedarf. Je älter wir werden, desto mehr bestimmen diese Gewohnheiten unser Leben. Viele davon sind auch gut und überaus nützlich.

Unbewusste Muster mit Achtsamkeit erkennen

Doch ebenso haben wir im Laufe der Zeit eine riesige Anzahl von unbewussten Denkmustern, Decision-making strategies und Verhaltensweisen gelernt, die eine negative Wirkung haben, uns von unseren Zielen abhalten und uns sogar schaden können.

Und schon sind wir beim großen Dilemma. Denn wie wollen Sie etwas verändern, verbessern oder weiterentwickeln, dass Ihnen überhaupt nicht bewusst ist, weil es sich um automatisierte Prozesse in Ihrem Unterbewusstsein handelt? Okay, das war natürlich eine rhetorische Frage, denn es ist schlichtweg unmöglich. Wir kommen daher zu einer wichtigen Schlussfolgerung.

Sie kommt sehr unscheinbar daher, hat aber – wenn Sie die Bedeutung wirklich in ihrem vollen Ausmaß verinnerlichen – das Potenzial, Ihr Leben dramatisch zu verbessern. Habe ich den Spannungsbogen genug aufgebaut? Sehr schön, dann kommt er nun, der alles entscheidende Satz:

Sie können nur das verändern, was Ihnen bewusst ist!

Achtsamkeit: Beispiele aus dem Alltag

Klingt einfach und logisch, oder? Aber wenn Sie davon ausgehen, dass 99 Prozent Ihrer Gedanken, Strategien und Verhaltensweisen unbewusst ablaufen, dann steckt eine Menge Dynamit in dieser Aussage. Denn Hand aufs Herz, wie sehr führen Sie ein Leben im Autopilotmodus? Wie häufig tun Sie Dinge nur, weil Sie es schon immer so getan haben, weil es normal ist oder weil alle es tun? Wie sehr funktionieren Sie eigentlich nur noch, anstatt mit einem hohen Grad an Bewusstheit Ihren Job zu erledigen, Ihren Alltag zu gestalten und mit den Menschen in Ihrem Umfeld zu kommunizieren?

Das Leben wird erst dann so richtig intensiv, wenn Sie es mit allen fünf Sinnen aufsaugen und sich dem jeweiligen Moment voll und ganz hingeben. Doch wie sieht die Realität aus? Menschen hetzen von einem Meeting zum nächsten, spielen mit ihren Kindern, während sie nebenbei »mal schnell« die wichtige Präsentation für den Chef vorbereiten, und sind während der täglichen U-Bahn-Fahrt so in das Spielen von Candy Crush auf dem Smartphone vertieft, dass sie es nicht mal mitbekommen würden, wenn die Mitreisenden um sie herum alle nackt wären.

Ich habe immer häufiger den Eindruck, dass der Alltag so hektisch geworden ist, dass kaum noch Zeit für bewusste Kommunikation, echtes Interesse am Gegenüber und den hohen Anspruch an die eigenen Resultate bleibt. Und wenn man sich doch einmal auf eine Aufgabe fokussiert, dann ist man gedanklich schon wieder in der nächsten Telko, beim Kunden von morgen oder dem wöchentlichen Meeting, auf das man sich schon wieder nicht rechtzeitig vorbereitet hat. Kommt Ihnen bekannt vor, nicht wahr?

Achtsamkeit trainieren

Nur wenn wir ganz achtsam unsere äußere und innere Realität wahrnehmen, gelingt es uns, die unzähligen Automatismen, Gewohnheiten und Strategien aus dem Unterbewusstsein an die bewusste Oberfläche zu befördern, um sie dann entsprechend zu verändern. Das größte Geschenk, das Sie sich selbst machen können, ist, den Autopilot auszuschalten und das Leben bei den Hörnern zu packen.

Vor einigen Jahren habe ich einen Satz gehört, der Ihnen dabei als gedanklicher Leuchtturm dienen kann: »Wenn du im Raum bist, dann sei im Raum.« Das englische Original lautete: »If you’re in the room, be in the room.« Ja, es lohnt sich, diesen Satz mehrmals zu lesen und ihn auf sich wirken zu lassen. Es reicht nicht, nur körperlich im Raum zu sein, wir müssen es auch mental sein. Nicht nur ein wenig, sondern ganz.

Achtsamkeit lernen

Je achtsamer Sie sich auf eine Situation einlassen, desto selbstbestimmter werden Sie. Weil Sie plötzlich Dinge wahrnehmen, die sonst im Sauseschritt an Ihnen vorbeigerauscht wären. Machen Sie ruhig die Probe aufs Exempel und stellen sich ganz bewusst die folgenden Fragen:

  • Wie sieht mein Mindset aus?
  • Nach welchen Kriterien treffe ich meine Entscheidungen?
  • Warum tue ich, was ich tue?
  • Wie gehe ich mit Shift um?
  • Wie wirke ich auf meine Mitmenschen und woran merke ich dies?
  • Woran erkenne ich, dass ich glücklich und zufrieden bin?
  • Wie kommuniziere ich mit meinen Mitarbeitern und Kunden?
  • Wer denkt meine Gedanken?
  • Welche Trigger lösen bei mir immer wieder das gleiche Verhalten aus?

Erinnern Sie sich so häufig wie möglich daran: Sie können nur das verändern, was Ihnen bewusst ist! Das gilt für Ihre Kommunikation, Ihre Gewohnheiten, Ihre Entscheidungen, Ihre internen Strategien und besonders für Ihr Verhalten. Ich würde mir daher nichts sehnlicher wünschen, als ein entschiedenes »Au Ja« zur Achtsamkeit.

Sagen Sie AuJa zur Achtsamkeit

Treffen Sie die Entscheidung, ab sofort nur noch ganz bewusst durchs Leben zu gehen und besonders auf die vermeintlichen Kleinigkeiten zu achten. Ihre alltäglichen Automatismen kritisch zu hinterfragen und mutig in den Spiegel zu blicken. Das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Je mehr die Bewusstheit Einzug in Ihren Alltag erhält, desto mehr werden Sie wissen, was Sie alles nicht wissen.

Aber Sie können die Entscheidung treffen, dies zu ändern. Als Persönlichkeit zu wachsen, sich weiterzuentwickeln und besser zu werden. Ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu führen, anstatt nur zu funktionieren.

Schließen möchte ich diesen Artikel daher mit den berühmten Worten von Hermann Hesse: »Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.« Genießen Sie den Beginn einer neuen Ära. Der Ära der Achtsamkeit.

Conflict management methods - 7 tips that really work

Erfolgreiche Konfliktmanagement Methoden gehören zu den wichtigsten Tools im Business. Denn wohl jeder von uns kennt sie: Die schwierigen Zeitgenossen, die ständig auf der Suche nach dem Haar in der Suppe sind, vehement nach einer Extrawurst verlangen oder in einem harmlosen Gespräch zur Drama-Queen werden. Immer dann, wenn wir auf solche Kunden, Kollegen oder Mitarbeiter treffen, werden Gespräche schwierig und ein Konflikt will möglichst souverän gelöst werden.

Ich bin mir sicher, dass Sie beim Lesen der letzten Zeilen sofort das eine oder andere Gesicht aus Ihrem Alltag vor dem geistigen Auge hatten. Diesen einen Mitarbeiter, der nie das tut, was man ihm sagt. Der Kollege, der die Arbeit so gerne auf andere abschiebt. Oder diesen einen, ganz speziellen Kunden, der fast immer einen Grund zur Beanstandung findet.

Aber Hand aufs Herz, lieber Leser: Wie konfliktfähig sind Sie überhaupt? Wie leicht fällt es Ihnen, schwierige Gespräche zu führen, Ihren Mitarbeitern eine negative Entscheidung mitzuteilen oder eine heikle Kundenreklamation elegant zu lösen? Wenn Sie jetzt gerade ein wenig gezögert haben, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn die wenigsten Führungskräfte in deutschen Unternehmen gehen mit schwierigen Situationen besonders souverän um. Gute Leader hingegen sind in der Lage, Konflikte als Grundlage für eine positive Entwicklung im Team oder in der Abteilung zu nutzen.

Kein Konflikt ist auch keine Lösung

Aber woran liegt es, dass der Umgang mit Konflikten ein so großes Thema ist? Warum scheuen so viele Unternehmer, Führungskräfte und Manager das Führen von vermeintlich schwierigen Gesprächen und fahren stattdessen lieber einen Kuschelkurs, der den Konflikt zwar kurzfristig aufschiebt, ihn aber langfristig meist noch größer werden lässt? Da ist zum einen ein großes Harmoniebedürfnis vieler Chefs, die einfach gerne „eine gute Stimmung“ im Team haben. Und zum anderen spielen unbewusste Überzeugungen wie „ich muss es jedem recht machen“ oder „wenn ich jetzt „Nein“ sage, dann mag mich mein Gesprächspartner nicht mehr“ eine sehr große Rolle.

Solche Glaubenssätze sind allerdings ein schlechter Ratgeber, denn sie führen von vorneherein zu einer Vermeidungsstrategie und daher auf keinen Fall zu einer Lösung. Der Umgang mit potenziellen Konfliktsituationen verläuft dann auch größtenteils nach zwei groben Schemata: Entweder die Führungskraft geht jeder schwierigen Situation geschickt aus dem Weg und trifft so gut wie keine Entscheidung, oder sie handelt nach dem kompletten Gegenteil und nutzt Druck, Angst und die Macht der Position als Leadership Instrument Nummer Eins. Die Ergebnisse sind allerdings in beiden Fällen gleich: Verunsicherte Mitarbeiter, keine Verlässlichkeit und eine sehr geringe Motivation.

Konfliktmanagement Methoden

Aber wie sieht nun die Lösung aus? Welche Konfliktmanagement Methoden und Wege gibt es, und welches Mindset braucht man, um auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und zu einer nachhaltigen Lösung zu gelangen? Zunächst einmal: Die Furcht vor Konflikten ist nicht nur unbegründet, sondern lässt sich mit einfachen Mitteln in eine konstruktive Kommunikationsstrategie umwandeln. Sämtliche Schreckensszenarien spielen sich nämlich ausschließlich in unserem Kopf ab, und werden dort in schöner Regelmäßigkeit groß, bunt und detailreich in einer Art Dauerschleife wiederholt.

Viel sinnvoller ist es, jeden Konflikt als eine Chance zu betrachten, besser zu werden und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine schwierige Verhandlung, ein Mitarbeitergespräch oder eine Kundenreklamation handelt. Der größte Fehler den Sie machen können, ist überhaupt nichts zu tun und den Versuch zu unternehmen, den Konflikt auszusitzen.

Nutzen Sie stattdessen lieber die folgenden sieben Tipps, um die Angst vor schwierigen Situationen in das komplette Gegenteil zu verwandeln und Ihre vermeintliche Schwäche in eine Stärke umzuwandeln. Und so ganz nebenbei schärfen Sie auch noch Ihr Profil als Führungskraft, Unternehmer oder Macher.

Konfliktmanagement Tipp Nr.1: Seien Sie mutig

Es gehört zur Natur des Menschen, dass er möglichst beliebt sein möchte. Die Folge davon ist dann, dass viele Führungskräfte sich nicht trauen, auch einmal eine unbequeme Wahrheit auszusprechen. Doch wer viele Entscheidungen trifft, der wird auch zwangsläufig einmal auf Widerstände treffen. Dies lässt sich nicht vermeiden und daher auch nicht verhindern. Verabschieden Sie sich daher umgehend von dem Gedanken, es jedem recht machen zu müssen (und schon gar nicht zu können). Nicht umsonst sagte schon Franz-Josef Strauß: „Everybody´s Darling is Everybody´s Depp.“

Konfliktmanagement Tipp Nr.2: Kommunizieren Sie respektvoll

Besonders in schwierigen Situationen zeigt sich wahre Größe. Die Kunst ist es, die eigenen Argumente ruhig und souverän zu formulieren, so dass sich der Gesprächspartner als Mensch immer noch wertgeschätzt fühlt. Trennen Sie daher bei Konflikten stets die Sach- und die Gefühlsebene. Argumentieren Sie konsequent in der Sache, aber bleiben Sie dabei immer menschlich und respektvoll.

Konfliktmanagement Tipp Nr.3: Richten Sie Ihren Fokus auf die Chancen aus

Die meisten Konflikte sind nur in der eigenen Vorstellung so schwierig. Dies liegt vor allem daran, dass man den eigenen Fokus vor allem auf die negativen Dinge richtet. Und in dem Fall wirkt dann eben Murphys Gesetz: Was schiefgehen kann, wird auf jeden Fall schiefgehen. Ändern Sie Ihren Fokus und Sie werden Ihre Ergebnisse ändern. Verstehen Sie einen Konflikt als Chance zur positiven Shift. Leben Sie diese Einstellung täglich konsequent vor, und ihre Mitarbeiter werden ihnen folgen.

Konfliktmanagement Tipp Nr.4: Die Kunst, „Nein“ sagen zu können

Stimmen Sie häufig zu und sagen zu allem und jedem „Ja“, einfach, weil es Ihnen leichter fällt? Dies sollten Sie unbedingt ändern, wenn Sie Ihr Konfliktmanagement auf eine neue Stufe bringen wollen. Trainieren Sie die Fähigkeit, auch einmal „Nein“ zu sagen. Suchen Sie sich hierzu gezielt Situationen, bei deren Vorstellung Sie sich ein wenig unsicher fühlen. Schauen Sie ihrem Gesprächspartner in die Augen und dann sagen Sie ruhig, aber bestimmt: „Nein“. Das ist einfacher, als Sie vielleicht jetzt noch denken.

Konfliktmanagement Tipp Nr. 5: Wie Sie etwas sagen, macht den Unterschied

Natürlich ist es wichtig, welche Argumente Sie nutzen, und welche Rhetorik Sie verwenden. Aber mindestens genau so entscheidend ist die Art und Weise, wie Sie etwas sagen. Achten Sie in den nächsten Gesprächen einmal bewusst auf die Tonalität ihrer Stimme. Was tun Sie am Ende des Satzes? Geht die Betonung Ihrer Stimme eher nach oben, bleibt sie neutral oder geht sie nach unten? Wenn Sie nach Oben geht, dann wirkt das unbewusst wie eine Frage und ein neutrales Ende wie eine Feststellung. Wenn Sie hingegen das letzte Wort eines Satzes nach unten betonen, dann wirkt dies wie eine unbewusste Aufforderung und lässt Sie souverän und entschieden wirken.

Konfliktmanagement Tipp Nr.6: Entscheiden Sie

Natürlich, wer niemals etwas entscheidet, der macht auch keine Fehler. Aber wohl nichts ist so unbefriedigend, wie eine Führungskraft, die nicht entscheiden will. Je mehr Entscheidungen Sie treffen, desto verlässlicher werden Sie für Ihre Gesprächspartner und schaffen dadurch Klarheit und Orientierung. Faire und nachvollziehbare Entscheidungen lassen Sie sowohl souverän als auch kompetent erscheinen. Und auch wenn Sie einmal eine unpopuläre Entscheidung treffen, dann wird man Sie trotzdem für die Fähigkeit schätzen, dass Sie überhaupt entschieden haben. Trainieren Sie also ihren „Entscheidungsmuskel“ und lassen Sie keine Gelegenheit aus, sich zu entscheiden, egal in welcher Situation.

Konfliktmanagement Tipp Nr.7: Schaffen Sie Klarheit und Verlässlichkeit

Und wo wir schon beim Thema Entscheidungen sind: Treffen Sie eine Entscheidung immer sofort. Damit schaffen Sie Verlässlichkeit und Klarheit für ihre Mitarbeiter. Auch, wenn Sie einmal eine unangenehme Entscheidung treffen müssen. Überlassen Sie das Zögern und Aussitzen lieber den anderen und begeistern Sie Ihr Umfeld mit Ihrer Umsetzungskompetenz.

Konflikte lösen: Es gibt keine schwierigen Situationen, sondern nur zu wenig Training

Wenn Sie diese sieben Tipps beherzigen und vor allem regelmäßig anwenden, dann werden Sie in Zukunft nicht nur keine Angst mehr vor potenziellen Konflikten haben, sondern mit viel Selbstvertrauen in jede Art von Gespräch gehen. Suchen Sie sich zum Start gezielt möglichst viele Gelegenheiten, um diese Tipps praktisch anzuwenden. Sie werden schnell feststellen, wie ihr neuer Umgang mit Konflikten zur Normalität wird und wie Sie mit ihrer Persönlichkeit auch schwierige Situationen elegant und souverän meistern.

Und ein Hinweis noch zum Schluss: Immer dann, wenn Sie vor einem Gespräch, einer Verhandlung oder einer schwierigen Situation so richtig Respekt haben, dann stehen Sie vor einem großen Durchbruch. Handeln Sie dann besonders beherzt und aktiv. Je mehr Erfahrungen Sie machen, desto leichter werden Ihnen diese Situationen im Laufe der Zeit fallen. Probieren Sie es aus, schon bald werden Sie zu einem Spezialisten für Konfliktmanagement Methoden und schwierige Gespräche werden.

Resilienz trainieren – Erfolgreich Veränderung meistern

Resilienz trainieren ist die Fähigkeit, mit Rückschlägen und Herausforderungen in einer Art und Weise umzugehen, dass man als Persönlichkeit daran wächst. So weit, so gut. Aber warum sollte man sich überhaupt mit dieser immer relevanter werdenden Zukunfts-Fähigkeit auseinandersetzen? Das ist relativ einfach. Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was den Unterschied zwischen Menschen ausmacht, die im Leben erfolgreich sind und jenen, die es nicht sind, dann lautet eine der häufigsten Antworten: Resilienz. Das Durchhaltevermögen bei Changes. Die Fähigkeit, bei sämtlichen Herausforderungen immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.

Aus diesem Grund denken viele Menschen, dass sie resilient sein müssen, um erfolgreich zu sein, aber das ist nicht wahr. Es geht auch komplett ohne. Resilienz hilft uns jedoch enorm, unsere Ziele zu erreichen und unsere Träume zu verwirklichen, indem wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Eine Studie der University of Rochester zeigte, dass die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln, entscheidend für den Erfolg im Leben ist. Die Forscher untersuchten mehrere Gruppen von Studenten und stellten fest, dass diejenigen, die resilient waren, eher in der Lage waren, sich an neue Herausforderungen anzupassen und erfolgreich zu sein. Resilienz ist also eine wichtige Eigenschaft, die uns hilft, unsere Ziele zu erreichen. Aber was genau ist Resilienz und wie kann man sie trainieren?

Definition Resilienz: Warum ist sie wichtig?

Das Wort Resilienz stammt vom lateinischen resilire ab und bedeutet so viel wie abprallen oder nicht anhaften. Laut Wikipedia kann diese Eigenschaft definiert werden als […] der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren.

Dies möchte ich sowohl ergänzen als auch vereinfachen, indem ich den Begriff wie folgt definiere: „Resilienz ist die Fähigkeit, auf schwierige Situationen, Herausforderungen und Ereignisse lösungsorientiert und positiv zu reagieren, so dass man in der Lage ist, die Veränderungen zu meistern und stärker daraus hervorzugehen.

Resilienz basiert auf der psychologischen Theorie der Persönlichkeitsentwicklung von Erik Erikson. Danach entwickeln wir uns im Laufe unseres Lebens durch verschiedene Stufen der psychosozialen Entwicklung. Auf jeder Stufe stellen wir uns neuen Herausforderungen und müssen bestimmte Krisen meistern. Wenn wir diese Krisen erfolgreich bewältigen, entwickeln wir eine stärkere Persönlichkeit und mehr Selbstvertrauen. Wenn wir jedoch scheitern, kann es sein, dass wir an dieser Stelle steckenbleiben und uns nicht weiterentwickeln können. Erikson glaubte, dass Resilienz die Fähigkeit ist, diese Krisen zu meistern und trotzdem weiterzumachen. Je mehr Krisenerfahrung wir haben, desto resilienter werden wir also.

Wie kann ich meine Resilienz trainieren?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Resilienz etwas ist, was man entweder besitzt oder nicht. Doch dies stimmt so natürlich nicht. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben, ist auch die Resilienz etwas, das man üben, trainieren und verbessern kann. Mit etwas Übung und Geduld kann man lernen, resilienter zu sein und damit besser mit schwierigen Situationen umzugehen.

Hier sind einige Tipps, wie du deine Resilienz trainieren kannst:

  • Setze dir realistische Ziele und arbeite an einem Schritt nach dem anderen.
  • Mach Pausen und gönne dir Ruhephasen, in denen du dich erholen kannst.
  • Sprich über deine Sorgen und Ängste mit Freunden oder Familie oder Kollegen.
  • Denke auch bei harten Problemen in Lösungen.
  • Wechsle deine Perspektive und versuche auch in schwierigen Zeiten optimistisch zu bleiben.
  • Investiere in deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Nach diesen Quick-Tipps wollen wir uns das Ganze etwas genauer anschauen.

Wie kann ich meine Resilienz im Alltag stärken?

Im ersten Absatz haben wir uns damit beschäftigt, was Resilienz ist und warum sie so wichtig für unseren Erfolg im beruflichen Alltag ist. Nun wollen wir uns aber der Frage widmen, wie wir unsere Resilienz stärken können. Denn ganz egal, in welcher Lebenssituation wir uns befinden, es ist immer möglich, an unserer Resilienz zu arbeiten und sie zu stärken. Eines der wichtigsten Dinge, die wir tun können, um unsere Resilienz zu erhöhen, ist es, auf unsere Gedanken zu achten. Denn unser Mindset beeinflusst unser Handeln und unsere Emotionen. Wenn wir also negativ denken, dann fühlen wir uns auch entsprechend negativ und handeln dementsprechend.

Umso wichtiger ist es also, positiv zu denken und uns selbst mit positiven Gedanken zu versorgen. Wenn wir das tun, dann stärken wir nicht nur unsere Resilienz, sondern fühlen uns auch allgemein besser. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, soziale Kontakte zu pflegen. Denn Menschen, die in ihrem Umfeld positive Beziehungen haben, sind tendenziell resilient als Menschen, die sozial isoliert sind.

Es empfiehlt sich, den Kontakt zu Menschen zu suchen, mit denen man gerne Zeit verbringt. Auch das hilft dabei, die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken. Und last but not least: Bewegung! Ja, richtig gelesen – Bewegung hilft nicht nur dabei, körperlich fit zu bleiben, sondern auch mental stark und resilient. Durch Bewegung produzieren wir nämlich Glückshormone, die uns positiv stimmen und uns Kraft geben – genau das Richtige also für eine starke Resilienz! Also: Aufgepasst bei den Gedanken, soziale Kontakte pflegen und regelmäßig Bewegung – dann steht der kraftvollen Veränderungsfähigkeit im beruflichen Alltag nichts mehr im Weg!

Beispiele für erfolgreiche Menschen mit hoher Resilienz

Es gibt viele bekannte und erfolgreiche Menschen, die ein hohes Maß an Resilienz aufweisen. Dazu gehören beispielsweise Künstler, Politiker, Sportler und Unternehmer. Viele von ihnen haben sich durch harte Zeiten gekämpft und sind trotzdem stark geblieben. Ihre Geschichten können anderen Menschen Mut machen und zeigen, dass es möglich ist, auch in schwierigen Zeiten zu bestehen.

Ein bekanntes Beispiel für eine erfolgreiche Person mit hoher Resilienz ist Nelson Mandela. Er war ein politischer Gefangener in Südafrika und wurde nach 27 Jahren Haft entlassen. Nach seiner Freilassung wurde er zum Präsidenten von Südafrika gewählt und hat maßgeblich dazu beigetragen, das Land zu verändern. Auch wenn er viele Jahre lang im Gefängnis war, hat er nicht aufgegeben und ist letzten Endes gestärkt aus der Situation hervorgegangen.

Auch Sportler können als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist die US-amerikanische Fußballspielerin Abby Wambach. Sie begann ihre Laufbahn als junge Spielerin und wurde schnell zu einer der besten Spielerinnen ihrer Generation. In den Jahren 2006 und 2007 verletzte sie sich jedoch so schwer, dass sie lange Zeit ausfiel. Viele Experten gaben ihr damals keine Chance mehr, auf dem Platz zurückzukehren. Doch Abby Wambach trainierte hart und kämpfte sich zurück ins Team. Heute ist sie wieder eine der besten Spielerinnen der Welt und hat mit ihrer Mannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen.

Unternehmer können ebenfalls als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist Steve Jobs, der Gründer von Apple. Er war einer der erfolgreichsten Unternehmer seiner Generation und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Computerbranche zu revolutionieren. In den 1980er Jahren wurde er jedoch von seinem eigenen Unternehmen Apple entlassen. Viele Experten hielten ihn damals für am Ende. Doch Steve Jobs gründete ein neues Unternehmen – die Firma NeXT – und kehrte später sogar wieder zu Apple zurück. Heute ist Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und Steve Jobs ist eine Legende in der IT-Branche.

Resilienz ist also keine Frage des Talents oder der Begabung, sondern vielmehr eine Frage des Charakters. Menschen mit hoher Widerstandsfähigkeit geben nicht so leicht auf und lassen sich von Rückschlägen nicht unterkriegen. Stattdessen stehen sie immer wieder auf und kämpfen weiter – bis sie am Ende triumphieren.

Resiliente Menschen haben es einfacher

Resilienz ist eine Eigenschaft, die uns alle durchs Leben begleitet. Im Job und im Privatleben können wir immer wieder Rückschläge erleben – doch wie wir damit umgehen, ist entscheidend für unseren Erfolg. Wenn wir resilient sind, lassen wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen und kämpfen weiter. Diese Eigenschaft ist also entscheidend für den Erfolg in unserem Leben – egal, ob im Job oder privat. Wenn wir lernen, resilient zu sein, stehen wir immer wieder auf und können unsere Ziele erreichen.

Und nun interessieren mich deine Gedanken zum Thema. Wie gehst du damit um und welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

POSITIVE THINKING: MYTH OR MIRACLE CURE?

Positive thinking: I believe in nothing more than the power of a life-affirming attitude. Because do you know even one negative person who has ever made a positive difference? Look. Of course, this doesn't mean that you should walk through life like one of those light-and-love gurus with rose-tinted glasses, simply ignoring problems and making light of the challenges of everyday life. Quite the opposite, because problems are part of life. But the decisive factor is how we deal with them.

The rule of thumb is:

Recognize the problem and at the same time think about the best way to solve it.

In this way, you always think in terms of possibilities and never in terms of limitations. You act from a mentality of abundance and show scarcity thinking the red card. Above all, however, you change yourself instead of hoping that external circumstances will change. Right at the beginning of this article, I would therefore like to speak plainly:

Positive thinking alone won't get you anywhere. But you can achieve everything better with positive thinking than you would with negative thinking.

What is positive thinking: a critical view

Napoleon Hill in his magnificent book “Think and Grow Rich” or James Allen in “As a Man Thinketh” knew about the power of thought and that the way we think is the decisive factor for the results in life. Nevertheless, there are few topics that are as controversial as positive thinking. In particular, films such as “The Secret” or books such as “Ordering from the Universe” have led to the targeted use of the Mindsets is often (and unfortunately rightly) dismissed as esoteric humbug that is nothing more than a fad to make money.

At the same time, more and more successful entrepreneurs, managers and top athletes are experiencing the extraordinary results that positive thinking can lead to. As is so often the case, the big difference lies in the interpretation and, above all, in how we apply positive thinking. So let's delve a little deeper into the subject.

Positive thinking definition

The basic idea behind positive thinking is simple: our brain can only process one thought at a time. And this can be either positive or negative. A nice metaphor for this is one of those old-fashioned jukeboxes that used to be in bars, restaurants and pubs. After you had put in 10 pennies and pressed the “F4” button, a gripper arm went to the back and removed the selected record from the register. And a few seconds later, “Verdammt ich lieb Dich” by Matthias Reim, or whatever song you had chosen, played.

A similar process takes place in our head. When we are in a new situation, our brain has two plates to choose from. One positive and one negative. Which of the two is chosen then determines the general attitude and the Sum of the programming, that we expose ourselves to every day. And it is not surprising that for many people, the metaphorical gripping arm chooses the negative plate in a completely automated and conditioned way.

The inner jukebox determines the results

During my time as a retail manager, I had a department manager who was a very intelligent man and enjoyed his job. When I observed him interacting with his employees or customers, it was clear to see that he had a salesman's heart. It was only when it came to selling his own ideas and proposals, getting more budget for his department or being allowed to hire an additional employee that his argumentation and, above all, his powers of persuasion were simply weak.

As hard as I tried, I just couldn't find any reason why I should support him with his requests. His colleagues were light years ahead of him. It had gotten to the point where I had to provide him with the arguments so that he could implement important projects for the company.

One day it got too much for me, I asked him what was wrong with him and why he didn't bring the passion from his department into his presentations and negotiations. With the corners of his mouth turned down, he replied: „You know, I've never been able to make a good case for myself or my cause. I just can't think of the right arguments at the crucial moment. That's why I always know beforehand that it won't work anyway.“ With this attitude, he had programmed himself into a self-fulfilling prophecy. I immediately remembered one of the most important principles of positive thinking:

Whether you think you can do it or whether you think you can't, you will definitely be right.

But it went even further. In no time at all, the head of department explained to me why he was having such a hard time, why his colleagues didn't like him, why the customers were getting more and more difficult and why his job was getting harder every year. He blamed his entire environment, other people and life itself for his failures. He didn't waste a second on the only possible solution, which was to take responsibility for himself and integrate positive thinking into his everyday life.

Positive thinking in difficult situations

And now a universal law of life comes into play:

Where you direct your focus is where your energy flows. And where your energy flows, you will get more of it.

So if you only listen to sad songs all day, you quickly become convinced: The world sounds minor. And vice versa, your world view is major if you focus on the corresponding songs.

Please note that all these processes take place on an unconscious level and within a few milliseconds. If we want to change something in the programming of our inner jukebox, we have to check and change the input. It simply makes a difference: do you surround yourself with negative people all day long, listen to the horror stories on the radio during the day and then let RTL2, SAT1 and similar channels bring your day to a leisurely close? Or do you spend your time with people who bring you closer to your goals and dreams, read valuable books and feed your mind with new ideas and possibilities?

The more positive your attitude, the easier it will be for you to successfully achieve your goals, deal with life's challenges and elegantly master difficult situations. Now you might say that this is a truism. And of course you are right. You know as well as anyone that success starts in the mind and that a positive inner attitude will help you get through life better and more successfully.

There are numerous books on positive thinking, and it is actually clear to you how you should behave in order to achieve what you have set out to do. But the crux of the matter lies in the little word „actually“. Unfortunately, the reality is different. Numerous studies show that people tend not to think positively and focus on the best possible outcome of a task, but rather on the worst-case scenario, i.e. everything that could go wrong.

On average, 70 percent of people think in a negative direction. And it gets worse. As this form of focus involves unconscious beliefs and habits, many people often don't even realize the attitude with which they go through life. Well, how can anything successful come out of this? To change this, you first need to change your focus. Because the direction in which you think determines your state of mind as well as your decisions, actions, habits and ultimately your results and success.

Learning to think positively

The bottom line is that positive thinking means nothing other than the positive orientation of your thoughts and the resulting view of the world. And just once again, so that we understand each other correctly: This is not about putting on rose-tinted glasses, nor is it about ignoring problems and challenges. Quite the opposite - problems are always a good starting point for refocusing and achieving something. The only decisive factor is how you deal with them. In order to achieve sustainable success, you need an attitude that is based on a positive mindset.

The big problem with positive thinking these days is quite simply that too many pseudo-motivational gurus have pigeonholed it into a category that it doesn't belong in by any stretch of the imagination. Because just shouting „Chaka, you can do it!“, an intense wish sent to the universe or a sonorously affirmed „Kumbaya“ is not enough.

No, positive thinking alone is not a miracle cure. I love listening to music for the rest of my life. When I listen to the guitar playing of Eric Clapton, for example, a wonderful world opens up to me into which I can immerse myself and surrender to the melodies and sequences of notes. I also enjoy playing the guitar myself and am passionate about it. But I won't be able to stand on the stage of the Royal Albert Hall and wow an audience of millions with my virtuosity for years to come.

I simply don't have the dexterity for the absolute top level, and due to my many activities, the necessary practice program is pretty low on my list of priorities. I can think as positively as I like, I will never become a professional guitar player.

Or take the bodybuilder and actor Ralf Möller. I guarantee you that he has integrated the art of positive thinking into his life and is also pretty good at it. Nevertheless, he will never become a professional ballet dancer in his entire life. And the athlete Florian Hambüchen, who is often referred to as a gymnast, will never play for the basketball title in the NBA. And all the wishes and visualizations in the world will not help the small and lively Lionel Messi to develop into a header monster.

Practicing positive thinking

Despite these examples, I would like to explicitly urge you to adopt and integrate positive thinking into your life as the cornerstone of your positive-focused attitude. In doing so, you should always keep one crucial sentence in mind:

You will never achieve positive results with negative thoughts, no matter in which area of life.

Do you understand what I'm getting at? When you think positively, you go through life in a completely different way. You believe in the good in everyone instead of assuming that people are just waiting to rip you off. You assume that there is enough for everyone in your professional market or environment and that there is no eternal struggle for the few customers, orders or opportunities. You assume that your life holds a colorful bouquet of chances, possibilities and opportunities for you and is not just waiting to make things as difficult as possible for you. This is the important philosophy behind positive thinking.

So far, so good. But despite this, many people misapply this simple concept, dismiss it as ineffective and therefore call it useless. But to all critics, let me repeat: positive thinking is not about putting on the famous rose-colored glasses and ignoring problems.

There is simply no point in walking through your garden, noticing the weeds growing, but then saying: “I'm thinking positively now...there are no weeds...there are no weeds!” Let me be clear: this is not positive thinking, it is simply a distortion of reality and a pretty sure way to not succeed in life. A better strategy would be to notice the weeds and then ask yourself: “What do I want my garden to look like this summer and what do I need to do about it?” The big difference now is focusing on the positive outcome.

And this is exactly how you can train positive thinking and permanently integrate it into your everyday life. By consciously thinking your thoughts and not reacting automatically, especially at important moments, but by paying attention to the different choices you have. And then act accordingly.

Positive thinking as a way of life

The secret of positive thinking, the difference between excellent and mediocre results is hidden in the last paragraph. It is the implementation, the action and the Transform. Because positive thinking can only unfold its full power if it is combined with the corresponding actions. Just sitting at home and sending off one wish after another to the universe is not enough!

But once you have reached the famous 51% threshold, and the jukebox's inner gripper arm automatically positive thoughts If you choose the right program, you will be full of motivation and drive to turn your many ideas into reality. And these results will in turn influence your programming and the proportion of positive thoughts grows to 55, 75 and perhaps even 90%. The result is a self-reinforcing spiral that affects your entire quality of life.

And this is exactly how positive thinking turns into a shoe. I am very aware that I can only touch on this topic in a short blog article and that many aspects have either only been touched on or even omitted. But the core message can be summarized in a single sentence, which for me has become a kind of guideline for my life in all areas:

“Positive thinking alone won't get you anywhere. But you can achieve EVERYTHING better with positive thinking than you would with negative thinking.”

Please never forget one thing: your attitude is not something secondary. It is everything. Because it determines your basic attitude, your ability to recognize opportunities and, above all, your satisfaction in life. I therefore hope that you will never forget the three golden rules of a successful attitude:

Rule 1: Always be positive.

Rule 2: Always be positive.

Rule 3: Always be positive.

The world is full of negative, frustrated and grumpy people. But it's always the positive changemakers who unhinge it every day and make a real dent in the universe.

Self-image as the key to personal development

Self-image. A success factor in personal development that is often neglected. I would like to change this. May I therefore present you with a bold statement? Here it is: The most important opinion you will ever have is the one you have about yourself. If you have read my article on Change diamonds you will already know how important your identity is for successful change. The more stable your personality is, the easier it will be for you to deal with upcoming challenges. The more you are at peace with yourself and can rely on solid beliefs and Values the easier it is for you to react to turbulent external developments. This is precisely why personal development is so important, because inner growth and external results always go hand in hand.

But if I were to ask you now who you are, would you be able to give me an immediate and convincing answer? No, I'm not interested in titles, positions or one of the many masks that you more or less like to wear in various areas of life. I am only interested in you as a person with all your exciting facets. Why am I pointing this out so explicitly?

Have you ever noticed that many people define themselves primarily by a certain role and base their entire personality on it? They are Martina's husband, an authorized signatory at Kunststoff Meier, Steffi's mother or the chairman of the Zepernick allotment garden association and are completely absorbed in this identity. But what remains when Martina gets divorced, Kunststoff Meier goes bankrupt, Steffi moves out of her parents' house or the beloved allotment association elects a new board? Usually not very much. Sometimes even nothing at all. And that's tragic. Because your self-image is the focal point of your entire life and therefore also of every Shift.

The power of self-image

I would like to use a short story to illustrate the role a strong self-image can play. In the US state of Tennessee in the 1940s, a young boy grew up in very humble circumstances. He didn't have many friends and people avoided him because he lived on the wrong street in the wrong neighborhood. He was often called scum or even worse. But deep inside this little boy burned the flame of passion and he had set his mind early on to make it big. He wanted to be someone and pursued this dream with everything he had.

His love was music. Although he owned an old guitar, he couldn't tune it. Nevertheless, he never gave up. In his mind's eye, he could already see himself standing on a stage while the audience cheered him on. Although he couldn't play yet, he was already a guitarist in his head. His only friend's cousin was the musician Lonzo Green, who taught the boy how to pick chords out of pity. Driven by his own dream, the little boy practiced like a man possessed and made rapid progress.

He was not impressed by the many negative programs in his environment and seized the opportunity that presented itself to him. And many years later, this boy called Elvis Presley left his mark on the whole world and shaped an entire generation with his music and passion. Rock ’n‘ roll was born. Even though all the circumstances were against Elvis, he resisted the temptation to feel like a victim. With his powerful self-image and unique attitude, he had simply created the right circumstances for himself.

Identity as the linchpin of change

This story shows one thing very clearly. Every change has its origins in your own identity. The image you have of yourself will sooner or later manifest itself in reality. Conversely, you cannot have lasting success if your thoughts and actions do not match this inner image. Or to put it more simply: If you can't see it, then you won't experience it. And this is where unconscious programming comes into play, influencing and shaping your personality from a young age.

It is simply incredibly difficult to develop an optimal attitude towards change if your self-image is dominated by limiting programming and messages of failure. This then leads to you not seeing yourself as valuable or even as a loser and the successful, the wealthy and the desirable people are always „the others“ who live in a completely different world.

Sooner or later, your self-image will be reflected in reality. If you see yourself as a winner, you will become a winner. If you see yourself as a loser, you will do everything on a subconscious level to ensure that this image also manifests itself in reality.

Self-image shapes reality

This morning I read another one of those stories about a lottery winner who has completely blown his million-dollar winnings within a year and now has to live on Hartz IV again. Why? His self-image was that of a failure. And even if, on a rational level, he would have given everything to belong and be a successful person, the reality of the situation was similar to his identity.

Many top athletes also earn several million at a young age and later live on the edge of subsistence because they make the wrong investments or simply spend too much. And many an entrepreneur builds up one company after another, only to end up bankrupt.

But why is it that the rapid rise in these cases is followed by an equally dramatic fall? These people have enough intelligence, work hard and with at least as much passion as everyone else. And if we were to ask them whether they really want to be successful and wealthy, they would answer in the affirmative from the bottom of their hearts. But if we look closely, we would almost certainly find a low self-esteem, which is then reflected in a corresponding identity.

A few years ago, the story of Vince Young made the headlines. He is a professional football player in the American NFL and had experienced a meteoric rise at a young age. He was one of the few to make the leap from the slums of a big city into the limelight of the glittering sport. In his early twenties, he was already a multi-millionaire and was predicted to have a great career as a quarterback.

But his identity was still that of the days when he had to fight hard for every hot meal as a young boy. His self-worth was so low that, in the depths of his subconscious, he couldn't imagine actually earning so much success and money. He still saw himself as the poor wretch, the loser and the failure from before. And it wasn't long before the external circumstances had adapted to his (subconscious) image of himself. He lost everything he owned, went through a serious crisis and is now sitting on a huge mountain of debt.

What does your self-image look like?

Now we come to the question you are probably already waiting for. What about your self-image? I know from my own experience that it takes a lot of courage to critically examine your own opinion of yourself. It is the easiest thing of all to do with others. But it is the hardest thing in the world to dare to take an honest look in the mirror. But you simply can't do without it. Whatever you set out to do and whatever you want to achieve, it all starts with the Vision, that you have of yourself.

Even Muhammad Ali knew about the power of self-image. The statement comes from him: „I am the greatest. And I said that before I even knew it was me.“ Reality adapts to identity. Ali's strong personality was so pronounced that the following incident occurred one day when he was about to fly from New York to San Francisco. The stewardess approached him and kindly said: „Mr. Ali, would you please fasten your seatbelt for take-off.“ The boxing champ's answer came promptly: „No. Superman doesn't need a seatbelt.“ But the stewardess was quick-witted and replied: „That may be true. But Superman doesn't need an airplane either.“

Goalkeeping titan Oliver Kahn also used the principle of a powerful self-image when he decided in the early years of his career to leave mediocrity behind and be an exceptional athlete instead. Although he was aware that he still had a long way to go and a lot to learn, he had an image etched in his mind.

Although he was just earning his first spurs as a young man at Karlsruher SC, he already saw himself in his mind's eye as the best goalkeeper in the world. And years later, this self-image manifested itself almost automatically in reality and ensured that Oliver Kahn became a role model throughout the world for willpower and the ability to never give up.

Self-image as the most important factor in personality development

But back to the question of who you are. And who you want to be. As you read these words, you already have a self-image that to a large extent reflects your Setting and thus influence your results in life. The crucial question is therefore not whether you have an identity, but whether you have consciously chosen it. The alternative would be that it came about by chance. If your self-image plays such an important role in change processes, then it is worth defining it consciously and with a view to the future. Always remember: you have to be someone first in order to be able to do something and then have something.

The beauty of this decision is that you are not subject to any restrictions or even limitations. Just ask yourself: „Who am I now and who do I want to be in two years“ time?" I know that this often takes a lot of courage. Because we can fool our environment, our colleagues and the world out there.

It's easy to slip into a role, even if we don't really like it. But we can't lie to the guy who looks at us in the mirror every morning in the long run. Because he regularly reminds us of what is important and what really counts. So give in to your bold dreams without restraint and let your vision work for you. Then formulate who you are and who you want to be. A successful entrepreneur, a loving wife, a famous, respected leader or even an inspiring musician. Anything is possible.

Which self-image do you choose?

„But Ilya,“ you might object, „it's different for me. I'm just a small employee who has a wife and children and has to pay his bills. There's no way I can be a composer of operas or the owner of a vegan restaurant.“ I have only one answer to this: you have no idea what potential lies dormant within you, just waiting to be brought to the surface. And you really can be and achieve anything in life.

As soon as you are ready to give up the conviction that you can't do it. And this sentence is really worth reading a second time. We'll pick it up again when we come to the four W's of change. It is important that you not only formulate your self-image verbally, but also imagine it as vividly and realistically as possible in your mind's eye. This is how your brain comes back into play. It makes no difference to your brain whether you are just imagining something or whether it is actually happening. But if you can't see it, you won't experience it.

The Gran Torino effect of personality development

Yes, I know what you're thinking: „Oh come on, Ilya, that's old hat and more of a metaphor without much practical value.“ Far from it, dear reader. Do you know the movie Gran Torino with Clint Eastwood? I can still remember the day I saw it in the movie theater. Long after the end, I was still impressed by the emotional story about the grumpy loner Walt Kowalski, who shows more and more of his warm side in the course of the plot and befriends an Asian neighbor boy.

And I'll never forget how all the guys in the theater (including me, by the way) howled like castle dogs when Walt Kowalski was shot shortly before the end, accompanied by the sad sounds of Jamie Cullum's theme song, thus saving his little friend and his family. Well, sometimes even I'm built close to the water. And now let's talk again about the possibilities of imagination. Every single person in the theater knew it was just a movie.

We were all aware that Clint Eastwood was not dead, but had been paid a fortune for his magnificent acting performance. Everyone knew that this scene was only in our imagination and that in reality it was just many individual pixels on a white screen. And yet our brains made the experience so real that we cried. And the same power lies in imagining your vision and your self-image.

Make a conscious decision about your self-image and identity

Make a conscious decision about the personality you want to be. And be absolutely honest with yourself. This is not about masks, external facades or fulfilling the expectations of others. Entire generations have lived unhappy lives just because their parents wanted them to become a lawyer, vet or tax consultant, even though they actually dreamed of being a painter, composer or restaurant owner.

The only thing that counts is your very individual core. Your uniqueness. The values that are important to you and that guarantee you a high level of life satisfaction. And then you make a decision. Who do you want to be? And what should your own identity look like in all its different facets? Dream big. Dream boldly. Choose your personality, dream of its successes and imagine them as realistically as possible. The more detailed and attractive your inner images become, the easier it will be for the Gran Torino effect to take effect for you and turn today's imagination into tomorrow's daily reality.

Ziele erreichen: Ein wirkungsvoller Quick-Check

Ziele erreichen leicht gemacht

Ziele erreichen kann einfach sein. Oder kompliziert. Je nachdem, wie wir das Thema angehen. Und möglicherweise denkst Du Dir jetzt gerade: „Ach nee, nicht noch ein Artikel über Ziele!“ Wenn das der Fall sein sollte, dann möchte ich Dich gerne einladen, Dir die drei Minuten Zeit zu nehmen, diesen Artikel möglicherweise doch zu lesen.

Denn ersten werden wir nicht über 0815-Formel (think SMART Ziele & Co.) sprechen, sondern uns dem Thema so praktisch wie möglich widmen.

Und zwar in einem wirkungsvollen Quick-Check, der Dich persönlich weiterbringen und auch Dein Business auf die nächste Stufe bringen wird.

Ziele erreichen: Der Status Quo

Habe ich Dich überzeugt? Dann möchte ich Dir direkt eine Frage stellen:

Wie zufrieden bist Du im Moment in folgenden Bereichen auf einer Skala von 1-10 (wobei 1 gar nicht und 10 nicht zu übertreffen ist)?

  • Deinem Solopreneur Business
  • Deiner familiären Situation
  • Deiner Beziehung/Partnerschaft
  • Deiner persönlichen Entwicklung
  • Deiner Gesundheit / Fitness
  • Deinen Finanzen

Wenn Du mit dem Status Quo in irgendeinem System Deines Lebens nicht wirklich happy bist (und das ist ganz normal, denn wir können uns nun mal nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren), dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern!

Ziele erreichen: Vision und Purpose

Aber welche Ziele hast Du? Wovon träumst Du? Und welche Vision treibt Dich dabei an?

Wie auch immer die Antworten auf diese drei essenziellen Fragen lauten, was auch immer Du erreichen, wovon Du auch träumst und was Deine konkrete Vision für Dein Leben ist: Entscheidend ist, dass Du noch heute den Schalter umlegst und konsistent dranbleibst. Als eine Art Kompass soll Dir dabei dieser Ziele-Quick-Check dienen.

Hier ist ein wichtiger Reminder. Vergiss bitte niemals (nein, nicht Eisern Union):

Es ist niemals:

  • einfach
  • leicht
  • der richtige Zeitpunkt
  • perfekt
  • garantiert
  • gleich

Es gibt immer:

  • Gründe, es nicht zu tun
  • wichtige andere Termine
  • andere Menschen, die es Dir ausreden wollen
  • Tage, an denen Du Dich nicht gut fühlst
  • Situationen, auf die Du nicht vorbereitet bist
  • Steine, die im Weg liegen
  • Doubts
  • äußere Umstände
  • Schlaflose Nächte
  • spätes zu Bett gehen
  • frühes Aufstehen
  • schlechtes Wetter
  • Einwände, die dagegen sprechen

Du wirst Dich auch niemals

  • „Danach“ fühlen
  • Mit allen Eventualitäten auseinandergesetzt haben
  • Optimal vorbereitet fühlen

Es scheint daher immer einfacher zu sein:

  • es nicht zu tun
  • doch beim Alten zu bleiben
  • lieber auf der Couch zu sitzen und Netflix Serien zu bingen
  • Dich mit den Gegebenheiten zu arrangieren
  • zu resignieren
  • anderen die Schuld zu geben
  • Ausreden und Gründe zu suchen, warum es nicht klappen kann
  • aufzugeben
  • den Erwartungen anderer zu entsprechen, anstatt den eigenen

Stimmst Du mir bis hierhin zu? Dann habe ich einen weiteren Reminder für Dich.

Ziele erreichen: Ein wichtiger Reminder

Denk immer dran:

Das Leben ist hart! Du bekommst nichts geschenkt und musst jeden Tag aufs Neue angreifen! Denn Zufriedenheit, Erfolg im Business und Gesundheit fallen nun mal nicht einfach vom Himmel!

Aber trotzdem, oder gerade deswegen brauchst Du niemals:

  • Den perfekten Business-Plan
  • Eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die jede Eventualität mit einschließt
  • Ein 100 % perfektes Ergebnis
  • Das beste Auto, Büro, Equipment, etc.
  • Den neuesten Business-Hack
  • Die geheime Marketing Formel, die nur die Gurus kennen
  • Nach der einen, alles verändernden Silver Bullet zu suchen (Spoiler Alert: Es gibt sie nämlich nicht!)

Stattdessen gilt beim Thema Ziele erreichen: Fang´ einfach an! Folgen Deinem Herzen und nutze dabei Deinen Verstand. Die Kombination ist einfach unschlagbar. Und wenn Du auf dem Weg manchmal zweifelst:

Es ist vollkommen okay:

  • Nicht alles im Vorfeld zu wissen und nicht alle Antworten zu haben (egal was man Dir gerne einreden will, die hat niemand!).
  • Manchmal ein flaues Gefühl im Bauch zu haben
  • Gelegentlich hinzufallen
  • Auf dem Weg Fehler zu machen, daraus zu lernen und besser zu werden.
  • Dich auch mal mit 80 % zufriedenzugeben (statt ewig auf die 100 % zu warten, die sowieso niemals eintreten werden)

Was hingegen überhaupt nicht okay ist:

  • Zu erwarten, dass alles glatt und von selbst läuft
  • Sofort aufzugeben, wenn es nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast
  • Sofortigen Erfolg und Ergebnisse zu erwarten
  • Doch lieber beim “alten” zu bleiben, und trotzdem zu erwarten, dass sich etwas ändert
  • Über das Leben, die Umstände, die Kollegen, den Chef, Deine Kunden etc. zu jammern, ohne etwas daran zu ändern
  • Dich permanent zu fragen “was wäre wenn?” ohne es jemals ausprobiert zu haben
  • Deine Ziele, Träume und Visionen für die Erwartungen anderer Menschen aufzugeben

 

Gib´ einfach Dein Bestes und mach Dein Ding! Der Erfolg wird sich einstellen. Fang an, zu handeln und Dinge anzupacken. Und geh´ Deinen Weg. Manchmal wird er steinig sein und Du wirst viele Steine aus dem Weg räumen müssen. Du wirst Fehler machen. Ja, es wird passieren. Auch Dir. Es nennt sich Leben. Und je mehr es sind, desto besser. Denn aus Fehlern lernst Du! Wichtig ist (Und sorry, Cheesy Alert:

Steh´ einmal mehr auf, als Du hinfällst!

Und wenn nicht JETZT, wann dann?

Du willst mehr, als Du aktuell hast?

Dann beweise es Dir (und keinem anderen!)

Beim Umsetzen und Ziele erreichen wünsche ich Dir den größtmöglichen Erfolg.

Herzlichst, Dein Ilja

Selbstmotivation lernen: 7 geniale Tipps

Selbstmotivation lernen ist essenziell für Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen. Wann immer ich eine Keynote Speech oder einen Vortrag halte, kommt früher oder später das Gespräch auf die Selbstmotivation. Und auch in meiner Coachingausbildung nimmt das Thema einen hohen Stellenwert ein, Kein Wunder, denn wann immer wir mehr Sport treiben, gesünder essen, ein neues berufliches Projekt starten oder den lange gehegten Traum in die Tat umsetzen wollen, brauchen wir den notwendigen Antrieb, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. 

Selbstmotivation Definition

Doch bevor wir etwas tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns zuerst mit der Frage beschäftigen, was Selbstmotivation überhaupt ist. Wikipedia defines the term as follows: „Als Selbstmotivation (Selbstmotivierung) wird […] die Fähigkeit einer Person bezeichnet, aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Aufgabe zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist.“

Etwas einfacher formuliert ist Selbstmotivation die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erledigen und Dinge zu tun, ohne dass dies durch Zwang oder Druck von anderen Menschen geschieht. 

Die Ursache hierfür ist ein starker innerer Antrieb, der vom Fokus auf Chancen, dem Streben nach Besseren und dem Anspruch auf persönliches Wachstum geprägt wird.

Man spricht in diesem Fall auch von intrinsischer Motivation, also einem Antrieb, der von Werten, Überzeugungen und den eigenen Motiven geprägt ist. Das Gegenteil hierzu ist die extrinsische Motivation, die auf externen Faktoren wie Boni, Druck, Zwang oder Belohnungen basiert.

Selbstmotivation lernen: Dieser Denkfehler hindert uns daran

Kommen wir nun zum großen Dilemma der Motivation, bzw. der Selbstmotivation. Wir alle wissen, dass der innere Antrieb sich oftmals von ganz alleine entwickelt, wenn wir ein Projekt beginnen. Doch genau da liegt das Problem. Wir starten oftmals gar nicht erst. Weil wir uns nicht motiviert, inspiriert oder schlicht und einfach „danach“ fühlen. Und ehe wir uns versehen, sind wir dem größten Motivations-Denkfehler überhaupt auf den Leim gegangen.

Dabei handelt es sich um die Erwartung, dass wir in einem bestimmten Zustand sein müssten (motiviert, inspiriert, kreativ), um ein neues Projekt voller Selbstmotivation beginnen zu können. Und so reden wir uns folgende Dinge in den unterschiedlichsten Varianten ein:

  • Wenn ich erstmal eine gute Idee habe, dann fange ich an, mein Buch zu schreiben
  • Wenn ich mich voller Energie fühle, dann starte ich damit, wieder Sport zu treiben
  • Wenn ich von der Muse geküsst werde, entwickele ich das Konzept für den neuen Onlinekurs
  • Wenn ich endlich professionelles Equipment habe, starte ich meinen YouTube Channel
  • Wenn ich motiviert bin, dann fange ich an, in die Umsetzung zu komme

Die Logik dahinter ist so simpel wie tragisch. Wenn man sich erst einmal auf eine bestimmte Art und Weise fühlt, dann beginnt man mit der Umsetzung. Das große Problem hierbei: Wir fühlen uns eigentlich nie „danach“. Oder kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal gedacht hast: „Wow, ich fühle mich so unglaublich motiviert, dass ich gar nicht anders kann, als anzufangen.“ Siehst Du, ich auch nicht.

Selbstmotivation Übungen 

Um dem Trugschluss des „wenn ich mich X fühle, dann setze ich Y um“ zu entkommen, bedarf es nur eine kleinen Mindset-Shifts, der allerdings eine riesige Auswirkung hat. Das Ziel ist es, die Kausalität zwischen X (Motivation) und Y (dem eigenen Verhalten) umzukehren. Dazu ist es entscheidend, anzufangen und ersten Schritt zu machen. Und zwar unabhängig des eigenen emotionalen Zustands. Sobald man nämlich begonnen hat, ins Tun zu kommen, entstehen die ersten kleinen Erfolgserlebnisse. Die versorgen einen mit einer gehörigen Portion Motivation, so dass man Lust bekommt, direkt weiterzumachen. Es folgen weitere Erfolgserlebnisse, welche die Motivation wachsen lassen. Und ehe man sich versieht, ist aus den hunderten von Meilensteinen plötzlich das große Ziel geworden, dass man so gerne erreichen wollte.

Selbstmotivation ist das Ergebnis, nicht die Voraussetzung

Die Reihenfolge in unseren Beispielen würde nach dem Mindset-Shift wie folgt aussehen:

  • Wenn ich beginne, mein Buch zu schreiben, dann folgen die guten Ideen von ganz alleine
  • Wenn ich Sport treibe, dann bin ich voller Energie
  • Wenn ich anfange, den neuen Onlinekurs zu entwickeln, werde ich regelmäßig von der Muse geküsst
  • Wenn ich meinen YouTube Channel starte, werde ich irgendwann so erfolgreich, dass ich mir das professionelle Equipment leisten kann
  • Wenn ich anfange, ins Machen zu kommen, folgt die Motivation von selbst

Siehst Du den Unterschied? Es ist ein kleiner Shift im Mindset, aber die Auswirkungen sind einfach riesig. Ich schlage also vor, dass Du Deine Selbstmotivation nicht mehr von Gefühlen abhängig machst, die sowieso nie da sind, sondern dass Du sie aktiv selber entwickelst. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß und Erfolg!

Ins Handeln kommen – So motivierst Du Dich selber

Ins Handeln kommen. Wer möchte das nicht gerne, oder? Aber fällt es Dir auch manchmal auch schwer, Dich zu motivieren? Hast Du immer eine Menge guter Ideen, aber Du kommst einfach nicht in die Umsetzung? Bist Du Weltmeister darin, Dich mit unwichtigen Dingen abzulenken, nur um nicht mit der Umsetzung Deiner Ziele und Träume anfangen zu müssen? Dann habe ich hier zwei gute Nachrichten für Dich:

1) Du bist nicht alleine, denn es geht ganz vielen so. Und

2) Es ist recht einfach zu ändern (einfach, nicht leicht).

Und wie genau das geht, das erfährst Du im heutigen Blogartikel. Viel Spaß dabei.

Ins Handeln kommen: Die Sache mit der  Motivation

Wenn Du ins Handeln kommen willst, ist das gar nicht so einfach, wie es klingt. Denn mit der Motivation, genauer gesagt der Selbstmotivation ist das so eine Sache. Sie ist von Haus aus ein scheues Reh. Sie ist selten da. Und wenn sie einmal kurz auftaucht, dann ist sie auch gleich schon wieder verschwunden.

Übrigens, wenn Du meine S.E.K.S.I. Formel für mehr Selbstmotivation kennenlernen möchtest, dazu habe ich ein ausführliches Video aufgenommen, das Du Dir auf meinem YouTube Kanal anschauen kannst (Dort findest Du auch weitere Impulse zum Thema „Ins Handeln kommen“).

Zur fehlenden Selbstmotivation kommt noch hinzu, dass unser Alltag meistens so voller Termine, Aufgaben und Stress ist, dass wir selten einen starken inneren Antrieb haben, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Wir fühlen uns eigentlich niemals „danach“. Und weil das so ist, geben wir uns viel zu oft der berühmten Aufschieberitis hin und reden uns ein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass Morgen auch noch ein Tag sei und dass wir irgendwann ganz bestimmt unsere Träume leben werden. Aber aus einem hoffnungsvollen Irgendwann wird leider so gut wie immer ein Niemals…

Ins Handeln kommen: Drei praktische Hacks

Doch zum Glück muss das nicht so sein. Wenn Du folgende drei Dinge beachtest, die Dir hoffentlich dabei helfen werden, Dich mit einer großen Portion Selbstmotivation zu versorgen, Deine Umsetzungskompetenz zu erhöhen und Dir dabei helfen, Dich dauerhaft ins Handeln kommen zu lassen

Umsetzungs-Hack 1: Prioritäten setzen

Egal, wie groß Deine Ziel oder Deine Träume sein mögen, entscheidend ist, dass Du sie als allerhöchste Priorität behandelst. Damit meine ich vor allem, dass Du Deine Vorhaben nicht nebenbei und auf keinen Fall zufällig angehen solltest, denn auf diese Weise ist die Gefahr einfach zu groß, dass sie im stressigen Alltag untergehen werden, weil es einfach niemals der richtige Zeitpunkt ist.

Umsetzungs-Hack 2: Strategische Planung

Nachdem Du einer Aufgabe höchste Priorität eingeräumt hast, ist es von essenzieller Notwendigkeit, konkrete Zeiten im Kalender für die Umsetzung im Kalender festzulegen.

As Faustformel gilt: Was nicht geplant wird, findet nicht statt

Es wird nämlich immer etwas geben, das wichtiger scheint, attraktiver klingt oder einfach mehr Spaß macht. Daher: Block Dir feste und regelmäßige Termine in Deinem Kalender. Für Dich selber, um an Deinen Zielen zu arbeiten, die wichtige Aufgabe der Reflexion durchzuführen, den Fortschritt zu analysieren, die To-do-Liste für das Projekt abzuarbeiten und ggf. alternative Maßnahmen zu entwickeln.

Und falls Du mit einem Team arbeitest, dann solltest Du ebenfalls regelmäßige Termine festlegen. Diese können von unterschiedlicher Wichtigkeit und Länge sein, beispielsweise eine WhatsApp-Gruppe für tägliche Nachrichten untergeordneter Wichtigkeit, ein wöchentlicher Zoom-Call jeden Montag morgen für die Besprechung der Wochenziele oder ein längeres Meeting alle vier Wochen, wo es insbesondere um strategische Themen geht.

Das strategische Planen von festen Terminen ist ein entscheidender Faktor, wenn Du Deine Selbstmotivation erhöhen und besser ins Handeln kommen möchtest. Weil es die Verbindlichkeit massiv erhöht und Dir in den häufig vorkommenden Momenten hilft, in denen Du Dich nicht „danach“ fühlst. Denn wenn Du einen fixen Termin hast, tust Du es auf jeden Fall. Hab ich recht?

Umsetzungs-Hack 3: Regelmäßiges Messen

Der wichtigste Hack, wenn Du häufiger und zielgerichteter ins Handeln kommen möchtest, wartet natürlich zum Schluss. Ich spreche vom konsistenten, regelmäßigen und sorgfältigen Tracken Deiner Ergebnisse und Fortschritte. Was auf den ersten Blick wahrscheinlich recht harmlos und unbedeutend klingt, entscheidet aber darüber, ob Du nachhaltige Resultate erzielst oder eben nicht.

Aus diesem Grund kann ich die Bedeutung des Trackens gar nicht genug hervorheben, so wichtig ist das konsistente und regelmäßige Messen Deiner Fortschritte. Warum? Ganz einfach. Das, was gemessen wird,  kann analysiert, angepasst und verbessert werden.

Wie geht man nun am besten vor? Im ersten Schritt solltest Du die KPI (Key Performance Indicators = Wichtigste Kennzahlen) Deines Ziels definieren: Welche Daten, Werte und Meilensteine genau willst Du messen? Und dann fang an zu messen und schreib den Fortschritt regelmäßig auf. In einem Journal, einem Notizbuch oder digital in einer Excel Tabelle, in Notion oder jeder anderen App Deiner Wahl

Je genauer und regelmäßiger Du trackst, desto besser kannst Du bei Bedarf nachjustieren und Anpassungen vornehmen

Lieber unperfekt starten als perfekt zögern

Es würde mein Herz mit großer Freude erfüllen, wenn Du diese drei Hacks nutzt, um Deine Selbstmotivation zu erhöhen, Deine Umsetzungskompetenz zu steigern und es einfach zu machen. Und wenn Du jemanden kennst, der ein Weltmeister im Planen und Ankündigen ist, aber Schwierigkeiten mit der Umsetzung hat, dann teil den Artikel doch mit diesem Menschen.

Zum Abschluss möchte ich Dir noch meine Lieblings-Faustformel für mehr Selbstmotivation verraten. Sie lautet:

Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.

Entscheidend ist, dass Du Dich auf den Weg machst. Natürlich wirst Du auf diesem Fehler machen, unvorhergesehene Hindernisse aus dem Weg räumen und diverse Probleme lösen müssen. So ist das Leben nun mal und es ist die einzige Möglichkeit, um zu wachsen, zu lernen und Dich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln. 

Meine Empfehlung: Bereite Dich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Gib Dich mit achtzig Prozent zufrieden (hundert wirst Du sowieso nie erreichen) und dann leg los. Mach es einfach. Mach den ersten Schritt und lerne auf dem Weg. Je mehr Du Dich traust, unperfekt ins Handeln zu kommen, desto erfolgreicher wirst Du sein.

Mindset German - definition, tips and meaning

„Clearly, it's about a Changing the mindset.“ I probably hear this answer more often than any other when I ask my clients what the main objective of my presentation should be in the briefing discussion before a keynote speech. No other factor is as central when it comes to sustainable change in individuals or entire organizations as mindset. But mindset German? The term is on everyone's lips. I hear it every day from executives of successful companies, from lifestyle coaches on Instagram and even from my nine-year-old daughter, who told me before her last math test: „Learning the formulas isn't that important, dad. The mindset is much more important.“

Mindset German - What is the mindset actually?

And in fact, the term „mindset“ is currently used so frequently that it can actually be described as one of those popular buzzwords that you can't really hear anymore. But what exactly is mindset? Is it really just a meaningless term or a relevant success factor? As is so often the case, it all depends on what you make of it. Because of course there is a certain group of people who stick the label „mindset“ on pretty much everything that is possible, but don't really understand what the word actually means. The many self-proclaimed mindset coaches on social media send their regards.

But there is also the other, practical and future-oriented use. Pretty much all successful organizations, companies and brands that I have the privilege of working with have the topic of mindset at the top of their agenda. Because they have understood how important soft skills will be in the future and that the inner attitude is much more important than specialist knowledge or technical skills (which can be acquired at any time). But before we get too deep, let's first take a look at what exactly is behind the term mindset.

Mindset definition - what it is and why it is so important

The English term mindset is actually difficult to translate into German. In common parlance, it is often used synonymously with attitude, mindset or way of thinking. The online lexicon Wikipedia defines mindset as

„the English term for the German word Mentalität, which in turn [...] denotes a predominant psychological personality trait (predisposition) in the sense of a pattern of thought and behavior of a person or social group.“

For me, this definition does not go far enough. Based on my research for my books „Attitude - Success through the right inner attitude“ and „The Changemaker Mindset - How Innovation and Change starts with Inner Transformation“, the term mindset stands for the following:

„The mindset is based on our identity and is the sum of our values, beliefs, experiences, skills, personality traits, habits, decision-making strategies and our general attitude towards life. It is not so much what we do on a daily basis, but above all the way we do it and the purpose (emotional reason), i.e. the why and for what.“

Mindset Growth - The two types of inner attitude

Probably the best-known research work on the subject of mindset goes back to the American mentality and behavioral researcher Carol Dweck who in her book „Mindset - Changing the way you think to fulfill your potential“ speaks of a fixed mindset and a growth mindset.

Fixed Mindset

According to Dweck, people with a fixed mindset assume that their talents, skills and ways of thinking are fixed characteristics that either exist or do not exist, but cannot be changed under any circumstances. People with a fixed mindset are generally characterized by the following characteristics:

  • You are not good at dealing with defeat
  • They avoid challenging situations for fear of failure
  • They often see themselves as untalented
  • They accept the status quo as unchangeable
  • They give up quickly when faced with difficulties

Growth mindset according to Carol Dweck

With a growth mindset, on the other hand, people assume that the factors described can be changed and improved if they train, learn and work on themselves sufficiently. People with a growth mindset are generally characterized by the following characteristics:

  • You are always willing to learn
  • They see mistakes as an opportunity to improve
  • They believe that will, dedication and hard work are more important than talent
  • You are curious, thirsty for knowledge and open to new things
  • They know their weaknesses, but are prepared to work on them
  • They accept that you have to make an effort if you want to develop personally

Change your mindset. Is that even possible?

So let's move on to the crucial question: is the mindset a given characteristic or can it actually be changed? The good news first: Yes, of course you can change your own mindset. But it is by no means as simple as you often read in self-help books, YouTube videos and Instagram posts. It is not just a short-term change from the old mindset to the new mindset, but rather a lifelong personal development that never really stops. I would therefore like to mention a few fundamental factors that are essential for a sustainable mindset shift:

  • Awareness: You can only change what you are aware of. The more aware you are of your own communication, your general focus, your impact, your openness and your attitude towards life, the easier the mindset shift will be.
  • OpennessThe phrase „We've always done it this way!“ should be a thing of the past from now on. Instead, a general openness to new ideas and new approaches is crucial. Because it is only in situations that we have never been in before that we grow and develop ourselves (and therefore our mindset).
  • FocusYes, life is full of problems. And these should never be ignored or hidden. Nevertheless, it is important to always focus on solutions and opportunities.
  • StaminaRome was not built in a day. The same applies to your mindset. There will be setbacks and you will doubt yourself. This is not only completely normal, but a necessity for personal development. In these moments, always remember: working on your mindset is a marathon, not a sprint.
  • Environment: No one wins alone. This also applies to changing our mindset. Because in the long term, the people in our immediate environment have an enormous effect on us. So look for people with a growth mindset who can influence you positively and serve as role models.
  • Positivity: And last but not least, the three most important rules of the mindset shift:
    1. Always be positive.
    2. Always be positive.
    3. Always be positive.

Mindset German - A positive attitude is NOT positive thinking!

The last point brings me to the relentless truth about one of the most important, but at the same time most controversial topics in connection with the mindset. I am talking about the positive thinking. Some have submitted to this philosophy unconditionally, while others condemn it completely and dismiss it as esoteric humbug. Of course, this has corresponding consequences.

While the supporters of the first variant simply ignore and smile away every problem with a permanent grin on their face, rose-colored glasses on their eyes and a naive trust in light and love, the opponents of positive thinking often become cynics whose glasses are half-empty, the skies full of dark clouds and everyday life is usually quite dreary. It is obvious that neither strategy is suitable for leading a happy life. Nevertheless, I hear one question again and again: „Is positive thinking good or bad?“

Forgive me if I don't give a direct answer to this, but I would like to point out a very common pitfall that can be seen here in its purest form:

If the question is wrong, then the answer doesn't matter.

This is precisely the case here. The question has a misleading focus and only focuses on one aspect of the big picture, namely thinking. At the same time, however, it ignores the other important factors: actions, habits and the general mindset with which we approach life and all its tasks. That's what it's all about, the fundamental orientation. And I have a very clear opinion about that:

Don't waste your life on negativity, be positive. Always.

The latest knowledge, the best skills and the most modern techniques are of absolutely no use to you if you go about your everyday life with a negative mindset. Conversely, this does not mean that you will automatically be successful with a positive mindset. No, a mindset focused on opportunities and possibilities inner attitude alone won't get you anywhere.

But with such a Attitude you can achieve anything better than with a negative attitude. I have been studying human behavior in all its facets for over twenty years. And not once have I come across someone who would have achieved positive results with a negative mindset. Put them to the test. Take a look around you. I bet you won't find a successful person whose DNA is polarized towards negativity. To the point:

A negative mindset and positive results are mutually exclusive.

Mindset meaning: The questions make the difference

So don't waste your time with negativity, but focus on the numerous opportunities and possibilities. Incidentally, this does not mean ignoring problems, not recognizing risks or ignoring other challenges. Quite the opposite. The trick is to recognize these situations and at the same time think in terms of possible solutions. The focus of your internal thought patterns is crucial. The quality of your questions determines the quality of your results. But what do they look like for you?

Over the last few years, I have compiled a list of questions that I hear again and again in my seminars and coaching sessions. Would you like a small sample? Here are my top 10:

The TOP 10 problem-oriented questions

  1. Why does this always happen to me?
  2. Why can't I manage to be successful?
  3. Why doesn't anyone in the company like me?
  4. Why can't I find my vision?
  5. Why does it work for everyone else, but not for me?
  6. Why am I not able to achieve my goals?
  7. Why do I fail every time when it comes to something?
  8. Why do I magically attract problems?
  9. Why me of all people?
  10. Why is change so difficult?

Does this sound familiar? These questions have one thing in common. They are pointless. Because they are backward-looking and problem-oriented. But as Albert Einstein aptly said: „Problems cannot be solved with the same way of thinking that created them.“ How right he was. If you ask yourself solution-oriented questions instead, you will immediately experience a massive shift in your focus. I have also prepared a top 10 for you here:

TOP 10 solution-oriented questions

  1. How can I resolve this situation?
  2. What can I learn from this?
  3. Who could support me?
  4. When have I ever solved a similar task before?
  5. What can I learn from this?
  6. What other resources do I need to achieve XYZ?
  7. What could a solution to the problem look like?
  8. How do I have to change in order to achieve my goal?
  9. What opportunities lurk in this challenge?
  10. How do I have to think differently to achieve the goal?

Mindset training - a small hack with a big impact

This is the small but subtle difference that makes a difference. These positive questions will inevitably be followed by positive actions, which will lead to positive results. A self-reinforcing spiral of success is created, which becomes deeply anchored in your subconscious over time and reliably does its job there. Of course, even with the most positive mindset, there will still be situations that annoy you, frustrate you or drive you crazy. Wonderful. Then here is the best mindset tip I know. Are you ready? Here we go:

5 minutes of whining is okay!

Yes, really. Let it all out for 5 minutes. Get angry, be angry and shout your frustration out loud to the world. But after that, the motto is: focus positively on solutions and opportunities. Because life is simply too beautiful to waste it on negativity. Enjoy every single moment and transform even the supposedly big problems into at least as big opportunities.

Besides your mindset, your most important ally is an often forgotten factor called humor. Yes, you heard right. Because humor opens the door to every individual change. To the small challenges of everyday life, but also to the really big ones. Every successful person I know likes to laugh a lot, especially at themselves. Because only those who don't take themselves too seriously can be taken seriously by those around them. Nobody likes bitter, always serious and rigid contemporaries.

Mindset Shift - The 3 golden rules of a positive attitude

The great art is to approach the supposedly small tasks with great seriousness and to be able to laugh about the difficult, seemingly insurmountable and often frustrating challenges. I would like to conclude this article with the three golden rules of a positive mindset:

  1. Be positive. Always. (I already mentioned that, didn't I?)
  2. Be aware of problems, but at the same time think in terms of opportunities and possibilities.
  3. Humor opens the door to change. Laugh a lot and often, and don't take yourself too seriously.

 

Wonderful things will happen if you make these three rules your daily companions from now on.

And now I'm interested in your opinion: how important is the mindset for you and what experiences have you had?

Gute Vorsätze – 10 geniale Tipps für die erfolgreiche Umsetzung

Gute Vorsätze – Wirkungsvoll oder vollkommen sinnlos?

Ob wir es nun gut finden, oder nicht. Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel genau so dazu wie Bleigießen, Feuerwerk und Dinner for One (Cheerio Miss Sophie). Immer wieder pünktlich zum 1. Januar nehmen sich Millionen von Menschen vor, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben oder endlich das eigene Business zum Laufen zu bekommen. Voller Motivation startet man dann auch in Richtung der neuen Ziele. Und so kommt es, dass in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres die Fitnessstudios voll, die Joggingstrecken überfüllt und der Wille stark ist, wenn es darum geht, den Versuchungen von Fast Food, Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten zu widerstehen.

In der Regel ist es allerdings nach spätesten drei Wochen mit dem starken Willen und der euphorischen Motivation wieder vorbei. Die besinnliche Zeit der Feiertage ist durch den hektischen Alltag ersetzt worden, und man beginnt die ersten Ausnahmen zu machen:

„Einmal nicht joggen zu gehen, wird schon nicht so schlimm sein.“

„Ein kleines Gläschen Wein zum Essen gönne ich mir heute einfach mal.“

„Fürs Fitnessstudio fehlt mir heute einfach die Energie. Aber morgen gehe ich ganz bestimmt wieder.“

Wir alle haben solche Sätze schon in den unterschiedlichsten Varianten gesagt, habe ich recht?

Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind weder gut noch schlecht

Doch sobald wir mit der ersten Ausnahme begonnen haben, ist der Geist aus der Flasche gelassen. Wir haben die Tür zum alten Trott einen winzigen Spalt geöffnet. Doch der ersten Ausnahme folgt die zweite so gut wie immer. Und danach die Dritte. Und viele weitere. Bis aus einem Spalt ein ganzes Scheunentor geworden ist, das uns schneller wieder in die alten und gewohnten Muster zurückfallen lässt, als uns lieb ist.

Auf der Suche nach Gründen für das eigene Scheitern ist der Schuldige schnell gefunden, und viele Menschen verkünden ihrem Umfeld mit tiefster Überzeugung: „Kein Wunder, dass es nicht geklappt hat. Gute Vorsätze funktionieren einfach nicht.“ Doch ist das wirklich so? Sie können sich die Antwort sicher schon denken, nicht wahr? Hier die Kurzform: Natürlich nicht. In der etwas ausführlicheren Version möchte ich daran erinnern, dass gute Vorsätze vom Wesen her genau so sind, wie jede andere Veränderung auch. Sie sind weder gut noch schlecht. Sie sind genau so, wie wir sie bewerten. Und vor allem sind sie das, was wir draus machen.

Es tut mir also leid, wenn ich es so deutlich sagen muss, aber die Verantwortung für die Ergebnisse unserer Neujahrsvorsätze liegt einzig und alleine bei uns selber. Und mit den zehn Tipps für erfolgreiche gute Vorsätze am Ende dieses Artikels ist es auch gar nicht so schwer.

Gute Vorsätze Psychologie: Besteht der schlechten Ruf zu Recht?

Doch zurück zum ursprünglichen Gedanken. Durch die extrem hohe Quote an gescheiterten Zielen und abgebrochenen guten Vorsätze haben diese im Laufe der Zeit einen sehr schlechten Ruf erlangt. Möglicherweise geht es Dir ähnlich, aber wenn ich in den letzten Tagen die Zeitung aufgeschlagen (natürlich die Onlineausgaben, ich bin ja zu 100 % paperless), Blogs, LinkdeIn oder Instagram durchstöbert oder mich mit Freunden und Bekannten unterhalten habe, dann musste ich die Feststellung machen, dass sich ein ganz besonderes Phänomen ausgebreitet hat: Das “Gute-Vorsätze-Bashing”.

Was genau hat es damit auf sich? Ganz einfach. Viele Expertinnen und Experten (die meisten davon übrigens selbsternannt) verbreiten in Posts, Artikeln und Videos den wohlgemeinten Ratschlag, dass man zu Silvester (übrigens nicht zu verwechseln mit Sylvester. Das ist der Stallone) unbedingt auf gute Vorsätze zum neuen Jahr verzichten solle. Schließlich hielte die Motivation maximal ein paar Tage an, bevor man wieder in den alten Trott zurückkehren würde. Dann wird gebetsmühlenartig auf die typischen (und weiter oben bereits erwähnten) Fitnesscenter verwiesen, die am 1. Januar hoffnungslos überfüllt sind, ab Februar jedoch wieder nur noch vom Stammpublikum besucht werden.

Weiterhin bräuchte es kein Silvester, um Veränderungen im eigenen Leben vorzunehmen, sondern man könnte schließlich auch im März oder September damit beginnen, nicht mehr zu rauchen, ein paar Kilo abzuspecken, endlich mehr Sport zu treiben, sich neu zu verlieben oder der eigenen Karriere den entscheidenden Kick zu geben.

Gute Vorsätze: Silvester ist der optimale Zeitpunkt für eine Veränderung

Wie ich es schon zu Beginn dieses Artikels sagte, an diesen Argumenten ist durchaus etwas dran. Und trotzdem empfehle ich Dir, Dich besonders zu Silvester mit dem Thema Veränderung zu beschäftigen und im Zuge dessen auch ein paar gute Vorsätze zu formulieren. „Aber Ilja, warum denn?“ Gut, dass Sie fragen. Die Begründung liegt auf der Hand. Successful change beginnt immer mit dem Bewusstsein für den Status Quo. Einer detaillierten Ausgangsanalyse der aktuellen Situation, auf deren Basis dann Strategien, Ziele und Maßnahmen entwickelt werden.

Und zu keinem anderen Zeitraum im Jahr beschäftigen wir uns so sehr mit unserem Leben und unserer Persönlichkeit, wie zwischen Weihnachten und Neujahr. Wir reflektieren die vergangenen zwölf Monate und setzen uns Ziele für die Zeit, die vor uns liegt. Hinzukommt, dass der 1. Januar durch die kalendarische Zäsur ein wunderbarer Nullpunkt ist. Das alte Jahr endet und ein neues Buch mit 365 leeren Seiten wartet darauf, von uns gefüllt zu werden. Egal, wie viele Niederlagen wir in der Vergangenheit erlitten, wie viele Ziele wir nicht erreicht und wie viele Dinge wir versäumt haben. Im neuen Jahr geht alles wieder von vorne los. Wir drücken den Resetknopf und legen mit neuer Motivation und einer Menge Leidenschaft los.

10 Tipps, damit gute Vorsätze garantiert gewünschten Ergebnisse bringen

Doch genug der Vorrede. Kommen wir zum praktischen Teil, der Umsetzung. Damit Ihre guten Vorsätze auch zu nachhaltigen Veränderungen werden, ist es notwendig, ein paar wichtige Dinge zu beachten. Im Folgenden finden Sie daher zehn Tipps, mit denen aus Ihren Vorhaben am Ende auch die gewünschten konkreten Ergebnisse werden:

  1. Entscheiden Sie sich ganz bewusst, dass Sie Ihre guten Vorsätze auf jeden Fall durchziehen werden. Gehen Sie mit sich selbst einen Vertrag ein und geben Sie sich selbst die Hand. Aufgaben ist keine Option!
  2. Fokussieren Sie sich auf ein bis maximal drei Vorsätze. Je weniger, desto besser, weil fokussierter. Zu viele Vorhaben führen schnell dazu, dass Sie sich verzetteln und sich schnell überfordert fühlen.
  3. Formulieren Sie Ihre Ziele unbedingt schriftlich. Das schafft Verbindlichkeit und ist viel kraftvoller, als wenn Sie es nur denken (Probieren Sie es aus, und Sie wissen sofort, was ich meine).
  4. Erzählen Sie Ihrer Familie, Ihren Freunden und/oder Ihren Kollegen von Ihrem Vorhaben. Dieses soziale Commitment sorgt für zusätzliche Motivation.
  5. Gehen Sie Ihre Ziele mit Gleichgesinnten an. Gehen Sie gemeinsam Joggen, arbeiten Sie gemeinsam an beruflichen Projekten oder tauschen Sie such einfach nur aus.
  6. Konzentrieren Sie sich auf das Ergebnis und weniger auf den Weg.
  7. Setzen Sie sich Zwischenziele und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreicht haben.
  8. Dokumentieren Sie Ihre Fortschritte (ja, natürlich wieder schriftlich. Am besten in einer App wie Notion, Craft or Logseq, aber natürlich tut es auch die gute, alte Kombi aus Zettel und Stift).
  9. Seien Sie sich bewusst, dass es auch Rückschläge geben wird. Erinnern Sie sich in diesen Fällen an die Motivation, mit der Sie gestartet sind. Je besser Sie wissen, wofür Sie das alles tun, desto geringer die Gefahr, dass Sie aufgeben.
  10. Betrachten Sie den guten Vorsatz nicht als kurzfristige Phase, sondern integrieren Sie Ihr neues Verhalten möglichst schnell in den Alltag. Machen Sie eine kraftvolle Gewohnheit draus, die von nun an auf Autopilot für Sie wirkt.

 

Und der vielleicht wichtigste Tipp zum Schluss: Haben Sie beim Umsetzen Ihrer Neujahrs-Vorsätze auf jeden Fall eine Menge Spaß. Der Start ist meistens schwer und holprig, genießen Sie trotzdem jede einzelnen Minute und freuen sich darauf, dass Sie mit Ihren guten Vorsätzen eine wichtige Voraussetzung geschaffen haben, damit das neue Jahr das beste Jahr Ihres Lebens werden kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ganz viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer guten Vorsätze.

Yours, Ilya Grzeskovits

P.S.: Ich bin mir sicher, dass nicht viele bis hierhin lesen werden, daher habe ich mir den Bonustipp für diejenigen aufgehoben, die es wirklich ernst mit der Veränderung meinen.

Bonustipp für erfolgreiche gute Vorsätze

Okay, sind Sie bereit, für den ultimativen Bonustipp zum Thema Gute Vorsätze? Here we go:

Machen wir uns nichts vor, egal wie hoch die Motivation auch sein mag, mit der wir in die Umsetzung unserer Ziele starten, es wird der Tag kommen, an dem wir lustlos sind, keine Motivation verspüren und nicht das tun, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind nicht joggen gegangen, haben statt Salat zum Mittag bei McDonalds gegessen oder haben lieber eine Netflix-Session eingelegt, anstatt neue Kunden zu akquirieren. In diesen Fällen heißt es: Keine Panik. Es ist uns allen schon passiert, denn das Leben ist nun mal ein ständiges Auf und Ab. Wichtig ist in diesen Fällen, wie Sie damit umgehen. Auf keinen Fall sollten Sie sich selber heruntermachen und das Projekt für gescheitert erklären. Seien Sie sich stattdessen bewusst, dass Sie vom Plan abgewichen sind.

Akzeptieren Sie diese Tatsache und dann treffen Sie die bewusste Entscheidung am nächsten Tag wieder mit voller Energie und einer großen Portion Fokus neu zu beginnen. Wir alle fallen hin und wieder zu Boden. Entscheidend ist, dass wir wieder aufstehen. Im Zweifelsfall so häufig, bis wir am Ziel angekommen sind.