Achtsamkeit lernen als Schlüssel für Veränderung

Achtsamkeit lernen. Haben Sie auch schon darüber nachgedacht?  Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, denn das Wort ist aktuell in aller Munde. Doch was hat es mit dem Trend zu einem bewussteren Umgang mit dem eigene Denken und Verhalten auf sich? Genau das wollen wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen. Starten wollen wir zuerst mit einer Definition des Begriffs

Definition Achtsamkeit – Im Moment sein

Unter Achtsamkeit versteht man das bewusste (und bis zu einem gewissen Teil) wertfreie Wahrnehmen und Erleben des aktuellen Moments. Dies geschieht über unsere fünf Sinne, also das Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Die große Herausforderung der Achtsamkeit ist es dabei, wirklich IM Moment zu sein, sich der bewussten Wahrnehmung hinzugeben, und dabei weder in der Vergangenheit festzuhängen, noch gedanklich bereits in der Zukunft zu sein. Man nimmt nur wahr, was ist. Und lässt das bewusst los, was war oder was sein könnte.

Achtsamkeit Bedeutung – Warum lohnt es sich, bewusst wahrzunehmen?

„You don’t know what you don’t know.“ Du weißt nicht, was du nicht weißt. Dieses Zitat stammt von dem amerikanischen Sprachwissenschaftler Noam Chomsky, und bringt die Relevanz von Achtsamkeit auf den Punkt: Wir nehmen nur einen kleinen Teil der Realität bewusst wahr, weil sich die große Masse unserer Gedanken, Entscheidungen und Handlungen auf unbewusster Ebene abspielt. Als grobe Hausnummer können Sie davon ausgehen, dass der bewusste Verstand zwischen fünf und neun Informationen gleichzeitig verarbeiten kann. Die Kapazität des Unterbewusstseins ist hingegen unendlich.

Dies ist auf der einen Seite sehr praktisch, weil uns die dadurch entstehenden Automatismen den Alltag sehr erleichtern. Wenn wir einmal gelernt haben, wie man Fahrrad fährt, dass eine Herdplatte verdammt heiß sein kann oder dass man eine Tür öffnet, indem man die Klinke herunterdrückt, dann läuft das entsprechende Programm im Unterbewusstsein wieder und wieder ab, ohne dass es von uns einer bewussten Steuerung bedarf. Je älter wir werden, desto mehr bestimmen diese Gewohnheiten unser Leben. Viele davon sind auch gut und überaus nützlich.

Unbewusste Muster mit Achtsamkeit erkennen

Doch ebenso haben wir im Laufe der Zeit eine riesige Anzahl von unbewussten Denkmustern, Entscheidungsstrategien und Verhaltensweisen gelernt, die eine negative Wirkung haben, uns von unseren Zielen abhalten und uns sogar schaden können.

Und schon sind wir beim großen Dilemma. Denn wie wollen Sie etwas verändern, verbessern oder weiterentwickeln, dass Ihnen überhaupt nicht bewusst ist, weil es sich um automatisierte Prozesse in Ihrem Unterbewusstsein handelt? Okay, das war natürlich eine rhetorische Frage, denn es ist schlichtweg unmöglich. Wir kommen daher zu einer wichtigen Schlussfolgerung.

Sie kommt sehr unscheinbar daher, hat aber – wenn Sie die Bedeutung wirklich in ihrem vollen Ausmaß verinnerlichen – das Potenzial, Ihr Leben dramatisch zu verbessern. Habe ich den Spannungsbogen genug aufgebaut? Sehr schön, dann kommt er nun, der alles entscheidende Satz:

Sie können nur das verändern, was Ihnen bewusst ist!

Achtsamkeit: Beispiele aus dem Alltag

Klingt einfach und logisch, oder? Aber wenn Sie davon ausgehen, dass 99 Prozent Ihrer Gedanken, Strategien und Verhaltensweisen unbewusst ablaufen, dann steckt eine Menge Dynamit in dieser Aussage. Denn Hand aufs Herz, wie sehr führen Sie ein Leben im Autopilotmodus? Wie häufig tun Sie Dinge nur, weil Sie es schon immer so getan haben, weil es normal ist oder weil alle es tun? Wie sehr funktionieren Sie eigentlich nur noch, anstatt mit einem hohen Grad an Bewusstheit Ihren Job zu erledigen, Ihren Alltag zu gestalten und mit den Menschen in Ihrem Umfeld zu kommunizieren?

Das Leben wird erst dann so richtig intensiv, wenn Sie es mit allen fünf Sinnen aufsaugen und sich dem jeweiligen Moment voll und ganz hingeben. Doch wie sieht die Realität aus? Menschen hetzen von einem Meeting zum nächsten, spielen mit ihren Kindern, während sie nebenbei »mal schnell« die wichtige Präsentation für den Chef vorbereiten, und sind während der täglichen U-Bahn-Fahrt so in das Spielen von Candy Crush auf dem Smartphone vertieft, dass sie es nicht mal mitbekommen würden, wenn die Mitreisenden um sie herum alle nackt wären.

Ich habe immer häufiger den Eindruck, dass der Alltag so hektisch geworden ist, dass kaum noch Zeit für bewusste Kommunikation, echtes Interesse am Gegenüber und den hohen Anspruch an die eigenen Resultate bleibt. Und wenn man sich doch einmal auf eine Aufgabe fokussiert, dann ist man gedanklich schon wieder in der nächsten Telko, beim Kunden von morgen oder dem wöchentlichen Meeting, auf das man sich schon wieder nicht rechtzeitig vorbereitet hat. Kommt Ihnen bekannt vor, nicht wahr?

Achtsamkeit trainieren

Nur wenn wir ganz achtsam unsere äußere und innere Realität wahrnehmen, gelingt es uns, die unzähligen Automatismen, Gewohnheiten und Strategien aus dem Unterbewusstsein an die bewusste Oberfläche zu befördern, um sie dann entsprechend zu verändern. Das größte Geschenk, das Sie sich selbst machen können, ist, den Autopilot auszuschalten und das Leben bei den Hörnern zu packen.

Vor einigen Jahren habe ich einen Satz gehört, der Ihnen dabei als gedanklicher Leuchtturm dienen kann: »Wenn du im Raum bist, dann sei im Raum.« Das englische Original lautete: »If you’re in the room, be in the room.« Ja, es lohnt sich, diesen Satz mehrmals zu lesen und ihn auf sich wirken zu lassen. Es reicht nicht, nur körperlich im Raum zu sein, wir müssen es auch mental sein. Nicht nur ein wenig, sondern ganz.

Achtsamkeit lernen

Je achtsamer Sie sich auf eine Situation einlassen, desto selbstbestimmter werden Sie. Weil Sie plötzlich Dinge wahrnehmen, die sonst im Sauseschritt an Ihnen vorbeigerauscht wären. Machen Sie ruhig die Probe aufs Exempel und stellen sich ganz bewusst die folgenden Fragen:

  • Wie sieht mein Mindset aus?
  • Nach welchen Kriterien treffe ich meine Entscheidungen?
  • Warum tue ich, was ich tue?
  • Wie gehe ich mit Veränderung um?
  • Wie wirke ich auf meine Mitmenschen und woran merke ich dies?
  • Woran erkenne ich, dass ich glücklich und zufrieden bin?
  • Wie kommuniziere ich mit meinen Mitarbeitern und Kunden?
  • Wer denkt meine Gedanken?
  • Welche Trigger lösen bei mir immer wieder das gleiche Verhalten aus?

Erinnern Sie sich so häufig wie möglich daran: Sie können nur das verändern, was Ihnen bewusst ist! Das gilt für Ihre Kommunikation, Ihre Gewohnheiten, Ihre Entscheidungen, Ihre internen Strategien und besonders für Ihr Verhalten. Ich würde mir daher nichts sehnlicher wünschen, als ein entschiedenes »Au Ja« zur Achtsamkeit.

Sagen Sie AuJa zur Achtsamkeit

Treffen Sie die Entscheidung, ab sofort nur noch ganz bewusst durchs Leben zu gehen und besonders auf die vermeintlichen Kleinigkeiten zu achten. Ihre alltäglichen Automatismen kritisch zu hinterfragen und mutig in den Spiegel zu blicken. Das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Je mehr die Bewusstheit Einzug in Ihren Alltag erhält, desto mehr werden Sie wissen, was Sie alles nicht wissen.

Aber Sie können die Entscheidung treffen, dies zu ändern. Als Persönlichkeit zu wachsen, sich weiterzuentwickeln und besser zu werden. Ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu führen, anstatt nur zu funktionieren.

Schließen möchte ich diesen Artikel daher mit den berühmten Worten von Hermann Hesse: »Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.« Genießen Sie den Beginn einer neuen Ära. Der Ära der Achtsamkeit.

Konfliktmanagement Methoden – 7 Tipps, die wirklich funktionieren

Erfolgreiche Konfliktmanagement Methoden gehören zu den wichtigsten Tools im Business. Denn wohl jeder von uns kennt sie: Die schwierigen Zeitgenossen, die ständig auf der Suche nach dem Haar in der Suppe sind, vehement nach einer Extrawurst verlangen oder in einem harmlosen Gespräch zur Drama-Queen werden. Immer dann, wenn wir auf solche Kunden, Kollegen oder Mitarbeiter treffen, werden Gespräche schwierig und ein Konflikt will möglichst souverän gelöst werden.

Ich bin mir sicher, dass Sie beim Lesen der letzten Zeilen sofort das eine oder andere Gesicht aus Ihrem Alltag vor dem geistigen Auge hatten. Diesen einen Mitarbeiter, der nie das tut, was man ihm sagt. Der Kollege, der die Arbeit so gerne auf andere abschiebt. Oder diesen einen, ganz speziellen Kunden, der fast immer einen Grund zur Beanstandung findet.

Aber Hand aufs Herz, lieber Leser: Wie konfliktfähig sind Sie überhaupt? Wie leicht fällt es Ihnen, schwierige Gespräche zu führen, Ihren Mitarbeitern eine negative Entscheidung mitzuteilen oder eine heikle Kundenreklamation elegant zu lösen? Wenn Sie jetzt gerade ein wenig gezögert haben, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn die wenigsten Führungskräfte in deutschen Unternehmen gehen mit schwierigen Situationen besonders souverän um. Gute Leader hingegen sind in der Lage, Konflikte als Grundlage für eine positive Entwicklung im Team oder in der Abteilung zu nutzen.

Kein Konflikt ist auch keine Lösung

Aber woran liegt es, dass der Umgang mit Konflikten ein so großes Thema ist? Warum scheuen so viele Unternehmer, Führungskräfte und Manager das Führen von vermeintlich schwierigen Gesprächen und fahren stattdessen lieber einen Kuschelkurs, der den Konflikt zwar kurzfristig aufschiebt, ihn aber langfristig meist noch größer werden lässt? Da ist zum einen ein großes Harmoniebedürfnis vieler Chefs, die einfach gerne „eine gute Stimmung“ im Team haben. Und zum anderen spielen unbewusste Überzeugungen wie „ich muss es jedem recht machen“ oder „wenn ich jetzt „Nein“ sage, dann mag mich mein Gesprächspartner nicht mehr“ eine sehr große Rolle.

Solche Glaubenssätze sind allerdings ein schlechter Ratgeber, denn sie führen von vorneherein zu einer Vermeidungsstrategie und daher auf keinen Fall zu einer Lösung. Der Umgang mit potenziellen Konfliktsituationen verläuft dann auch größtenteils nach zwei groben Schemata: Entweder die Führungskraft geht jeder schwierigen Situation geschickt aus dem Weg und trifft so gut wie keine Entscheidung, oder sie handelt nach dem kompletten Gegenteil und nutzt Druck, Angst und die Macht der Position als Leadership Instrument Nummer Eins. Die Ergebnisse sind allerdings in beiden Fällen gleich: Verunsicherte Mitarbeiter, keine Verlässlichkeit und eine sehr geringe Motivation.

Konfliktmanagement Methoden

Aber wie sieht nun die Lösung aus? Welche Konfliktmanagement Methoden und Wege gibt es, und welches Mindset braucht man, um auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und zu einer nachhaltigen Lösung zu gelangen? Zunächst einmal: Die Furcht vor Konflikten ist nicht nur unbegründet, sondern lässt sich mit einfachen Mitteln in eine konstruktive Kommunikationsstrategie umwandeln. Sämtliche Schreckensszenarien spielen sich nämlich ausschließlich in unserem Kopf ab, und werden dort in schöner Regelmäßigkeit groß, bunt und detailreich in einer Art Dauerschleife wiederholt.

Viel sinnvoller ist es, jeden Konflikt als eine Chance zu betrachten, besser zu werden und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine schwierige Verhandlung, ein Mitarbeitergespräch oder eine Kundenreklamation handelt. Der größte Fehler den Sie machen können, ist überhaupt nichts zu tun und den Versuch zu unternehmen, den Konflikt auszusitzen.

Nutzen Sie stattdessen lieber die folgenden sieben Tipps, um die Angst vor schwierigen Situationen in das komplette Gegenteil zu verwandeln und Ihre vermeintliche Schwäche in eine Stärke umzuwandeln. Und so ganz nebenbei schärfen Sie auch noch Ihr Profil als Führungskraft, Unternehmer oder Macher.

Konfliktmanagement Tipp Nr.1: Seien Sie mutig

Es gehört zur Natur des Menschen, dass er möglichst beliebt sein möchte. Die Folge davon ist dann, dass viele Führungskräfte sich nicht trauen, auch einmal eine unbequeme Wahrheit auszusprechen. Doch wer viele Entscheidungen trifft, der wird auch zwangsläufig einmal auf Widerstände treffen. Dies lässt sich nicht vermeiden und daher auch nicht verhindern. Verabschieden Sie sich daher umgehend von dem Gedanken, es jedem recht machen zu müssen (und schon gar nicht zu können). Nicht umsonst sagte schon Franz-Josef Strauß: „Everybody´s Darling is Everybody´s Depp.“

Konfliktmanagement Tipp Nr.2: Kommunizieren Sie respektvoll

Besonders in schwierigen Situationen zeigt sich wahre Größe. Die Kunst ist es, die eigenen Argumente ruhig und souverän zu formulieren, so dass sich der Gesprächspartner als Mensch immer noch wertgeschätzt fühlt. Trennen Sie daher bei Konflikten stets die Sach- und die Gefühlsebene. Argumentieren Sie konsequent in der Sache, aber bleiben Sie dabei immer menschlich und respektvoll.

Konfliktmanagement Tipp Nr.3: Richten Sie Ihren Fokus auf die Chancen aus

Die meisten Konflikte sind nur in der eigenen Vorstellung so schwierig. Dies liegt vor allem daran, dass man den eigenen Fokus vor allem auf die negativen Dinge richtet. Und in dem Fall wirkt dann eben Murphys Gesetz: Was schiefgehen kann, wird auf jeden Fall schiefgehen. Ändern Sie Ihren Fokus und Sie werden Ihre Ergebnisse ändern. Verstehen Sie einen Konflikt als Chance zur positiven Veränderung. Leben Sie diese Einstellung täglich konsequent vor, und ihre Mitarbeiter werden ihnen folgen.

Konfliktmanagement Tipp Nr.4: Die Kunst, „Nein“ sagen zu können

Stimmen Sie häufig zu und sagen zu allem und jedem „Ja“, einfach, weil es Ihnen leichter fällt? Dies sollten Sie unbedingt ändern, wenn Sie Ihr Konfliktmanagement auf eine neue Stufe bringen wollen. Trainieren Sie die Fähigkeit, auch einmal „Nein“ zu sagen. Suchen Sie sich hierzu gezielt Situationen, bei deren Vorstellung Sie sich ein wenig unsicher fühlen. Schauen Sie ihrem Gesprächspartner in die Augen und dann sagen Sie ruhig, aber bestimmt: „Nein“. Das ist einfacher, als Sie vielleicht jetzt noch denken.

Konfliktmanagement Tipp Nr. 5: Wie Sie etwas sagen, macht den Unterschied

Natürlich ist es wichtig, welche Argumente Sie nutzen, und welche Rhetorik Sie verwenden. Aber mindestens genau so entscheidend ist die Art und Weise, wie Sie etwas sagen. Achten Sie in den nächsten Gesprächen einmal bewusst auf die Tonalität ihrer Stimme. Was tun Sie am Ende des Satzes? Geht die Betonung Ihrer Stimme eher nach oben, bleibt sie neutral oder geht sie nach unten? Wenn Sie nach Oben geht, dann wirkt das unbewusst wie eine Frage und ein neutrales Ende wie eine Feststellung. Wenn Sie hingegen das letzte Wort eines Satzes nach unten betonen, dann wirkt dies wie eine unbewusste Aufforderung und lässt Sie souverän und entschieden wirken.

Konfliktmanagement Tipp Nr.6: Entscheiden Sie

Natürlich, wer niemals etwas entscheidet, der macht auch keine Fehler. Aber wohl nichts ist so unbefriedigend, wie eine Führungskraft, die nicht entscheiden will. Je mehr Entscheidungen Sie treffen, desto verlässlicher werden Sie für Ihre Gesprächspartner und schaffen dadurch Klarheit und Orientierung. Faire und nachvollziehbare Entscheidungen lassen Sie sowohl souverän als auch kompetent erscheinen. Und auch wenn Sie einmal eine unpopuläre Entscheidung treffen, dann wird man Sie trotzdem für die Fähigkeit schätzen, dass Sie überhaupt entschieden haben. Trainieren Sie also ihren „Entscheidungsmuskel“ und lassen Sie keine Gelegenheit aus, sich zu entscheiden, egal in welcher Situation.

Konfliktmanagement Tipp Nr.7: Schaffen Sie Klarheit und Verlässlichkeit

Und wo wir schon beim Thema Entscheidungen sind: Treffen Sie eine Entscheidung immer sofort. Damit schaffen Sie Verlässlichkeit und Klarheit für ihre Mitarbeiter. Auch, wenn Sie einmal eine unangenehme Entscheidung treffen müssen. Überlassen Sie das Zögern und Aussitzen lieber den anderen und begeistern Sie Ihr Umfeld mit Ihrer Umsetzungskompetenz.

Konflikte lösen: Es gibt keine schwierigen Situationen, sondern nur zu wenig Training

Wenn Sie diese sieben Tipps beherzigen und vor allem regelmäßig anwenden, dann werden Sie in Zukunft nicht nur keine Angst mehr vor potenziellen Konflikten haben, sondern mit viel Selbstvertrauen in jede Art von Gespräch gehen. Suchen Sie sich zum Start gezielt möglichst viele Gelegenheiten, um diese Tipps praktisch anzuwenden. Sie werden schnell feststellen, wie ihr neuer Umgang mit Konflikten zur Normalität wird und wie Sie mit ihrer Persönlichkeit auch schwierige Situationen elegant und souverän meistern.

Und ein Hinweis noch zum Schluss: Immer dann, wenn Sie vor einem Gespräch, einer Verhandlung oder einer schwierigen Situation so richtig Respekt haben, dann stehen Sie vor einem großen Durchbruch. Handeln Sie dann besonders beherzt und aktiv. Je mehr Erfahrungen Sie machen, desto leichter werden Ihnen diese Situationen im Laufe der Zeit fallen. Probieren Sie es aus, schon bald werden Sie zu einem Spezialisten für Konfliktmanagement Methoden und schwierige Gespräche werden.

Resilienz trainieren – Erfolgreich Veränderung meistern

Resilienz trainieren ist die Fähigkeit, mit Rückschlägen und Herausforderungen in einer Art und Weise umzugehen, dass man als Persönlichkeit daran wächst. So weit, so gut. Aber warum sollte man sich überhaupt mit dieser immer relevanter werdenden Zukunfts-Fähigkeit auseinandersetzen? Das ist relativ einfach. Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was den Unterschied zwischen Menschen ausmacht, die im Leben erfolgreich sind und jenen, die es nicht sind, dann lautet eine der häufigsten Antworten: Resilienz. Das Durchhaltevermögen bei Veränderungen. Die Fähigkeit, bei sämtlichen Herausforderungen immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.

Aus diesem Grund denken viele Menschen, dass sie resilient sein müssen, um erfolgreich zu sein, aber das ist nicht wahr. Es geht auch komplett ohne. Resilienz hilft uns jedoch enorm, unsere Ziele zu erreichen und unsere Träume zu verwirklichen, indem wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Eine Studie der University of Rochester zeigte, dass die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln, entscheidend für den Erfolg im Leben ist. Die Forscher untersuchten mehrere Gruppen von Studenten und stellten fest, dass diejenigen, die resilient waren, eher in der Lage waren, sich an neue Herausforderungen anzupassen und erfolgreich zu sein. Resilienz ist also eine wichtige Eigenschaft, die uns hilft, unsere Ziele zu erreichen. Aber was genau ist Resilienz und wie kann man sie trainieren?

Definition Resilienz: Warum ist sie wichtig?

Das Wort Resilienz stammt vom lateinischen resilire ab und bedeutet so viel wie abprallen oder nicht anhaften. Laut Wikipedia kann diese Eigenschaft definiert werden als […] der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren.

Dies möchte ich sowohl ergänzen als auch vereinfachen, indem ich den Begriff wie folgt definiere: „Resilienz ist die Fähigkeit, auf schwierige Situationen, Herausforderungen und Ereignisse lösungsorientiert und positiv zu reagieren, so dass man in der Lage ist, die Veränderungen zu meistern und stärker daraus hervorzugehen.

Resilienz basiert auf der psychologischen Theorie der Persönlichkeitsentwicklung von Erik Erikson. Danach entwickeln wir uns im Laufe unseres Lebens durch verschiedene Stufen der psychosozialen Entwicklung. Auf jeder Stufe stellen wir uns neuen Herausforderungen und müssen bestimmte Krisen meistern. Wenn wir diese Krisen erfolgreich bewältigen, entwickeln wir eine stärkere Persönlichkeit und mehr Selbstvertrauen. Wenn wir jedoch scheitern, kann es sein, dass wir an dieser Stelle steckenbleiben und uns nicht weiterentwickeln können. Erikson glaubte, dass Resilienz die Fähigkeit ist, diese Krisen zu meistern und trotzdem weiterzumachen. Je mehr Krisenerfahrung wir haben, desto resilienter werden wir also.

Wie kann ich meine Resilienz trainieren?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Resilienz etwas ist, was man entweder besitzt oder nicht. Doch dies stimmt so natürlich nicht. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben, ist auch die Resilienz etwas, das man üben, trainieren und verbessern kann. Mit etwas Übung und Geduld kann man lernen, resilienter zu sein und damit besser mit schwierigen Situationen umzugehen.

Hier sind einige Tipps, wie du deine Resilienz trainieren kannst:

  • Setze dir realistische Ziele und arbeite an einem Schritt nach dem anderen.
  • Mach Pausen und gönne dir Ruhephasen, in denen du dich erholen kannst.
  • Sprich über deine Sorgen und Ängste mit Freunden oder Familie oder Kollegen.
  • Denke auch bei harten Problemen in Lösungen.
  • Wechsle deine Perspektive und versuche auch in schwierigen Zeiten optimistisch zu bleiben.
  • Investiere in deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Nach diesen Quick-Tipps wollen wir uns das Ganze etwas genauer anschauen.

Wie kann ich meine Resilienz im Alltag stärken?

Im ersten Absatz haben wir uns damit beschäftigt, was Resilienz ist und warum sie so wichtig für unseren Erfolg im beruflichen Alltag ist. Nun wollen wir uns aber der Frage widmen, wie wir unsere Resilienz stärken können. Denn ganz egal, in welcher Lebenssituation wir uns befinden, es ist immer möglich, an unserer Resilienz zu arbeiten und sie zu stärken. Eines der wichtigsten Dinge, die wir tun können, um unsere Resilienz zu erhöhen, ist es, auf unsere Gedanken zu achten. Denn unser Mindset beeinflusst unser Handeln und unsere Emotionen. Wenn wir also negativ denken, dann fühlen wir uns auch entsprechend negativ und handeln dementsprechend.

Umso wichtiger ist es also, positiv zu denken und uns selbst mit positiven Gedanken zu versorgen. Wenn wir das tun, dann stärken wir nicht nur unsere Resilienz, sondern fühlen uns auch allgemein besser. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, soziale Kontakte zu pflegen. Denn Menschen, die in ihrem Umfeld positive Beziehungen haben, sind tendenziell resilient als Menschen, die sozial isoliert sind.

Es empfiehlt sich, den Kontakt zu Menschen zu suchen, mit denen man gerne Zeit verbringt. Auch das hilft dabei, die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken. Und last but not least: Bewegung! Ja, richtig gelesen – Bewegung hilft nicht nur dabei, körperlich fit zu bleiben, sondern auch mental stark und resilient. Durch Bewegung produzieren wir nämlich Glückshormone, die uns positiv stimmen und uns Kraft geben – genau das Richtige also für eine starke Resilienz! Also: Aufgepasst bei den Gedanken, soziale Kontakte pflegen und regelmäßig Bewegung – dann steht der kraftvollen Veränderungsfähigkeit im beruflichen Alltag nichts mehr im Weg!

Beispiele für erfolgreiche Menschen mit hoher Resilienz

Es gibt viele bekannte und erfolgreiche Menschen, die ein hohes Maß an Resilienz aufweisen. Dazu gehören beispielsweise Künstler, Politiker, Sportler und Unternehmer. Viele von ihnen haben sich durch harte Zeiten gekämpft und sind trotzdem stark geblieben. Ihre Geschichten können anderen Menschen Mut machen und zeigen, dass es möglich ist, auch in schwierigen Zeiten zu bestehen.

Ein bekanntes Beispiel für eine erfolgreiche Person mit hoher Resilienz ist Nelson Mandela. Er war ein politischer Gefangener in Südafrika und wurde nach 27 Jahren Haft entlassen. Nach seiner Freilassung wurde er zum Präsidenten von Südafrika gewählt und hat maßgeblich dazu beigetragen, das Land zu verändern. Auch wenn er viele Jahre lang im Gefängnis war, hat er nicht aufgegeben und ist letzten Endes gestärkt aus der Situation hervorgegangen.

Auch Sportler können als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist die US-amerikanische Fußballspielerin Abby Wambach. Sie begann ihre Laufbahn als junge Spielerin und wurde schnell zu einer der besten Spielerinnen ihrer Generation. In den Jahren 2006 und 2007 verletzte sie sich jedoch so schwer, dass sie lange Zeit ausfiel. Viele Experten gaben ihr damals keine Chance mehr, auf dem Platz zurückzukehren. Doch Abby Wambach trainierte hart und kämpfte sich zurück ins Team. Heute ist sie wieder eine der besten Spielerinnen der Welt und hat mit ihrer Mannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen.

Unternehmer können ebenfalls als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist Steve Jobs, der Gründer von Apple. Er war einer der erfolgreichsten Unternehmer seiner Generation und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Computerbranche zu revolutionieren. In den 1980er Jahren wurde er jedoch von seinem eigenen Unternehmen Apple entlassen. Viele Experten hielten ihn damals für am Ende. Doch Steve Jobs gründete ein neues Unternehmen – die Firma NeXT – und kehrte später sogar wieder zu Apple zurück. Heute ist Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und Steve Jobs ist eine Legende in der IT-Branche.

Resilienz ist also keine Frage des Talents oder der Begabung, sondern vielmehr eine Frage des Charakters. Menschen mit hoher Widerstandsfähigkeit geben nicht so leicht auf und lassen sich von Rückschlägen nicht unterkriegen. Stattdessen stehen sie immer wieder auf und kämpfen weiter – bis sie am Ende triumphieren.

Resiliente Menschen haben es einfacher

Resilienz ist eine Eigenschaft, die uns alle durchs Leben begleitet. Im Job und im Privatleben können wir immer wieder Rückschläge erleben – doch wie wir damit umgehen, ist entscheidend für unseren Erfolg. Wenn wir resilient sind, lassen wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen und kämpfen weiter. Diese Eigenschaft ist also entscheidend für den Erfolg in unserem Leben – egal, ob im Job oder privat. Wenn wir lernen, resilient zu sein, stehen wir immer wieder auf und können unsere Ziele erreichen.

Und nun interessieren mich deine Gedanken zum Thema. Wie gehst du damit um und welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

POSITIVES DENKEN: MYTHOS ODER WUNDERMITTEL?

Positives Denken: An nichts glaube ich so sehr wie an die Kraft einer lebensbejahenden Einstellung. Denn kennen Sie auch nur einen einzigen negativen Menschen, der jemals einen positiven Unterschied gemacht hat? Sehen Sie. Natürlich bedeutet dies nicht, dass Sie wie einer dieser Licht-und-Liebe-Gurus mit der rosaroten Brille durchs Leben laufen, Probleme schlichtweg ignorieren und sich die Herausforderungen des Alltags schönreden sollen. Ganz im Gegenteil, denn Probleme gehören nun einmal zum Leben dazu. Entscheidend ist aber, wie wir damit umgehen.

Die Faustformel lautet:

Erkenne das Problem und denke zur selben Zeit schon darüber nach, wie man es bestmöglich lösen kann.

Auf diese Art und Weise denken Sie immer in Möglichkeiten und niemals in Limitationen. Sie agieren aus einer Mentalität des Überflusses heraus und zeigen dem Mangeldenken die rote Karte. Vor allem aber ändern Sie sich, anstatt darauf zu hoffen, dass die äußeren Umstände sich ändern. Gleich zu Beginn dieses Artikels möchte ich daher direkt Klartext sprechen:

Positives Denken alleine lässt Sie nichts erreichen. Aber mit positivem Denken erreichen Sie alles besser, als Sie es mit negativem Denken tun würden.

Was ist Positives Denken: Eine kritische Betrachtung

Schon Napoleon Hill in seinem grandiosen Buch “Think and Grow Rich” oder James Allen in “As a Man Thinketh” wussten um die Kraft der Gedanken, und dass die Art, wie wir denken der entscheidende Faktor für die Ergebnisse im Leben ist. Trotzdem gibt es wenige Themen, die so kontrovers diskutiert werden, wie das positive Denken. Insbesondere Filme wie “The Secret” oder Bücher wie “Bestellungen beim Universum” haben dazu geführt, das die zielgerichtete Nutzung des Mindsets oftmals (und leider auch zurecht) als esoterischer Humbug abgetan wird, der nichts mehr als eine Modeerscheinung ist, mit der man Geld verdienen möchte.

Gleichsam erfahren immer mehr erfolgreiche Unternehmer, Manager oder Spitzensportler, zu welchen außergewöhnlichen Ergebnissen positives Denken führen kann. Der große Unterschied liegt wie so oft in der Interpretation und vor allem darin, wie wir positives Denken anwenden. Lassen Sie uns daher ein wenig tiefer in das Thema einsteigen.

Positives Denken Definition

Die Grundidee des positiven Denken ist einfach: Unser Gehirn kann nur einen Gedanken zur Zeit verarbeiten. Und dieser kann entweder positiv oder negativ sein. Eine schöne Metapher hierfür ist eine dieser altmodischen Jukeboxes, die früher in Bars, Restaurants und Kneipen standen. Nachdem man 10 Pfennig eingeworfen und die Taste “F4” gedrückt hatte, ging ein Greifarm nach hinten und entnahm die gewählte Platte dem Register. Und wenige Sekunden später erklang dann “Verdammt ich lieb Dich” von Matthias Reim, oder welchen Song man sich auch immer ausgesucht hatte.

In unserem Kopf läuft ein ähnlicher Prozess ab. Wenn wir in einer neuen Situation sind, dann hat unser Gehirn zwei Platten zur Auswahl, auf die es zurückgreifen kann. Eine positive und eine negative. Welche der beiden gewählt wird, bestimmt dann die generelle Attitüde und die Summe der Programmierungen, denen wir uns täglich aussetzen. Und es erstaunt nicht, dass bei vielen Menschen der metaphorische Greifarm vollkommen automatisiert und konditioniert die negative Platte wählt.

Die innere Jukebox bestimmt die Ergebnisse

In meiner Zeit als Geschäftsführer im Handel hatte ich einen Abteilungsleiter, der ein recht intelligenter Mann war und seinen Beruf gern ausübte. Wenn ich ihn im Umgang mit seinen Mitarbeitern oder Kunden beobachtete, dann war ihm deutlich anzusehen, dass er ein Verkäuferherz in sich trug. Nur wenn es darum ging, seine eigenen Ideen und Vorschläge zu verkaufen, mehr Budget für seine Abteilung herauszuschlagen oder einen zusätzlichen Mitarbeiter einstellen zu dürfen, war seine Argumentation und vor allem seine Überzeugungskraft einfach schwach.

So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte einfach keinen Grund finden, warum ich ihn bei seinen Anfragen unterstützen sollte. Seine Kollegen waren ihm um Lichtjahre voraus. Es war schon so weit gekommen, dass ich ihm die Argumente liefern musste, damit er für die Firma wichtige Projekte umsetzen konnte.

Eines Tages wurde es mir zu bunt, ich fragte ihn, was mit ihm los sei und weshalb er die Leidenschaft aus seiner Abteilung nicht auch in seine Präsentationen und Verhandlungen einbrachte. Er antwortete mit heruntergelassenen Mundwinkeln: „Wissen Sie, ich konnte meine Sache und mich noch nie gut vertreten. Im entscheidenden Moment fallen mir einfach nicht die richtigen Argumente ein. Deshalb weiß ich vorher schon immer, dass es sowieso nichts wird.“ Er hatte sich mit dieser Attitüde in eine sich selbst erfüllende Prophezeiung hinein programmiert. Sofort fiel mir eine der wichtigsten Grundlagen des positiven Denkens ein:

Ob Sie glauben, dass Sie es schaffen, oder ob Sie glauben, dass Sie es nicht schaffen: Sie werden auf jeden Fall Recht behalten.

Doch es ging noch weiter. In kürzester Zeit erklärte mir der Abteilungsleiter, warum er es so schwer hätte, warum seine Kollegen ihn nicht leiden könnten, die Kunden immer schwieriger und sein Job von Jahr zu Jahr härter würden. Er schob die Verantwortung für seine Misserfolge auf seine gesamte Umwelt, andere Menschen und das Leben an sich ab. Nur auf die einzig mögliche Lösung, nämlich die Verantwortung bei sich selbst zu suchen und positives Denken in seinem Alltag zu integrieren, verschwendete er keine Sekunde.

Positives Denken in schwierigen Situationen

Und nun kommt ein universelles Gesetz des Lebens ins Spiel:

Wohin Sie Ihren Fokus richten, dahin fließt Ihre Energie. Und wohin Ihre Energie fließt, davon werden Sie mehr bekommen.

Wenn Sie also den ganzen Tag nur traurige Lieder hören, dann bildet sich schnell die Überzeugung: Die Welt klingt nun mal Moll. Und umgekehrt ist Ihr Weltbild eben Dur, wenn Ihr Fokus auf den entsprechenden Lieder liegt.

Bitte beachten Sie dabei, dass sich all diese Prozesse auf unbewusster Ebene und innerhalb weniger Millisekunden abspielen. Wenn wir etwas an der Programmierung unserer inneren Jukebox ändern wollen, dann müssen wir den Input überprüfen und ändern. Es macht einfach einen Unterschied: Umgeben Sie sich den ganzen Tag mit negativen Menschen, hören sich tagsüber die Schreckensmeldungen im Radio an, um dann mit RTL2, SAT1 und ähnlichen Sendern Ihren Tag gemütlich den Tag ausklingen zu lassen? Oder verbringen Sie Ihre Zeit mit Menschen, die Sie Ihren Zielen und Träumen näher bringen, lesen wertvolle Bücher und füttern Ihren Geist mit neuen Ideen und Möglichkeiten?

Je positiver Ihre Attitüde ist, desto leichter wird es Ihnen fallen, erfolgreich Ihre Ziele zu erreichen, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen und auch schwierige Situationen elegant zu meistern. Jetzt werden Sie anmerken, dass dies ja eine Binsenweisheit sei. Und natürlich haben Sie Recht. So gut wie jeder andere Mensch wissen Sie, dass Erfolg im Kopf beginnt und Sie mit einer positiven inneren Haltung besser und erfolgreicher durchs Leben kommen.

Es gibt zahlreiche Bücher über positives Denken eigentlich ist es auch Ihnen klar, wie Sie sich verhalten müssten, um das zu erhalten, was Sie sich vorgenommen haben. Doch der Knackpunkt liegt in dem kleinen Wort „eigentlich“. Denn leider sieht die Realität anders aus. Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen dazu neigen, eben nicht positiv zu denken und sich auf das bestmögliche Ergebnis einer Aufgabe zu fokussieren, sondern lieber auf das Worst-Case-Szenario, also auf das, was alles schief gehen kann.

Im Durchschnitt denkt ein Mensch sogar zu 70 Prozent in eine negative Richtung. Und es kommt noch schlimmer. Da es sich bei dieser Form der Fokussierung um unbewusste Überzeugungen und Gewohnheiten handelt, merken viele Menschen oftmals gar nicht, mit welcher Attitüde sie durchs Leben gehen. Tja, wie soll da bitte schön am Ende etwas Erfolgreiches herauskommen? Um dies zu ändern, bedarf es also zuallererst einer Änderung Ihres Fokus. Denn die Richtung, in die Sie denken, bestimmt sowohl Ihren Zustand, als auch Ihre Entscheidungen, Handlungen, Gewohnheiten und schlussendlich auch Ihre Ergebnisse und Ihren Erfolg.

Positives Denken lernen

Unter dem Strich meint positives Denken nichts anderes als die positive Ausrichtung Ihrer Gedanken und die draus resultierende Sicht auf die Welt. Und nur noch einmal, damit wir uns richtig verstehen: Es geht hier nicht um das Aufsetzen der rosaroten Brille und auch nicht darum, Probleme und Herausforderungen auszublenden. Ganz im Gegenteil – gerade Probleme sind immer ein guter Ausgangspunkt, um sich neu auszurichten und etwas erreichen zu können. Entscheidend ist lediglich, wie Sie mit ihnen umgehen. Um nachhaltigen Erfolg haben zu können, bedarf es dafür einer Attitüde, die auf einer positiven Grundhaltung basiert.

Das große Problem mit dem positiven Denken in der heutigen Zeit ist ganz einfach, dass es von zu vielen Pseudo-Motivationsgurus in eine Schublade gesteckt wurde, in die es nun beim besten Willen nicht hineingehört. Denn nur mit einem laut gebrüllten „Tschaka, du schaffst es!“, einem intensiv ans Universum geschickten Wunsch oder einem sonor affirmierten „Kumbaya“ ist es nun mal nicht getan.

Nein, positives Denken alleine ist kein Wundermittel. Ich höre für mein Leben gerne Musik. Wenn ich beispielsweise dem Gitarrenspiel eines Eric Clapton lausche, dann öffnet sich mir eine wundervolle Welt, in die ich abtauchen kann, um mich den Melodien und Tonfolgen hinzugeben. Ich spiele auch selber gerne und voller Leidenschaft Gitarre. Aber ich werde es in den nächsten Jahren nicht mehr schaffen, auf der Bühne der Royal Albert Hall zu stehen und mit meiner Virtuosität ein Millionenpublikum zu begeistern.

Für die absolute Topspitze fehlt mir ganz einfach die Fingerfertigkeit, und durch meine vielen Aktivitäten befindet sich das notwendige Übungsprogramm auf meiner Prioritätenliste ziemlich weit unten. Da kann ich positiv denken wie ich will, ich werde niemals ein professioneller Gitarrenspieler werden.

Oder nehmen Sie den Bodybuilder und Schauspieler Ralf Möller. Ich garantiere Ihnen, dass er die Kunst des positiven Denkens in sein Leben integriert hat und auch ziemlich gut darin ist. Trotzdem wird er in seinem ganzen Leben niemals ein professioneller Balletttänzer werden. Und der oftmals auch als Turnfloh bezeichnete Athlet Florian Hambüchen wird niemals in der NBA um den Titel im Basketball mitspielen. Und dem kleinen und quirligen Lionel Messi werden alle Wünsche und Visualisierungen dieser Welt nicht helfen, sich zum Kopfballungeheuer zu entwickeln.

Positives Denken üben

Trotz dieser Beispiele möchte ich Sie explizit dazu auffordern, das positive Denken als Grundpfeiler Ihrer positiv fokussierten Attitüde in Ihr Leben aufzunehmen und zu integrieren. Dabei sollten Sie einen entscheidenden Satz immer im Hinterkopf behalten:

Mit negativen Gedanken werden Sie niemals positive Ergebnisse erzielen, egal in welchem Lebensbereich.

Verstehen Sie, worauf ich hinaus will? Wenn Sie positiv denken, dann gehen Sie vollkommen anders durchs Leben. Sie glauben an das Gute in jedem Menschen, anstatt davon auszugehen, dass die Leute nur darauf warten, Sie übers Ohr zu hauen. Sie gehen davon aus, dass in Ihrem beruflichen Markt oder Umfeld genug für alle da ist und kein ewiger Kampf um die wenigen Kunden, Aufträge oder Chancen vorherrscht. Sie gehen davon aus, dass Ihr Leben einen bunten Strauß an Chancen, Möglichkeiten und Gelegenheiten für Sie bereit hält und nicht nur darauf wartet, es Ihnen so schwer wie möglich zu machen. Das ist die wichtige Philosophie hinter dem positiven Denken.

So weit, so gut. Aber trotzdem wird das einfache Konzept von vielen Menschen falsch angewendet, dann als nicht wirkungsvoll abgetan und somit als unbrauchbar bezeichnet. Doch allen Kritikern sei noch einmal gesagt: Positives Denken ist nicht das Aufsetzen der berühmten rosaroten Brille und das Ausblenden von Problemen.

Es bringt einfach nichts, durch den eigenen Garten zu gehen, das wuchernde Unkraut zwar wahrzunehmen, dann aber zu sagen: “Ich denke jetzt positiv…es ist kein Unkraut da…es ist kein Unkraut da!” Lassen Sie es mich klar und deutlich sagen: Dies ist kein positives Denken, sondern einfach eine Verzerrung der Realität und ein ziemlich sicherer Weg, keinen Erfolg im Leben zu haben. Eine bessere Strategie wäre es, das Unkraut wahrzunehmen und sich dann zu fragen: “Wie soll mein Garten diesen Sommer aussehen und was muss ich dafür tun?” Der große Unterschied liegt nun in der Fokussierung auf das positive Ergebnis.

Und genau auf diese Weise können Sie positives Denken trainieren und dauerhaft in Ihrem Alltag integrieren. In dem Sie Ihre Gedanken bewusst denken, und insbesondere in wichtigen Momenten nicht automatisiert reagieren, sondern darauf achten, welche verschiedenen Wahlmöglichkeiten Sie haben. Und dann dementsprechend handeln.

Positives Denken als Lebenseinstellung

Das Geheimnis des positiven Denkens, der Unterschied zwischen exzellenten und mittelmäßigen Ergebnissen versteckt sich im letzten Absatz. Es ist das Umsetzen, das Handeln und das Machen. Denn positives Denken kann nur dann seine volle Kraft entfalten, wenn es mit den entsprechenden Handlungen kombiniert wird. Nur zu Hause zu sitzen und einen Wunsch nach dem anderen ans Universum abzuschicken, ist nicht genug!

Aber wenn Sie erst einmal die berühmte 51% Schwelle erreicht haben, und der innere Greifarm der Jukebox automatisch einen positiven Gedanken wählt, dann sind Sie sowieso voller Motivation und Tatendrang, um Ihre vielen Ideen in die Realität umzusetzen. Und diese Ergebnisse beeinflussen dann wiederum Ihre Programmierungen und der Anteil der positiven Gedanken wächst auf 55, 75 und vielleicht sogar auf 90%. Es kommt zu einer sich selbst verstärkenden Spirale, die Ihre gesamte Lebensqualität beeinflusst.

Und genau so wird ein Schuh aus dem positiven Denken. Ich bin mir sehr bewusst, dass ich dieses Thema im Rahmen eines kurzen Blogartikels nur anreißen kann und dass viele Aspekte entweder nur gestreift oder gar weggelassen wurden. Aber die Kernaussage lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen, der für mich eine Art Leitfaden für mein Leben in allen Bereichen geworden ist:

“Positives Denken alleine lässt Sie noch überhaupt nichts erreichen. Aber mit positiven Denken erreichen Sie ALLES besser, als Sie es mit negativem Denken tun würden.”

Vergessen Sie bitte eines niemals: Ihre Attitüde ist nichts Nebensächliches. Sie ist alles. Denn sie bestimmt Ihre Grundhaltung, Ihre Chancenerkennungs-Kompetenz und vor allem Ihre Zufriedenheit im Leben. Ich wünsche mir daher, dass Sie die drei goldenen Regeln einer erfolgreichen Attitüde nie mehr vergessen:

Regel 1: Seien Sie immer positiv.

Regel 2: Seien Sie immer positiv.

Regel 3: Seien Sie immer positiv.

Die Welt ist voller negativer, frustrierter und miesepetriger Menschen. Aber es sind immer die positiven Changemaker, die sie jeden Tag aus den Angeln heben und eine ordentliche Delle ins Universum hauen.

Selbstbild als Schlüssel für Persönlichkeitsentwicklung

Das Selbstbild. Oftmals stiefmütterlich behandelter Erfolgsfaktor der Persönlichkeitsentwicklung. Dies würde ich gerne ändern. Darf ich Ihnen daher eine kühne Aussage präsentieren? Hier ist sie: Die wichtigste Meinung, die Sie jemals haben werden, ist die über sich selbst. Wenn Sie meinen Artikel zum Change Diamanten gelesen haben, dann wissen Sie ja bereits, wie wichtig Ihre Identität für erfolgreiche Veränderung ist. Der Umgang mit anstehenden Herausforderungen fällt Ihnen umso leichter, je gefestigter Ihre Persönlichkeit ist. Je mehr Sie in sich ruhen und auf gefestigte Glaubenssätze und Werte zurückgreifen, desto einfacher können Sie auf turbulente Entwicklungen im außen reagieren. Genau deshalb ist die persönliche Entwicklung auch so wichtig, denn inneres Wachstum und äußere Ergebnisse gehen immer Hand in Hand.

Aber wenn ich Ihnen jetzt die Frage stellen würde, wer Sie sind, wären Sie dann in der Lage, mir eine umgehende und überzeugende Antwort zu geben? Nein, mir geht es nicht um Titel, Positionen oder eine der vielen Masken, die Sie in den unterschiedlichsten Lebensbereichen mehr oder weniger gerne tragen. Ich bin nur an Ihnen als Persönlichkeit mit all ihren spannenden Facetten interessiert. Warum ich darauf so explizit hinweise?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich viele Menschen hauptsächlich über eine bestimmte Rolle definieren und ihre gesamte Persönlichkeit darauf aufbauen? Sie sind Martinas Ehemann, Prokurist der Firma Kunststoff Meier, Steffis Mutter oder Vorsitzender des Kleingartenvereins Zepernick und gehen mit Haut und Haar in dieser Identität auf. Aber was bleibt, wenn Martina sich scheiden lässt, Kunststoff Meier pleitegeht, Steffi aus dem elterlichen Haus auszieht oder der geliebte Kleingartenverein einen neuen Vorstand wählt? Meistens nicht sehr viel. Manchmal sogar gar nichts. Und das ist tragisch. Denn Ihr Selbstbild ist Fix- und Angelpunkt des gesamten Lebens und damit auch jeder Veränderung.

Die Kraft des Selbstbilds

Welche Rolle eine starkes Selbstbild spielen kann, möchte ich Ihnen anhand einer kleinen Geschichte veranschaulichen. Im US-Bundesstaat Tennessee wuchs in den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein kleiner Junge in sehr einfachen Verhältnissen auf. Er hatte nicht viele Freunde und die Leute mieden ihn, weil er in der falschen Straße im falschen Stadtviertel lebte. Oftmals wurde er als Abschaum oder gar als Schlimmeres beschimpft. Doch tief in diesem kleinen Jungen brannte die Flamme der Leidenschaft und er hatte es sich schon früh in den Kopf gesetzt, es zu etwas Besonderem zu bringen. Er wollte jemand sein und verfolgte diesen Traum mit allem, was er hatte.

Seine Liebe galt der Musik. Er besaß zwar eine alte Gitarre, konnte diese aber nicht stimmen. Trotzdem gab er niemals auf. Vor seinem geistigen Auge sah er sich schon auf einer Bühne stehen, während ihm das Publikum zujubelte. Obwohl er noch gar nicht spielen konnte, war er in seinem Kopf bereits Gitarrist. Der Cousin seines einzigen Freundes war der Musiker Lonzo Green, der dem Jungen aus Mitleid beibrachte, wie man Akkorde greift. Von seinem eigenen Traum angetrieben, übte der Kleine wie ein Besessener und machte schnell Fortschritte.

Er ließ sich von den vielen negativen Programmierungen seines Umfeldes nicht beeindrucken und ergriff die Chance, die sich ihm bot. Und viele Jahre später drückte dieser Junge namens Elvis Presley der ganzen Welt seinen Stempel auf und prägte eine ganze Generation mit seiner Musik und seiner Leidenschaft. Der Rock ’n‘ Roll war geboren. Auch wenn alle Rahmenbedingungen gegen Elvis sprachen, widerstand er der Versuchung, sich als Opfer zu fühlen. Durch seine kraftvolles Selbstbild und seine einmalige Einstellung hatte er sich einfach die passenden Umstände geschaffen.

Die Identität als Dreh- und Angelpunkt von Veränderungen

Diese Geschichte zeigt eines sehr deutlich. Jede Veränderung hat ihren Ursprung in der eigenen Identität. Das Bild, was Sie von sich selbst haben, wird sich über kurz oder lang in der Realität manifestieren. Andersherum können Sie keinen dauerhaften Erfolg haben, wenn Ihre Gedanken und Handlungen nicht mit diesem inneren Bild übereinstimmen. Oder etwas einfacher formuliert: Wenn Sie es nicht sehen können, dann werden Sie es nicht erleben. Und hier kommen die unbewussten Programmierungen ins Spiel, die schon in jungen Jahren Ihre Persönlichkeit beeinflussen und prägen.

Es ist einfach unglaublich schwer, eine optimale Einstellung in Bezug auf Veränderung zu entwickeln, wenn Ihr Selbstbild von limitierenden Programmierungen und Versagerbotschaften dominiert wird. Dies führt dann dazu, dass Sie sich selbst nicht als wertvoll oder gar als Verlierer sehen und die erfolgreichen, die wohlhabenden und die begehrenswerten Menschen immer „die anderen“ sind, die in einer ganz anderen Welt leben.

Ihr Selbstbild wird sich früher oder später in der Realität widerspiegeln. Sehen Sie sich als Gewinner, werden Sie ein Gewinner. Sehen Sie sich als Verlierer, dann werden Sie auf unbewusster Ebene alles dafür tun, damit sich dieses Bild ebenfalls in der Realität manifestiert.

Das Selbstbild prägt die Realität

Heute Morgen habe ich wieder mal eine dieser Geschichten gelesen, in denen von einem Lottogewinner berichtet wurde, der seinen Millionengewinn innerhalb eines Jahres komplett verjubelt hat und nun wieder von Hartz IV leben muss. Warum? Sein Selbstbild war das eines Versagers. Und auch wenn er auf der rationalen Ebene alles dafür gegeben hätte, dazu zu gehören und ein erfolgreicher Mensch zu sein, glich sich die Realität eben seiner Identität an.

Auch viele Spitzensportler verdienen in jungen Jahren mehrere Millionen und leben später am Rande des Existenzminimums, weil Sie falsche Investitionen tätigen oder einfach zu viel ausgeben. Und so mancher Unternehmer baut eine Firma nach der anderen auf, die dann am Ende doch in der Pleite endet.

Aber woran liegt es, dass dem rasanten Aufstieg in diesen Fällen auch ein ebenso dramatischer Absturz folgt? Diese Menschen haben genügend Intelligenz, arbeiten hart und mit mindestens genauso viel Leidenschaft, wie alle anderen auch. Und wenn wir sie fragen würden, ob Sie wirklich erfolgreich und wohlhabend sein wollen, dann würden sie diese Frage aus tiefstem Herzen bejahen. Doch wenn wir genau hinschauen, dann würden wir mit großer Sicherheit einen geringen Selbstwert vorfinden, der sich dann in einer entsprechenden Identität widerspiegelt.

Vor einigen Jahren ging die Geschichte von Vince Young durch die Presse. Er ist Footballprofi in der amerikanischen NFL und hatte in jungen Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Als einer der wenigen schaffte er den Sprung aus dem Slum einer Großstadt ins Rampenlicht des schillernden Sports. Mit Anfang zwanzig war er bereits Multimillionär und ihm wurde eine große Karriere als Quarterback prophezeit.

Doch seine Identität war immer noch die aus den Tagen, als er als kleiner Junge für jede warme Mahlzeit hart kämpfen musste. Sein Selbstwert war so gering, dass er es sich in der Tiefe seines Unterbewusstseins nicht vorstellen konnte, so viel Erfolg und Geld wirklich zu verdienen. Er selbst sah sich immer noch als den armen Schlucker, den Loser und den Versager von früher. Und es dauerte nicht lange, da hatten sich die äußeren Umstände seinem (unbewussten) Bild von sich selbst angepasst. Er verlor alles, was er besaß, ging durch eine schwere Krise und sitzt heute auf einem riesigen Schuldenberg.

Wie sieht Ihr Selbstbild aus?

Kommen wir nun zur Frage, auf die Sie wahrscheinlich schon warten. Wie sieht es mit Ihrem Selbstbild aus? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es einer Menge Mut bedarf, die eigene Meinung über sich selbst kritisch zu überprüfen. Es ist das Leichteste überhaupt, dies bei anderen zu tun. Aber es ist das Härteste der Welt, den ehrlichen Blick in den Spiegel zu wagen. Doch ohne geht es einfach nicht. Was auch immer Sie sich vornehmen und was Sie auch erreichen wollen, alles beginnt mit der Vision, die Sie von sich selbst haben.

Schon Muhammad Ali wusste um die Kraft des Selbstbilds. Von ihm stammt die Aussage: „Ich bin der Größte. Und ich habe das schon gesagt, bevor ich wusste, dass ich es war.“ Die Realität passt sich der Identität an. Bei Ali war seine starke Persönlichkeit so stark ausgeprägt, dass es eines Tages zu folgender Begebenheit kam, als er in einem Flugzeug von New York nach San Francisco fliegen wollte. Die Stewardess kam auf ihn zu und sagte freundlich: „Herr Ali, würden Sie zum Start bitte den Sicherheitsgurt anlegen.“ Die Antwort des Box-Champs kam prompt: „Nein. Superman braucht keinen Sicherheitsgurt.“ Doch die Stewardess war schlagfertig und antwortete: „Das mag schon sein. Aber Superman braucht auch kein Flugzeug.“

Auch Torwart-Titan Oliver Kahn nutzte das Prinzip eines kraftvollen Selbstbilds, als er in den Anfangsjahren seiner Karriere beschloss, das Mittelmaß hinter sich zu lassen und stattdessen ein Ausnahmesportler zu sein. Er war sich zwar bewusst, dass er noch einen weiten Weg vor sich hatte und noch viel lernen musste, aber in seinem Kopf hatte sich ein Bild eingebrannt.

Obwohl er sich als junger Mann beim Karlsruher SC gerade erst seine ersten Sporen verdiente, sah er sich vor seinem geistigen Auge schon als besten Torwart der Welt. Und dieses Selbstbild manifestierte sich dann Jahre später fast schon automatisch in der Realität und sorgte dafür, dass Oliver Kahn in der gesamten Welt ein Vorbild wurde für Willenskraft und die Fähigkeit, niemals aufzugeben.

Selbstbild als wichtigster Faktor der Persönlichkeitsentwicklung

Doch zurück zur Frage, wer Sie sind. Und wer Sie sein wollen. Während Sie diese Worte lesen, haben Sie bereits ein Selbstbild, das in großem Maße Ihre Einstellung und damit Ihre Ergebnisse im Leben beeinflusst. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Sie eine Identität haben, sondern ob Sie diese bewusst gewählt haben. Die Alternative wäre nämlich, dass sie eher zufällig entstanden ist. Wenn das Selbstbild so eine wichtige Rolle bei Veränderungsprozessen spielt, dann lohnt es sich, dieses bewusst und mit Blick auf die Zukunft festzulegen. Denken Sie immer dran: Sie müssen zuerst jemand sein, um etwas tun und danach etwas haben zu können.

Das Schöne an dieser Entscheidung ist, dass Sie keinerlei Beschränkungen oder gar Limitierungen unterliegen. Fragen Sie sich einfach: „Wer bin ich jetzt und wer will ich in zwei Jahren sein?“ Ich weiß, dass es hierfür oft einer Menge Mut bedarf. Denn unserem Umfeld, den Kollegen und der Welt da draußen können wir etwas vormachen.

Es ist leicht, in eine Rolle zu schlüpfen, auch wenn sie uns nicht so wirklich gefällt. Aber den Typen, der uns jeden Morgen im Spiegel anblickt, den können wir auf Dauer nicht belügen. Weil er uns in schöner Regelmäßigkeit daran erinnert, was wichtig ist und was wirklich zählt. Geben Sie sich also hemmungslos Ihren mutigen Träumen hin und lassen Sie Ihre Vision für sich arbeiten. Dann formulieren Sie, wer Sie sind und wer Sie sein wollen. Ein erfolgreicher Unternehmer, eine liebende Ehefrau, ein berühmter , eine respektierte Führungskraft oder auch ein inspirierender Musiker. Alles ist möglich.

Welches Selbstbild wählen Sie?

„Aber Ilja“, werden Sie jetzt möglicherweise einwenden, „bei mir ist das anders. Ich bin doch nur ein kleiner Angestellter, der Frau und Kinder hat und seine Rechnungen zahlen muss. Ich kann doch auf keinen Fall ein Komponist von Opern oder ein Besitzer eines veganen Restaurants sein.“ Hierauf möchte ich Ihnen nur eines antworten: Sie ahnen ja gar nicht, welches Potenzial in Ihnen schlummert und nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert zu werden. Und Sie können wirklich alles im Leben sein und erreichen.

Sobald Sie bereit sind, die Überzeugung aufzugeben, dass Sie es nicht können. Und dieser Satz ist es wirklich wert, dass Sie ihn ein zweites Mal lesen. Wir greifen ihn noch einmal auf, wenn wir zu den vier W‘s der Veränderung kommen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihr Selbstbild nicht nur verbal formulieren, sondern es sich auch so lebendig und real wie möglich vor Ihrem geistigen Auge vorstellen. Denn auf diese Weise kommt Ihr Gehirn wieder ins Spiel. Für Ihr Gehirn macht es nämlich keinen Unterschied, ob Sie sich etwas nur vorstellen oder ob es tatsächlich passiert. Doch wenn Sie es nicht sehen können, werden Sie es nicht erleben.

Der Gran Torino Effekt der Persönlichkeitsentwicklung

Ja, ich weiß, was Sie jetzt denken: „Ach komm schon, Ilja, das ist doch ein alter Hut und eher eine Metapher ohne großen praktischen Wert.“ Weit gefehlt, lieber Leserin, lieber Leser. Kennen Sie den Film Gran Torino mit Clint Eastwood? Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich diesen im Kino gesehen habe. Noch lange nach dem Ende war ich von der emotionalen Geschichte um den knurrigen Eigenbrötler Walt Kowalski beeindruckt, der im Laufe der Handlung immer mehr seine herzliche Seite zeigt und sich mit einem asiatischen Nachbarsjungen anfreundet.

Und ich werde es nie vergessen, wie sämtliche Kerle im Kinosaal (mich übrigens eingeschlossen) heulten wie die Schlosshunde, als Walt Kowalski kurz vor Schluss erschossen wurde, begleitet von den traurigen Klängen von Jamie Cullums Titelsong, und dadurch seinen kleinen Freund und dessen Familie rettete. Nun ja, manchmal bin eben auch ich nah am Wasser gebaut. Und nun lassen Sie uns noch einmal über die Möglichkeiten der Vorstellungskraft reden. Jeder einzelne im Kino wusste ganz genau, dass es nur ein Film war.

Uns allen war bewusst, dass Clint Eastwood gar nicht tot war, sondern für seine grandiose schauspielerische Leistung ein Vermögen erhalten hat. Jeder wusste, dass diese Szene nur in unserer Vorstellung stattfand und dass es in Wirklichkeit nur viele einzelne Pixel auf einer weißen Leinwand waren. Und doch ließ unser Gehirn das Erleben so real werden, dass wir um die Wette weinten. Und die gleiche Kraft liegt in der Vorstellung Ihrer Vision und Ihres Selbstbilds.

Entscheiden Sie sich bewusst für Ihre Selbstbild und Ihre Identität

Entscheiden Sie sich bewusst für die Persönlichkeit, die Sie sein wollen. Und seien Sie dabei unbedingt ehrlich zu sich selbst. Es geht hier weder um Masken noch um äußere Fassaden noch darum, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ganze Generationen haben ein unglückliches Leben gelebt, nur weil die Eltern unbedingt wollten, dass man Rechtsanwalt, Tierarzt oder Steuerberater wird, obwohl man eigentlich davon geträumt hat, Maler, Komponist oder Restaurantbesitzer zu sein.

Das einzige, was zählt, ist Ihr ganz individueller Kern. Ihre Einzigartigkeit. Die Werte, die für Sie wichtig sind und die Ihnen eine hohe Lebenszufriedenheit garantieren. Und dann treffen Sie eine Entscheidung. Wer wollen Sie sein? Und wie soll Ihre eigene Identität in all den verschiedenen Facetten aussehen? Träumen Sie groß. Träumen Sie mutig. Wählen Sie Ihre Persönlichkeit, träumen Sie von deren Erfolgen und stellen Sie sich das so realistisch vor wie möglich. Je detaillierter und anziehender Ihre inneren Bilder werden, desto leichter kann der Gran-Torino-Effekt für Sie in Aktion treten und Ihre heutige Vorstellung zur täglich gelebten Realität von morgen werden lassen.

Ziele erreichen: Ein wirkungsvoller Quick-Check

Ziele erreichen leicht gemacht

Ziele erreichen kann einfach sein. Oder kompliziert. Je nachdem, wie wir das Thema angehen. Und möglicherweise denkst Du Dir jetzt gerade: „Ach nee, nicht noch ein Artikel über Ziele!“ Wenn das der Fall sein sollte, dann möchte ich Dich gerne einladen, Dir die drei Minuten Zeit zu nehmen, diesen Artikel möglicherweise doch zu lesen.

Denn ersten werden wir nicht über 0815-Formel (think SMART Ziele & Co.) sprechen, sondern uns dem Thema so praktisch wie möglich widmen.

Und zwar in einem wirkungsvollen Quick-Check, der Dich persönlich weiterbringen und auch Dein Business auf die nächste Stufe bringen wird.

Ziele erreichen: Der Status Quo

Habe ich Dich überzeugt? Dann möchte ich Dir direkt eine Frage stellen:

Wie zufrieden bist Du im Moment in folgenden Bereichen auf einer Skala von 1-10 (wobei 1 gar nicht und 10 nicht zu übertreffen ist)?

  • Deinem Solopreneur Business
  • Deiner familiären Situation
  • Deiner Beziehung/Partnerschaft
  • Deiner persönlichen Entwicklung
  • Deiner Gesundheit / Fitness
  • Deinen Finanzen

Wenn Du mit dem Status Quo in irgendeinem System Deines Lebens nicht wirklich happy bist (und das ist ganz normal, denn wir können uns nun mal nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren), dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern!

Ziele erreichen: Vision und Purpose

Aber welche Ziele hast Du? Wovon träumst Du? Und welche Vision treibt Dich dabei an?

Wie auch immer die Antworten auf diese drei essenziellen Fragen lauten, was auch immer Du erreichen, wovon Du auch träumst und was Deine konkrete Vision für Dein Leben ist: Entscheidend ist, dass Du noch heute den Schalter umlegst und konsistent dranbleibst. Als eine Art Kompass soll Dir dabei dieser Ziele-Quick-Check dienen.

Hier ist ein wichtiger Reminder. Vergiss bitte niemals (nein, nicht Eisern Union):

Es ist niemals:

  • einfach
  • leicht
  • der richtige Zeitpunkt
  • perfekt
  • garantiert
  • gleich

Es gibt immer:

  • Gründe, es nicht zu tun
  • wichtige andere Termine
  • andere Menschen, die es Dir ausreden wollen
  • Tage, an denen Du Dich nicht gut fühlst
  • Situationen, auf die Du nicht vorbereitet bist
  • Steine, die im Weg liegen
  • Zweifel
  • äußere Umstände
  • Schlaflose Nächte
  • spätes zu Bett gehen
  • frühes Aufstehen
  • schlechtes Wetter
  • Einwände, die dagegen sprechen

Du wirst Dich auch niemals

  • „Danach“ fühlen
  • Mit allen Eventualitäten auseinandergesetzt haben
  • Optimal vorbereitet fühlen

Es scheint daher immer einfacher zu sein:

  • es nicht zu tun
  • doch beim Alten zu bleiben
  • lieber auf der Couch zu sitzen und Netflix Serien zu bingen
  • Dich mit den Gegebenheiten zu arrangieren
  • zu resignieren
  • anderen die Schuld zu geben
  • Ausreden und Gründe zu suchen, warum es nicht klappen kann
  • aufzugeben
  • den Erwartungen anderer zu entsprechen, anstatt den eigenen

Stimmst Du mir bis hierhin zu? Dann habe ich einen weiteren Reminder für Dich.

Ziele erreichen: Ein wichtiger Reminder

Denk immer dran:

Das Leben ist hart! Du bekommst nichts geschenkt und musst jeden Tag aufs Neue angreifen! Denn Zufriedenheit, Erfolg im Business und Gesundheit fallen nun mal nicht einfach vom Himmel!

Aber trotzdem, oder gerade deswegen brauchst Du niemals:

  • Den perfekten Business-Plan
  • Eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die jede Eventualität mit einschließt
  • Ein 100 % perfektes Ergebnis
  • Das beste Auto, Büro, Equipment, etc.
  • Den neuesten Business-Hack
  • Die geheime Marketing Formel, die nur die Gurus kennen
  • Nach der einen, alles verändernden Silver Bullet zu suchen (Spoiler Alert: Es gibt sie nämlich nicht!)

Stattdessen gilt beim Thema Ziele erreichen: Fang´ einfach an! Folgen Deinem Herzen und nutze dabei Deinen Verstand. Die Kombination ist einfach unschlagbar. Und wenn Du auf dem Weg manchmal zweifelst:

Es ist vollkommen okay:

  • Nicht alles im Vorfeld zu wissen und nicht alle Antworten zu haben (egal was man Dir gerne einreden will, die hat niemand!).
  • Manchmal ein flaues Gefühl im Bauch zu haben
  • Gelegentlich hinzufallen
  • Auf dem Weg Fehler zu machen, daraus zu lernen und besser zu werden.
  • Dich auch mal mit 80 % zufriedenzugeben (statt ewig auf die 100 % zu warten, die sowieso niemals eintreten werden)

Was hingegen überhaupt nicht okay ist:

  • Zu erwarten, dass alles glatt und von selbst läuft
  • Sofort aufzugeben, wenn es nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast
  • Sofortigen Erfolg und Ergebnisse zu erwarten
  • Doch lieber beim “alten” zu bleiben, und trotzdem zu erwarten, dass sich etwas ändert
  • Über das Leben, die Umstände, die Kollegen, den Chef, Deine Kunden etc. zu jammern, ohne etwas daran zu ändern
  • Dich permanent zu fragen “was wäre wenn?” ohne es jemals ausprobiert zu haben
  • Deine Ziele, Träume und Visionen für die Erwartungen anderer Menschen aufzugeben

 

Gib´ einfach Dein Bestes und mach Dein Ding! Der Erfolg wird sich einstellen. Fang an, zu handeln und Dinge anzupacken. Und geh´ Deinen Weg. Manchmal wird er steinig sein und Du wirst viele Steine aus dem Weg räumen müssen. Du wirst Fehler machen. Ja, es wird passieren. Auch Dir. Es nennt sich Leben. Und je mehr es sind, desto besser. Denn aus Fehlern lernst Du! Wichtig ist (Und sorry, Cheesy Alert:

Steh´ einmal mehr auf, als Du hinfällst!

Und wenn nicht JETZT, wann dann?

Du willst mehr, als Du aktuell hast?

Dann beweise es Dir (und keinem anderen!)

Beim Umsetzen und Ziele erreichen wünsche ich Dir den größtmöglichen Erfolg.

Herzlichst, Dein Ilja

Selbstmotivation lernen: 7 geniale Tipps

Selbstmotivation lernen ist essenziell für Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen. Wann immer ich eine Keynote Speech oder einen Vortrag halte, kommt früher oder später das Gespräch auf die Selbstmotivation. Und auch in meiner Coachingausbildung nimmt das Thema einen hohen Stellenwert ein, Kein Wunder, denn wann immer wir mehr Sport treiben, gesünder essen, ein neues berufliches Projekt starten oder den lange gehegten Traum in die Tat umsetzen wollen, brauchen wir den notwendigen Antrieb, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. 

Selbstmotivation Definition

Doch bevor wir etwas tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns zuerst mit der Frage beschäftigen, was Selbstmotivation überhaupt ist. Wikipedia definiert den Begriff wie folgt: „Als Selbstmotivation (Selbstmotivierung) wird […] die Fähigkeit einer Person bezeichnet, aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Aufgabe zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist.“

Etwas einfacher formuliert ist Selbstmotivation die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erledigen und Dinge zu tun, ohne dass dies durch Zwang oder Druck von anderen Menschen geschieht. 

Die Ursache hierfür ist ein starker innerer Antrieb, der vom Fokus auf Chancen, dem Streben nach Besseren und dem Anspruch auf persönliches Wachstum geprägt wird.

Man spricht in diesem Fall auch von intrinsischer Motivation, also einem Antrieb, der von Werten, Überzeugungen und den eigenen Motiven geprägt ist. Das Gegenteil hierzu ist die extrinsische Motivation, die auf externen Faktoren wie Boni, Druck, Zwang oder Belohnungen basiert.

Selbstmotivation lernen: Dieser Denkfehler hindert uns daran

Kommen wir nun zum großen Dilemma der Motivation, bzw. der Selbstmotivation. Wir alle wissen, dass der innere Antrieb sich oftmals von ganz alleine entwickelt, wenn wir ein Projekt beginnen. Doch genau da liegt das Problem. Wir starten oftmals gar nicht erst. Weil wir uns nicht motiviert, inspiriert oder schlicht und einfach „danach“ fühlen. Und ehe wir uns versehen, sind wir dem größten Motivations-Denkfehler überhaupt auf den Leim gegangen.

Dabei handelt es sich um die Erwartung, dass wir in einem bestimmten Zustand sein müssten (motiviert, inspiriert, kreativ), um ein neues Projekt voller Selbstmotivation beginnen zu können. Und so reden wir uns folgende Dinge in den unterschiedlichsten Varianten ein:

  • Wenn ich erstmal eine gute Idee habe, dann fange ich an, mein Buch zu schreiben
  • Wenn ich mich voller Energie fühle, dann starte ich damit, wieder Sport zu treiben
  • Wenn ich von der Muse geküsst werde, entwickele ich das Konzept für den neuen Onlinekurs
  • Wenn ich endlich professionelles Equipment habe, starte ich meinen YouTube Channel
  • Wenn ich motiviert bin, dann fange ich an, in die Umsetzung zu komme

Die Logik dahinter ist so simpel wie tragisch. Wenn man sich erst einmal auf eine bestimmte Art und Weise fühlt, dann beginnt man mit der Umsetzung. Das große Problem hierbei: Wir fühlen uns eigentlich nie „danach“. Oder kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal gedacht hast: „Wow, ich fühle mich so unglaublich motiviert, dass ich gar nicht anders kann, als anzufangen.“ Siehst Du, ich auch nicht.

Selbstmotivation Übungen 

Um dem Trugschluss des „wenn ich mich X fühle, dann setze ich Y um“ zu entkommen, bedarf es nur eine kleinen Mindset-Shifts, der allerdings eine riesige Auswirkung hat. Das Ziel ist es, die Kausalität zwischen X (Motivation) und Y (dem eigenen Verhalten) umzukehren. Dazu ist es entscheidend, anzufangen und ersten Schritt zu machen. Und zwar unabhängig des eigenen emotionalen Zustands. Sobald man nämlich begonnen hat, ins Tun zu kommen, entstehen die ersten kleinen Erfolgserlebnisse. Die versorgen einen mit einer gehörigen Portion Motivation, so dass man Lust bekommt, direkt weiterzumachen. Es folgen weitere Erfolgserlebnisse, welche die Motivation wachsen lassen. Und ehe man sich versieht, ist aus den hunderten von Meilensteinen plötzlich das große Ziel geworden, dass man so gerne erreichen wollte.

Selbstmotivation ist das Ergebnis, nicht die Voraussetzung

Die Reihenfolge in unseren Beispielen würde nach dem Mindset-Shift wie folgt aussehen:

  • Wenn ich beginne, mein Buch zu schreiben, dann folgen die guten Ideen von ganz alleine
  • Wenn ich Sport treibe, dann bin ich voller Energie
  • Wenn ich anfange, den neuen Onlinekurs zu entwickeln, werde ich regelmäßig von der Muse geküsst
  • Wenn ich meinen YouTube Channel starte, werde ich irgendwann so erfolgreich, dass ich mir das professionelle Equipment leisten kann
  • Wenn ich anfange, ins Machen zu kommen, folgt die Motivation von selbst

Siehst Du den Unterschied? Es ist ein kleiner Shift im Mindset, aber die Auswirkungen sind einfach riesig. Ich schlage also vor, dass Du Deine Selbstmotivation nicht mehr von Gefühlen abhängig machst, die sowieso nie da sind, sondern dass Du sie aktiv selber entwickelst. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß und Erfolg!

Ins Handeln kommen – So motivierst Du Dich selber

Ins Handeln kommen. Wer möchte das nicht gerne, oder? Aber fällt es Dir auch manchmal auch schwer, Dich zu motivieren? Hast Du immer eine Menge guter Ideen, aber Du kommst einfach nicht in die Umsetzung? Bist Du Weltmeister darin, Dich mit unwichtigen Dingen abzulenken, nur um nicht mit der Umsetzung Deiner Ziele und Träume anfangen zu müssen? Dann habe ich hier zwei gute Nachrichten für Dich:

1) Du bist nicht alleine, denn es geht ganz vielen so. Und

2) Es ist recht einfach zu ändern (einfach, nicht leicht).

Und wie genau das geht, das erfährst Du im heutigen Blogartikel. Viel Spaß dabei.

Ins Handeln kommen: Die Sache mit der  Motivation

Wenn Du ins Handeln kommen willst, ist das gar nicht so einfach, wie es klingt. Denn mit der Motivation, genauer gesagt der Selbstmotivation ist das so eine Sache. Sie ist von Haus aus ein scheues Reh. Sie ist selten da. Und wenn sie einmal kurz auftaucht, dann ist sie auch gleich schon wieder verschwunden.

Übrigens, wenn Du meine S.E.K.S.I. Formel für mehr Selbstmotivation kennenlernen möchtest, dazu habe ich ein ausführliches Video aufgenommen, das Du Dir auf meinem YouTube Kanal anschauen kannst (Dort findest Du auch weitere Impulse zum Thema „Ins Handeln kommen“).

Zur fehlenden Selbstmotivation kommt noch hinzu, dass unser Alltag meistens so voller Termine, Aufgaben und Stress ist, dass wir selten einen starken inneren Antrieb haben, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Wir fühlen uns eigentlich niemals „danach“. Und weil das so ist, geben wir uns viel zu oft der berühmten Aufschieberitis hin und reden uns ein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass Morgen auch noch ein Tag sei und dass wir irgendwann ganz bestimmt unsere Träume leben werden. Aber aus einem hoffnungsvollen Irgendwann wird leider so gut wie immer ein Niemals…

Ins Handeln kommen: Drei praktische Hacks

Doch zum Glück muss das nicht so sein. Wenn Du folgende drei Dinge beachtest, die Dir hoffentlich dabei helfen werden, Dich mit einer großen Portion Selbstmotivation zu versorgen, Deine Umsetzungskompetenz zu erhöhen und Dir dabei helfen, Dich dauerhaft ins Handeln kommen zu lassen

Umsetzungs-Hack 1: Prioritäten setzen

Egal, wie groß Deine Ziel oder Deine Träume sein mögen, entscheidend ist, dass Du sie als allerhöchste Priorität behandelst. Damit meine ich vor allem, dass Du Deine Vorhaben nicht nebenbei und auf keinen Fall zufällig angehen solltest, denn auf diese Weise ist die Gefahr einfach zu groß, dass sie im stressigen Alltag untergehen werden, weil es einfach niemals der richtige Zeitpunkt ist.

Umsetzungs-Hack 2: Strategische Planung

Nachdem Du einer Aufgabe höchste Priorität eingeräumt hast, ist es von essenzieller Notwendigkeit, konkrete Zeiten im Kalender für die Umsetzung im Kalender festzulegen.

Als Faustformel gilt: Was nicht geplant wird, findet nicht statt

Es wird nämlich immer etwas geben, das wichtiger scheint, attraktiver klingt oder einfach mehr Spaß macht. Daher: Block Dir feste und regelmäßige Termine in Deinem Kalender. Für Dich selber, um an Deinen Zielen zu arbeiten, die wichtige Aufgabe der Reflexion durchzuführen, den Fortschritt zu analysieren, die To-do-Liste für das Projekt abzuarbeiten und ggf. alternative Maßnahmen zu entwickeln.

Und falls Du mit einem Team arbeitest, dann solltest Du ebenfalls regelmäßige Termine festlegen. Diese können von unterschiedlicher Wichtigkeit und Länge sein, beispielsweise eine WhatsApp-Gruppe für tägliche Nachrichten untergeordneter Wichtigkeit, ein wöchentlicher Zoom-Call jeden Montag morgen für die Besprechung der Wochenziele oder ein längeres Meeting alle vier Wochen, wo es insbesondere um strategische Themen geht.

Das strategische Planen von festen Terminen ist ein entscheidender Faktor, wenn Du Deine Selbstmotivation erhöhen und besser ins Handeln kommen möchtest. Weil es die Verbindlichkeit massiv erhöht und Dir in den häufig vorkommenden Momenten hilft, in denen Du Dich nicht „danach“ fühlst. Denn wenn Du einen fixen Termin hast, tust Du es auf jeden Fall. Hab ich recht?

Umsetzungs-Hack 3: Regelmäßiges Messen

Der wichtigste Hack, wenn Du häufiger und zielgerichteter ins Handeln kommen möchtest, wartet natürlich zum Schluss. Ich spreche vom konsistenten, regelmäßigen und sorgfältigen Tracken Deiner Ergebnisse und Fortschritte. Was auf den ersten Blick wahrscheinlich recht harmlos und unbedeutend klingt, entscheidet aber darüber, ob Du nachhaltige Resultate erzielst oder eben nicht.

Aus diesem Grund kann ich die Bedeutung des Trackens gar nicht genug hervorheben, so wichtig ist das konsistente und regelmäßige Messen Deiner Fortschritte. Warum? Ganz einfach. Das, was gemessen wird,  kann analysiert, angepasst und verbessert werden.

Wie geht man nun am besten vor? Im ersten Schritt solltest Du die KPI (Key Performance Indicators = Wichtigste Kennzahlen) Deines Ziels definieren: Welche Daten, Werte und Meilensteine genau willst Du messen? Und dann fang an zu messen und schreib den Fortschritt regelmäßig auf. In einem Journal, einem Notizbuch oder digital in einer Excel Tabelle, in Notion oder jeder anderen App Deiner Wahl

Je genauer und regelmäßiger Du trackst, desto besser kannst Du bei Bedarf nachjustieren und Anpassungen vornehmen

Lieber unperfekt starten als perfekt zögern

Es würde mein Herz mit großer Freude erfüllen, wenn Du diese drei Hacks nutzt, um Deine Selbstmotivation zu erhöhen, Deine Umsetzungskompetenz zu steigern und es einfach zu machen. Und wenn Du jemanden kennst, der ein Weltmeister im Planen und Ankündigen ist, aber Schwierigkeiten mit der Umsetzung hat, dann teil den Artikel doch mit diesem Menschen.

Zum Abschluss möchte ich Dir noch meine Lieblings-Faustformel für mehr Selbstmotivation verraten. Sie lautet:

Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.

Entscheidend ist, dass Du Dich auf den Weg machst. Natürlich wirst Du auf diesem Fehler machen, unvorhergesehene Hindernisse aus dem Weg räumen und diverse Probleme lösen müssen. So ist das Leben nun mal und es ist die einzige Möglichkeit, um zu wachsen, zu lernen und Dich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln. 

Meine Empfehlung: Bereite Dich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Gib Dich mit achtzig Prozent zufrieden (hundert wirst Du sowieso nie erreichen) und dann leg los. Mach es einfach. Mach den ersten Schritt und lerne auf dem Weg. Je mehr Du Dich traust, unperfekt ins Handeln zu kommen, desto erfolgreicher wirst Du sein.

Mindset Deutsch – Definition, Tipps und Bedeutung

„Ganz klar, es geht um eine Veränderung des Mindsets.“ Diese Antwort höre ich wohl so oft wie keine zweite, wenn ich meine Kunden im Briefinggespräch vor einer Keynote Speech danach frage, was das Hauptziel meines Vortrags sein soll. Kein anderer Faktor steht so sehr im Mittelpunkt, wenn es um nachhaltige Veränderungen von Individuen oder ganzen Organisationen geht, wie der des Mindsets. Aber Mindset Deutsch? Der Begriff ist in aller Munde. Ich höre ihn täglich von Führungskräften erfolgreicher Unternehmen, von Lifestyle Coaches auf Instagram und sogar von meiner neunjährigen Tochter, die mir vor ihrer letzten Mathearbeit mitteilte: „Das Lernen der Formeln ist gar nicht so wichtig, Papa. Das Mindset ist viel entscheidender.“

Mindset Deutsch – Was ist das Mindset eigentlich?

Und in der Tat ist es so, dass der Begriff „Mindset“ aktuell so häufig verwendet wird, dass man ihn in der Tat als eines der beliebten Buzzwords bezeichnen kann, die man eigentlich gar nicht mehr hören kann. Aber wie genau ist es denn nun beim Thema Mindset? Ist es tatsächlich nur ein inhaltsleerer Begriff oder ein relevanter Erfolgsfaktor? Wie so häufig kommt es wohl vor allem darauf an, was man daraus macht. Denn natürlich gibt es eine bestimmte Personengruppe, die das Label „Mindset“ so ziemlich auf alles klebt, was möglich ist, aber nicht wirklich versteht, was sich hinter dem Wort überhaupt verbirgt. Die vielen selbsternannten Mindset-Coaches auf Social Media lassen grüßen.

Doch es gibt eben auch die andere, praxisorientierte und zukunftsorientierte Verwendung. So ziemlich alle erfolgreichen Organisationen, Unternehmen und Marken, mit denen ich arbeiten darf, haben das Thema Mindset ganz oben auf ihrer Agenda. Weil sie verstanden haben, wie wichtig Soft Skills in der Zukunft sein werden, und dass die innere Haltung wesentlich wichtiger ist, als Fachwissen oder technische Skills (die man sich jederzeit aneignen kann). Doch bevor wir zu tief einsteigen, wollen wir uns zunächst einmal anschauen, was genau sich hinter dem Begriff Mindset überhaupt verbirgt.

Mindset Definition – Was es ist und warum es so wichtig ist

Auf Deutsch ist der aus dem Englischen stammende Begriff Mindset tatsächlich schwer zu übersetzen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er oft synonym mit Einstellung, Haltung oder Denkweise verwendet. Das Onlinelexikon Wikipedia definiert Mindset als

„den englischen Begriff für das deutsche Wort Mentalität, was wiederum […] eine vorherrschende psychische Persönlichkeitseigenschaft (Prädisposition) im Sinne eines Denk- und Verhaltensmusters einer Person oder sozialen Gruppe bezeichnet.“

Für mich geht diese Definition noch nicht weit genug. Basierend auf meiner Recherche zu meinen Büchern „Attitüde – Erfolg durch die richtige innere Haltung“ und „The Changemaker Mindset – How Innovation and Change starts with Inner Transformation“ steht der Begriff Mindset auf Deutsch für folgendes:

„Das Mindset basiert auf unserer Identität und ist die Summe unserer Werte, Überzeugungen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Persönlichkeitseigenschaften, Gewohnheiten, Entscheidungsstrategien und unserer generellen Attitüde dem Leben gegenüber. Es ist weniger das, was wir tagtäglich tun, sondern vor allem die Art und Weise, wie wir es machen und der Purpose (emotionaler Grund), also das warum und wofür.“

Mindset Growth – Die zwei Arten der inneren Haltung

Die wohl bekannteste Forschungsarbeit zum Thema Mindset geht auf die amerikanische Mentalitäts- und Verhaltensforscherin Carol Dweck zurück, die in ihrem Buch „Mindset – Changing the way you think to fulfil your potential“ von einem Fixed Mindset und einem Growth Mindset spricht.

Fixed Mindset

Beim Fixed (zu Deutsch: Starr, unflexibel) Mindset gehen Menschen laut Dweck davon aus, dass ihre Talente, Fähigkeiten und Denkweisen fixe Eigenschaften sind, die entweder vorhanden oder auch nicht vorhanden, auf keinen Fall jedoch veränderbar sind. Menschen mit einem Fixed Mindset sind i.d.R. durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:

  • Sie können schlecht mit Niederlagen umgehen
  • Sie vermeiden herausfordernde Situationen, aus Angst vor dem Scheitern
  • Sie sehen sich häufig als untalentiert
  • Sie akzeptieren den Status Quo als unveränderlich
  • Sie geben bei Schwierigkeiten schnell auf

Growth Mindset nach Carol Dweck

Beim Growth (zu Deutsch: Wachstum, Entwicklung) Mindset gehen die Menschen hingegen davon aus, dass die beschriebenen Faktoren veränderbar und ausbaufähig sind, wenn man ausreichend trainiert, lernt und an sich arbeitet. Menschen mit einem Growth Mindset sind i.d.R. durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:

  • Sie sind bereit, immer dazuzulernen
  • Sie sehen Fehler als Chance, besser zu werden
  • Sie glauben, dass Wille, Einsatz und harte Arbeit wichtiger sind als Talent
  • Sie sind neugierig, wissensdurstig und offen für Neues
  • Sie kennen ihre Schwächen, sind aber bereit, an diesen zu arbeiten
  • Sie akzeptieren, dass man sich anstrengen muss, wenn man sich persönlich weiterentwickeln möchte

Mindset ändern. Geht das überhaupt?

Kommen wir daher zur entscheidenden Frage: Ist das Mindset eine gegebene Eigenschaft oder kann man es tatsächlich verändern? Die gute Nachricht zuerst: Ja, natürlich kann das eigene Mindset verändert werden. Doch es ist beileibe nicht so einfach, wie man oftmals in den Self-Help Büchern, YouTube Videos und Instagram Posts lesen kann. Es handelt sich nämlich wenige um eine kurzfristige Veränderung vom alten Mindset hin zum neuen Mindset, sondern vielmehr um eine lebenslange persönliche Entwicklung, die niemals so wirklich aufhört. Ich möchte daher ein paar grundlegende Faktoren erwähnen, die für einen nachhaltigen Mindset Shift unabdingbar sind:

  • Bewusstheit: Nur was einem bewusst ist, kann auch verändert werden. Je bewusster du dir deiner eigenen Kommunikation, deines generellen Fokus, deiner Wirkung, deiner Offenheit und deiner Attitüde dem Leben gegenüber bist, desto einfacher wird der Mindset Shift.
  • Offenheit: Der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht!“ sollte ab sofort der Vergangenheit angehören. Stattdessen ist eine generelle Offenheit für neue Ideen und neue Wege entscheidend. Denn nur in Situationen, in denen wir vorher noch nie waren, wachsen wir und entwickeln wir uns (und damit unser Mindset) weiter.
  • Fokus: Ja, das Leben ist voller Probleme. Diese sollten auch niemals ausgeblendet oder gar ignoriert werden. Trotzdem ist es wichtig, den Fokus immer auf Lösungen und Möglichkeiten zu richten.
  • Durchhaltevermögen: Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Das gleiche gilt für das Mindset. Es wird Rückschläge geben und du wirst an dir zweifeln. Das ist nicht nur vollkommen normal, sondern eine Notwendigkeit für die persönliche Entwicklung. Erinner dich in diesen Momenten imm daran: Die Arbeit am Mindset ist ein Marathon und kein Sprint.
  • Umfeld: Niemand gewinnt alleine. Das gilt auch für die Veränderung des Mindsets. Denn auf Dauer haben die Menschen in unserem direkten Umfeld eine enorme Wirkung auf uns. Such dir daher Menschen mit einem Growth Mindset, die Dich positiv beeinflussen und dir als Vorbild dienen können.
  • Positivität: Und last but not least, die drei wichtigsten Regeln des Mindset Shifts:
    1. Sei immer positiv.
    2. Sei immer positiv.
    3. Sei immer positiv.

Mindset Deutsch – Ein positive Attitüde ist NICHT positives Denken!

Der letzte Punkt bringt mich zum Abschluss des Artikels zur schonungslosen Wahrheit über eines der wichtigsten, gleichsam aber auch kontroversesten Themen in Verbindung mit dem Mindset überhaupt. Ich spreche vom positiven Denken. Die einen haben sich dieser Philosophie bedingungslos unterworfen, während die anderen es komplett verdammen und als esoterischen Humbug abtun. Das hat natürlich entsprechende Auswirkungen.

Während die Anhänger der ersten Variante mit einem permanenten Dauergrinsen im Gesicht, der rosaroten Brille auf den Augen und einem naiven Vertrauen in Licht und Liebe jedes Problem ganz einfach ignorieren und weglächeln, werden die Gegner des positiven Denkens häufig zu Zynikern, deren Gläser halbleer, die Himmel voller dunkler Wolken und der Alltag meist recht trist ist. Es liegt auf der Hand, dass beide Strategien nicht geeignet sind, ein zufriedenes Leben zu führen. Trotzdem höre ich eine Frage immer wieder: „Ist positives Denken denn jetzt gut oder schlecht?“

Verzeih mir, wenn ich hierauf keine direkte Antwort gebe, aber ich möchte Dich gerne auf einen sehr verbreiteten Fallstrick hinweisen, der hier in Reinkultur zu erkennen ist:

Wenn die Frage falsch ist, dann spielt die Antwort keine Rolle.

Genau das ist hier nämlich der Fall. Die Frage hat einen irreführenden Fokus, und stellt nur einen Aspekt des großen Bildes in den Mittelpunkt, nämlich das Denken. Doch gleichzeitig unterschlägt man die anderen wichtigen Faktoren: Das Handeln, die Gewohnheiten und das generelle Mindset, mit der man das Leben mit all seinen Aufgaben angeht. Darum geht es nämlich, um die grundsätzliche Ausrichtung. Und was die angeht, habe ich eine ganz klare Meinung:

Verschwende Dein Leben nicht mit Negativität, sondern sei positiv. Immer.

Das neueste Wissen, die besten Fähigkeiten und die modernsten Techniken nützen dir überhaupt nichts, wenn du deinen Alltag mit einer negativen Grundhaltung bestreitest. Das heißt im Umkehrschluss übrigens nicht, dass du mit einem positiven Mindset automatisch erfolgreich wirst. Nein, eine auf Chancen und Möglichkeiten ausgerichtete innere Haltung alleine lässt dich noch überhaupt nichts erreichen.

Aber mit einer solchen Attitüde erreichst Du alles besser, als mit einer negativen Grundeinstellung. Seit über zwanzig Jahren studiere ich menschliches Verhalten in all seinen Facetten. Und noch nicht ein einziges Mal ist mir jemand begegnet, der mit einem negativen Mindset positive Ergebnisse erzielt hätte. Mach gerne die Probe auf´s Exempel. Schauen Dich in Deinem Umfeld um. Ich wette mit Dir, dass Du keinen erfolgreichen Menschen finden wirst, dessen DNA auf Negativität gepolt ist. Auf den Punkt gebracht:

Ein negatives Mindset und positive Resultate schließen sich gegenseitig aus.

Mindset Bedeutung: Die Fragen machen den Unterschied

Vergeude Deine Zeit also nicht mit Negativität, sondern konzentrier Dich auf die zahlreichen Chancen und Möglichkeiten. Das bedeutet übrigens nicht, dass man Probleme ausblendet, Risiken nicht erkennt oder sonstige Herausforderungen ignoriert. Ganz im Gegenteil. Der Trick liegt darin, diese Situationen zu erkennen, und gleichzeitig schon in Richtung möglicher Lösungen zu denken. Der Fokus deiner internen Denkmuster ist entscheidend. Die Qualität deiner Fragen bestimmt über die Qualität deiner Ergebnisse. Aber wie sehen diese bei Dir aus?

Über die letzten Jahre habe ich in meinen Seminaren und Coachings eine Liste mit den Fragen erstellt, die ich wieder und wieder höre. Eine kleine Kostprobe gefällig? Hier sind meine Top 10:

Die TOP 10 der problemorientierten Fragen

  1. Warum passiert das immer mir?
  2. Warum schaffe ich es nicht, erfolgreich zu sein?
  3. Warum kann mich in der Firma keiner leiden?
  4. Warum finde ich meine Vision nur nicht?
  5. Warum klappt es bei allen anderen, nur bei mir nicht?
  6. Warum bin ich nicht in der Lage, meine Ziele zu erreichen?
  7. Warum versage ich jedes Mal, wenn es um etwas geht?
  8. Warum ziehe ich Probleme magisch an?
  9. Warum ausgerechnet ich?
  10. Warum ist Veränderung nur so schwer?

Kommt dir da etwas bekannt vor? Diese Fragen haben eines gemeinsam. Sie sind sinnlos. Weil sie rückwärts gerichtet und problemorientiert sind. Aber wie hat schon Albert Einstein treffend festgestellt: „Probleme kann man nicht mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Wie recht er doch hatte. Stellst du dir stattdessen lösungsorientierte Fragen, kommt es umgehend zu einer massiven Verschiebung deines Fokus. Auch hier habe ich dir eine Top 10 vorbereitet:

TOP 10 der lösungsorientierten Fragen

  1. Wie kann ich diese Situation lösen?
  2. Was kann ich daraus lernen?
  3. Wer könnte mich unterstützen?
  4. Wann habe ich schon mal eine ähnliche Aufgabe gelöst?
  5. Was kann ich daraus lernen?
  6. Was benötige ich noch für Ressourcen, um XYZ zu erreichen?
  7. Wie könnte eine Lösung des Problems aussehen?
  8. Wie muss ich mich verändern, um das Ziel zu erreichen?
  9. Welche Chancen lauern in dieser Herausforderung?
  10. Wie muss ich anders denken, um das Ziel zu erreichen?

Mindset trainieren – Ein kleiner Hack mit großer Wirkung

Das ist der kleine, aber feine Unterschied, der einen Unterschied macht. Diesen positiven Fragen folgen nämlich zwangsläufig positive Handlungen, wodurch du positive Ergebnisse erzielen wirst. Eine sich selbst verstärkende Erfolgsspirale entsteht, die sich im Laufe der Zeit tief in deinem Unterbewusstsein verankert, und dort zuverlässig ihren Dienst tut. Natürlich wird es auch mit dem positivsten Mindset weiterhin Situationen geben, die dich ärgern, die dich frustrieren oder in den Wahnsinn treiben. Wunderbar. Dann kommt hier der beste Mindset Tipp, den ich kenne. Bist Du bereit? Here we go:

5 Minuten Jammern ist okay!

Ja, wirklich. Lass für 5 Minuten alles raus. Ärger dich, sei wütend und schrei deine Frustration laut in die Welt. Doch danach gilt die Devise: Positive Fokussierung auf Lösungen und Möglichkeiten. Denn das Leben ist einfach zu schön, um es mit Negativität zu vergeuden. Genieß jeden einzelnen Moment, und transformiere auch die vermeintlich großen Probleme in mindestens genauso große Chancen.

Dein wichtigster Verbündeter neben deinem Mindset ist dabei übrigens ein gerne vergessener Faktor namens Humor. Ja, du hast richtig gehört. Denn Humor öffnet das Tor zu jeder einzelnen Veränderung. Zu den kleinen Herausforderungen des Alltags, aber auch zu den richtig großen Brocken. Wirklich jeder erfolgreiche Mensch, den ich kenne, lacht gerne und viel, ganz besonders übrigens über sich selbst. Denn nur, wer sich selbst nicht allzu ernst nimmt, kann von seinem Umfeld ernst genommen werden. Niemand mag verbitterte, allzeit seriöse und stocksteife Zeitgenossen.

Mindset Shift – Die 3 goldenen Regeln einer positiven Attitüde

Die große Kunst ist es, die vermeintlich kleinen Aufgaben mit einer großen Ernsthaftigkeit anzugehen, und über die schweren, scheinbar unüberwindbaren und oftmals frustrierenden Herausforderungen lachen zu können. Schließen möchte ich diesen Artikel mit den drei goldenen Regeln eines positiven Mindsets:

  1. Sei positiv. Immer. (Hatte ich bereits erwähnt, nicht wahr?)
  2. Nimm Probleme wahr, denke aber gleichzeitig in Chancen und Möglichkeiten.
  3. Humor öffnet das Tor zur Veränderung. Lache viel und oft, und nimm dich selbst nicht zu ernst.

 

Wundervolle Dinge geschehen, wenn Du diese drei Regeln ab sofort zu deinem täglichen Begleiter werden lässt.

Und nun interessiert mich deine Meinung: Wie wichtig ist das Mindset für Dich und welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Gute Vorsätze – 10 geniale Tipps für die erfolgreiche Umsetzung

Gute Vorsätze – Wirkungsvoll oder vollkommen sinnlos?

Ob wir es nun gut finden, oder nicht. Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel genau so dazu wie Bleigießen, Feuerwerk und Dinner for One (Cheerio Miss Sophie). Immer wieder pünktlich zum 1. Januar nehmen sich Millionen von Menschen vor, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben oder endlich das eigene Business zum Laufen zu bekommen. Voller Motivation startet man dann auch in Richtung der neuen Ziele. Und so kommt es, dass in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres die Fitnessstudios voll, die Joggingstrecken überfüllt und der Wille stark ist, wenn es darum geht, den Versuchungen von Fast Food, Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten zu widerstehen.

In der Regel ist es allerdings nach spätesten drei Wochen mit dem starken Willen und der euphorischen Motivation wieder vorbei. Die besinnliche Zeit der Feiertage ist durch den hektischen Alltag ersetzt worden, und man beginnt die ersten Ausnahmen zu machen:

„Einmal nicht joggen zu gehen, wird schon nicht so schlimm sein.“

„Ein kleines Gläschen Wein zum Essen gönne ich mir heute einfach mal.“

„Fürs Fitnessstudio fehlt mir heute einfach die Energie. Aber morgen gehe ich ganz bestimmt wieder.“

Wir alle haben solche Sätze schon in den unterschiedlichsten Varianten gesagt, habe ich recht?

Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind weder gut noch schlecht

Doch sobald wir mit der ersten Ausnahme begonnen haben, ist der Geist aus der Flasche gelassen. Wir haben die Tür zum alten Trott einen winzigen Spalt geöffnet. Doch der ersten Ausnahme folgt die zweite so gut wie immer. Und danach die Dritte. Und viele weitere. Bis aus einem Spalt ein ganzes Scheunentor geworden ist, das uns schneller wieder in die alten und gewohnten Muster zurückfallen lässt, als uns lieb ist.

Auf der Suche nach Gründen für das eigene Scheitern ist der Schuldige schnell gefunden, und viele Menschen verkünden ihrem Umfeld mit tiefster Überzeugung: „Kein Wunder, dass es nicht geklappt hat. Gute Vorsätze funktionieren einfach nicht.“ Doch ist das wirklich so? Sie können sich die Antwort sicher schon denken, nicht wahr? Hier die Kurzform: Natürlich nicht. In der etwas ausführlicheren Version möchte ich daran erinnern, dass gute Vorsätze vom Wesen her genau so sind, wie jede andere Veränderung auch. Sie sind weder gut noch schlecht. Sie sind genau so, wie wir sie bewerten. Und vor allem sind sie das, was wir draus machen.

Es tut mir also leid, wenn ich es so deutlich sagen muss, aber die Verantwortung für die Ergebnisse unserer Neujahrsvorsätze liegt einzig und alleine bei uns selber. Und mit den zehn Tipps für erfolgreiche gute Vorsätze am Ende dieses Artikels ist es auch gar nicht so schwer.

Gute Vorsätze Psychologie: Besteht der schlechten Ruf zu Recht?

Doch zurück zum ursprünglichen Gedanken. Durch die extrem hohe Quote an gescheiterten Zielen und abgebrochenen guten Vorsätze haben diese im Laufe der Zeit einen sehr schlechten Ruf erlangt. Möglicherweise geht es Dir ähnlich, aber wenn ich in den letzten Tagen die Zeitung aufgeschlagen (natürlich die Onlineausgaben, ich bin ja zu 100 % paperless), Blogs, LinkdeIn oder Instagram durchstöbert oder mich mit Freunden und Bekannten unterhalten habe, dann musste ich die Feststellung machen, dass sich ein ganz besonderes Phänomen ausgebreitet hat: Das “Gute-Vorsätze-Bashing”.

Was genau hat es damit auf sich? Ganz einfach. Viele Expertinnen und Experten (die meisten davon übrigens selbsternannt) verbreiten in Posts, Artikeln und Videos den wohlgemeinten Ratschlag, dass man zu Silvester (übrigens nicht zu verwechseln mit Sylvester. Das ist der Stallone) unbedingt auf gute Vorsätze zum neuen Jahr verzichten solle. Schließlich hielte die Motivation maximal ein paar Tage an, bevor man wieder in den alten Trott zurückkehren würde. Dann wird gebetsmühlenartig auf die typischen (und weiter oben bereits erwähnten) Fitnesscenter verwiesen, die am 1. Januar hoffnungslos überfüllt sind, ab Februar jedoch wieder nur noch vom Stammpublikum besucht werden.

Weiterhin bräuchte es kein Silvester, um Veränderungen im eigenen Leben vorzunehmen, sondern man könnte schließlich auch im März oder September damit beginnen, nicht mehr zu rauchen, ein paar Kilo abzuspecken, endlich mehr Sport zu treiben, sich neu zu verlieben oder der eigenen Karriere den entscheidenden Kick zu geben.

Gute Vorsätze: Silvester ist der optimale Zeitpunkt für eine Veränderung

Wie ich es schon zu Beginn dieses Artikels sagte, an diesen Argumenten ist durchaus etwas dran. Und trotzdem empfehle ich Dir, Dich besonders zu Silvester mit dem Thema Veränderung zu beschäftigen und im Zuge dessen auch ein paar gute Vorsätze zu formulieren. „Aber Ilja, warum denn?“ Gut, dass Sie fragen. Die Begründung liegt auf der Hand. Erfolgreiche Veränderung beginnt immer mit dem Bewusstsein für den Status Quo. Einer detaillierten Ausgangsanalyse der aktuellen Situation, auf deren Basis dann Strategien, Ziele und Maßnahmen entwickelt werden.

Und zu keinem anderen Zeitraum im Jahr beschäftigen wir uns so sehr mit unserem Leben und unserer Persönlichkeit, wie zwischen Weihnachten und Neujahr. Wir reflektieren die vergangenen zwölf Monate und setzen uns Ziele für die Zeit, die vor uns liegt. Hinzukommt, dass der 1. Januar durch die kalendarische Zäsur ein wunderbarer Nullpunkt ist. Das alte Jahr endet und ein neues Buch mit 365 leeren Seiten wartet darauf, von uns gefüllt zu werden. Egal, wie viele Niederlagen wir in der Vergangenheit erlitten, wie viele Ziele wir nicht erreicht und wie viele Dinge wir versäumt haben. Im neuen Jahr geht alles wieder von vorne los. Wir drücken den Resetknopf und legen mit neuer Motivation und einer Menge Leidenschaft los.

10 Tipps, damit gute Vorsätze garantiert gewünschten Ergebnisse bringen

Doch genug der Vorrede. Kommen wir zum praktischen Teil, der Umsetzung. Damit Ihre guten Vorsätze auch zu nachhaltigen Veränderungen werden, ist es notwendig, ein paar wichtige Dinge zu beachten. Im Folgenden finden Sie daher zehn Tipps, mit denen aus Ihren Vorhaben am Ende auch die gewünschten konkreten Ergebnisse werden:

  1. Entscheiden Sie sich ganz bewusst, dass Sie Ihre guten Vorsätze auf jeden Fall durchziehen werden. Gehen Sie mit sich selbst einen Vertrag ein und geben Sie sich selbst die Hand. Aufgaben ist keine Option!
  2. Fokussieren Sie sich auf ein bis maximal drei Vorsätze. Je weniger, desto besser, weil fokussierter. Zu viele Vorhaben führen schnell dazu, dass Sie sich verzetteln und sich schnell überfordert fühlen.
  3. Formulieren Sie Ihre Ziele unbedingt schriftlich. Das schafft Verbindlichkeit und ist viel kraftvoller, als wenn Sie es nur denken (Probieren Sie es aus, und Sie wissen sofort, was ich meine).
  4. Erzählen Sie Ihrer Familie, Ihren Freunden und/oder Ihren Kollegen von Ihrem Vorhaben. Dieses soziale Commitment sorgt für zusätzliche Motivation.
  5. Gehen Sie Ihre Ziele mit Gleichgesinnten an. Gehen Sie gemeinsam Joggen, arbeiten Sie gemeinsam an beruflichen Projekten oder tauschen Sie such einfach nur aus.
  6. Konzentrieren Sie sich auf das Ergebnis und weniger auf den Weg.
  7. Setzen Sie sich Zwischenziele und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreicht haben.
  8. Dokumentieren Sie Ihre Fortschritte (ja, natürlich wieder schriftlich. Am besten in einer App wie Notion, Craft oder Logseq, aber natürlich tut es auch die gute, alte Kombi aus Zettel und Stift).
  9. Seien Sie sich bewusst, dass es auch Rückschläge geben wird. Erinnern Sie sich in diesen Fällen an die Motivation, mit der Sie gestartet sind. Je besser Sie wissen, wofür Sie das alles tun, desto geringer die Gefahr, dass Sie aufgeben.
  10. Betrachten Sie den guten Vorsatz nicht als kurzfristige Phase, sondern integrieren Sie Ihr neues Verhalten möglichst schnell in den Alltag. Machen Sie eine kraftvolle Gewohnheit draus, die von nun an auf Autopilot für Sie wirkt.

 

Und der vielleicht wichtigste Tipp zum Schluss: Haben Sie beim Umsetzen Ihrer Neujahrs-Vorsätze auf jeden Fall eine Menge Spaß. Der Start ist meistens schwer und holprig, genießen Sie trotzdem jede einzelnen Minute und freuen sich darauf, dass Sie mit Ihren guten Vorsätzen eine wichtige Voraussetzung geschaffen haben, damit das neue Jahr das beste Jahr Ihres Lebens werden kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ganz viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer guten Vorsätze.

Ihr Ilja Grzeskowitz

P.S.: Ich bin mir sicher, dass nicht viele bis hierhin lesen werden, daher habe ich mir den Bonustipp für diejenigen aufgehoben, die es wirklich ernst mit der Veränderung meinen.

Bonustipp für erfolgreiche gute Vorsätze

Okay, sind Sie bereit, für den ultimativen Bonustipp zum Thema Gute Vorsätze? Here we go:

Machen wir uns nichts vor, egal wie hoch die Motivation auch sein mag, mit der wir in die Umsetzung unserer Ziele starten, es wird der Tag kommen, an dem wir lustlos sind, keine Motivation verspüren und nicht das tun, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind nicht joggen gegangen, haben statt Salat zum Mittag bei McDonalds gegessen oder haben lieber eine Netflix-Session eingelegt, anstatt neue Kunden zu akquirieren. In diesen Fällen heißt es: Keine Panik. Es ist uns allen schon passiert, denn das Leben ist nun mal ein ständiges Auf und Ab. Wichtig ist in diesen Fällen, wie Sie damit umgehen. Auf keinen Fall sollten Sie sich selber heruntermachen und das Projekt für gescheitert erklären. Seien Sie sich stattdessen bewusst, dass Sie vom Plan abgewichen sind.

Akzeptieren Sie diese Tatsache und dann treffen Sie die bewusste Entscheidung am nächsten Tag wieder mit voller Energie und einer großen Portion Fokus neu zu beginnen. Wir alle fallen hin und wieder zu Boden. Entscheidend ist, dass wir wieder aufstehen. Im Zweifelsfall so häufig, bis wir am Ziel angekommen sind.