Selbstbild als Schlüssel für Persönlichkeitsentwicklung

Das Selbstbild. Oftmals stiefmütterlich behandelter Erfolgsfaktor der Persönlichkeitsentwicklung. Dies würde ich gerne ändern. Darf ich Ihnen daher eine kühne Aussage präsentieren? Hier ist sie: Die wichtigste Meinung, die Sie jemals haben werden, ist die über sich selbst. Wenn Sie meinen Artikel zum Change Diamanten gelesen haben, dann wissen Sie ja bereits, wie wichtig Ihre Identität für erfolgreiche Veränderung ist. Der Umgang mit anstehenden Herausforderungen fällt Ihnen umso leichter, je gefestigter Ihre Persönlichkeit ist. Je mehr Sie in sich ruhen und auf gefestigte Glaubenssätze und Werte zurückgreifen, desto einfacher können Sie auf turbulente Entwicklungen im außen reagieren. Genau deshalb ist die persönliche Entwicklung auch so wichtig, denn inneres Wachstum und äußere Ergebnisse gehen immer Hand in Hand.

Aber wenn ich Ihnen jetzt die Frage stellen würde, wer Sie sind, wären Sie dann in der Lage, mir eine umgehende und überzeugende Antwort zu geben? Nein, mir geht es nicht um Titel, Positionen oder eine der vielen Masken, die Sie in den unterschiedlichsten Lebensbereichen mehr oder weniger gerne tragen. Ich bin nur an Ihnen als Persönlichkeit mit all ihren spannenden Facetten interessiert. Warum ich darauf so explizit hinweise?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich viele Menschen hauptsächlich über eine bestimmte Rolle definieren und ihre gesamte Persönlichkeit darauf aufbauen? Sie sind Martinas Ehemann, Prokurist der Firma Kunststoff Meier, Steffis Mutter oder Vorsitzender des Kleingartenvereins Zepernick und gehen mit Haut und Haar in dieser Identität auf. Aber was bleibt, wenn Martina sich scheiden lässt, Kunststoff Meier pleitegeht, Steffi aus dem elterlichen Haus auszieht oder der geliebte Kleingartenverein einen neuen Vorstand wählt? Meistens nicht sehr viel. Manchmal sogar gar nichts. Und das ist tragisch. Denn Ihr Selbstbild ist Fix- und Angelpunkt des gesamten Lebens und damit auch jeder Veränderung.

Die Kraft des Selbstbilds

Welche Rolle eine starkes Selbstbild spielen kann, möchte ich Ihnen anhand einer kleinen Geschichte veranschaulichen. Im US-Bundesstaat Tennessee wuchs in den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein kleiner Junge in sehr einfachen Verhältnissen auf. Er hatte nicht viele Freunde und die Leute mieden ihn, weil er in der falschen Straße im falschen Stadtviertel lebte. Oftmals wurde er als Abschaum oder gar als Schlimmeres beschimpft. Doch tief in diesem kleinen Jungen brannte die Flamme der Leidenschaft und er hatte es sich schon früh in den Kopf gesetzt, es zu etwas Besonderem zu bringen. Er wollte jemand sein und verfolgte diesen Traum mit allem, was er hatte.

Seine Liebe galt der Musik. Er besaß zwar eine alte Gitarre, konnte diese aber nicht stimmen. Trotzdem gab er niemals auf. Vor seinem geistigen Auge sah er sich schon auf einer Bühne stehen, während ihm das Publikum zujubelte. Obwohl er noch gar nicht spielen konnte, war er in seinem Kopf bereits Gitarrist. Der Cousin seines einzigen Freundes war der Musiker Lonzo Green, der dem Jungen aus Mitleid beibrachte, wie man Akkorde greift. Von seinem eigenen Traum angetrieben, übte der Kleine wie ein Besessener und machte schnell Fortschritte.

Er ließ sich von den vielen negativen Programmierungen seines Umfeldes nicht beeindrucken und ergriff die Chance, die sich ihm bot. Und viele Jahre später drückte dieser Junge namens Elvis Presley der ganzen Welt seinen Stempel auf und prägte eine ganze Generation mit seiner Musik und seiner Leidenschaft. Der Rock ’n‘ Roll war geboren. Auch wenn alle Rahmenbedingungen gegen Elvis sprachen, widerstand er der Versuchung, sich als Opfer zu fühlen. Durch seine kraftvolles Selbstbild und seine einmalige Einstellung hatte er sich einfach die passenden Umstände geschaffen.

Die Identität als Dreh- und Angelpunkt von Veränderungen

Diese Geschichte zeigt eines sehr deutlich. Jede Veränderung hat ihren Ursprung in der eigenen Identität. Das Bild, was Sie von sich selbst haben, wird sich über kurz oder lang in der Realität manifestieren. Andersherum können Sie keinen dauerhaften Erfolg haben, wenn Ihre Gedanken und Handlungen nicht mit diesem inneren Bild übereinstimmen. Oder etwas einfacher formuliert: Wenn Sie es nicht sehen können, dann werden Sie es nicht erleben. Und hier kommen die unbewussten Programmierungen ins Spiel, die schon in jungen Jahren Ihre Persönlichkeit beeinflussen und prägen.

Es ist einfach unglaublich schwer, eine optimale Einstellung in Bezug auf Veränderung zu entwickeln, wenn Ihr Selbstbild von limitierenden Programmierungen und Versagerbotschaften dominiert wird. Dies führt dann dazu, dass Sie sich selbst nicht als wertvoll oder gar als Verlierer sehen und die erfolgreichen, die wohlhabenden und die begehrenswerten Menschen immer „die anderen“ sind, die in einer ganz anderen Welt leben.

Ihr Selbstbild wird sich früher oder später in der Realität widerspiegeln. Sehen Sie sich als Gewinner, werden Sie ein Gewinner. Sehen Sie sich als Verlierer, dann werden Sie auf unbewusster Ebene alles dafür tun, damit sich dieses Bild ebenfalls in der Realität manifestiert.

Das Selbstbild prägt die Realität

Heute Morgen habe ich wieder mal eine dieser Geschichten gelesen, in denen von einem Lottogewinner berichtet wurde, der seinen Millionengewinn innerhalb eines Jahres komplett verjubelt hat und nun wieder von Hartz IV leben muss. Warum? Sein Selbstbild war das eines Versagers. Und auch wenn er auf der rationalen Ebene alles dafür gegeben hätte, dazu zu gehören und ein erfolgreicher Mensch zu sein, glich sich die Realität eben seiner Identität an.

Auch viele Spitzensportler verdienen in jungen Jahren mehrere Millionen und leben später am Rande des Existenzminimums, weil Sie falsche Investitionen tätigen oder einfach zu viel ausgeben. Und so mancher Unternehmer baut eine Firma nach der anderen auf, die dann am Ende doch in der Pleite endet.

Aber woran liegt es, dass dem rasanten Aufstieg in diesen Fällen auch ein ebenso dramatischer Absturz folgt? Diese Menschen haben genügend Intelligenz, arbeiten hart und mit mindestens genauso viel Leidenschaft, wie alle anderen auch. Und wenn wir sie fragen würden, ob Sie wirklich erfolgreich und wohlhabend sein wollen, dann würden sie diese Frage aus tiefstem Herzen bejahen. Doch wenn wir genau hinschauen, dann würden wir mit großer Sicherheit einen geringen Selbstwert vorfinden, der sich dann in einer entsprechenden Identität widerspiegelt.

Vor einigen Jahren ging die Geschichte von Vince Young durch die Presse. Er ist Footballprofi in der amerikanischen NFL und hatte in jungen Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Als einer der wenigen schaffte er den Sprung aus dem Slum einer Großstadt ins Rampenlicht des schillernden Sports. Mit Anfang zwanzig war er bereits Multimillionär und ihm wurde eine große Karriere als Quarterback prophezeit.

Doch seine Identität war immer noch die aus den Tagen, als er als kleiner Junge für jede warme Mahlzeit hart kämpfen musste. Sein Selbstwert war so gering, dass er es sich in der Tiefe seines Unterbewusstseins nicht vorstellen konnte, so viel Erfolg und Geld wirklich zu verdienen. Er selbst sah sich immer noch als den armen Schlucker, den Loser und den Versager von früher. Und es dauerte nicht lange, da hatten sich die äußeren Umstände seinem (unbewussten) Bild von sich selbst angepasst. Er verlor alles, was er besaß, ging durch eine schwere Krise und sitzt heute auf einem riesigen Schuldenberg.

Wie sieht Ihr Selbstbild aus?

Kommen wir nun zur Frage, auf die Sie wahrscheinlich schon warten. Wie sieht es mit Ihrem Selbstbild aus? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es einer Menge Mut bedarf, die eigene Meinung über sich selbst kritisch zu überprüfen. Es ist das Leichteste überhaupt, dies bei anderen zu tun. Aber es ist das Härteste der Welt, den ehrlichen Blick in den Spiegel zu wagen. Doch ohne geht es einfach nicht. Was auch immer Sie sich vornehmen und was Sie auch erreichen wollen, alles beginnt mit der Vision, die Sie von sich selbst haben.

Schon Muhammad Ali wusste um die Kraft des Selbstbilds. Von ihm stammt die Aussage: „Ich bin der Größte. Und ich habe das schon gesagt, bevor ich wusste, dass ich es war.“ Die Realität passt sich der Identität an. Bei Ali war seine starke Persönlichkeit so stark ausgeprägt, dass es eines Tages zu folgender Begebenheit kam, als er in einem Flugzeug von New York nach San Francisco fliegen wollte. Die Stewardess kam auf ihn zu und sagte freundlich: „Herr Ali, würden Sie zum Start bitte den Sicherheitsgurt anlegen.“ Die Antwort des Box-Champs kam prompt: „Nein. Superman braucht keinen Sicherheitsgurt.“ Doch die Stewardess war schlagfertig und antwortete: „Das mag schon sein. Aber Superman braucht auch kein Flugzeug.“

Auch Torwart-Titan Oliver Kahn nutzte das Prinzip eines kraftvollen Selbstbilds, als er in den Anfangsjahren seiner Karriere beschloss, das Mittelmaß hinter sich zu lassen und stattdessen ein Ausnahmesportler zu sein. Er war sich zwar bewusst, dass er noch einen weiten Weg vor sich hatte und noch viel lernen musste, aber in seinem Kopf hatte sich ein Bild eingebrannt.

Obwohl er sich als junger Mann beim Karlsruher SC gerade erst seine ersten Sporen verdiente, sah er sich vor seinem geistigen Auge schon als besten Torwart der Welt. Und dieses Selbstbild manifestierte sich dann Jahre später fast schon automatisch in der Realität und sorgte dafür, dass Oliver Kahn in der gesamten Welt ein Vorbild wurde für Willenskraft und die Fähigkeit, niemals aufzugeben.

Selbstbild als wichtigster Faktor der Persönlichkeitsentwicklung

Doch zurück zur Frage, wer Sie sind. Und wer Sie sein wollen. Während Sie diese Worte lesen, haben Sie bereits ein Selbstbild, das in großem Maße Ihre Einstellung und damit Ihre Ergebnisse im Leben beeinflusst. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Sie eine Identität haben, sondern ob Sie diese bewusst gewählt haben. Die Alternative wäre nämlich, dass sie eher zufällig entstanden ist. Wenn das Selbstbild so eine wichtige Rolle bei Veränderungsprozessen spielt, dann lohnt es sich, dieses bewusst und mit Blick auf die Zukunft festzulegen. Denken Sie immer dran: Sie müssen zuerst jemand sein, um etwas tun und danach etwas haben zu können.

Das Schöne an dieser Entscheidung ist, dass Sie keinerlei Beschränkungen oder gar Limitierungen unterliegen. Fragen Sie sich einfach: „Wer bin ich jetzt und wer will ich in zwei Jahren sein?“ Ich weiß, dass es hierfür oft einer Menge Mut bedarf. Denn unserem Umfeld, den Kollegen und der Welt da draußen können wir etwas vormachen.

Es ist leicht, in eine Rolle zu schlüpfen, auch wenn sie uns nicht so wirklich gefällt. Aber den Typen, der uns jeden Morgen im Spiegel anblickt, den können wir auf Dauer nicht belügen. Weil er uns in schöner Regelmäßigkeit daran erinnert, was wichtig ist und was wirklich zählt. Geben Sie sich also hemmungslos Ihren mutigen Träumen hin und lassen Sie Ihre Vision für sich arbeiten. Dann formulieren Sie, wer Sie sind und wer Sie sein wollen. Ein erfolgreicher Unternehmer, eine liebende Ehefrau, ein berühmter , eine respektierte Führungskraft oder auch ein inspirierender Musiker. Alles ist möglich.

Welches Selbstbild wählen Sie?

„Aber Ilja“, werden Sie jetzt möglicherweise einwenden, „bei mir ist das anders. Ich bin doch nur ein kleiner Angestellter, der Frau und Kinder hat und seine Rechnungen zahlen muss. Ich kann doch auf keinen Fall ein Komponist von Opern oder ein Besitzer eines veganen Restaurants sein.“ Hierauf möchte ich Ihnen nur eines antworten: Sie ahnen ja gar nicht, welches Potenzial in Ihnen schlummert und nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert zu werden. Und Sie können wirklich alles im Leben sein und erreichen.

Sobald Sie bereit sind, die Überzeugung aufzugeben, dass Sie es nicht können. Und dieser Satz ist es wirklich wert, dass Sie ihn ein zweites Mal lesen. Wir greifen ihn noch einmal auf, wenn wir zu den vier W‘s der Veränderung kommen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihr Selbstbild nicht nur verbal formulieren, sondern es sich auch so lebendig und real wie möglich vor Ihrem geistigen Auge vorstellen. Denn auf diese Weise kommt Ihr Gehirn wieder ins Spiel. Für Ihr Gehirn macht es nämlich keinen Unterschied, ob Sie sich etwas nur vorstellen oder ob es tatsächlich passiert. Doch wenn Sie es nicht sehen können, werden Sie es nicht erleben.

Der Gran Torino Effekt der Persönlichkeitsentwicklung

Ja, ich weiß, was Sie jetzt denken: „Ach komm schon, Ilja, das ist doch ein alter Hut und eher eine Metapher ohne großen praktischen Wert.“ Weit gefehlt, lieber Leserin, lieber Leser. Kennen Sie den Film Gran Torino mit Clint Eastwood? Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich diesen im Kino gesehen habe. Noch lange nach dem Ende war ich von der emotionalen Geschichte um den knurrigen Eigenbrötler Walt Kowalski beeindruckt, der im Laufe der Handlung immer mehr seine herzliche Seite zeigt und sich mit einem asiatischen Nachbarsjungen anfreundet.

Und ich werde es nie vergessen, wie sämtliche Kerle im Kinosaal (mich übrigens eingeschlossen) heulten wie die Schlosshunde, als Walt Kowalski kurz vor Schluss erschossen wurde, begleitet von den traurigen Klängen von Jamie Cullums Titelsong, und dadurch seinen kleinen Freund und dessen Familie rettete. Nun ja, manchmal bin eben auch ich nah am Wasser gebaut. Und nun lassen Sie uns noch einmal über die Möglichkeiten der Vorstellungskraft reden. Jeder einzelne im Kino wusste ganz genau, dass es nur ein Film war.

Uns allen war bewusst, dass Clint Eastwood gar nicht tot war, sondern für seine grandiose schauspielerische Leistung ein Vermögen erhalten hat. Jeder wusste, dass diese Szene nur in unserer Vorstellung stattfand und dass es in Wirklichkeit nur viele einzelne Pixel auf einer weißen Leinwand waren. Und doch ließ unser Gehirn das Erleben so real werden, dass wir um die Wette weinten. Und die gleiche Kraft liegt in der Vorstellung Ihrer Vision und Ihres Selbstbilds.

Entscheiden Sie sich bewusst für Ihre Selbstbild und Ihre Identität

Entscheiden Sie sich bewusst für die Persönlichkeit, die Sie sein wollen. Und seien Sie dabei unbedingt ehrlich zu sich selbst. Es geht hier weder um Masken noch um äußere Fassaden noch darum, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ganze Generationen haben ein unglückliches Leben gelebt, nur weil die Eltern unbedingt wollten, dass man Rechtsanwalt, Tierarzt oder Steuerberater wird, obwohl man eigentlich davon geträumt hat, Maler, Komponist oder Restaurantbesitzer zu sein.

Das einzige, was zählt, ist Ihr ganz individueller Kern. Ihre Einzigartigkeit. Die Werte, die für Sie wichtig sind und die Ihnen eine hohe Lebenszufriedenheit garantieren. Und dann treffen Sie eine Entscheidung. Wer wollen Sie sein? Und wie soll Ihre eigene Identität in all den verschiedenen Facetten aussehen? Träumen Sie groß. Träumen Sie mutig. Wählen Sie Ihre Persönlichkeit, träumen Sie von deren Erfolgen und stellen Sie sich das so realistisch vor wie möglich. Je detaillierter und anziehender Ihre inneren Bilder werden, desto leichter kann der Gran-Torino-Effekt für Sie in Aktion treten und Ihre heutige Vorstellung zur täglich gelebten Realität von morgen werden lassen.

Ziele erreichen: Ein wirkungsvoller Quick-Check

Ziele erreichen leicht gemacht

Ziele erreichen kann einfach sein. Oder kompliziert. Je nachdem, wie wir das Thema angehen. Und möglicherweise denkst Du Dir jetzt gerade: „Ach nee, nicht noch ein Artikel über Ziele!“ Wenn das der Fall sein sollte, dann möchte ich Dich gerne einladen, Dir die drei Minuten Zeit zu nehmen, diesen Artikel möglicherweise doch zu lesen.

Denn ersten werden wir nicht über 0815-Formel (think SMART Ziele & Co.) sprechen, sondern uns dem Thema so praktisch wie möglich widmen.

Und zwar in einem wirkungsvollen Quick-Check, der Dich persönlich weiterbringen und auch Dein Business auf die nächste Stufe bringen wird.

Ziele erreichen: Der Status Quo

Habe ich Dich überzeugt? Dann möchte ich Dir direkt eine Frage stellen:

Wie zufrieden bist Du im Moment in folgenden Bereichen auf einer Skala von 1-10 (wobei 1 gar nicht und 10 nicht zu übertreffen ist)?

  • Deinem Solopreneur Business
  • Deiner familiären Situation
  • Deiner Beziehung/Partnerschaft
  • Deiner persönlichen Entwicklung
  • Deiner Gesundheit / Fitness
  • Deinen Finanzen

Wenn Du mit dem Status Quo in irgendeinem System Deines Lebens nicht wirklich happy bist (und das ist ganz normal, denn wir können uns nun mal nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren), dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern!

Ziele erreichen: Vision und Purpose

Aber welche Ziele hast Du? Wovon träumst Du? Und welche Vision treibt Dich dabei an?

Wie auch immer die Antworten auf diese drei essenziellen Fragen lauten, was auch immer Du erreichen, wovon Du auch träumst und was Deine konkrete Vision für Dein Leben ist: Entscheidend ist, dass Du noch heute den Schalter umlegst und konsistent dranbleibst. Als eine Art Kompass soll Dir dabei dieser Ziele-Quick-Check dienen.

Hier ist ein wichtiger Reminder. Vergiss bitte niemals (nein, nicht Eisern Union):

Es ist niemals:

  • einfach
  • leicht
  • der richtige Zeitpunkt
  • perfekt
  • garantiert
  • gleich

Es gibt immer:

  • Gründe, es nicht zu tun
  • wichtige andere Termine
  • andere Menschen, die es Dir ausreden wollen
  • Tage, an denen Du Dich nicht gut fühlst
  • Situationen, auf die Du nicht vorbereitet bist
  • Steine, die im Weg liegen
  • Zweifel
  • äußere Umstände
  • Schlaflose Nächte
  • spätes zu Bett gehen
  • frühes Aufstehen
  • schlechtes Wetter
  • Einwände, die dagegen sprechen

Du wirst Dich auch niemals

  • „Danach“ fühlen
  • Mit allen Eventualitäten auseinandergesetzt haben
  • Optimal vorbereitet fühlen

Es scheint daher immer einfacher zu sein:

  • es nicht zu tun
  • doch beim Alten zu bleiben
  • lieber auf der Couch zu sitzen und Netflix Serien zu bingen
  • Dich mit den Gegebenheiten zu arrangieren
  • zu resignieren
  • anderen die Schuld zu geben
  • Ausreden und Gründe zu suchen, warum es nicht klappen kann
  • aufzugeben
  • den Erwartungen anderer zu entsprechen, anstatt den eigenen

Stimmst Du mir bis hierhin zu? Dann habe ich einen weiteren Reminder für Dich.

Ziele erreichen: Ein wichtiger Reminder

Denk immer dran:

Das Leben ist hart! Du bekommst nichts geschenkt und musst jeden Tag aufs Neue angreifen! Denn Zufriedenheit, Erfolg im Business und Gesundheit fallen nun mal nicht einfach vom Himmel!

Aber trotzdem, oder gerade deswegen brauchst Du niemals:

  • Den perfekten Business-Plan
  • Eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die jede Eventualität mit einschließt
  • Ein 100 % perfektes Ergebnis
  • Das beste Auto, Büro, Equipment, etc.
  • Den neuesten Business-Hack
  • Die geheime Marketing Formel, die nur die Gurus kennen
  • Nach der einen, alles verändernden Silver Bullet zu suchen (Spoiler Alert: Es gibt sie nämlich nicht!)

Stattdessen gilt beim Thema Ziele erreichen: Fang´ einfach an! Folgen Deinem Herzen und nutze dabei Deinen Verstand. Die Kombination ist einfach unschlagbar. Und wenn Du auf dem Weg manchmal zweifelst:

Es ist vollkommen okay:

  • Nicht alles im Vorfeld zu wissen und nicht alle Antworten zu haben (egal was man Dir gerne einreden will, die hat niemand!).
  • Manchmal ein flaues Gefühl im Bauch zu haben
  • Gelegentlich hinzufallen
  • Auf dem Weg Fehler zu machen, daraus zu lernen und besser zu werden.
  • Dich auch mal mit 80 % zufriedenzugeben (statt ewig auf die 100 % zu warten, die sowieso niemals eintreten werden)

Was hingegen überhaupt nicht okay ist:

  • Zu erwarten, dass alles glatt und von selbst läuft
  • Sofort aufzugeben, wenn es nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast
  • Sofortigen Erfolg und Ergebnisse zu erwarten
  • Doch lieber beim “alten” zu bleiben, und trotzdem zu erwarten, dass sich etwas ändert
  • Über das Leben, die Umstände, die Kollegen, den Chef, Deine Kunden etc. zu jammern, ohne etwas daran zu ändern
  • Dich permanent zu fragen “was wäre wenn?” ohne es jemals ausprobiert zu haben
  • Deine Ziele, Träume und Visionen für die Erwartungen anderer Menschen aufzugeben

 

Gib´ einfach Dein Bestes und mach Dein Ding! Der Erfolg wird sich einstellen. Fang an, zu handeln und Dinge anzupacken. Und geh´ Deinen Weg. Manchmal wird er steinig sein und Du wirst viele Steine aus dem Weg räumen müssen. Du wirst Fehler machen. Ja, es wird passieren. Auch Dir. Es nennt sich Leben. Und je mehr es sind, desto besser. Denn aus Fehlern lernst Du! Wichtig ist (Und sorry, Cheesy Alert:

Steh´ einmal mehr auf, als Du hinfällst!

Und wenn nicht JETZT, wann dann?

Du willst mehr, als Du aktuell hast?

Dann beweise es Dir (und keinem anderen!)

Beim Umsetzen und Ziele erreichen wünsche ich Dir den größtmöglichen Erfolg.

Herzlichst, Dein Ilja

Selbstmotivation lernen: 7 geniale Tipps

Selbstmotivation lernen ist essenziell für Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen. Wann immer ich eine Keynote Speech oder einen Vortrag halte, kommt früher oder später das Gespräch auf die Selbstmotivation. Und auch in meiner Coachingausbildung nimmt das Thema einen hohen Stellenwert ein, Kein Wunder, denn wann immer wir mehr Sport treiben, gesünder essen, ein neues berufliches Projekt starten oder den lange gehegten Traum in die Tat umsetzen wollen, brauchen wir den notwendigen Antrieb, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. 

Selbstmotivation Definition

Doch bevor wir etwas tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns zuerst mit der Frage beschäftigen, was Selbstmotivation überhaupt ist. Wikipedia definiert den Begriff wie folgt: „Als Selbstmotivation (Selbstmotivierung) wird […] die Fähigkeit einer Person bezeichnet, aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Aufgabe zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist.“

Etwas einfacher formuliert ist Selbstmotivation die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erledigen und Dinge zu tun, ohne dass dies durch Zwang oder Druck von anderen Menschen geschieht. 

Die Ursache hierfür ist ein starker innerer Antrieb, der vom Fokus auf Chancen, dem Streben nach Besseren und dem Anspruch auf persönliches Wachstum geprägt wird.

Man spricht in diesem Fall auch von intrinsischer Motivation, also einem Antrieb, der von Werten, Überzeugungen und den eigenen Motiven geprägt ist. Das Gegenteil hierzu ist die extrinsische Motivation, die auf externen Faktoren wie Boni, Druck, Zwang oder Belohnungen basiert.

Selbstmotivation lernen: Dieser Denkfehler hindert uns daran

Kommen wir nun zum großen Dilemma der Motivation, bzw. der Selbstmotivation. Wir alle wissen, dass der innere Antrieb sich oftmals von ganz alleine entwickelt, wenn wir ein Projekt beginnen. Doch genau da liegt das Problem. Wir starten oftmals gar nicht erst. Weil wir uns nicht motiviert, inspiriert oder schlicht und einfach „danach“ fühlen. Und ehe wir uns versehen, sind wir dem größten Motivations-Denkfehler überhaupt auf den Leim gegangen.

Dabei handelt es sich um die Erwartung, dass wir in einem bestimmten Zustand sein müssten (motiviert, inspiriert, kreativ), um ein neues Projekt voller Selbstmotivation beginnen zu können. Und so reden wir uns folgende Dinge in den unterschiedlichsten Varianten ein:

  • Wenn ich erstmal eine gute Idee habe, dann fange ich an, mein Buch zu schreiben
  • Wenn ich mich voller Energie fühle, dann starte ich damit, wieder Sport zu treiben
  • Wenn ich von der Muse geküsst werde, entwickele ich das Konzept für den neuen Onlinekurs
  • Wenn ich endlich professionelles Equipment habe, starte ich meinen YouTube Channel
  • Wenn ich motiviert bin, dann fange ich an, in die Umsetzung zu komme

Die Logik dahinter ist so simpel wie tragisch. Wenn man sich erst einmal auf eine bestimmte Art und Weise fühlt, dann beginnt man mit der Umsetzung. Das große Problem hierbei: Wir fühlen uns eigentlich nie „danach“. Oder kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal gedacht hast: „Wow, ich fühle mich so unglaublich motiviert, dass ich gar nicht anders kann, als anzufangen.“ Siehst Du, ich auch nicht.

Selbstmotivation Übungen 

Um dem Trugschluss des „wenn ich mich X fühle, dann setze ich Y um“ zu entkommen, bedarf es nur eine kleinen Mindset-Shifts, der allerdings eine riesige Auswirkung hat. Das Ziel ist es, die Kausalität zwischen X (Motivation) und Y (dem eigenen Verhalten) umzukehren. Dazu ist es entscheidend, anzufangen und ersten Schritt zu machen. Und zwar unabhängig des eigenen emotionalen Zustands. Sobald man nämlich begonnen hat, ins Tun zu kommen, entstehen die ersten kleinen Erfolgserlebnisse. Die versorgen einen mit einer gehörigen Portion Motivation, so dass man Lust bekommt, direkt weiterzumachen. Es folgen weitere Erfolgserlebnisse, welche die Motivation wachsen lassen. Und ehe man sich versieht, ist aus den hunderten von Meilensteinen plötzlich das große Ziel geworden, dass man so gerne erreichen wollte.

Selbstmotivation ist das Ergebnis, nicht die Voraussetzung

Die Reihenfolge in unseren Beispielen würde nach dem Mindset-Shift wie folgt aussehen:

  • Wenn ich beginne, mein Buch zu schreiben, dann folgen die guten Ideen von ganz alleine
  • Wenn ich Sport treibe, dann bin ich voller Energie
  • Wenn ich anfange, den neuen Onlinekurs zu entwickeln, werde ich regelmäßig von der Muse geküsst
  • Wenn ich meinen YouTube Channel starte, werde ich irgendwann so erfolgreich, dass ich mir das professionelle Equipment leisten kann
  • Wenn ich anfange, ins Machen zu kommen, folgt die Motivation von selbst

Siehst Du den Unterschied? Es ist ein kleiner Shift im Mindset, aber die Auswirkungen sind einfach riesig. Ich schlage also vor, dass Du Deine Selbstmotivation nicht mehr von Gefühlen abhängig machst, die sowieso nie da sind, sondern dass Du sie aktiv selber entwickelst. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß und Erfolg!

Ins Handeln kommen – So motivierst Du Dich selber

Ins Handeln kommen. Wer möchte das nicht gerne, oder? Aber fällt es Dir auch manchmal auch schwer, Dich zu motivieren? Hast Du immer eine Menge guter Ideen, aber Du kommst einfach nicht in die Umsetzung? Bist Du Weltmeister darin, Dich mit unwichtigen Dingen abzulenken, nur um nicht mit der Umsetzung Deiner Ziele und Träume anfangen zu müssen? Dann habe ich hier zwei gute Nachrichten für Dich:

1) Du bist nicht alleine, denn es geht ganz vielen so. Und

2) Es ist recht einfach zu ändern (einfach, nicht leicht).

Und wie genau das geht, das erfährst Du im heutigen Blogartikel. Viel Spaß dabei.

Ins Handeln kommen: Die Sache mit der  Motivation

Wenn Du ins Handeln kommen willst, ist das gar nicht so einfach, wie es klingt. Denn mit der Motivation, genauer gesagt der Selbstmotivation ist das so eine Sache. Sie ist von Haus aus ein scheues Reh. Sie ist selten da. Und wenn sie einmal kurz auftaucht, dann ist sie auch gleich schon wieder verschwunden.

Übrigens, wenn Du meine S.E.K.S.I. Formel für mehr Selbstmotivation kennenlernen möchtest, dazu habe ich ein ausführliches Video aufgenommen, das Du Dir auf meinem YouTube Kanal anschauen kannst (Dort findest Du auch weitere Impulse zum Thema „Ins Handeln kommen“).

Zur fehlenden Selbstmotivation kommt noch hinzu, dass unser Alltag meistens so voller Termine, Aufgaben und Stress ist, dass wir selten einen starken inneren Antrieb haben, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Wir fühlen uns eigentlich niemals „danach“. Und weil das so ist, geben wir uns viel zu oft der berühmten Aufschieberitis hin und reden uns ein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass Morgen auch noch ein Tag sei und dass wir irgendwann ganz bestimmt unsere Träume leben werden. Aber aus einem hoffnungsvollen Irgendwann wird leider so gut wie immer ein Niemals…

Ins Handeln kommen: Drei praktische Hacks

Doch zum Glück muss das nicht so sein. Wenn Du folgende drei Dinge beachtest, die Dir hoffentlich dabei helfen werden, Dich mit einer großen Portion Selbstmotivation zu versorgen, Deine Umsetzungskompetenz zu erhöhen und Dir dabei helfen, Dich dauerhaft ins Handeln kommen zu lassen

Umsetzungs-Hack 1: Prioritäten setzen

Egal, wie groß Deine Ziel oder Deine Träume sein mögen, entscheidend ist, dass Du sie als allerhöchste Priorität behandelst. Damit meine ich vor allem, dass Du Deine Vorhaben nicht nebenbei und auf keinen Fall zufällig angehen solltest, denn auf diese Weise ist die Gefahr einfach zu groß, dass sie im stressigen Alltag untergehen werden, weil es einfach niemals der richtige Zeitpunkt ist.

Umsetzungs-Hack 2: Strategische Planung

Nachdem Du einer Aufgabe höchste Priorität eingeräumt hast, ist es von essenzieller Notwendigkeit, konkrete Zeiten im Kalender für die Umsetzung im Kalender festzulegen.

Als Faustformel gilt: Was nicht geplant wird, findet nicht statt

Es wird nämlich immer etwas geben, das wichtiger scheint, attraktiver klingt oder einfach mehr Spaß macht. Daher: Block Dir feste und regelmäßige Termine in Deinem Kalender. Für Dich selber, um an Deinen Zielen zu arbeiten, die wichtige Aufgabe der Reflexion durchzuführen, den Fortschritt zu analysieren, die To-do-Liste für das Projekt abzuarbeiten und ggf. alternative Maßnahmen zu entwickeln.

Und falls Du mit einem Team arbeitest, dann solltest Du ebenfalls regelmäßige Termine festlegen. Diese können von unterschiedlicher Wichtigkeit und Länge sein, beispielsweise eine WhatsApp-Gruppe für tägliche Nachrichten untergeordneter Wichtigkeit, ein wöchentlicher Zoom-Call jeden Montag morgen für die Besprechung der Wochenziele oder ein längeres Meeting alle vier Wochen, wo es insbesondere um strategische Themen geht.

Das strategische Planen von festen Terminen ist ein entscheidender Faktor, wenn Du Deine Selbstmotivation erhöhen und besser ins Handeln kommen möchtest. Weil es die Verbindlichkeit massiv erhöht und Dir in den häufig vorkommenden Momenten hilft, in denen Du Dich nicht „danach“ fühlst. Denn wenn Du einen fixen Termin hast, tust Du es auf jeden Fall. Hab ich recht?

Umsetzungs-Hack 3: Regelmäßiges Messen

Der wichtigste Hack, wenn Du häufiger und zielgerichteter ins Handeln kommen möchtest, wartet natürlich zum Schluss. Ich spreche vom konsistenten, regelmäßigen und sorgfältigen Tracken Deiner Ergebnisse und Fortschritte. Was auf den ersten Blick wahrscheinlich recht harmlos und unbedeutend klingt, entscheidet aber darüber, ob Du nachhaltige Resultate erzielst oder eben nicht.

Aus diesem Grund kann ich die Bedeutung des Trackens gar nicht genug hervorheben, so wichtig ist das konsistente und regelmäßige Messen Deiner Fortschritte. Warum? Ganz einfach. Das, was gemessen wird,  kann analysiert, angepasst und verbessert werden.

Wie geht man nun am besten vor? Im ersten Schritt solltest Du die KPI (Key Performance Indicators = Wichtigste Kennzahlen) Deines Ziels definieren: Welche Daten, Werte und Meilensteine genau willst Du messen? Und dann fang an zu messen und schreib den Fortschritt regelmäßig auf. In einem Journal, einem Notizbuch oder digital in einer Excel Tabelle, in Notion oder jeder anderen App Deiner Wahl

Je genauer und regelmäßiger Du trackst, desto besser kannst Du bei Bedarf nachjustieren und Anpassungen vornehmen

Lieber unperfekt starten als perfekt zögern

Es würde mein Herz mit großer Freude erfüllen, wenn Du diese drei Hacks nutzt, um Deine Selbstmotivation zu erhöhen, Deine Umsetzungskompetenz zu steigern und es einfach zu machen. Und wenn Du jemanden kennst, der ein Weltmeister im Planen und Ankündigen ist, aber Schwierigkeiten mit der Umsetzung hat, dann teil den Artikel doch mit diesem Menschen.

Zum Abschluss möchte ich Dir noch meine Lieblings-Faustformel für mehr Selbstmotivation verraten. Sie lautet:

Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.

Entscheidend ist, dass Du Dich auf den Weg machst. Natürlich wirst Du auf diesem Fehler machen, unvorhergesehene Hindernisse aus dem Weg räumen und diverse Probleme lösen müssen. So ist das Leben nun mal und es ist die einzige Möglichkeit, um zu wachsen, zu lernen und Dich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln. 

Meine Empfehlung: Bereite Dich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Gib Dich mit achtzig Prozent zufrieden (hundert wirst Du sowieso nie erreichen) und dann leg los. Mach es einfach. Mach den ersten Schritt und lerne auf dem Weg. Je mehr Du Dich traust, unperfekt ins Handeln zu kommen, desto erfolgreicher wirst Du sein.

Attitüde Deutsch – Definition, Tipps und Bedeutung

Attitude auf Deutsch, was ist das eigentlich genau? Spätestens seit der TV-Sendung „Germany’s next Topmodel“ ist der von Heidi Klum immer wieder verwendete Begriff in aller Munde. Doch wie lässt er sich am besten übersetzen? Zuallererst kommen wohl Begriffe wie Mindset, Einstellung oder innere Haltung in den Sinn. Doch viel besser trifft es das etwas aus der Mode gekommene Wort Attitüde. Nicht nur habe ich mit „Attitüde – Erfolg durch die richtige innere Haltung“ ein ganzes Buch zu diesem Thema geschrieben, sondern ich möchte Ihnen das Thema in diesem Artikel so umfassend wie möglich näherbringen. Haben Sie Lust?

Was ist Attitüde auf Deutsch?

Doch bevor wir einsteigen, möchte ich mit einer wichtigen Frage beginnen: “Liebe Leserinnen und Leser, woran denken Sie ganz spontan, wenn Sie das Wort “Erfolg” hören? Ist es die berufliche Karriere? Der Aufbau eines eigenen Unternehmens? Ein gut gefülltes Bankkonto? Eine glückliche Beziehung? Eine große und intakte Familie? Oder ist es etwas ganz anderes?

Erfolg hat viele Gesichter und es gibt unzählige Wege, wie Sie ihn erlangen können. Deshalb gibt es auch keine geheime Erfolgsformel, mit der Sie die gewünschten Ergebnisse quasi über Nacht erzielen können. Aber es gibt gewisse Eigenschaften und Prinzipien, die alle erfolgreichen Menschen seit Jahrhunderten von Jahren verbinden: Ich spreche von sieben Erfolgsschlüsseln, die in ihrer einzigartigen Kombination zur Attitüde führen.

Machen Sie gerne die Probe auf’s Exempel und denken einmal darüber nach, was genau Sie einen persönlichen oder unternehmerischen Erfolg erzielen lässt.Sind es ihre fachlichen Fähigkeiten auf einem Gebiet, also das jeweilige Handwerk? Ist es das Talent, welches ihnen in die Wiege gelegt wurde? Ist es die Erfahrung und Weisheit vieler Jahre des Übens und Anwendens? Keine Frage, die Kombination dieser Eigenschaften ist eine unbedingte Voraussetzung für Erfolg. Aber die handwerklichen Fähigkeiten beherrschen eben viele. Talent spielt nur zu einem gewissen Grad eine Rolle, und Erfahrung kann manchmal auch zu Betriebsblindheit führen.

Was bedeutet Attitüde?

Was macht dann aber im Endeffekt den Unterschied aus, der einen Unterschied macht? Warum sind manche Menschen so überaus erfolgreich, während andere über das graue Mittelmaß nicht hinauskommen? Wenn Sie sich erfolgreiche Verkäufer, Sportlerinnen, Ärztinnen, Manager oder Unternehmerinnen anschauen, dann sieht es immer so einzigartig leicht aus, wie sie – scheinbar vollkommen mühelos – von Erfolg zu Erfolg eilen und dabei elegant ihre Arbeit verrichten.

Und gleichzeitig schuftet der Großteil ihrer Konkurrenten hart und viel, kämpft und müht sich ab, um dann schlussendlich vollkommen erschöpft und resignierend doch nicht das zu bekommen, was sie wollten.

 

Der Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Menschen lässt sich klar formulieren: Es ist die Attitüde. Die innere Haltung, wie Sie an eine Aufgabe oder ein Ziel herangehen. Ein erfolgreicher Mensch, der mit der richtigen Attitüde durchs Leben schreitet, geht in jeder Sekunde seines Handelns davon aus, dass alles ganz genau so eintritt, wie er es will.

Gleichzeitig ist er frei von Zweifeln, dass etwas schiefgehen könnte, sondern fokussiert sich ausschließlich auf sein Ziel und das gewünschte Ergebnis. Und natürlich beherrscht er die benötigten Fähigkeiten aus dem Effeff und trainiert viel und regelmäßig. Auch das ist eine wichtiger Bestandteil von Attitüde: Der Drang, nie zufrieden zu sein und immer besser werden zu wollen. Niemals satt zu werden, sondern den Erfolgshunger auf einem hohen Level zu halten.

Wie sieht Ihre aktuelle Attitüde aus?

Während Sie diese Zeilen lesen, haben Sie bereits eine Attitüde, mit der Sie die Ergebnisse erzielen, die Sie aktuell erzielen. Ihr Job. Ihre Familie und Partnerschaft. Die Summe auf ihrem Bankkonto. Ihre Gesundheit. Ihre sportliche Fitness. Ihre allgemeine Zufriedenheit im Leben. All diese Dinge sind das Ergebnis ihrer aktuellen Attitüde. Aber sind sie mit diesen Resultaten zufrieden oder gibt es Bereiche, in denen Sie gerne erfolgreicher wären?

Wie es um ihre derzeitige innere Haltung bestellt ist, lässt sich sehr gut an ihrem inneren Dialog festmachen, also an der Art und Weise wie Sie mit sich selber sprechen und vor allem, was Sie zu sich selbst sagen. Wie genau tun Sie das? Loben und motivieren Sie sich regelmäßig oder sind Sie ihr größter Kritiker, der mit schräger Stimme den Teufel an die Wand malt? Ist ihre innere Stimme eher positiv oder negativ ausgerichtet? Hören Sie dieser Stimme gut zu, denn sie spiegelt ihre Gedanken wieder. Und mit der Zeit werden Sie, was Sie den ganzen Tag denken.

Wie auch immer ihre jetzige Attitüde auch sein mag, die gute Nachricht ist, dass Sie sich eine Erfolgshaltung jederzeit auswählen und aneignen können. Nicht über Nacht und auch nicht auf Knopfdruck. Aber mit viel Leidenschaft, stetiger Arbeit und einer großen Portion Erfolgswillen ist es auch ihnen möglich, mit scheinbarer Leichtigkeit von Erfolg zu Erfolg zu eilen. Denn Attitüde ist alles. Ihre Attitüde auf die Bedürfnisse der Zukunft auszurichten, heißt ihr Leben und ihre Ergebnisse zu ändern. Doch bevor wir uns gemeinsam die dafür notwendigen Schritte ansehen, schulde ich Ihnen ja noch die Definition, was genau Attitüde eigentlich ist.

Was ich von einem Texaner über Attitüde gelernt habe

Es geschah vor genau 24 Jahren und die Tonalität des Satzes erinnerte mich an exzessives Kaugummikauen. Und doch waren die Worte, die ich in diesem Moment zum ersten mal hörte, etwas ganz Besonderes für mich:

“Man, you really got Attitude!”

Der Mann, der diesen Satz damals zu mir sagte, hieß Ernie und war für einen Sommer lang mein Boss. Während er die Worte sprach, legte er mir kumpelhaft eine Hand auf die Schulter und lachte dabei herzhaft. Dann ließ er in seinem starken texanischem Akzent noch einen kleinen Witz folgen, drehte sich um und ging. Und in mir drin hatte ich die tiefe Gewissheit, dass ich ihn in diesem Moment für mich gewonnen und einen Platz in seinem Herzen erlangt hatte. Doch fangen wir am Anfang dieser Geschichte an.

Ich war gerade 23 Jahre alt und jobbte während meines Studiums gelegentlich auch als Dolmetscher für ausländische Unternehmen. Einer dieser Jobs brachte mich dann mit Ernie zusammen, der mit seiner amerikanischen Firma für einen der weltweit größten Paketdienstleister in Hamburg eine Förderbandanlage baute. Vom ersten Tag an beäugte er mich Grünschnabel sehr kritisch und testete mich und meine Fähigkeiten, wo er nur konnte.

Doch so sehr ich mich auch bemühte und mit meinen akademischen Kenntnissen zu punkten versuchte, es gelang mir nicht wirklich, von ihm ernst genommen zu werden. Von Tag zu Tag wurde ich unsicherer. Denn Ernie war eine imposante Erscheinung. Ein Texaner wie aus dem Bilderbuch, mit Cowboyhut, ausgewaschenen Jeans und Stiefeln aus Schlangenleder. Ein Mann, der seinen Kaugummi malmend traktierte, als ob er einen persönlichen Krieg mit dem kleinen Streifen austragen würde.

Ich hatte auf jeden Fall mächtig Respekt vor diesem erfolgreichen Unternehmer und Leader. Und da ich für die Zeit des Projekts nicht nur sein Übersetzer, sondern auch eine Art persönlicher Assistent war, hatte ich es mir zum Ziel gesetzt, ihm zu beweisen, aus welchem Holz ich geschnitzt war.

Attitüde Bedeutung

Eines Tages sollte sich die optimale Gelegenheit bieten. Knapp 10 Handwerker standen neben einem hohen Regal, vor dem ein schweres Rohr mit knapp 1 Meter Durchmesser lag. Sie diskutierten laut und intensiv, wie man es wohl am besten auf die obere Plattform befördern könne. Gabelstapler, Seilwinde, Rampe oder Schweißgerät. Jeder der „Experten“ hatte seine ganz eigene Meinung. Nichts von den Vorschlägen funktionierte jedoch und sie diskutierten immer heftiger. Aber in der Hitze der Auseinandersetzung hatten sie scheinbar die einfachste Möglichkeit schlichtweg übersehen.

Also nahm ich sowohl mein Herz in die Hand, als auch einen dieser schicken Bauhelme unter den Arm, ging an den zehn breitschultrigen Männern vorbei, hievte das Rohr mit aller Kraft auf meine Schultern und schleppte es die Treppe hoch, welche fünf Meter weiter genau zur entsprechenden Plattform führte. Natürlich lies ich es mir nicht anmerken, dass ich mehrfach kurz davor war, unter der großen Last zusammenzubrechen. Stattdessen setzte ich mein bestes Lächeln auf und winkte nach Beendigung der Aufgabe lässig von der Plattform herunter.

Und während eine Etage weiter unten zehn Kiefer synchron nach unten klappten, hörte ich aus der nahegelegenen Bürotür nur ein zufriedenes Klatschen. Ernie hatte alles mitbekommen und ging nun auf mich zu. Er kaute erst noch ein wenig auf seinem Kaugummi herum und sprach dann den für mich magischen Satz:

“Man, you really got Attitude!“

Unsere gesamte Beziehung und Zusammenarbeit änderte sich von einem Moment auf den anderen. Weil ich Ernie mit meiner inneren Haltung, meiner Überzeugung und meinem beherzten Handeln für mich gewann. Damals begriff ich zum ersten mal, was Attitude alles ausmachen, und was man im Leben damit erreichen kann.

Seit diesem Tag begleitet mich der Begriff Attitüde durch meine Karriere und ich habe in den vielen Jahren als Geschäftsführer, Keynote Speaker und Solopreneur Coach meine Erfolge vor allem durch die besondere innere Haltung erzielt. Andere waren bestimmt talentierter oder schlauer als ich, doch mein Mindset hat stets den Unterschied bedeutet. Und wenn ich es geschafft habe, dann können Sie es auch.

Attitüde Definition Deutsch

Attitüde wird von den meisten Menschen einfach mit Einstellung gleichgesetzt. Dabei ist sie so viel mehr. Meine Definition lautet wie folgt:

„Attitüde ist mehr als nur eine innere Haltung oder die Einstellung, mit der Sie eine Aufgabe erledigen. Es ist viel mehr eine Philosophie und die Art und Weise, wie Sie mit dem Leben und seinen vielfältigen Herausforderungen umgehen. Das persönliche Mindset. Und das nicht nur einmalig, sondern jeden Tag aufs Neue und in jeder denkbaren Situation. Vom Brötchen kaufen beim Bäcker bis hin zum Millionen-Deal in der Firma. Es ist die Art und Weise, wie Sie denken, reden, morgens aufstehen und abends zu Bett gehen. Wie Sie mit ihren Kindern spielen und mit ihren Kunden umgehen. Wie Sie reagieren, wenn alles glatt läuft, und wie Sie es machen, wenn der Wind des Lebens ihnen direkt und scharf ins Gesicht bläst. Es ist dabei nicht so sehr, dass „was“ Sie tun, sondern vor allem das „wie“ und ganz besonders das „warum“.

Aus dieser Definition wird deutlich, dass Ihre Attitüde eine Kombination aus Ihren Werten, Überzeugungen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Ihrem Wissen und den sieben Erfolgsschlüsseln ist. Und wie so oft ist das Ergebnis auch im Falle von Attitüde mehr als die Summe der einzelnen Teile, denn es handelt sich um eine sich selbst verstärkende Spirale. Ihre Attitüde prägt ihre Handlungen und Gewohnheiten.

Und die Ergebnisse dieser Verhaltensweisen beeinflussen und verstärken im Gegenzug auch wieder die Attitüde und deren einzelne Komponenten. Die richtige Attitüde versetzt Sie in die Lage, sowohl kongruent (verbal und nonverbal im Einklang), als auch authentisch (in Übereinstimmung mit ihren Überzeugungen und Werten) zu kommunizieren. Dies führt zu einer dramatisch höheren Qualität von Entscheidungen und damit zu besseren Ergebnissen. Diese drücken sich dann wiederum in ihrer ganz persönlichen Lebensqualität aus. Oder in einer einfachen Formel zusammengefasst:

Die Kombination der sieben Erfolgs-Schlüssel = Erfolgs-Attitüde

Erfolgs-Attitüde + Handeln = Erfolg und hohe Lebensqualität

attitüde deutsch

Attitüde verändern: Erfolg oder Mittelmaß 

Attitüde ist eine ganz bestimmte Form der inneren Einstellung, mit der Sie ihre Ziele und Visionen erreichen können. Und das besser, schneller und eleganter. Die Basis, auf der später alles Weitere aufbaut, ist ihre Grundhaltung, mit der Sie täglich in die Welt hinaus gehen. Worauf legen Sie ihren Fokus? Was ist das Leitbild ihres Lebens? Ist ihr metaphorisches Glas eher halb voll oder halb leer? Einer meiner Mentoren hat mir vor Jahren einmal einen Satz mit auf den Weg gegeben, der mich bis heute noch begleitet:

Wer etwas will, der findet Lösungen. Wer etwas nicht will, der sucht nach Gründen, warum es nicht geht.

Wer positiv denkt und handelt, der hat einfach eine andere Energie und Einstellung, als jemand, dessen Gedanken sich hauptsächlich um Probleme, Horrorszenarien oder negative Dinge drehen. Denn Ihr Gehirn speichert jede Information sorgfältig und zuverlässig ab, mit der Sie es füttern. Es bildet neue Synapsen und die berühmten neuronalen Datenautobahnen. Je breiter diese sind, desto stärker sind wiederum ihre Überzeugungen und ihre innere Haltung. Füttern Sie ihr Gehirn (und natürlich auch ihre Seele) also regelmäßig mit positiven Dingen, mit kreativen Fähigkeiten und neuem Wissen.

Wie sieht nun die ideale Erfolgs-Attitüde aus? Schauen wir uns doch im ersten Schritt einmal die perfekte innere Haltung an, mit der Sie garantiert keinen Erfolg haben werden.

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Attitüde Beispiel: Negative Eigenschaften

  • Sie sind der Meinung, bereits alles zu können und zu wissen
  • Sie machen die äußeren Umstände für ihre eigene Situation verantwortlich
  • Sie suchen die Schuld für die eigenen Ergebnisse bei anderen Menschen
  • Sie benutzen regelmäßig folgende Sätze: „Kenne ich schon“, „Weiß ich alles“ und „Das klappt nie“
  • Wenn Sie eine Chance sehen, denken Sie automatisch „das kann ich nicht“, „das darf ich nicht“ oder „wo kämen wir denn dahin“
  • Sie haben Angst vor Veränderungen
  • Sie haben das Gefühl, in Zwängen und Notwendigkeiten gefangen zu sein
  • Sie sind satt und zufrieden
  • Sie legen ihren Fokus auf Ausreden und Gründen
  • Sie werten und beurteilen schnell
  • Sie machen sich viele Sorgen und neigen zum Grübeln und Zweifeln
  • Ihre große Erfüllung ist es, wenn Sie mit Kollegen gemeinsam jammern können
  • Sie sind ablehnend gegenüber neuen Ideen, Konzepten und Vorschlägen
  • Sie geben schnell auf, wenn Sie mit Schwierigkeiten konfrontiert werden

Sollten Sie sich in irgendeinem dieser Punkte wiedergefunden haben, dann ist es höchste Zeit, etwas zu ändern. Zum Glück ist es auch nicht besonders schwer, sich eine Erfolgs-Attitüde anzueignen. Damit Sie wissen, wie diese genau ausschaut, sehen wir uns nun zum Vergleich genau das an, nämlich die positive innere Haltung, mit der Sie Erfolg und Erfüllung in ihr Leben ziehen werden.

Attitüde Beispiel: Positive Eigenschaften

  • Sie sind offen gegenüber neuen Ideen, Konzepten und Vorschlägen
  • Sie denken positiv und glauben fest daran, dass genug für alle da ist
  • Sie übernehmen die Verantwortung für die eigene Situation und die erzielten Ergebnisse
  • Sie haben die Bereitschaft, lebenslang zu lernen und zu wachsen
  • Sie schaffen sich permanent neue Wahlmöglichkeiten
  • Sie umarmen Veränderungen und betrachten diese als Geschenk des Lebens
  • Auch in schwierigen Situationen suchen Sie immer nach Lösungen
  • Sie benutzen regelmäßig folgende Sätze regelmäßig: „Das klingt spannend“, „Wie könnte ich dieses Ziel erreichen?“ und „Was kann ich daraus lernen?“
  • Sie glauben an sich selbst und daran, dass Sie jeden Erfolg dieser Welt verdient haben
  • Sie bauen ihre eigenen Stärken aus und machen ihre Schwächen zu Stärken
  • Sie sehen Fehler als Chance zum persönlichen Wachstum
  • Sie haben die Bereitschaft, hart und diszipliniert zu arbeiten
  • Sie richten ihren Fokus auf Chancen und Möglichkeiten
  • Sie sind neugierig und offen (Was würde passieren, wenn ich…)
  • Sie sind risikobereit und leben leidenschaftlich
  • Sie fühlen sich persönlich für ihr Leben, ihren Erfolg, ihre Mitarbeiter und ihre Mission verantwortlich
  • Sie sind jederzeit bereit, die „extra Meile“ zu gehen (Schließlich gibt es dort niemals Stau)
  • Sie haben die 7 Erfolgs-Schlüssel in ihr Leben integriert und verstehen diese als Fundament der inneren Haltung
  • Sie haben keine Attitüde, sie leben Attitüde und strahlen diese aus

Was ist Attitüde?

Sehen Sie den Unterschied zwischen den beiden Einstellungen? Der Art und Weise wie erfolgreiche Menschen mit dem Leben und seinen Herausforderungen umgehen, und wie es der Rest tut? Eines wird sehr schnell deutlich: Attitüde hat nichts damit zu tun, was ihnen den ganzen Tag über passiert. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie Sie mit diesen Dingen umgehen.

Wohl jeder von uns kennt Tage, an denen vom ersten Moment an alles schiefgeht. Sie stehen mit dem falschen Bein auf. Draußen regnet es in Strömen, Sie vergessen die wichtigen Vertragsunterlagen auf dem Küchentisch und zu allem Unglück verpassen Sie auch noch den Bus. Nachdem Sie auf der Arbeit mit einiger Verspätung angekommen sind, brüllt Sie zuerst der schlecht gelaunte Chef an und dann müssen Sie sich auch noch den ganzen Vormittag mit nörgelnden Kunden und unzufriedenen Kollegen herumschlagen.

Bereits Mittags wünschen Sie sich, dass der Tag hoffentlich bald ein Ende hat. Auch wenn ich etwas überzeichnet habe, kommt ihnen diese Beschreibung bekannt vor? Und jetzt kommt die Preisfrage: Was können Sie von diesen Dingen beeinflussen? Das Wetter auf keinen Fall. Den Fahrplan des Busses ebenso wenig. Und auch die Launen und Verhaltensweisen ihres Chefs, der Kollegen und Kunden liegen außerhalb ihres Einflussbereiches. Denken Sie immer an eine unumstößliche Tatsache:

Der einzige Mensch, den Sie ändern können, sind Sie selbst.

Die Umstände sind, wie sie sind. Sie können Sie nicht ändern. Doch was Sie sehr wohl ändern können, ist die Art und Weise, wie Sie auf diese Umstände reagieren. Lassen Sie es zu, sich von diesen äußeren Gegebenheiten runterziehen und negativ beeinflussen zu lassen? Geben Sie anderen Menschen die Schuld für ihre schlechte Laune und ihre negative Verfassung?

Dann hören Sie bitte sofort damit auf! Denn die Verantwortung für ihre Gefühle, Handlungen und Reaktionen liegt einzig und allein bei ihnen. Sie haben in jeder Situation in ihrem Leben die Wahl, in welche Richtung Sie denken und handeln. Ob Sie negativ oder positiv fokussiert sind. Sie haben die Wahl. Mit welcher inneren Haltung wollen Sie ihre Ziele und Träume im Leben angehen? Wählen Sie den maximalen Erfolg oder sind Sie mit Mittelmaß zufrieden?

Attitüde Coaching

Natürlich erhalten Sie eine solche Attitüde nicht über Nacht. Aber heute ist der beste Tag für die bewusste Entscheidung, sich eine innere Haltung anzueignen, die Ihnen die Erfolge im Leben bringt, von denen Sie träumen. Finden Sie nicht auch? Aber denken Sie bitte daran, dass es mit einer einmaligen Entscheidung nicht getan ist. Ihre neue Attitude will behutsam aufgebaut und gepflegt werden. Sie müssen jeden Tag aufs Neue wählen.

Je nachdem, wo Sie heute stehen, kann es ein langer und manchmal steiniger Weg werden. Doch eines kann ich ihnen versprechen: Es lohnt sich. Denn wenn Sie erst einmal mit einer positiven Attitüde ausgestattet sind, werden Sie nicht nur eine besondere persönliche Erfüllung spüren, sondern auch beruflich eine neue Stufe der Erfolgsleiter erklimmen. Freuen Sie sich also, dass Sie jeden Tag aufs Neue an ihrer inneren Haltung arbeiten dürfen. Treffen Sie diese Entscheidungen daher mit Freude und Leidenschaft.

Ihre Attitüde wählen zu können ist ein Ausdruck ihrer persönlichen Freiheit und ein Geschenk, dass Sie sich täglich selbst machen können. Aber bedenken Sie, die bewusste Entscheidung für eine positive Attitüde ist nicht einfach ein Programm, das Sie abarbeiten oder eine Initiative, die Sie starten können. Es ist ein Lebensgefühl, dass Sie vom Zeitpunkt der Entscheidung begleiten und zu einer hohen Lebensqualität und nachhaltiger Erfüllung führen wird.

Attitüde Check: Sind Sie bereit, eine Entscheidung zu treffen? ​

Die innere Haltung ist die Grundlage und Voraussetzung für alles in ihrem Leben. Ja, wirklich alles.

  • Attitüde ist die Grundlage für ihre Stimmung
  • Attitüde ist die Grundlage für ihr Selbstbewusstsein
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Kommunikation
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Beziehungen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Denkprozesse
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Motivation
  • Attitüde ist die Grundlage wie Sie sich und die Welt wahrnehmen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Wirkung nach Innen und Außen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Reaktionen und Handlungen
  • Attitüde ist die Grundlage ihres Erfolges

 

Die innere Haltung bestimmt Ihre Ergebnisse im Leben

  • Attitüde bestimmt ihre Karriere
  • Attitüde bestimmt ihren unternehmerischen Erfolg
  • Attitüde bestimmt ihre Marke und Persönlichkeit
  • Attitüde bestimmt ihren Service und ihre Kundenorientierung 
  • Attitüde bestimmt ihren Umsatz und Gewinn
  • Attitüde bestimmt ihre Ehe und Partnerschaft
  • Attitüde bestimmt ihre Familie
  • Attitüde bestimmt ihren Lebensstil
  • Attitüde bestimmt ihre Gesundheit
  • Attitüde bestimmt ihr Glück
  • Attitüde bestimmt ihre Zufriedenheit
  • Attitüde bestimmt ihr Leben

Haben Sie ihre Entscheidung getroffen? Dann berichten Sie mir gerne über Ihre Erfahrungen und schreiben mir in einem Kommentar, wie Sie zum Thema Attitüde Deutsch und innere Haltung stehen.

Mindset Deutsch – Definition, Tipps und Bedeutung

„Ganz klar, es geht um eine Veränderung des Mindsets.“ Diese Antwort höre ich wohl so oft wie keine zweite, wenn ich meine Kunden im Briefinggespräch vor einer Keynote Speech danach frage, was das Hauptziel meines Vortrags sein soll. Kein anderer Faktor steht so sehr im Mittelpunkt, wenn es um nachhaltige Veränderungen von Individuen oder ganzen Organisationen geht, wie der des Mindsets. Aber Mindset Deutsch? Der Begriff ist in aller Munde. Ich höre ihn täglich von Führungskräften erfolgreicher Unternehmen, von Lifestyle Coaches auf Instagram und sogar von meiner neunjährigen Tochter, die mir vor ihrer letzten Mathearbeit mitteilte: „Das Lernen der Formeln ist gar nicht so wichtig, Papa. Das Mindset ist viel entscheidender.“

Mindset Deutsch – Was ist das Mindset eigentlich?

Und in der Tat ist es so, dass der Begriff „Mindset“ aktuell so häufig verwendet wird, dass man ihn in der Tat als eines der beliebten Buzzwords bezeichnen kann, die man eigentlich gar nicht mehr hören kann. Aber wie genau ist es denn nun beim Thema Mindset? Ist es tatsächlich nur ein inhaltsleerer Begriff oder ein relevanter Erfolgsfaktor? Wie so häufig kommt es wohl vor allem darauf an, was man daraus macht. Denn natürlich gibt es eine bestimmte Personengruppe, die das Label „Mindset“ so ziemlich auf alles klebt, was möglich ist, aber nicht wirklich versteht, was sich hinter dem Wort überhaupt verbirgt. Die vielen selbsternannten Mindset-Coaches auf Social Media lassen grüßen.

Doch es gibt eben auch die andere, praxisorientierte und zukunftsorientierte Verwendung. So ziemlich alle erfolgreichen Organisationen, Unternehmen und Marken, mit denen ich arbeiten darf, haben das Thema Mindset ganz oben auf ihrer Agenda. Weil sie verstanden haben, wie wichtig Soft Skills in der Zukunft sein werden, und dass die innere Haltung wesentlich wichtiger ist, als Fachwissen oder technische Skills (die man sich jederzeit aneignen kann). Doch bevor wir zu tief einsteigen, wollen wir uns zunächst einmal anschauen, was genau sich hinter dem Begriff Mindset überhaupt verbirgt.

Mindset Definition – Was es ist und warum es so wichtig ist

Auf Deutsch ist der aus dem Englischen stammende Begriff Mindset tatsächlich schwer zu übersetzen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er oft synonym mit Einstellung, Haltung oder Denkweise verwendet. Das Onlinelexikon Wikipedia definiert Mindset als

„den englischen Begriff für das deutsche Wort Mentalität, was wiederum […] eine vorherrschende psychische Persönlichkeitseigenschaft (Prädisposition) im Sinne eines Denk- und Verhaltensmusters einer Person oder sozialen Gruppe bezeichnet.“

Für mich geht diese Definition noch nicht weit genug. Basierend auf meiner Recherche zu meinen Büchern „Attitüde – Erfolg durch die richtige innere Haltung“ und „The Changemaker Mindset – How Innovation and Change starts with Inner Transformation“ steht der Begriff Mindset auf Deutsch für folgendes:

„Das Mindset basiert auf unserer Identität und ist die Summe unserer Werte, Überzeugungen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Persönlichkeitseigenschaften, Gewohnheiten, Entscheidungsstrategien und unserer generellen Attitüde dem Leben gegenüber. Es ist weniger das, was wir tagtäglich tun, sondern vor allem die Art und Weise, wie wir es machen und der Purpose (emotionaler Grund), also das warum und wofür.“

Mindset Growth – Die zwei Arten der inneren Haltung

Die wohl bekannteste Forschungsarbeit zum Thema Mindset geht auf die amerikanische Mentalitäts- und Verhaltensforscherin Carol Dweck zurück, die in ihrem Buch „Mindset – Changing the way you think to fulfil your potential“ von einem Fixed Mindset und einem Growth Mindset spricht.

Fixed Mindset

Beim Fixed (zu Deutsch: Starr, unflexibel) Mindset gehen Menschen laut Dweck davon aus, dass ihre Talente, Fähigkeiten und Denkweisen fixe Eigenschaften sind, die entweder vorhanden oder auch nicht vorhanden, auf keinen Fall jedoch veränderbar sind. Menschen mit einem Fixed Mindset sind i.d.R. durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:

  • Sie können schlecht mit Niederlagen umgehen
  • Sie vermeiden herausfordernde Situationen, aus Angst vor dem Scheitern
  • Sie sehen sich häufig als untalentiert
  • Sie akzeptieren den Status Quo als unveränderlich
  • Sie geben bei Schwierigkeiten schnell auf

Growth Mindset nach Carol Dweck

Beim Growth (zu Deutsch: Wachstum, Entwicklung) Mindset gehen die Menschen hingegen davon aus, dass die beschriebenen Faktoren veränderbar und ausbaufähig sind, wenn man ausreichend trainiert, lernt und an sich arbeitet. Menschen mit einem Growth Mindset sind i.d.R. durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:

  • Sie sind bereit, immer dazuzulernen
  • Sie sehen Fehler als Chance, besser zu werden
  • Sie glauben, dass Wille, Einsatz und harte Arbeit wichtiger sind als Talent
  • Sie sind neugierig, wissensdurstig und offen für Neues
  • Sie kennen ihre Schwächen, sind aber bereit, an diesen zu arbeiten
  • Sie akzeptieren, dass man sich anstrengen muss, wenn man sich persönlich weiterentwickeln möchte

Mindset ändern. Geht das überhaupt?

Kommen wir daher zur entscheidenden Frage: Ist das Mindset eine gegebene Eigenschaft oder kann man es tatsächlich verändern? Die gute Nachricht zuerst: Ja, natürlich kann das eigene Mindset verändert werden. Doch es ist beileibe nicht so einfach, wie man oftmals in den Self-Help Büchern, YouTube Videos und Instagram Posts lesen kann. Es handelt sich nämlich wenige um eine kurzfristige Veränderung vom alten Mindset hin zum neuen Mindset, sondern vielmehr um eine lebenslange persönliche Entwicklung, die niemals so wirklich aufhört. Ich möchte daher ein paar grundlegende Faktoren erwähnen, die für einen nachhaltigen Mindset Shift unabdingbar sind:

  • Bewusstheit: Nur was einem bewusst ist, kann auch verändert werden. Je bewusster du dir deiner eigenen Kommunikation, deines generellen Fokus, deiner Wirkung, deiner Offenheit und deiner Attitüde dem Leben gegenüber bist, desto einfacher wird der Mindset Shift.
  • Offenheit: Der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht!“ sollte ab sofort der Vergangenheit angehören. Stattdessen ist eine generelle Offenheit für neue Ideen und neue Wege entscheidend. Denn nur in Situationen, in denen wir vorher noch nie waren, wachsen wir und entwickeln wir uns (und damit unser Mindset) weiter.
  • Fokus: Ja, das Leben ist voller Probleme. Diese sollten auch niemals ausgeblendet oder gar ignoriert werden. Trotzdem ist es wichtig, den Fokus immer auf Lösungen und Möglichkeiten zu richten.
  • Durchhaltevermögen: Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Das gleiche gilt für das Mindset. Es wird Rückschläge geben und du wirst an dir zweifeln. Das ist nicht nur vollkommen normal, sondern eine Notwendigkeit für die persönliche Entwicklung. Erinner dich in diesen Momenten imm daran: Die Arbeit am Mindset ist ein Marathon und kein Sprint.
  • Umfeld: Niemand gewinnt alleine. Das gilt auch für die Veränderung des Mindsets. Denn auf Dauer haben die Menschen in unserem direkten Umfeld eine enorme Wirkung auf uns. Such dir daher Menschen mit einem Growth Mindset, die Dich positiv beeinflussen und dir als Vorbild dienen können.
  • Positivität: Und last but not least, die drei wichtigsten Regeln des Mindset Shifts:
    1. Sei immer positiv.
    2. Sei immer positiv.
    3. Sei immer positiv.

Mindset Deutsch – Ein positive Attitüde ist NICHT positives Denken!

Der letzte Punkt bringt mich zum Abschluss des Artikels zur schonungslosen Wahrheit über eines der wichtigsten, gleichsam aber auch kontroversesten Themen in Verbindung mit dem Mindset überhaupt. Ich spreche vom positiven Denken. Die einen haben sich dieser Philosophie bedingungslos unterworfen, während die anderen es komplett verdammen und als esoterischen Humbug abtun. Das hat natürlich entsprechende Auswirkungen.

Während die Anhänger der ersten Variante mit einem permanenten Dauergrinsen im Gesicht, der rosaroten Brille auf den Augen und einem naiven Vertrauen in Licht und Liebe jedes Problem ganz einfach ignorieren und weglächeln, werden die Gegner des positiven Denkens häufig zu Zynikern, deren Gläser halbleer, die Himmel voller dunkler Wolken und der Alltag meist recht trist ist. Es liegt auf der Hand, dass beide Strategien nicht geeignet sind, ein zufriedenes Leben zu führen. Trotzdem höre ich eine Frage immer wieder: „Ist positives Denken denn jetzt gut oder schlecht?“

Verzeih mir, wenn ich hierauf keine direkte Antwort gebe, aber ich möchte Dich gerne auf einen sehr verbreiteten Fallstrick hinweisen, der hier in Reinkultur zu erkennen ist:

Wenn die Frage falsch ist, dann spielt die Antwort keine Rolle.

Genau das ist hier nämlich der Fall. Die Frage hat einen irreführenden Fokus, und stellt nur einen Aspekt des großen Bildes in den Mittelpunkt, nämlich das Denken. Doch gleichzeitig unterschlägt man die anderen wichtigen Faktoren: Das Handeln, die Gewohnheiten und das generelle Mindset, mit der man das Leben mit all seinen Aufgaben angeht. Darum geht es nämlich, um die grundsätzliche Ausrichtung. Und was die angeht, habe ich eine ganz klare Meinung:

Verschwende Dein Leben nicht mit Negativität, sondern sei positiv. Immer.

Das neueste Wissen, die besten Fähigkeiten und die modernsten Techniken nützen dir überhaupt nichts, wenn du deinen Alltag mit einer negativen Grundhaltung bestreitest. Das heißt im Umkehrschluss übrigens nicht, dass du mit einem positiven Mindset automatisch erfolgreich wirst. Nein, eine auf Chancen und Möglichkeiten ausgerichtete innere Haltung alleine lässt dich noch überhaupt nichts erreichen.

Aber mit einer solchen Attitüde erreichst Du alles besser, als mit einer negativen Grundeinstellung. Seit über zwanzig Jahren studiere ich menschliches Verhalten in all seinen Facetten. Und noch nicht ein einziges Mal ist mir jemand begegnet, der mit einem negativen Mindset positive Ergebnisse erzielt hätte. Mach gerne die Probe auf´s Exempel. Schauen Dich in Deinem Umfeld um. Ich wette mit Dir, dass Du keinen erfolgreichen Menschen finden wirst, dessen DNA auf Negativität gepolt ist. Auf den Punkt gebracht:

Ein negatives Mindset und positive Resultate schließen sich gegenseitig aus.

Mindset Bedeutung: Die Fragen machen den Unterschied

Vergeude Deine Zeit also nicht mit Negativität, sondern konzentrier Dich auf die zahlreichen Chancen und Möglichkeiten. Das bedeutet übrigens nicht, dass man Probleme ausblendet, Risiken nicht erkennt oder sonstige Herausforderungen ignoriert. Ganz im Gegenteil. Der Trick liegt darin, diese Situationen zu erkennen, und gleichzeitig schon in Richtung möglicher Lösungen zu denken. Der Fokus deiner internen Denkmuster ist entscheidend. Die Qualität deiner Fragen bestimmt über die Qualität deiner Ergebnisse. Aber wie sehen diese bei Dir aus?

Über die letzten Jahre habe ich in meinen Seminaren und Coachings eine Liste mit den Fragen erstellt, die ich wieder und wieder höre. Eine kleine Kostprobe gefällig? Hier sind meine Top 10:

Die TOP 10 der problemorientierten Fragen

  1. Warum passiert das immer mir?
  2. Warum schaffe ich es nicht, erfolgreich zu sein?
  3. Warum kann mich in der Firma keiner leiden?
  4. Warum finde ich meine Vision nur nicht?
  5. Warum klappt es bei allen anderen, nur bei mir nicht?
  6. Warum bin ich nicht in der Lage, meine Ziele zu erreichen?
  7. Warum versage ich jedes Mal, wenn es um etwas geht?
  8. Warum ziehe ich Probleme magisch an?
  9. Warum ausgerechnet ich?
  10. Warum ist Veränderung nur so schwer?

Kommt dir da etwas bekannt vor? Diese Fragen haben eines gemeinsam. Sie sind sinnlos. Weil sie rückwärts gerichtet und problemorientiert sind. Aber wie hat schon Albert Einstein treffend festgestellt: „Probleme kann man nicht mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Wie recht er doch hatte. Stellst du dir stattdessen lösungsorientierte Fragen, kommt es umgehend zu einer massiven Verschiebung deines Fokus. Auch hier habe ich dir eine Top 10 vorbereitet:

TOP 10 der lösungsorientierten Fragen

  1. Wie kann ich diese Situation lösen?
  2. Was kann ich daraus lernen?
  3. Wer könnte mich unterstützen?
  4. Wann habe ich schon mal eine ähnliche Aufgabe gelöst?
  5. Was kann ich daraus lernen?
  6. Was benötige ich noch für Ressourcen, um XYZ zu erreichen?
  7. Wie könnte eine Lösung des Problems aussehen?
  8. Wie muss ich mich verändern, um das Ziel zu erreichen?
  9. Welche Chancen lauern in dieser Herausforderung?
  10. Wie muss ich anders denken, um das Ziel zu erreichen?

Mindset trainieren – Ein kleiner Hack mit großer Wirkung

Das ist der kleine, aber feine Unterschied, der einen Unterschied macht. Diesen positiven Fragen folgen nämlich zwangsläufig positive Handlungen, wodurch du positive Ergebnisse erzielen wirst. Eine sich selbst verstärkende Erfolgsspirale entsteht, die sich im Laufe der Zeit tief in deinem Unterbewusstsein verankert, und dort zuverlässig ihren Dienst tut. Natürlich wird es auch mit dem positivsten Mindset weiterhin Situationen geben, die dich ärgern, die dich frustrieren oder in den Wahnsinn treiben. Wunderbar. Dann kommt hier der beste Mindset Tipp, den ich kenne. Bist Du bereit? Here we go:

5 Minuten Jammern ist okay!

Ja, wirklich. Lass für 5 Minuten alles raus. Ärger dich, sei wütend und schrei deine Frustration laut in die Welt. Doch danach gilt die Devise: Positive Fokussierung auf Lösungen und Möglichkeiten. Denn das Leben ist einfach zu schön, um es mit Negativität zu vergeuden. Genieß jeden einzelnen Moment, und transformiere auch die vermeintlich großen Probleme in mindestens genauso große Chancen.

Dein wichtigster Verbündeter neben deinem Mindset ist dabei übrigens ein gerne vergessener Faktor namens Humor. Ja, du hast richtig gehört. Denn Humor öffnet das Tor zu jeder einzelnen Veränderung. Zu den kleinen Herausforderungen des Alltags, aber auch zu den richtig großen Brocken. Wirklich jeder erfolgreiche Mensch, den ich kenne, lacht gerne und viel, ganz besonders übrigens über sich selbst. Denn nur, wer sich selbst nicht allzu ernst nimmt, kann von seinem Umfeld ernst genommen werden. Niemand mag verbitterte, allzeit seriöse und stocksteife Zeitgenossen.

Mindset Shift – Die 3 goldenen Regeln einer positiven Attitüde

Die große Kunst ist es, die vermeintlich kleinen Aufgaben mit einer großen Ernsthaftigkeit anzugehen, und über die schweren, scheinbar unüberwindbaren und oftmals frustrierenden Herausforderungen lachen zu können. Schließen möchte ich diesen Artikel mit den drei goldenen Regeln eines positiven Mindsets:

  1. Sei positiv. Immer. (Hatte ich bereits erwähnt, nicht wahr?)
  2. Nimm Probleme wahr, denke aber gleichzeitig in Chancen und Möglichkeiten.
  3. Humor öffnet das Tor zur Veränderung. Lache viel und oft, und nimm dich selbst nicht zu ernst.

 

Wundervolle Dinge geschehen, wenn Du diese drei Regeln ab sofort zu deinem täglichen Begleiter werden lässt.

Und nun interessiert mich deine Meinung: Wie wichtig ist das Mindset für Dich und welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Gute Vorsätze – 10 geniale Tipps für die erfolgreiche Umsetzung

Gute Vorsätze – Wirkungsvoll oder vollkommen sinnlos?

Ob wir es nun gut finden, oder nicht. Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel genau so dazu wie Bleigießen, Feuerwerk und Dinner for One (Cheerio Miss Sophie). Immer wieder pünktlich zum 1. Januar nehmen sich Millionen von Menschen vor, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben oder endlich das eigene Business zum Laufen zu bekommen. Voller Motivation startet man dann auch in Richtung der neuen Ziele. Und so kommt es, dass in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres die Fitnessstudios voll, die Joggingstrecken überfüllt und der Wille stark ist, wenn es darum geht, den Versuchungen von Fast Food, Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten zu widerstehen.

In der Regel ist es allerdings nach spätesten drei Wochen mit dem starken Willen und der euphorischen Motivation wieder vorbei. Die besinnliche Zeit der Feiertage ist durch den hektischen Alltag ersetzt worden, und man beginnt die ersten Ausnahmen zu machen:

„Einmal nicht joggen zu gehen, wird schon nicht so schlimm sein.“

„Ein kleines Gläschen Wein zum Essen gönne ich mir heute einfach mal.“

„Fürs Fitnessstudio fehlt mir heute einfach die Energie. Aber morgen gehe ich ganz bestimmt wieder.“

Wir alle haben solche Sätze schon in den unterschiedlichsten Varianten gesagt, habe ich recht?

Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind weder gut noch schlecht

Doch sobald wir mit der ersten Ausnahme begonnen haben, ist der Geist aus der Flasche gelassen. Wir haben die Tür zum alten Trott einen winzigen Spalt geöffnet. Doch der ersten Ausnahme folgt die zweite so gut wie immer. Und danach die Dritte. Und viele weitere. Bis aus einem Spalt ein ganzes Scheunentor geworden ist, das uns schneller wieder in die alten und gewohnten Muster zurückfallen lässt, als uns lieb ist.

Auf der Suche nach Gründen für das eigene Scheitern ist der Schuldige schnell gefunden, und viele Menschen verkünden ihrem Umfeld mit tiefster Überzeugung: „Kein Wunder, dass es nicht geklappt hat. Gute Vorsätze funktionieren einfach nicht.“ Doch ist das wirklich so? Sie können sich die Antwort sicher schon denken, nicht wahr? Hier die Kurzform: Natürlich nicht. In der etwas ausführlicheren Version möchte ich daran erinnern, dass gute Vorsätze vom Wesen her genau so sind, wie jede andere Veränderung auch. Sie sind weder gut noch schlecht. Sie sind genau so, wie wir sie bewerten. Und vor allem sind sie das, was wir draus machen.

Es tut mir also leid, wenn ich es so deutlich sagen muss, aber die Verantwortung für die Ergebnisse unserer Neujahrsvorsätze liegt einzig und alleine bei uns selber. Und mit den zehn Tipps für erfolgreiche gute Vorsätze am Ende dieses Artikels ist es auch gar nicht so schwer.

Gute Vorsätze Psychologie: Besteht der schlechten Ruf zu Recht?

Doch zurück zum ursprünglichen Gedanken. Durch die extrem hohe Quote an gescheiterten Zielen und abgebrochenen guten Vorsätze haben diese im Laufe der Zeit einen sehr schlechten Ruf erlangt. Möglicherweise geht es Dir ähnlich, aber wenn ich in den letzten Tagen die Zeitung aufgeschlagen (natürlich die Onlineausgaben, ich bin ja zu 100 % paperless), Blogs, LinkdeIn oder Instagram durchstöbert oder mich mit Freunden und Bekannten unterhalten habe, dann musste ich die Feststellung machen, dass sich ein ganz besonderes Phänomen ausgebreitet hat: Das “Gute-Vorsätze-Bashing”.

Was genau hat es damit auf sich? Ganz einfach. Viele Expertinnen und Experten (die meisten davon übrigens selbsternannt) verbreiten in Posts, Artikeln und Videos den wohlgemeinten Ratschlag, dass man zu Silvester (übrigens nicht zu verwechseln mit Sylvester. Das ist der Stallone) unbedingt auf gute Vorsätze zum neuen Jahr verzichten solle. Schließlich hielte die Motivation maximal ein paar Tage an, bevor man wieder in den alten Trott zurückkehren würde. Dann wird gebetsmühlenartig auf die typischen (und weiter oben bereits erwähnten) Fitnesscenter verwiesen, die am 1. Januar hoffnungslos überfüllt sind, ab Februar jedoch wieder nur noch vom Stammpublikum besucht werden.

Weiterhin bräuchte es kein Silvester, um Veränderungen im eigenen Leben vorzunehmen, sondern man könnte schließlich auch im März oder September damit beginnen, nicht mehr zu rauchen, ein paar Kilo abzuspecken, endlich mehr Sport zu treiben, sich neu zu verlieben oder der eigenen Karriere den entscheidenden Kick zu geben.

Gute Vorsätze: Silvester ist der optimale Zeitpunkt für eine Veränderung

Wie ich es schon zu Beginn dieses Artikels sagte, an diesen Argumenten ist durchaus etwas dran. Und trotzdem empfehle ich Dir, Dich besonders zu Silvester mit dem Thema Veränderung zu beschäftigen und im Zuge dessen auch ein paar gute Vorsätze zu formulieren. „Aber Ilja, warum denn?“ Gut, dass Sie fragen. Die Begründung liegt auf der Hand. Erfolgreiche Veränderung beginnt immer mit dem Bewusstsein für den Status Quo. Einer detaillierten Ausgangsanalyse der aktuellen Situation, auf deren Basis dann Strategien, Ziele und Maßnahmen entwickelt werden.

Und zu keinem anderen Zeitraum im Jahr beschäftigen wir uns so sehr mit unserem Leben und unserer Persönlichkeit, wie zwischen Weihnachten und Neujahr. Wir reflektieren die vergangenen zwölf Monate und setzen uns Ziele für die Zeit, die vor uns liegt. Hinzukommt, dass der 1. Januar durch die kalendarische Zäsur ein wunderbarer Nullpunkt ist. Das alte Jahr endet und ein neues Buch mit 365 leeren Seiten wartet darauf, von uns gefüllt zu werden. Egal, wie viele Niederlagen wir in der Vergangenheit erlitten, wie viele Ziele wir nicht erreicht und wie viele Dinge wir versäumt haben. Im neuen Jahr geht alles wieder von vorne los. Wir drücken den Resetknopf und legen mit neuer Motivation und einer Menge Leidenschaft los.

10 Tipps, damit gute Vorsätze garantiert gewünschten Ergebnisse bringen

Doch genug der Vorrede. Kommen wir zum praktischen Teil, der Umsetzung. Damit Ihre guten Vorsätze auch zu nachhaltigen Veränderungen werden, ist es notwendig, ein paar wichtige Dinge zu beachten. Im Folgenden finden Sie daher zehn Tipps, mit denen aus Ihren Vorhaben am Ende auch die gewünschten konkreten Ergebnisse werden:

  1. Entscheiden Sie sich ganz bewusst, dass Sie Ihre guten Vorsätze auf jeden Fall durchziehen werden. Gehen Sie mit sich selbst einen Vertrag ein und geben Sie sich selbst die Hand. Aufgaben ist keine Option!
  2. Fokussieren Sie sich auf ein bis maximal drei Vorsätze. Je weniger, desto besser, weil fokussierter. Zu viele Vorhaben führen schnell dazu, dass Sie sich verzetteln und sich schnell überfordert fühlen.
  3. Formulieren Sie Ihre Ziele unbedingt schriftlich. Das schafft Verbindlichkeit und ist viel kraftvoller, als wenn Sie es nur denken (Probieren Sie es aus, und Sie wissen sofort, was ich meine).
  4. Erzählen Sie Ihrer Familie, Ihren Freunden und/oder Ihren Kollegen von Ihrem Vorhaben. Dieses soziale Commitment sorgt für zusätzliche Motivation.
  5. Gehen Sie Ihre Ziele mit Gleichgesinnten an. Gehen Sie gemeinsam Joggen, arbeiten Sie gemeinsam an beruflichen Projekten oder tauschen Sie such einfach nur aus.
  6. Konzentrieren Sie sich auf das Ergebnis und weniger auf den Weg.
  7. Setzen Sie sich Zwischenziele und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreicht haben.
  8. Dokumentieren Sie Ihre Fortschritte (ja, natürlich wieder schriftlich. Am besten in einer App wie Notion, Craft oder Logseq, aber natürlich tut es auch die gute, alte Kombi aus Zettel und Stift).
  9. Seien Sie sich bewusst, dass es auch Rückschläge geben wird. Erinnern Sie sich in diesen Fällen an die Motivation, mit der Sie gestartet sind. Je besser Sie wissen, wofür Sie das alles tun, desto geringer die Gefahr, dass Sie aufgeben.
  10. Betrachten Sie den guten Vorsatz nicht als kurzfristige Phase, sondern integrieren Sie Ihr neues Verhalten möglichst schnell in den Alltag. Machen Sie eine kraftvolle Gewohnheit draus, die von nun an auf Autopilot für Sie wirkt.

 

Und der vielleicht wichtigste Tipp zum Schluss: Haben Sie beim Umsetzen Ihrer Neujahrs-Vorsätze auf jeden Fall eine Menge Spaß. Der Start ist meistens schwer und holprig, genießen Sie trotzdem jede einzelnen Minute und freuen sich darauf, dass Sie mit Ihren guten Vorsätzen eine wichtige Voraussetzung geschaffen haben, damit das neue Jahr das beste Jahr Ihres Lebens werden kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ganz viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer guten Vorsätze.

Ihr Ilja Grzeskowitz

P.S.: Ich bin mir sicher, dass nicht viele bis hierhin lesen werden, daher habe ich mir den Bonustipp für diejenigen aufgehoben, die es wirklich ernst mit der Veränderung meinen.

Bonustipp für erfolgreiche gute Vorsätze

Okay, sind Sie bereit, für den ultimativen Bonustipp zum Thema Gute Vorsätze? Here we go:

Machen wir uns nichts vor, egal wie hoch die Motivation auch sein mag, mit der wir in die Umsetzung unserer Ziele starten, es wird der Tag kommen, an dem wir lustlos sind, keine Motivation verspüren und nicht das tun, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind nicht joggen gegangen, haben statt Salat zum Mittag bei McDonalds gegessen oder haben lieber eine Netflix-Session eingelegt, anstatt neue Kunden zu akquirieren. In diesen Fällen heißt es: Keine Panik. Es ist uns allen schon passiert, denn das Leben ist nun mal ein ständiges Auf und Ab. Wichtig ist in diesen Fällen, wie Sie damit umgehen. Auf keinen Fall sollten Sie sich selber heruntermachen und das Projekt für gescheitert erklären. Seien Sie sich stattdessen bewusst, dass Sie vom Plan abgewichen sind.

Akzeptieren Sie diese Tatsache und dann treffen Sie die bewusste Entscheidung am nächsten Tag wieder mit voller Energie und einer großen Portion Fokus neu zu beginnen. Wir alle fallen hin und wieder zu Boden. Entscheidend ist, dass wir wieder aufstehen. Im Zweifelsfall so häufig, bis wir am Ziel angekommen sind.

SCHNELLER HÖHER WEITER IST VORBEI – WAS ERFOLG WIRKLICH AUSMACHT

Was wir von den 1990er Jahre Werbespots über Erfolg lernen können

Schneller Höher Weiter war über viele Jahrzehnte die einzige wahre Definition von Erfolg. Wusste bereits das Werbefernsehen. In den 1990er Jahren entstanden einige der berühmtesten Spots, die deutsche Regisseure jemals produziert haben.

Können Sie sich noch erinnern? Mit einem beherzten „Man, ist der Dickmann“ bissen junge Menschen in schmackhafte Schokoküsse aus der Frischebox, wenn man sich leicht ernähren wollte, griff man zu Gervais Obstgarten, und meine Liebslings-TV-Figur ever – eine ältere Dame namens Tante Tilly – pries die Vorzüge des Geschirrspülmittels Palmolive an, in dem die ihr gegenübersitzende junge Frau gerade ihre Hände badete.

Mein absoluter Favorit stammt allerdings aus dem Jahr 1998 und spielt in einem Restaurant, wo ein Yuppie namens Schröder seinen alten Schulfreund Schober wieder trifft. Eine kurze Begrüßung und schon geht  das pfauenhafte Kräftemessen los. Auf die Frage, wie es ihm denn so gehen würde, antwortet Schröder: „Blendend. Warte mal.“ Dann greift er in seine Jackettasche und legt – begleitet von legendären Worten – nacheinander drei Fotos auf den Tisch: „Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot.“

Erwartungsvoll blickt er seinem alten Kumpel Schober in die Augen. Doch dieser lässt sich nicht einschüchtern und überdeckt die Fotos auf dem Tisch mit seinen eigenen Bildern, auf denen noch viel größere Statussymbole zu sehen sind. Dann sagt er triumphierend: „Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot.“, um kurz darauf drei weitere Fotos zu präsentieren: „Meine Dusche (pompös). Meine Badewanne (ein riesiger Pool). Mein Schaukelpferdchen (Ein wunderschöner Lipizzaner Hengst).“

Und als der verdutze Schröder vollkommen eingeschüchtert feststellt, dass Schober doch „in der Schule doch immer…“ unterbricht dieser ihn und holt zum finalen Schlag aus. Mit einem süffisanten Lächeln pfeffert er eine Visitenkarte auf den Tisch und verkündet: „Mein Anlageberater.“ Der abschließende Slogan klärt die Zuschauer dann auf, wie sie sich ebenfalls ein Haus, ein Auto und ein eigenes Boot leisten können: „Wenn´s um Geld geht: Sparkasse!“

Schneller Höher Weiter – Muss es wirklich immer mehr sein?

Ja, ich gebe es zu, in den 90ern habe ich noch viel Fernsehen geschaut, aber ich schwelge an dieser Stelle nicht in Erinnerungen, weil mir Sendungen wie Al Bundy, Alf, MacGyver oder Knight Rider heute fehlen. Nein, wenn ich auf den Sparkassen-Werbespot zurückblicke, dann ausschließlich, weil er eine Art Startschuss für ein Phänomen war, dessen Auswirkungen Sie auch heute immer noch beobachten können. Ich spreche von der Philosophie des „Schneller Höher  Weiter“.

Dem Streben nach immer mehr. Mehr Leistung. Mehr Umsatz. Mehr Marktanteilen. Mehr Macht. Mehr Ansehen. Mehr Statussymbolen. Und natürlich mehr Anerkennung von anderen Menschen. Ohne Pause. Ohne Durchschnaufen. Und ohne Dankbarkeit für das, was man bereits ist, erreicht und geschafft hat.

Bei Unternehmen macht sich das klassische Schneller Höher Weiter Denken vor allem im Drang bemerkbar, immer weiter wachsen zu müssen. Sowohl was die KPI´s angeht, aber auch in der Produktentwicklung. Können Sie jeden Tag in fast jeder Branche beobachten. Die Autos werden schneller, die Wolkenkratzer höher und die Werbekampagnen epischer.

In unserem persönlichen Alltag kommt das Schneller Höher Weiter insbesondere in Form von Neid und einer extremen Fokussierung auf externe Bestätigung daher. Der Nachbar hat einen neuen 3er BMW gekauft? Dann muss es bei einem selber schon der 5er sein. Man will sich ja schließlich nicht lumpen lassen. Die frustrierende Beraterstelle inklusive 80-Stunden-Woche und Schlafmangel nimmt man nur an, um es dem Freundeskreis zu beweisen. Und um mit der blinkenden Rolex angeben zu können, wird auch schon mal ein Kredit aufgenommen, für den man dann noch härter arbeiten muss. Ein Teufelskreis, aus dem man nur schwer wieder herausfindet.

Von Fight Club lernen heißt fürs Leben lernen

Und nur, dass wir uns richtig verstehen, ich bin ein riesiger Freund von Leistung, gebe im Job immer Vollgas, und ich belohne mich auch gerne mit schönen Dingen. Allerdings habe ich ein riesiges Problem damit, wenn man sich dem Schneller Höher Weiter verschrieben hat, nur weil man denkt, dass man auf diese Art und Weise beliebt, erfolgreich oder wichtig werden könnte.

Weil man sich an einer Definition von Erfolg orientiert, die nicht die eigene ist und damit an den innersten Bedürfnissen und Werten vorbeigeht. Ich muss dann immer an den alten Spruch von Tyler Durden (a.k.a. Bratt Pitt) aus dem Film Fight Club denken: „Wir kaufen uns Dinge, die wir nicht brauchen, mit dem Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.“ Da ist was dran, oder? Denn wie viel ist genug? Muss man immer nach noch mehr, noch schneller, noch höher, noch besser oder noch effizienter streben? Gibt es nicht den Zeitpunkt, an dem man mit dem erreichten auch einmal zufrieden sein darf?

So viele Menschen sind darauf fokussiert, was ihnen vermeintlich fehlt und vergessen dabei vollkommen, für das dankbar zu sein, was sie bereits alles haben. Und das ist eine ganze Menge. Es sind die Menschen in unserem Leben, die Arbeit, die wir tun dürfen und die vielen Kleinigkeiten, die wir viel zu häufig als selbstverständlich hinnehmen.

Vor kurzem habe ich eine schöne Geschichte gelesen, die sich vor über dreitausend Jahren in Ägypten abspielte. Dort befand sich der Pharao – ein unsympathischer und mies gelaunter Typ – gerade auf der Jagd, als er sich mal wieder so danebenbenahm, dass sogar seine Hunde sauer wurden. Sie knurrten laut, fletschten ihre Zähne und jagten ihn dann Richtung Nil, wo bereits die nächste Gefahr lauerte. Hunderte von Krokodilen versperrten dem König den Fluchtweg. Diese wollten sich gerade auf diesen stürzen, da trat das größte Reptil von allen vor, und bat ihm an, ihn sicher ans andere Ufer zu transportieren.

Der Herrscher war so verzweifelt, dass er das Angebot annahm, und zu seiner großen Überraschung geleitete ihn das Krokodil sogar unversehrt über den Fluss. Doch auf der anderen Seite angekommen, erkannte er, dass es sich um Sobek, den Krokodilgott handelte, der eine Gegenleistung dafür verlangte, dass er dem Pharao das Leben gerettet hatte. Der Herrscher sollte dafür sorgen, dass sowohl er als auch seine Untertanen den Fluss und all seine Bewohner mit Respekt und Achtsamkeit behandelten. Solange die Menschen dem Nil und den Tieren die Ehre erwiesen, würde Sobek für eine sichere Überfahrt ihrer Boote sorgen.

Der Pakt war besiegelt, und genau so kam es. Nur ein einziges Mal, zweitausend Jahre später vergaß eine Flotte von Militärbooten sich an den Deal mit Sobek zu halten. Während dieser Überfahrt forderte der Fluss über tausend Leben.

Mehr vom Richtigen ist besser als weniger vom Falschen

Ich weiß nicht, wie es ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, aber ich muss bei dieser kleinen Fabel augenblicklich an uns Menschen und unseren Umgang miteinander und mit den Ressourcen dieser Erde denken. Auch wenn uns im Alltag keine Krokodilgötter begegnen, wird das Leben seinen Tribut einfordern, wenn wir es nicht mit Achtsamkeit, Wertschätzung und einem hohen Grad an Dankbarkeit ehren. Und genau aus diesem Grund halte ich es für überfällig, das Ende von Schneller, Höher und Weiter einzuläuten. Für weniger und gleichzeitig mehr zu plädieren.

  • Weniger Oberflächlichkeit.
  • Weniger Egoismus.
  • Weniger Perfektion.
  • Weniger Gleichgültigkeit.
  • Weniger Neid.
  • Weniger Optimierungswahn.
  • Weniger Getriebenheit.

Schneller Höher Weiter – Die Alternative

  • Dafür mehr Tiefe.
  • Mehr Achtsamkeit.
  • Mehr Bedeutung.
  • Mehr Verantwortung.
  • Mehr Sinn.
  • Mehr Wertschätzung.
  • Und mehr Dankbarkeit.

Die persönliche Definition von Erfolg

Wer wie ein armer Esel permanent der Mohrrübe externer Erwartungen hinterherhetzt, der entfernt sich immer mehr von seinem innersten Kern. Und das führt über kurz oder lang zu Unzufriedenheit, Frustration und Burnout. Stattdessen werbe ich für maximale Dankbarkeit, eine eigene Definition von Zufriedenheit und der ausschließlichen Orientierung an eigenen Erwartungen, Zielen und Bedürfnissen.

Was ich damit meine? Wenn Ihre persönliche Definition von Erfolg die Anhäufung von materiellem Reichtum, das steile Erklimmen der Karriereleiter oder die ausschließliche Fokussierung auf Gewinnmaximierung ist, dann gehören Sie möglicherweise zu einer kleinen Minderheit, für die Schneller Höher Weiter genau der richtige Weg ist. Haben Sie hingegen andere Prioritäten wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, legen Wert auf Sinn und Bedeutung oder wollen mit ihrem Unternehmen der Gesellschaft auch etwas zurückgeben, dann sollten Sie dringend eine Kurskorrektur vornehmen.

Und genau das wollen wir  machen. Wir schauen uns an, wie man eine echte Mission im Leben findet, was das Wechseln von Batterien mit tiefer Erfüllung zu tun hat, und wie es gelingt, sich von den Erwartungen anderer Menschen zu lösen und ganz einfach sein eigenes Ding zu machen. Sind sie bereit? Wunderbar, dann lassen Sie uns loslegen. Und wenn Sie während dieses Prozesses doch einmal Zweifel, Unsicherheit oder Leistungsdruck verspüren sollten, dann möchte ich ihnen gerne das Mantra des ehemaligen Football Coaches und späterem Versicherungsgiganten Art Williams mit auf den Weg geben:

„All you can do is all you can do. And all you can do is enough.“

Ein Satz mit echtem Tiefgang, der mir seit vielen Jahren ein zuverlässiger Wegweiser im oftmals harten Alltag ist.

Selbstbestimmt leben: 3 Tipps für eine aktive Gestaltung der Zukunft

Be yourself, no matter what they say

Selbstbestimmt leben. Ist das überhaupt möglich? Und wenn ja, wie es gelingt, die Mauern in unserem Kopf einzureißen und die notwendigen Veränderungen aktiv zu gestalten?

Es gibt Sätze, die der Tod unserer Träume sind: „Ich sollte mal wieder…“, „Man müsste eigentlich Mal…“, oder auch „Ich wünschte, ich könnte…“ Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Es bricht mir regelmäßig das Herz, wenn Menschen Ihre Ziele nicht erreichen, Ihre Vorhaben nicht umsetzen und Ihre Träume nicht leben, weil sie sich selber dabei im Weg stehen.

Das Tragische daran: Es liegt niemals daran, dass wir es nicht könnten. Vielmehr trauen wir uns nicht, weil wir Angst vor dem Unbekannten haben, und es nicht wagen, die Mauern in unserem Kopf zu überwinden. Lieber arrangieren wir uns mit dem ungeliebten Status quo, anstatt den Schritt ins Unbekannte zu wagen.Aus Angst vor dem Neuen reden wir uns das Alte schön, passen uns an und flüchten uns in Ausreden. Doch die Ängste, denen wir uns nicht stellen, werden zu Mauern in unserem Kopf. Die Zweifel, denen wir nachgeben, werden zu Zäunen, die diese Mauern verstärken und immer weniger überwindbar machen.

Selbstbestimmt Leben – Auf welche Stimme hören Sie?

Möglicherweise kennen Sie das auch. In Ihrem jetzigen Job sind Sie zwar nicht unzufrieden, aber eben auch nicht richtig glücklich. Die Partnerschaft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war, und finanziell könnte es auch etwas besser laufen. Tja, und dann ist da noch dieser eine große Traum, der mit schöner Regelmäßigkeit an die Oberfläche drängt, und danach verlangt, endlich in die Tat umgesetzt zu werden. Mit selbstbestimmt leben hat das wenig zu tun.

Was flüstert Ihnen Ihre innere Stimme in diesem Fall zu? Will sie sich endlich selbständig machen, auswandern, oder einen vollkommen anderen Job annehmen? Hören Sie gut hin, denn es handelt sich hierbei um ihre tiefsten und innersten Bedürfnisse. Doch leider ignorieren wir diese viel zu häufig und hören stattdessen lieber auf die äußeren Stimmen. Und die klingen meisten so: „Selbstbestimmt leben? Das mag bei anderen funktionieren, aber doch nicht bei Dir“, „Das wirst Du in spätesten einem Jahr bereuen“, „Du kannst doch nicht einfach Deinen sicheren Job aufgeben“ oder auch „Meine Freundin hat das auch mal probiert, sie ist grandios gescheitert.

Selbstbestimmt Leben – Überprüfen Sie Ihren inneren Circle

Anstatt das Leben bei den Hörnern zu packen, orientieren wir uns an den Meinungen und Limitationen anderer. Und das macht auf Dauer unzufrieden. Zeit, das zu ändern. Einer der besten Tipps, den ich Ihnen für erfolgreiche Veränderung geben kann, ist sich mit gleich gesinnten Menschen zu umgeben, und sich möglicherweise sogar einen Changebuddy zu suchen, mit dem Sie Ihren Weg gemeinsam gehen.

Aber wie sieht es in Ihrem persönlichen Umfeld aus? Es lohnt sich, hier genau hinzuschauen, denn wir werden in sämtlichen Lebensbereichen so, wie der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meisten Zeit verbringen. Wenn Sie selbstbestimmt leben wollen, ist es daher entscheidend, diesen Inner Circle einer intensiven Analyse zu unterziehen und die Menschen, mit denen Sie die meiste Zeit verbringen, sehr bewusst, ja fast schon radikal auszuwählen. Denn Hand aufs Herz, sind Sie von Leuten umgeben, die Sie so akzeptieren, wie Sie sind, und Sie auf dem Weg zu Ihren Zielen, Träumen und Visionen unterstützen? Wenn dies so ist, können Sie sich sehr glücklich schätzen.

Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch groß, dass Sie dort vor allem folgende Zeitgenossen antreffen werden: Nörgler, Miesepeter und Energievampire. Haare-in-der-Suppe-Sucher, die Ihnen vorschreiben wollen, wie Sie zu leben haben, und Ihnen Kraft, Mut und Energie absaugen, wie es ein ganzer Schwarm hungriger Moskitos nicht besser könnte.

Selbstbestimmt Leben in 3 Schritten

Kennen Sie einen Menschen, der mit einer negativen Haltung positive Ergebnisse erzielt hat? Sehen Sie. Doch wie gehen Sie am besten mit diesen Bremsern um? Ich empfehle Ihnen drei Schritte:

  1. Erlangen Sie Klarheit über Ihre Werte und lassen Sie diese zum Leitfaden Ihres Handelns werden.
  2. Lernen Sie „Nein“ zu sagen und nehmen Sie Ihre inneren Bedürfnisse als Bemessungsgrundlage.
  3. Ziehen Sie klare Grenzen, die von anderen Menschen nicht überschritten werden dürfen.

Mit dieser Methode werden Sie sehr schnell identifizieren, welche Menschen in Ihrem Umfeld zu den Energievampiren und welche zu den Ermutigern, Möglichkeitsdenkern und Unterstützern gehören. Und wenn Sie einmal unsicher sind, dann stellen Sie sich folgende Frage: „Würde diese Person an meinem Grab stehen und weinen?“ Die Spreu wird sich sehr schnell vom Weizen trennen. Und das ist gut so, denn das Leben ist einfach zu kurz, um es mit Miesepetern zu verbringen. Stattdessen sollten Sie sich einen Inner Circle aufbauen, der Sie mit Energie versorgt, Mut macht und Sie bei Ihren Vorhaben unterstützt. Tja, und dann müssen Sie sich nur noch trauen, jeden einzelnen Tag Sie selber zu sein. Und das ist schwer genug.

Trauen Sie sich, Sie selber zu sein

Wie häufig tragen Sie eine mehr oder weniger bequeme Maske, spielen eine Rolle oder orientieren sich an den Erwartungen anderer? Je mehr Sie versuchen es allen anderen recht zu machen, desto mehr entfernen Sie sich von Ihrem inneren Kern. Es kann ungeahnte Kräfte freisetzen, wenn Sie sich trauen, Sie selbst zu sein.

Die echte Persönlichkeit mit jeder Faser des Körpers zu leben und sich bei allen Entscheidungen des Alltags von den eigenen Werten leiten zu lassen. Sobald Sie diese Entscheidung getroffen haben, erfahren Sie plötzlich die faszinierende Magie ein selbstbestimmtes Leben mit sich bringt. Ihre berufliche Karriere wird erfüllter, Ihr privater Alltag zufriedener, und Sie bekommen auf einmal Familie und Job unter einen Hut, ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben. Fangen Sie also an, Ihre Träume zu leben.

Am besten sofort. Lieber unperfekt gestartet, als perfekt gezögert. Trennen Sie sich von den Energievampiren in Ihrem Umfeld und umgeben Sie sich mit Möglichkeitsdenkern. Und den allerwichtigsten Rat könnte ich niemals so gut formulieren, wie es Sting in seinem Hit „Englishman in New York“ getan hat: „Be yourself, no matter what they say!“ Wenn Sie selbstbestimmt leben wollen, dann ist dem nichts hinzuzufügen.

GEWOHNHEITEN ÄNDERN MIT DIESEN 5 TIPPS

Schlechte Gewohnheiten ändern

Jeder von uns hat negative Angewohnheiten. Wir ernähren uns nicht optimal, treiben nicht so viel Sport, wie wir gerne würden, und auch im Job gibt es Gewohnheiten, die uns daran hindern, unsere Karriere weiter voranzutreiben. Die meisten dieser Gewohnheiten wirken dabei unbewusst als eine Art Automatismus, der zuverlässig seinen Dienst tut. Zeit dies unter die Lupe zu nehmen und diese Gewohnheiten zu ändern. Dabei möchte ich mich auf 5 Klassiker konzentrieren.

Gewohnheit ändern: Klassiker #1 – Perfekt sein ​wollen

Neigst du dazu, in eine Perfektionsfalle zu treten? Hast du den Anspruch, perfekt zu sein? Wieso hast du diesen Anspruch? Willst du bestimmte Erwartungen von anderen erfüllen?

Es gibt keinen Zustand der Perfektion. Wenn du etwas umsetzen möchtest, musst du anfangen zu handeln. Keine perfekte Vorbereitung bedeutet nicht, dass der Outcome nicht stimmt. Dadurch verlängert sich nur der Prozess und du schiebst das Durchstarten immer weiter weg. Wenn du anfängst, zu handeln, treten möglicherweise Probleme auf. Diese wären aber wahrscheinlich aufgetreten, egal wie perfekt die Vorbereitung auch war. Auf dem Weg zum Ziel entwickelst du dich weiter und lernst während dem Prozess dazu. Dadurch kommst du zu einem guten Ergebnis, auch wenn deine Vorbereitung nicht perfekt war.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #2 – Hart, aber nicht smart arbeiten

Durchhaltevermögen, Konsistent sein und zu deinem Wort stehen. All das steht für hart arbeiten. Durch hartes Arbeiten erreichst du deine Ziele und wirst im besten Fall erfolgreich.

ABER

Mache es dir nicht schwieriger als notwendig. Standardisiere und automatisiere deine Prozesse, setze Software ein oder nutze virtuelle Assistenten. Passe deine Gewohnheiten an. Es gibt viele Möglichkeiten, dein Leben durch smarte Apps, Technologien und Softwares einfacher, effektiver und produktiver zu machen. Dadurch sparst du in den einzelnen Prozessen Zeit, welche du anderweitig nutzen kannst.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #3 – Fokus auf Mangel ​

Jeder kennt es. Wir glauben, etwas zu brauchen, was wir momentan nicht besitzen. Wir sind so darauf fokussiert, was uns vermeintlich fehlt, statt uns dessen bewusst zu machen, was wir eigentlich haben. Ich spreche hier bewusst von Wir. Denn jeder hat diese Gedanken, aber wir können verändern, wie oft und wie stark diese Gedanken uns beeinflussen. Dieser Mindset Shift kann sehr viel bewegen. Es fängt mit den kleinen Dingen an. Sei zufrieden, mit dem, was du hast, und mache dir bewusst, wie „privilegiert“ unsere grundlegende Lebenssituation eigentlich ist. Auf einmal werden vermeintliche Probleme kleiner und unsere eigene Lebensqualität steigt. Hast du diese selbstzerstörende Gewohnheiten abgelegt, bleibt nur noch eine übrig.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #4 – Zu wenig Pausen

Lange und hart arbeiten, denn wir wissen: Nur so wird man erfolgreich. Du musst dich um dein Business kümmern, neue Kunden gewinnen, Umsatz machen und Ideen generieren. STOPP.

Pause machen.

Immer, wenn wir eine Pause machen, erholt sich unser Körper. In diesem Moment kann auch das Gehirn das geschehene Verarbeiten. Dies führt dann jedoch dazu, dass neue Ideen entstehen. Du distanzierst dich ein wenig vom Alltag und bekommst dadurch neue Eindrücke. Das bereits verarbeitete und die neuen Eindrücke tragen dazu bei, dass es dein Gehirn anregt, wieder kreativ zu werden. Dazu kommt, dass sich deine Energiereserven wieder füllen. Überraschung: Zurück auf der Arbeit bist du dadurch produktiver und effektiver als zuvor.

Je mehr bewusste Pausen du dir nimmst, desto erfolgreicher wirst du mit deinem Business auf lange Sicht sein.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #5 – Vergleiche

Bin ich genauso gut wie XY? Wieso sind die Kennzahlen von Unternehmen XY so viel besser? Was soll ich noch verändern können? Bekommt auch sonst kein anderes Unternehmen hin.

Sich mit anderen Unternehmen und Selbstständigen zu vergleichen, ist prinzipiell (z.B. in Bezug auf Marketing-Strategien) nicht unumgänglich. Auch hier gibt es ein Aber. Ist das Unternehmen auf dem gleichen Level wie das eigene? Hat das andere Business mehr oder weniger Erfahrungen? Wenn ja, dann ist dies der falsche Maßstab. Sind eure Unternehmen und ihr als Personen auf dem gleichen Level an Erfahrung? Das wäre dann wohl ein passenderer Vergleich, jedoch solltest du nur einen Vergleich mit dir selbst ziehen.

Gibst DU dein Bestes? Ist das deine beste Version, die du sein kannst? Holst du aus deinem Business alles raus, was es bieten kann?

Das sind die Fragen, die du dir eigentlich stellen solltest. Denn nur so weißt du, dass du dein Bestes gegeben hast.

Diese Gewohnheiten abzutrainieren, erfordert ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen, aber garantiert dir ein zufriedeneres Leben. Auch der Mindset Shift hilft dir, kreativ zu werden, neue Ideen zu sammeln und schlichtweg etwas aus deinem Leben zu machen.

Diese selbstzerstörenden Gewohnheiten erklärt Ilja dir in dieser Youtube-Folge noch einmal. Wenn du eine Frage zu diesem Beitrag oder dem Video hast, hinterlasse gerne ein Kommentar. Wir freuen uns auf deinen Input.

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