Umsetzungskompetenz entwickeln: Endlich ins Handeln kommen

Warum scheitern eigentlich so viele Veränderungen? Der Grund ist so einfach wie tragisch: Es ist die mangelnde oder komplett fehlende Umsetzungskompetenz. Denn viele Menschen sind zwar Planungsriesen, dafür aber Umsetzungszwerge. In diesem Artikel wollen wir uns daher dem Thema Umsetzung widmen. Mein Ziel dabei ist es, Ihnen Lust aufs Umsetzen, aufs Machen, aufs Handeln und auf Tun zu machen, damit Sie den Erfolg erreichen können, den Sie verdienen. Klingt das gut? Dann lassen Sie uns am besten direkt loslegen.
 

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

In meinem allerersten eigenen Büro hatte mein Vorgänger ein großes Poster aufgehängt, auf dem ein einziger Satz zu lesen war: „Erfolg hat drei Buchstaben: T – U – N“. Anfänglich hatte ich diesen Worten nicht viel Bedeutung beigemessen, aber im Laufe der Zeit begriff ich immer mehr, wie viel Wahrheit doch darin steckte und machte den Satz zu meiner ganz persönlichen Lebensphilosophie.
 
Denn während meiner Karriere – erst als Geschäftsführer im Handel und heute als Keynote Speaker in der Change Leaders Academy – lernte ich die unterschiedlichsten Menschen kennen, die mit den besten Voraussetzungen ausgestattet waren. Sie waren klug, motiviert und hatten oftmals auch ein klares Ziel vor Augen. Doch irgendwie gelang es ihnen nicht, den Schritt von der Planung zur Umsetzung zu machen. Obwohl Sie bereits unendlich viel Zeit mit der einer intensiven Vorbereitung und umfangreichen Recherche verbracht hatten, überkam Sie regelmäßig kurz vor dem Start der geplanten Umsetzung das Gefühl, doch noch nicht ausreichend geplant zu haben, noch nicht gut genug vorbereitet zu sein und noch mehr recherchieren zu müssen.
 

Aufschieberitis als Grund, nicht in die Umsetzung zu kommen

Kennen Sie nicht auch solche Menschen aus ihrem Umfeld, die voller Motivation und mit umfangreichen Fähigkeiten am Startblock stehen und dann doch nicht loslaufen, weil Sie sich nicht gut genug vorbereitet fühlen? Die Weltmeister der Planung sind, aber was die Umsetzung angeht, maximal in der Kreisklasse spielen? Die Begründungen sind immer die gleichen. Sie warten auf eine bessere Gelegenheit, auf einen besonderen Anlass oder müssen sich noch eine weitere Fähigkeit aneignen. Man spricht in diesen Fällen auch von Prokrastination oder von der sogenannten Aufschieberitis. Der erste Schritt wird dabei so lange verschoben, bis er schließlich gar nicht mehr gegangen wird. Denn das große Problem beim Warten auf den einen besonderen Moment ist, dass es ihn nicht gibt.
 
Was immer Sie auch vorhaben, Sie können davon ausgehen, dass Sie nie ausreichend vorbereitet sind und dass Sie immer mit irgendwelchen unvorhergesehenen Herausforderungen konfrontiert sein werden. Oder wie der beste Golfer aller Zeiten – Tiger Woods – es einmal ausdrückte: „Die Gelegenheit, einen entscheidenden Schlag unter perfekten Bedingungen durchführen zu können, kommt so gut wie nie vor“. Wichtig ist, dass Sie den Mut haben, zu handeln und Fehler zu machen. Denn wenn Sie Probleme als Weckruf für Ihre Kreativität betrachten, dann werden Ihnen  schnell die optimalen Ideen und Lösungen einfallen. Man sagt, dass Wiederholung die Mutter allen Lernens ist. Ich möchte diese Aussage gerne noch dahingehend ergänzen, dass Umsetzen, Handeln und Machen die Väter des Erfolgs sind.
 

Umsetzen – Machen – Handeln – Tun

In diesem Artikel wollen wir uns daher mit einem entscheidenden Faktor erfolgreicher Veränderung beschäftigen: Der Umsetzung. Denn ohne Handeln keine Ergebnisse. Ohne Machen kein Erfolg. Ich möchte Sie gerne inspirieren, ins Handeln zu kommen und Ihre neu gewonnene Umsetzungskompetenz so oft wie möglich praktisch auszuprobieren. Ich möchte Sie dabei unterstützen, zum Umsetzungsweltmeister zu werden und dadurch ihre Lebensqualität zu erhöhen. Und ich möchte Sie dazu anregen, sich die Firmenphilosophie von Southwest Airlines anzueignen, dessen CEO Herb Kelleher den Leitsatz prägte: „We have a strategic plan. It´s called doing things!“.
 
Wenn Sie das Handeln nicht nur als notwendiges Übel zur Umsetzung, sondern als strategische Ausrichtung betrachten, dann sind Sie auf dem besten Weg, ein Macher zu werden. Und  dadurch wird dann der Punkt „Handeln“ nicht nur die Brücke zwischen ihren Ideen und ihrem individuellen Erfolg, sondern auch gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil ihrer Attitüde.
 

Werden Sie zum Umsetzungsweltmeister

Richtig erfolgreiche Menschen sind echte Macher und bei allen langfristigen Visionen und Zielen immer handlungsorientiert. Während andere noch planen, sich vorbereiten und zweifeln, haben sie längst die ersten Schritte getan und sind damit ihrem Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Damit wir uns richtig verstehen, gute Planung und eine solide Vorbereitung sind natürlich extrem wichtig und auch notwendig, allerdings sollten sie auch immer nur genau einen Zweck erfüllen, nämlich die Umsetzung zu erleichtern und einfacher zu gestalten. Legen Sie also Ihren Schwerpunkt ab sofort auf die Phase zwei und fangen Sie an.
 
Machen Sie sich dabei die 24-Stunden-Regel zunutze und kommen Sie Ihrem Ziel noch heute ein gewaltiges Stück näher. Denn wenn Sie den ersten Schritt nicht innerhalb dieser Zeitspanne gehen, ist die Wahrscheinlichkeit riesengroß, dass Sie es auch danach nicht mehr tun werden und ihn immer wieder verschieben, bis Sie schlussendlich am Sankt Nimmerleinstag angelangt sind. Lassen Sie also Ihr Ziel so intensiv wie möglich vor Ihrem geistigen Auge erscheinen und dann gehen Sie den ersten Schritt. Ein paar Ideen gefällig? Here we go:
 

Umsetzungskompetenz entwickeln: Eine (unvollständige) Ideenliste

  • Setzen Sie eine langgehegte Idee noch HEUTE um
  • Schreiben Sie Ihren Businessplan für die neue Firma neu HEUTE (zum Beispiel, anstatt abends auf der Couch vor dem Fernseher zu hocken)
  • Erstellen Sie sich Ihren persönlichen Plan auf dem Weg zu finanzieller Freiheit und beginnen Sie HEUTE mit dem Investieren und Sparen, selbst wenn es sich dabei nur um ein paar Euro handelt
  • Setzen Sie Ihr Wissen zum Thema Ernährung um, und kochen Sie sich HEUTE ABEND ein gesundes und wohlschmeckendes Essen
  • Hören Sie auf, Ausreden zu suchen und gehen Sie HEUTE ins Fitnessstudio, in den Wald oder aufs Laufband und fangen an, zu trainieren
  • Machen Sie HEUTE den Anruf, den Sie schon so lange vor sich herschieben
  • Reden Sie HEUTE mit dem Menschen, dem Sie schon so lange etwas sagen wollten
  • Beginnen Sie HEUTE voller Motivation und Spaß den Rest Ihres Lebens
 
Oft werde ich gefragt, wann der perfekte Zeitpunkt sei, die Phase 1 (Planung, Vorbereitung und Recherche) durch Phase 2 (Umsetzung und Handeln) zu ersetzen. Das große Geheimnis ist hierbei, dass es kein Geheimnis gibt. Genauso wenig wie den perfekten Zeitpunkt. Denn es wird immer Dinge geben, die Sie nicht bedacht haben. Es werden Probleme auftauchen, auf die Sie nicht vorbereitet sind. Und es wird viele Fähigkeiten geben, die Sie noch lernen müssen. Entscheidend ist ausschließlich, dass Sie anfangen und ins Handeln kommen.
 
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In die Umsetzung kommen: Schritt für Schritt Richtung Ziel

Ich werde nie vergessen, wie ich am sechsten Geburtstag meiner Tochter mit über zehn Kindern eine Schatzsuche auf einem Bauernhof bei uns um die Ecke durchgeführt habe. Ich hatte eine große Kiste mit vielen Schätzen und vor allem Süßigkeiten unter einer Bank vor einem alten Schuppen versteckt und dann eine schön zerknitterte Schatzkarte erstellt, auf der die Kinder ablesen konnten, welchen Weg sie gehen mussten, um aus unserem Partyraum im Hauptgebäude zum Ziel zu gelangen. Da es schon dunkel war, habe ich jedes Kind mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet, sodass die Gruppe den auf der Schatzkarte eingezeichneten Weg leichter finden konnte. 
 
Aber trotz der hellen Taschenlampen hatten die Kinder Angst, sich auf den Weg zu machen. Denn der Strahl des Lichts leuchtete nicht weiter als fünf Meter, und dahinter war es so richtig dunkel und unheimlich. Also griff ich zu einem kleinen Trick und erklärte den kleinen Steppkes, dass wir immer nur so weit laufen würden, wie der Strahl der Taschenlampe leuchtete. Dort blieben wir dann stehen, konnten das Licht neu ausrichten und wieder ein Stück weiter sehen. Mit dieser Taktik schafften wir es, den ganzen dunklen Weg bis zur Schatzkiste zurückzulegen. Dort angekommen war die Freude natürlich riesengroß, und die Kinder machten sich wie echte Piraten über die erbeuteten Schätze her.
 
Wichtig ist, dass Sie loslaufen und ins Handeln kommen. Ein Schiff, das im Hafen vor Anker liegt, wird niemals seine wahre Bestimmung leben können. Und auch ein Flugzeug wurde dazu entworfen, in der Luft zu fliegen, und nicht auf dem Boden zu parken. Natürlich ist jeder Weg auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden, und Sie wissen am Anfang auch nicht genau, was Sie im Laufe der Zeit an Herausforderungen meistern müssen. Aber wenn Sie immer nur so weit laufen, wie das Licht der Taschenlampe leuchtet, dann sehen Sie jederzeit, wohin Sie treten und welche Hindernisse auf dem Weg auf Sie warten.
 
Es macht überhaupt keinen Sinn, sich bereits im Vorhinein Sorgen zu machen, was alles passieren kann, wenn Sie ins Handeln kommen. Aber zwei Dinge sind so sicher wie die Sonne, die jeden Morgen im Osten aufs Neue aufgeht: Sie werden auf ihrem Weg mit Schwierigkeiten, Problemen und Herausforderungen konfrontiert werden. Und Sie werden eine Lösung finden, wenn es soweit ist. Vertrauen Sie mir und vor allem sich selbst.
 

Ins Handeln kommen: Keine Angst vor dem ersten Schritt

Wenn ich in meinen Vorträgen, Seminaren und Business Coachings die Menschen dazu animiere, ins Handeln zu kommen und sich auf den Weg zu machen, höre ich regelmäßig einen bestimmten Einwand: „Das ist ja alles schön und gut, Ilja, aber ich habe ein wenig Angst, was mich alles auf dem Weg erwarten könnte. Kannst Du mir denn eine Garantie geben, dass ich am Ende auch wirklich erfolgreich sein werde?“ Natürlich kann ich dieses Versprechen nicht geben. Dafür kann ich Ihnen aber etwas anderes garantieren: Wenn Sie Ihre Träume leben, Ihre Visionen verwirklichen und Ihre Ziele erreichen wollen, dann müssen Sie den ersten Schritt tun.
 
Ich kann Ihnen auch eine weitere Sache versichern, es ist vollkommen normal, wenn Ihnen ein wenig mulmig zumute ist, wenn Sie an eine geplante Veränderung denken. Dies ist ganz normal und hängt damit zusammen, dass alles Neue immer außerhalb ihrer jetzigen Komfortzone liegt. Wichtig ist nur, dass Sie sich nicht zu sehr davon lähmen lassen, sondern ihre ängstlichen Gefühle in Motivation und Antrieb transformieren.
 
In der Fantasy Saga A Song of Ice and Fire von George Martin lernt Arya Stark, eine der Hauptfiguren, als junges Mädchen von ihrem Mentor während ihrer Ausbildung zur Schwertkämpferin eine Lektion, die sie ihr gesamtes weiteres Leben begleiten und beeinflussen sollte: Fear cuts deeper than swords. Furcht hinterlässt tiefere Wunden als ein Schwert.
 
Diese Tatsache hatte während meiner Kindheit auch meine Mutter begriffen, als sie an unserem Haus ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht vor dem bissigen Hund“ anbrachte. Die Leute, die uns besuchten, waren immer ganz erstaunt, denn unser Beagle-Mischling war wohl so ziemlich das harmloseste Tier welches man sich vorstellen konnte. So ein kleiner Hund würde doch wohl niemals einen Einbrecher abhalten. Aber meine Mutter erwiderte auf diesen Einwand immer das Gleiche: Der Hund nicht, aber das Schild sehr wohl. Fear cuts deeper than swords.
 

Umarmen Sie die Unsicherheit: Dann klappt’s auch mit der Umsetzung

Nichts ist so sicher wie die Tatsache, dass Veränderung immer unsicher ist. Sie begegnet ihnen überall und jeder Mensch hat Angst davor. Der eine mehr und der andere weniger. Und gute Ergebnisse, das Erreichen von Zielen und das Leben ihrer Träume erfordert nun mal Veränderung. Begreifen Sie die damit einhergehenden Gefühle also als einmalige Chance zu wachsen, und umarmen Sie jede sich bietende Gelegenheit.
 

Machen Sie sich einfach bewusst, dass Sie ohnehin nicht jeden Umstand und schon gar nicht Ihre Mitmenschen kontrollieren können. Was Sie aber sehr wohl beeinflussen und damit auch kontrollieren können, ist ihr Mindset. Sie können also voller Selbstvertrauen in sich und ihre Fähigkeiten den ersten Schritt machen und sich auf alles freuen, was danach kommt. Rahmen Sie sich den folgenden Satz am besten ein und hängen Sie ihn irgendwo auf, wo Sie ihn jederzeit sehen können, denn er fasst die Ideen dieses Artikels über Umsetzung, Handeln und Machen auf eine wunderbare Art und Weise zusammen:

Sie müssen nicht großartig sein, um anfangen zu können. Aber Sie müssen anfangen, um großartig werden zu können.

Warum Umsetzung so häufig scheitert

Die meisten Menschen scheitern beim Erreichen ihrer Ziele vor allem daran, dass Sie von vorneherein davon ausgehen, zu scheitern oder nicht gut genug zu sein. Lassen Sie das bitte nicht zu und entwickeln Sie ein positives Mindset, das Sie in die Lage versetzt, Ihre persönliche Definition von Erfolg nicht nur zu planen, sondern insbesondere zu erwarten und schlussendlich auch umzusetzen. Trennen Sie sich dabei vor allem von dem Gedanken, sofort perfekt sein zu müssen und denken Sie immer daran, dass sich viele Dinge auf dem Weg von ganz alleine regeln werden. 
 
Was auch immer Sie vorhaben, es ist immer besser, 100-mal etwas auszuprobieren und komplett in den Sand zu setzen, als auf den einen perfekten Versuch zu warten, der wahrscheinlich sowieso nie kommen wird. Warum dies so ist? Ganz einfach, weil Sie dabei handeln und lernen. Und von mal zu mal besser und erfahrener werden.
 
Vor ein paar Jahren war ich im Rahmen einer gemeinsamen Reise mit Berliner Unternehmern in Lappland, wo wir eines Nachmittags die Gelegenheit hatten, mit einem finnischen Rennfahrer in einem Stockcar auf einem zugefrorenen See ein paar Runden zu drehen. Schon beim Zuschauen wurde mir ein wenig mulmig, denn der Wagen reagierte auf dem rutschigen Untergrund ziemlich zufällig und unberechenbar. Doch der bärtige Fahrer gab mir vor meiner Fahrt mit einer Seelenruhe einen Ratschlag mit auf den Weg, der für mich seitdem eine wundervolle Metapher für das Erreichen von Zielen und das Gehen von Wegen geworden ist.
 
Er sagte mir damals folgendes: „Pass jetzt gut auf und bleib so locker wie möglich. Es gibt auf diesem See so viele Unebenheiten, Steine und Hindernisse, die Du nicht sehen kannst, weil Sie vom Schnee verdeckt sind. Du wirst Sie erst bemerken, wenn es soweit ist. Dann wird der Wagen ausscheren und du musst sofort reagieren. Du wirst in dem Moment auf jeden Fall unvorbereitet sein und musst darauf vertrauen, dass du die Situation auf jeden Fall lösen wirst. Konzentrier dich daher nur darauf, was du erreichen willst und wo du hinfahren willst.  Leg den Fokus auf das Ziel und nicht darauf, wovor du Angst hast. Und nun fahr endlich los und hab´ den Spaß deines Lebens!“
 

Umsetzungskompetenz entwickeln mit der 10.000 Stunden Regel

Ich möchte Ihnen hierzu eine Faustregel mit auf den Weg geben. Halten Sie sich genauso lange in der ersten Phase auf, bis Sie so gut vorbereitet sind, dass Sie sich sicher fühlen. Planen Sie hierfür ungefähr 20 % Ihrer Zeit ein. Und die restlichen 80 % nutzen Sie dann für die konkrete Umsetzung in Phase zwei. Dort werden Sie dann schnell feststellen, was nicht so funktioniert, wie Sie es theoretisch geplant hatten. Diese Dinge tun Sie dann nicht mehr, sondern ersetzen Sie durch alternative Handlungen. Und Sie werden ebenso schnell feststellen, was besonders gut funktioniert. Dies tun Sie dann möglichst oft und viel. Langfristig sind nämlich Disziplin, Fleiß und Umsetzungskompetenz wesentlich wichtiger als Talent oder andere Rahmenbedingungen.
  
Diese Erkenntnis ist mittlerweile sogar wissenschaftlich mehrfach untersucht und bestätigt worden. So hat der schwedische Wissenschaftler und Psychologe K. Anders Ericsson in seinem bahnbrechenden Artikel The Making of an Expert die These aufgestellt, dass auf lange Sicht nicht das Talent, sondern harte Arbeit und regelmäßiges Training über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Er untersuchte dafür die Spitzenleistungen der Elite auf den unterschiedlichsten Gebieten des Sports, der Kunst, der Wissenschaft und der Musik. Dabei stellte er fest, dass es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Intelligenzquotienten, dem Talent und der späteren Leistung eines Experten gab.
  
Um genetische und körperliche Voraussetzungen so gut es geht auszuschließen, untersuchte Ericsson u.a. die Geschichte des ungarischen Lehrer-Ehepaars Polgár, das sich Ende der 1970er Jahre aufmachte, ihre 3 Töchter seit frühesten Kindheitstagen systematisch im strategischen Spiel des Schach auszubilden und zu trainieren. Sie wollten damit beweisen, dass es möglich war, auch als Mädchen und trotz nicht optimaler Voraussetzungen in die Weltspitze vordringen zu können.
 

Die drei Phasen einer ausgeprägten Umsetzungskompetenz

Das Ergebnis sprach für sich. Im Jahr 2000 waren alle drei Töchter bereits unter den zehn besten weiblichen Spielerinnen der Welt und die kleinste Tochter, Judith, hatte es mit fünfzehn Jahren geschafft, den berühmten Bobby Fischer als jüngste Großmeisterin aller Zeiten abzulösen. Zeitgleich untersuchte Ericsson die Kindheit von über 120 Elite Performern, die auf internationaler Ebene Preise, Auszeichnungen und Wettbewerbe gewonnen hatten und kombinierte die Ergebnisse mit den Untersuchungen von über 100 führenden Wissenschaftlern, welche den Weg zum Experten auf Gebieten wie Chirurgie, Schauspielerei, Schach, Schreiben, Programmieren, Ballett, Musik, Fliegerei und vielen anderen untersucht haben. Dabei kamen Gemeinsamkeiten zum Vorschein, die sämtliche Top-Performer gemeinsam hatten:
 
1.     Regelmäßiges, strategisches und fokussiertes Training
2.     Überdurchschnittliches Coaching, Feedback und Mentoring
3.     Ein signifikant hoher Einsatz über einen längeren Zeitraum (typischerweise 10 Jahre oder 10.000 Stunden)
 
Aus diesen drei Punkten folgt eine klare Botschaft für Sie, wenn Sie auf einem bestimmten Gebiet Erfolg haben wollen. Unabhängig von Ihrer jetzigen Ausgangslage ist es für Sie möglich, innerhalb eines absehbaren Zeitpunkts zu einem Top-Performer und Experten zu werden. Das Geheimnis liegt hier zum einen im Handeln und im Trainieren. Denn je häufiger Sie etwas tun, desto erfahrener und besser werden Sie darin. Weiterhin sollten Sie sich einen guten Coach oder Mentor suchen, der Ihnen regelmäßiger und qualitativ hochwertiges Feedback gibt (übrigens steht der Autor für solche Dienstleistungen gerne zur Verfügung). Und dann müssen Sie nur noch über einen langen Zeitraum durchhalten.
 
Unser kleiner Ausflug in die Wissenschaft hat natürlich einen ganz praktischen Bezug. Denn ich möchte Sie mit diesen Erkenntnissen inspirieren und motivieren. Ihre Visionen und Ziele anzugehen und auf Ihrem ganz speziellen Gebiet zur Nummer 1 und zu einem Experten zu werden. Das Gute ist, dass es dabei weder auf ihr Talent noch auf ihre Startvoraussetzungen ankommt. Sie müssen einzig und alleine die Bereitschaft aufbringen, überdurchschnittlichen Einsatz zu zeigen und so schnell wie möglich ins Handeln zu kommen. Der Countdown zu ihrer Eliteperformance läuft. Noch 10.000 Stunden…
 

Nachhaltige Gewohnheiten in 66 Tagen entwickeln

Der Erfolg Ihrer Handlungen und Ihres Trainings hängt langfristig vor allem davon ab, wie gut Sie in der Lage sind, sich kraftvolle Gewohnheiten anzueignen, die Sie jeden Tag ein Stückchen näher an Ihre Ziele und Träume bringen. Der Grund ist einfach: Eine starke Motivation lässt Sie loslaufen, aber Gewohnheiten führen Sie zum Ziel. Je tiefer diese in ihrem Unterbewusstsein verankert sind, desto stärker wirken sie und desto schwieriger sind sie zu verändern. Wenn Sie schon einmal versucht haben, Ihre Ernährung umzustellen, das Rauchen aufzugeben oder regelmäßig morgens direkt nach dem Aufstehen joggen zu gehen, dann wissen Sie, wovon ich spreche. Solange Sie sich bewusst an ihr Vorhaben halten, fällt es Ihnen leicht, das neue Verhalten zu zeigen. Aber mit der Zeit übernimmt dann ihr Unterbewusstsein wieder das Ruder, steuert ihre Handlungen automatisiert und Sie tun wieder das, was Sie gelernt und schon immer getan haben.
 
Der aktuelle Stand der Wissenschaft besagt, dass es im Schnitt 66 Tage regelmäßigen und bewussten Anwendens bedarf, bevor aus einem Verhalten eine Gewohnheit geworden ist.  Diese 66-Tage-Regel ist eine gute Faustregel, wenn Sie sich gute und zielführende Gewohnheiten aneignen wollen. So wie Sie täglich ihre Zähne putzen, unter die Dusche steigen und ihren Körper mit (hoffentlich) gesunder Nahrung füttern, so müssen Sie auch ihre Motivation, ihren Erfolg und ihre Attitude regelmäßig pflegen, füttern und ausbauen.
 
Ich möchte Sie daher zum Abschluss dieses Artikels gerne anregen, die verschiedenen Impulse für 66 Tage auszuprobieren. Sie haben dabei nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Wenn Sie damit nicht die von Ihnen gewünschten Ergebnisse erzielen, dann hören Sie einfach wieder damit auf und kehren zu ihren alten und gewohnten Verhaltensweisen zurück. Viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Sie mit riesigen Schritten ihren Zielen näher kommen und ihre Lebensqualität drastisch erhöhen werden. Und wenn Sie erst einmal 10.000 Stunden regelmäßigen Trainings absolviert haben, dann warten Spitzenleistungen und ein Platz unter den Besten Ihres Fachgebietes auf Sie.
 
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Entwickeln Ihrer ausgeprägten Umsetzungskompetenz und viel Freude beim Ernten der süßen Früchte des Erfolges.  Lassen Sie sich fortan bei jedem neuen Vorhaben nicht von Zweifeln oder Ängsten aufhalten, sondern orientieren Sie sich an dem mittlerweile legendären Werbespruch eines großen Sportartikelherstellers: „Just do it!“

Das Gesetz der Anziehung – Esoterischer Unsinn oder Geniales Konzept?

Das Gesetz der Anziehung spaltet die Meinungen wie kein zweites pyschologisches Konzept. Denn während die einen es feiern und als zentrales Lebensmotto auserkoren haben, ist es für andere eher eine esoterische Schnapsidee, die dazu entworfen wurde, um empfänglichen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber wer hat nun recht? In diesem Artikel wollen wir uns genau dieser Frage widmen und das Gesetz der Anziehung einem sorgfältigen Check-Up unterziehen.

The Secret: Richtig manifestieren lernen

Das Leben an sich ist voller Grautöne. Es ist weder gut noch schlecht. Es ist voller Chancen, Möglichkeiten und Gelegenheiten. Es ist aber auch voller Risiken, Misserfolge und Rückschläge. Wie ihr persönliches Leben aussieht, hängt ganz alleine von ihnen ab, je nachdem, wie Sie ihren Fokus ausrichten und worauf Sie bewusst oder unbewusst achten. Dieser Fokus wird im Kopf ausgerichtet und ist ein Spiegel Ihrer Persönlichkeit. Dieses Konzept stammt übrigens nicht von mir, sondern kann bereits im Talmud nachgelesen werden.

Dort finden Sie folgende Formulierung: „Wir sehen die Welt nicht wie sie ist. Wir sehen die Welt wie wir sind!“. Da ist eine Menge dran, nicht wahr? Ihre innere Welt manifestiert sich in der äußeren Welt. Sobald Sie beginnen, dauerhaft positiv bzw. negativ zu denken, werden dementsprechende Ergebnisse auch bald in Ihrem Alltag immer häufiger auftauchen. Dafür müssen Sie sich fokussieren und Ihre Gedanken und mentalen Energien in die richtigen Bahnen lenken, damit sich ein Prozess in Gang setzen kann, der eine unglaubliche Wirkung hat.

Im folgenden muss ich allerdings ein wenig aufpassen, dass ich die richtigen Worte verwende. Denn normalerweise löst alleine die Erwähnung von Schlagworten wie „Das Gesetz der Anziehung“ oder „Wünschen beim Universum“ bei mir ziemlich ambivalente Gefühle aus. Denn Bestseller wie The Secret von Rhonda Byrne, Bestellungen beim Universum von Bärbel Mohr oder Bestellen und Bekommen von Esther Hicks haben leider dazu geführt, dass eine ganze Generation von Menschen in gutem Glauben handelnd und ohne es zu wollen, zu Unterlassern wurden. Und damit meine ich diese Zeitgenossen, die so viel denken, manifestieren und wünschen, dass sie dabei leider die wichtigste Komponente vergessen: Das aktive Handeln.

Bestellungen beim Universum: Wünschen alleine reicht leider nicht

Man kann den Fans von The Secret und Co. nicht mal einen großen Vorwurf machen, denn das Versprechen ist groß. Man muss nur seine Wünsche in einer entsprechenden Form an das große Universum schicken und dann darauf vertrauen, dass man das gewünschte Ergebnis auf irgendeine Art und Weise geliefert bekommt. Manche wünschen sich einen Parkplatz, andere einen neuen Job oder Lebenspartner und wiederum andere möglichst viele Kunden für ihr Unternehmen. Und kommt das Ergebnis nicht, dann „sollte es eben nicht sein“, oder „das Universum hat eben andere Pläne mit einem“.

Eine sehr bequeme und vor allem elegante Ausrede, nur um nicht die Verantwortung für seinen eigenen Erfolg übernehmen zu müssen. Aber im Endeffekt doch wieder eine Ausrede. Denn eines ist offensichtlich: Nur mit Wünschen ist es nicht getan. Man muss für seinen Erfolg auch etwas tun! Wie so oft machen Details den entscheidenden Unterschied. Der Großteil der Profi-Wünscher, Gesetz der Anziehung Fans und Universums-Freunde hat nämlich die entscheidende Passage bei The Secret elegant ausgeblendet: Dass man nach dem Wünschen auch etwas tun muss, damit sich ein Ergebnis zeigt. Deshalb sind alle erfolgreichen Menschen auch so gut wie immer Macher und Anpacker.

 

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Das Gesetz der Anziehung Definition: Wie funktioniert es denn nun?

Dies gesagt, müssen wir an dieser Stelle etwas wichtiges festhalten. Das psychologische Konzept, dass Sie unter Gesetz der Anziehung kennen, ist nicht nur genial, sondern auch ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Erfolg, Bedeutung und Zufriedenheit im Leben Lassen Sie sich von dem leicht esoterischen Touch bitte nicht abschrecken, denn die Ergebnisse, die Sie erzielen können, sind mehr als real. Um das Gesetz der Anziehung umfassend zu erklären, könnte ich jetzt einen langen Ausflug in die spannende Welt der Quantenphysik machen, jedoch ist in diesem Fall gar nicht wichtig, warum es so gut funktioniert, sondern einzig und allein, dass es dass tut. Die Welt ist voller lebender Beweise dafür.

Ist ihnen nicht auch schon mal aufgefallen, dass besonders großzügige Menschen auch von anderen oft etwas geschenkt bekommen? Dass positive Menschen immer irgendwie zur richtigen Zeit eine Lösung finden? Wer viel gibt, bekommt auch viel zurück. Nicht immer aus der gleichen Richtung und auch nicht immer sofort. Aber man bekommt zurück. Meist, wen man gar nicht mehr daran denkt, und dann von einer Person, mit der man nie gerechnet hätte.

Dabei ist vor allem entscheidend, dass man gerne gibt und es nicht nur tut, weil man darauf aus ist, etwas zurückzubekommen. Dies ist ein positiver Nebeneffekt, der sich von ganz alleine einstellt. Aber alleine schon das Geben von Geld, Liebe, Zuneigung oder anderen guten Gefühlen sorgt dafür, dass Energie zu fließen beginnt und es zu einem Kreislauf kommt, der sich im Laufe der Zeit verstärkt. Für alle Macher und Umsetzer ist das Universum daher der beste Freund und Unterstützer, den man sich wünschen und auf dessen Dienste man vertrauen kann.

Das Gesetz der Anziehung in einem Satz zusammengefasst

Wohin Sie Ihren Fokus richten, dahin fließen Ihre Zeit, Ihr Geld und Ihre Energie. Und wohin diese wichtigen Ressourcen fließen, davon bekommen Sie mehr. Das ist in einem einfachen Satz ausgedrückt das Gesetz der Anziehung. Fokussiere Sie sich auf Chancen, Möglichkeiten und Erfolg, dann werden Sie genau das finden. Konzentrieren Sie sich hingegen auf Probleme, Misserfolg und all das, was schief gehen kann dann werden Sie auch davon mehr erhalten. Denn das Universum liefert sehr zuverlässig.

Genau in diesem Mechanismus liegt auch das Geheimnis, warum es so viele Glückspilze gibt, die scheinbar mühelos durchs Leben schweben und, egal was sie auch anfangen, immer erfolgreich sind. Und genau so natürlich die ewigen Pechvögel, die immer nur am kämpfen sind (erkennen Sie oft an ihrer Sprache, denn solche Menschen antworten auf die Frage „Wie geht´s Dir?“ sehr häufig mit „Ach, man kämpft noch!“) und denen das hart verdiente Geld wie Sand durch die Finger zu rinnen scheint. Der Fokus macht den Unterschied.

Denn während die einen überall Chancen und Möglichkeiten sehen, suchen die anderen permanent nach Ausreden, Problemen und eventuellen Risiken. Wie viel Wahrheit in dieser Aussage steckt, habe ich schon sehr früh am Anfang meiner Karriere gelernt, als mir einer meiner Chefs folgenden Satz mit auf meinen Weg gab: „Wer etwas will, der findet Lösungen. Wer etwas nicht will, der sucht nach Gründen!“

Positives Denken: Weg mit der rosaroten Brille

So sehr ich ein Fan davon bin, den Fokus auf die vielen Chancen im Leben auszurichten, so wenig möchte ich in die Richtung „man muss nur positiv denken, und alles wird gut“ Schiene abdriften. Denn mit einer rosaroten Brille auf den Augen ist noch keiner erfolgreich geworden. Das Leben ist eine permanente Abfolge von Höhen und Tiefen, von Erfolgen und Niederlagen und insgesamt der kompletten Klaviatur der Emotionen. Entscheidend ist einzig und alleine, wie man mit den Tiefen umgeht, um das Beste daraus zu machen.

Napoleon Hill, Autor des Weltbestsellers „Denke nach und werde reich“ hat hier einen sehr nachahmenswerten Ansatz. Er formulierte es nämlich wie folgt: „Es gibt keinen noch so großen Nachteil, der sich nicht in einen Vorteil umwandeln ließe!“ Genau so funktioniert das positive Denken. Situationen anzunehmen wie sie sind, nach Möglichkeiten zu suchen, was man daraus lernen kann und welche Chancen sich eventuell bieten.

Wenn ein Ergebnis nicht so ist, wie man es haben wollte, dann muss man etwas ändern. Seinen mentalen Fokus neu ausrichten und abseits der ausgetretenen Pfade denken. Etwas tun, was nicht alle tun. Auf keinen Fall aber abzuwarten und zu hoffen, dass es sich schon irgendwie regeln wird. Stattdessen aktiv zu handeln, um zu neuen Lösungen zu kommen und auf diese Art und Weise vielleicht zu einem noch besseren Ergebnis zu kommen.

Da wo Energie hinfließt, dahin schickt das Universum mehr Energie hin. Erfolg und Misserfolg verselbständigen und multiplizieren sich sehr schnell. Wenn Sie also erst einmal ihren mentalen Fokus auf Erfolg, finanzielle Freiheit, Chancen und Möglichkeiten ausgerichtet haben, dann werden Sie genau davon mehr bekommen. Sie werden neue Kontakte knüpfen, es laufen ihnen Menschen über den Weg, die ihnen phantastische Angebote machen und ihr Leben wird scheinbar wie von selbst reicher, interessanter und bunter werden.

Das Gesetz der Anziehung anwenden: Eine spannende Studie

In einem Experiment wurde in den USA untersucht, ob es tatsächlich so etwas wie eine Erfolgs Mindset gibt. Hierzu wurde eine Gruppe von 100 Leuten ausgewählt und im Vorfeld interviewt. Keiner der Probanden wusste genau, worum es ging, denn Vordergründig wurde ihnen mitgeteilt, dass es sich um eine Studie zum Konsumverhalten handeln würde. Im Verlaufe des Interviews wurden sie jedoch gefragt, ob sie sich eher als erfolgreich oder als nicht erfolgreich einstufen würden. Das Ergebnis war frappierend. Von 100 Leuten bezeichneten sich nur 20 Personen als Erfolgsmenschen, der Rest hatte sich mit dem individuellen Schicksal arrangiert und sich selbst mit „nicht erfolgreich“ identifiziert.

Den einzelnen Probanden wurde nun mitgeteilt, dass man sich zur eigentlichen Studie in einem Büro zwei Blocks weiter treffen wollte, wohin sie zu Fuß gehen mussten. Das eigentliche Experiment fand jedoch schon auf dem Weg zum vermeintlichen Treffpunkt statt. Kurz vor dem Eingang wurde eine 100 Dollar Note gut sichtbar auf dem Bürgersteig platziert und die Reaktionen der Teilnehmer mit einer versteckten Kamera aufgenommen. Und nun geschah etwas Erstaunliches.

Nur knapp 20 Personen gingen mit offenen Augen über die Straße. Man sah ihnen auf dem Bildschirm regelrecht an, wie in dem Moment, in dem sie den Geldschein erblickten, eine Art Alarmleuchte in ihrem Kopf zu blinken begann und die Worte „Gelegenheit“ und „Chance“ vor ihrem geistigen Auge erschienen. Dann bückten sie sich, griffen zu und freuten sich, dass sie um 100 Dollar reicher waren.

Doch was passierte mit dem Rest? Ungefähr 70 Personen gingen schnurstracks an dem Geldschein vorbei, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen. Weitere 10 Personen sahen die 100 Dollar zwar und blieben auch kurz stehen. Doch dann schien eine Art innerer Dialog abzulaufen, der höchstwahrscheinlich ungefähr so klang: „Nein, das kann gar nicht sein, ich habe doch niemals so ein Glück!“ Und dann gingen sie weiter, ohne die sich ihnen bietende Gelegenheit zu ergreifen.

Und nun raten Sie mal, ob die 20 Probanden, welche die 100 Dollar aufgehoben hatten, zur Kategorie der Erfolgreichen gehörten, oder ob sie sich selbst als eher unglücklich bezeichneten? Ganz klar, sie waren die positiven Menschen, die ihre mentalen Strategien so ausgerichtet hatten, dass sie vom Gesetz der Anziehung bzw. dem Universum permanent Geschenke in Form von Gelegenheiten und Möglichkeiten geboten bekamen. Und sie griffen gerne zu.

Wünschen beim Universum: Ein Fazit

Ich hoffe, dass meine Überlegungen zum Gesetz der Anziehung zwei Dinge deutlich gemacht haben. Zum einen, dass Bestellungen beim Universum richtig gut funktionieren. Allerdings nur dann, wenn man dem Manifestieren von Wünschen, Hoffnungen und Zielen auch die entsprechenden Taten folgen lässt. Zu Hause auf dem bequemen Sofa zu sitzen und einen Wunsch nach dem anderen ans Universum rauszuschicken ist leider nicht genug. Wenn Sie hingegen den Fokus auf Chancen mit einer ausgeprägten Umsetzungskompetenz kombinieren, dann kommt ein weiteres universelles Erfolgsgesetz zur Anwendung. „Glück entsteht, wenn harte Arbeit und Fleiss auf die passende Gelegenheit treffen.“

Das Fazit unserer Ausgangsfrage lässt sich also wie folgt beantworten: Wenn Sie es ausschließlich beim Wünschen und Bestellen beim Universum belassen, dann ist das Gesetz der Anziehung ein dubioses esoterisches Konzept, dass Ihnen auf Dauer mehr schaden als nutzen wird. Kombinieren Sie es allerdings mit Positivität, Disziplin und einem starken Fokus auf die Umsetzung, das Machen und das Tun, dann wird das Leben Sie reich beschenken.

Und nun interessiert mich Ihre Meinung. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht und wie nutzen Sie das Gesetz der Anziehung in Ihrem Alltag? Ich freue mich auf Ihren Kommentar…


Selbstbild als Schlüssel für Persönlichkeitsentwicklung

Das Selbstbild. Oftmals stiefmütterlich behandelter Erfolgsfaktor der Persönlichkeitsentwicklung. Dies würde ich gerne ändern. Darf ich Ihnen daher eine kühne Aussage präsentieren? Hier ist sie: Die wichtigste Meinung, die Sie jemals haben werden, ist die über sich selbst. Wenn Sie meinen Artikel zum Change Diamanten gelesen haben, dann wissen Sie ja bereits, wie wichtig Ihre Identität für erfolgreiche Veränderung ist. Der Umgang mit anstehenden Herausforderungen fällt Ihnen umso leichter, je gefestigter Ihre Persönlichkeit ist. Je mehr Sie in sich ruhen und auf gefestigte Glaubenssätze und Werte zurückgreifen, desto einfacher können Sie auf turbulente Entwicklungen im außen reagieren. Genau deshalb ist die persönliche Entwicklung auch so wichtig, denn inneres Wachstum und äußere Ergebnisse gehen immer Hand in Hand.

Aber wenn ich Ihnen jetzt die Frage stellen würde, wer Sie sind, wären Sie dann in der Lage, mir eine umgehende und überzeugende Antwort zu geben? Nein, mir geht es nicht um Titel, Positionen oder eine der vielen Masken, die Sie in den unterschiedlichsten Lebensbereichen mehr oder weniger gerne tragen. Ich bin nur an Ihnen als Persönlichkeit mit all ihren spannenden Facetten interessiert. Warum ich darauf so explizit hinweise?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich viele Menschen hauptsächlich über eine bestimmte Rolle definieren und ihre gesamte Persönlichkeit darauf aufbauen? Sie sind Martinas Ehemann, Prokurist der Firma Kunststoff Meier, Steffis Mutter oder Vorsitzender des Kleingartenvereins Zepernick und gehen mit Haut und Haar in dieser Identität auf. Aber was bleibt, wenn Martina sich scheiden lässt, Kunststoff Meier pleitegeht, Steffi aus dem elterlichen Haus auszieht oder der geliebte Kleingartenverein einen neuen Vorstand wählt? Meistens nicht sehr viel. Manchmal sogar gar nichts. Und das ist tragisch. Denn Ihr Selbstbild ist Fix- und Angelpunkt des gesamten Lebens und damit auch jeder Veränderung.

Die Kraft des Selbstbilds

Welche Rolle eine starkes Selbstbild spielen kann, möchte ich Ihnen anhand einer kleinen Geschichte veranschaulichen. Im US-Bundesstaat Tennessee wuchs in den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein kleiner Junge in sehr einfachen Verhältnissen auf. Er hatte nicht viele Freunde und die Leute mieden ihn, weil er in der falschen Straße im falschen Stadtviertel lebte. Oftmals wurde er als Abschaum oder gar als Schlimmeres beschimpft. Doch tief in diesem kleinen Jungen brannte die Flamme der Leidenschaft und er hatte es sich schon früh in den Kopf gesetzt, es zu etwas Besonderem zu bringen. Er wollte jemand sein und verfolgte diesen Traum mit allem, was er hatte.

Seine Liebe galt der Musik. Er besaß zwar eine alte Gitarre, konnte diese aber nicht stimmen. Trotzdem gab er niemals auf. Vor seinem geistigen Auge sah er sich schon auf einer Bühne stehen, während ihm das Publikum zujubelte. Obwohl er noch gar nicht spielen konnte, war er in seinem Kopf bereits Gitarrist. Der Cousin seines einzigen Freundes war der Musiker Lonzo Green, der dem Jungen aus Mitleid beibrachte, wie man Akkorde greift. Von seinem eigenen Traum angetrieben, übte der Kleine wie ein Besessener und machte schnell Fortschritte.

Er ließ sich von den vielen negativen Programmierungen seines Umfeldes nicht beeindrucken und ergriff die Chance, die sich ihm bot. Und viele Jahre später drückte dieser Junge namens Elvis Presley der ganzen Welt seinen Stempel auf und prägte eine ganze Generation mit seiner Musik und seiner Leidenschaft. Der Rock ’n‘ Roll war geboren. Auch wenn alle Rahmenbedingungen gegen Elvis sprachen, widerstand er der Versuchung, sich als Opfer zu fühlen. Durch seine kraftvolles Selbstbild und seine einmalige Einstellung hatte er sich einfach die passenden Umstände geschaffen.

Die Identität als Dreh- und Angelpunkt von Veränderungen

Diese Geschichte zeigt eines sehr deutlich. Jede Veränderung hat ihren Ursprung in der eigenen Identität. Das Bild, was Sie von sich selbst haben, wird sich über kurz oder lang in der Realität manifestieren. Andersherum können Sie keinen dauerhaften Erfolg haben, wenn Ihre Gedanken und Handlungen nicht mit diesem inneren Bild übereinstimmen. Oder etwas einfacher formuliert: Wenn Sie es nicht sehen können, dann werden Sie es nicht erleben. Und hier kommen die unbewussten Programmierungen ins Spiel, die schon in jungen Jahren Ihre Persönlichkeit beeinflussen und prägen.

Es ist einfach unglaublich schwer, eine optimale Einstellung in Bezug auf Veränderung zu entwickeln, wenn Ihr Selbstbild von limitierenden Programmierungen und Versagerbotschaften dominiert wird. Dies führt dann dazu, dass Sie sich selbst nicht als wertvoll oder gar als Verlierer sehen und die erfolgreichen, die wohlhabenden und die begehrenswerten Menschen immer „die anderen“ sind, die in einer ganz anderen Welt leben.

Ihr Selbstbild wird sich früher oder später in der Realität widerspiegeln. Sehen Sie sich als Gewinner, werden Sie ein Gewinner. Sehen Sie sich als Verlierer, dann werden Sie auf unbewusster Ebene alles dafür tun, damit sich dieses Bild ebenfalls in der Realität manifestiert.

Das Selbstbild prägt die Realität

Heute Morgen habe ich wieder mal eine dieser Geschichten gelesen, in denen von einem Lottogewinner berichtet wurde, der seinen Millionengewinn innerhalb eines Jahres komplett verjubelt hat und nun wieder von Hartz IV leben muss. Warum? Sein Selbstbild war das eines Versagers. Und auch wenn er auf der rationalen Ebene alles dafür gegeben hätte, dazu zu gehören und ein erfolgreicher Mensch zu sein, glich sich die Realität eben seiner Identität an.

Auch viele Spitzensportler verdienen in jungen Jahren mehrere Millionen und leben später am Rande des Existenzminimums, weil Sie falsche Investitionen tätigen oder einfach zu viel ausgeben. Und so mancher Unternehmer baut eine Firma nach der anderen auf, die dann am Ende doch in der Pleite endet.

Aber woran liegt es, dass dem rasanten Aufstieg in diesen Fällen auch ein ebenso dramatischer Absturz folgt? Diese Menschen haben genügend Intelligenz, arbeiten hart und mit mindestens genauso viel Leidenschaft, wie alle anderen auch. Und wenn wir sie fragen würden, ob Sie wirklich erfolgreich und wohlhabend sein wollen, dann würden sie diese Frage aus tiefstem Herzen bejahen. Doch wenn wir genau hinschauen, dann würden wir mit großer Sicherheit einen geringen Selbstwert vorfinden, der sich dann in einer entsprechenden Identität widerspiegelt.

Vor einigen Jahren ging die Geschichte von Vince Young durch die Presse. Er ist Footballprofi in der amerikanischen NFL und hatte in jungen Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Als einer der wenigen schaffte er den Sprung aus dem Slum einer Großstadt ins Rampenlicht des schillernden Sports. Mit Anfang zwanzig war er bereits Multimillionär und ihm wurde eine große Karriere als Quarterback prophezeit.

Doch seine Identität war immer noch die aus den Tagen, als er als kleiner Junge für jede warme Mahlzeit hart kämpfen musste. Sein Selbstwert war so gering, dass er es sich in der Tiefe seines Unterbewusstseins nicht vorstellen konnte, so viel Erfolg und Geld wirklich zu verdienen. Er selbst sah sich immer noch als den armen Schlucker, den Loser und den Versager von früher. Und es dauerte nicht lange, da hatten sich die äußeren Umstände seinem (unbewussten) Bild von sich selbst angepasst. Er verlor alles, was er besaß, ging durch eine schwere Krise und sitzt heute auf einem riesigen Schuldenberg.

Wie sieht Ihr Selbstbild aus?

Kommen wir nun zur Frage, auf die Sie wahrscheinlich schon warten. Wie sieht es mit Ihrem Selbstbild aus? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es einer Menge Mut bedarf, die eigene Meinung über sich selbst kritisch zu überprüfen. Es ist das Leichteste überhaupt, dies bei anderen zu tun. Aber es ist das Härteste der Welt, den ehrlichen Blick in den Spiegel zu wagen. Doch ohne geht es einfach nicht. Was auch immer Sie sich vornehmen und was Sie auch erreichen wollen, alles beginnt mit der Vision, die Sie von sich selbst haben.

Schon Muhammad Ali wusste um die Kraft des Selbstbilds. Von ihm stammt die Aussage: „Ich bin der Größte. Und ich habe das schon gesagt, bevor ich wusste, dass ich es war.“ Die Realität passt sich der Identität an. Bei Ali war seine starke Persönlichkeit so stark ausgeprägt, dass es eines Tages zu folgender Begebenheit kam, als er in einem Flugzeug von New York nach San Francisco fliegen wollte. Die Stewardess kam auf ihn zu und sagte freundlich: „Herr Ali, würden Sie zum Start bitte den Sicherheitsgurt anlegen.“ Die Antwort des Box-Champs kam prompt: „Nein. Superman braucht keinen Sicherheitsgurt.“ Doch die Stewardess war schlagfertig und antwortete: „Das mag schon sein. Aber Superman braucht auch kein Flugzeug.“

Auch Torwart-Titan Oliver Kahn nutzte das Prinzip eines kraftvollen Selbstbilds, als er in den Anfangsjahren seiner Karriere beschloss, das Mittelmaß hinter sich zu lassen und stattdessen ein Ausnahmesportler zu sein. Er war sich zwar bewusst, dass er noch einen weiten Weg vor sich hatte und noch viel lernen musste, aber in seinem Kopf hatte sich ein Bild eingebrannt.

Obwohl er sich als junger Mann beim Karlsruher SC gerade erst seine ersten Sporen verdiente, sah er sich vor seinem geistigen Auge schon als besten Torwart der Welt. Und dieses Selbstbild manifestierte sich dann Jahre später fast schon automatisch in der Realität und sorgte dafür, dass Oliver Kahn in der gesamten Welt ein Vorbild wurde für Willenskraft und die Fähigkeit, niemals aufzugeben.

Selbstbild als wichtigster Faktor der Persönlichkeitsentwicklung

Doch zurück zur Frage, wer Sie sind. Und wer Sie sein wollen. Während Sie diese Worte lesen, haben Sie bereits ein Selbstbild, das in großem Maße Ihre Einstellung und damit Ihre Ergebnisse im Leben beeinflusst. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Sie eine Identität haben, sondern ob Sie diese bewusst gewählt haben. Die Alternative wäre nämlich, dass sie eher zufällig entstanden ist. Wenn das Selbstbild so eine wichtige Rolle bei Veränderungsprozessen spielt, dann lohnt es sich, dieses bewusst und mit Blick auf die Zukunft festzulegen. Denken Sie immer dran: Sie müssen zuerst jemand sein, um etwas tun und danach etwas haben zu können.

Das Schöne an dieser Entscheidung ist, dass Sie keinerlei Beschränkungen oder gar Limitierungen unterliegen. Fragen Sie sich einfach: „Wer bin ich jetzt und wer will ich in zwei Jahren sein?“ Ich weiß, dass es hierfür oft einer Menge Mut bedarf. Denn unserem Umfeld, den Kollegen und der Welt da draußen können wir etwas vormachen.

Es ist leicht, in eine Rolle zu schlüpfen, auch wenn sie uns nicht so wirklich gefällt. Aber den Typen, der uns jeden Morgen im Spiegel anblickt, den können wir auf Dauer nicht belügen. Weil er uns in schöner Regelmäßigkeit daran erinnert, was wichtig ist und was wirklich zählt. Geben Sie sich also hemmungslos Ihren mutigen Träumen hin und lassen Sie Ihre Vision für sich arbeiten. Dann formulieren Sie, wer Sie sind und wer Sie sein wollen. Ein erfolgreicher Unternehmer, eine liebende Ehefrau, ein berühmter , eine respektierte Führungskraft oder auch ein inspirierender Musiker. Alles ist möglich.

Welches Selbstbild wählen Sie?

„Aber Ilja“, werden Sie jetzt möglicherweise einwenden, „bei mir ist das anders. Ich bin doch nur ein kleiner Angestellter, der Frau und Kinder hat und seine Rechnungen zahlen muss. Ich kann doch auf keinen Fall ein Komponist von Opern oder ein Besitzer eines veganen Restaurants sein.“ Hierauf möchte ich Ihnen nur eines antworten: Sie ahnen ja gar nicht, welches Potenzial in Ihnen schlummert und nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert zu werden. Und Sie können wirklich alles im Leben sein und erreichen.

Sobald Sie bereit sind, die Überzeugung aufzugeben, dass Sie es nicht können. Und dieser Satz ist es wirklich wert, dass Sie ihn ein zweites Mal lesen. Wir greifen ihn noch einmal auf, wenn wir zu den vier W‘s der Veränderung kommen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihr Selbstbild nicht nur verbal formulieren, sondern es sich auch so lebendig und real wie möglich vor Ihrem geistigen Auge vorstellen. Denn auf diese Weise kommt Ihr Gehirn wieder ins Spiel. Für Ihr Gehirn macht es nämlich keinen Unterschied, ob Sie sich etwas nur vorstellen oder ob es tatsächlich passiert. Doch wenn Sie es nicht sehen können, werden Sie es nicht erleben.

Der Gran Torino Effekt der Persönlichkeitsentwicklung

Ja, ich weiß, was Sie jetzt denken: „Ach komm schon, Ilja, das ist doch ein alter Hut und eher eine Metapher ohne großen praktischen Wert.“ Weit gefehlt, lieber Leserin, lieber Leser. Kennen Sie den Film Gran Torino mit Clint Eastwood? Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich diesen im Kino gesehen habe. Noch lange nach dem Ende war ich von der emotionalen Geschichte um den knurrigen Eigenbrötler Walt Kowalski beeindruckt, der im Laufe der Handlung immer mehr seine herzliche Seite zeigt und sich mit einem asiatischen Nachbarsjungen anfreundet.

Und ich werde es nie vergessen, wie sämtliche Kerle im Kinosaal (mich übrigens eingeschlossen) heulten wie die Schlosshunde, als Walt Kowalski kurz vor Schluss erschossen wurde, begleitet von den traurigen Klängen von Jamie Cullums Titelsong, und dadurch seinen kleinen Freund und dessen Familie rettete. Nun ja, manchmal bin eben auch ich nah am Wasser gebaut. Und nun lassen Sie uns noch einmal über die Möglichkeiten der Vorstellungskraft reden. Jeder einzelne im Kino wusste ganz genau, dass es nur ein Film war.

Uns allen war bewusst, dass Clint Eastwood gar nicht tot war, sondern für seine grandiose schauspielerische Leistung ein Vermögen erhalten hat. Jeder wusste, dass diese Szene nur in unserer Vorstellung stattfand und dass es in Wirklichkeit nur viele einzelne Pixel auf einer weißen Leinwand waren. Und doch ließ unser Gehirn das Erleben so real werden, dass wir um die Wette weinten. Und die gleiche Kraft liegt in der Vorstellung Ihrer Vision und Ihres Selbstbilds.

Entscheiden Sie sich bewusst für Ihre Selbstbild und Ihre Identität

Entscheiden Sie sich bewusst für die Persönlichkeit, die Sie sein wollen. Und seien Sie dabei unbedingt ehrlich zu sich selbst. Es geht hier weder um Masken noch um äußere Fassaden noch darum, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ganze Generationen haben ein unglückliches Leben gelebt, nur weil die Eltern unbedingt wollten, dass man Rechtsanwalt, Tierarzt oder Steuerberater wird, obwohl man eigentlich davon geträumt hat, Maler, Komponist oder Restaurantbesitzer zu sein.

Das einzige, was zählt, ist Ihr ganz individueller Kern. Ihre Einzigartigkeit. Die Werte, die für Sie wichtig sind und die Ihnen eine hohe Lebenszufriedenheit garantieren. Und dann treffen Sie eine Entscheidung. Wer wollen Sie sein? Und wie soll Ihre eigene Identität in all den verschiedenen Facetten aussehen? Träumen Sie groß. Träumen Sie mutig. Wählen Sie Ihre Persönlichkeit, träumen Sie von deren Erfolgen und stellen Sie sich das so realistisch vor wie möglich. Je detaillierter und anziehender Ihre inneren Bilder werden, desto leichter kann der Gran-Torino-Effekt für Sie in Aktion treten und Ihre heutige Vorstellung zur täglich gelebten Realität von morgen werden lassen.

Ziele erreichen: Ein wirkungsvoller Quick-Check

Ziele erreichen leicht gemacht

Ziele erreichen kann einfach sein. Oder kompliziert. Je nachdem, wie wir das Thema angehen. Und möglicherweise denkst Du Dir jetzt gerade: „Ach nee, nicht noch ein Artikel über Ziele!“ Wenn das der Fall sein sollte, dann möchte ich Dich gerne einladen, Dir die drei Minuten Zeit zu nehmen, diesen Artikel möglicherweise doch zu lesen.

Denn ersten werden wir nicht über 0815-Formel (think SMART Ziele & Co.) sprechen, sondern uns dem Thema so praktisch wie möglich widmen.

Und zwar in einem wirkungsvollen Quick-Check, der Dich persönlich weiterbringen und auch Dein Business auf die nächste Stufe bringen wird.

Ziele erreichen: Der Status Quo

Habe ich Dich überzeugt? Dann möchte ich Dir direkt eine Frage stellen:

Wie zufrieden bist Du im Moment in folgenden Bereichen auf einer Skala von 1-10 (wobei 1 gar nicht und 10 nicht zu übertreffen ist)?

  • Deinem Solopreneur Business
  • Deiner familiären Situation
  • Deiner Beziehung/Partnerschaft
  • Deiner persönlichen Entwicklung
  • Deiner Gesundheit / Fitness
  • Deinen Finanzen

Wenn Du mit dem Status Quo in irgendeinem System Deines Lebens nicht wirklich happy bist (und das ist ganz normal, denn wir können uns nun mal nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren), dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern!

Ziele erreichen: Vision und Purpose

Aber welche Ziele hast Du? Wovon träumst Du? Und welche Vision treibt Dich dabei an?

Wie auch immer die Antworten auf diese drei essenziellen Fragen lauten, was auch immer Du erreichen, wovon Du auch träumst und was Deine konkrete Vision für Dein Leben ist: Entscheidend ist, dass Du noch heute den Schalter umlegst und konsistent dranbleibst. Als eine Art Kompass soll Dir dabei dieser Ziele-Quick-Check dienen.

Hier ist ein wichtiger Reminder. Vergiss bitte niemals (nein, nicht Eisern Union):

Es ist niemals:

  • einfach
  • leicht
  • der richtige Zeitpunkt
  • perfekt
  • garantiert
  • gleich

Es gibt immer:

  • Gründe, es nicht zu tun
  • wichtige andere Termine
  • andere Menschen, die es Dir ausreden wollen
  • Tage, an denen Du Dich nicht gut fühlst
  • Situationen, auf die Du nicht vorbereitet bist
  • Steine, die im Weg liegen
  • Zweifel
  • äußere Umstände
  • Schlaflose Nächte
  • spätes zu Bett gehen
  • frühes Aufstehen
  • schlechtes Wetter
  • Einwände, die dagegen sprechen

Du wirst Dich auch niemals

  • „Danach“ fühlen
  • Mit allen Eventualitäten auseinandergesetzt haben
  • Optimal vorbereitet fühlen

Es scheint daher immer einfacher zu sein:

  • es nicht zu tun
  • doch beim Alten zu bleiben
  • lieber auf der Couch zu sitzen und Netflix Serien zu bingen
  • Dich mit den Gegebenheiten zu arrangieren
  • zu resignieren
  • anderen die Schuld zu geben
  • Ausreden und Gründe zu suchen, warum es nicht klappen kann
  • aufzugeben
  • den Erwartungen anderer zu entsprechen, anstatt den eigenen

Stimmst Du mir bis hierhin zu? Dann habe ich einen weiteren Reminder für Dich.

Ziele erreichen: Ein wichtiger Reminder

Denk immer dran:

Das Leben ist hart! Du bekommst nichts geschenkt und musst jeden Tag aufs Neue angreifen! Denn Zufriedenheit, Erfolg im Business und Gesundheit fallen nun mal nicht einfach vom Himmel!

Aber trotzdem, oder gerade deswegen brauchst Du niemals:

  • Den perfekten Business-Plan
  • Eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die jede Eventualität mit einschließt
  • Ein 100 % perfektes Ergebnis
  • Das beste Auto, Büro, Equipment, etc.
  • Den neuesten Business-Hack
  • Die geheime Marketing Formel, die nur die Gurus kennen
  • Nach der einen, alles verändernden Silver Bullet zu suchen (Spoiler Alert: Es gibt sie nämlich nicht!)

Stattdessen gilt beim Thema Ziele erreichen: Fang´ einfach an! Folgen Deinem Herzen und nutze dabei Deinen Verstand. Die Kombination ist einfach unschlagbar. Und wenn Du auf dem Weg manchmal zweifelst:

Es ist vollkommen okay:

  • Nicht alles im Vorfeld zu wissen und nicht alle Antworten zu haben (egal was man Dir gerne einreden will, die hat niemand!).
  • Manchmal ein flaues Gefühl im Bauch zu haben
  • Gelegentlich hinzufallen
  • Auf dem Weg Fehler zu machen, daraus zu lernen und besser zu werden.
  • Dich auch mal mit 80 % zufriedenzugeben (statt ewig auf die 100 % zu warten, die sowieso niemals eintreten werden)

Was hingegen überhaupt nicht okay ist:

  • Zu erwarten, dass alles glatt und von selbst läuft
  • Sofort aufzugeben, wenn es nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast
  • Sofortigen Erfolg und Ergebnisse zu erwarten
  • Doch lieber beim “alten” zu bleiben, und trotzdem zu erwarten, dass sich etwas ändert
  • Über das Leben, die Umstände, die Kollegen, den Chef, Deine Kunden etc. zu jammern, ohne etwas daran zu ändern
  • Dich permanent zu fragen “was wäre wenn?” ohne es jemals ausprobiert zu haben
  • Deine Ziele, Träume und Visionen für die Erwartungen anderer Menschen aufzugeben

 

Gib´ einfach Dein Bestes und mach Dein Ding! Der Erfolg wird sich einstellen. Fang an, zu handeln und Dinge anzupacken. Und geh´ Deinen Weg. Manchmal wird er steinig sein und Du wirst viele Steine aus dem Weg räumen müssen. Du wirst Fehler machen. Ja, es wird passieren. Auch Dir. Es nennt sich Leben. Und je mehr es sind, desto besser. Denn aus Fehlern lernst Du! Wichtig ist (Und sorry, Cheesy Alert:

Steh´ einmal mehr auf, als Du hinfällst!

Und wenn nicht JETZT, wann dann?

Du willst mehr, als Du aktuell hast?

Dann beweise es Dir (und keinem anderen!)

Beim Umsetzen und Ziele erreichen wünsche ich Dir den größtmöglichen Erfolg.

Herzlichst, Dein Ilja

Intention Bedeutung – Warum Sinn und Purpose so wichtig sind

Intention ist alles – Die Kunst der erfolgreichen Kommunikation

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob es so etwas wie eine einzige Eigenschaft gibt, die darüber bestimmt, ob jede Art von Kommunikation positiv oder negativ verläuft? Die gibt es tatsächlich. Und möglicherweise wird es Sie erstaunen, denn ich spreche nicht von einer Technik, nicht von einer Methode und auch nicht von einem bestimmten Prozess. Der Schlüssel, der Ihnen die Tür zu Erfolgen in allen Lebenslagen öffnen kann, ist Ihre Intention. 

Es spielt keine Rolle, ob mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren, vor einer schweren Verhandlung stehen, oder Ihren Kindern etwas beibringen wollen. Ihre Resultate stehen und fallen mit der Erwartungshaltung, mit der Sie die kleinen und großen Aufgaben des Alltags angehen.

Intention Definition Deutsch: Mit Sinn kommunizieren

Ich möchte eine meiner tiefsten Überzeugungen mit Ihnen teilen: Intention schlägt alles. Ja, wirklich alles. Andere mögen schlauer, schneller oder talentierter sein. Wenn Sie mit der richtigen Intention an Ihre Aufgaben gehen, werden Sie immer den berühmten Schritt vorne sein. Lassen Sie uns also einmal genau schauen, was ich überhaupt unter Intention verstehe. 

Zum einen ist es für mich die Mentalität, mit der Sie die Dinge tun, die Sie tun. Eine eindeutige Erwartung an das Endergebnis der anstehenden Kommunikationen. Es ist die Abwesenheit von Zweifeln, und die tiefe Gewissheit, dass Sie genau das erreichen werden, was Sie sich vorgenommen haben. Das gilt für Verkaufsgespräche, Konflikte und Verhandlungen, genau so aber auch für Flirts, die Unterhaltungen mit Ihren Verwandten und die Erziehung Ihrer Kinder.

Intention: Bedeutung von Kommunikation mit Sinn

Kommen wir zum zweiten Faktor, nämlich der Frage, warum und weshalb Sie überhaupt mit anderen Menschen kommunizieren. Was, das wissen Sie meistens gar nicht, weil Sie eher der spontane Typ sind? Manchmal tauschen Sie einfach nur ein paar belanglose Floskeln aus, weil man das eben zu bestimmten Anlässen so macht?

Dann möchte ich Ihnen gerne folgende Idee schmackhaft machen. Gehen Sie nie mehr ohne ein konkretes Ziel in Ihre Gespräche, Unterhaltungen und jede andere Art von Kommunikation. Überlegen Sie sich vorher so genau wie möglich, was Ihr Gesprächspartner hinterher denken, tun und ganz besonders wie er sich fühlen soll. Je klarer Sie wissen, welches Ziel Sie verfolgen, desto eindeutiger können Sie handeln. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Menschen spüren, wenn Sie mit der richtigen Intention handeln.

Je mehr Sie Ihren Fokus nach Außen auf Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Familienmitglieder richten, desto mehr werden Sie auch Ihre eigenen Ziele erreichen. Weil sich wirklich alles im Leben um Beziehungen zu anderen Menschen dreht.

Was Sie von einem Kellner über Kommunikation lernen können

Ein Beispiel. Im vergangenen Jahr haben wir unseren Familienurlaub in Florida verbracht, wo wir eines Morgens in Fort Lauderdale bei Denny´s frühstücken waren. Kaum saßen wir in unserer Nische, stellte sich auch schon unser Kellner vor. Er hieß Bobby und machte gleich zur Begrüßung einen Scherz. Danach brachte er uns die Speisekarten, und fragte: „Hey, seid ihr bereit für die besten French Toast Eures Lebens?“

Meine Aufmerksamkeit war definitiv geweckt. Und Bobby machte auf dem hohen Niveau weiter. In seiner Hosentasche hatte er zwei kleine Geschenke für unsere Kinder und meiner Frau und mir legte er einen Rabattcoupon auf den Tisch, mit dem wir an diesem Tag ein Essen sparen konnten. Dann fragte er, was wir denn in seiner Heimatstadt machen würden, erzählte uns von seiner Armeezeit in Deutschland und brachte uns immer wieder zum Lachen. Schnell hatten wir eine gemeinsame Leidenschaft gefunden und unterhielten uns über Golf, Tennis und die vielen Freizeitmöglichkeiten in der Gegend. Bobby war niemals aufdringlich, schaffte es aber, dass wir uns innerhalb kürzester Zeit pudelwohl fühlten.

Und nachdem wir gegessen hatten, bot er uns an, dass er für uns am nächsten Tag den besten Tisch im Restaurant reservieren. Was glauben Sie, wo wir 24 Stunden später gesessen haben? Und weil mich seine Intention so faszinierte, habe ich Bobby bei unserer Verabschiedung gefragt, wie er es macht, trotz der immer gleichen Abläufe in der Arbeit als Kellner so freundlich und zuvorkommend zu sein. Er lachte nur kurz und dann sagte er: „Well, that´s simple, I just like people.“

11 Gründe, warum Sie ab sofort nur noch mit Intention kommunizieren sollten

„Ich mag einfach Menschen.“ Dieser eine Satz fasst die Wirkung von einer mit Intention geführten Kommunikation perfekt zusammen. Es geht immer um die Menschen. Wenn Sie es schaffen, zu Ihren Mitarbeitern, Kollegen und Kunden einen persönlichen Draht aufzubauen, dann passieren die tollsten Dinge. Weil sie sich dann wohlfühlen.

Und wer sich wohlfühlt, der handelt entsprechend. Ihre Umsätze, Verhandlungserfolge und sämtliche Kommunikationsergebnisse stehen in direktem Zusammenhang mit der Intensität der Beziehungen, die Sie zu anderen Menschen aufbauen. Weil nichts eine derart große Kraft besitzt, wie die richtige Intention. Weil Sie nicht länger zufällig, beliebig und belanglos agieren, sondern jedem einzelnen Moment Ihres Lebens eine konkrete Bedeutung geben. Das gilt für die kleinen Probleme des Alltags, besonders aber für die großen Herausforderungen. Warum? Ganz einfach, denn Intention…

  1. …sorgt für Klarheit
  2. …stärkt Ihr Selbstbewusstsein
  3. …eliminiert Zweifel
  4. …knüpft ein unsichtbares Band zwischen zwei Menschen
  5. …schafft Gewissheit
  6. …erzeugt positive Gefühle
  7. …ersetzt Belanglosigkeit durch Bedeutung
  8. …sorgt für den richtigen Fokus
  9. …motiviert
  10. …ist wichtiger als alle Techniken, Methoden und Prozesse zusammen
  11. …schlägt alles

Ihre Erwartungshaltung kann in wichtigen Momenten das entscheidende Zünglein an der Waage sein, das über Erfolg und Misserfolg bestimmt. Das Beste dabei ist, dass Sie komplett unabhängig von äußeren Faktoren werden, denn Ihre Intention steuern von Vorne bis Hinten ausschließlich Sie. Je besser Sie das tun, desto selbstsicherer, überzeugter und erfolgreicher werden Sie in diesen Momenten sein und die zwangsläufig folgende Achterbahnfahrt genießen können.

Und jetzt bin ich gespannt: Wie gehen Sie mit dem Thema Intention um, welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar 🙂

Herzlichst, Ihr

Ilja Grzeskowitz

10 BUCHTIPPS: BÜCHER, DIE MEIN LEBEN VERÄNDERT HABEN

Buchtipps fürs Business, eine erfolgreiche Karriere und persönliches Wachstum

Regelmäßig bekomme ich Mails und Nachrichten auf Facebook & Co., in denen ich nach Buchtipps gefragt werde. Und ich liebe diese Fragen, denn ich liebe Bücher. Ich lese so oft ich kann, denn ein Buch gibt mir die Gelegenheit, in die Köpfe der klügsten Menschen der Welt zu schlüpfen und mich mit ihren Ideen, Gedanken und Ansichten auseinanderzusetzen.

Aus jedem Buch, das ich lese – sei es auch noch so trivial – nehme ich irgendeine Idee mit, die ich in meinen Alltag einbaue. Es gibt aber auch Bücher, die mich wirklich tief berühren und dazu bringen, über so manches etwas länger und intensiver nachzudenken. Diese Bücher habe ich in einer Liste zusammengefasst.
Hier sind sie also, meine Buchtipps mit den 10 Büchern, die mein Leben verändert haben.

Und wenn Ihnen diese zehn Buchtipps gefallen, dann schauen Sie sich doch mal meine Liste mit den 100 besten Business Büchern aller Zeiten an.

1) Atlas Shrugged von Ayn Rand

Wohl kein Buch hat mich so geprägt wie dieser Roman. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Hauptfiguren Dagny Taggart, Hank Rearden oder John Galt meine zentralsten Werte wie Integrität, Eigenverantwortung und Individualität ansprechen. Das Buch spiegelt wohl wie kein zweites meine persönliche Lebensphilosophie wieder. Doch auch die eigentliche Romanhandlung hat alles, was es für ein langanhaltendes Lesevergnügen braucht: Liebe, Spannung und viele interessante Charaktere. Wenn möglich, unbedingt, in der englischen Originalfassung lesen.

Hier der Link zum Buch: Atlas Shrugged

2) Der Zauberberg von Thomas Mann

Auf Platz 2 befindet sich wieder ein Roman, nämlich der Zauberberg von Thomas Mann. Die Handlung an sich ist gar nicht mal besonders spannend. Der junge Hans Castorp besucht seinen Vetter Joachim Ziemßen in einer Kurklinik in Davos. Aus den geplanten 3 Wochen werden am Ende 7 Jahre. Was mich an dieser Geschichte so fasziniert sind die Hauptfiguren, die kunstvolle Beschreibung der einzelnen Entwicklungen und die vielen philosophischen Konversationen. Ein wahres Meisterwerk, das mich jedes Mal wieder in seinen Bann zieht.

Hier der Link zum Buch: Der Zauberberg

3) Die 4 Stunden Woche von Timothy Ferriss

Nach der Lektüre habe ich mir zum ersten mal die Frage gestellt: “Was wäre wenn…?” Danach war nichts mehr, wie vorher. Die Idee dieses Buches ist so genial, wie einfach. Führe ein Leben nach Deinen Erwartungen und Vorstellungen. Und dann baue Dir ein Business auf, dass diesen Lifestyle unterstützt. Die 4 Stunden Woche ist voller genialer Ideen, Inspiration und Anregungen für jeden, der sich mehr vom Leben erwartet als den täglichen 9 to 5 Job. Eine ganz klare Leseempfehlung.

Hier der Link zum Buch: Die 4 Stunden Woche

4) Geld, Gold und Gottspieler von Roland Baader

Roland Baader gehörte zu den größten Freidenkern unserer Zeit und hat es wie kein Zweiter geschafft, wirtschaftliche Zusammenhänge in einer normalen Alltagssprache zu erklären. Ich habe eigentlich alle seine Bücher gelesen, aber dieses hier ist für mich sein komplettestes Werk. Allerdings sei zur Vorsicht geraten, die Lektüre könnte Ihre Ansichten zum vermeintlich Normalen dramatisch verändern.

Hier der Link zum Buch: Geld, Gold und Gottspieler

5) The Fountainhead von Ayn Rand

Und schon wieder ein Buch von Ayn Rand, dieses mal die Geschichte des Architekten Howard Roark, der es schafft, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und sich durch sämtliche Schwierigkeiten hindurch zu kämpfen. Wieder ist es ein Plädoyer für persönliche Integrität und eine Streitschrift gegen Gleichmacherei. Ein gnadenlos gutes Buch, voller Inspiration, kritischem Denken und mutmachenden Botschaften.

Hier der Link zum Buch: The Fountainhead

6) Total Recall – Die wahre Geschichte meines Lebens von Arnold Schwarzenegger

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer Fan von Arnold Schwarzenegger bin. Denn die Lebensgeschichte des ehemaligen Mr. Universums, Terminators und Governor of California ist mehr als beeindruckend. In vielen persönlichen Erzählungen lernt man den Menschen Arnold Schwarzenegger besser kennen und erfährt, was mit Mut, Commitment und großen Visionen alles möglich ist. Dieses Buch ist gedruckte Motivation pur.

Hier der Link zum Buch: Total Recall

7) The Monk Who Sold His Ferrari von Robin Sharma

Robin Sharma erzählt in dieser Business Fabel die Geschichte eines erfolgreichen Geschäftsmanns, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere erkennt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Sehr inspirierend, ansteckend und eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach mehr Sinn im Leben sind.

Hier der Link zum Buch: The Monk Who Sold His Ferrari

8) #AskGaryVee von Gary Vaynerchuk

Diese Buchtipps wären unvollständig ohne dieses Werk von Gary Vee. Für mich ist es das beste Businessbuch, das ich in den letzten Jahren gelesen (bzw. gehört, denn ich empfehle unbedingt die Audioversion, die von Gary selber gelesen und mit vielen zusätzlichen Kommentaren versehen ist). Eine perfekte Lektüre für jeden Unternehmer oder Manager, der einen Unterschied machen will.

Hier der Link zum Buch: #AskGaryVee

9) Das verdammte 20. Jahrhundert – Erinnerungen und Reflexionen eines politisch Unkorrekten von Gerard Radnitzky

Auf der einen Seite erzählt dieses Buch die Lebensgeschichte des von mir sehr geschätzten Freidenkers Gerard Radnitzky. Alleine die vielen Anekdoten und Erzählungen machen das Werk sehr lesenswert. Der Autor wirft nebenbei aber auch regelmäßig einen Blick auf die größeren Zusammenhänge Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts und berichtet aus der Sicht eines Zeitzeugens. Unbequeme Meinungen, visionäre Ideen und ein roter Faden, der sich durch das ganze Buch zieht: Ein Aufruf zur Freiheit.

Hier der Link zum Buch: Das verdammte 20. Jahrhundert

10) Think Big Act Bigger von Jeffrey Hayzlett

Jeffrey Hayzlett hat nicht nur das Vorwort zu meinem Buch “Think it. Do it Change it.” geschrieben, sondern ist auch ein Pfundskerl. Er ist Prime Time TV Host, Chairman des C-Suite Network und im Herzen ein Cowboy. Sein allerneuestes Buch ist für mich sein bestes. Und welch besseres Motto könnte es geben: Denke groß. Aber handele noch größer!

Hier der Link zum Buch: Think Big Act Bigger

Was lesen Sie gerne?

Welches sind Ihre Lieblingsbücher? Schreiben Sie mir (und meinen Lesern) Ihre Buchtipps in das Kommentarfeld. Ich freue mich auf viele inspirierende Vorschläge…

Trag Dich für die Change Monday Impulse ein.

Als Willkommensgeschenk bekommst du mein Buch „Mach es einfach“ als Hörbuch-Download. Gratis, direkt in Dein E-Mail Postfach.

Ilja Grzeskowitz Buch "Mach es einfach" vor weißer Wand.