SCHNELLER HÖHER WEITER IST VORBEI – WAS ERFOLG WIRKLICH AUSMACHT

Was wir von den 1990er Jahre Werbespots über Erfolg lernen können

Schneller Höher Weiter war über viele Jahrzehnte die einzige wahre Definition von Erfolg. Wusste bereits das Werbefernsehen. In den 1990er Jahren entstanden einige der berühmtesten Spots, die deutsche Regisseure jemals produziert haben.

Können Sie sich noch erinnern? Mit einem beherzten „Man, ist der Dickmann“ bissen junge Menschen in schmackhafte Schokoküsse aus der Frischebox, wenn man sich leicht ernähren wollte, griff man zu Gervais Obstgarten, und meine Liebslings-TV-Figur ever – eine ältere Dame namens Tante Tilly – pries die Vorzüge des Geschirrspülmittels Palmolive an, in dem die ihr gegenübersitzende junge Frau gerade ihre Hände badete.

Mein absoluter Favorit stammt allerdings aus dem Jahr 1998 und spielt in einem Restaurant, wo ein Yuppie namens Schröder seinen alten Schulfreund Schober wieder trifft. Eine kurze Begrüßung und schon geht  das pfauenhafte Kräftemessen los. Auf die Frage, wie es ihm denn so gehen würde, antwortet Schröder: „Blendend. Warte mal.“ Dann greift er in seine Jackettasche und legt – begleitet von legendären Worten – nacheinander drei Fotos auf den Tisch: „Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot.“

Erwartungsvoll blickt er seinem alten Kumpel Schober in die Augen. Doch dieser lässt sich nicht einschüchtern und überdeckt die Fotos auf dem Tisch mit seinen eigenen Bildern, auf denen noch viel größere Statussymbole zu sehen sind. Dann sagt er triumphierend: „Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot.“, um kurz darauf drei weitere Fotos zu präsentieren: „Meine Dusche (pompös). Meine Badewanne (ein riesiger Pool). Mein Schaukelpferdchen (Ein wunderschöner Lipizzaner Hengst).“

Und als der verdutze Schröder vollkommen eingeschüchtert feststellt, dass Schober doch „in der Schule doch immer…“ unterbricht dieser ihn und holt zum finalen Schlag aus. Mit einem süffisanten Lächeln pfeffert er eine Visitenkarte auf den Tisch und verkündet: „Mein Anlageberater.“ Der abschließende Slogan klärt die Zuschauer dann auf, wie sie sich ebenfalls ein Haus, ein Auto und ein eigenes Boot leisten können: „Wenn´s um Geld geht: Sparkasse!“

Schneller Höher Weiter – Muss es wirklich immer mehr sein?

Ja, ich gebe es zu, in den 90ern habe ich noch viel Fernsehen geschaut, aber ich schwelge an dieser Stelle nicht in Erinnerungen, weil mir Sendungen wie Al Bundy, Alf, MacGyver oder Knight Rider heute fehlen. Nein, wenn ich auf den Sparkassen-Werbespot zurückblicke, dann ausschließlich, weil er eine Art Startschuss für ein Phänomen war, dessen Auswirkungen Sie auch heute immer noch beobachten können. Ich spreche von der Philosophie des „Schneller Höher  Weiter“.

Dem Streben nach immer mehr. Mehr Leistung. Mehr Umsatz. Mehr Marktanteilen. Mehr Macht. Mehr Ansehen. Mehr Statussymbolen. Und natürlich mehr Anerkennung von anderen Menschen. Ohne Pause. Ohne Durchschnaufen. Und ohne Dankbarkeit für das, was man bereits ist, erreicht und geschafft hat.

Bei Unternehmen macht sich das klassische Schneller Höher Weiter Denken vor allem im Drang bemerkbar, immer weiter wachsen zu müssen. Sowohl was die KPI´s angeht, aber auch in der Produktentwicklung. Können Sie jeden Tag in fast jeder Branche beobachten. Die Autos werden schneller, die Wolkenkratzer höher und die Werbekampagnen epischer.

In unserem persönlichen Alltag kommt das Schneller Höher Weiter insbesondere in Form von Neid und einer extremen Fokussierung auf externe Bestätigung daher. Der Nachbar hat einen neuen 3er BMW gekauft? Dann muss es bei einem selber schon der 5er sein. Man will sich ja schließlich nicht lumpen lassen. Die frustrierende Beraterstelle inklusive 80-Stunden-Woche und Schlafmangel nimmt man nur an, um es dem Freundeskreis zu beweisen. Und um mit der blinkenden Rolex angeben zu können, wird auch schon mal ein Kredit aufgenommen, für den man dann noch härter arbeiten muss. Ein Teufelskreis, aus dem man nur schwer wieder herausfindet.

Von Fight Club lernen heißt fürs Leben lernen

Und nur, dass wir uns richtig verstehen, ich bin ein riesiger Freund von Leistung, gebe im Job immer Vollgas, und ich belohne mich auch gerne mit schönen Dingen. Allerdings habe ich ein riesiges Problem damit, wenn man sich dem Schneller Höher Weiter verschrieben hat, nur weil man denkt, dass man auf diese Art und Weise beliebt, erfolgreich oder wichtig werden könnte.

Weil man sich an einer Definition von Erfolg orientiert, die nicht die eigene ist und damit an den innersten Bedürfnissen und Werten vorbeigeht. Ich muss dann immer an den alten Spruch von Tyler Durden (a.k.a. Bratt Pitt) aus dem Film Fight Club denken: „Wir kaufen uns Dinge, die wir nicht brauchen, mit dem Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.“ Da ist was dran, oder? Denn wie viel ist genug? Muss man immer nach noch mehr, noch schneller, noch höher, noch besser oder noch effizienter streben? Gibt es nicht den Zeitpunkt, an dem man mit dem erreichten auch einmal zufrieden sein darf?

So viele Menschen sind darauf fokussiert, was ihnen vermeintlich fehlt und vergessen dabei vollkommen, für das dankbar zu sein, was sie bereits alles haben. Und das ist eine ganze Menge. Es sind die Menschen in unserem Leben, die Arbeit, die wir tun dürfen und die vielen Kleinigkeiten, die wir viel zu häufig als selbstverständlich hinnehmen.

Vor kurzem habe ich eine schöne Geschichte gelesen, die sich vor über dreitausend Jahren in Ägypten abspielte. Dort befand sich der Pharao – ein unsympathischer und mies gelaunter Typ – gerade auf der Jagd, als er sich mal wieder so danebenbenahm, dass sogar seine Hunde sauer wurden. Sie knurrten laut, fletschten ihre Zähne und jagten ihn dann Richtung Nil, wo bereits die nächste Gefahr lauerte. Hunderte von Krokodilen versperrten dem König den Fluchtweg. Diese wollten sich gerade auf diesen stürzen, da trat das größte Reptil von allen vor, und bat ihm an, ihn sicher ans andere Ufer zu transportieren.

Der Herrscher war so verzweifelt, dass er das Angebot annahm, und zu seiner großen Überraschung geleitete ihn das Krokodil sogar unversehrt über den Fluss. Doch auf der anderen Seite angekommen, erkannte er, dass es sich um Sobek, den Krokodilgott handelte, der eine Gegenleistung dafür verlangte, dass er dem Pharao das Leben gerettet hatte. Der Herrscher sollte dafür sorgen, dass sowohl er als auch seine Untertanen den Fluss und all seine Bewohner mit Respekt und Achtsamkeit behandelten. Solange die Menschen dem Nil und den Tieren die Ehre erwiesen, würde Sobek für eine sichere Überfahrt ihrer Boote sorgen.

Der Pakt war besiegelt, und genau so kam es. Nur ein einziges Mal, zweitausend Jahre später vergaß eine Flotte von Militärbooten sich an den Deal mit Sobek zu halten. Während dieser Überfahrt forderte der Fluss über tausend Leben.

Mehr vom Richtigen ist besser als weniger vom Falschen

Ich weiß nicht, wie es ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, aber ich muss bei dieser kleinen Fabel augenblicklich an uns Menschen und unseren Umgang miteinander und mit den Ressourcen dieser Erde denken. Auch wenn uns im Alltag keine Krokodilgötter begegnen, wird das Leben seinen Tribut einfordern, wenn wir es nicht mit Achtsamkeit, Wertschätzung und einem hohen Grad an Dankbarkeit ehren. Und genau aus diesem Grund halte ich es für überfällig, das Ende von Schneller, Höher und Weiter einzuläuten. Für weniger und gleichzeitig mehr zu plädieren.

  • Weniger Oberflächlichkeit.
  • Weniger Egoismus.
  • Weniger Perfektion.
  • Weniger Gleichgültigkeit.
  • Weniger Neid.
  • Weniger Optimierungswahn.
  • Weniger Getriebenheit.

Schneller Höher Weiter – Die Alternative

  • Dafür mehr Tiefe.
  • Mehr Achtsamkeit.
  • Mehr Bedeutung.
  • Mehr Verantwortung.
  • Mehr Sinn.
  • Mehr Wertschätzung.
  • Und mehr Dankbarkeit.

Die persönliche Definition von Erfolg

Wer wie ein armer Esel permanent der Mohrrübe externer Erwartungen hinterherhetzt, der entfernt sich immer mehr von seinem innersten Kern. Und das führt über kurz oder lang zu Unzufriedenheit, Frustration und Burnout. Stattdessen werbe ich für maximale Dankbarkeit, eine eigene Definition von Zufriedenheit und der ausschließlichen Orientierung an eigenen Erwartungen, Zielen und Bedürfnissen.

Was ich damit meine? Wenn Ihre persönliche Definition von Erfolg die Anhäufung von materiellem Reichtum, das steile Erklimmen der Karriereleiter oder die ausschließliche Fokussierung auf Gewinnmaximierung ist, dann gehören Sie möglicherweise zu einer kleinen Minderheit, für die Schneller Höher Weiter genau der richtige Weg ist. Haben Sie hingegen andere Prioritäten wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, legen Wert auf Sinn und Bedeutung oder wollen mit ihrem Unternehmen der Gesellschaft auch etwas zurückgeben, dann sollten Sie dringend eine Kurskorrektur vornehmen.

Und genau das wollen wir  machen. Wir schauen uns an, wie man eine echte Mission im Leben findet, was das Wechseln von Batterien mit tiefer Erfüllung zu tun hat, und wie es gelingt, sich von den Erwartungen anderer Menschen zu lösen und ganz einfach sein eigenes Ding zu machen. Sind sie bereit? Wunderbar, dann lassen Sie uns loslegen. Und wenn Sie während dieses Prozesses doch einmal Zweifel, Unsicherheit oder Leistungsdruck verspüren sollten, dann möchte ich ihnen gerne das Mantra des ehemaligen Football Coaches und späterem Versicherungsgiganten Art Williams mit auf den Weg geben:

„All you can do is all you can do. And all you can do is enough.“

Ein Satz mit echtem Tiefgang, der mir seit vielen Jahren ein zuverlässiger Wegweiser im oftmals harten Alltag ist.

Selbstbestimmt leben: 3 Tipps für eine aktive Gestaltung der Zukunft

Be yourself, no matter what they say

Selbstbestimmt leben. Ist das überhaupt möglich? Und wenn ja, wie es gelingt, die Mauern in unserem Kopf einzureißen und die notwendigen Veränderungen aktiv zu gestalten?

Es gibt Sätze, die der Tod unserer Träume sind: „Ich sollte mal wieder…“, „Man müsste eigentlich Mal…“, oder auch „Ich wünschte, ich könnte…“ Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Es bricht mir regelmäßig das Herz, wenn Menschen Ihre Ziele nicht erreichen, Ihre Vorhaben nicht umsetzen und Ihre Träume nicht leben, weil sie sich selber dabei im Weg stehen.

Das Tragische daran: Es liegt niemals daran, dass wir es nicht könnten. Vielmehr trauen wir uns nicht, weil wir Angst vor dem Unbekannten haben, und es nicht wagen, die Mauern in unserem Kopf zu überwinden. Lieber arrangieren wir uns mit dem ungeliebten Status quo, anstatt den Schritt ins Unbekannte zu wagen.Aus Angst vor dem Neuen reden wir uns das Alte schön, passen uns an und flüchten uns in Ausreden. Doch die Ängste, denen wir uns nicht stellen, werden zu Mauern in unserem Kopf. Die Zweifel, denen wir nachgeben, werden zu Zäunen, die diese Mauern verstärken und immer weniger überwindbar machen.

Selbstbestimmt Leben – Auf welche Stimme hören Sie?

Möglicherweise kennen Sie das auch. In Ihrem jetzigen Job sind Sie zwar nicht unzufrieden, aber eben auch nicht richtig glücklich. Die Partnerschaft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war, und finanziell könnte es auch etwas besser laufen. Tja, und dann ist da noch dieser eine große Traum, der mit schöner Regelmäßigkeit an die Oberfläche drängt, und danach verlangt, endlich in die Tat umgesetzt zu werden. Mit selbstbestimmt leben hat das wenig zu tun.

Was flüstert Ihnen Ihre innere Stimme in diesem Fall zu? Will sie sich endlich selbständig machen, auswandern, oder einen vollkommen anderen Job annehmen? Hören Sie gut hin, denn es handelt sich hierbei um ihre tiefsten und innersten Bedürfnisse. Doch leider ignorieren wir diese viel zu häufig und hören stattdessen lieber auf die äußeren Stimmen. Und die klingen meisten so: „Selbstbestimmt leben? Das mag bei anderen funktionieren, aber doch nicht bei Dir“, „Das wirst Du in spätesten einem Jahr bereuen“, „Du kannst doch nicht einfach Deinen sicheren Job aufgeben“ oder auch „Meine Freundin hat das auch mal probiert, sie ist grandios gescheitert.

Selbstbestimmt Leben – Überprüfen Sie Ihren inneren Circle

Anstatt das Leben bei den Hörnern zu packen, orientieren wir uns an den Meinungen und Limitationen anderer. Und das macht auf Dauer unzufrieden. Zeit, das zu ändern. Einer der besten Tipps, den ich Ihnen für erfolgreiche Veränderung geben kann, ist sich mit gleich gesinnten Menschen zu umgeben, und sich möglicherweise sogar einen Changebuddy zu suchen, mit dem Sie Ihren Weg gemeinsam gehen.

Aber wie sieht es in Ihrem persönlichen Umfeld aus? Es lohnt sich, hier genau hinzuschauen, denn wir werden in sämtlichen Lebensbereichen so, wie der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meisten Zeit verbringen. Wenn Sie selbstbestimmt leben wollen, ist es daher entscheidend, diesen Inner Circle einer intensiven Analyse zu unterziehen und die Menschen, mit denen Sie die meiste Zeit verbringen, sehr bewusst, ja fast schon radikal auszuwählen. Denn Hand aufs Herz, sind Sie von Leuten umgeben, die Sie so akzeptieren, wie Sie sind, und Sie auf dem Weg zu Ihren Zielen, Träumen und Visionen unterstützen? Wenn dies so ist, können Sie sich sehr glücklich schätzen.

Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch groß, dass Sie dort vor allem folgende Zeitgenossen antreffen werden: Nörgler, Miesepeter und Energievampire. Haare-in-der-Suppe-Sucher, die Ihnen vorschreiben wollen, wie Sie zu leben haben, und Ihnen Kraft, Mut und Energie absaugen, wie es ein ganzer Schwarm hungriger Moskitos nicht besser könnte.

Selbstbestimmt Leben in 3 Schritten

Kennen Sie einen Menschen, der mit einer negativen Haltung positive Ergebnisse erzielt hat? Sehen Sie. Doch wie gehen Sie am besten mit diesen Bremsern um? Ich empfehle Ihnen drei Schritte:

  1. Erlangen Sie Klarheit über Ihre Werte und lassen Sie diese zum Leitfaden Ihres Handelns werden.
  2. Lernen Sie „Nein“ zu sagen und nehmen Sie Ihre inneren Bedürfnisse als Bemessungsgrundlage.
  3. Ziehen Sie klare Grenzen, die von anderen Menschen nicht überschritten werden dürfen.

Mit dieser Methode werden Sie sehr schnell identifizieren, welche Menschen in Ihrem Umfeld zu den Energievampiren und welche zu den Ermutigern, Möglichkeitsdenkern und Unterstützern gehören. Und wenn Sie einmal unsicher sind, dann stellen Sie sich folgende Frage: „Würde diese Person an meinem Grab stehen und weinen?“ Die Spreu wird sich sehr schnell vom Weizen trennen. Und das ist gut so, denn das Leben ist einfach zu kurz, um es mit Miesepetern zu verbringen. Stattdessen sollten Sie sich einen Inner Circle aufbauen, der Sie mit Energie versorgt, Mut macht und Sie bei Ihren Vorhaben unterstützt. Tja, und dann müssen Sie sich nur noch trauen, jeden einzelnen Tag Sie selber zu sein. Und das ist schwer genug.

Trauen Sie sich, Sie selber zu sein

Wie häufig tragen Sie eine mehr oder weniger bequeme Maske, spielen eine Rolle oder orientieren sich an den Erwartungen anderer? Je mehr Sie versuchen es allen anderen recht zu machen, desto mehr entfernen Sie sich von Ihrem inneren Kern. Es kann ungeahnte Kräfte freisetzen, wenn Sie sich trauen, Sie selbst zu sein.

Die echte Persönlichkeit mit jeder Faser des Körpers zu leben und sich bei allen Entscheidungen des Alltags von den eigenen Werten leiten zu lassen. Sobald Sie diese Entscheidung getroffen haben, erfahren Sie plötzlich die faszinierende Magie ein selbstbestimmtes Leben mit sich bringt. Ihre berufliche Karriere wird erfüllter, Ihr privater Alltag zufriedener, und Sie bekommen auf einmal Familie und Job unter einen Hut, ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben. Fangen Sie also an, Ihre Träume zu leben.

Am besten sofort. Lieber unperfekt gestartet, als perfekt gezögert. Trennen Sie sich von den Energievampiren in Ihrem Umfeld und umgeben Sie sich mit Möglichkeitsdenkern. Und den allerwichtigsten Rat könnte ich niemals so gut formulieren, wie es Sting in seinem Hit „Englishman in New York“ getan hat: „Be yourself, no matter what they say!“ Wenn Sie selbstbestimmt leben wollen, dann ist dem nichts hinzuzufügen.

GEWOHNHEITEN ÄNDERN MIT DIESEN 5 TIPPS

Schlechte Gewohnheiten ändern

Jeder von uns hat negative Angewohnheiten. Wir ernähren uns nicht optimal, treiben nicht so viel Sport, wie wir gerne würden, und auch im Job gibt es Gewohnheiten, die uns daran hindern, unsere Karriere weiter voranzutreiben. Die meisten dieser Gewohnheiten wirken dabei unbewusst als eine Art Automatismus, der zuverlässig seinen Dienst tut. Zeit dies unter die Lupe zu nehmen und diese Gewohnheiten zu ändern. Dabei möchte ich mich auf 5 Klassiker konzentrieren.

Gewohnheit ändern: Klassiker #1 – Perfekt sein ​wollen

Neigst du dazu, in eine Perfektionsfalle zu treten? Hast du den Anspruch, perfekt zu sein? Wieso hast du diesen Anspruch? Willst du bestimmte Erwartungen von anderen erfüllen?

Es gibt keinen Zustand der Perfektion. Wenn du etwas umsetzen möchtest, musst du anfangen zu handeln. Keine perfekte Vorbereitung bedeutet nicht, dass der Outcome nicht stimmt. Dadurch verlängert sich nur der Prozess und du schiebst das Durchstarten immer weiter weg. Wenn du anfängst, zu handeln, treten möglicherweise Probleme auf. Diese wären aber wahrscheinlich aufgetreten, egal wie perfekt die Vorbereitung auch war. Auf dem Weg zum Ziel entwickelst du dich weiter und lernst während dem Prozess dazu. Dadurch kommst du zu einem guten Ergebnis, auch wenn deine Vorbereitung nicht perfekt war.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #2 – Hart, aber nicht smart arbeiten

Durchhaltevermögen, Konsistent sein und zu deinem Wort stehen. All das steht für hart arbeiten. Durch hartes Arbeiten erreichst du deine Ziele und wirst im besten Fall erfolgreich.

ABER

Mache es dir nicht schwieriger als notwendig. Standardisiere und automatisiere deine Prozesse, setze Software ein oder nutze virtuelle Assistenten. Passe deine Gewohnheiten an. Es gibt viele Möglichkeiten, dein Leben durch smarte Apps, Technologien und Softwares einfacher, effektiver und produktiver zu machen. Dadurch sparst du in den einzelnen Prozessen Zeit, welche du anderweitig nutzen kannst.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #3 – Fokus auf Mangel ​

Jeder kennt es. Wir glauben, etwas zu brauchen, was wir momentan nicht besitzen. Wir sind so darauf fokussiert, was uns vermeintlich fehlt, statt uns dessen bewusst zu machen, was wir eigentlich haben. Ich spreche hier bewusst von Wir. Denn jeder hat diese Gedanken, aber wir können verändern, wie oft und wie stark diese Gedanken uns beeinflussen. Dieser Mindset Shift kann sehr viel bewegen. Es fängt mit den kleinen Dingen an. Sei zufrieden, mit dem, was du hast, und mache dir bewusst, wie „privilegiert“ unsere grundlegende Lebenssituation eigentlich ist. Auf einmal werden vermeintliche Probleme kleiner und unsere eigene Lebensqualität steigt. Hast du diese selbstzerstörende Gewohnheiten abgelegt, bleibt nur noch eine übrig.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #4 – Zu wenig Pausen

Lange und hart arbeiten, denn wir wissen: Nur so wird man erfolgreich. Du musst dich um dein Business kümmern, neue Kunden gewinnen, Umsatz machen und Ideen generieren. STOPP.

Pause machen.

Immer, wenn wir eine Pause machen, erholt sich unser Körper. In diesem Moment kann auch das Gehirn das geschehene Verarbeiten. Dies führt dann jedoch dazu, dass neue Ideen entstehen. Du distanzierst dich ein wenig vom Alltag und bekommst dadurch neue Eindrücke. Das bereits verarbeitete und die neuen Eindrücke tragen dazu bei, dass es dein Gehirn anregt, wieder kreativ zu werden. Dazu kommt, dass sich deine Energiereserven wieder füllen. Überraschung: Zurück auf der Arbeit bist du dadurch produktiver und effektiver als zuvor.

Je mehr bewusste Pausen du dir nimmst, desto erfolgreicher wirst du mit deinem Business auf lange Sicht sein.

Gewohnheiten ändern: Klassiker #5 – Vergleiche

Bin ich genauso gut wie XY? Wieso sind die Kennzahlen von Unternehmen XY so viel besser? Was soll ich noch verändern können? Bekommt auch sonst kein anderes Unternehmen hin.

Sich mit anderen Unternehmen und Selbstständigen zu vergleichen, ist prinzipiell (z.B. in Bezug auf Marketing-Strategien) nicht unumgänglich. Auch hier gibt es ein Aber. Ist das Unternehmen auf dem gleichen Level wie das eigene? Hat das andere Business mehr oder weniger Erfahrungen? Wenn ja, dann ist dies der falsche Maßstab. Sind eure Unternehmen und ihr als Personen auf dem gleichen Level an Erfahrung? Das wäre dann wohl ein passenderer Vergleich, jedoch solltest du nur einen Vergleich mit dir selbst ziehen.

Gibst DU dein Bestes? Ist das deine beste Version, die du sein kannst? Holst du aus deinem Business alles raus, was es bieten kann?

Das sind die Fragen, die du dir eigentlich stellen solltest. Denn nur so weißt du, dass du dein Bestes gegeben hast.

Diese Gewohnheiten abzutrainieren, erfordert ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen, aber garantiert dir ein zufriedeneres Leben. Auch der Mindset Shift hilft dir, kreativ zu werden, neue Ideen zu sammeln und schlichtweg etwas aus deinem Leben zu machen.

Diese selbstzerstörenden Gewohnheiten erklärt Ilja dir in dieser Youtube-Folge noch einmal. Wenn du eine Frage zu diesem Beitrag oder dem Video hast, hinterlasse gerne ein Kommentar. Wir freuen uns auf deinen Input.

RAUS AUS DER PERFEKTIONSFALLE – REIN IN DIE VERÄNDERUNG

Die Botschaft des Artikels ist einfach: Raus aus der Perfektionsfalle. Denn nichts verhindert den Erfolg von Veränderungen im Business und im Leben so sehr wie der Dran nach Perfektion. Der Anspruch, 100 Prozent erreichen zu müssen. Denn dieser Zustand wird niemals erreicht werden. Ich möchte Ihnen daher Mut machen, sich zu trauen, einfach mit dem Umsetzen Ihrer Ziele anzufangen. Auch wenn Sie von Perfektion noch weit entfernt sein sollten. Und dann auf dem Weg zu lernen, besser zu werden und sich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Raus aus der Perfektionsfalle: Der perfekte Moment wird NIEMALS kommen

So viele Menschen träumen vom eigenen Unternehmen, finanzieller Freiheit, einem durchtrainierten Körper, steilen Karrieren, erfüllten Beziehungen und generell einem glücklichen Leben. Doch statt die eigenen Träume in die Tat umzusetzen, zögern sie. Warten ab. Und scheitern schlussendlich am größten Erfolgsverhinderer, den ich kenne: Der Perfektionsfalle. Dem Anspruch, perfekt vorbereitet sein zu müssen. Dem Glauben, dass noch etwas fehlen könnte. Dem fatalen Irrtum, nicht gut genug zu sein. Kommt Ihnen das bekannt vor?

In der Praxis ist die Perfektionsfalle an einem eindeutigen Symptom erkennbar. Anstatt eine echte Entscheidung (nicht zu verwechseln mit Absichtserklärungen, Wünschen oder vagen Behauptungen. Echte Entscheidungen beinhalten immer das Commitment, die volle Verantwortung für sämtliche eventuelle Konsequenzen zu akzeptieren und zu übernehmen) zu treffen, ein klares Ziel zu formulieren und dann sämtliche Kraft in die Umsetzung zu stecken, verschwendet man die vorhandene Energie lieber für die Vorbereitung. Man plant und plant und plant.

Perfektionismus ablegen

Und während andere schon lange im Machen sind, plant man lieber noch ein wenig weiter. Man bereitet sich mental vor, kauft unzählige Bücher (die man dann doch niemals liest, man spricht dann auch von “Shelf-Help-Büchern”), besucht Weiterbildungen, redet sich ein, noch nicht so weit zu sein, nimmt sich vor, im nächsten Monat ganz bestimmt anzufangen und plant dann weiter. Man wartet so lange auf den perfekten Moment, dass man es verpasst, in die so wichtige Phase der Umsetzung zu kommen.

Doch ich will Ihnen das große Geheimnis der Veränderung verraten. Den wichtigsten Baustein, um vom Planungsweltmeister zum Macher zu werden. Sind Sie bereit? Okay, hier ist er. So etwas wie einen perfekten Moment zum Anfangen gibt es einfach nicht. Es wird immer etwas geben, was Sie nicht wissen, was Sie nicht können, oder das Sie nicht bedacht haben. Sobald Sie gestartet sind, werden Herausforderungen, Probleme und Ablenkungen auf Sie warten. Das Leben wird Sie prüfen, ob Sie es wirklich ernst meinen. 

Na und? Erfolg ist niemals eine gerade Linie, sondern immer eine emotionale Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen. Unsere Aufgabe ist es, auf diesem Weg zu lernen, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. 

Lieber unperfekt starten als perfekt zu zögern

Womit auch immer Sie persönlich oder beruflich unzufrieden sind, die notwendigen Veränderungen werden Ihnen nur gelingen, wenn Sie sich aus der Perfektionsfalle befreien. Machen Sie sich immer wieder klar, dass Sie gut genug sind. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Sie einfach anfangen müssen. Die perfekte Faustformel lautet: Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert. Natürlich, auf dem Weg werden Sie viele Fehler machen, unvorhergesehene Probleme lösen und Hindernisse aus dem Weg räumen müssen.

Aber erstens ist das nun mal das Leben, und zweitens ist dies die einzige Möglichkeit, um zu lernen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Folgendes gilt es dabei immer zu beachten: Bereiten Sie sich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Und dann legen Sie los. Geben Sie sich mit achtzig Prozent zufrieden, denn hundert werden Sie sowieso niemals erreichen. Kommen Sie ins Handeln und lernen Sie auf dem Weg. Und je mehr Sie sich trauen, unperfekt anzufangen, desto erfolgreicher werden Sie sein. Das Motto lautet: Raus aus der Perfektionsfalle – Rein in die Umsetzung. Oder wie es der koreanische Künstler Nam June Paik einmal so treffend ausdrückte: „Wenn zu perfekt, lieber Gott böse!“

Freiheit ist die neue Sicherheit – 4 entscheidende Fragen

In Zeiten, die von massiven Veränderungen gekennzeichnet sind, gilt eines mehr denn je: Freiheit ist die neue Sicherheit. Warum das so ist, wie man am besten damit umgeht, und welche konkreten Schritte empfehlenswert sind, erfahren Sie in diesem Artikel. Beginnen wollen wir allerdings mit einer wichtigen Erkenntnis. Dass die Sicherheit, nach der so viele Menschen streben, tatsächlich nur eine vermeintliche Sicherheit ist.

Sicherheit ist nur eine Illusion

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er fühlt sich besonders wohl, wenn er auf sicherem Terrain unterwegs ist und auf vertraute Verhaltensweisen zurückgreifen kann. Aus diesem Grund wählen viele Menschen jeden Tag den gleichen Weg zur Arbeit, gehen immer wieder in den gleichen Restaurants essen, unterhalten sich über die immer gleichen Themen und verbringen den Urlaub schon seit fünfzehn Jahren im gleichen Hotel auf Mallorca.

Diese gewohnten Abläufe und Umgebungen geben uns einfach ein Gefühl der Sicherheit. Wir brauchen das, damit es uns gut geht. Doch wie so häufig macht auch hier die Dosis das Gift. Während es sehr ratsam ist, sich möglichst viele kraftvolle und effektive Routinen anzueignen, führen die schlechten und bremsenden Gewohnheiten direkt in die berühmt-berüchtigte Komfortzone. Diese ist vor allem von Bequemlichkeit und in der extremen Ausprägung sogar von Phlegma und Lethargie gekennzeichnet.

Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt

Zudem kann der Preis für die vermeintliche Sicherheit innerhalb des Status quo sehr schnell in die Höhe schießen. Je bequemer Sie sich einrichten und je öfter Sie immer wieder die gleichen Dinge tun, desto weniger lernen Sie dazu und nutzen das riesige Potenzial, das in Ihnen schlummert.

Wenn Sie immer nur das tun, was Sie immer tun, immer auf die gleichen Fähigkeiten und das gleiche Wissen zurückgreifen, und immer das denken, was Sie bisher gedacht haben, dann werden Sie auch immer nur die gleichen Ergebnisse erzielen, die Sie bisher erzielt haben. Und das bedeutet eben auch, dass Sie bleiben, wer Sie heute sind.

Lassen Sie uns also gar nicht erst drum herumreden. Im besten Fall bedeutet das für Sie Stillstand, in den meisten Fällen aber einen Rückschritt. Oder wie Benjamin Franklin es auf den Punkt gebracht hat: „Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, der wird am Ende beides verlieren.“

Freiheit versus Sicherheit: Ein ewiger Kampf

Um diese Aussage zu überprüfen, brauchen Sie sich einfach nur ein wenig umzuhören. Denn nicht umsonst wird Sprache auch als die Kleidung der Gedanken bezeichnet. Floskeln wie »Wo kämen wir denn da hin?«, »Das funktioniert so nicht«, »Das kann ich nicht« oder natürlich das berühmt-berüchtigte »Warum sollte ich etwas ändern? Das habe ich schon immer so gemacht« bilden die perfekte Grundlage für ein gepflegtes »Weiter so«, um ja nicht den ersten Schritt der Veränderung gehen zu müssen.

Wie so häufig, steckt auch im Falle der Komfortzone der Teufel im Detail. Gewohnheit und Gleichgültigkeit tauchen nämlich nicht mit einem Paukenschlag aus heiterem Himmel im Leben auf, sondern beanspruchen schleichend und fast unbemerkt immer mehr Platz in Ihrem Alltag. Es fühlt sich ja gut an, deshalb bemerken Sie es meistens gar nicht, dass Sie gerade dabei sind, es sich immer konsequenter in der eigenen Komfortzone bequem zu machen.

Freiheit oder Sicherheit: Was ist Ihnen wichtiger?

Wenn Sie es dann irgendwann mitbekommen, ist es zu spät. Dann bedarf es eines großen Kraftaufwands, um aus der Lethargie des Mittelmaßes auszubrechen und neue Wege zugehen. Nicht gerade eine besonders zielführende Strategie, oder?

Der Grund, warum es manchmal so schwer ist, die mentalen Barrieren zu durchbrechen und außerhalb der bequemen Meinungen, Entscheidungen und Verhaltensweisen zu wachsen, liegt in einem weiteren wichtigen Faktor der Veränderung: Unbewusst wägen Sie nämlich immer zwei Werte gegeneinander ab, die sich diametral gegenüberstehen.

Ich spreche von Sicherheit auf der einen, und Freiheit auf der anderen Seite. Weil diese beiden Werte nun mal nicht unter einen Hut zu bringen sind, läuft unbewusst ein Prozess ab, der Sie im Endeffekt dazu veranlasst, entweder die Sicherheit oder eben die Freiheit zu wählen. Und jetzt sind wir wieder beim Thema der Grauzone, die es in diesem Fall leider nicht gibt. Es gibt nur Schwarz oder Weiß. Sie können entweder Sicherheit haben oder Freiheit. Beides gleichzeitig geht nicht. Ein klein wenig Freiheit mit einer großen Portion Sicherheit ist bedauerlicherweise nicht möglich.

Freiheit ist die neue Sicherheit: Die berühmte Komfortzone

Ein echtes Dilemma. Sicherheit ist nämlich eines der wichtigsten menschlichen Grundbedürfnisse. Oder besser gesagt: das Gefühl der Sicherheit. Denn tatsächlich handelt es sich meistens nur um eine vermeintliche Sicherheit. Aber unbewusst tun Menschen alles dafür, um permanent dieses Gefühl von Sicherheit zu haben. Und dann geben sie sich einer Illusion hin, vor der sie tief in ihrem Innersten spüren, dass sie nur ein wackeliges Konstrukt ist, das bei der erstbesten Erschütterung in sich zusammenfällt.

Dahinter steht eine relativ einfache Denkweise: Was Sie haben, das kennen Sie. Möglicherweise sind Sie nicht hundertprozentig zufrieden, aber Sie haben sich mit den Gegebenheiten eben arrangiert. Und dann kommen Gedanken wie: »Wer weiß, ob es nicht noch schlimmer kommt.« Jetzt sind wir wieder bei den Garantien. Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Jedes Vorhaben kann scheitern.

Jedes Luftschloss kann sich in selbiger auflösen. Und auch jeder Traum kann platzen. Um dieses mögliche Scheitern zu vermeiden, bleibt man lieber bei dem, was man hat. Man entscheidet sich für das Gefühl der Sicherheit und gegen die Möglichkeiten der Freiheit. Und genau mit dieser Art von Denken richtet man sich dauerhaft in der Komfortzone ein.

Freiheit ist die neue Sicherheit: Wenn Sie sich trauen

Ich möchte Sie daher einladen, über diese Dinge einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Ich bin als Keynote Speaker und Business Coach viel unterwegs und übernachte daher oft in Hotels. Und diese Zeit nutze ich dann für eine meiner Lieblingsbeschäftigungen: Ich liege quer ausgestreckt auf dem Bett und zappe durch die TV-Kanäle. Es gibt ein paar Sendungen, die ich besonders gerne sehe, zum Beispiel “Rach, der Restauranttester”. In diesem preisgekrönten Format rettet Sternekoch Christian Rach kränkelnde Restaurants vor der drohenden Pleite, indem er den Inhabern hilft, mittelmäßige Konzepte loszulassen und sich selbst zu verändern.

Einmal arbeitete er in der Nähe von Berlin mit einem Restaurantbesitzer, dem es nicht besonders gut, aber auch noch nicht wirklich schlecht ging. Die Qualität von Essen und Service waren mittelmäßig, die Zahl der Besucher und die Umsätze ebenfalls. Und jetzt kommt das Kuriose: Der Mann hatte zwar einen großen Traum im Kopf, aber nicht den Mut, ihn in die Tat umzusetzen. Seine Standardausrede war: »Wer kann mir denn sagen, dass es auch wirklich funktioniert?«

Die Antwort von Christian Rach hat mich sehr beeindruckt. Er sagte nämlich: »Niemand gibt dir eine Garantie, und keiner weiß, ob du mit dem neuen Konzept am Ende erfolgreich bist. Aber ein Traum kann nur dann platzen, wenn man einen hat. Du hast einen. Und das unterscheidet dich von 99 Prozent der Menschen da draußen. Glaub an dich und gib dein Bestes. Den Rest lernst du auf dem Weg von ganz allein.« Das ist die Philosophie des „Freiheit ist die neue Sicherheit“ in Reinkultur.

Neue Wege erfordern mutige Entscheidungen

Neue Wege zu gehen, erfordert Mut. Sämtliche Erfindungen der Geschichte, die großen Ideen, die tollkühnen Träume und epochalen Entwicklungen lagen außerhalb der Komfortzonen derjenigen, die sie verwirklichten. Sie waren immer das Resultat von verrückten Plänen, unbequemen Entscheidungen und konsequentem Umsetzen. Sie können heute den Eiffelturm in Paris bewundern, weil Gustave Eiffel den Mut hatte, seine bequemen Pfade zu verlassen. Schwarze haben mittlerweile die gleichen Rechte wie Weiße, weil Menschen wie Martin Luther King oder Rosa Parks den Mut zu unbequemen Handlungen hatten. Und die digitale Revolution findet heute nur deshalb so rasant statt, weil Konrad Zuse (der als Erfinder des modernen Computers gilt) im Jahr 1941 die Chance ergriff, die Freiheit seiner tollkühnen Idee der Sicherheit des Gewohnten vorzuziehen.

Menschen wie ihm sollten wir dankbar sein, denn ansonsten würden wir unsere Briefe heute immer noch mit einer Feder schreiben, per Pferdekutsche in zwei Wochen von Berlin nach Frankfurt reisen oder unser Essen sogar noch über offenem Feuer zubereiten. Jeder Fortschritt, jedes Wachstum und jede Veränderung kann immer nur außerhalb der eigenen bequemen Komfortzone stattfinden.

Die persönliche Freiheit wird zur neuen Sicherheit

Viel größer als das Risiko der Freiheit ist das blinde Vertrauen auf eine Sicherheit, die es sowieso niemals gibt. Sie existiert nur in Ihrem Kopf. Sie ist eine Illusion, die sich jederzeit in Luft auflösen kann. Vor allem aber ist sie von äußeren Faktoren abhängig, die Sie niemals vollständig beeinflussen können. Die Welt befindet sich in einem rasanten Wandel. Die Konstanten der Vergangenheit verlieren schnell Ihre Gültigkeit. Den sicheren Arbeitsplatz gibt es schon lange nicht mehr. Die unterschiedlichsten Währungen, das Klima und die Weltwirtschaft sind ebenso instabil. Unter diesen unsicheren Rahmenbedingungen gibt es nur eine einzige Konstante. Und das sind Sie.

Nehmen Sie Ihr Schicksal in die eigenen Hände. Je mehr Sie Ihre eigene Freiheit ausbauen, desto mehr Sicherheit werden Sie verspüren. Ich behaupte sogar, dass es Ihre einzige Chance sein wird, sich aktiv zu verändern und den äußeren Umständen immer einen Schritt voraus zu sein. Im Wandel der nächsten Jahre gilt eines mehr denn je: Freiheit ist die neue Sicherheit. Und damit zur einzigen Konstante, auf die Sie sich verlassen können. Doch dafür ist es notwendig, zuallererst Ihr Denken zu ändern und im nächsten Schritt Ihre Komfortzone zu verlassen.

Freiheit ist die neue Sicherheit: Die 4 wichtigsten Fragen der Zukunft

Um Ihnen dies zu erleichtern, möchte ich Ihnen ein einfaches Frühwarnsystem an die Hand geben, das Ihnen die möglichen Risiken von verschiedenen Handlungsoptionen sehr anschaulich vor Augen führt. Es besteht aus vier kurzen, aber wirkungsvollen Fragen:

  1. Was passiert, wenn ich mich verändere?
  2. Was passiert, wenn ich mich nicht verändere?
  3. Was passiert nicht, wenn ich mich verändere?
  4. Was passiert nicht, wenn ich mich nicht verändere?

Mit diesen vier Fragen erhalten Sie sehr schnell Klarheit über die wichtigsten Eckpfeiler einer jeden Veränderung. Sie werden sich der Chancen und Möglichkeiten bewusst, ohne dabei die Risiken zu übersehen. Sie erhalten ebenfalls einen schnellen Überblick, welche Auswirkungen mögliche Entscheidungen auf die verschiedensten Netze in Ihrem Leben haben. Vor allem aber halten Sie sich selbst den Spiegel vor, der Ihnen dabei hilft, Ihre Komfortzone zu verlassen und dadurch wachsen zu können. Denn vergessen Sie eines niemals. Im immer schneller werdenden Wandel gilt: Freiheit ist die neue Sicherheit.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Herzliche Grüße

Ihr Ilja Grzeskowitz

Was sind Werte – Definition, Bedeutung und Wichtigkeit

Werte sind mein absolutes Lieblingsthema. Aus diesem Grund wollen wir uns in diesem Artikel einer wichtigen Frage widmen: Was sind Werte? Sie fragen sich, warum? Weil kraftvolle Werte und nachhaltige Veränderungen einander bedingen. Weil der bewusste Umgang mit Werten darüber bestimmt, ob wir glücklich oder unglücklich sind. Weil der Fokus auf Werte über unseren beruflichen Erfolg bestimmt.

Ich möchte das Thema Werte in diesem Artikel daher etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wir wollen uns anschauen, was Werte genau sind, warum sie so extrem wichtig sind und wie genau man sie definieren und ggf. verändern kann. Haben Sie Lust?

Warum sind Werte wichtig?

Wunderbar, dann lassen Sie uns direkt loslegen. Und zwar mit ein paar harmlos klingenden Fragen, die ich Ihnen gleich zu Beginn stellen möchte.

  • Warum führen Sie das Leben, das Sie führen?
  • Weshalb haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
  • Was ist Ihr Antrieb, wenn es einmal nicht so gut läuft

Die Antwort auf alle drei Fragen lautet: Es sind Ihre Werte. Nichts hat einen so großen Einfluss auf unsere Entscheidungen, Verhaltensweisen und Ergebnisse wie unser inneres Wertesystem. Sie sind der Kompass, an dem wir alles ausrichten. Die Dinge, die wir tun, aber auch diejenigen, die wir nicht tun. Doch schon einmal ein wichtiger Hinweis: Ich spreche in diesem Artikel nicht von diesen fluffigen, wohlklingenden und trendigen Werten, die man auf ein Blatt Papier schreibt (oder in Unternehmen auf Plakate druckt und die Wände damit pflastert).

Nein, ich spreche von den Werten, die tief in unserem Unterbewusstsein verankert sind, unsere Persönlichkeit definieren und die wir jeden einzelnen Tag leben. Um das besser zu verstehen, wollen wir uns im ersten Schritt einmal die Definition von Werten anschauen.

Werte Definition Deutsch

Was sind Werte eigentlich genau? Je mehr Sie sich mit dem Thema beschäftigen, desto mehr werden Sie eines feststellen: So gut wie jeder hat eine grobe Ahnung und denkt, bereits alles darüber zu wissen. Aber dieses Wissen ist lediglich oberflächlich (ich weiß, wovon ich spreche, ich war auch einmal an diesem Punkt), denn die Beschäftigung und die Definition der eigenen Werte ist ein wenig wie bei Alice im Wunderland. Sobald sie einmal begonnen haben, kennt die Tiefe des Kaninchenbaus keine Grenzen mehr. Was sind Werte denn nun?

Wie immer in solchen Fällen schauen wir bei Wikipedia nach, die folgende Werte-Definition für uns bereitstellt:

„Werte sind erstrebenswert oder moralisch gut betrachtete Eigenschaften, bzw. Qualitäten, die Objekten, Ideen, praktischen, bzw. sittlichen Idealen, Sachverhalten, Handlungsmustern, Charaktereigenschaften beigelegt werden.“

Wenn Sie schon ein paar meiner Artikel oder sogar Bücher gelesen haben, dann wissen Sie, dass ich komplizierte Definitionen überhaupt nicht mag, sondern dass ich kurze, prägnante und insbesondere verständliche Formulierungen bevorzuge. Meine persönliche Werte Definition lautet daher wie folgt:

„Werte sind erstrebenswerte oder ablehnunsgwürdige Eigenschaften, die uns in Entscheidungssituationen als Bewertungsmaßstab dienen.“

„Erm, Ilja, ist das schon alles?“ Ja. Ein einziger Satz, in dem der komplette Kern von Werten beschrieben wird. Damit Sie ein noch besseres Verständnis von dieser Aussage bekommen, möchte ich Ihnen eine kurze (und unvollständige) Auswahl an Werten vorstellen. Dabei stelle ich Ihnen zuerst eine Liste von Werten vor, nach denen wir streben und die für uns positiv belegt sind. Direkt danach folgt eine Übersicht von Werten, die wir gerne vermeiden wollen und die wir als negativ betrachten.

Was sind Werte Beispiele: Positiver Fokus

Positive Werte

Was sind Werte Beispiele: Negativer Fokus

Negative Werte

Was sind meine Werte?

Haben Sie die beiden Listen ein wenig auf sich wirken lassen? Dann möchte ich Ihnen jetzt gerne zwei Fragen stellen:

  1. Was sind Ihre zehn wichtigsten positiven Werte?
  2. Welches sind die zehn Werte, die Sie in Ihrem Leben unbedingt vermeiden wollen?

Ich empfehle Ihnen sehr, sich für diese Überlegung ausreichend Zeit zu nehmen. Und seien Sie bitte bei einer Sache mehr als vorsichtig. Es gibt nämlich einen riesigen Unterschied zwischen den Werten, die wir intellektuell als erstrebenswert erachten und denen, nach denen wir tatsächlich leben und handeln.

Sie können da gerne die Probe aufs Exempel machen. Fragen Sie 100 Personen nach ihren wichtigsten Werten, dann werden Sie in mindestens 90 % aller Fälle Ehrlichkeit als Antwort erhalten. Aber schon in der nächstbesten Konfliktsituation ist es damit dann nicht mehr so weit her und man greift zu Notlügen, verschweigt wichtige Informationen oder traut sich aus Gründen der Political Correctness nicht, seine ehrliche Meinung zu sagen.

Persönliche Werte als Spiegel unseres Verhaltens

Ausschließlich Handlungen sind immer ein direkter Spiegel unserer Werte. Ist uns Pünktlichkeit wichtig, würden wir nie zu spät kommen. Ist Ehrlichkeit ein wichtiger Wert, dann würden wir lieber negative Konsequenzen in Kauf nehmen, anstatt zu lügen. Oder wenn wir Sparsamkeit als erstrebenswert erachten, dann würden wir niemals wahllos mit Geld um uns schmeißen. Generell lässt sich sagen, dass Sie an Ihren Werten exakt erkennen können, was für Sie wichtig ist, und was Sie lieber vermeiden wollen.

Doch zurück zum Spiegel. Ich habe den Zusammenhang zwischen unseren Werten und dem entsprechenden Verhalten vor vielen Jahren auf die harte Tour gelernt. Dazu müssen Sie wissen, dass ich in meinen Listen schon immer den Wert Familie ganz oben stehen hatte. Es kam mir intellektuell immer ganz logisch vor, denn nichts war mir so wichtig wie meine Partnerin und meine damals noch kleine Tochter (die heute bereits eine wunderbare Teenagerin ist).

So wichtig, dass ich es auch regelmäßig all meinen Kollegen, Mitarbeitern und Freunden erzählte. Und ich weiß es noch wie heute, wie mich eines Abends der Schlag der Erkenntnis traf, als mich ein befreundeter Kollege mit folgender Aussage konfrontierte: „Sag mal Ilja, wenn Dir die Familie so wichtig ist, warum sitzt Du dann eigentlich zum vierten Mal in dieser Woche noch um 21 Uhr Abends im Büro?“

Rumms. Das saß. Aus einem ersten Impuls heraus wollte ich meine Gründe darlegen, wollte argumentieren, warum es nur eine Ausnahme war. Aber ich stellte schnell fest, dass alles was ich sagen würde, am Ende nur eine Ausrede sein würde. Zwar eine sehr logisch und plausibel klingende Ausrede, aber so sehr ich auch gerne anders gehabt hätte, es war und blieb eine Ausrede. Und es kostete mich eine Menge Mut, um mir selber den eigentlichen Grund einzugestehen, warum das so war: Mir war zum damaligen Zeitpunkt meine Karriere einfach wichtiger als meine Familie.

Werte sind mehr als nur ein paar wohlklingende Worte auf Papier

Ich gebe zu, dass ich an dieser Erkenntnis ganz schön zu knabbern hatte. Denn meine Familie war in meiner Vorstellung tatsächlich das wichtigste überhaupt für mich. Doch mein Verhalten sagte etwas komplett anderes. Oder wie es ein altes Bonmot sagt: „Ich kann Deine Worte nicht hören, Deine Taten schreien so laut!

Doch ich wollte mich mit diesem Zustand nicht abfinden und wusste, dass ich etwas ändern musste. Grundsätzlich hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich änderte meine Wertehierarchie und akzeptierte es, dass für den Moment meine Karriere die höchste Priorität genoss. Oder aber ich passte mein Verhalten an meine Werte an. Und genau dafür habe ich mich entschieden, indem ich meinen Fokus nicht länger auf Anwesenheit im Büro, sondern auf Effizienz und Ergebnisse gelegt habe. Die Folge war, dass ich nicht nur generell wieder zufriedener war, sondern auch im Job wieder mit mehr Elan und Spaß zu Werke gegangen bin.

Bedeutung Werte für das menschliche Verhalten

Ich hoffe, dass aus diesem Beispiel eine Sache sehr deutlich geworden ist. Die Beschäftigung mit den eigenen Werten klingt theoretisch ziemlich leicht und einfach. Man schreibt ein paar wünschenswerte Begriffe auf, die man gut findet und gerne in seinem Leben hätte. Das Problem ist, dass überhaupt keinen Unterschied macht, was wir auf ein Blatt Papier schreiben. Entscheidend ist nämlich immer, nach welchen Werten wir handeln. Und die sind nicht immer identisch mit denjenigen, die wir gerne hätten. Das liegt an einer einfachen, aber oft übersehenen Kausalität.

Wir bewerten unser eigenes Verhalten, unsere Vorstellungen und Werte immer nach unserer Intention, die von unseren Mitmenschen aber ausschließlich nach deren Ergebnissen.

Würden wir den gleichen Maßstab bei uns selber anwenden, dann würde für viele von uns ein komplettes Weltbild wie ein Kartenhaus zusammenstürzen.

Wie entscheiden Sie sich, wenn es hart auf hart kommt?

Ich möchte Ihnen ein weiteres Beispiel geben. Stellen Sie sich bitte vor, dass Sie auf Ihre Liste die beiden Werte Frieden und Integrität ganz nach Oben gesetzt hätten. Sie sind davon fest überzeugt und würden selbstverständlich niemals gegen Ihre pazifistischen Überzeugungen handeln.

Doch eines Tages befinden Sie sich in einer Notsituation. Sie haben Ihren Job verloren, müssen mehrere Kredite abbezahlen und haben vier hungrige Kinder zu Hause, die sie jeden Abend mit hungrigen Mägen hoffnungsvoll anschauen. Leider ist es nicht so leicht, eine neue Arbeit zu finden, und Ihre Schulden drohen Ihnen langsam über den Kopf zu wachsen.

Bis Sie eines Tages ein phänomenales Jobangebot erhalten. Eine Geschäftsführerposition mit Dienstwagen, großzügiger Altersvorsorge und einem Gehalt, dass Ihre kühnsten Vorstellungen bei weitem übertrifft. Sie wissen: Sie müssen nur Ja sagen und schon wären alle Ihre Probleme gelöst. Sie hätten einen tollen, anspruchsvollen Job.

Ihre Schulden wären auf einen Schlag verschwunden und Ihre Familie hätte wieder genug zu essen. Doch es gibt bedauerlicherweise einen Haken. Das Jobangebot stammt von einer Rüstungsfirma, die Waffen in verschiedene Krisengebiete dieser Welt liefert. Wie entscheiden Sie unter diesen Voraussetzungen? Sind Ihnen Ihre Werte so wichtig, dass Sie ohne mit der Wimper zu zucken auf die finanzielle Absicherung Ihrer Familie verzichten, oder waren der Frieden und die Integrität doch eher eine theoretische Wunschvorstellung?

Wir entscheiden uns IMMER anhand unseres Wertesystems

Auch wenn das jetzt nur eine hypothetische Überlegung war, ist so eine Entscheidung gar nicht so einfach, oder? Und doch agieren wir tagtäglich nach genau diesem Prinzip. Wir entscheiden uns anhand unseres individuellen Wertesystems. Im Kleinen wie im Großen. Im Job, in unseren Beziehungen und in unserem Alltag.

Je gefestigter Ihre Werte sind, desto leichter fällt es Ihnen, eine klare und unumstößliche Entscheidung zu treffen.

Und wie wir später noch sehen werden, beginnt jede nachhaltige Veränderung genau damit. Ich möchte Sie daher gerne dafür begeistern, sich intensiv und ausführlich mit Ihren persönlichen und tiefsten Werten auseinander zu setzen. Denn immer dann, wenn Werte und Verhalten miteinander im Konflikt stehen, dann spüren wir eine gewisse Unzufriedenheit, haben das Gefühl, auf der Stelle zu treten oder erhalten nicht die gewünschten Ergebnisse. Hier deshalb meine Checkliste für eine optimale Ausrichtung Ihres individuellen Wertesystems.

Zehn Schritte zur optimalen Ausrichtung Ihres individuellen Wertesystems

  1. Schreiben Sie sämtliche Werte auf, die Ihnen wichtig sind. Seien Sie kreativ. Brainstormen Sie. Und wie immer: Am besten funktioniert es, wenn Sie das Ganze mit einem Füller und Ihrem Veränderungs-Journal machen.
  2. Wählen Sie aus Ihrer Liste die zehn wichtigsten Werte aus.
  3. Bringen Sie diese Werte in eine hierarchische Reihenfolge, in der Ihr wichtigster Wert auf Platz Eins steht, der zweitwichtigste auf Platz Zwei usw.
  4. Wiederholen Sie das Ganze für Ihre negativen Werte, die Sie auf jeden Fall vermeiden wollen.
  5. Prüfen Sie beide Listen auf Werte, die miteinander in Konflikt stehen (bspw. Freiheit und Sicherheit oder Anerkennung und Zurückweisung). Sollten Sie auf einen Wertekonflikt stoßen, ersetzen Sie den weniger wichtigen durch eine motivierende Alternative.
  6. Prüfen Sie, ob sich tägliches Ihr Verhalten mit Ihren wichtigsten Werten im Einklang befindet. Sollten Sie auf einen Konflikt stoßen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Erstens: Sie tauschen den Wert gegen einen neuen, der zu Ihrem Verhalten passt. Zweitens: Sie passen Ihr Verhalten ganz bewusst dem Wert an.
  7. Adaptieren Sie Ihre Listen so lange, bis Sie insgesamt 20 Werte haben, die Ihre tiefsten Wünsche, Ansichten und Eigenschaften widerspiegeln und zu Ihrem zukünftigen (Traum-) Leben passen.
  8. Integrieren Sie Ihre (neuen) Werte in den Alltag und achten Sie bei so vielen Entscheidungen wie möglich ganz bewusst darauf, nach Ihren wichtigsten Werten zu handeln.
  9. Machen Sie dies so lange, bis Ihr bewusst gewähltes Wertesystem zu einer automatischen und gewohnheitsmäßigen Grundlage für Ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen geworden ist.
  10. Wiederholen Sie diesen Prozess anfangs alle vier Monate, später ein mal im Jahr.

Die wichtigsten Werte aller Changemaker

Je mehr Sie sich mit Ihren ganz individuellen Werten auseinandersetzen, desto mehr werden Sie feststellen, wie wichtig dieses Puzzleteil für den Ausdruck Ihrer einzigartigen Persönlichkeit ist. Je mehr Sie auf kraftvolle und tief verankerte Werte zurückgreifen können, desto mehr werden Sie als Changemaker wahrgenommen, der anderen Menschen als Vorbild gilt. Und wenn auch jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ein ganz individuelles Wertesystem hat, so gibt es dennoch einige universelle Werte, die alle Changemaker miteinander verbinden. Die wichtigsten hiervon sind:

Changemaker Wert #1: Eigenverantwortung

Dieses Wort ist das in meinen Büchern vermutlich am häufigsten verwendete. Und das hat einen guten Grund. Nichts ist so wichtig wie die Verantwortung für die eigenen Ideen, Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen. Ohne Ausnahme. Ohne Kompromisse. Ohne Ausreden.

Changemaker Wert #2: Mut

Wer es wagt, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und auch ohne Titel, Geld oder Erlaubnis Veränderungen umzusetzen, benötigt zwangsläufig eine Menge Mut. Warum? Ganz einfach, neue Ideen werden anfangs häufig belächelt und oftmals sogar bekämpft.

Changemaker Wert #3: Verantwortung für andere

Echte Changemaker sind zwar immer individuelle Persönlichkeiten, aber übernehmen auch ohne jede Diskussion Verantwortung für Ihre Mitarbeiter, Ihre Kollegen, Ihre Freunde und Familienmitglieder. Warum? Weil Sie wissen, dass Erfolg nur im Team funktioniert!

Changemaker Wert #4: Entscheidungsfähigkeit

Entscheiden Sie sich immer zeitnah, klar und eindeutig. Nichts gibt Ihrem Umfeld (und Ihnen selber auch) eine so klare Orientierung, wie die Gewissheit, dass Sie in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen. Und wie genau das am besten funktioniert, dass schauen wir uns später noch genau an.

Changemaker Wert #5: Klarheit

Eiern Sie nicht rum, sondern stehen Sie zu Ihrem Wort, Ihren Entscheidungen und Ihrer Meinung. Je klarer Sie kommunizieren, desto verlässlicher werden Sie als Chef, Mitarbeiter, Freund oder Partner.

Changemaker Wert #6: Disziplin

Seien Sie sich niemals zu schade für harte Arbeit und tun Sie alles dafür, Ihre gesetzten Ziele auch zu erreichen. Dafür bedarf es vor allem einer Menge Disziplin. Der rumänische Bildhauer Constantin Brancusi hat es wundervoll auf den Punkt gebracht: „Erschaffe wie ein Gott. Befehle wie ein König. Arbeite wie ein Sklave.“ Und das ist wieder einmal eines der Zitate, bei denen es sich lohnt, ein wenig länger darüber nachzudenken.

Welche Werte treiben Sie an?

Habe ich Sie mit diesem Artikel ein wenig für das Thema Werte begeistern können? Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenige Menschen sich wirklich intensiv mit ihrem innersten Antrieb auseinandersetzen. Ich hoffe, dass es mir mit meinen Ausführungen gelungen ist, Ihnen zu verdeutlichen, wie sehr unsere täglichen Handlungen durch unser Wertesystem gesteuert sind.

Gerade in einer Welt, die mehr und mehr in die Beliebigkeit abzudriften droht, sind kraftvolle und eindeutige Werte eine seltene Ausnahme, die Unternehmen, Organisationen und Personen eindeutig und klar von Ihrem Umfeld abgrenzen. Ich werde deshalb auch nicht müde, zu jeder möglichen Gelegenheit eine Renaissance der Werte auszurufen. Es wäre mir eine große Ehre, wenn Sie meinem Ruf folgen würden.

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

Mit Problemen umgehen lernen mit diesen 10 Tipps

Wer mit Problemen umgehen lernen möchte, der benötigt vor allem drei Dinge: Einen klaren Fokus, positives Denken und den richtigen Riecher für Chancen. Doch natürlich ist das leichter gesagt, als getan. Denn wie sagte schon John Lennon: „Leben ist das, was passiert, während wir dabei sind, andere Pläne zu schmieden.“ Ja, der Alltag ist voller Probleme. Manche davon sind klein, andere richtig groß. Und mit diesen Problemen umgehen lernen gehört daher zu einer der wichtigsten Skills, die man im Leben entwickeln kann.

Welche Probleme gibt es? 

Vor Kurzem saß mir eine Führungskraft in einem Business Coaching gegenüber, der mit seiner aktuellen Situation im Job überfordert war. „Was ist denn Ihr Problem?“, fragte ich ihn zu Beginn. „Oh“, antwortete er, „bei uns im Unternehmen ist das Wort Problem verboten. In einer Schulung der Personalabteilung haben wir gelernt, nur noch von Herausforderungen, Geschenken und tollen Gelegenheiten zu sprechen.“ Kommt Ihnen bekannt vor, oder? Die Welt ist voller Menschen, die mit einer rosaroten Brille durchs Leben laufen, sich sämtliche Misserfolge schönreden und auch die größten Schwierigkeiten einfach wegzulächeln versuchen.

Doch ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe Probleme in meiner täglichen Arbeit, meinem Unternehmen und in meinem Leben. Es gibt Zeiten, da läuft manches schief und der Wind bläst mir so richtig von vorne ins Gesicht. Und eines habe ich schon vor langer Zeit verstanden. In diesen Situationen präsentiert mir das Leben weder ein Geschenk, noch stehe ich vor einer tollen Gelegenheit. Nein, ich habe schlicht und einfach ein Problem. Manchmal nur ein kleines, oft aber auch ein richtig großes.

Ohne Probleme ist auch keine Lösung

Und was ist daran schlimm? Jeder von uns erlebt Höhen und Tiefen. Jeder von uns macht Fehler. Jeder von uns hat Probleme. Sie zu ignorieren wäre töricht, denn sie sind der beste Indikator, dass es an der Zeit ist, eine Veränderung vorzunehmen. Eine Vogel-Strauß-Mentalität und die Taktik des Aussitzens mag bei Helmut Kohl noch funktioniert haben, aber ich kenne nicht einen einzigen Fall, in dem Schönfärberei und das Ausblenden von Schwierigkeiten zum Erfolg geführt haben. Nur mit aktiver Veränderung können wir wachsen, besser werden und uns weiterentwickeln.

Je eher Sie daher akzeptieren, dass Probleme nicht nur zum Leben dazugehören, sondern der perfekte Ausgangspunkt für persönliche Entwicklung und berufliches Wachstum sind, desto besser. Und der erste Schritt ist nun mal, das Kind auch beim Namen zu nennen: Ein Problem ist ein Problem.

Mit Problemen umgehen lernen: Wundermittel Positives Denken?

Nun mögen Sie möglicherweise einwenden: „Okay, Ilja, aber betonst Du nicht immer die Wichtigkeit des positiven Denkens? Hier ist die Antwort ein klares „Jein“. Denn das allseits bekannte positive Denken, wie man es vor allem aus Esoterik- und Tschakka-Kreisen kennt, ist vor allem gleichzusetzen mit dem permanenten Tragen einer rosaroten Brille, und dem Ausblenden von Fakten. Diese Form der Realitätsverweigerung halte ich für extrem kontraproduktiv und niemals für zielführend.

Wofür ich hingegen plädiere, ist eine radikal positive Grundhaltung. Denn Negativität hat noch niemals, ich wiederhole, noch niemals zu positiven Ergebnissen gefühlt. Entscheidend ist das Mindset, mit dem Sie durchs Leben gehen, mit der Sie Ihr Business betreiben und mit der Sie Ihre Entscheidungen treffen. Wenn Sie hierfür einen Leitfaden benötigen, möchte ich Ihnen gerne meine drei Top-Tipps für nachhaltigen Erfolg im Business und im Leben vorstellen. Here we go:

  1. Seien Sie immer positiv.
  2. Seien Sie immer positiv.
  3. Seien Sie immer positiv.

 

Mit dieser Attitüde sind Sie auch dann gut gewappnet, wenn Sie mal durch schwere Zeiten gehen. Denn bei gleichen Rahmenbedingungen macht immer ihre Attitüde den Unterschied.

Auf Probleme Fokussieren, in Lösungen denken

Entscheidend ist also einzig und alleine, wie wir mit Problemen umgehen. Ob wir uns von ihnen erdrücken lassen, oder ob wir in den Angriffsmodus schalten und an einer möglichen Lösung arbeiten. Tatsächlich ist es so, dass Innovation immer aus Unzufriedenheit entsteht. Auf diese Weise entstehen neue Produkte, Dienstleistungen und sogar ganze Unternehmen. Als praktisches Werkzeug für Ihren (beruflichen) Alltag kommt hier daher mein Leitfaden mit zehn knackigen Impulsen, um jede Art von Problemen in entsprechende Chancen zu transformieren. 

Bei konsequenter Anwendung werden Sie feststellen, dass es Ihnen schon bald wesentlich leichter fallen wird, mit Problemen umzugehen und diese produktiv zu nutzen.

Mit Problemen umgehen lernen: 10 Tipps

  1. Seien Sie immer positiv (okay, das hatten wir schon einmal, aber es ist ebenso wichtig)
  2. Gehen Sie mit offenen Augen durchs Leben
  3. Hinterfragen Sie Abläufe, Prozesse und vermeintliche Standards
  4. Werden Sie stutzig bei Sätzen wie „Das geht nicht“, „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „Dafür bin ich nicht zuständig“.
  5. Fragen Sie sich regelmäßig: „Was frustriert mich so richtig?“
  6. Identifizieren Sie die dahinter stehenden Probleme
  7. Analysieren Sie das Problem und richten gleichzeitig Ihren Fokus auf mögliche Lösungen.
  8. Stellen Sie die folgenden W Fragen: „Wie könnte es gehen?“ „Wer könnte mich unterstützen?“, „Was müsste getan werden, um die Situation zu verbessern?“, „Warum gibt es diesen Prozess/Ablauf/etc. überhaupt?“
  9. Entwickeln Sie alternative Ideen, Handlungsmöglichkeiten oder Lösungen.
  10. Handeln Sie nach dem Muster „Love it. Change it. Or leave it.

Problem erkennen. Problem lösen. Mund abputzen und weitermachen.

Auf diese Weise gelingt es Ihnen, das Vorhaben „Mit Problemen umgehen lernen“ schnell in Ihren Alltag zu integrieren und ab sofort Probleme als motivierende Quelle für Innovation, Fortschritt und notwendige Veränderungen zu etablieren. Denn so kontraindikativ es auch klingen mag. Je besser Sie in der Lage sind, Probleme zu identifizieren, desto schärfer wird gleichsam Ihr Riecher für lohnenswerte Chancen. Wir wollen daher den Bogen spannen, und zum Abschluss dieses Artikel noch einmal folgendes klarstellen: Ein Problem ist ein Problem. Punkt. Je eher Sie das akzeptieren, desto besser können Sie nämlich damit umgehen.

Oder wie es der amerikanische Erfinder Charles Kettering so schön formuliert hat: „Ein Problem, das gut formuliert ist, ist ein Problem, das halb gelöst ist.“ Mit Problemen umgehen lernen. Es kann so einfach sein, nicht wahr? Wenn Sie folgendes beachten. Das Problem als solches zu erkennen und gleichzeitig den Fokus auf mögliche Lösungen zu richten. In drei knackigen Schritten zusammengefasst:

1) Legen Sie die rosarote Brille ab, und akzeptieren Sie, dass Sie ein Problem haben.

2) Lösen Sie das Problem.

3) Putzen Sie sich den Mund ab, und machen Sie weiter.

Dabei wünsche ich Ihnen ganz viel Freude und Erfolg dabei, wie Sie aus Problemen Chancen machen. Und natürlich interessiert mich, wie Sie mit dem Thema „Mit Problemen umgehen lernen“ betrachten. Schreiben Sie mir Ihre Gedanken gerne unten ins Kommentarfeld.

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

RUHE AUF DEM BALKON! EIN RANT GEGEN NEGATIVITÄT.

Ruhe auf dem Balkon! Das möchte ich mit diesem Artikel laut in die Welt hinausrufen. Denn es scheint mir, dass die Besserwisser immer mehr und insbesondere lauter werden. Und sich die Negativität dadurch weiter auszubreiten beginnt. Und genau dieser Negativspirale habe ich den Kampf angesagt. Doch lassen Sie uns zuerst eine kurze Reise in die Vergangenheit unternehmen.

Warum wir mehr Batteriewechsler und weniger Besserwisser, Nörgler und anonyme Kritiker brauchen

Es war ein gewöhnlicher Dienstag Nachmittag im November. Wie so häufig saß die komplette Abteilungsleiter-Riege im Besprechungsraum des Warenhauses zum wöchentlichen Jour-Fix zusammen. Als Geschäftsführer nutzte ich diese Termine u.a. dazu, um die Führungskräfte über alle aktuellen Themen zu informieren. An jenem Tag sollten die einzelnen Abteilungen ihre Maßnahmen für das kommende Weihnachtsgeschäft vorstellen.

Den Start machte Frau Müller (was nicht ihr echter Name ist) aus der DOB (was für Damenoberbekleidung steht). Doch als sie mit dem Präsenter zur ersten Power Point Folie klicken wollte, geschah etwas. Nämlich nichts. Hektisch klickte sie auf der Fernbedienung herum und starrte voller Hoffnung auf die Leinwand. Doch auch der zehnte Klick auf den Präsenter brachte keine Veränderung: Immer noch war der Startbildschirm zu sehen, die Technik wollte einfach nicht funktionieren.

Es dauerte nicht lange, bis das Gemurmel im Raum losging. “Es müsste dringend jemand etwas tun” sagte einer. “Typisch IT-Abteilung, nicht mal das bekommen sie hin” sagte jemand anders. Und eine dritte Person beklagte sich: “Kein Wunder, bei der uralten Ausstattung, mit der wir hier arbeiten müssen kann das ja nicht klappen”.

Fast alle Abteilungsleiter stimmten in das Wegklagen und die Schuldzuweisungen ein. Und es wurde heftigste Kritik geübt: An den Technikern, der Verwaltung, der Zentrale, an der unfähigen (weil technisch völlig unbegabten) Kollegin und sogar am Vorstand. Die Stimmung kochte.

Und das nur, weil ein Präsenter nicht funktionierte. Wahrscheinlich wäre es noch länger so weitergegangen, wenn nicht die junge Abteilungsleiterin aus der Parfümerie etwas getan hätte, womit keiner rechnete. Sie kramte in ihrer Tasche, erhob sich von ihrem Platz und ging wortlos nach Vorne. Dann ließ sie sich von der verdutzten Frau Müller den Präsenter geben, öffnete die Verschlussklappe und wechselte die Batterien. “So”, ließ sie ihre Kollegen wissen, “jetzt geht´s wieder. Wir können weitermachen!”

Aus der sicheren Entfernung kritisiert es sich leicht

An dieses Erlebnis musste ich in letzter Zeit häufig denken. Denn mich beschleicht das Gefühl, dass immer weniger Menschen selber etwas wagen, erschaffen oder umsetzen. Und die Mutigen, die sich trauen, müssen sich dann mit Kritikern auseinandersetzen, die meist ungefragt, sowie mit sicherem Abstand aus der Ferne ihre Meinung kundtun, unter der Gürtellinie attackieren und grundsätzlich der Meinung sind, alles besser zu wissen.

Natürlich würden diese Besserwisser ihnen das nie ins Gesicht sagen. Stattdessen versteckt man sich in der Anonymität des Internets und kann endlich mal das sagen, was man schon immer mal sagen wollte. Es kommt mir ein wenig so vor wie bei der Muppet Show. Können Sie sich noch erinnern? Dort saßen die beiden Senioren Waldorf & Statler auf ihrem gemütlichen Balkon und haben alles kommentiert, zerrissen und in den Kakao gezogen, was sich unten auf der Showbühne abspielte.

Und gibt es nicht auch im wahren Leben genau diese zwei Sorten von Menschen? Die einen, die Handeln, Bewegen und Verantwortung übernehmen. Die Unternehmer, Feuerwehrleute, Krankenschwestern, Schiedsrichter, Schriftsteller, Selbständigen, Gründer, Polizisten und alle anderen Menschen wie Sie und ich, die machen, tun und produktiv tätig sind. Und wer handelt, der macht zwangsläufig Fehler. Wird dadurch angreifbar. Bietet sich als perfekte Zielscheibe an.

Und dann gibt es da noch die anderen. Diejenigen, sich weit entfernt vom tatsächlichen Geschehen aufhalten. Die umgehend in Deckung gehen, wenn es heiß wird, wenn es weh tut, wenn es ans Eingemachte geht. Sich aber natürlich trotzdem das Recht herausnehmen, die Taten der handelnden Menschen auf der weit entfernten Showbühne des Lebens zu kritisieren, zu beurteilen und zu zerreißen.

Konstruktive Kritik vs. anonyme Beschimpfungen

Und nur damit wir uns richtig verstehen, ich spreche hier nicht von konstruktiver Kritik. Diese ist nicht nur hilfreich, sondern für Veränderung absolut notwendig. Nein, ich spreche vor allem von dem zunehmenden anonymen Bashing, das teilweise absurde Formen annimmt.

Doch woran liegt das? Ist es mangelndes Selbstbewusstsein, Neid oder eine generelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben? Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich: Es nervt! Gerade gestern habe ich wieder zwei Bewertungen für meine Bücher auf Amazon gelesen. Beides waren 1 Sterne Rezensionen. Beide gingen nicht mit einem Wort auf den Inhalt ein, sondern strotzten nur so vor persönlichen Anfeindungen.

Und selbstverständlich hat sich keiner der beiden „Kritiker“ getraut, unter seinem echten Namen zu schreiben. Hinter der sicheren Maske von Pseudonymen kommen einem verbale Tiefschläge eben viel leichter über die Lippen, bzw. Tasten. Natürlich weiß ich, dass meine Meinungen, meine Inhalte und meine Persönlichkeit durchaus polarisieren. Trotzdem habe ich mit diesen anonymen Beschimpfungen vom Balkon grundsätzlich ein Problem.

Warum? Ich persönlich habe diesbezüglich ein dickes Fell und bin gut in der Lage, dem entgegenzutreten. Das kostet zwar Kraft, ist für mich aber auch der Preis, den ich dafür zahle, exponiert auf der Showbühne zu stehen.

Doch für viele andere Menschen kann so etwas durchaus existenzbedrohend sein. Denken Sie an das inhabergeführte Restaurant (da fallen auf einschlägigen Bewertungsportalen Worte wie „ekelhaft“ „widerlich, „unzumutbar“), den kleinen Laden um die Ecke („furchtbarer Service“, „unfreundlich“, „furchtbar“) oder die Tagesmutter aus dem Nachbarort („kann nicht mit Kindern“, „wird schnell wütend“, „ungeeignet“).

Es reicht! Eine Aufforderung an alle Besserwisser und anonymen Nörgler

Ich für mich habe beschlossen, diese Entwicklung nicht mehr nur schweigend hinzunehmen. Im Namen aller produktiven, mutigen und handelnden Menschen möchte ich den besserwisserischen Kritikern daher zurufen:

„Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik, weil wir wissen, dass wir uns nur so weiterentwickeln, besser werden und wachsen können. Wir können auch mit direkten Worten, harten Argumenten und Klartext leben, wenn diese Form der Kritik wertschätzend und mit offenem Visier kommuniziert wird. 

Ansonsten gilt: Ruhe auf dem Balkon! Wir haben keine Lust auf Besserwisser, Nörgler und Miesepeter, die uns ungefragt als Projektionsfläche ihrer eigenen Ängste benutzen. Wir brauchen Eure Kommentare aus der sicheren Entfernung nicht. Wir brauchen auch keine Belehrungen, Beschimpfungen oder Miesmacherei. 

Wenn ihr mitreden wollt, dann verlasst den bequemen Balkon und kommt zu uns auf die Showbühne. Dahin, wo es weh tut. In die Hitze des Gefechts. Dorthin, wo Blut, Schweiß und Tränen fließen. Die Welt braucht keine weiteren Menschen, die ganz genau wissen, was die anderen alles falsch machen. Stattdessen braucht die Welt dringend mehr Menschen wie meine junge Abteilungsleiterin. Sie braucht mehr Batteriewechsler. Sie braucht Menschen, die mutig handeln, Fehler machen und Verantwortung übernehmen.“

Ruhe auf dem Balkon! Die Welt braucht mehr Batteriewechsler

Es ist Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

Wollen wir Verantwortung übernehmen, oder die Leistungen anderer zerreden?

Gehen wir dahin, wo es weh tut, oder kritisieren wir das Geschehen vom bequemen Balkon aus?

Wollen wir Batteriewechsel oder Besserwisser sein?

Wir alle haben jeden Tag die Wahl!

Wofür entscheiden Sie sich?

Herzliche Grüße Ihr Ilja Grzeskowitz

Intention Bedeutung – Warum Sinn und Purpose so wichtig sind

Intention ist alles – Die Kunst der erfolgreichen Kommunikation

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob es so etwas wie eine einzige Eigenschaft gibt, die darüber bestimmt, ob jede Art von Kommunikation positiv oder negativ verläuft? Die gibt es tatsächlich. Und möglicherweise wird es Sie erstaunen, denn ich spreche nicht von einer Technik, nicht von einer Methode und auch nicht von einem bestimmten Prozess. Der Schlüssel, der Ihnen die Tür zu Erfolgen in allen Lebenslagen öffnen kann, ist Ihre Intention. 

Es spielt keine Rolle, ob mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren, vor einer schweren Verhandlung stehen, oder Ihren Kindern etwas beibringen wollen. Ihre Resultate stehen und fallen mit der Erwartungshaltung, mit der Sie die kleinen und großen Aufgaben des Alltags angehen.

Intention Definition Deutsch: Mit Sinn kommunizieren

Ich möchte eine meiner tiefsten Überzeugungen mit Ihnen teilen: Intention schlägt alles. Ja, wirklich alles. Andere mögen schlauer, schneller oder talentierter sein. Wenn Sie mit der richtigen Intention an Ihre Aufgaben gehen, werden Sie immer den berühmten Schritt vorne sein. Lassen Sie uns also einmal genau schauen, was ich überhaupt unter Intention verstehe. 

Zum einen ist es für mich die Mentalität, mit der Sie die Dinge tun, die Sie tun. Eine eindeutige Erwartung an das Endergebnis der anstehenden Kommunikationen. Es ist die Abwesenheit von Zweifeln, und die tiefe Gewissheit, dass Sie genau das erreichen werden, was Sie sich vorgenommen haben. Das gilt für Verkaufsgespräche, Konflikte und Verhandlungen, genau so aber auch für Flirts, die Unterhaltungen mit Ihren Verwandten und die Erziehung Ihrer Kinder.

Intention: Bedeutung von Kommunikation mit Sinn

Kommen wir zum zweiten Faktor, nämlich der Frage, warum und weshalb Sie überhaupt mit anderen Menschen kommunizieren. Was, das wissen Sie meistens gar nicht, weil Sie eher der spontane Typ sind? Manchmal tauschen Sie einfach nur ein paar belanglose Floskeln aus, weil man das eben zu bestimmten Anlässen so macht?

Dann möchte ich Ihnen gerne folgende Idee schmackhaft machen. Gehen Sie nie mehr ohne ein konkretes Ziel in Ihre Gespräche, Unterhaltungen und jede andere Art von Kommunikation. Überlegen Sie sich vorher so genau wie möglich, was Ihr Gesprächspartner hinterher denken, tun und ganz besonders wie er sich fühlen soll. Je klarer Sie wissen, welches Ziel Sie verfolgen, desto eindeutiger können Sie handeln. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Menschen spüren, wenn Sie mit der richtigen Intention handeln.

Je mehr Sie Ihren Fokus nach Außen auf Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Familienmitglieder richten, desto mehr werden Sie auch Ihre eigenen Ziele erreichen. Weil sich wirklich alles im Leben um Beziehungen zu anderen Menschen dreht.

Was Sie von einem Kellner über Kommunikation lernen können

Ein Beispiel. Im vergangenen Jahr haben wir unseren Familienurlaub in Florida verbracht, wo wir eines Morgens in Fort Lauderdale bei Denny´s frühstücken waren. Kaum saßen wir in unserer Nische, stellte sich auch schon unser Kellner vor. Er hieß Bobby und machte gleich zur Begrüßung einen Scherz. Danach brachte er uns die Speisekarten, und fragte: „Hey, seid ihr bereit für die besten French Toast Eures Lebens?“

Meine Aufmerksamkeit war definitiv geweckt. Und Bobby machte auf dem hohen Niveau weiter. In seiner Hosentasche hatte er zwei kleine Geschenke für unsere Kinder und meiner Frau und mir legte er einen Rabattcoupon auf den Tisch, mit dem wir an diesem Tag ein Essen sparen konnten. Dann fragte er, was wir denn in seiner Heimatstadt machen würden, erzählte uns von seiner Armeezeit in Deutschland und brachte uns immer wieder zum Lachen. Schnell hatten wir eine gemeinsame Leidenschaft gefunden und unterhielten uns über Golf, Tennis und die vielen Freizeitmöglichkeiten in der Gegend. Bobby war niemals aufdringlich, schaffte es aber, dass wir uns innerhalb kürzester Zeit pudelwohl fühlten.

Und nachdem wir gegessen hatten, bot er uns an, dass er für uns am nächsten Tag den besten Tisch im Restaurant reservieren. Was glauben Sie, wo wir 24 Stunden später gesessen haben? Und weil mich seine Intention so faszinierte, habe ich Bobby bei unserer Verabschiedung gefragt, wie er es macht, trotz der immer gleichen Abläufe in der Arbeit als Kellner so freundlich und zuvorkommend zu sein. Er lachte nur kurz und dann sagte er: „Well, that´s simple, I just like people.“

11 Gründe, warum Sie ab sofort nur noch mit Intention kommunizieren sollten

„Ich mag einfach Menschen.“ Dieser eine Satz fasst die Wirkung von einer mit Intention geführten Kommunikation perfekt zusammen. Es geht immer um die Menschen. Wenn Sie es schaffen, zu Ihren Mitarbeitern, Kollegen und Kunden einen persönlichen Draht aufzubauen, dann passieren die tollsten Dinge. Weil sie sich dann wohlfühlen.

Und wer sich wohlfühlt, der handelt entsprechend. Ihre Umsätze, Verhandlungserfolge und sämtliche Kommunikationsergebnisse stehen in direktem Zusammenhang mit der Intensität der Beziehungen, die Sie zu anderen Menschen aufbauen. Weil nichts eine derart große Kraft besitzt, wie die richtige Intention. Weil Sie nicht länger zufällig, beliebig und belanglos agieren, sondern jedem einzelnen Moment Ihres Lebens eine konkrete Bedeutung geben. Das gilt für die kleinen Probleme des Alltags, besonders aber für die großen Herausforderungen. Warum? Ganz einfach, denn Intention…

  1. …sorgt für Klarheit
  2. …stärkt Ihr Selbstbewusstsein
  3. …eliminiert Zweifel
  4. …knüpft ein unsichtbares Band zwischen zwei Menschen
  5. …schafft Gewissheit
  6. …erzeugt positive Gefühle
  7. …ersetzt Belanglosigkeit durch Bedeutung
  8. …sorgt für den richtigen Fokus
  9. …motiviert
  10. …ist wichtiger als alle Techniken, Methoden und Prozesse zusammen
  11. …schlägt alles

Ihre Erwartungshaltung kann in wichtigen Momenten das entscheidende Zünglein an der Waage sein, das über Erfolg und Misserfolg bestimmt. Das Beste dabei ist, dass Sie komplett unabhängig von äußeren Faktoren werden, denn Ihre Intention steuern von Vorne bis Hinten ausschließlich Sie. Je besser Sie das tun, desto selbstsicherer, überzeugter und erfolgreicher werden Sie in diesen Momenten sein und die zwangsläufig folgende Achterbahnfahrt genießen können.

Und jetzt bin ich gespannt: Wie gehen Sie mit dem Thema Intention um, welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar 🙂

Herzlichst, Ihr

Ilja Grzeskowitz

10 BUCHTIPPS: BÜCHER, DIE MEIN LEBEN VERÄNDERT HABEN

Buchtipps fürs Business, eine erfolgreiche Karriere und persönliches Wachstum

Regelmäßig bekomme ich Mails und Nachrichten auf Facebook & Co., in denen ich nach Buchtipps gefragt werde. Und ich liebe diese Fragen, denn ich liebe Bücher. Ich lese so oft ich kann, denn ein Buch gibt mir die Gelegenheit, in die Köpfe der klügsten Menschen der Welt zu schlüpfen und mich mit ihren Ideen, Gedanken und Ansichten auseinanderzusetzen.

Aus jedem Buch, das ich lese – sei es auch noch so trivial – nehme ich irgendeine Idee mit, die ich in meinen Alltag einbaue. Es gibt aber auch Bücher, die mich wirklich tief berühren und dazu bringen, über so manches etwas länger und intensiver nachzudenken. Diese Bücher habe ich in einer Liste zusammengefasst.
Hier sind sie also, meine Buchtipps mit den 10 Büchern, die mein Leben verändert haben.

Und wenn Ihnen diese zehn Buchtipps gefallen, dann schauen Sie sich doch mal meine Liste mit den 100 besten Business Büchern aller Zeiten an.

1) Atlas Shrugged von Ayn Rand

Wohl kein Buch hat mich so geprägt wie dieser Roman. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Hauptfiguren Dagny Taggart, Hank Rearden oder John Galt meine zentralsten Werte wie Integrität, Eigenverantwortung und Individualität ansprechen. Das Buch spiegelt wohl wie kein zweites meine persönliche Lebensphilosophie wieder. Doch auch die eigentliche Romanhandlung hat alles, was es für ein langanhaltendes Lesevergnügen braucht: Liebe, Spannung und viele interessante Charaktere. Wenn möglich, unbedingt, in der englischen Originalfassung lesen.

Hier der Link zum Buch: Atlas Shrugged

2) Der Zauberberg von Thomas Mann

Auf Platz 2 befindet sich wieder ein Roman, nämlich der Zauberberg von Thomas Mann. Die Handlung an sich ist gar nicht mal besonders spannend. Der junge Hans Castorp besucht seinen Vetter Joachim Ziemßen in einer Kurklinik in Davos. Aus den geplanten 3 Wochen werden am Ende 7 Jahre. Was mich an dieser Geschichte so fasziniert sind die Hauptfiguren, die kunstvolle Beschreibung der einzelnen Entwicklungen und die vielen philosophischen Konversationen. Ein wahres Meisterwerk, das mich jedes Mal wieder in seinen Bann zieht.

Hier der Link zum Buch: Der Zauberberg

3) Die 4 Stunden Woche von Timothy Ferriss

Nach der Lektüre habe ich mir zum ersten mal die Frage gestellt: “Was wäre wenn…?” Danach war nichts mehr, wie vorher. Die Idee dieses Buches ist so genial, wie einfach. Führe ein Leben nach Deinen Erwartungen und Vorstellungen. Und dann baue Dir ein Business auf, dass diesen Lifestyle unterstützt. Die 4 Stunden Woche ist voller genialer Ideen, Inspiration und Anregungen für jeden, der sich mehr vom Leben erwartet als den täglichen 9 to 5 Job. Eine ganz klare Leseempfehlung.

Hier der Link zum Buch: Die 4 Stunden Woche

4) Geld, Gold und Gottspieler von Roland Baader

Roland Baader gehörte zu den größten Freidenkern unserer Zeit und hat es wie kein Zweiter geschafft, wirtschaftliche Zusammenhänge in einer normalen Alltagssprache zu erklären. Ich habe eigentlich alle seine Bücher gelesen, aber dieses hier ist für mich sein komplettestes Werk. Allerdings sei zur Vorsicht geraten, die Lektüre könnte Ihre Ansichten zum vermeintlich Normalen dramatisch verändern.

Hier der Link zum Buch: Geld, Gold und Gottspieler

5) The Fountainhead von Ayn Rand

Und schon wieder ein Buch von Ayn Rand, dieses mal die Geschichte des Architekten Howard Roark, der es schafft, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und sich durch sämtliche Schwierigkeiten hindurch zu kämpfen. Wieder ist es ein Plädoyer für persönliche Integrität und eine Streitschrift gegen Gleichmacherei. Ein gnadenlos gutes Buch, voller Inspiration, kritischem Denken und mutmachenden Botschaften.

Hier der Link zum Buch: The Fountainhead

6) Total Recall – Die wahre Geschichte meines Lebens von Arnold Schwarzenegger

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer Fan von Arnold Schwarzenegger bin. Denn die Lebensgeschichte des ehemaligen Mr. Universums, Terminators und Governor of California ist mehr als beeindruckend. In vielen persönlichen Erzählungen lernt man den Menschen Arnold Schwarzenegger besser kennen und erfährt, was mit Mut, Commitment und großen Visionen alles möglich ist. Dieses Buch ist gedruckte Motivation pur.

Hier der Link zum Buch: Total Recall

7) The Monk Who Sold His Ferrari von Robin Sharma

Robin Sharma erzählt in dieser Business Fabel die Geschichte eines erfolgreichen Geschäftsmanns, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere erkennt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Sehr inspirierend, ansteckend und eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach mehr Sinn im Leben sind.

Hier der Link zum Buch: The Monk Who Sold His Ferrari

8) #AskGaryVee von Gary Vaynerchuk

Diese Buchtipps wären unvollständig ohne dieses Werk von Gary Vee. Für mich ist es das beste Businessbuch, das ich in den letzten Jahren gelesen (bzw. gehört, denn ich empfehle unbedingt die Audioversion, die von Gary selber gelesen und mit vielen zusätzlichen Kommentaren versehen ist). Eine perfekte Lektüre für jeden Unternehmer oder Manager, der einen Unterschied machen will.

Hier der Link zum Buch: #AskGaryVee

9) Das verdammte 20. Jahrhundert – Erinnerungen und Reflexionen eines politisch Unkorrekten von Gerard Radnitzky

Auf der einen Seite erzählt dieses Buch die Lebensgeschichte des von mir sehr geschätzten Freidenkers Gerard Radnitzky. Alleine die vielen Anekdoten und Erzählungen machen das Werk sehr lesenswert. Der Autor wirft nebenbei aber auch regelmäßig einen Blick auf die größeren Zusammenhänge Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts und berichtet aus der Sicht eines Zeitzeugens. Unbequeme Meinungen, visionäre Ideen und ein roter Faden, der sich durch das ganze Buch zieht: Ein Aufruf zur Freiheit.

Hier der Link zum Buch: Das verdammte 20. Jahrhundert

10) Think Big Act Bigger von Jeffrey Hayzlett

Jeffrey Hayzlett hat nicht nur das Vorwort zu meinem Buch “Think it. Do it Change it.” geschrieben, sondern ist auch ein Pfundskerl. Er ist Prime Time TV Host, Chairman des C-Suite Network und im Herzen ein Cowboy. Sein allerneuestes Buch ist für mich sein bestes. Und welch besseres Motto könnte es geben: Denke groß. Aber handele noch größer!

Hier der Link zum Buch: Think Big Act Bigger

Was lesen Sie gerne?

Welches sind Ihre Lieblingsbücher? Schreiben Sie mir (und meinen Lesern) Ihre Buchtipps in das Kommentarfeld. Ich freue mich auf viele inspirierende Vorschläge…