RAUS AUS DER PERFEKTIONSFALLE – REIN IN DIE VERÄNDERUNG

Die Botschaft des Artikels ist einfach: Raus aus der Perfektionsfalle. Denn nichts verhindert den Erfolg von Veränderungen im Business und im Leben so sehr wie der Dran nach Perfektion. Der Anspruch, 100 Prozent erreichen zu müssen. Denn dieser Zustand wird niemals erreicht werden. Ich möchte Ihnen daher Mut machen, sich zu trauen, einfach mit dem Umsetzen Ihrer Ziele anzufangen. Auch wenn Sie von Perfektion noch weit entfernt sein sollten. Und dann auf dem Weg zu lernen, besser zu werden und sich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Raus aus der Perfektionsfalle: Der perfekte Moment wird NIEMALS kommen

So viele Menschen träumen vom eigenen Unternehmen, finanzieller Freiheit, einem durchtrainierten Körper, steilen Karrieren, erfüllten Beziehungen und generell einem glücklichen Leben. Doch statt die eigenen Träume in die Tat umzusetzen, zögern sie. Warten ab. Und scheitern schlussendlich am größten Erfolgsverhinderer, den ich kenne: Der Perfektionsfalle. Dem Anspruch, perfekt vorbereitet sein zu müssen. Dem Glauben, dass noch etwas fehlen könnte. Dem fatalen Irrtum, nicht gut genug zu sein. Kommt Ihnen das bekannt vor?

In der Praxis ist die Perfektionsfalle an einem eindeutigen Symptom erkennbar. Anstatt eine echte Entscheidung (nicht zu verwechseln mit Absichtserklärungen, Wünschen oder vagen Behauptungen. Echte Entscheidungen beinhalten immer das Commitment, die volle Verantwortung für sämtliche eventuelle Konsequenzen zu akzeptieren und zu übernehmen) zu treffen, ein klares Ziel zu formulieren und dann sämtliche Kraft in die Umsetzung zu stecken, verschwendet man die vorhandene Energie lieber für die Vorbereitung. Man plant und plant und plant.

Perfektionismus ablegen

Und während andere schon lange im Machen sind, plant man lieber noch ein wenig weiter. Man bereitet sich mental vor, kauft unzählige Bücher (die man dann doch niemals liest, man spricht dann auch von “Shelf-Help-Büchern”), besucht Weiterbildungen, redet sich ein, noch nicht so weit zu sein, nimmt sich vor, im nächsten Monat ganz bestimmt anzufangen und plant dann weiter. Man wartet so lange auf den perfekten Moment, dass man es verpasst, in die so wichtige Phase der Umsetzung zu kommen.

Doch ich will Ihnen das große Geheimnis der Veränderung verraten. Den wichtigsten Baustein, um vom Planungsweltmeister zum Macher zu werden. Sind Sie bereit? Okay, hier ist er. So etwas wie einen perfekten Moment zum Anfangen gibt es einfach nicht. Es wird immer etwas geben, was Sie nicht wissen, was Sie nicht können, oder das Sie nicht bedacht haben. Sobald Sie gestartet sind, werden Herausforderungen, Probleme und Ablenkungen auf Sie warten. Das Leben wird Sie prüfen, ob Sie es wirklich ernst meinen. 

Na und? Erfolg ist niemals eine gerade Linie, sondern immer eine emotionale Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen. Unsere Aufgabe ist es, auf diesem Weg zu lernen, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. 

Lieber unperfekt starten als perfekt zu zögern

Womit auch immer Sie persönlich oder beruflich unzufrieden sind, die notwendigen Veränderungen werden Ihnen nur gelingen, wenn Sie sich aus der Perfektionsfalle befreien. Machen Sie sich immer wieder klar, dass Sie gut genug sind. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Sie einfach anfangen müssen. Die perfekte Faustformel lautet: Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert. Natürlich, auf dem Weg werden Sie viele Fehler machen, unvorhergesehene Probleme lösen und Hindernisse aus dem Weg räumen müssen.

Aber erstens ist das nun mal das Leben, und zweitens ist dies die einzige Möglichkeit, um zu lernen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Folgendes gilt es dabei immer zu beachten: Bereiten Sie sich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Und dann legen Sie los. Geben Sie sich mit achtzig Prozent zufrieden, denn hundert werden Sie sowieso niemals erreichen. Kommen Sie ins Handeln und lernen Sie auf dem Weg. Und je mehr Sie sich trauen, unperfekt anzufangen, desto erfolgreicher werden Sie sein. Das Motto lautet: Raus aus der Perfektionsfalle – Rein in die Umsetzung. Oder wie es der koreanische Künstler Nam June Paik einmal so treffend ausdrückte: „Wenn zu perfekt, lieber Gott böse!“

Freiheit ist die neue Sicherheit – 4 entscheidende Fragen

In Zeiten, die von massiven Veränderungen gekennzeichnet sind, gilt eines mehr denn je: Freiheit ist die neue Sicherheit. Warum das so ist, wie man am besten damit umgeht, und welche konkreten Schritte empfehlenswert sind, erfahren Sie in diesem Artikel. Beginnen wollen wir allerdings mit einer wichtigen Erkenntnis. Dass die Sicherheit, nach der so viele Menschen streben, tatsächlich nur eine vermeintliche Sicherheit ist.

Sicherheit ist nur eine Illusion

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er fühlt sich besonders wohl, wenn er auf sicherem Terrain unterwegs ist und auf vertraute Verhaltensweisen zurückgreifen kann. Aus diesem Grund wählen viele Menschen jeden Tag den gleichen Weg zur Arbeit, gehen immer wieder in den gleichen Restaurants essen, unterhalten sich über die immer gleichen Themen und verbringen den Urlaub schon seit fünfzehn Jahren im gleichen Hotel auf Mallorca.

Diese gewohnten Abläufe und Umgebungen geben uns einfach ein Gefühl der Sicherheit. Wir brauchen das, damit es uns gut geht. Doch wie so häufig macht auch hier die Dosis das Gift. Während es sehr ratsam ist, sich möglichst viele kraftvolle und effektive Routinen anzueignen, führen die schlechten und bremsenden Gewohnheiten direkt in die berühmt-berüchtigte Komfortzone. Diese ist vor allem von Bequemlichkeit und in der extremen Ausprägung sogar von Phlegma und Lethargie gekennzeichnet.

Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt

Zudem kann der Preis für die vermeintliche Sicherheit innerhalb des Status quo sehr schnell in die Höhe schießen. Je bequemer Sie sich einrichten und je öfter Sie immer wieder die gleichen Dinge tun, desto weniger lernen Sie dazu und nutzen das riesige Potenzial, das in Ihnen schlummert.

Wenn Sie immer nur das tun, was Sie immer tun, immer auf die gleichen Fähigkeiten und das gleiche Wissen zurückgreifen, und immer das denken, was Sie bisher gedacht haben, dann werden Sie auch immer nur die gleichen Ergebnisse erzielen, die Sie bisher erzielt haben. Und das bedeutet eben auch, dass Sie bleiben, wer Sie heute sind.

Lassen Sie uns also gar nicht erst drum herumreden. Im besten Fall bedeutet das für Sie Stillstand, in den meisten Fällen aber einen Rückschritt. Oder wie Benjamin Franklin es auf den Punkt gebracht hat: „Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, der wird am Ende beides verlieren.“

Freiheit versus Sicherheit: Ein ewiger Kampf

Um diese Aussage zu überprüfen, brauchen Sie sich einfach nur ein wenig umzuhören. Denn nicht umsonst wird Sprache auch als die Kleidung der Gedanken bezeichnet. Floskeln wie »Wo kämen wir denn da hin?«, »Das funktioniert so nicht«, »Das kann ich nicht« oder natürlich das berühmt-berüchtigte »Warum sollte ich etwas ändern? Das habe ich schon immer so gemacht« bilden die perfekte Grundlage für ein gepflegtes »Weiter so«, um ja nicht den ersten Schritt der Veränderung gehen zu müssen.

Wie so häufig, steckt auch im Falle der Komfortzone der Teufel im Detail. Gewohnheit und Gleichgültigkeit tauchen nämlich nicht mit einem Paukenschlag aus heiterem Himmel im Leben auf, sondern beanspruchen schleichend und fast unbemerkt immer mehr Platz in Ihrem Alltag. Es fühlt sich ja gut an, deshalb bemerken Sie es meistens gar nicht, dass Sie gerade dabei sind, es sich immer konsequenter in der eigenen Komfortzone bequem zu machen.

Freiheit oder Sicherheit: Was ist Ihnen wichtiger?

Wenn Sie es dann irgendwann mitbekommen, ist es zu spät. Dann bedarf es eines großen Kraftaufwands, um aus der Lethargie des Mittelmaßes auszubrechen und neue Wege zugehen. Nicht gerade eine besonders zielführende Strategie, oder?

Der Grund, warum es manchmal so schwer ist, die mentalen Barrieren zu durchbrechen und außerhalb der bequemen Meinungen, Entscheidungen und Verhaltensweisen zu wachsen, liegt in einem weiteren wichtigen Faktor der Veränderung: Unbewusst wägen Sie nämlich immer zwei Werte gegeneinander ab, die sich diametral gegenüberstehen.

Ich spreche von Sicherheit auf der einen, und Freiheit auf der anderen Seite. Weil diese beiden Werte nun mal nicht unter einen Hut zu bringen sind, läuft unbewusst ein Prozess ab, der Sie im Endeffekt dazu veranlasst, entweder die Sicherheit oder eben die Freiheit zu wählen. Und jetzt sind wir wieder beim Thema der Grauzone, die es in diesem Fall leider nicht gibt. Es gibt nur Schwarz oder Weiß. Sie können entweder Sicherheit haben oder Freiheit. Beides gleichzeitig geht nicht. Ein klein wenig Freiheit mit einer großen Portion Sicherheit ist bedauerlicherweise nicht möglich.

Freiheit ist die neue Sicherheit: Die berühmte Komfortzone

Ein echtes Dilemma. Sicherheit ist nämlich eines der wichtigsten menschlichen Grundbedürfnisse. Oder besser gesagt: das Gefühl der Sicherheit. Denn tatsächlich handelt es sich meistens nur um eine vermeintliche Sicherheit. Aber unbewusst tun Menschen alles dafür, um permanent dieses Gefühl von Sicherheit zu haben. Und dann geben sie sich einer Illusion hin, vor der sie tief in ihrem Innersten spüren, dass sie nur ein wackeliges Konstrukt ist, das bei der erstbesten Erschütterung in sich zusammenfällt.

Dahinter steht eine relativ einfache Denkweise: Was Sie haben, das kennen Sie. Möglicherweise sind Sie nicht hundertprozentig zufrieden, aber Sie haben sich mit den Gegebenheiten eben arrangiert. Und dann kommen Gedanken wie: »Wer weiß, ob es nicht noch schlimmer kommt.« Jetzt sind wir wieder bei den Garantien. Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Jedes Vorhaben kann scheitern.

Jedes Luftschloss kann sich in selbiger auflösen. Und auch jeder Traum kann platzen. Um dieses mögliche Scheitern zu vermeiden, bleibt man lieber bei dem, was man hat. Man entscheidet sich für das Gefühl der Sicherheit und gegen die Möglichkeiten der Freiheit. Und genau mit dieser Art von Denken richtet man sich dauerhaft in der Komfortzone ein.

Freiheit ist die neue Sicherheit: Wenn Sie sich trauen

Ich möchte Sie daher einladen, über diese Dinge einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Ich bin als Keynote Speaker und Business Coach viel unterwegs und übernachte daher oft in Hotels. Und diese Zeit nutze ich dann für eine meiner Lieblingsbeschäftigungen: Ich liege quer ausgestreckt auf dem Bett und zappe durch die TV-Kanäle. Es gibt ein paar Sendungen, die ich besonders gerne sehe, zum Beispiel “Rach, der Restauranttester”. In diesem preisgekrönten Format rettet Sternekoch Christian Rach kränkelnde Restaurants vor der drohenden Pleite, indem er den Inhabern hilft, mittelmäßige Konzepte loszulassen und sich selbst zu verändern.

Einmal arbeitete er in der Nähe von Berlin mit einem Restaurantbesitzer, dem es nicht besonders gut, aber auch noch nicht wirklich schlecht ging. Die Qualität von Essen und Service waren mittelmäßig, die Zahl der Besucher und die Umsätze ebenfalls. Und jetzt kommt das Kuriose: Der Mann hatte zwar einen großen Traum im Kopf, aber nicht den Mut, ihn in die Tat umzusetzen. Seine Standardausrede war: »Wer kann mir denn sagen, dass es auch wirklich funktioniert?«

Die Antwort von Christian Rach hat mich sehr beeindruckt. Er sagte nämlich: »Niemand gibt dir eine Garantie, und keiner weiß, ob du mit dem neuen Konzept am Ende erfolgreich bist. Aber ein Traum kann nur dann platzen, wenn man einen hat. Du hast einen. Und das unterscheidet dich von 99 Prozent der Menschen da draußen. Glaub an dich und gib dein Bestes. Den Rest lernst du auf dem Weg von ganz allein.« Das ist die Philosophie des „Freiheit ist die neue Sicherheit“ in Reinkultur.

Neue Wege erfordern mutige Entscheidungen

Neue Wege zu gehen, erfordert Mut. Sämtliche Erfindungen der Geschichte, die großen Ideen, die tollkühnen Träume und epochalen Entwicklungen lagen außerhalb der Komfortzonen derjenigen, die sie verwirklichten. Sie waren immer das Resultat von verrückten Plänen, unbequemen Entscheidungen und konsequentem Umsetzen. Sie können heute den Eiffelturm in Paris bewundern, weil Gustave Eiffel den Mut hatte, seine bequemen Pfade zu verlassen. Schwarze haben mittlerweile die gleichen Rechte wie Weiße, weil Menschen wie Martin Luther King oder Rosa Parks den Mut zu unbequemen Handlungen hatten. Und die digitale Revolution findet heute nur deshalb so rasant statt, weil Konrad Zuse (der als Erfinder des modernen Computers gilt) im Jahr 1941 die Chance ergriff, die Freiheit seiner tollkühnen Idee der Sicherheit des Gewohnten vorzuziehen.

Menschen wie ihm sollten wir dankbar sein, denn ansonsten würden wir unsere Briefe heute immer noch mit einer Feder schreiben, per Pferdekutsche in zwei Wochen von Berlin nach Frankfurt reisen oder unser Essen sogar noch über offenem Feuer zubereiten. Jeder Fortschritt, jedes Wachstum und jede Veränderung kann immer nur außerhalb der eigenen bequemen Komfortzone stattfinden.

Die persönliche Freiheit wird zur neuen Sicherheit

Viel größer als das Risiko der Freiheit ist das blinde Vertrauen auf eine Sicherheit, die es sowieso niemals gibt. Sie existiert nur in Ihrem Kopf. Sie ist eine Illusion, die sich jederzeit in Luft auflösen kann. Vor allem aber ist sie von äußeren Faktoren abhängig, die Sie niemals vollständig beeinflussen können. Die Welt befindet sich in einem rasanten Wandel. Die Konstanten der Vergangenheit verlieren schnell Ihre Gültigkeit. Den sicheren Arbeitsplatz gibt es schon lange nicht mehr. Die unterschiedlichsten Währungen, das Klima und die Weltwirtschaft sind ebenso instabil. Unter diesen unsicheren Rahmenbedingungen gibt es nur eine einzige Konstante. Und das sind Sie.

Nehmen Sie Ihr Schicksal in die eigenen Hände. Je mehr Sie Ihre eigene Freiheit ausbauen, desto mehr Sicherheit werden Sie verspüren. Ich behaupte sogar, dass es Ihre einzige Chance sein wird, sich aktiv zu verändern und den äußeren Umständen immer einen Schritt voraus zu sein. Im Wandel der nächsten Jahre gilt eines mehr denn je: Freiheit ist die neue Sicherheit. Und damit zur einzigen Konstante, auf die Sie sich verlassen können. Doch dafür ist es notwendig, zuallererst Ihr Denken zu ändern und im nächsten Schritt Ihre Komfortzone zu verlassen.

Freiheit ist die neue Sicherheit: Die 4 wichtigsten Fragen der Zukunft

Um Ihnen dies zu erleichtern, möchte ich Ihnen ein einfaches Frühwarnsystem an die Hand geben, das Ihnen die möglichen Risiken von verschiedenen Handlungsoptionen sehr anschaulich vor Augen führt. Es besteht aus vier kurzen, aber wirkungsvollen Fragen:

  1. Was passiert, wenn ich mich verändere?
  2. Was passiert, wenn ich mich nicht verändere?
  3. Was passiert nicht, wenn ich mich verändere?
  4. Was passiert nicht, wenn ich mich nicht verändere?

Mit diesen vier Fragen erhalten Sie sehr schnell Klarheit über die wichtigsten Eckpfeiler einer jeden Veränderung. Sie werden sich der Chancen und Möglichkeiten bewusst, ohne dabei die Risiken zu übersehen. Sie erhalten ebenfalls einen schnellen Überblick, welche Auswirkungen mögliche Entscheidungen auf die verschiedensten Netze in Ihrem Leben haben. Vor allem aber halten Sie sich selbst den Spiegel vor, der Ihnen dabei hilft, Ihre Komfortzone zu verlassen und dadurch wachsen zu können. Denn vergessen Sie eines niemals. Im immer schneller werdenden Wandel gilt: Freiheit ist die neue Sicherheit.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Herzliche Grüße

Ihr Ilja Grzeskowitz

Was sind Werte – Definition, Bedeutung und Wichtigkeit

Werte sind mein absolutes Lieblingsthema. Aus diesem Grund wollen wir uns in diesem Artikel einer wichtigen Frage widmen: Was sind Werte? Sie fragen sich, warum? Weil kraftvolle Werte und nachhaltige Veränderungen einander bedingen. Weil der bewusste Umgang mit Werten darüber bestimmt, ob wir glücklich oder unglücklich sind. Weil der Fokus auf Werte über unseren beruflichen Erfolg bestimmt.

Ich möchte das Thema Werte in diesem Artikel daher etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wir wollen uns anschauen, was Werte genau sind, warum sie so extrem wichtig sind und wie genau man sie definieren und ggf. verändern kann. Haben Sie Lust?

Warum sind Werte wichtig?

Wunderbar, dann lassen Sie uns direkt loslegen. Und zwar mit ein paar harmlos klingenden Fragen, die ich Ihnen gleich zu Beginn stellen möchte.

  • Warum führen Sie das Leben, das Sie führen?
  • Weshalb haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
  • Was ist Ihr Antrieb, wenn es einmal nicht so gut läuft

Die Antwort auf alle drei Fragen lautet: Es sind Ihre Werte. Nichts hat einen so großen Einfluss auf unsere Entscheidungen, Verhaltensweisen und Ergebnisse wie unser inneres Wertesystem. Sie sind der Kompass, an dem wir alles ausrichten. Die Dinge, die wir tun, aber auch diejenigen, die wir nicht tun. Doch schon einmal ein wichtiger Hinweis: Ich spreche in diesem Artikel nicht von diesen fluffigen, wohlklingenden und trendigen Werten, die man auf ein Blatt Papier schreibt (oder in Unternehmen auf Plakate druckt und die Wände damit pflastert).

Nein, ich spreche von den Werten, die tief in unserem Unterbewusstsein verankert sind, unsere Persönlichkeit definieren und die wir jeden einzelnen Tag leben. Um das besser zu verstehen, wollen wir uns im ersten Schritt einmal die Definition von Werten anschauen.

Werte Definition Deutsch

Was sind Werte eigentlich genau? Je mehr Sie sich mit dem Thema beschäftigen, desto mehr werden Sie eines feststellen: So gut wie jeder hat eine grobe Ahnung und denkt, bereits alles darüber zu wissen. Aber dieses Wissen ist lediglich oberflächlich (ich weiß, wovon ich spreche, ich war auch einmal an diesem Punkt), denn die Beschäftigung und die Definition der eigenen Werte ist ein wenig wie bei Alice im Wunderland. Sobald sie einmal begonnen haben, kennt die Tiefe des Kaninchenbaus keine Grenzen mehr. Was sind Werte denn nun?

Wie immer in solchen Fällen schauen wir bei Wikipedia nach, die folgende Werte-Definition für uns bereitstellt:

„Werte sind erstrebenswert oder moralisch gut betrachtete Eigenschaften, bzw. Qualitäten, die Objekten, Ideen, praktischen, bzw. sittlichen Idealen, Sachverhalten, Handlungsmustern, Charaktereigenschaften beigelegt werden.“

Wenn Sie schon ein paar meiner Artikel oder sogar Bücher gelesen haben, dann wissen Sie, dass ich komplizierte Definitionen überhaupt nicht mag, sondern dass ich kurze, prägnante und insbesondere verständliche Formulierungen bevorzuge. Meine persönliche Werte Definition lautet daher wie folgt:

„Werte sind erstrebenswerte oder ablehnunsgwürdige Eigenschaften, die uns in Entscheidungssituationen als Bewertungsmaßstab dienen.“

„Erm, Ilja, ist das schon alles?“ Ja. Ein einziger Satz, in dem der komplette Kern von Werten beschrieben wird. Damit Sie ein noch besseres Verständnis von dieser Aussage bekommen, möchte ich Ihnen eine kurze (und unvollständige) Auswahl an Werten vorstellen. Dabei stelle ich Ihnen zuerst eine Liste von Werten vor, nach denen wir streben und die für uns positiv belegt sind. Direkt danach folgt eine Übersicht von Werten, die wir gerne vermeiden wollen und die wir als negativ betrachten.

Was sind Werte Beispiele: Positiver Fokus

Positive Werte

Was sind Werte Beispiele: Negativer Fokus

Negative Werte

Was sind meine Werte?

Haben Sie die beiden Listen ein wenig auf sich wirken lassen? Dann möchte ich Ihnen jetzt gerne zwei Fragen stellen:

  1. Was sind Ihre zehn wichtigsten positiven Werte?
  2. Welches sind die zehn Werte, die Sie in Ihrem Leben unbedingt vermeiden wollen?

Ich empfehle Ihnen sehr, sich für diese Überlegung ausreichend Zeit zu nehmen. Und seien Sie bitte bei einer Sache mehr als vorsichtig. Es gibt nämlich einen riesigen Unterschied zwischen den Werten, die wir intellektuell als erstrebenswert erachten und denen, nach denen wir tatsächlich leben und handeln.

Sie können da gerne die Probe aufs Exempel machen. Fragen Sie 100 Personen nach ihren wichtigsten Werten, dann werden Sie in mindestens 90 % aller Fälle Ehrlichkeit als Antwort erhalten. Aber schon in der nächstbesten Konfliktsituation ist es damit dann nicht mehr so weit her und man greift zu Notlügen, verschweigt wichtige Informationen oder traut sich aus Gründen der Political Correctness nicht, seine ehrliche Meinung zu sagen.

Persönliche Werte als Spiegel unseres Verhaltens

Ausschließlich Handlungen sind immer ein direkter Spiegel unserer Werte. Ist uns Pünktlichkeit wichtig, würden wir nie zu spät kommen. Ist Ehrlichkeit ein wichtiger Wert, dann würden wir lieber negative Konsequenzen in Kauf nehmen, anstatt zu lügen. Oder wenn wir Sparsamkeit als erstrebenswert erachten, dann würden wir niemals wahllos mit Geld um uns schmeißen. Generell lässt sich sagen, dass Sie an Ihren Werten exakt erkennen können, was für Sie wichtig ist, und was Sie lieber vermeiden wollen.

Doch zurück zum Spiegel. Ich habe den Zusammenhang zwischen unseren Werten und dem entsprechenden Verhalten vor vielen Jahren auf die harte Tour gelernt. Dazu müssen Sie wissen, dass ich in meinen Listen schon immer den Wert Familie ganz oben stehen hatte. Es kam mir intellektuell immer ganz logisch vor, denn nichts war mir so wichtig wie meine Partnerin und meine damals noch kleine Tochter (die heute bereits eine wunderbare Teenagerin ist).

So wichtig, dass ich es auch regelmäßig all meinen Kollegen, Mitarbeitern und Freunden erzählte. Und ich weiß es noch wie heute, wie mich eines Abends der Schlag der Erkenntnis traf, als mich ein befreundeter Kollege mit folgender Aussage konfrontierte: „Sag mal Ilja, wenn Dir die Familie so wichtig ist, warum sitzt Du dann eigentlich zum vierten Mal in dieser Woche noch um 21 Uhr Abends im Büro?“

Rumms. Das saß. Aus einem ersten Impuls heraus wollte ich meine Gründe darlegen, wollte argumentieren, warum es nur eine Ausnahme war. Aber ich stellte schnell fest, dass alles was ich sagen würde, am Ende nur eine Ausrede sein würde. Zwar eine sehr logisch und plausibel klingende Ausrede, aber so sehr ich auch gerne anders gehabt hätte, es war und blieb eine Ausrede. Und es kostete mich eine Menge Mut, um mir selber den eigentlichen Grund einzugestehen, warum das so war: Mir war zum damaligen Zeitpunkt meine Karriere einfach wichtiger als meine Familie.

Werte sind mehr als nur ein paar wohlklingende Worte auf Papier

Ich gebe zu, dass ich an dieser Erkenntnis ganz schön zu knabbern hatte. Denn meine Familie war in meiner Vorstellung tatsächlich das wichtigste überhaupt für mich. Doch mein Verhalten sagte etwas komplett anderes. Oder wie es ein altes Bonmot sagt: „Ich kann Deine Worte nicht hören, Deine Taten schreien so laut!

Doch ich wollte mich mit diesem Zustand nicht abfinden und wusste, dass ich etwas ändern musste. Grundsätzlich hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich änderte meine Wertehierarchie und akzeptierte es, dass für den Moment meine Karriere die höchste Priorität genoss. Oder aber ich passte mein Verhalten an meine Werte an. Und genau dafür habe ich mich entschieden, indem ich meinen Fokus nicht länger auf Anwesenheit im Büro, sondern auf Effizienz und Ergebnisse gelegt habe. Die Folge war, dass ich nicht nur generell wieder zufriedener war, sondern auch im Job wieder mit mehr Elan und Spaß zu Werke gegangen bin.

Bedeutung Werte für das menschliche Verhalten

Ich hoffe, dass aus diesem Beispiel eine Sache sehr deutlich geworden ist. Die Beschäftigung mit den eigenen Werten klingt theoretisch ziemlich leicht und einfach. Man schreibt ein paar wünschenswerte Begriffe auf, die man gut findet und gerne in seinem Leben hätte. Das Problem ist, dass überhaupt keinen Unterschied macht, was wir auf ein Blatt Papier schreiben. Entscheidend ist nämlich immer, nach welchen Werten wir handeln. Und die sind nicht immer identisch mit denjenigen, die wir gerne hätten. Das liegt an einer einfachen, aber oft übersehenen Kausalität.

Wir bewerten unser eigenes Verhalten, unsere Vorstellungen und Werte immer nach unserer Intention, die von unseren Mitmenschen aber ausschließlich nach deren Ergebnissen.

Würden wir den gleichen Maßstab bei uns selber anwenden, dann würde für viele von uns ein komplettes Weltbild wie ein Kartenhaus zusammenstürzen.

Wie entscheiden Sie sich, wenn es hart auf hart kommt?

Ich möchte Ihnen ein weiteres Beispiel geben. Stellen Sie sich bitte vor, dass Sie auf Ihre Liste die beiden Werte Frieden und Integrität ganz nach Oben gesetzt hätten. Sie sind davon fest überzeugt und würden selbstverständlich niemals gegen Ihre pazifistischen Überzeugungen handeln.

Doch eines Tages befinden Sie sich in einer Notsituation. Sie haben Ihren Job verloren, müssen mehrere Kredite abbezahlen und haben vier hungrige Kinder zu Hause, die sie jeden Abend mit hungrigen Mägen hoffnungsvoll anschauen. Leider ist es nicht so leicht, eine neue Arbeit zu finden, und Ihre Schulden drohen Ihnen langsam über den Kopf zu wachsen.

Bis Sie eines Tages ein phänomenales Jobangebot erhalten. Eine Geschäftsführerposition mit Dienstwagen, großzügiger Altersvorsorge und einem Gehalt, dass Ihre kühnsten Vorstellungen bei weitem übertrifft. Sie wissen: Sie müssen nur Ja sagen und schon wären alle Ihre Probleme gelöst. Sie hätten einen tollen, anspruchsvollen Job.

Ihre Schulden wären auf einen Schlag verschwunden und Ihre Familie hätte wieder genug zu essen. Doch es gibt bedauerlicherweise einen Haken. Das Jobangebot stammt von einer Rüstungsfirma, die Waffen in verschiedene Krisengebiete dieser Welt liefert. Wie entscheiden Sie unter diesen Voraussetzungen? Sind Ihnen Ihre Werte so wichtig, dass Sie ohne mit der Wimper zu zucken auf die finanzielle Absicherung Ihrer Familie verzichten, oder waren der Frieden und die Integrität doch eher eine theoretische Wunschvorstellung?

Wir entscheiden uns IMMER anhand unseres Wertesystems

Auch wenn das jetzt nur eine hypothetische Überlegung war, ist so eine Entscheidung gar nicht so einfach, oder? Und doch agieren wir tagtäglich nach genau diesem Prinzip. Wir entscheiden uns anhand unseres individuellen Wertesystems. Im Kleinen wie im Großen. Im Job, in unseren Beziehungen und in unserem Alltag.

Je gefestigter Ihre Werte sind, desto leichter fällt es Ihnen, eine klare und unumstößliche Entscheidung zu treffen.

Und wie wir später noch sehen werden, beginnt jede nachhaltige Veränderung genau damit. Ich möchte Sie daher gerne dafür begeistern, sich intensiv und ausführlich mit Ihren persönlichen und tiefsten Werten auseinander zu setzen. Denn immer dann, wenn Werte und Verhalten miteinander im Konflikt stehen, dann spüren wir eine gewisse Unzufriedenheit, haben das Gefühl, auf der Stelle zu treten oder erhalten nicht die gewünschten Ergebnisse. Hier deshalb meine Checkliste für eine optimale Ausrichtung Ihres individuellen Wertesystems.

Zehn Schritte zur optimalen Ausrichtung Ihres individuellen Wertesystems

  1. Schreiben Sie sämtliche Werte auf, die Ihnen wichtig sind. Seien Sie kreativ. Brainstormen Sie. Und wie immer: Am besten funktioniert es, wenn Sie das Ganze mit einem Füller und Ihrem Veränderungs-Journal machen.
  2. Wählen Sie aus Ihrer Liste die zehn wichtigsten Werte aus.
  3. Bringen Sie diese Werte in eine hierarchische Reihenfolge, in der Ihr wichtigster Wert auf Platz Eins steht, der zweitwichtigste auf Platz Zwei usw.
  4. Wiederholen Sie das Ganze für Ihre negativen Werte, die Sie auf jeden Fall vermeiden wollen.
  5. Prüfen Sie beide Listen auf Werte, die miteinander in Konflikt stehen (bspw. Freiheit und Sicherheit oder Anerkennung und Zurückweisung). Sollten Sie auf einen Wertekonflikt stoßen, ersetzen Sie den weniger wichtigen durch eine motivierende Alternative.
  6. Prüfen Sie, ob sich tägliches Ihr Verhalten mit Ihren wichtigsten Werten im Einklang befindet. Sollten Sie auf einen Konflikt stoßen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Erstens: Sie tauschen den Wert gegen einen neuen, der zu Ihrem Verhalten passt. Zweitens: Sie passen Ihr Verhalten ganz bewusst dem Wert an.
  7. Adaptieren Sie Ihre Listen so lange, bis Sie insgesamt 20 Werte haben, die Ihre tiefsten Wünsche, Ansichten und Eigenschaften widerspiegeln und zu Ihrem zukünftigen (Traum-) Leben passen.
  8. Integrieren Sie Ihre (neuen) Werte in den Alltag und achten Sie bei so vielen Entscheidungen wie möglich ganz bewusst darauf, nach Ihren wichtigsten Werten zu handeln.
  9. Machen Sie dies so lange, bis Ihr bewusst gewähltes Wertesystem zu einer automatischen und gewohnheitsmäßigen Grundlage für Ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen geworden ist.
  10. Wiederholen Sie diesen Prozess anfangs alle vier Monate, später ein mal im Jahr.

Die wichtigsten Werte aller Changemaker

Je mehr Sie sich mit Ihren ganz individuellen Werten auseinandersetzen, desto mehr werden Sie feststellen, wie wichtig dieses Puzzleteil für den Ausdruck Ihrer einzigartigen Persönlichkeit ist. Je mehr Sie auf kraftvolle und tief verankerte Werte zurückgreifen können, desto mehr werden Sie als Changemaker wahrgenommen, der anderen Menschen als Vorbild gilt. Und wenn auch jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ein ganz individuelles Wertesystem hat, so gibt es dennoch einige universelle Werte, die alle Changemaker miteinander verbinden. Die wichtigsten hiervon sind:

Changemaker Wert #1: Eigenverantwortung

Dieses Wort ist das in meinen Büchern vermutlich am häufigsten verwendete. Und das hat einen guten Grund. Nichts ist so wichtig wie die Verantwortung für die eigenen Ideen, Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen. Ohne Ausnahme. Ohne Kompromisse. Ohne Ausreden.

Changemaker Wert #2: Mut

Wer es wagt, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und auch ohne Titel, Geld oder Erlaubnis Veränderungen umzusetzen, benötigt zwangsläufig eine Menge Mut. Warum? Ganz einfach, neue Ideen werden anfangs häufig belächelt und oftmals sogar bekämpft.

Changemaker Wert #3: Verantwortung für andere

Echte Changemaker sind zwar immer individuelle Persönlichkeiten, aber übernehmen auch ohne jede Diskussion Verantwortung für Ihre Mitarbeiter, Ihre Kollegen, Ihre Freunde und Familienmitglieder. Warum? Weil Sie wissen, dass Erfolg nur im Team funktioniert!

Changemaker Wert #4: Entscheidungsfähigkeit

Entscheiden Sie sich immer zeitnah, klar und eindeutig. Nichts gibt Ihrem Umfeld (und Ihnen selber auch) eine so klare Orientierung, wie die Gewissheit, dass Sie in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen. Und wie genau das am besten funktioniert, dass schauen wir uns später noch genau an.

Changemaker Wert #5: Klarheit

Eiern Sie nicht rum, sondern stehen Sie zu Ihrem Wort, Ihren Entscheidungen und Ihrer Meinung. Je klarer Sie kommunizieren, desto verlässlicher werden Sie als Chef, Mitarbeiter, Freund oder Partner.

Changemaker Wert #6: Disziplin

Seien Sie sich niemals zu schade für harte Arbeit und tun Sie alles dafür, Ihre gesetzten Ziele auch zu erreichen. Dafür bedarf es vor allem einer Menge Disziplin. Der rumänische Bildhauer Constantin Brancusi hat es wundervoll auf den Punkt gebracht: „Erschaffe wie ein Gott. Befehle wie ein König. Arbeite wie ein Sklave.“ Und das ist wieder einmal eines der Zitate, bei denen es sich lohnt, ein wenig länger darüber nachzudenken.

Welche Werte treiben Sie an?

Habe ich Sie mit diesem Artikel ein wenig für das Thema Werte begeistern können? Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenige Menschen sich wirklich intensiv mit ihrem innersten Antrieb auseinandersetzen. Ich hoffe, dass es mir mit meinen Ausführungen gelungen ist, Ihnen zu verdeutlichen, wie sehr unsere täglichen Handlungen durch unser Wertesystem gesteuert sind.

Gerade in einer Welt, die mehr und mehr in die Beliebigkeit abzudriften droht, sind kraftvolle und eindeutige Werte eine seltene Ausnahme, die Unternehmen, Organisationen und Personen eindeutig und klar von Ihrem Umfeld abgrenzen. Ich werde deshalb auch nicht müde, zu jeder möglichen Gelegenheit eine Renaissance der Werte auszurufen. Es wäre mir eine große Ehre, wenn Sie meinem Ruf folgen würden.

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

Mit Problemen umgehen lernen mit diesen 10 Tipps

Wer mit Problemen umgehen lernen möchte, der benötigt vor allem drei Dinge: Einen klaren Fokus, positives Denken und den richtigen Riecher für Chancen. Doch natürlich ist das leichter gesagt, als getan. Denn wie sagte schon John Lennon: „Leben ist das, was passiert, während wir dabei sind, andere Pläne zu schmieden.“ Ja, der Alltag ist voller Probleme. Manche davon sind klein, andere richtig groß. Und mit diesen Problemen umgehen lernen gehört daher zu einer der wichtigsten Skills, die man im Leben entwickeln kann.

Welche Probleme gibt es? 

Vor Kurzem saß mir eine Führungskraft in einem Business Coaching gegenüber, der mit seiner aktuellen Situation im Job überfordert war. „Was ist denn Ihr Problem?“, fragte ich ihn zu Beginn. „Oh“, antwortete er, „bei uns im Unternehmen ist das Wort Problem verboten. In einer Schulung der Personalabteilung haben wir gelernt, nur noch von Herausforderungen, Geschenken und tollen Gelegenheiten zu sprechen.“ Kommt Ihnen bekannt vor, oder? Die Welt ist voller Menschen, die mit einer rosaroten Brille durchs Leben laufen, sich sämtliche Misserfolge schönreden und auch die größten Schwierigkeiten einfach wegzulächeln versuchen.

Doch ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe Probleme in meiner täglichen Arbeit, meinem Unternehmen und in meinem Leben. Es gibt Zeiten, da läuft manches schief und der Wind bläst mir so richtig von vorne ins Gesicht. Und eines habe ich schon vor langer Zeit verstanden. In diesen Situationen präsentiert mir das Leben weder ein Geschenk, noch stehe ich vor einer tollen Gelegenheit. Nein, ich habe schlicht und einfach ein Problem. Manchmal nur ein kleines, oft aber auch ein richtig großes.

Ohne Probleme ist auch keine Lösung

Und was ist daran schlimm? Jeder von uns erlebt Höhen und Tiefen. Jeder von uns macht Fehler. Jeder von uns hat Probleme. Sie zu ignorieren wäre töricht, denn sie sind der beste Indikator, dass es an der Zeit ist, eine Veränderung vorzunehmen. Eine Vogel-Strauß-Mentalität und die Taktik des Aussitzens mag bei Helmut Kohl noch funktioniert haben, aber ich kenne nicht einen einzigen Fall, in dem Schönfärberei und das Ausblenden von Schwierigkeiten zum Erfolg geführt haben. Nur mit aktiver Veränderung können wir wachsen, besser werden und uns weiterentwickeln.

Je eher Sie daher akzeptieren, dass Probleme nicht nur zum Leben dazugehören, sondern der perfekte Ausgangspunkt für persönliche Entwicklung und berufliches Wachstum sind, desto besser. Und der erste Schritt ist nun mal, das Kind auch beim Namen zu nennen: Ein Problem ist ein Problem.

Mit Problemen umgehen lernen: Wundermittel Positives Denken?

Nun mögen Sie möglicherweise einwenden: „Okay, Ilja, aber betonst Du nicht immer die Wichtigkeit des positiven Denkens? Hier ist die Antwort ein klares „Jein“. Denn das allseits bekannte positive Denken, wie man es vor allem aus Esoterik- und Tschakka-Kreisen kennt, ist vor allem gleichzusetzen mit dem permanenten Tragen einer rosaroten Brille, und dem Ausblenden von Fakten. Diese Form der Realitätsverweigerung halte ich für extrem kontraproduktiv und niemals für zielführend.

Wofür ich hingegen plädiere, ist eine radikal positive Grundhaltung. Denn Negativität hat noch niemals, ich wiederhole, noch niemals zu positiven Ergebnissen gefühlt. Entscheidend ist das Mindset, mit dem Sie durchs Leben gehen, mit der Sie Ihr Business betreiben und mit der Sie Ihre Entscheidungen treffen. Wenn Sie hierfür einen Leitfaden benötigen, möchte ich Ihnen gerne meine drei Top-Tipps für nachhaltigen Erfolg im Business und im Leben vorstellen. Here we go:

  1. Seien Sie immer positiv.
  2. Seien Sie immer positiv.
  3. Seien Sie immer positiv.

 

Mit dieser Attitüde sind Sie auch dann gut gewappnet, wenn Sie mal durch schwere Zeiten gehen. Denn bei gleichen Rahmenbedingungen macht immer ihre Attitüde den Unterschied.

Auf Probleme Fokussieren, in Lösungen denken

Entscheidend ist also einzig und alleine, wie wir mit Problemen umgehen. Ob wir uns von ihnen erdrücken lassen, oder ob wir in den Angriffsmodus schalten und an einer möglichen Lösung arbeiten. Tatsächlich ist es so, dass Innovation immer aus Unzufriedenheit entsteht. Auf diese Weise entstehen neue Produkte, Dienstleistungen und sogar ganze Unternehmen. Als praktisches Werkzeug für Ihren (beruflichen) Alltag kommt hier daher mein Leitfaden mit zehn knackigen Impulsen, um jede Art von Problemen in entsprechende Chancen zu transformieren. 

Bei konsequenter Anwendung werden Sie feststellen, dass es Ihnen schon bald wesentlich leichter fallen wird, mit Problemen umzugehen und diese produktiv zu nutzen.

Mit Problemen umgehen lernen: 10 Tipps

  1. Seien Sie immer positiv (okay, das hatten wir schon einmal, aber es ist ebenso wichtig)
  2. Gehen Sie mit offenen Augen durchs Leben
  3. Hinterfragen Sie Abläufe, Prozesse und vermeintliche Standards
  4. Werden Sie stutzig bei Sätzen wie „Das geht nicht“, „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „Dafür bin ich nicht zuständig“.
  5. Fragen Sie sich regelmäßig: „Was frustriert mich so richtig?“
  6. Identifizieren Sie die dahinter stehenden Probleme
  7. Analysieren Sie das Problem und richten gleichzeitig Ihren Fokus auf mögliche Lösungen.
  8. Stellen Sie die folgenden W Fragen: „Wie könnte es gehen?“ „Wer könnte mich unterstützen?“, „Was müsste getan werden, um die Situation zu verbessern?“, „Warum gibt es diesen Prozess/Ablauf/etc. überhaupt?“
  9. Entwickeln Sie alternative Ideen, Handlungsmöglichkeiten oder Lösungen.
  10. Handeln Sie nach dem Muster „Love it. Change it. Or leave it.

Problem erkennen. Problem lösen. Mund abputzen und weitermachen.

Auf diese Weise gelingt es Ihnen, das Vorhaben „Mit Problemen umgehen lernen“ schnell in Ihren Alltag zu integrieren und ab sofort Probleme als motivierende Quelle für Innovation, Fortschritt und notwendige Veränderungen zu etablieren. Denn so kontraindikativ es auch klingen mag. Je besser Sie in der Lage sind, Probleme zu identifizieren, desto schärfer wird gleichsam Ihr Riecher für lohnenswerte Chancen. Wir wollen daher den Bogen spannen, und zum Abschluss dieses Artikel noch einmal folgendes klarstellen: Ein Problem ist ein Problem. Punkt. Je eher Sie das akzeptieren, desto besser können Sie nämlich damit umgehen.

Oder wie es der amerikanische Erfinder Charles Kettering so schön formuliert hat: „Ein Problem, das gut formuliert ist, ist ein Problem, das halb gelöst ist.“ Mit Problemen umgehen lernen. Es kann so einfach sein, nicht wahr? Wenn Sie folgendes beachten. Das Problem als solches zu erkennen und gleichzeitig den Fokus auf mögliche Lösungen zu richten. In drei knackigen Schritten zusammengefasst:

1) Legen Sie die rosarote Brille ab, und akzeptieren Sie, dass Sie ein Problem haben.

2) Lösen Sie das Problem.

3) Putzen Sie sich den Mund ab, und machen Sie weiter.

Dabei wünsche ich Ihnen ganz viel Freude und Erfolg dabei, wie Sie aus Problemen Chancen machen. Und natürlich interessiert mich, wie Sie mit dem Thema „Mit Problemen umgehen lernen“ betrachten. Schreiben Sie mir Ihre Gedanken gerne unten ins Kommentarfeld.

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

RUHE AUF DEM BALKON! EIN RANT GEGEN NEGATIVITÄT.

Ruhe auf dem Balkon! Das möchte ich mit diesem Artikel laut in die Welt hinausrufen. Denn es scheint mir, dass die Besserwisser immer mehr und insbesondere lauter werden. Und sich die Negativität dadurch weiter auszubreiten beginnt. Und genau dieser Negativspirale habe ich den Kampf angesagt. Doch lassen Sie uns zuerst eine kurze Reise in die Vergangenheit unternehmen.

Warum wir mehr Batteriewechsler und weniger Besserwisser, Nörgler und anonyme Kritiker brauchen

Es war ein gewöhnlicher Dienstag Nachmittag im November. Wie so häufig saß die komplette Abteilungsleiter-Riege im Besprechungsraum des Warenhauses zum wöchentlichen Jour-Fix zusammen. Als Geschäftsführer nutzte ich diese Termine u.a. dazu, um die Führungskräfte über alle aktuellen Themen zu informieren. An jenem Tag sollten die einzelnen Abteilungen ihre Maßnahmen für das kommende Weihnachtsgeschäft vorstellen.

Den Start machte Frau Müller (was nicht ihr echter Name ist) aus der DOB (was für Damenoberbekleidung steht). Doch als sie mit dem Präsenter zur ersten Power Point Folie klicken wollte, geschah etwas. Nämlich nichts. Hektisch klickte sie auf der Fernbedienung herum und starrte voller Hoffnung auf die Leinwand. Doch auch der zehnte Klick auf den Präsenter brachte keine Veränderung: Immer noch war der Startbildschirm zu sehen, die Technik wollte einfach nicht funktionieren.

Es dauerte nicht lange, bis das Gemurmel im Raum losging. “Es müsste dringend jemand etwas tun” sagte einer. “Typisch IT-Abteilung, nicht mal das bekommen sie hin” sagte jemand anders. Und eine dritte Person beklagte sich: “Kein Wunder, bei der uralten Ausstattung, mit der wir hier arbeiten müssen kann das ja nicht klappen”.

Fast alle Abteilungsleiter stimmten in das Wegklagen und die Schuldzuweisungen ein. Und es wurde heftigste Kritik geübt: An den Technikern, der Verwaltung, der Zentrale, an der unfähigen (weil technisch völlig unbegabten) Kollegin und sogar am Vorstand. Die Stimmung kochte.

Und das nur, weil ein Präsenter nicht funktionierte. Wahrscheinlich wäre es noch länger so weitergegangen, wenn nicht die junge Abteilungsleiterin aus der Parfümerie etwas getan hätte, womit keiner rechnete. Sie kramte in ihrer Tasche, erhob sich von ihrem Platz und ging wortlos nach Vorne. Dann ließ sie sich von der verdutzten Frau Müller den Präsenter geben, öffnete die Verschlussklappe und wechselte die Batterien. “So”, ließ sie ihre Kollegen wissen, “jetzt geht´s wieder. Wir können weitermachen!”

Aus der sicheren Entfernung kritisiert es sich leicht

An dieses Erlebnis musste ich in letzter Zeit häufig denken. Denn mich beschleicht das Gefühl, dass immer weniger Menschen selber etwas wagen, erschaffen oder umsetzen. Und die Mutigen, die sich trauen, müssen sich dann mit Kritikern auseinandersetzen, die meist ungefragt, sowie mit sicherem Abstand aus der Ferne ihre Meinung kundtun, unter der Gürtellinie attackieren und grundsätzlich der Meinung sind, alles besser zu wissen.

Natürlich würden diese Besserwisser ihnen das nie ins Gesicht sagen. Stattdessen versteckt man sich in der Anonymität des Internets und kann endlich mal das sagen, was man schon immer mal sagen wollte. Es kommt mir ein wenig so vor wie bei der Muppet Show. Können Sie sich noch erinnern? Dort saßen die beiden Senioren Waldorf & Statler auf ihrem gemütlichen Balkon und haben alles kommentiert, zerrissen und in den Kakao gezogen, was sich unten auf der Showbühne abspielte.

Und gibt es nicht auch im wahren Leben genau diese zwei Sorten von Menschen? Die einen, die Handeln, Bewegen und Verantwortung übernehmen. Die Unternehmer, Feuerwehrleute, Krankenschwestern, Schiedsrichter, Schriftsteller, Selbständigen, Gründer, Polizisten und alle anderen Menschen wie Sie und ich, die machen, tun und produktiv tätig sind. Und wer handelt, der macht zwangsläufig Fehler. Wird dadurch angreifbar. Bietet sich als perfekte Zielscheibe an.

Und dann gibt es da noch die anderen. Diejenigen, sich weit entfernt vom tatsächlichen Geschehen aufhalten. Die umgehend in Deckung gehen, wenn es heiß wird, wenn es weh tut, wenn es ans Eingemachte geht. Sich aber natürlich trotzdem das Recht herausnehmen, die Taten der handelnden Menschen auf der weit entfernten Showbühne des Lebens zu kritisieren, zu beurteilen und zu zerreißen.

Konstruktive Kritik vs. anonyme Beschimpfungen

Und nur damit wir uns richtig verstehen, ich spreche hier nicht von konstruktiver Kritik. Diese ist nicht nur hilfreich, sondern für Veränderung absolut notwendig. Nein, ich spreche vor allem von dem zunehmenden anonymen Bashing, das teilweise absurde Formen annimmt.

Doch woran liegt das? Ist es mangelndes Selbstbewusstsein, Neid oder eine generelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben? Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich: Es nervt! Gerade gestern habe ich wieder zwei Bewertungen für meine Bücher auf Amazon gelesen. Beides waren 1 Sterne Rezensionen. Beide gingen nicht mit einem Wort auf den Inhalt ein, sondern strotzten nur so vor persönlichen Anfeindungen.

Und selbstverständlich hat sich keiner der beiden „Kritiker“ getraut, unter seinem echten Namen zu schreiben. Hinter der sicheren Maske von Pseudonymen kommen einem verbale Tiefschläge eben viel leichter über die Lippen, bzw. Tasten. Natürlich weiß ich, dass meine Meinungen, meine Inhalte und meine Persönlichkeit durchaus polarisieren. Trotzdem habe ich mit diesen anonymen Beschimpfungen vom Balkon grundsätzlich ein Problem.

Warum? Ich persönlich habe diesbezüglich ein dickes Fell und bin gut in der Lage, dem entgegenzutreten. Das kostet zwar Kraft, ist für mich aber auch der Preis, den ich dafür zahle, exponiert auf der Showbühne zu stehen.

Doch für viele andere Menschen kann so etwas durchaus existenzbedrohend sein. Denken Sie an das inhabergeführte Restaurant (da fallen auf einschlägigen Bewertungsportalen Worte wie „ekelhaft“ „widerlich, „unzumutbar“), den kleinen Laden um die Ecke („furchtbarer Service“, „unfreundlich“, „furchtbar“) oder die Tagesmutter aus dem Nachbarort („kann nicht mit Kindern“, „wird schnell wütend“, „ungeeignet“).

Es reicht! Eine Aufforderung an alle Besserwisser und anonymen Nörgler

Ich für mich habe beschlossen, diese Entwicklung nicht mehr nur schweigend hinzunehmen. Im Namen aller produktiven, mutigen und handelnden Menschen möchte ich den besserwisserischen Kritikern daher zurufen:

„Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik, weil wir wissen, dass wir uns nur so weiterentwickeln, besser werden und wachsen können. Wir können auch mit direkten Worten, harten Argumenten und Klartext leben, wenn diese Form der Kritik wertschätzend und mit offenem Visier kommuniziert wird. 

Ansonsten gilt: Ruhe auf dem Balkon! Wir haben keine Lust auf Besserwisser, Nörgler und Miesepeter, die uns ungefragt als Projektionsfläche ihrer eigenen Ängste benutzen. Wir brauchen Eure Kommentare aus der sicheren Entfernung nicht. Wir brauchen auch keine Belehrungen, Beschimpfungen oder Miesmacherei. 

Wenn ihr mitreden wollt, dann verlasst den bequemen Balkon und kommt zu uns auf die Showbühne. Dahin, wo es weh tut. In die Hitze des Gefechts. Dorthin, wo Blut, Schweiß und Tränen fließen. Die Welt braucht keine weiteren Menschen, die ganz genau wissen, was die anderen alles falsch machen. Stattdessen braucht die Welt dringend mehr Menschen wie meine junge Abteilungsleiterin. Sie braucht mehr Batteriewechsler. Sie braucht Menschen, die mutig handeln, Fehler machen und Verantwortung übernehmen.“

Ruhe auf dem Balkon! Die Welt braucht mehr Batteriewechsler

Es ist Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

Wollen wir Verantwortung übernehmen, oder die Leistungen anderer zerreden?

Gehen wir dahin, wo es weh tut, oder kritisieren wir das Geschehen vom bequemen Balkon aus?

Wollen wir Batteriewechsel oder Besserwisser sein?

Wir alle haben jeden Tag die Wahl!

Wofür entscheiden Sie sich?

Herzliche Grüße Ihr Ilja Grzeskowitz

Intention Bedeutung – Warum Sinn und Purpose so wichtig sind

Intention ist alles – Die Kunst der erfolgreichen Kommunikation

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob es so etwas wie eine einzige Eigenschaft gibt, die darüber bestimmt, ob jede Art von Kommunikation positiv oder negativ verläuft? Die gibt es tatsächlich. Und möglicherweise wird es Sie erstaunen, denn ich spreche nicht von einer Technik, nicht von einer Methode und auch nicht von einem bestimmten Prozess. Der Schlüssel, der Ihnen die Tür zu Erfolgen in allen Lebenslagen öffnen kann, ist Ihre Intention. 

Es spielt keine Rolle, ob mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren, vor einer schweren Verhandlung stehen, oder Ihren Kindern etwas beibringen wollen. Ihre Resultate stehen und fallen mit der Erwartungshaltung, mit der Sie die kleinen und großen Aufgaben des Alltags angehen.

Intention Definition Deutsch: Mit Sinn kommunizieren

Ich möchte eine meiner tiefsten Überzeugungen mit Ihnen teilen: Intention schlägt alles. Ja, wirklich alles. Andere mögen schlauer, schneller oder talentierter sein. Wenn Sie mit der richtigen Intention an Ihre Aufgaben gehen, werden Sie immer den berühmten Schritt vorne sein. Lassen Sie uns also einmal genau schauen, was ich überhaupt unter Intention verstehe. 

Zum einen ist es für mich die Mentalität, mit der Sie die Dinge tun, die Sie tun. Eine eindeutige Erwartung an das Endergebnis der anstehenden Kommunikationen. Es ist die Abwesenheit von Zweifeln, und die tiefe Gewissheit, dass Sie genau das erreichen werden, was Sie sich vorgenommen haben. Das gilt für Verkaufsgespräche, Konflikte und Verhandlungen, genau so aber auch für Flirts, die Unterhaltungen mit Ihren Verwandten und die Erziehung Ihrer Kinder.

Intention: Bedeutung von Kommunikation mit Sinn

Kommen wir zum zweiten Faktor, nämlich der Frage, warum und weshalb Sie überhaupt mit anderen Menschen kommunizieren. Was, das wissen Sie meistens gar nicht, weil Sie eher der spontane Typ sind? Manchmal tauschen Sie einfach nur ein paar belanglose Floskeln aus, weil man das eben zu bestimmten Anlässen so macht?

Dann möchte ich Ihnen gerne folgende Idee schmackhaft machen. Gehen Sie nie mehr ohne ein konkretes Ziel in Ihre Gespräche, Unterhaltungen und jede andere Art von Kommunikation. Überlegen Sie sich vorher so genau wie möglich, was Ihr Gesprächspartner hinterher denken, tun und ganz besonders wie er sich fühlen soll. Je klarer Sie wissen, welches Ziel Sie verfolgen, desto eindeutiger können Sie handeln. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Menschen spüren, wenn Sie mit der richtigen Intention handeln.

Je mehr Sie Ihren Fokus nach Außen auf Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Familienmitglieder richten, desto mehr werden Sie auch Ihre eigenen Ziele erreichen. Weil sich wirklich alles im Leben um Beziehungen zu anderen Menschen dreht.

Was Sie von einem Kellner über Kommunikation lernen können

Ein Beispiel. Im vergangenen Jahr haben wir unseren Familienurlaub in Florida verbracht, wo wir eines Morgens in Fort Lauderdale bei Denny´s frühstücken waren. Kaum saßen wir in unserer Nische, stellte sich auch schon unser Kellner vor. Er hieß Bobby und machte gleich zur Begrüßung einen Scherz. Danach brachte er uns die Speisekarten, und fragte: „Hey, seid ihr bereit für die besten French Toast Eures Lebens?“

Meine Aufmerksamkeit war definitiv geweckt. Und Bobby machte auf dem hohen Niveau weiter. In seiner Hosentasche hatte er zwei kleine Geschenke für unsere Kinder und meiner Frau und mir legte er einen Rabattcoupon auf den Tisch, mit dem wir an diesem Tag ein Essen sparen konnten. Dann fragte er, was wir denn in seiner Heimatstadt machen würden, erzählte uns von seiner Armeezeit in Deutschland und brachte uns immer wieder zum Lachen. Schnell hatten wir eine gemeinsame Leidenschaft gefunden und unterhielten uns über Golf, Tennis und die vielen Freizeitmöglichkeiten in der Gegend. Bobby war niemals aufdringlich, schaffte es aber, dass wir uns innerhalb kürzester Zeit pudelwohl fühlten.

Und nachdem wir gegessen hatten, bot er uns an, dass er für uns am nächsten Tag den besten Tisch im Restaurant reservieren. Was glauben Sie, wo wir 24 Stunden später gesessen haben? Und weil mich seine Intention so faszinierte, habe ich Bobby bei unserer Verabschiedung gefragt, wie er es macht, trotz der immer gleichen Abläufe in der Arbeit als Kellner so freundlich und zuvorkommend zu sein. Er lachte nur kurz und dann sagte er: „Well, that´s simple, I just like people.“

11 Gründe, warum Sie ab sofort nur noch mit Intention kommunizieren sollten

„Ich mag einfach Menschen.“ Dieser eine Satz fasst die Wirkung von einer mit Intention geführten Kommunikation perfekt zusammen. Es geht immer um die Menschen. Wenn Sie es schaffen, zu Ihren Mitarbeitern, Kollegen und Kunden einen persönlichen Draht aufzubauen, dann passieren die tollsten Dinge. Weil sie sich dann wohlfühlen.

Und wer sich wohlfühlt, der handelt entsprechend. Ihre Umsätze, Verhandlungserfolge und sämtliche Kommunikationsergebnisse stehen in direktem Zusammenhang mit der Intensität der Beziehungen, die Sie zu anderen Menschen aufbauen. Weil nichts eine derart große Kraft besitzt, wie die richtige Intention. Weil Sie nicht länger zufällig, beliebig und belanglos agieren, sondern jedem einzelnen Moment Ihres Lebens eine konkrete Bedeutung geben. Das gilt für die kleinen Probleme des Alltags, besonders aber für die großen Herausforderungen. Warum? Ganz einfach, denn Intention…

  1. …sorgt für Klarheit
  2. …stärkt Ihr Selbstbewusstsein
  3. …eliminiert Zweifel
  4. …knüpft ein unsichtbares Band zwischen zwei Menschen
  5. …schafft Gewissheit
  6. …erzeugt positive Gefühle
  7. …ersetzt Belanglosigkeit durch Bedeutung
  8. …sorgt für den richtigen Fokus
  9. …motiviert
  10. …ist wichtiger als alle Techniken, Methoden und Prozesse zusammen
  11. …schlägt alles

Ihre Erwartungshaltung kann in wichtigen Momenten das entscheidende Zünglein an der Waage sein, das über Erfolg und Misserfolg bestimmt. Das Beste dabei ist, dass Sie komplett unabhängig von äußeren Faktoren werden, denn Ihre Intention steuern von Vorne bis Hinten ausschließlich Sie. Je besser Sie das tun, desto selbstsicherer, überzeugter und erfolgreicher werden Sie in diesen Momenten sein und die zwangsläufig folgende Achterbahnfahrt genießen können.

Und jetzt bin ich gespannt: Wie gehen Sie mit dem Thema Intention um, welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar 🙂

Herzlichst, Ihr

Ilja Grzeskowitz

10 BUCHTIPPS: BÜCHER, DIE MEIN LEBEN VERÄNDERT HABEN

Buchtipps fürs Business, eine erfolgreiche Karriere und persönliches Wachstum

Regelmäßig bekomme ich Mails und Nachrichten auf Facebook & Co., in denen ich nach Buchtipps gefragt werde. Und ich liebe diese Fragen, denn ich liebe Bücher. Ich lese so oft ich kann, denn ein Buch gibt mir die Gelegenheit, in die Köpfe der klügsten Menschen der Welt zu schlüpfen und mich mit ihren Ideen, Gedanken und Ansichten auseinanderzusetzen.

Aus jedem Buch, das ich lese – sei es auch noch so trivial – nehme ich irgendeine Idee mit, die ich in meinen Alltag einbaue. Es gibt aber auch Bücher, die mich wirklich tief berühren und dazu bringen, über so manches etwas länger und intensiver nachzudenken. Diese Bücher habe ich in einer Liste zusammengefasst.
Hier sind sie also, meine Buchtipps mit den 10 Büchern, die mein Leben verändert haben.

Und wenn Ihnen diese zehn Buchtipps gefallen, dann schauen Sie sich doch mal meine Liste mit den 100 besten Business Büchern aller Zeiten an.

1) Atlas Shrugged von Ayn Rand

Wohl kein Buch hat mich so geprägt wie dieser Roman. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Hauptfiguren Dagny Taggart, Hank Rearden oder John Galt meine zentralsten Werte wie Integrität, Eigenverantwortung und Individualität ansprechen. Das Buch spiegelt wohl wie kein zweites meine persönliche Lebensphilosophie wieder. Doch auch die eigentliche Romanhandlung hat alles, was es für ein langanhaltendes Lesevergnügen braucht: Liebe, Spannung und viele interessante Charaktere. Wenn möglich, unbedingt, in der englischen Originalfassung lesen.

Hier der Link zum Buch: Atlas Shrugged

2) Der Zauberberg von Thomas Mann

Auf Platz 2 befindet sich wieder ein Roman, nämlich der Zauberberg von Thomas Mann. Die Handlung an sich ist gar nicht mal besonders spannend. Der junge Hans Castorp besucht seinen Vetter Joachim Ziemßen in einer Kurklinik in Davos. Aus den geplanten 3 Wochen werden am Ende 7 Jahre. Was mich an dieser Geschichte so fasziniert sind die Hauptfiguren, die kunstvolle Beschreibung der einzelnen Entwicklungen und die vielen philosophischen Konversationen. Ein wahres Meisterwerk, das mich jedes Mal wieder in seinen Bann zieht.

Hier der Link zum Buch: Der Zauberberg

3) Die 4 Stunden Woche von Timothy Ferriss

Nach der Lektüre habe ich mir zum ersten mal die Frage gestellt: “Was wäre wenn…?” Danach war nichts mehr, wie vorher. Die Idee dieses Buches ist so genial, wie einfach. Führe ein Leben nach Deinen Erwartungen und Vorstellungen. Und dann baue Dir ein Business auf, dass diesen Lifestyle unterstützt. Die 4 Stunden Woche ist voller genialer Ideen, Inspiration und Anregungen für jeden, der sich mehr vom Leben erwartet als den täglichen 9 to 5 Job. Eine ganz klare Leseempfehlung.

Hier der Link zum Buch: Die 4 Stunden Woche

4) Geld, Gold und Gottspieler von Roland Baader

Roland Baader gehörte zu den größten Freidenkern unserer Zeit und hat es wie kein Zweiter geschafft, wirtschaftliche Zusammenhänge in einer normalen Alltagssprache zu erklären. Ich habe eigentlich alle seine Bücher gelesen, aber dieses hier ist für mich sein komplettestes Werk. Allerdings sei zur Vorsicht geraten, die Lektüre könnte Ihre Ansichten zum vermeintlich Normalen dramatisch verändern.

Hier der Link zum Buch: Geld, Gold und Gottspieler

5) The Fountainhead von Ayn Rand

Und schon wieder ein Buch von Ayn Rand, dieses mal die Geschichte des Architekten Howard Roark, der es schafft, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und sich durch sämtliche Schwierigkeiten hindurch zu kämpfen. Wieder ist es ein Plädoyer für persönliche Integrität und eine Streitschrift gegen Gleichmacherei. Ein gnadenlos gutes Buch, voller Inspiration, kritischem Denken und mutmachenden Botschaften.

Hier der Link zum Buch: The Fountainhead

6) Total Recall – Die wahre Geschichte meines Lebens von Arnold Schwarzenegger

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer Fan von Arnold Schwarzenegger bin. Denn die Lebensgeschichte des ehemaligen Mr. Universums, Terminators und Governor of California ist mehr als beeindruckend. In vielen persönlichen Erzählungen lernt man den Menschen Arnold Schwarzenegger besser kennen und erfährt, was mit Mut, Commitment und großen Visionen alles möglich ist. Dieses Buch ist gedruckte Motivation pur.

Hier der Link zum Buch: Total Recall

7) The Monk Who Sold His Ferrari von Robin Sharma

Robin Sharma erzählt in dieser Business Fabel die Geschichte eines erfolgreichen Geschäftsmanns, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere erkennt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Sehr inspirierend, ansteckend und eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach mehr Sinn im Leben sind.

Hier der Link zum Buch: The Monk Who Sold His Ferrari

8) #AskGaryVee von Gary Vaynerchuk

Diese Buchtipps wären unvollständig ohne dieses Werk von Gary Vee. Für mich ist es das beste Businessbuch, das ich in den letzten Jahren gelesen (bzw. gehört, denn ich empfehle unbedingt die Audioversion, die von Gary selber gelesen und mit vielen zusätzlichen Kommentaren versehen ist). Eine perfekte Lektüre für jeden Unternehmer oder Manager, der einen Unterschied machen will.

Hier der Link zum Buch: #AskGaryVee

9) Das verdammte 20. Jahrhundert – Erinnerungen und Reflexionen eines politisch Unkorrekten von Gerard Radnitzky

Auf der einen Seite erzählt dieses Buch die Lebensgeschichte des von mir sehr geschätzten Freidenkers Gerard Radnitzky. Alleine die vielen Anekdoten und Erzählungen machen das Werk sehr lesenswert. Der Autor wirft nebenbei aber auch regelmäßig einen Blick auf die größeren Zusammenhänge Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts und berichtet aus der Sicht eines Zeitzeugens. Unbequeme Meinungen, visionäre Ideen und ein roter Faden, der sich durch das ganze Buch zieht: Ein Aufruf zur Freiheit.

Hier der Link zum Buch: Das verdammte 20. Jahrhundert

10) Think Big Act Bigger von Jeffrey Hayzlett

Jeffrey Hayzlett hat nicht nur das Vorwort zu meinem Buch “Think it. Do it Change it.” geschrieben, sondern ist auch ein Pfundskerl. Er ist Prime Time TV Host, Chairman des C-Suite Network und im Herzen ein Cowboy. Sein allerneuestes Buch ist für mich sein bestes. Und welch besseres Motto könnte es geben: Denke groß. Aber handele noch größer!

Hier der Link zum Buch: Think Big Act Bigger

Was lesen Sie gerne?

Welches sind Ihre Lieblingsbücher? Schreiben Sie mir (und meinen Lesern) Ihre Buchtipps in das Kommentarfeld. Ich freue mich auf viele inspirierende Vorschläge…

SELBSTSABOTAGE ÜBERWINDEN MIT DIESEN 10 TIPPS

Selbstsabotage als Grund für mangelnden Erfolg

Selbstsabotage ist einer der größten Erfolgskiller überhaupt. Möglicherweise kennen Sie das ja. Der Job ist nicht mehr das, was er mal war, der langjährigen Beziehung fehlt ein wenig das Feuer und auf dem Konto ist meist schon ab der Mitte des Monats Ebbe. Da hilft nur noch eins: Es muss eine Veränderung her. Doch während die einen ihre Vorhaben angehen, und ihre Träume in die Tat umsetzen, fallen andere recht schnell wieder in alte Verhaltensmuster zurück.

Was auch immer sie auch versuchen, sie schaffen es einfach nicht, ihr Leben zu verändern. Doch was ist der Grund dafür? Es liegt weder an zu wenig Willen, noch an den notwendigen Fähigkeiten oder mangelndem Wissen. Stattdessen sind zehn bestimmte Denkweisen dafür verantwortlich, dass wir uns bei der Umsetzung von Veränderungen selber sabotieren. Doch das muss nicht sein. Jeder kann die eigene (und unbewusste) Selbstsabotage überwinden, zum Veränderungs-Experten werden und mit ein paar einfachen Tipps die gewünschten Erfolge erzielen. Auch Sie. Wenn Sie die folgenden zehn Denkweisen möglichst schnell abstellen.

1. Angst vor Veränderung haben

Ob im Job oder im Privatleben, jede Veränderung an sich ist erst einmal neutral. Erst Ihre persönliche Bewertung macht dann aus dem jeweiligen Ereignis etwas positives oder negatives. Und nun Hand auf´s Herz, wie gehen Sie mit neuen Ideen, Verhaltensweisen und Situationen um? Ist Veränderung für Sie eher etwas Bedrohliches, oder eine wunderbare Möglichkeit, als Persönlichkeit zu wachsen und schöne Erfahrungen zu machen?

Wie auch immer Ihre Träume und Ziele konkret aussehen, wenn Sie Angst vor der notwendigen Veränderung haben, dann wird es schwer, diese in die Tat umzusetzen. Betrachten Sie die neuen Wege stattdessen als großes Geschenk des Lebens und machen Sie sich klar, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie ein wenig unsicher sind, und Zweifel haben. Wenn Sie diese Gefühle nicht verspüren, dann können Sie sicher sein, dass Ihre Vorhaben nicht groß genug sind. Und bedenken Sie: Mutig zu sein heißt nicht, dass Sie keine Angst haben. Mutig zu sein heißt, dass Sie sich trotzdem auf den Weg machen.

2. Verantwortung abgeben

Erfolgreiche Veränderung basiert immer auf einfachen und greifbaren Schritten. Das heißt nicht, dass es leicht ist, ganz im Gegenteil. Jede Veränderung geht immer mit Risiko, Unsicherheit und der Angst vor dem Unbekannten einher. Aber so hart die äußeren Umstände manchmal scheinen, Sie haben immer die Möglichkeit, etwas Positives draus zu machen. Und dafür ist es unbedingt notwendig, die volle Verantwortung für Ihre Entscheidungen, Ihre Taten und Ihre Ergebnisse zu übernehmen. Für die guten, aber auch für die schlechten.

Es gehört zu den härtesten Momenten, in den Spiegel zu blicken, und sich ehrlich einzugestehen: „Egal, wo ich mich heute befinde und egal, wie zufrieden oder unzufrieden ich mit meinen Ergebnissen bin, es liegt nur an mir. An niemand anderem. Und auch nur ich kann etwas daran ändern.“ Besonders wenn Ihnen der Wind direkt von Vorne ins Gesicht bläst, sollten Sie sich eine Tatsache immer wieder vor Augen führen. Sie können die äußeren Umstände nicht beeinflussen. Aber Sie haben immer die Wahl, wie Sie darauf reagieren. Nichts hilft Ihnen so sehr dabei, die Selbstsabotage zu überwinden, wie die Eigenverantwortung. Denn sie ist eine Art Fix- und Angelpunkt, an dem sich sämtliche Eigenschaften ausrichten, die Sie für nachhaltige Veränderungen benötigen.

3. Den Fokus auf Probleme richten

Es gibt unterschiedliche Arten von Veränderung. Auf manche freuen wir uns, bei anderen haben wir ein mulmiges Gefühl, und dann gibt es diejenigen, die uns richtig Angst machen. Doch ob leicht oder schwer, es gibt immer Dinge, die wir beeinflussen können. Und es gibt Dinge, die wir nicht beeinflussen können.

Worauf konzentrieren Sie sich? Wohin Sie Ihren Fokus richten, dorthin fließen Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Energie, Ihre Zeit und Ihr Geld. Und wohin diese Dinge fließen, davon werden Sie mehr bekommen. Erwarten Sie überall Probleme, dann werden Sie diese auch in Ihr Leben ziehen. Richten Sie Ihren Fokus hingegen auf Chancen und Möglichkeiten, dann sind auch diese auf einmal im Überfluss vorhanden.

Ganz nach dem Motto: „Die Frage ist nicht, ob das Leben schön ist, sondern ob Sie es mitkriegen.“ Sie haben in jeder Situation die Wahl, worauf Sie Ihren Fokus richten. Ob Sie zu einem dieser Zeitgenossen gehören wollen, die permanent jammern, nörgeln und auch am schönsten Himmel eine dunkle Wolke vermuten, oder ob Sie sich auf mögliche Lösungen konzentrieren. Je häufiger Sie die Ausrichtung des Fokus trainieren, desto mehr werden Sie die vielen Chancen wahrnehmen, die Ihnen das Leben bietet (und damit die Selbstsabotage überwinden). Und dann müssen Sie nur noch zugreifen.

4. Die Schuld bei anderen suchen

Nicht immer verläuft das Leben so, wie wir es gerne hätten. Und die Schuldigen sind meist schnell gefunden. Der Chef ist ein ungerechter Sklaventreiber, die Angestellten eine faule Truppe, der Lebenspartner egoistisch, die Kinder undankbar und das Finanzamt gierig. Und weil das so ist, weiß man dann auch ganz genau, wer und was sich um einen herum alles ändern muss, nur damit man selber so bleiben kann, wie man ist. Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn Sie auch dazu neigen, bei nicht erwünschten Ergebnissen die Schuld bei anderen zu suchen, dann sollten Sie dringend umdenken.

Sie können nämlich andere Menschen niemals ändern, sofern diese es nicht wollen. Ihr Chef, Ihre Angestellten, Ihr Partner und auch Ihre Kinder ändern sich nämlich ausschließlich aus Gründen, die ihnen wichtig sind und leider niemals aus denen, die wir gerne hätten. Daraus folgt eine einfache Erkenntnis, die Sie niemals vergessen sollten: Der einzige Mensch, dessen Gedanken, Entscheidungen und Taten Sie ändern können, blickt Sie jeden Morgen im Spiegel an. Und sobald Sie damit beginnen, sich selbst zu verändern, passieren auf einmal spannende Dinge.

Sind Sie begeistert, begeistern Sie nämlich andere. Sind Sie motiviert, motivieren Sie andere. Verändern Sie sich und Ihre Kommunikation, verändern sich auf einmal auch die Menschen in Ihrem Umfeld.

5. In die Opferrolle flüchten

Wie Sie mit Rückschlägen, Misserfolgen und Problemen umgehen, ist entscheidend für die Nachhaltigkeit von Veränderung. Aber wie reagieren Sie, wenn Sie das Leben vor eine harte Prüfung stellt? Nehmen Sie die Herausforderung an und beschließen, das Beste aus der Situation zu machen, oder flüchten Sie sich in die Opferrolle und jammern, wie schwer Sie es doch haben?

Diese Wahl bestimmt darüber, ob Sie die Selbstsabotage überwnden, oder stattdessen still und leise Richtung Mittelmaß driften. Denn Sie können entweder Opfer oder Gestalter sein. Niemals aber beides gleichzeitig. Ich möchte Sie deshalb noch einmal daran erinnern: Sie sind für Ihre Ergebnisse und Ihr Leben verantwortlich und niemand wird Ihnen die Chancen auf dem Silbertablett servieren. Sie müssen sich diese Möglichkeiten selbst erschaffen und dann in die Tat umsetzen. Wenn Sie es nicht tun, tut es niemand.

Doch weil viele dafür einfach nicht bereit sind, nutzen sie die Flucht in die Opferrolle als perfekte Begründung, warum sie nicht das geschafft haben, was sie sich vor langer Zeit einmal vorgenommen hatten. Stattdessen lebt man lieber in einer Art seelischem Niemandsland und macht es sich in seiner eigenen Komfortzone so richtig schön gemütlich. Das Wachstum ist gleich null. Und das macht auf Dauer unzufrieden. Sehr unzufrieden. 

6. Dem Anspruchsdenken verfallen

Veränderung funktioniert immer dann, wenn Sie Verantwortung übernehmen und Ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Nichts steht dieser Einstellung so sehr im Wege, wie ein eine ganz bestimmte Denkweise. Die Opfermentalität hat nämlich einen pfiffigen Zwillingsbruder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seinem Geschwisterchen in nichts nachzustehen.

Das Phänomen, welches ich meine, breitet sich zurzeit rasant aus, und es ist wirklich nicht leicht, sich davor zu schützen. Aber wenn Sie die Kraft der Veränderung in seiner vollen Intensität nutzen wollen, dann führt kein Weg daran vorbei, diese Eigenschaft schleunigst zu erkennen. Und dann zügig abzulegen. Ich rede vom sich immer mehr ausbreitenden Anspruchsdenken und der festen Überzeugung, ein Recht auf die unterschiedlichsten materiellen Dinge und immateriellen Leistungen im Leben zu haben. Und zwar – und das ist der entscheidende Punkt – ohne dass man irgendeine Gegenleistung dafür liefern müsste.

Um es daher auf den Punkt zu bringen: Sie haben nur ein Anrecht auf das, was Ihnen jemand per Handschlag oder Unterschrift aufgrund einer freiwillig getroffenen Vereinbarung zusichert. Alle anderen Ansprüche beruhen auf Scheinrechten, die andere Ihnen einreden wollen, weil sie zufällig genau diejenigen sind, die von diesen vermeintlichen Rechten profitieren. Erinnern Sie sich immer wieder an eine Tatsache: Es gibt nicht „etwas“ für „nichts“. Um etwas nehmen zu können, muss es zuerst erschaffen werden. Haben Sie den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Für sich und für Ihre Ergebnisse. Täglich. Immer. Besonders, wenn es Ihnen schwer fällt.

7. Ausreden suchen

Nichts hat so große Auswirkungen auf die Selbstsabotage wie die guten, alten Ausreden. „Ich bin zu alt. Ich bin zu jung. Ich habe kein Geld. Es ist zu früh. Es ist zu spät. Das haben wir noch nie so gemacht.“ Dies sind nur ein paar Beispiele für Ausreden, die Menschen gerne verwenden, wenn es um Veränderung geht. Schon mal gehört? Sogar schon mal gesagt?

Einer meiner Mentoren sagte vor langer Zeit einmal einen Satz zu mir, der mich bis heute begleitet: „Grzeskowitz merken Sie sich eins: Wer etwas nicht will, der sucht nach Ausreden, warum es nicht geht. Und wer etwas will, der findet auf jeden Fall eine Lösung!“ Schauen wir uns diese Aussage etwas genauer an. Jede Veränderung besteht immer aus drei Komponenten.

1) Sie müssen in der Lage sein, die Veränderung umzusetzen.

2) Sie müssen die Fähigkeiten besitzen, die Veränderung umzusetzen.

Und 3) Sie müssen bereit sein, alles dafür zu tun, die Veränderung umzusetzen.

Okay, lassen Sie uns das einmal durchgehen. Würden Sie mir zustimmen, dass wirklich jeder in der Lage ist, sich zu verändern? Klar, jeder von uns kann sich verändern. Und wie sieht es mit den Fähigkeiten aus? Auch ein klares Ja. Und sollte einmal etwas fehlen, dann ist heutzutage wirklich jede Information über das Internet verfügbar (geben Sie mal bei Google den Suchbegriff “Wie kann man…” ein, und Sie werden über 1,7 Mrd. Treffer erhalten).

Jede Art von Wissen und jede Fähigkeit sind oft nur einen Mausklick entfernt. Wenn Veränderungen scheitern, dann also nicht mangels Wissen, theoretischer Kenntnisse oder nicht vorhandener Fähigkeiten. Es scheitert immer und ausschließlich an der Bereitschaft, alles dafür zu tun. Und jetzt kommen die Ausreden ins Spiel. Denn Menschen würden natürlich niemals zugeben, dass sie nicht willens waren, sich zu verändern. Stattdessen flüchten sie sich in Ausreden, um sich das eigene Scheitern schönzureden und das eigene Gewissen zu beruhigen.

Woher ich das weiß? Ganz einfach. Die meisten dieser Ausreden habe ich selber schon benutzt. Und in meiner täglichen Arbeit als Redner, Managementtrainer und Führungskräftecoach höre ich sie in verschiedensten Varianten und unterschiedlichsten Ausprägungen immer wieder. Auch wenn nichts mehr zu gehen scheint. Für eine gepflegte Ausrede reicht es dann am Ende doch immer noch. Natürlich würden die Verfasser der Ausreden niemals zugeben, dass es sich um eine solche handelt.

Stattdessen redet man davon, realistisch zu sein, dass die Dinge nun mal so seien, oder dass man eben nicht so viel Glück habe, wie andere Menschen. Doch am Ende des Tages sind diese verbalen Nebelkerzen trotzdem nichts anderes als Ausreden, warum man eine gewünschte Veränderung nicht umgesetzt hat. Leuten Sie also das Ende der Ausreden ein, übernehmen Sie Verantwortung und machen Sie sich auf die Suche nach möglichen Lösungen.

8. Passiv abwarten

Verändern Sie sich aktiv, oder kommen Sie erst dann ins Handeln, wenn Sie von den äußeren Umständen dazu gezwungen werden? Die große Kunst ist es, rechtzeitig die Weichen für Ihre Zukunft zu stellen, und nicht erst dann, wenn es schon zu spät ist. Es gibt einfach Ereignisse, wo Sie spüren, dass Ihr Leben gerade einen entscheidenden Einschnitt erfährt. Momente, in denen sich von einem Augenblick auf den anderen alles ändert.

Ihr behandelnder Arzt sagt zu Ihnen: »Ihre Untersuchungsergebnisse sind da. Am besten setzen Sie sich.« Ihr Chef bestellt Sie zum Gespräch und teilt Ihnen mit, dass man in Zukunft ohne Sie plant. Das Telefon klingelt mitten in der Nacht und Sie wissen schon vor dem Abheben, dass Sie nichts Gutes erwartet. Sie kommen abends nach Hause und entdecken nichts als einen Zettel auf dem Küchentisch: „Es ging nicht mehr. Ich ziehe zu meiner Mutter.“

In Momenten wie diesen spüren wir, dass wir etwas Wichtiges verloren haben und es kommen Gedanken wie: „Ach, hätte ich doch eher…“, „Wenn ich die Zeit nur zurückdrehen könnte!“, oder „Warum habe ich nur so lange gewartet?“ Doch soweit muss es erst gar nicht kommen. Wenn Sie ab sofort beschließen, sich aktiv zu verändern und wichtige Entscheidungen nicht auf die lange Bank zu schieben. Auf diese Weise werden Sie dem Schicksal immer einen Schritt voraus sein.

9. Es allen recht machen wollen

Wie gut können Sie nein sagen? Die Antwort auf diese Frage ist ein zuverlässiger Indikator, wie gut Sie bereits mit Veränderung umgehen können, denn es immer allen recht machen zu wollen führt Sie auf direktem Wege in die Unzufriedenheit. Weil Sie sich von Ihren eigenen Werten und Überzeugungen entfernen und Dinge tun, hinter denen Sie nicht hundertprozentig stehen.

Je mehr Sie etwas ausschließlich Ihren Eltern, Ihrem Partner oder Ihrem Chef zu Liebe tun, desto weniger leben Sie Ihr eigenes Leben, sondern verfolgen die Ziele und Träume anderer Menschen. Und natürlich ist damit nicht gemeint, dass Sie auf Hilfsbereitschaft, nette Gesten und Kollegialität verzichten sollen. Nur wenn es um Ihre eigenen Vorhaben und Ihre Zukunft geht, sollten Sie sich an Ihren eigenen Vorstellungen orientieren.

Es allen recht machen zu wollen, führt in der Regel direkt in die Selbstsabotage, sorgt es doch dafür, dass Sie die Planung Ihres Glücks und Ihrer Zukunft anderen Menschen überlassen. Ein selbstbestimmtes Leben sorgt dafür, dass Sie mit Spaß, Freude und einer tiefen Erfüllung durch den Alltag gehen. Lernen Sie also nein zu sagen und genießen Sie die Freiheit von Entscheidungen, die auf Ihren innersten Werten und Wünschen beruhen.

10. Zu früh aufgeben

Kommen wir zum vielleicht wichtigsten Punkt. Denn es gibt Menschen, die alle bisherigen Tipps umsetzen, und die gewünschte Veränderung am Ende doch nicht erreichen. Und das hat einen einfachen, aber sehr entscheidenden Grund: Sie geben zu schnell auf und werfen die Flinte ins Korn, sobald die ersten Hindernisse auf dem Weg erscheinen. Aber Veränderung ohne Rückschläge, Probleme und Herausforderungen gibt es einfach nicht.

Je größer Ihr Ziel ist, desto mehr Steine wird Ihnen das Leben vor die Füße werfen. Es wird Sie prüfen, ob Sie es mit Ihrer Veränderung auch wirklich ernst meinen. Mehr noch, je größer die Hindernisse sind, desto näher befinden Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit vor Ihrem Ziel. Halten Sie in solchen Fällen unbedingt durch. Veränderungen brauchen einfach Ihre Zeit, bis sie zu einer nachhaltigen Gewohnheit geworden sind.

Doch die meisten versuchen eine große Hauruckaktion und geben dann auf, wenn es nicht sofort klappt. Verändern Sie lieber wenig, dafür aber oft. Das heißt auch, hartnäckig zu sein und sich durchzubeißen, wenn es nicht so läuft, wie geplant. Einmal öfter aufzustehen, als hinzufallen. Kleine Schritte zu gehen, und diese so häufig zu wiederholen, bis Sie mit dem Resultat zufrieden sind. Wenn Sie große Veränderungen in kleine Häppchen aufteilen, dann wird etwas Unmögliches auf einmal erreichbar.

Kennen Sie noch weitere Stolperfallen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar zum Thema Selbstsabotage überwinden 🙂

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

99 IMPULSE FÜR MEHR MOTIVATION ZUR VERÄNDERUNG

Mutige Ideen für Erfolg, Zufriedenheit und Ergebnisse im Leben

Heute habe ich 99 Impulse für mehr Motivation zur Veränderung für Sie. Kurz. Knackig. Und hoffentlich voller Inspiration. Warum habe ich diese Liste erstellt? Ganz einfach. Viel zu viele Menschen leben ein Leben, das von Mittelmaß, Unzufriedenheit und den Erwartungen anderer Menschen geprägt ist.

Die Motivation ist meist gleich null, man funktioniert, reiht sich ein und tut das, was man eben so tut. Und ehe man sich versieht, ist es dann zu spät, und man seufzt ein wehmütiges “ach hätte ich doch bloß eher…” oder ein melancholisches “warum habe ich denn nicht…” in den Himmel. Doch das Leben ist viel zu bunt, schön, und vor allem kurz, um es nicht jeden einzelnen Tag in seiner vollen Gänze auszunutzen. Und der beste Tag, um damit anzufangen, ist heute. Der beste Zeitpunkt ist jetzt.

Chancen nutzen. Persönlichkeit entwickeln.

Natürlich, wenn Sie sich auf den Weg machen, um ein Leben mit Bedeutung zu führen, dann werden Sie auch häufig an Ihre Grenzen geraten. Sie werden hinfallen, und es wird hart, wieder aufzustehen. Aber am Ende sind es niemals die Fehler, es ist niemals das Scheitern, dass wir bereuen. Es sind immer die Dinge, von denen wir geträumt haben, die wir uns aber nicht getraut haben, sie umzusetzen.

Zur besten Version von sich selber werden

Ich weiß, dass es oftmals nur eines kleinen Impulses benötigt, um den Fokus auf die vielen unendlichen Möglichkeiten zu richten, und ein Leben voller Erfolg, Motivation und nachhaltiger Ergebnisse zu führen. Ich würde mir wünschen, dass die folgende Liste dieser Impuls für Sie ist. Sie enthält 99 Ideen, wie Sie täglich daran arbeiten können, Ihre innere Motivation zur Veränderung zu wecken. Das einzige, was Sie tun müssen? Lesen, reflektieren und umsetzen. Klingt leicht, ist es aber nicht, denn eigentlich sind die 99 Impulse für mehr Motivation zur Veränderung mehr eine Art Lebensphilosophie, als eine dieser typischen Listen aus dem Internet. Ich wünsche Ihnen beim Umsetzen viele magische Momente…

99 Impulse für mehr Motivation zur Veränderung

  1. Triff die Entscheidung, ein Leben mit Bedeutung zu führen
  2. Denke und handle wie ein Unternehmer, auch wenn Du (noch) keiner bist
  3. Lies so viel wie möglich
  4. Such Dir einen Beruf, der Dich erfüllt
  5. Schaffe Werte und biete anderen Menschen Nutzen
  6. Lerne, über Dich selbst zu lachen
  7. Umgib dich mit Menschen, die Dich in Deiner Einzigartigkeit unterstützen
  8. Tu jeden Tag etwas, das Du vorher noch nie getan hast
  9. Sei neugierig
  10. Geh in der Natur spazieren
  11. Sei dankbar für jeden Tag
  12. Such Dir Vorbilder
  13. Sei großzügig
  14. Reise um die Welt
  15. Richte Deinen Fokus auf die Chancen im Leben
  16. Glaub an Dich
  17. Gib niemals auf
  18. Sei bereit, hart für Deinen Erfolg zu arbeiten
  19. Sieh Veränderung als großes Geschenk des Lebens
  20. Träume groß und mutig
  21. Übernimm Verantwortung für Deine Ergebnisse. Die guten, wie die schlechten.
  22. Schreib ein Buch
  23. Verzichte auf Fernsehen (okay, Fussball ist erlaubt)
  24. Tu etwas, das Dir Angst macht
  25. Fahr spontan in eine Stadt, in der Du noch nie warst
  26. Vergleich Dich nicht mit anderen Menschen, sondern nur mit der besten Version von Dir selbst
  27. Sag Deiner Familie, wie sehr Du sie liebst
  28. Lies “Atlas Shrugged” von Ayn Rand
  29. Rede niemals schlecht über andere
  30. Honoriere guten Service
  31. Gib klares, aber wertschätzendes Feedback
  32. Triff Entscheidungen immer sofort
  33. Verbringe Zeit am Gipfel eines Berges
  34. Nimm das Leben mit Humor
  35. Lös Dich vom Anspruchsdenken
  36. Beginne und beende jeden Tag mit etwas Positivem
  37. Geh barfuss am Strand spazieren
  38. Gib immer etwas mehr, als Du müsstest
  39. Steh zu Deinem Wort
  40. Verbringe Zeit mit Deinen Eltern
  41. Schau Dir nicht die Nachrichten an
  42. Bild Dir zu allem Deine eigene Meinung
  43. Hinterfrage kritisch, vor allem Dich selber
  44. Gib Dich niemals mit Mittelmaß zufrieden
  45. Erstell Dir eine Bucketlist mit Zielen, die Du in Deinem Leben erreichen willst
  46. Mach einem Fremden ein Kompliment
  47. Richte Deinen Fokus auf Überfluss
  48. Hör häufiger zu und rede weniger
  49. Sieh in den gewöhnlichen Dingen das Ungewöhnliche
  50. Belohne Dich für Deine Erfolge
  51. Nimm an einer Weinverkostung teil
  52. Such Dir einen Mentor
  53. Betrachte Geld als Wert im Kopf des Gegenüber
  54. Lies den Zauberberg von Thomas Mann
  55. Sei dankbar für das, was Du bereits hast
  56. Setz Dir hohe Standards
  57. Trenne Dich von negativen Menschen in Deinem Umfeld
  58. Genieße gutes Essen
  59. Sei kreativ, innovativ und lösungsorientiert
  60. Sei der Held Deiner Kinder
  61. Arbeite täglich an Deiner persönlichen Entwicklung
  62. Hör Dir die gesamte Diskographie Deiner Lieblingsband an
  63. Vergib Menschen, die Dir wehgetan haben
  64. Lös Dich von den Erwartungen anderer Menschen und leb Dein Leben
  65. Tu das, was Dich erfüllt – So oft wie möglich
  66. Sei für Deine Freunde da
  67. Pflanz einen Baum
  68. Vertrau auf Dein Bauchgefühl
  69. Egal, was Du tust – Tu es ganz oder gar nicht
  70. Sei produktiv statt nur beschäftigt zu sein
  71. Such Dir eine Sportart, die Dir Spaß macht
  72. Sei für andere da
  73. Kauf Dir gute Schuhe
  74. Beteilige Dich nicht an Lästerereien
  75. Schaff Dir viele magische Momente im Leben
  76. Sei fest in Deinen Prinzipien, aber flexibel im Verhalten
  77. Beschließe, dass Jammern und Nörgeln keinen Platz in Deinem Leben haben
  78. Lerne eine fremde Sprache
  79. Sei bei der Geburt Deines Kindes dabei
  80. Stretche Deine Komfortzone
  81. Mach Dir selber ein Geschenk
  82. Schau Dir sämtliche Sketche von Loriot an
  83. Kenne Deine Werte und lebe sie jeden Tag
  84. Sei sparsam und investiere klug
  85. Führe ein Erfolgsjournal
  86. Schaffe Dir kraftvolle Gewohnheiten
  87. Steh einmal häufiger auf, als Du hinfällst
  88. Miete in Hotels immer Zimmer mit Meerblick
  89. Nimm die Treppe, statt den Fahrstuhl
  90. Genieße jeden Tag, nicht nur das Wochenende
  91. Sei immer pünktlich
  92. Suche nicht nach Deiner Berufung, sie wird Dich von alleine finden
  93. Sei leidenschaftlich und begeisterungsfähig
  94. Denke immer in Möglichkeiten
  95. Schaffe Dir Kraftorte zum Auftanken
  96. Lass den Anspruch los, perfekt sein zu müssen
  97. Lerne den Unterschied zwischen Loslassen und Loswerden
  98. Trau Dich, einzigartig zu sein
  99. Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden

Und noch ein Hinweis zum Schluss…

Sollte es Ihnen bis hierhin gefallen haben, dann teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren Freunden und ganz besonders mit dem Menschen, von dem Sie glauben, dass er diese 99 Impulse für mehr Motivation zur Veränderung besonders gut gebrauchen kann. Spread the Love 🙂 Für ein Mindset, dass Change als Chance und nicht als Bedrohung sieht.

ARNOLD SCHWARZENEGGER ÜBER ERFOLG: DIE SIX RULES OF SUCCESS

Und was Sie daraus für Ihr Business lernen können

Die Rede von Steve Jobs an der Standford Universität aus dem Jahr 2005 ist mittlerweile legendär. Nicht nur wurde sie im Internet millionenfach angeklickt, sie wird auch gerne und oft für eines der berühmtesten Zitate der letzten Jahre bemüht, für ihre Kernaussage, die das Leben und Wirken des charismatischen Apple Gründers so gut beschreibt, wie kein anderes: “Stay Hungry. Stay Foolish”.

Mindestens genau so inspirierend, humorvoll und motivierend ist auch eine andere Abschluss Rede, nämlich diejenige des Terminators, der mittlerweile der Governor von Kalifornien geworden ist. Ich spreche von Arnold Schwarzenegger, einem absoluten Selfmademan, der den langen Weg aus einem kleinen Dorf in den österreichischen Alpen der Steiermark bis ins Rampenlicht von Hollywood gegangen ist und sich dabei jeden einzelnen Erfolg hart erarbeitet hat.

Und genau dieser ehemalige Mr. Olympia, aus Filmen wie Conan der Barbar, Terminator oder Twins bekannte Schauspieler und mittlerweile als Governor des Bundesstaates Kalifornien tätiger Arnold Schwarzenegger hatte im Jahr 2009 die Ehre, vor der Abschlussklasse der Southern University of California sprechen zu dürfen. Und das Resultat hat es in sich. Denn Schwarzenegger nutzte die Gelegenheit, um in knappen 20 Minuten  mit seiner unvergleichlich humorvollen Art sowohl die Herzen des Publikums im Sturm zu erobern, als auch noch gleichzeitig seine Erfolgs-Philosophie kundzutun. Also sein Erfolgs-Geheimnis, mit dem er es bis ganz nach Oben geschafft hat. Er selbst nennt sein Geheimnis:

Dr. Schwarzenegger´s Six Rules of Success

Genau so inspirierend und motivierend wie die inhaltliche Botschaft der Arnold Schwarzenegger Rede ist sein ganzer Vortragsstil. Er steht mit seiner hünenhaften Statur hinter dem Pult und spricht mit seinem typischen Akzent vor einem Publikum, von dem über 90 Prozent seine Kinder oder sogar Enkelkinder sein könnten.

Doch während andere Männer seines Alters und seiner Herkunft wahrscheinlich diverse Gesten einstudiert, den grauenvollen Akzent abtrainiert und die Herkunft aus einem kleinen Dorf in der Steiermark zu verschweigen versucht hätten, macht es Arnold anders. Er kokettiert sehr offensiv mit seinen Schwächen, lacht viel über sich selbst und seine “Schauspielkunst” und hat dadurch schon nach wenigen Minuten das gesamte Publikum für sich gewonnen.

Die ersten Minuten lässt er auch das Thema noch komplett beiseite und widmet sich lieber dem Aufbau von Rapport und Zugehörigkeit. Seine größten Waffen dabei sind sein fast schon schelmischer Humor und seine unvergleichliche Attitüde, die schon fast der seiner Rolle als Terminator gleicht.  Schwarzenegger berichtet in seiner Rede, dass er bereits als Jugendlicher dem Mittelmaß entfliehen wollte und seither ein Erfolgs getriebener ist. Jemand, der immer der Beste und immer die Nummer sein wollte.

Und dann, zu dem Zeitpunkt, wo ihm die Studenten bereits bedingungslos an den Lippen hängen, ihm frenetisch applaudieren und in der Schwarzenegger-Welt gefesselt sind, dann erst kommt Arnold zum Punkt. Er verrät seine sechs Regeln des Erfolgs:

1. Trust Yourself

Regel Nummer Eins: Die Botschaft ist einfach. Vertraue Dir selbst. Geh tief in Dich und dann stell Dir eine einzige Frage: Wer will ich wirklich sein? Viele verwechseln dies mit einer anderen Frage, nämlich “was will ich sein?” Doch hier geht es um die Identität und um die Frage, was Dich glücklich macht. Und dies ist eine ganz individuelle Frage, die sich nur jeder selbst beantworten kann. Ganz egal, wie verrückt oder anders es sich nach außen auch anhören mag. Die Antwort auf diese Frage ist der starke innere Antrieb, den man benötigt, um es ganz nach oben zu schaffen.

Bei Arnold Schwarzenegger war es das brennende Verlangen danach, der beste Bodybuilder der Welt zu werden. Und das, obwohl seine Eltern es lieber gehabt hätten, wenn er Polizist geworden wäre (wie sein Vater) und die Heidi aus dem Dorf geheiratet hätte. Doch er hatte einen anderen Traum, ließ sich von ihm leiten und lebte ihn schließlich (was zu einer spannenden Anekdote führte, als Arnold sein ganzes Schlafzimmer mit Postern von Strongmen und leicht bekleideten Kraftsportlern verzierte…mehr dazu im folgenden Video)

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2. Break The Rules

Die Regel Nummer Zwei ist einfach: Brich mit den Regeln. Nicht mit dem Gesetz, sondern mit den Regeln der anderen. Wer erfolgreich sein will, muss anders denken, “outside the box” denken und wie es sich für eine gute Marke gehört, er muss auch polarisieren. Sich nicht der gleichförmigen Masse hingeben, sondern etwas Besonderes sein.

Und genau das machte Arnold Schwarzenegger mit einer seiner vermeintlich größten Schwächen, nämlich seinem Akzent. Mittlerweile ist diese besondere Art der Aussprache zu seinem ganz speziellen Markenzeichen geworden. Und einer der berühmtesten Filmzitate aller Zeiten, nämlich das legendäre “I´ll be back” ist nicht trotz, sondern WEGEN dieses Akzents zu Weltruhm gelangt.

3. Don´t be afraid to fail

Regel Nummer Drei: Hab kein Angst, zu scheitern. Diese Philosophie war der rote Faden in Arnolds Karriere, denn er drehte den Satz einfach um. Er setzte oft alles auf eine Karte und riskierte es, zu scheitern. Und er scheiterte. Filme wie Red Sonja oder auch die Expendables (sagt er, ich finde den genial) waren ziemliche Flops. Doch man macht halt nur Fehler, wenn man handelt. Und an jedem Scheitern kann man wachsen, wenn man mit der richtigen Attitüde an die Sache herangeht.

4. Don´t listen to the Nay-Sayers

Regel Nummer 4: Hör nicht auf die Besserwisser. Auf die Reichsbedenkenträger. Auf die Nein-Sager. Auf die Besitzstandswahrer und alle, die Dir sagen wollen: “Das geht nicht!” Von diesem Satz ließ sich Schwarzenegger sein ganzes Leben antreiben. Immer dann, wenn jemand ihm sagte “Das ist unmöglich!”, dann setzte er alles daran, es doch möglich zu machen.

Und die Ergebnisse sprechen nun mal für sich. Oder wie Arnold Schwarzenegger es auf den Punkt bringt: “Hätte ich auf all diese Leute gehört, dann würde ich noch heute in den österreichischen Alpen hocken, und den ganzen Tag vor mich hin jodeln!”

5. Die wichtigste Regel von allen: Work your Butt off

Regel Nummer 5: Arbeit so hart, wie Du kannst. Oder in Arnold’s Worten: Reiß´ Dir den Arsch auf! Diese Regel ist laut Schwarzenegger die wichtigste von allen, ohne die alle fünf anderen wirkungslos sind. Man bekommt nichts geschenkt und kein Erfolg der Welt fällt vom Himmel. Und wenn man wirklich jeden Stein umgedreht hat, dann weiß man, dass man alles für den Erfolg getan hat.

Arnold Schwarzenegger erzählt dabei eine Geschichte von Muhammad Ali, der einmal gefragt wurde, wie viele Liegestütze er denn im Training mache. Die Antwort war typisch für einen erfolgreichen Champion. Denn er antwortete: “Keine Ahnung. Ich fange erst an zu zählen, wenn es anfängt, weh zu tun. Denn ab diesem Zeitpunkt wird es erst interessant!”

Wenn man erfolgreich sein will, führt kein Weg an harter Arbeit vorbei. Natürlich weiß auch Arnold Schwarzenegger um die angenehmen Seiten des Lebens. Aber er legt den Finger eben auch direkt in die Wunde: Während Du selbst Party machst, am Strand liegst oder schläfst, gibt es auf der Welt genug andere Menschen, die hart an ihrem Erfolg arbeiten und klüger, besser und erfolgreicher werden.

Er fasst diese Regel in einem Satz zusammen, der für mich der wichtigste seiner ganzen Rede ist:

“You can´t climb the ladder of success with your hands in your pocket!”

6. Giving Back

Die Regel Nummer Sechs heißt: Gib zurück! Denn auch Arnold Schwarzenegger hat längst verstanden, dass alle Energie fließend ist. Wer viel bekommt, und genau so viel und gerne gibt, ist im Gleichgewicht. Und diese Balance aus Geben und Nehmen genießt er heute mehr denn je. Oder wie er es ausdrückt: “Mit einem kleinen 8-jährigem obdachlosen Jungen für 10 Minuten eine Partie Schach zu spielen, schenkt mir heute mehr Glück und Zufriedenheit als alle roten Teppiche der Filmpremieren dieser Welt!”

Was bedeutet das nun für Sie, lieber Leser?

Nun, auch wenn nicht jeder von uns der beste Bodybuilder der Welt, erfolgreicher Hollywoodschauspieler oder Governor of California werden will, so lassen sich die Arnold Schwarzenegger Six Rules of Success doch sehr leicht auf Ihre eigenen Ziele und Träume übertragen. Lesen Sie sich also noch einmal die Zusammenfassung der sechs Regeln durch und dann fangen Sie an, ihren eigenen, ganz persönlichen Erfolg zu verfolgen, zu erreichen und zu leben!

Arnold Schwarzenegger: Die Sechs Regeln des Erfolgs

  1. Trust Yourself
  2. Break The Rules
  3. Don´t Be Afraid To Fail
  4. Don´t Listen To The Nay-Sayers
  5. Work Your Butt Off!
  6. Give Back

Ein wenig Motivation “To Go”…

Ich weiß, dass das Internet voll von Filmchen, Dokumentationen und Inhalt ist. Aber das folgende, knapp 25 Minuten lange Video mit der Originalrede von Arnold Schwarzenegger kann ich ihnen nur ans Herz legen. Ich bin mir sicher, dass diese 25 Minuten sehr gut investierte Zeit sein werden, von denen Sie langfristig und nachhaltig profitieren werden. Lassen auch Sie sich vom Schwarzenegger´schen Humor einfangen und von der Arnold Attitüde inspirieren. Wetten, dass Sie nach dem Anschauen motivierter sind?

Viel Vergnügen beim Anschauen.

Und übrigens….I´ll be back!

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