Wahrnehmung – Definition, Bedeutung und Wichtigkeit 

Wenn es um erfolgreiche Shift im Leben geht, dann gibt es einen entscheidenden, aber häufig vernachlässigten Faktor: Ich spreche von der Wahrnehmung, oftmals auch als Sinneswahrnehmung bezeichnet. Und genau diesem wichtigen Teil der Kommunikation wollen wir uns in diesem Artikel widmen. Haben Sie Lust? Dann lassen Sie uns am besten direkt loslegen.

Selektive Wahrnehmung verhindert optimale Ergebnisse

Vor kurzem kam es in einer Kleinstadt zu einem Banküberfall. Insgesamt 11 Kunden waren zu dem Zeitpunkt im Schalterraum anwesend und wurden später von der Polizei als Zeugen zum Tathergang befragt. Was glauben Sie, wie viele Aussagen es im Nachhinein von dem Überfall gab, der nicht länger als 1 Minute dauerte? Richtig, es waren genau 11 verschiedene Beschreibungen, obwohl doch alle dem gleichen Ergebnis dabei waren.
 
Die Kenntnis um diese Tatsache spielt eine große Rolle im Change management, denn je detaillierter Sie wahrnehmen und je besser Sie die damit verbundenen Prozesse steuern können, desto mehr Erfolg werden Sie haben.
 

Wahrnehmung Definition: Die 5 Sinne

Grob gesagt funktioniert das Thema Wahrnehmung wie ein großer Computer. Nachdem die entsprechenden Daten eingegeben werden, verarbeitet der Prozessor diese und spuckt am Ende den entstandenen Output aus. Und genau so ist es auch bei Ihnen, bzw. ihrem Gehirn. In jeder Sekunde ihres Lebens nehmen Sie Informationen über ihre fünf Sinneskanäle auf. Sie sehen mit ihren Augen, hören mit ihren Ohren, schmecken mit ihrer Zunge, riechen mit ihrer Nase und spüren mit ihrer Haut und manchmal auch mit dem gesamten Körper. Und es gibt nicht wenige Menschen, die von sich behaupten, dass Sie über den sechsten Sinn verfügen, den Sie möglicherweise als Intuition oder Bauchgefühl bezeichnen.
 
Jetzt ist es wichtig zu wissen, dass Sie über ihre fünf Sinneskanäle nur einen Bruchteil der Informationen bewusst verarbeiten können, die den ganzen Tag über auf Sie einwirken, nämlich ungefähr fünf bis neun Einheiten gleichzeitig (Die restlichen Infos gehen natürlich nicht verloren, sondern werden zu hunderttausenden von ihrem Unterbewusstsein aufgenommen und gespeichert).
 

Wahrnehmung einfach erklärt

Diese „Daten“ durchlaufen dann in ihrem Gehirn diverse Filter (die von ihren Überzeugungen, Values, ihrer Erziehung, ihrer Kultur oder ihrer sozialen Herkunft geprägt wurden) und werden schließlich zu so genannten internen Repräsentationen des von ihnen Erlebten transformiert. Dies sind nichts anderes als innere Bilder oder Filme, die Art und Weise, wie Sie mit sich selbst sprechen, oder die Gefühle, die sie in einer bestimmten Situation haben.
 
Können Sie mir so weit noch folgen? Sehr gut. Denn die Qualität ihrer internen Repräsentationen bestimmt wiederum ihre Handlungen und damit ihre Ergebnisse im Leben. Ganz einfach zusammengefasst lautet die Schlussfolgerung dieses Wahrnehmungsprozesses wie folgt: Der Fokus ihrer Sinnesaufmerksamkeit bestimmt die Qualität ihrer Ergebnisse im Leben.
Und diesen Fokus sollten Sie von diesem Zeitpunkt an so oft trainieren, wie es geht. Denn von Haus aus besitzt jeder Mensch einen bevorzugten Sinneskanal, den er hauptsächlich verwendet, um Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Aus diesem Grund gab es auch beim besagten Banküberfall Zeugen, die sich besonders gut das Aussehen und die Kleidung des Täters merken konnten, während andere vor allem auf den Dialekt oder die Lautstärke der Stimme geachtet haben. Tja, und dann waren natürlich auch Zeugen anwesend, die kaum etwas zur Beschreibung beitragen konnten, weil Sie hauptsächlich mit ihren Gefühlen beschäftigt waren.
 

Wahrnehmung: Die verschiedenen Sinneskanäle

Wie sieht es bei ihnen aus, haben Sie schon mal darauf geachtet, welcher Typ Sie sind? Sind Sie eher visuell orientiert? Dann reden Sie wahrscheinlich eher schnell (eben weil ihr Gehirn die vielen Bilder im Kopf verarbeitet muss) und nutzen auch entsprechende Wörter und Redewendungen wie „mir geht ein Licht auf“, „ich sehe es deutlich vor mir“ oder „wenn Sie einmal schauen wollen“.
 
Wenn Sie eher ein auditiver Typ sind, dann nutzen Sie als bevorzugten Sinneskanal hauptsächlich ihre Ohren und achten auf Töne, Geräusche und Musik. In diesem Fall ist ihre Stimme höchstwahrscheinlich sehr melodiös und Sie nutzen gerne auditive Wörter und Redewendungen wie „das klingt gut“, „davon hab ich schon viel gehört“ oder „das ist wie Musik in meinen Ohren“.
 
Als kinästhetischer Mensch liegt ihr Schwerpunkt auf dem Spüren und Fühlen. Sie reden eher langsam (weil ja jede neue Information erst einmal abgeglichen werden muss, wie gut sie sich anfühlt) und benutzen Wörter und Redewendungen wie „das fühlt sich rund an“, „packen wir es an“ oder „bringen wir das Projekt jetzt auf die Schiene“.
 
Das Riechen und das Schmecken blende ich an dieser Stelle einmal aus, weil diese beiden Sinneskanäle nur von wenigen Menschen als primärer Sinneskanal genutzt werden. Aber achten Sie doch in den nächsten Unterhaltungen einmal darauf, was genau ihre Gesprächspartner sagen und zu welchem Sinneskanal die Wörter und Redewendungen passen. Denn mit ihrer Sprache beschreiben sie, was gerade in ihnen vorgeht und welche interne Repräsentation ihr Gehirn gerade für sie kreiert.
 
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Wie funktioniert Wahrnehmung?

Wenn der Fokus nun aber permanent auf einem bestimmten Sinneskanal liegt, dann heißt dies nichts anderes, als dass er auf den verbleibenden vier eben in diesem Moment nicht liegt. Und damit gehen ihnen wichtige Informationen und Eindrücke verloren, die ihnen auf ihrem Weg zum Erfolg sehr nützlich sein könnten.
 
Trainieren Sie also ihre ihre Sinnesaufmerksamkeit, und damit Ihre generelle Wahrnehmung. Üben Sie so oft es geht, jeden einzelnen ihrer fünf Sinne bestmöglich zu nutzen und Dinge in ihrem Leben wahrzunehmen, die sonst an ihnen vorbeigehen würden. Und je mehr und besser Sie in der Lage sind, ihre Wahrnehmung nach oben zu schrauben, desto leichter fällt es ihnen auch, Ziele zu erreichen und ihr Verhalten in so gut wie jeder denkbaren Situation flexibel zu gestalten.
 
Wahrscheinlich sind Sie in ihrem bisherigen Leben eher wie auf Autopilot durch die Welt gegangen und haben sich und ihre Umgebung eher zufällig wahrgenommen. Aber sobald Sie anfangen, sich bewusst mit etwas zu beschäftigen und ganz gezielt wahrzunehmen, dann eröffnet sich ihnen eine ganz neue Welt. Dafür bedarf es nur eines regelmäßigen Trainings. Und schon bald werden Sie wieder auf Autopilot durch die Welt gehen. Diesmal jedoch mit einer messerscharfen Wahrnehmung und einem völlig neuen Lebensgefühl, welche nun wie selbstverständlich zu ihren Gewohnheiten gehören.
 

Wahrnehmung trainieren: Mit diesen Übungen klappt’s

Viele meiner Kunden berichten mir immer wieder das Gleiche, wenn sie dieses Training erfolgreich durchgeführt haben. Es kommt ihnen vor, als wären sie jahrelang mit Scheuklappen oder gar verbundenen Augen durchs Leben gegangen. Und sie fragen sich, wie sie bestimmte Dinge übersehen konnten, die auf einmal so klar und deutlich wahrzunehmen sind. Lassen Sie sich einfach mal überraschen, was da so alles passieren kann. Je bewusster Sie nämlich ihre Sinnesaufmerksamkeit einsetzen und trainieren, desto größer werden die Möglichkeiten, die ihnen das Leben anbietet.
 

Sehen: Der visuelle Sinneskanal

Achten Sie darauf, was Sie alles mit ihren Augen wahrnehmen. Sehen Sie sich so viele unterschiedliche Dinge so detailliert wie möglich an: Bilder, Fotos, Pflanzen, Gesichter, Autos, Plakate, Zeitschriften, Bekleidung oder auch so ungewöhnliche Objekte wie Spinnenweben oder Holzstämme. Es gibt so viel wahrzunehmen. Achten Sie vor allem auf die kleinen Details, die Farben, die Schärfe, den Kontrast oder die Helligkeit.
 
Nehmen Sie sich als Übungsobjekt beispielweise ein Gemälde ihres Lieblingsmalers. Sie werden feststellen, dass Sie auch nach Wochen des Anschauens noch viele neue Aspekte und Nuancen wahrnehmen werden. Oder gehen Sie mal in eines der vielen Dunkel-Restaurants, die vor allem in den Großstädten vermehrt vertreten sind. Dort sitzen Sie in völliger Finsternis, werden von blinden Kellnern bedient und müssen komplett ohne ihren visuellen Sinneskanal auskommen. Ich garantiere ihnen, dass ihre Wahrnehmung nach dieser Erfahrung eine andere sein wird.

Hören: Der auditive Sinneskanal

Gehen Sie mit offenen Ohren durchs Leben und legen Sie ihren Fokus auf Geräusche, Stimmen und Töne. Trainieren Sie ihren auditiven Kanal in den unterschiedlichsten Umgebungen: Im Rockkonzert, im nächsten Meeting, im Wald, auf der Autobahn, beim Radiosprecher, in der U-Bahn oder wenn Sie entspannt am Strand relaxen. Achten Sie dann vor allem auf die Lautstärke, die Melodie, die Klangfarbe, das Echo, den Rhythmus oder die Geschwindigkeit.

Fühlen und Spüren: Der kinästhetische Sinneskanal

Beginnen Sie, unterschiedliche Dinge anzufassen und in jeder Situation darauf zu achten, was Sie fühlen. Denken Sie immer daran, dass die im limbischen System des Gehirns beheimateten Emotionen ihre Entscheidungen und damit ihr Verhalten bestimmen. Nehmen Sie die ganz feinen Nuancen wahr, wenn Sie das nächste mal etwas spüren oder fühlen. Achten Sie auf die Bewegung, die Form, die Farbe, den Druck, die Temperatur und vor allem auf die Intensität ihrer Gefühle (Und wenn Sie bisher noch nicht wussten, dass Gefühle diese Qualitäten haben, dann wird es höchste Zeit).
 
 
Üben Sie ihre Wahrnehmung so oft Sie können. Schaffen Sie sich Gelegenheiten, in denen Sie ausschließlich einen bestimmten Sinneskanal trainieren. Und vergessen Sie bitte auch das riechen und schmecken nicht. Laden Sie doch ihren Partner einmal wieder schick zum Essen ein und lassen sich überraschen, wie groß die Vielfalt eines guten Weins oder einer einfachen Suppe doch sein kann.
 
Und je öfter und regelmäßiger Sie ihre Sinneswahrnehmung trainieren, desto bunter, schöner und facettenreicher wird ihr Leben werden. Bis ihre scharfe Wahrnehmung eines Tages eine Gewohnheit geworden ist, mit der Sie leichter und vor allem besser Richtung Erfolg gehen werden.
 

Wahrnehmung Psychologie: Der Semmelweis-Reflex

Die Welt ist voller Wunder. Da draußen warten so viele Chancen und Möglichkeiten auf Sie, doch die meisten Menschen gehen an ihnen vorbei, weil ihre Wahrnehmung nicht scharf genug ist. Das lässt mich oft an den weisen Satz meiner Großmutter denken: „Ob jemand nicht lesen kann oder nicht lesen will, führt letztendlich zum gleichen Ergebnis“. 
 
In der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte in Budapest ein Arzt namens Ignatz Phillip Semmelweis. Er wollte sich nicht damit zufrieden geben, dass so viele Mütter an den Folgen des Kindbettfiebers starben und setzte seine ganze Kraft dafür ein, herauszufinden, wie man diesem Problem Einhalt gebieten könnte. Schon bald kam er auf die Lösung, denn er fand heraus, dass es an der mangelnden Hygiene der Ärzte und des Krankenhauspersonals lag, die ihre Bakterien durch die offenen Wunden an ihre Patientinnen übertrugen. Semmelweis schlug also vor, die Hygienestandards drastisch zu erhöhen und forderte Ärzte und Schwestern auf, sich regelmäßig die Hände zu waschen.
 
Im Jahr 1847 veröffentlichte Semmelweis diese Erkenntnisse im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie, die auf der Untersuchung vieler Einzelfälle basierte und heute als erster Fall evidenzbasierter Medizin in Österreich gilt. Diese Ehre wurde ihm jedoch erst nach seinem Tode zuteil, denn zu seinen Lebzeiten wurden die Ergebnisse der Semmelweis-Studie von seinen Kollegen und der Fachwelt als „spekulativer Unfug“ abgetan. Warum sollte man sich denn bitteschön die Hände waschen? Diese sahen schließlich sauber aus und auch von den vielzitierten Bakterien war keine Spur zu sehen. Die Ärzte vertrauten nur dem, was Sie mit ihren Augen sahen. Doch ihre Wahrnehmung war eingeschränkt und spielte ihnen einen Streich.
 
Erst als man durch die Erfindung des Mikroskops die Bakterien auch tatsächlich sehen konnte, kam es zu einem Wechsel im Umgang mit der Hygiene. Die Ärzte glaubten nun auch, dass es so etwas wie Bakterien gab und verhielten sich entsprechend. Für unser Thema bedeutet dies: Nur, weil Sie etwas nicht wahrnehmen, heißt dies nicht, dass es nicht existiert. Schärfen Sie ihre Aufmerksamkeit und ihre Wahlmöglichkeiten werden dramatisch ansteigen.
 

Wahrnehmung fördern: Gehen Sie bewusst durchs Leben

Anfang des 20. Jahrhunderts lebte ein Farmer im Bundesstaat Tennessee. Nachdem er dort über 30 Jahre in dem alten Haus seiner Eltern wohnte, beschloss er eines Tages, für sich und seine Frau ein neues und modernes Heim zu bauen, in dem sie ihren Lebensabend verbringen wollten. Also ließ er die Bagger anrollen, um im ersten Schritt sein altes Haus abzureißen. Als der Baggerführer die Schaufel in den Boden rammte, um das Fundament für das neue Heim auszuheben, schoss auf einmal eine riesige schwarze Fontäne in die Höhe.
 
Ohne dass der Farmer es wusste, hatte er mit seiner Familie auf einer gigantischen Ölquelle gelebt, die nun Richtung Himmel sprudelte und sein gesamtes Leben veränderte. Die lokale Zeitung schrieb damals, dass der Farmer durch das Öl an diesem Tag zum Millionär wurde. Doch wenn Sie es sich recht überlegen, dann war er ja eigentlich schon seit 30 Jahren Millionär, denn die Ölquelle befand sich schon immer dort. Allerdings bekam sie ihren Wert erst, als sie aus den tiefen der Erde an die Oberfläche kam und auf dem Ölmarkt zu Geld gemacht wurde.
 
Was hat dies nun mit ihnen und ihrer Wahrnehmung zu tun? Ich will es ihnen sagen:  Auch in ihnen schlummert eine riesige Ölquelle und wartet nur darauf, wahrgenommen und an die Oberfläche gefördert zu werden. Und der Schlüssel hierzu ist eine scharfe Wahrnehmung und eine regelmäßige Überprüfung der wichtigsten „Schätze“ in ihrem Leben. Machen Sie es bitte nicht so, wie die meisten ihrer Mitmenschen, indem Sie sich nur auf ihre Schwächen fokussieren, sondern erkennen Sie ihre Talente und zahlreichen Stärken. 
 
Wenn Sie noch ein wenig Zweifel haben, welche riesige Ölquelle in ihnen schlummert, dann halten Sie sich am besten an die weise Beobachtung von Albert Einstein, der vor vielen Jahren feststellte, dass wirklich in jedem Menschen ein Genie schlummert. Aber wenn Sie einen Fisch danach beurteilen, wie gut er auf einen Baum klettern kann, dann werden Sie ihr Leben lang glauben, dass Sie nicht gut genug sind und den Erfolg nicht verdient haben. Lassen Sie dies nicht zu, sondern lernen Sie ihre großartigen Potenziale zu erkennen und vor allem zu nutzen.
 
Ich empfehle  Ihnen daher, regelmäßig einen sorgfältigen Wahrnehmungs-Check durchzuführen und die zehn wichtigsten Punkte zu überprüfen, die Sie beachten sollten, wenn Sie beruflichen oder privaten Erfolg haben wollen. Und die wollen wir uns nun einmal gemeinsam anschauen. Einverstanden?
 

Der regelmäßige Wahrnehmungs-Check für ihren Erfolg

 
Überprüfen Sie regelmäßig und gründlich folgende Punkte…
 

1. Wahrnehmung überprüfen: Ziele

Nehmen Sie sich zu festen Terminen Zeit für sich und überprüfen Sie, wo Sie stehen. Denn nur, wenn Sie genau wissen, wo Sie sich befinden, können Sie sich auf den Weg zu ihren Zielen machen und diese auch erreichen. Nehmen Sie sich jeden einzelnen Lebensbereich vor und stellen Sie sich folgende Frage: „Wie zufrieden bin ich im Bereich Job/Beziehung/Gesundheit/Finanzen/Fitness/etc. auf einer Skala von 1 bis 10 (wobei 1 „total unzufrieden“ und 10 „besser geht´s nicht“ ist)?“ Überprüfen Sie dann, wie es um ihre Ziele steht.
 
Die wichtigste Frage ist dabei, ob ihr Ziel überhaupt noch ihr Ziel ist. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass ein ehemals wichtiges Ziel an Bedeutung verloren hat, während andere in den Vordergrund getreten sind. Prüfen Sie für ihre aktuellen Ziele auf jeden Fall, ob Sie sich auf das Ziel zu- oder davon wegbewegen. Je flexibler Sie dann sind, desto besser und effektiver können Sie reagieren. Und wenn Sie richtig tief in das Thema Ziele einsteigen wollen, dann empfehle ich Ihnen diesen Artikel.
 

2. Wahrnehmung überprüfen: Fokus

Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen, es läuft immer wieder darauf hinaus, dass es entscheidend ist, worauf Sie ihren Fokus lenken. Denn genau dorthin wird ihre Energie fließen und Sie werden mehr davon bekommen. Ihr Fokus bestimmt wie nichts anderes ihre Attitude. Achten Sie also so häufig wie möglich, worauf Sie ihre Gedanken, ihre Sprache und ihre Energie fokussieren. Damit Sie positiv durchs Leben gehen, sich viele Chancen und Möglichkeiten kreieren und dadurch Erfolg und Zufriedenheit in ihr Leben ziehen.
 

3. Wahrnehmung überprüfen: Selbstbild

Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt ihres regelmäßigen Wahrnehmungschecks. Merken Sie sich bitte folgenden Satz, denn er hat entscheidende Auswirkungen auf ihre Ergebnisse:
 
„Sie können nicht dauerhaft Erfolg haben, wenn ihre verbale und nonverbale Kommunikation nicht mit dem Bild übereinstimmt, das Sie von sich selbst haben.“
 
Wenn Sie andere begeistern und überzeugen wollen, müssen Sie zu allererst selbst begeistert und überzeugt sein. Von ihren Produkten und ihrer Dienstleistung. Vor allem aber von sich selbst. Sie müssen jederzeit an sich glauben und sich akzeptieren wie Sie sind. Ihre Stärken ausbauen und ihre Schwächen zu Stärken machen.
 
Denken Sie dran, Sie leben auf einer riesigen und nie versiegenden Ölquelle, die nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert zu werden. Doch nicht immer werden die unter der Erde schlummernden Ressourcen mit nur einem einzigen Spatenstich befreit. Oft ist es eher wie in einer Goldmine. Sie müssen mit Hacke und Schaufel bewaffnet erst eine Menge Geröll und Gestein beiseite räumen. Dann sieben Sie in mühevoller Arbeit den feinen Sand aus, bis ganz zum Schluss ein wundervoll glänzender und wertvoller Nugget übrigbleibt. 
 
Viele Goldgräber haben den Fehler gemacht, sich nur auf die Arbeit, die vielen Steine und den Sand zu konzentrieren. Doch die wirklich erfolgreichen sahen in diesem Berg von Gestein einzig und allein die vielen verborgenen Nuggets und legten ihren Fokus darauf, Wege zu finden, diese zu schürfen. Überprüfen Sie also regelmäßig ihr Selbstbild, denn auf Dauer werden Sie nur Erfolg haben, wenn dieses kongruent zu ihren Überzeugungen, Werten und Verhaltensweisen passt.
 

4. Wahrnehmung überprüfen: Freunde und Umfeld

Nehmen Sie die Menschen in ihrem Umfeld genau wahr. Wie reagieren diese auf ihre Ziele und Träume? Werden Sie von ihnen unterstützt, egal wie verrückt ihre Ideen manchmal auch sein mögen oder sind Sie eher von Nörglern, Miesmachern und Besserwissern umgeben, die ihnen einreden wollen, dass Sie es nicht schaffen werden und dass Sie ihr Ziel auf keinen Fall erreichen können? Lassen Sie sich niemals von anderen Menschen einreden, dass Sie etwas nicht schaffen können!
 
Auf Dauer werden Sie wie die Menschen, mit denen Sie sich umgeben. Sie adaptieren ihre Werte, ihre Überzeugungen, ihre Verhaltensweisen, ihre Sprache und vor allem ihr Mindset.Suchen Sie sich daher vor allem Freunde und Mentoren, die Sie bei ihren Vorhaben unterstützen und am besten schon das geschafft haben, wo Sie noch hinwollen. Dann werden Sie nach oben gezogen und können sich von diesen Menschen inspirieren und motivieren lassen.
 
Trennen Sie sich gleichzeitig von allen Menschen in ihrem Umfeld, die ihnen nicht guttun und ihre Energie hauptsächlich dazu verwenden, Sie zu kritisieren und Sie runterzuziehen. Diese sind oftmals sogar gar nicht böswillig negativ, sondern haben meist ein sehr geringes Selbstbewusstsein und haben unbewusst Angst, dass Sie erfolgreicher als sie selber werden könnten. Sie werden wie die Menschen, mit denen Sie sich umgeben. Wählen Sie ihr Umfeld also Weise.
 

5. Wahrnehmung überprüfen: Sprache

Sprache ist die Kleidung der Gedanken. Wählen Sie ihre Wörter und Formulierungen also bitte genau so sorgfältig wie ihr tägliches Outfit. Die Art und Weise wie Sie reden (mit anderen, vor allem aber mit sich selbst) hat große Auswirkungen auf ihr Selbstbild und damit auf ihre Verhaltensweisen und ihren langfristigen Erfolg.
 
Die Eskimos haben beispielsweise über 20 verschiedene Wörter für Schnee. So sind sie bei jedem Wetter flexibel in der Lage, zu überleben und einen maximalen Jagderfolg zu erzielen. In indianischen Reservaten haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es keinen einzigen Fall von Stottern gab. Kein Wunder, denn es gibt kein indianisches Wort für Stottern.
 
Und wussten Sie, dass der IQ eines Menschen automatisch ansteigt, wenn dieser seinen Wortschatz signifikant erhöht? Mit ihrer Sprache drücken Sie so vieles aus, was Sie gar nicht gesagt haben. In ihrer Sprache spiegeln sich ihr Fokus, ihre Überzeugungen, ihre Werte und ihre Motivation wieder. Und wie wir vor einigen Absätzen gelernt haben, ist ihre Sprache auch ein direkter Spiegel der Prozesse, die gerade in ihrem Gehirn ablaufen.
 
Achten Sie daher so oft wie möglich auf ihre Sprache, vor allem aber auf ihren inneren Dialog. Darauf, was Sie zu sich selbst sagen und wie genau Sie es tun. Loben Sie sich viel und motivieren sich zu Höchstleistungen, oder sind Sie ein permanenter Kritiker, der sich selbst kleinredet und Gründe sucht, warum etwas nicht geht? Reden Sie mit einer angenehmen Stimme mit sich selbst, oder ist es eher eine krächzende und unangenehme Tonalität? Ist es überhaupt ihre eigene Stimme oder die ihrer Mutter oder ihres Vaters? Nehmen Sie alles so detailliert wie möglich wahr und dann ändern Sie es so lange, bis ihr innerer Dialog ihr bester Freund und Motivator ist.
 

6. Wahrnehmung überprüfen: Stärken und Erfolge

Richten Sie ihren Fokus regelmäßig auf ihre Stärken und Erfolge. Nehmen Sie sich nach dem Aufstehen und vor dem Einschlafen jeweils 5 Minuten Zeit (gerne natürlich auch öfter und länger), um darüber nachzudenken, was Sie am Tag besonders gut machen wollen, bzw. was Sie alles erreicht haben. Machen Sie diese Erfolgsfokussierung zu einer Gewohnheit, die ganz nebenbei ihr Selbstbild dramatisch erhöhen wird. Führen Sie ein Erfolgstagebuch und schreiben Sie einmal penibel über 12 Monate auf, was Sie alles an Erfolgen erzielen. Sie werden erstaunt sein, was da alles zusammenkommt.
 
Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und notieren Sie sich ihre 10 größten Stärken. Dann schauen Sie sich selbst in die Augen, bringen sich in einen guten Zustand und dann sagen Sie voller Inbrunst und Leidenschaft: „Ich, Jutta Meier (hier bitte ihren eigenen Namen einsetzen), bin ein wertvoller und zielorientierter Mensch, der jeden Erfolg im Leben verdient hat. Meine großen Stärken sind….(jetzt setzen Sie bitte ihre eigenen Stärken von ihrer Liste ein). Machen Sie diese Übung regelmäßig und ihre Erfolge werden durch die Decke schießen. Darauf haben Sie mein Wort.
 

7. Wahrnehmung überprüfen: Die vielen Kleinen Dinge im Leben

Nehmen Sie nicht nur die großen Brocken und die Meilensteine im Leben wahr. Das große Glück liegt oft vor allem in den kleinen Dingen. Das Lächeln der Kassiererin im Supermarkt, das Kartenspiel mit ihrer besten Freundin, das Blühen eines Baumes, der Ausflug mit ihren Kindern, der Kinoabend mit ihrem Partner, es gibt so viele schöne Dinge im Leben, die Sie möglicherweise gar nicht mehr wertschätzen, weil Sie zu normal geworden sind. Schaffen Sie sich so viele dieser kleinen Glücksmomente wie möglich und genießen Sie ihr Leben mit Herz und Verstand, vor allem aber mit Leidenschaft.
 

8. Wahrnehmung überprüfen: Motivation 

Motivation lässt Sie loslaufen und Gewohnheiten führen Sie ans Ziel. Aber was ist es genau, das Sie auch heute wieder aufstehen lässt, um Träume zu leben? Was genau werden Sie sein, tun oder haben, wenn Sie ihre Ziele erreicht haben? Erinnern Sie sich immer wieder, dass es auf keinen Fall Geld ist. Keine Frage, Geld ist wichtig, aber es ist niemals ihr Hauptziel. 
 
Denn Geld kann ihnen zwar ein schickes Haus kaufen, aber niemals ein Zuhause. Geld kann ihnen Gesellschaft kaufen, aber niemals die Liebe eines besonderen Menschen. Geld kann ihnen ein tolles Auto kaufen, aber niemals die wundervollen Erlebnisse einer unvergesslichen Reise. Überprüfen Sie also regelmäßig ihr „warum“ und stellen Sie sich so bildlich wie möglich vor, wie Sie ihr damit verbundenes Ziel erreicht haben.
 

9. Wahrnehmung überprüfen: Zustände

Je besser ihre Zustände, desto höher die Qualität ihrer Entscheidungen und Ergebnisse. Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf ihre Physiologie und achten Sie besonders vor wichtigen Gesprächen und Situationen darauf, in einem Peak State zu sein. Schaffen Sie sich Gewohnheiten, die dafür sorgen, dass Sie körperlich jederzeit in der Lage sind, ihren besten Gedanken und Ideen ein optimales Zuhause zu bieten.
 
Tun Sie etwas für sich und ihren Körper. Treiben Sie Sport, stemmen Sie Gewichte, gehen Sie spazieren, besuchen Sie eine Sauna oder relaxen Sie im Spa. Wofür Sie sich auch immer entscheiden, wichtig ist nur, dass Sie aktiv werden, damit es ihnen leicht fällt, in gute Zustände zu kommen. Und je besser Sie ihren aktuellen Zustand wahrnehmen, desto schneller können Sie gegensteuern.
 

10. Wahrnehmung überprüfen: Verantwortung

Ja, mit dem wichtigsten komme ich natürlich zum Schluss. Überprüfen Sie am besten täglich, ob Sie noch zu 100% die Verantwortung für ihr Leben haben. Wenn es da auch nur den geringsten Zweifel gibt, dann treten Sie sich am besten sofort in den Allerwertesten. Denken Sie immer daran, wenn Sie es nicht tun, dann tut es niemand. Haben Sie die höchsten Ansprüche an sich und fordern Sie sich möglichst oft (Vergessen Sie bitte nicht, sich auch zu loben!). Übernehmen Sie die Verantwortung für ihre Attitude. Ihre Erfolge werden es ihnen danken.
 

Wahrnehmung als Schlüssel für erfolgreiche Veränderungen im Leben

Wenn Sie diesen Wahrnehmungs-Check regelmäßig durchführen, dann haben Sie einen permanenten Abgleich zwischen Soll und Ist. Dabei werden Sie bald feststellen, wie schnell ihre Wahrnehmung schärfer und detaillierter wird. Sie werden Dinge wahrnehmen, die Sie vor kurzem kaum beachtet hätten. Sie werden Dinge mitbekommen, an denen andere Menschen achtlos vorbeigehen. Vor allem aber werden Sie viel mehr Chancen und Möglichkeiten sehen, die es zu ergreifen und umzusetzen gilt.
 
Je schärfer ihre Wahrnehmung ist, desto besser sind Sie in der Lage, mitzukriegen, wie Sie auf sich und andere wirken und welche Ergebnisse Sie dadurch erzielen. Dadurch können Sie jederzeit das Heft des Handelns in der Hand halten und auch mal gegensteuern, wenn es notwendig ist. Investieren Sie viel Zeit in das Training dieser besonderen Fähigkeit. Es lohnt sich. Garantiert.
 

Setting (and achieving) goals with the SEKSI formula

Setting goals: Myth or important success factor?

There are countless books, lectures, seminars and especially methods on the subject of “setting goals”, the best known of which is certainly the SMART formula. However, when it comes to evaluating goals, there is again disagreement. While some say “If you don't have goals, you're aiming to be unhappy”, others consider setting goals to be important, but take a less dogmatic approach and claim that the journey is the actual goal. But where does the truth lie? In this article, we want to address precisely this question.
 

Goals as a beacon in life

„May I have a word with you?“ A friendly gentleman asked me this question on the sidelines of a book signing I recently held in southern Germany. „Gladly,“ I replied, „what can I do for you?“ What happened next is something I experience almost every day. Within three minutes, he told me in condensed form that things in his life were not going as he had imagined at the moment. He was particularly frustrated by his relationship with his wife, with whom he was in the process of divorcing, and he was getting more and more involved in his bad feelings.
 
At some point, he was just going round in circles, so I interrupted him: „I understand that your relationship with your wife is making you very unhappy at the moment. What exactly can I do for you?“ And then he told me the whole story again from the beginning, but with even more details. I interrupted him again and asked what exactly he expected from our conversation.
 
„Well,“ he said, „there must be some technique to stop me getting so frustrated.“ „There is,“ I replied, „what do you want to achieve with this technique?“ And the whole game started all over again. With every lap the friendly gentleman took, he focused more on his problem and hoped to get some advice from me.

Setting goals provides orientation and clarity

However, his real problem at that moment was somewhere else entirely. He didn't know what he wanted at all. He refused to set goals, hadn't even asked himself what should take the place of frustration and how he envisioned his future relationship with his wife. You may be familiar with this too. You know exactly what you no longer want. But you can't say for sure what you want to achieve instead.
 
But how do you want to change successfully if you don't know what the results of your plans should look like? In the course of this article, we will therefore address the important topic of „setting goals“. But don't worry, I won't torture you with the same old (and unfortunately ineffective) goal formulas, nor will we drift off into theory. My personal goal is simple: I want you to be able to live the life you dream of. So let's get started. Are you ready?

Setting goals starts with an analysis of the status quo

Then all I need from you now is a ruthlessly honest answer to the following question: „How happy are you at the moment in the following areas on a scale of 1 to 10?“, where 1 stands for „not at all“ and 10 for „not to be outdone“.
 
  • Profession
  • Family
  • Relationship/partnership
  • Personal development
  • Health
  • Finances
  • Spirituality
  • Entrepreneurial success or career
 
Incidentally, I am not interested in politically correct, socially acceptable or flowery answers. Instead, I want to know how you feel and how you really feel. And if you do give me a superficial answer, then I can live with that, because it's not about me, it's all about you. You can fool others. But you can't lie to the person who looks at you in the mirror every morning in the long term.

Of goals, dreams and visions

The more honest you are with yourself, the easier it will be to make a course correction. So would you like to answer again? Good. If you are unhappy with any area of your life, have reached a certain level of frustration or would like to achieve more, then it's time to make a change. But what goals do you have? What do you dream about? What vision drives you?
 
And that brings us to the crucial point when it comes to setting goals. Most people know exactly what they no longer want, but they are not sure what should take the place of the old things. After you have made an irrevocable decision for the Shift Once you have decided on the results, the next step is to determine exactly what the concrete results should look like. 
 
I would therefore like to introduce you to my preferred goal-setting process, which I use regularly with my Coaching clients to find out together what they really want. And it always starts with this question: „What do you want to be, do or have in the future?“ The answers that follow can be divided into six different categories:
 
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The 6 levels of goals

  1. (Wish) dream - For example: I would like to be rich. I would like to start my own business. I would like to be successful.
  2. Vision:  I will be the best car salesman in Berlin. Our brand is well-known and successful throughout Europe. My company has a turnover of 1 million and is the market leader in the XYZ sector.
  3. Direction: I want to do something with media. We will intensify marketing. I will spend more time with my family.
  4. Target: We take on ten new trainees by December 31. I sell 50,000 books in 2015. By the end of the year, I've lost eight kilos.
  5. Plan: I call five customers a day. I train four times a week according to fitness plan XYZ. I write my new book every day from six to seven.
  6. Make: Do. Realize: Get into action.
 
The higher we are in this list, the greater the level of abstraction and the emotional drive. The further down we move, the more concrete it becomes, while the emotions become less. Normally, the six individual stages are passed through sequentially. A dream becomes a vision, which at some point leads to a still rather vague direction. The more you work on this, the clearer the individual goals become, for which you then develop concrete plans that are ultimately implemented.

Many goals only develop along the way

Sometimes, however, a vision or a rough direction can be so emotionally charged that you get straight into action without any detours and only make your goals and plans afterwards. But what exactly the path looks like doesn't really matter, because in the end it's always about transforming your plans into results and turning wishes into concrete outcomes.
 
So let's start with exactly that. If you know where you want to go and set off in a timely manner, then this is the crucial next step for sustainable change. But unfortunately, many people fail at exactly this point because they don't have a suitable answer to the following question: „Where do I even want to go?“ Have you ever asked yourself this question, perhaps recently? If so, I would like to introduce you to a wonderful exercise that will help you to bring structure and clarity to your wishes, visions, directions, goals or plans.

An effective and impactful goals exercise

And this is how it works: Grab a piece of paper and pen (or a note-taking app of your choice) and take enough time for an extensive future brainstorming session. Ask yourself the following question: „What do I want to be, do or have in the future?“ And then get started. Write down everything you can think of. Without any judgment. Let your pen flow and your inner fire burn. What have you always wanted to do? What do you want to achieve? What goals do you have? Write for at least 15 minutes and make a note of everything, however small and unimportant it may seem to you.
 
Once you have completed this task, it is best to have a coffee or go for a walk. Then take the results of your brainstorming session back to hand and write either a „1“ or a „2“ next to each individual goal.
 
  • The „1“ stands for „This goal is very important to me, I will definitely make an effort to achieve it“. .
  • And the „2“ means „I am letting go of this goal“.

You have to let go of some goals

You may now be asking yourself: „Excuse me, I'm supposed to reach my goal? let go, then why did I write it down?“ But you will see how important this step can be for you. There are simply goals that we have been carrying around with us for years like a heavy rucksack and that we keep putting off achieving. Isn't that the case? Always remember: there is a reason why you haven't implemented these goals yet. Everything has its time. And now you need your strength and energy for your new and currently important plans.
 
So continue with the process. Next, write down your „1“ and „2“ goals on a separate sheet of paper so that you now have a list of current plans and a list of plans that are no longer current. Now it's time to say goodbye to your „old“ plans. Come up with a nice ritual and burn the piece of paper in your fireplace, in your garden or in a fireproof flower pot, for example. Trust me, this is neither embarrassing nor esoteric, but really liberating and energizing. And you can now use this energy to implement your current plans.

Achieving goals with three different time horizons

To do this, take your list of „1s“ and write either an „L“, an „M“ or a „K“ next to each project. The individual letters stand for the following categories:
 
  • L = Long-term goal with a time horizon of two to five years
  • M = Medium-term goal with a time horizon of twelve months
  • K = Short-term goal with a time horizon of four weeks
 
Your long-term plans serve as an attractive vision for the future. Tweak the individual formulations until you are flooded with a huge wave of strong feelings just thinking about it. The more emotional your associations with the goal, the greater the likelihood that you are prepared to do everything in your power to achieve it. 

Life visions lead to powerful goals

For maximum impact, I recommend that you develop a powerful vision for each area of your life. Many of my clients have also had great success by hanging their vision on a poster in their office or carrying it in their wallet. Because the more often you (consciously or unconsciously) think about it, the more inevitably your ideas, decisions and actions will lead to implementation.
 
However, as we are talking about a period of two to five years, it is important that you set yourself milestones along the way. This is where the medium and short-term goals come into play. Go through all the projects in this category and imagine how it will feel when you reach each milestone. Again, the more emotional, the better.
 
Now take another blank sheet of paper and write down your three most important goals. If you still have any difficulties with this step, I recommend you read my article “Learning to make decisions”.
 
Now we come to the final step. We will revise your three most important goals until you can't help but be motivated to get started and implement them. And I can reassure you that I won't bully you with any goal formulas or torment you by fiddling with details until you no longer feel the slightest desire to take action. No, instead I would like to introduce you to my tried and tested SEKSI formula, which has served me faithfully for many years. Working with this formula is quick, reliable and, above all, it provides the necessary clarity.

Setting goals with the SEKSI formula 

S.E.K.S.I. is an acronym in which each letter stands for an important quality that I believe powerful goals should possess.
 

S for SPECIFIC

Your goal should be as detailed and clear as possible. Vague wishes or „wishy-washy“ plans are out of place at this point in the process.

E for EMOTIONAL

Imagine that you have already reached your goal. What happens inside you? Does the thought leave you relatively cold? Then the goal is not emotional enough. If, on the other hand, you are flooded with a wave of intense feelings, then you will get going all by yourself. The question you should ask yourself with every goal: „Is my heart and soul in this project?“

K for KONKRET

Are there measurable intermediate steps, milestones and an end date?

S for SELF-RELIANT

This point is particularly important. Can you achieve your goal independently or do you need other people to help you? For example: „I would like to be promoted to head of department in the new year“ is a goal that would not meet this criterion because you would be dependent on the behavior of your manager. A suitable alternative, on the other hand, would be: „In the coming year, I will throw myself into my work with motivation and enjoyment and place particular emphasis on my results so that my line manager does not pass me by for the next promotion.“ 

I for INITIATIVE

Last but not least. Is the goal so motivating that you make a decision of your own accord and get started?

Goals must be SEKSI

If you have reviewed your three most important goals according to all the criteria of the S.E.K.S.I. formula, then the chances are more than good that you can hardly wait to finally get started. However, the bigger your plans are, the more life will test you to see if you really mean it. 
 
And three important factors will help you overcome these inevitable obstacles: Your Mindset, positive thinking and powerful Values. I hope you enjoy trying out the SEKSI formula. And of course I am interested in your opinion on the subject of “setting goals”. Feel free to write me your opinion and experiences in the comments.
 
Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz

The 100 best books of all time: Business Edition

Was sind die 100 besten Bücher aller Zeiten? Diese Frage ist ungemein schwer zu beantworten, insbesondere wenn es sich um Bücher aus dem Bereich Business handelt. Aus diesem Grund habe ich mir die Zeit genommen, einmal mein Bücherregal, meine Audible App und meine Kindle Bibliothek einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen. Im Laufe der letzten zwanzig Jahre habe ich nämlich hunderte von Business Büchern zu den unterschiedlichsten Themen gelesen, und die besten davon auch regelmäßig in meinen Change Monday Impulsen empfohlen.

Herausgekommen ist am Ende eine Liste mit den aus meiner Sicht 100 besten Büchern aller Zeiten. Dabei habe ich zwei Kriterien angelegt: 1) Ich muss das Buch selber gelesen (bzw. gehört) haben. Und 2) Das Buch muss mich auf die eine oder andere Art und Weise berührt, beeinflusst und verändert haben.
 

Die 100 besten Business Bücher, die man gelesen haben muss

Um Dir das Stöbern so übersichtlich wie möglich zu machen, habe ich die komplette Liste in zehn Top 10 Unterkategorien unterteilt. Auch dies war durchaus herausfordernd, denn nicht jedes Buch lässt sich eindeutig zuordnen und manche Werke hätten durchaus auch in drei bis vier verschiedenen Kategorien vertreten sein können.
 
Die 10 besten Entrepreneurship Bücher
Die 10 besten Leadership Books
Die 10 besten Marketing Bücher
Die 10 besten Persönlichkeitsentwicklung Bücher
Die 10 besten Management Bücher
Die 10 besten Psychologie Bücher
Die 10 besten Produktivitäts Bücher
Die 10 besten Kommunikations Bücher
Die 10 besten Change management Books
Die 10 besten Business Biografien
 
Jedes einzelne Buch habe ich verlinkt, und mich dabei bemüht – sofern möglich – die deutsche Version zu verwenden. Manchmal ging dies logischerweise nicht, so dass ich das englische Original in die Liste aufgenommen habe. Aber ich empfehle sowieso immer, ein Buch in der Originalsprache zu lesen. Nicht nur kann man die Urgedanken der Autoren aufnehmen, es trainiert gleichsam auch die Verwendung der Fremdsprache. Und im zweiten Schritt die Motivation, diese auch anzuwenden.
 
Und noch ein letzter Hinweis. Selbstverständlich habe ich meine eigenen Bücher nicht mit in die Liste aufgenommen. Erstens würde ich mir niemals anmaßen, mich auf eine Stufe mit Seth Godin, Ariana Huffington oder Stephen King zu setzen und zweitens gibt es sowieso genug Eigenlob auf dieser Welt. Wenn Du trotzdem einen Blick auf meine Bücher werfen willst, dann kannst Du das unter diesem Link tun.
 
 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Unternehmertum

  1. Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen von Eric Ries
  2. Me, Inc.: Build an Army of One, Unleash Your Inner Rock God, Win in Life and Business von Gene Simmons
  3. Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer: Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen von Stefan Merath
  4. Linchpin – Are You Indispensible? von Seth Godin
  5. The E-Myth Revisited: Why Most Small Businesses Don’t Work and What to Do About It von Michael E. Gerber
  6. The 4-Hour Work Week: Escape the 9-5, Live Anywhere and Join the New Rich von Tim Ferriss
  7. Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen – Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein von Günter Faltin
  8. #AskGaryVee: One Entrepreneur’s Take on Leadership, Social Media, and Self-Awareness von Gary Vaynerchuck
  9. Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte von Robin Sharma
  10. The Hard Thing About Hard Things: Building a Business When There Are No Easy Answers von Ben Horowitz

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Leadership

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Marketing

  1. Hooked: Wie Sie Produkte erschaffen, die süchtig machen von Nir Eyal
  2. Expert Secrets – The Underground Playbook for Converting Your Online Visitors into Lifelong Customers von Russel Brunson
  3. The 1-Page Marketing Plan: Get New Customers, Make More Money, And Stand Out From The Crowd von Alan Dib
  4. The Innovator’s Dilemma: Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren von Clayton Christensen
  5. This Is Marketing: You Can’t Be Seen Until You Learn to See von Seth Godin
  6. Buyology – Warum wir kaufen, was wir kaufen von Martin Lindstrom
  7. Launch Die Ultimative Anleitung für das E-mail-Marketing von Jeff Walker
  8. Blink – Die Macht des Moments von Malcom Gladwell
  9. Contagious: Why Things Catch On von Jonah Berger
  10. Made to Stick: Why some ideas take hold and others come unstuck von Chip und Dan Heath

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Personal Development

  1. The Subtle Art of Not Giving a F*ck: A Counterintuitive Approach to Living a Good Life von Mark Manson
  2. Think and Grow Rich: Die ungekürzte und unveränderte Originalausgabe von „Denke nach und werde reich“ von 1937 von Dr. Napoleon Hill
  3. The Wim Hof Method: Activate Your Potential, Transcend Your Limits von Wim Hof
  4. The One Thing: Die überraschend einfach Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg von Gary Keller
  5. The Big 5 for Life – Was im Leben wirklich zählt von John Strelecky
  6. The School of Greatness: A Real-World Guide to Living Bigger, Loving Deeper, and Leaving a Legacy von Lewis Howes
  7. Mad Genius von Randy Gage
  8. Shut Up, Stop Whining, and Get a Life: A Kick-ButtApproach to a Better Life-Second Edition von Larry Winget
  9. Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg von Hape Kerkeling
  10. The Obstacle Is the Way: The Timeless Art of Turning Trials into Triumph von Ryan Holiday

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Management

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Psychologie

  1. Mindset – Changing The Way You think To Fulfil Your Potential von Dr. Carol Dweck
  2. … trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager von Viktor Frankl
  3. Everything Is Figureoutable von Marie Forleo  
  4. The War of Art – Break Through the Blocks and Win Your Inner Creative Battles von Steven Pressfield
  5. Schnelles Denken, Langsames Denken von Daniel Kahnemann
  6. Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg von Steven Covey
  7. Influence, New and Expanded: The Psychology of Persuasion von Robert Cialdini
  8. The Millionaire Fastlane: Crack the Code to Wealth and Live Rich for a Lifetime von MJ DeMarco
  9. Think Again – Die Kraft des flexiblen Denkens von Adam Grant

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Produktivität

  1. Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung: Mit kleinen Gewohnheiten jedes Ziel erreichen von James Clear
  2. Deep Work: Rules for Focused Success in a Distracted World von Cal Newport
  3. Eat that Frog: 21 Wege, wie Sie in weniger Zeit mehr erreichen von Bryan Tracy
  4. On Writing: A Memoir of the Craft von Stephen King
  5. Building a Second Brain: A Proven Method to Organise Your Digital Life and Unlock Your Creative Potential von Tiago Forte
  6. Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity von David Allen
  7. Das Zettelkasten-Prinzip: Erfolgreich wissenschaftlich Schreiben und Studieren mit effektiven Notizen von Söhnke Arens
  8. Flow – Das Geheimnis des Glücks von Mihaly Csikszentmihalyi
  9. Steal Like an Artist: 10 Things Nobody Told You About Being Creative von Austin Kleon
  10. Essentialismus: Die konsequente Suche nach Weniger. Ein neuer Minimalismus erobert die Welt von Greg McKeown

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Kommunikation

  1. Choose Your Story, Change Your Life: Silence Your Inner Critic and Rewrite Your Life from the Inside Out von Kindra Hall
  2. Building a StoryBrand: Clarify Your Message So Customers Will Listen von Donald Miller
  3. Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen von René Borbonus
  4. Words That Work: It’s Not What You Say, It’s What People Hear von Frank Luntz
  5. Geh nie alleine essen! – Und andere Geheimnisse rund um Networking und Erfolg von Keith Ferrazzi
  6. On Becoming Fearless: …in Love, Work, and Life von Ariana Huffington
  7. Wie man Freunde gewinnt: Das einzige Buch, das Sie brauchen, um beliebt und einflussreich zu sein von Dale Carnegie
  8. Miteinander reden 1-4 von Friedemann Schulz-von-Thun
  9. Der Almanach von Naval Ravikant: Ein Leitfaden auf dem Weg zu Reichtum und Glücklichsein von Eric Jorgenson
  10. Leise Menschen – starke Wirkung: Wie Sie Präsenz zeigen und Gehör finden von Sylvia Löhken

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Change Management

  1. Who Moved My Cheese?: An A-Mazing Way to Deal with Change in Your Work and in Your Life von Spencer Johnson
  2. Imagine It Forward: Courage, Creativity, and the Power of Change von Beth Comstock
  3. Leading Change: Wie Sie Ihr Unternehmen in acht Schritten erfolgreich verändern von John Kotter
  4. Switch: Veränderungen wagen und dadurch gewinnen! von Chip und Dan Heath
  5. ADKAR: A Model for Change in Business, Government and Our Community von Jeffrey Hiatt
  6. Change (the) Management: Why We as Leaders Must Change for the Change to Last von Al Comeaux
  7. HBR’s 10 Must Reads on Change Management vom Harvard Business Review
  8. Change mich am Arsch: Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter und sich selbst kaputtverändern von Axel Koch
  9. Doing Agile Right: Transformation Without Chaos von Darrel Rigby
  10. You’re It: Crisis, Change, and How to Lead When It Matters Most von Leonard Marcus et al

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Biografien

  1. Astrid Lindgren. Ihr Leben von Jens Andersen
  2. Total Recall: Die wahre Geschichte meines Lebens von Arnold Schwarzenegger
  3. Shoe Dog: Die offizielle Biografie des NIKE-Gründers von Phil Knight
  4. Ozzy: Die Autobiografie von Ozzy Osbourne
  5. Die wahre Geschichte von McDonald’s von Ray Kroc
  6. Hoeneß: Die Biografie von Patrick Strasser
  7. Der lange Weg zur Freiheit: Autobiographie von Nelson Mandela
  8. Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson
  9. Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie von Ashlee Vance
  10. Michael Jordan: The Life von Roland Lazenby

 

Die 100 besten Bücher aller Zeiten: Welche fehlen noch?

Ich hoffe sehr, dass meine subjektive Liste der 100 besten Bücher aller Zeiten für Dich wertvoll und inspirierend war. Ich würde sie gerne noch erweitern. Und zwar um DEINE Buchempfehlungen. Welche Business Bücher haben Dich geprägt? Welche verschenkst Du gerne? Und gibt es eine Kategorie, die aus Deiner Sicht noch fehlt? Schreib Deine Empfehlungen am besten direkt ins Kommentarfeld…

Das Gesetz der Anziehung – Esoterischer Unsinn oder Geniales Konzept?

Das Gesetz der Anziehung spaltet die Meinungen wie kein zweites pyschologisches Konzept. Denn während die einen es feiern und als zentrales Lebensmotto auserkoren haben, ist es für andere eher eine esoterische Schnapsidee, die dazu entworfen wurde, um empfänglichen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber wer hat nun recht? In diesem Artikel wollen wir uns genau dieser Frage widmen und das Gesetz der Anziehung einem sorgfältigen Check-Up unterziehen.

The Secret: Richtig manifestieren lernen

Das Leben an sich ist voller Grautöne. Es ist weder gut noch schlecht. Es ist voller Chancen, Möglichkeiten und Gelegenheiten. Es ist aber auch voller Risiken, Misserfolge und Rückschläge. Wie ihr persönliches Leben aussieht, hängt ganz alleine von ihnen ab, je nachdem, wie Sie ihren Fokus ausrichten und worauf Sie bewusst oder unbewusst achten. Dieser Fokus wird im Kopf ausgerichtet und ist ein Spiegel Ihrer Persönlichkeit. Dieses Konzept stammt übrigens nicht von mir, sondern kann bereits im Talmud nachgelesen werden.

Dort finden Sie folgende Formulierung: „Wir sehen die Welt nicht wie sie ist. Wir sehen die Welt wie wir sind!“. Da ist eine Menge dran, nicht wahr? Ihre innere Welt manifestiert sich in der äußeren Welt. Sobald Sie beginnen, dauerhaft positiv bzw. negativ zu denken, werden dementsprechende Ergebnisse auch bald in Ihrem Alltag immer häufiger auftauchen. Dafür müssen Sie sich fokussieren und Ihre Gedanken und mentalen Energien in die richtigen Bahnen lenken, damit sich ein Prozess in Gang setzen kann, der eine unglaubliche Wirkung hat.

Im folgenden muss ich allerdings ein wenig aufpassen, dass ich die richtigen Worte verwende. Denn normalerweise löst alleine die Erwähnung von Schlagworten wie „Das Gesetz der Anziehung“ oder „Wünschen beim Universum“ bei mir ziemlich ambivalente Gefühle aus. Denn Bestseller wie The Secret von Rhonda Byrne, Bestellungen beim Universum von Bärbel Mohr oder Bestellen und Bekommen von Esther Hicks haben leider dazu geführt, dass eine ganze Generation von Menschen in gutem Glauben handelnd und ohne es zu wollen, zu Unterlassern wurden. Und damit meine ich diese Zeitgenossen, die so viel denken, manifestieren und wünschen, dass sie dabei leider die wichtigste Komponente vergessen: Das aktive Handeln.

Bestellungen beim Universum: Wünschen alleine reicht leider nicht

Man kann den Fans von The Secret und Co. nicht mal einen großen Vorwurf machen, denn das Versprechen ist groß. Man muss nur seine Wünsche in einer entsprechenden Form an das große Universum schicken und dann darauf vertrauen, dass man das gewünschte Ergebnis auf irgendeine Art und Weise geliefert bekommt. Manche wünschen sich einen Parkplatz, andere einen neuen Job oder Lebenspartner und wiederum andere möglichst viele Kunden für ihr Unternehmen. Und kommt das Ergebnis nicht, dann „sollte es eben nicht sein“, oder „das Universum hat eben andere Pläne mit einem“.

Eine sehr bequeme und vor allem elegante Ausrede, nur um nicht die Verantwortung für seinen eigenen Erfolg übernehmen zu müssen. Aber im Endeffekt doch wieder eine Ausrede. Denn eines ist offensichtlich: Nur mit Wünschen ist es nicht getan. Man muss für seinen Erfolg auch etwas tun! Wie so oft machen Details den entscheidenden Unterschied. Der Großteil der Profi-Wünscher, Gesetz der Anziehung Fans und Universums-Freunde hat nämlich die entscheidende Passage bei The Secret elegant ausgeblendet: Dass man nach dem Wünschen auch etwas tun muss, damit sich ein Ergebnis zeigt. Deshalb sind alle erfolgreichen Menschen auch so gut wie immer Macher und Anpacker.

 

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Das Gesetz der Anziehung Definition: Wie funktioniert es denn nun?

Dies gesagt, müssen wir an dieser Stelle etwas wichtiges festhalten. Das psychologische Konzept, dass Sie unter Gesetz der Anziehung kennen, ist nicht nur genial, sondern auch ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Erfolg, Bedeutung und Zufriedenheit im Leben Lassen Sie sich von dem leicht esoterischen Touch bitte nicht abschrecken, denn die Ergebnisse, die Sie erzielen können, sind mehr als real. Um das Gesetz der Anziehung umfassend zu erklären, könnte ich jetzt einen langen Ausflug in die spannende Welt der Quantenphysik machen, jedoch ist in diesem Fall gar nicht wichtig, warum es so gut funktioniert, sondern einzig und allein, dass es dass tut. Die Welt ist voller lebender Beweise dafür.

Ist ihnen nicht auch schon mal aufgefallen, dass besonders großzügige Menschen auch von anderen oft etwas geschenkt bekommen? Dass positive Menschen immer irgendwie zur richtigen Zeit eine Lösung finden? Wer viel gibt, bekommt auch viel zurück. Nicht immer aus der gleichen Richtung und auch nicht immer sofort. Aber man bekommt zurück. Meist, wen man gar nicht mehr daran denkt, und dann von einer Person, mit der man nie gerechnet hätte.

Dabei ist vor allem entscheidend, dass man gerne gibt und es nicht nur tut, weil man darauf aus ist, etwas zurückzubekommen. Dies ist ein positiver Nebeneffekt, der sich von ganz alleine einstellt. Aber alleine schon das Geben von Geld, Liebe, Zuneigung oder anderen guten Gefühlen sorgt dafür, dass Energie zu fließen beginnt und es zu einem Kreislauf kommt, der sich im Laufe der Zeit verstärkt. Für alle Macher und Umsetzer ist das Universum daher der beste Freund und Unterstützer, den man sich wünschen und auf dessen Dienste man vertrauen kann.

Das Gesetz der Anziehung in einem Satz zusammengefasst

Wohin Sie Ihren Fokus richten, dahin fließen Ihre Zeit, Ihr Geld und Ihre Energie. Und wohin diese wichtigen Ressourcen fließen, davon bekommen Sie mehr. Das ist in einem einfachen Satz ausgedrückt das Gesetz der Anziehung. Fokussiere Sie sich auf Chancen, Möglichkeiten und Erfolg, dann werden Sie genau das finden. Konzentrieren Sie sich hingegen auf Probleme, Misserfolg und all das, was schief gehen kann dann werden Sie auch davon mehr erhalten. Denn das Universum liefert sehr zuverlässig.

Genau in diesem Mechanismus liegt auch das Geheimnis, warum es so viele Glückspilze gibt, die scheinbar mühelos durchs Leben schweben und, egal was sie auch anfangen, immer erfolgreich sind. Und genau so natürlich die ewigen Pechvögel, die immer nur am kämpfen sind (erkennen Sie oft an ihrer Sprache, denn solche Menschen antworten auf die Frage „Wie geht´s Dir?“ sehr häufig mit „Ach, man kämpft noch!“) und denen das hart verdiente Geld wie Sand durch die Finger zu rinnen scheint. Der Fokus macht den Unterschied.

Denn während die einen überall Chancen und Möglichkeiten sehen, suchen die anderen permanent nach Ausreden, Problemen und eventuellen Risiken. Wie viel Wahrheit in dieser Aussage steckt, habe ich schon sehr früh am Anfang meiner Karriere gelernt, als mir einer meiner Chefs folgenden Satz mit auf meinen Weg gab: „Wer etwas will, der findet Lösungen. Wer etwas nicht will, der sucht nach Gründen!“

Positives Denken: Weg mit der rosaroten Brille

So sehr ich ein Fan davon bin, den Fokus auf die vielen Chancen im Leben auszurichten, so wenig möchte ich in die Richtung „man muss nur positiv denken, und alles wird gut“ Schiene abdriften. Denn mit einer rosaroten Brille auf den Augen ist noch keiner erfolgreich geworden. Das Leben ist eine permanente Abfolge von Höhen und Tiefen, von Erfolgen und Niederlagen und insgesamt der kompletten Klaviatur der Emotionen. Entscheidend ist einzig und alleine, wie man mit den Tiefen umgeht, um das Beste daraus zu machen.

Napoleon Hill, Autor des Weltbestsellers „Denke nach und werde reich“ hat hier einen sehr nachahmenswerten Ansatz. Er formulierte es nämlich wie folgt: „Es gibt keinen noch so großen Nachteil, der sich nicht in einen Vorteil umwandeln ließe!“ Genau so funktioniert das positive Denken. Situationen anzunehmen wie sie sind, nach Möglichkeiten zu suchen, was man daraus lernen kann und welche Chancen sich eventuell bieten.

Wenn ein Ergebnis nicht so ist, wie man es haben wollte, dann muss man etwas ändern. Seinen mentalen Fokus neu ausrichten und abseits der ausgetretenen Pfade denken. Etwas tun, was nicht alle tun. Auf keinen Fall aber abzuwarten und zu hoffen, dass es sich schon irgendwie regeln wird. Stattdessen aktiv zu handeln, um zu neuen Lösungen zu kommen und auf diese Art und Weise vielleicht zu einem noch besseren Ergebnis zu kommen.

Da wo Energie hinfließt, dahin schickt das Universum mehr Energie hin. Erfolg und Misserfolg verselbständigen und multiplizieren sich sehr schnell. Wenn Sie also erst einmal ihren mentalen Fokus auf Erfolg, finanzielle Freiheit, Chancen und Möglichkeiten ausgerichtet haben, dann werden Sie genau davon mehr bekommen. Sie werden neue Kontakte knüpfen, es laufen ihnen Menschen über den Weg, die ihnen phantastische Angebote machen und ihr Leben wird scheinbar wie von selbst reicher, interessanter und bunter werden.

Das Gesetz der Anziehung anwenden: Eine spannende Studie

In einem Experiment wurde in den USA untersucht, ob es tatsächlich so etwas wie eine Erfolgs Mindset gibt. Hierzu wurde eine Gruppe von 100 Leuten ausgewählt und im Vorfeld interviewt. Keiner der Probanden wusste genau, worum es ging, denn Vordergründig wurde ihnen mitgeteilt, dass es sich um eine Studie zum Konsumverhalten handeln würde. Im Verlaufe des Interviews wurden sie jedoch gefragt, ob sie sich eher als erfolgreich oder als nicht erfolgreich einstufen würden. Das Ergebnis war frappierend. Von 100 Leuten bezeichneten sich nur 20 Personen als Erfolgsmenschen, der Rest hatte sich mit dem individuellen Schicksal arrangiert und sich selbst mit „nicht erfolgreich“ identifiziert.

Den einzelnen Probanden wurde nun mitgeteilt, dass man sich zur eigentlichen Studie in einem Büro zwei Blocks weiter treffen wollte, wohin sie zu Fuß gehen mussten. Das eigentliche Experiment fand jedoch schon auf dem Weg zum vermeintlichen Treffpunkt statt. Kurz vor dem Eingang wurde eine 100 Dollar Note gut sichtbar auf dem Bürgersteig platziert und die Reaktionen der Teilnehmer mit einer versteckten Kamera aufgenommen. Und nun geschah etwas Erstaunliches.

Nur knapp 20 Personen gingen mit offenen Augen über die Straße. Man sah ihnen auf dem Bildschirm regelrecht an, wie in dem Moment, in dem sie den Geldschein erblickten, eine Art Alarmleuchte in ihrem Kopf zu blinken begann und die Worte „Gelegenheit“ und „Chance“ vor ihrem geistigen Auge erschienen. Dann bückten sie sich, griffen zu und freuten sich, dass sie um 100 Dollar reicher waren.

Doch was passierte mit dem Rest? Ungefähr 70 Personen gingen schnurstracks an dem Geldschein vorbei, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen. Weitere 10 Personen sahen die 100 Dollar zwar und blieben auch kurz stehen. Doch dann schien eine Art innerer Dialog abzulaufen, der höchstwahrscheinlich ungefähr so klang: „Nein, das kann gar nicht sein, ich habe doch niemals so ein Glück!“ Und dann gingen sie weiter, ohne die sich ihnen bietende Gelegenheit zu ergreifen.

Und nun raten Sie mal, ob die 20 Probanden, welche die 100 Dollar aufgehoben hatten, zur Kategorie der Erfolgreichen gehörten, oder ob sie sich selbst als eher unglücklich bezeichneten? Ganz klar, sie waren die positiven Menschen, die ihre mentalen Strategien so ausgerichtet hatten, dass sie vom Gesetz der Anziehung bzw. dem Universum permanent Geschenke in Form von Gelegenheiten und Möglichkeiten geboten bekamen. Und sie griffen gerne zu.

Wünschen beim Universum: Ein Fazit

Ich hoffe, dass meine Überlegungen zum Gesetz der Anziehung zwei Dinge deutlich gemacht haben. Zum einen, dass Bestellungen beim Universum richtig gut funktionieren. Allerdings nur dann, wenn man dem Manifestieren von Wünschen, Hoffnungen und Zielen auch die entsprechenden Taten folgen lässt. Zu Hause auf dem bequemen Sofa zu sitzen und einen Wunsch nach dem anderen ans Universum rauszuschicken ist leider nicht genug. Wenn Sie hingegen den Fokus auf Chancen mit einer ausgeprägten Umsetzungskompetenz kombinieren, dann kommt ein weiteres universelles Erfolgsgesetz zur Anwendung. „Glück entsteht, wenn harte Arbeit und Fleiss auf die passende Gelegenheit treffen.“

Das Fazit unserer Ausgangsfrage lässt sich also wie folgt beantworten: Wenn Sie es ausschließlich beim Wünschen und Bestellen beim Universum belassen, dann ist das Gesetz der Anziehung ein dubioses esoterisches Konzept, dass Ihnen auf Dauer mehr schaden als nutzen wird. Kombinieren Sie es allerdings mit Positivität, Disziplin und einem starken Fokus auf die Umsetzung, das Machen und das Tun, dann wird das Leben Sie reich beschenken.

Und nun interessiert mich Ihre Meinung. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht und wie nutzen Sie das Gesetz der Anziehung in Ihrem Alltag? Ich freue mich auf Ihren Kommentar…


Conflict management methods - 7 tips that really work

Erfolgreiche Konfliktmanagement Methoden gehören zu den wichtigsten Tools im Business. Denn wohl jeder von uns kennt sie: Die schwierigen Zeitgenossen, die ständig auf der Suche nach dem Haar in der Suppe sind, vehement nach einer Extrawurst verlangen oder in einem harmlosen Gespräch zur Drama-Queen werden. Immer dann, wenn wir auf solche Kunden, Kollegen oder Mitarbeiter treffen, werden Gespräche schwierig und ein Konflikt will möglichst souverän gelöst werden.

Ich bin mir sicher, dass Sie beim Lesen der letzten Zeilen sofort das eine oder andere Gesicht aus Ihrem Alltag vor dem geistigen Auge hatten. Diesen einen Mitarbeiter, der nie das tut, was man ihm sagt. Der Kollege, der die Arbeit so gerne auf andere abschiebt. Oder diesen einen, ganz speziellen Kunden, der fast immer einen Grund zur Beanstandung findet.

Aber Hand aufs Herz, lieber Leser: Wie konfliktfähig sind Sie überhaupt? Wie leicht fällt es Ihnen, schwierige Gespräche zu führen, Ihren Mitarbeitern eine negative Entscheidung mitzuteilen oder eine heikle Kundenreklamation elegant zu lösen? Wenn Sie jetzt gerade ein wenig gezögert haben, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn die wenigsten Führungskräfte in deutschen Unternehmen gehen mit schwierigen Situationen besonders souverän um. Gute Leader hingegen sind in der Lage, Konflikte als Grundlage für eine positive Entwicklung im Team oder in der Abteilung zu nutzen.

Kein Konflikt ist auch keine Lösung

Aber woran liegt es, dass der Umgang mit Konflikten ein so großes Thema ist? Warum scheuen so viele Unternehmer, Führungskräfte und Manager das Führen von vermeintlich schwierigen Gesprächen und fahren stattdessen lieber einen Kuschelkurs, der den Konflikt zwar kurzfristig aufschiebt, ihn aber langfristig meist noch größer werden lässt? Da ist zum einen ein großes Harmoniebedürfnis vieler Chefs, die einfach gerne „eine gute Stimmung“ im Team haben. Und zum anderen spielen unbewusste Überzeugungen wie „ich muss es jedem recht machen“ oder „wenn ich jetzt „Nein“ sage, dann mag mich mein Gesprächspartner nicht mehr“ eine sehr große Rolle.

Solche Glaubenssätze sind allerdings ein schlechter Ratgeber, denn sie führen von vorneherein zu einer Vermeidungsstrategie und daher auf keinen Fall zu einer Lösung. Der Umgang mit potenziellen Konfliktsituationen verläuft dann auch größtenteils nach zwei groben Schemata: Entweder die Führungskraft geht jeder schwierigen Situation geschickt aus dem Weg und trifft so gut wie keine Entscheidung, oder sie handelt nach dem kompletten Gegenteil und nutzt Druck, Angst und die Macht der Position als Leadership Instrument Nummer Eins. Die Ergebnisse sind allerdings in beiden Fällen gleich: Verunsicherte Mitarbeiter, keine Verlässlichkeit und eine sehr geringe Motivation.

Konfliktmanagement Methoden

Aber wie sieht nun die Lösung aus? Welche Konfliktmanagement Methoden und Wege gibt es, und welches Mindset braucht man, um auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und zu einer nachhaltigen Lösung zu gelangen? Zunächst einmal: Die Furcht vor Konflikten ist nicht nur unbegründet, sondern lässt sich mit einfachen Mitteln in eine konstruktive Kommunikationsstrategie umwandeln. Sämtliche Schreckensszenarien spielen sich nämlich ausschließlich in unserem Kopf ab, und werden dort in schöner Regelmäßigkeit groß, bunt und detailreich in einer Art Dauerschleife wiederholt.

Viel sinnvoller ist es, jeden Konflikt als eine Chance zu betrachten, besser zu werden und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine schwierige Verhandlung, ein Mitarbeitergespräch oder eine Kundenreklamation handelt. Der größte Fehler den Sie machen können, ist überhaupt nichts zu tun und den Versuch zu unternehmen, den Konflikt auszusitzen.

Nutzen Sie stattdessen lieber die folgenden sieben Tipps, um die Angst vor schwierigen Situationen in das komplette Gegenteil zu verwandeln und Ihre vermeintliche Schwäche in eine Stärke umzuwandeln. Und so ganz nebenbei schärfen Sie auch noch Ihr Profil als Führungskraft, Unternehmer oder Macher.

Konfliktmanagement Tipp Nr.1: Seien Sie mutig

Es gehört zur Natur des Menschen, dass er möglichst beliebt sein möchte. Die Folge davon ist dann, dass viele Führungskräfte sich nicht trauen, auch einmal eine unbequeme Wahrheit auszusprechen. Doch wer viele Entscheidungen trifft, der wird auch zwangsläufig einmal auf Widerstände treffen. Dies lässt sich nicht vermeiden und daher auch nicht verhindern. Verabschieden Sie sich daher umgehend von dem Gedanken, es jedem recht machen zu müssen (und schon gar nicht zu können). Nicht umsonst sagte schon Franz-Josef Strauß: „Everybody´s Darling is Everybody´s Depp.“

Konfliktmanagement Tipp Nr.2: Kommunizieren Sie respektvoll

Besonders in schwierigen Situationen zeigt sich wahre Größe. Die Kunst ist es, die eigenen Argumente ruhig und souverän zu formulieren, so dass sich der Gesprächspartner als Mensch immer noch wertgeschätzt fühlt. Trennen Sie daher bei Konflikten stets die Sach- und die Gefühlsebene. Argumentieren Sie konsequent in der Sache, aber bleiben Sie dabei immer menschlich und respektvoll.

Konfliktmanagement Tipp Nr.3: Richten Sie Ihren Fokus auf die Chancen aus

Die meisten Konflikte sind nur in der eigenen Vorstellung so schwierig. Dies liegt vor allem daran, dass man den eigenen Fokus vor allem auf die negativen Dinge richtet. Und in dem Fall wirkt dann eben Murphys Gesetz: Was schiefgehen kann, wird auf jeden Fall schiefgehen. Ändern Sie Ihren Fokus und Sie werden Ihre Ergebnisse ändern. Verstehen Sie einen Konflikt als Chance zur positiven Shift. Leben Sie diese Einstellung täglich konsequent vor, und ihre Mitarbeiter werden ihnen folgen.

Konfliktmanagement Tipp Nr.4: Die Kunst, „Nein“ sagen zu können

Stimmen Sie häufig zu und sagen zu allem und jedem „Ja“, einfach, weil es Ihnen leichter fällt? Dies sollten Sie unbedingt ändern, wenn Sie Ihr Konfliktmanagement auf eine neue Stufe bringen wollen. Trainieren Sie die Fähigkeit, auch einmal „Nein“ zu sagen. Suchen Sie sich hierzu gezielt Situationen, bei deren Vorstellung Sie sich ein wenig unsicher fühlen. Schauen Sie ihrem Gesprächspartner in die Augen und dann sagen Sie ruhig, aber bestimmt: „Nein“. Das ist einfacher, als Sie vielleicht jetzt noch denken.

Konfliktmanagement Tipp Nr. 5: Wie Sie etwas sagen, macht den Unterschied

Natürlich ist es wichtig, welche Argumente Sie nutzen, und welche Rhetorik Sie verwenden. Aber mindestens genau so entscheidend ist die Art und Weise, wie Sie etwas sagen. Achten Sie in den nächsten Gesprächen einmal bewusst auf die Tonalität ihrer Stimme. Was tun Sie am Ende des Satzes? Geht die Betonung Ihrer Stimme eher nach oben, bleibt sie neutral oder geht sie nach unten? Wenn Sie nach Oben geht, dann wirkt das unbewusst wie eine Frage und ein neutrales Ende wie eine Feststellung. Wenn Sie hingegen das letzte Wort eines Satzes nach unten betonen, dann wirkt dies wie eine unbewusste Aufforderung und lässt Sie souverän und entschieden wirken.

Konfliktmanagement Tipp Nr.6: Entscheiden Sie

Natürlich, wer niemals etwas entscheidet, der macht auch keine Fehler. Aber wohl nichts ist so unbefriedigend, wie eine Führungskraft, die nicht entscheiden will. Je mehr Entscheidungen Sie treffen, desto verlässlicher werden Sie für Ihre Gesprächspartner und schaffen dadurch Klarheit und Orientierung. Faire und nachvollziehbare Entscheidungen lassen Sie sowohl souverän als auch kompetent erscheinen. Und auch wenn Sie einmal eine unpopuläre Entscheidung treffen, dann wird man Sie trotzdem für die Fähigkeit schätzen, dass Sie überhaupt entschieden haben. Trainieren Sie also ihren „Entscheidungsmuskel“ und lassen Sie keine Gelegenheit aus, sich zu entscheiden, egal in welcher Situation.

Konfliktmanagement Tipp Nr.7: Schaffen Sie Klarheit und Verlässlichkeit

Und wo wir schon beim Thema Entscheidungen sind: Treffen Sie eine Entscheidung immer sofort. Damit schaffen Sie Verlässlichkeit und Klarheit für ihre Mitarbeiter. Auch, wenn Sie einmal eine unangenehme Entscheidung treffen müssen. Überlassen Sie das Zögern und Aussitzen lieber den anderen und begeistern Sie Ihr Umfeld mit Ihrer Umsetzungskompetenz.

Konflikte lösen: Es gibt keine schwierigen Situationen, sondern nur zu wenig Training

Wenn Sie diese sieben Tipps beherzigen und vor allem regelmäßig anwenden, dann werden Sie in Zukunft nicht nur keine Angst mehr vor potenziellen Konflikten haben, sondern mit viel Selbstvertrauen in jede Art von Gespräch gehen. Suchen Sie sich zum Start gezielt möglichst viele Gelegenheiten, um diese Tipps praktisch anzuwenden. Sie werden schnell feststellen, wie ihr neuer Umgang mit Konflikten zur Normalität wird und wie Sie mit ihrer Persönlichkeit auch schwierige Situationen elegant und souverän meistern.

Und ein Hinweis noch zum Schluss: Immer dann, wenn Sie vor einem Gespräch, einer Verhandlung oder einer schwierigen Situation so richtig Respekt haben, dann stehen Sie vor einem großen Durchbruch. Handeln Sie dann besonders beherzt und aktiv. Je mehr Erfahrungen Sie machen, desto leichter werden Ihnen diese Situationen im Laufe der Zeit fallen. Probieren Sie es aus, schon bald werden Sie zu einem Spezialisten für Konfliktmanagement Methoden und schwierige Gespräche werden.

Resilienz trainieren – Erfolgreich Veränderung meistern

Resilienz trainieren ist die Fähigkeit, mit Rückschlägen und Herausforderungen in einer Art und Weise umzugehen, dass man als Persönlichkeit daran wächst. So weit, so gut. Aber warum sollte man sich überhaupt mit dieser immer relevanter werdenden Zukunfts-Fähigkeit auseinandersetzen? Das ist relativ einfach. Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was den Unterschied zwischen Menschen ausmacht, die im Leben erfolgreich sind und jenen, die es nicht sind, dann lautet eine der häufigsten Antworten: Resilienz. Das Durchhaltevermögen bei Changes. Die Fähigkeit, bei sämtlichen Herausforderungen immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.

Aus diesem Grund denken viele Menschen, dass sie resilient sein müssen, um erfolgreich zu sein, aber das ist nicht wahr. Es geht auch komplett ohne. Resilienz hilft uns jedoch enorm, unsere Ziele zu erreichen und unsere Träume zu verwirklichen, indem wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Eine Studie der University of Rochester zeigte, dass die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln, entscheidend für den Erfolg im Leben ist. Die Forscher untersuchten mehrere Gruppen von Studenten und stellten fest, dass diejenigen, die resilient waren, eher in der Lage waren, sich an neue Herausforderungen anzupassen und erfolgreich zu sein. Resilienz ist also eine wichtige Eigenschaft, die uns hilft, unsere Ziele zu erreichen. Aber was genau ist Resilienz und wie kann man sie trainieren?

Definition Resilienz: Warum ist sie wichtig?

Das Wort Resilienz stammt vom lateinischen resilire ab und bedeutet so viel wie abprallen oder nicht anhaften. Laut Wikipedia kann diese Eigenschaft definiert werden als […] der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren.

Dies möchte ich sowohl ergänzen als auch vereinfachen, indem ich den Begriff wie folgt definiere: „Resilienz ist die Fähigkeit, auf schwierige Situationen, Herausforderungen und Ereignisse lösungsorientiert und positiv zu reagieren, so dass man in der Lage ist, die Veränderungen zu meistern und stärker daraus hervorzugehen.

Resilienz basiert auf der psychologischen Theorie der Persönlichkeitsentwicklung von Erik Erikson. Danach entwickeln wir uns im Laufe unseres Lebens durch verschiedene Stufen der psychosozialen Entwicklung. Auf jeder Stufe stellen wir uns neuen Herausforderungen und müssen bestimmte Krisen meistern. Wenn wir diese Krisen erfolgreich bewältigen, entwickeln wir eine stärkere Persönlichkeit und mehr Selbstvertrauen. Wenn wir jedoch scheitern, kann es sein, dass wir an dieser Stelle steckenbleiben und uns nicht weiterentwickeln können. Erikson glaubte, dass Resilienz die Fähigkeit ist, diese Krisen zu meistern und trotzdem weiterzumachen. Je mehr Krisenerfahrung wir haben, desto resilienter werden wir also.

Wie kann ich meine Resilienz trainieren?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Resilienz etwas ist, was man entweder besitzt oder nicht. Doch dies stimmt so natürlich nicht. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben, ist auch die Resilienz etwas, das man üben, trainieren und verbessern kann. Mit etwas Übung und Geduld kann man lernen, resilienter zu sein und damit besser mit schwierigen Situationen umzugehen.

Hier sind einige Tipps, wie du deine Resilienz trainieren kannst:

  • Setze dir realistische Ziele und arbeite an einem Schritt nach dem anderen.
  • Mach Pausen und gönne dir Ruhephasen, in denen du dich erholen kannst.
  • Sprich über deine Sorgen und Ängste mit Freunden oder Familie oder Kollegen.
  • Denke auch bei harten Problemen in Lösungen.
  • Wechsle deine Perspektive und versuche auch in schwierigen Zeiten optimistisch zu bleiben.
  • Investiere in deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Nach diesen Quick-Tipps wollen wir uns das Ganze etwas genauer anschauen.

Wie kann ich meine Resilienz im Alltag stärken?

Im ersten Absatz haben wir uns damit beschäftigt, was Resilienz ist und warum sie so wichtig für unseren Erfolg im beruflichen Alltag ist. Nun wollen wir uns aber der Frage widmen, wie wir unsere Resilienz stärken können. Denn ganz egal, in welcher Lebenssituation wir uns befinden, es ist immer möglich, an unserer Resilienz zu arbeiten und sie zu stärken. Eines der wichtigsten Dinge, die wir tun können, um unsere Resilienz zu erhöhen, ist es, auf unsere Gedanken zu achten. Denn unser Mindset beeinflusst unser Handeln und unsere Emotionen. Wenn wir also negativ denken, dann fühlen wir uns auch entsprechend negativ und handeln dementsprechend.

Umso wichtiger ist es also, positiv zu denken und uns selbst mit positiven Gedanken zu versorgen. Wenn wir das tun, dann stärken wir nicht nur unsere Resilienz, sondern fühlen uns auch allgemein besser. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, soziale Kontakte zu pflegen. Denn Menschen, die in ihrem Umfeld positive Beziehungen haben, sind tendenziell resilient als Menschen, die sozial isoliert sind.

Es empfiehlt sich, den Kontakt zu Menschen zu suchen, mit denen man gerne Zeit verbringt. Auch das hilft dabei, die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken. Und last but not least: Bewegung! Ja, richtig gelesen – Bewegung hilft nicht nur dabei, körperlich fit zu bleiben, sondern auch mental stark und resilient. Durch Bewegung produzieren wir nämlich Glückshormone, die uns positiv stimmen und uns Kraft geben – genau das Richtige also für eine starke Resilienz! Also: Aufgepasst bei den Gedanken, soziale Kontakte pflegen und regelmäßig Bewegung – dann steht der kraftvollen Veränderungsfähigkeit im beruflichen Alltag nichts mehr im Weg!

Beispiele für erfolgreiche Menschen mit hoher Resilienz

Es gibt viele bekannte und erfolgreiche Menschen, die ein hohes Maß an Resilienz aufweisen. Dazu gehören beispielsweise Künstler, Politiker, Sportler und Unternehmer. Viele von ihnen haben sich durch harte Zeiten gekämpft und sind trotzdem stark geblieben. Ihre Geschichten können anderen Menschen Mut machen und zeigen, dass es möglich ist, auch in schwierigen Zeiten zu bestehen.

Ein bekanntes Beispiel für eine erfolgreiche Person mit hoher Resilienz ist Nelson Mandela. Er war ein politischer Gefangener in Südafrika und wurde nach 27 Jahren Haft entlassen. Nach seiner Freilassung wurde er zum Präsidenten von Südafrika gewählt und hat maßgeblich dazu beigetragen, das Land zu verändern. Auch wenn er viele Jahre lang im Gefängnis war, hat er nicht aufgegeben und ist letzten Endes gestärkt aus der Situation hervorgegangen.

Auch Sportler können als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist die US-amerikanische Fußballspielerin Abby Wambach. Sie begann ihre Laufbahn als junge Spielerin und wurde schnell zu einer der besten Spielerinnen ihrer Generation. In den Jahren 2006 und 2007 verletzte sie sich jedoch so schwer, dass sie lange Zeit ausfiel. Viele Experten gaben ihr damals keine Chance mehr, auf dem Platz zurückzukehren. Doch Abby Wambach trainierte hart und kämpfte sich zurück ins Team. Heute ist sie wieder eine der besten Spielerinnen der Welt und hat mit ihrer Mannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen.

Unternehmer können ebenfalls als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist Steve Jobs, der Gründer von Apple. Er war einer der erfolgreichsten Unternehmer seiner Generation und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Computerbranche zu revolutionieren. In den 1980er Jahren wurde er jedoch von seinem eigenen Unternehmen Apple entlassen. Viele Experten hielten ihn damals für am Ende. Doch Steve Jobs gründete ein neues Unternehmen – die Firma NeXT – und kehrte später sogar wieder zu Apple zurück. Heute ist Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und Steve Jobs ist eine Legende in der IT-Branche.

Resilienz ist also keine Frage des Talents oder der Begabung, sondern vielmehr eine Frage des Charakters. Menschen mit hoher Widerstandsfähigkeit geben nicht so leicht auf und lassen sich von Rückschlägen nicht unterkriegen. Stattdessen stehen sie immer wieder auf und kämpfen weiter – bis sie am Ende triumphieren.

Resiliente Menschen haben es einfacher

Resilienz ist eine Eigenschaft, die uns alle durchs Leben begleitet. Im Job und im Privatleben können wir immer wieder Rückschläge erleben – doch wie wir damit umgehen, ist entscheidend für unseren Erfolg. Wenn wir resilient sind, lassen wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen und kämpfen weiter. Diese Eigenschaft ist also entscheidend für den Erfolg in unserem Leben – egal, ob im Job oder privat. Wenn wir lernen, resilient zu sein, stehen wir immer wieder auf und können unsere Ziele erreichen.

Und nun interessieren mich deine Gedanken zum Thema. Wie gehst du damit um und welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

POSITIVE THINKING: MYTH OR MIRACLE CURE?

Positive thinking: I believe in nothing more than the power of a life-affirming attitude. Because do you know even one negative person who has ever made a positive difference? Look. Of course, this doesn't mean that you should walk through life like one of those light-and-love gurus with rose-tinted glasses, simply ignoring problems and making light of the challenges of everyday life. Quite the opposite, because problems are part of life. But the decisive factor is how we deal with them.

The rule of thumb is:

Recognize the problem and at the same time think about the best way to solve it.

In this way, you always think in terms of possibilities and never in terms of limitations. You act from a mentality of abundance and show scarcity thinking the red card. Above all, however, you change yourself instead of hoping that external circumstances will change. Right at the beginning of this article, I would therefore like to speak plainly:

Positive thinking alone won't get you anywhere. But you can achieve everything better with positive thinking than you would with negative thinking.

What is positive thinking: a critical view

Napoleon Hill in his magnificent book “Think and Grow Rich” or James Allen in “As a Man Thinketh” knew about the power of thought and that the way we think is the decisive factor for the results in life. Nevertheless, there are few topics that are as controversial as positive thinking. In particular, films such as “The Secret” or books such as “Ordering from the Universe” have led to the targeted use of the Mindsets is often (and unfortunately rightly) dismissed as esoteric humbug that is nothing more than a fad to make money.

At the same time, more and more successful entrepreneurs, managers and top athletes are experiencing the extraordinary results that positive thinking can lead to. As is so often the case, the big difference lies in the interpretation and, above all, in how we apply positive thinking. So let's delve a little deeper into the subject.

Positive thinking definition

The basic idea behind positive thinking is simple: our brain can only process one thought at a time. And this can be either positive or negative. A nice metaphor for this is one of those old-fashioned jukeboxes that used to be in bars, restaurants and pubs. After you had put in 10 pennies and pressed the “F4” button, a gripper arm went to the back and removed the selected record from the register. And a few seconds later, “Verdammt ich lieb Dich” by Matthias Reim, or whatever song you had chosen, played.

A similar process takes place in our head. When we are in a new situation, our brain has two plates to choose from. One positive and one negative. Which of the two is chosen then determines the general attitude and the Sum of the programming, that we expose ourselves to every day. And it is not surprising that for many people, the metaphorical gripping arm chooses the negative plate in a completely automated and conditioned way.

The inner jukebox determines the results

During my time as a retail manager, I had a department manager who was a very intelligent man and enjoyed his job. When I observed him interacting with his employees or customers, it was clear to see that he had a salesman's heart. It was only when it came to selling his own ideas and proposals, getting more budget for his department or being allowed to hire an additional employee that his argumentation and, above all, his powers of persuasion were simply weak.

As hard as I tried, I just couldn't find any reason why I should support him with his requests. His colleagues were light years ahead of him. It had gotten to the point where I had to provide him with the arguments so that he could implement important projects for the company.

One day it got too much for me, I asked him what was wrong with him and why he didn't bring the passion from his department into his presentations and negotiations. With the corners of his mouth turned down, he replied: „You know, I've never been able to make a good case for myself or my cause. I just can't think of the right arguments at the crucial moment. That's why I always know beforehand that it won't work anyway.“ With this attitude, he had programmed himself into a self-fulfilling prophecy. I immediately remembered one of the most important principles of positive thinking:

Whether you think you can do it or whether you think you can't, you will definitely be right.

But it went even further. In no time at all, the head of department explained to me why he was having such a hard time, why his colleagues didn't like him, why the customers were getting more and more difficult and why his job was getting harder every year. He blamed his entire environment, other people and life itself for his failures. He didn't waste a second on the only possible solution, which was to take responsibility for himself and integrate positive thinking into his everyday life.

Positive thinking in difficult situations

And now a universal law of life comes into play:

Where you direct your focus is where your energy flows. And where your energy flows, you will get more of it.

So if you only listen to sad songs all day, you quickly become convinced: The world sounds minor. And vice versa, your world view is major if you focus on the corresponding songs.

Please note that all these processes take place on an unconscious level and within a few milliseconds. If we want to change something in the programming of our inner jukebox, we have to check and change the input. It simply makes a difference: do you surround yourself with negative people all day long, listen to the horror stories on the radio during the day and then let RTL2, SAT1 and similar channels bring your day to a leisurely close? Or do you spend your time with people who bring you closer to your goals and dreams, read valuable books and feed your mind with new ideas and possibilities?

The more positive your attitude, the easier it will be for you to successfully achieve your goals, deal with life's challenges and elegantly master difficult situations. Now you might say that this is a truism. And of course you are right. You know as well as anyone that success starts in the mind and that a positive inner attitude will help you get through life better and more successfully.

There are numerous books on positive thinking, and it is actually clear to you how you should behave in order to achieve what you have set out to do. But the crux of the matter lies in the little word „actually“. Unfortunately, the reality is different. Numerous studies show that people tend not to think positively and focus on the best possible outcome of a task, but rather on the worst-case scenario, i.e. everything that could go wrong.

On average, 70 percent of people think in a negative direction. And it gets worse. As this form of focus involves unconscious beliefs and habits, many people often don't even realize the attitude with which they go through life. Well, how can anything successful come out of this? To change this, you first need to change your focus. Because the direction in which you think determines your state of mind as well as your decisions, actions, habits and ultimately your results and success.

Learning to think positively

The bottom line is that positive thinking means nothing other than the positive orientation of your thoughts and the resulting view of the world. And just once again, so that we understand each other correctly: This is not about putting on rose-tinted glasses, nor is it about ignoring problems and challenges. Quite the opposite - problems are always a good starting point for refocusing and achieving something. The only decisive factor is how you deal with them. In order to achieve sustainable success, you need an attitude that is based on a positive mindset.

The big problem with positive thinking these days is quite simply that too many pseudo-motivational gurus have pigeonholed it into a category that it doesn't belong in by any stretch of the imagination. Because just shouting „Chaka, you can do it!“, an intense wish sent to the universe or a sonorously affirmed „Kumbaya“ is not enough.

No, positive thinking alone is not a miracle cure. I love listening to music for the rest of my life. When I listen to the guitar playing of Eric Clapton, for example, a wonderful world opens up to me into which I can immerse myself and surrender to the melodies and sequences of notes. I also enjoy playing the guitar myself and am passionate about it. But I won't be able to stand on the stage of the Royal Albert Hall and wow an audience of millions with my virtuosity for years to come.

I simply don't have the dexterity for the absolute top level, and due to my many activities, the necessary practice program is pretty low on my list of priorities. I can think as positively as I like, I will never become a professional guitar player.

Or take the bodybuilder and actor Ralf Möller. I guarantee you that he has integrated the art of positive thinking into his life and is also pretty good at it. Nevertheless, he will never become a professional ballet dancer in his entire life. And the athlete Florian Hambüchen, who is often referred to as a gymnast, will never play for the basketball title in the NBA. And all the wishes and visualizations in the world will not help the small and lively Lionel Messi to develop into a header monster.

Practicing positive thinking

Despite these examples, I would like to explicitly urge you to adopt and integrate positive thinking into your life as the cornerstone of your positive-focused attitude. In doing so, you should always keep one crucial sentence in mind:

You will never achieve positive results with negative thoughts, no matter in which area of life.

Do you understand what I'm getting at? When you think positively, you go through life in a completely different way. You believe in the good in everyone instead of assuming that people are just waiting to rip you off. You assume that there is enough for everyone in your professional market or environment and that there is no eternal struggle for the few customers, orders or opportunities. You assume that your life holds a colorful bouquet of chances, possibilities and opportunities for you and is not just waiting to make things as difficult as possible for you. This is the important philosophy behind positive thinking.

So far, so good. But despite this, many people misapply this simple concept, dismiss it as ineffective and therefore call it useless. But to all critics, let me repeat: positive thinking is not about putting on the famous rose-colored glasses and ignoring problems.

There is simply no point in walking through your garden, noticing the weeds growing, but then saying: “I'm thinking positively now...there are no weeds...there are no weeds!” Let me be clear: this is not positive thinking, it is simply a distortion of reality and a pretty sure way to not succeed in life. A better strategy would be to notice the weeds and then ask yourself: “What do I want my garden to look like this summer and what do I need to do about it?” The big difference now is focusing on the positive outcome.

And this is exactly how you can train positive thinking and permanently integrate it into your everyday life. By consciously thinking your thoughts and not reacting automatically, especially at important moments, but by paying attention to the different choices you have. And then act accordingly.

Positive thinking as a way of life

The secret of positive thinking, the difference between excellent and mediocre results is hidden in the last paragraph. It is the implementation, the action and the Transform. Because positive thinking can only unfold its full power if it is combined with the corresponding actions. Just sitting at home and sending off one wish after another to the universe is not enough!

But once you have reached the famous 51% threshold, and the jukebox's inner gripper arm automatically positive thoughts If you choose the right program, you will be full of motivation and drive to turn your many ideas into reality. And these results will in turn influence your programming and the proportion of positive thoughts grows to 55, 75 and perhaps even 90%. The result is a self-reinforcing spiral that affects your entire quality of life.

And this is exactly how positive thinking turns into a shoe. I am very aware that I can only touch on this topic in a short blog article and that many aspects have either only been touched on or even omitted. But the core message can be summarized in a single sentence, which for me has become a kind of guideline for my life in all areas:

“Positive thinking alone won't get you anywhere. But you can achieve EVERYTHING better with positive thinking than you would with negative thinking.”

Please never forget one thing: your attitude is not something secondary. It is everything. Because it determines your basic attitude, your ability to recognize opportunities and, above all, your satisfaction in life. I therefore hope that you will never forget the three golden rules of a successful attitude:

Rule 1: Always be positive.

Rule 2: Always be positive.

Rule 3: Always be positive.

The world is full of negative, frustrated and grumpy people. But it's always the positive changemakers who unhinge it every day and make a real dent in the universe.

Selbstmotivation lernen: 7 geniale Tipps

Selbstmotivation lernen ist essenziell für Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen. Wann immer ich eine Keynote Speech oder einen Vortrag halte, kommt früher oder später das Gespräch auf die Selbstmotivation. Und auch in meiner Coachingausbildung nimmt das Thema einen hohen Stellenwert ein, Kein Wunder, denn wann immer wir mehr Sport treiben, gesünder essen, ein neues berufliches Projekt starten oder den lange gehegten Traum in die Tat umsetzen wollen, brauchen wir den notwendigen Antrieb, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. 

Selbstmotivation Definition

Doch bevor wir etwas tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns zuerst mit der Frage beschäftigen, was Selbstmotivation überhaupt ist. Wikipedia defines the term as follows: „Als Selbstmotivation (Selbstmotivierung) wird […] die Fähigkeit einer Person bezeichnet, aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Aufgabe zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist.“

Etwas einfacher formuliert ist Selbstmotivation die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erledigen und Dinge zu tun, ohne dass dies durch Zwang oder Druck von anderen Menschen geschieht. 

Die Ursache hierfür ist ein starker innerer Antrieb, der vom Fokus auf Chancen, dem Streben nach Besseren und dem Anspruch auf persönliches Wachstum geprägt wird.

Man spricht in diesem Fall auch von intrinsischer Motivation, also einem Antrieb, der von Werten, Überzeugungen und den eigenen Motiven geprägt ist. Das Gegenteil hierzu ist die extrinsische Motivation, die auf externen Faktoren wie Boni, Druck, Zwang oder Belohnungen basiert.

Selbstmotivation lernen: Dieser Denkfehler hindert uns daran

Kommen wir nun zum großen Dilemma der Motivation, bzw. der Selbstmotivation. Wir alle wissen, dass der innere Antrieb sich oftmals von ganz alleine entwickelt, wenn wir ein Projekt beginnen. Doch genau da liegt das Problem. Wir starten oftmals gar nicht erst. Weil wir uns nicht motiviert, inspiriert oder schlicht und einfach „danach“ fühlen. Und ehe wir uns versehen, sind wir dem größten Motivations-Denkfehler überhaupt auf den Leim gegangen.

Dabei handelt es sich um die Erwartung, dass wir in einem bestimmten Zustand sein müssten (motiviert, inspiriert, kreativ), um ein neues Projekt voller Selbstmotivation beginnen zu können. Und so reden wir uns folgende Dinge in den unterschiedlichsten Varianten ein:

  • Wenn ich erstmal eine gute Idee habe, dann fange ich an, mein Buch zu schreiben
  • Wenn ich mich voller Energie fühle, dann starte ich damit, wieder Sport zu treiben
  • Wenn ich von der Muse geküsst werde, entwickele ich das Konzept für den neuen Onlinekurs
  • Wenn ich endlich professionelles Equipment habe, starte ich meinen YouTube Channel
  • Wenn ich motiviert bin, dann fange ich an, in die Umsetzung zu komme

Die Logik dahinter ist so simpel wie tragisch. Wenn man sich erst einmal auf eine bestimmte Art und Weise fühlt, dann beginnt man mit der Umsetzung. Das große Problem hierbei: Wir fühlen uns eigentlich nie „danach“. Oder kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal gedacht hast: „Wow, ich fühle mich so unglaublich motiviert, dass ich gar nicht anders kann, als anzufangen.“ Siehst Du, ich auch nicht.

Selbstmotivation Übungen 

Um dem Trugschluss des „wenn ich mich X fühle, dann setze ich Y um“ zu entkommen, bedarf es nur eine kleinen Mindset-Shifts, der allerdings eine riesige Auswirkung hat. Das Ziel ist es, die Kausalität zwischen X (Motivation) und Y (dem eigenen Verhalten) umzukehren. Dazu ist es entscheidend, anzufangen und ersten Schritt zu machen. Und zwar unabhängig des eigenen emotionalen Zustands. Sobald man nämlich begonnen hat, ins Tun zu kommen, entstehen die ersten kleinen Erfolgserlebnisse. Die versorgen einen mit einer gehörigen Portion Motivation, so dass man Lust bekommt, direkt weiterzumachen. Es folgen weitere Erfolgserlebnisse, welche die Motivation wachsen lassen. Und ehe man sich versieht, ist aus den hunderten von Meilensteinen plötzlich das große Ziel geworden, dass man so gerne erreichen wollte.

Selbstmotivation ist das Ergebnis, nicht die Voraussetzung

Die Reihenfolge in unseren Beispielen würde nach dem Mindset-Shift wie folgt aussehen:

  • Wenn ich beginne, mein Buch zu schreiben, dann folgen die guten Ideen von ganz alleine
  • Wenn ich Sport treibe, dann bin ich voller Energie
  • Wenn ich anfange, den neuen Onlinekurs zu entwickeln, werde ich regelmäßig von der Muse geküsst
  • Wenn ich meinen YouTube Channel starte, werde ich irgendwann so erfolgreich, dass ich mir das professionelle Equipment leisten kann
  • Wenn ich anfange, ins Machen zu kommen, folgt die Motivation von selbst

Siehst Du den Unterschied? Es ist ein kleiner Shift im Mindset, aber die Auswirkungen sind einfach riesig. Ich schlage also vor, dass Du Deine Selbstmotivation nicht mehr von Gefühlen abhängig machst, die sowieso nie da sind, sondern dass Du sie aktiv selber entwickelst. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß und Erfolg!

Ins Handeln kommen – So motivierst Du Dich selber

Ins Handeln kommen. Wer möchte das nicht gerne, oder? Aber fällt es Dir auch manchmal auch schwer, Dich zu motivieren? Hast Du immer eine Menge guter Ideen, aber Du kommst einfach nicht in die Umsetzung? Bist Du Weltmeister darin, Dich mit unwichtigen Dingen abzulenken, nur um nicht mit der Umsetzung Deiner Ziele und Träume anfangen zu müssen? Dann habe ich hier zwei gute Nachrichten für Dich:

1) Du bist nicht alleine, denn es geht ganz vielen so. Und

2) Es ist recht einfach zu ändern (einfach, nicht leicht).

Und wie genau das geht, das erfährst Du im heutigen Blogartikel. Viel Spaß dabei.

Ins Handeln kommen: Die Sache mit der  Motivation

Wenn Du ins Handeln kommen willst, ist das gar nicht so einfach, wie es klingt. Denn mit der Motivation, genauer gesagt der Selbstmotivation ist das so eine Sache. Sie ist von Haus aus ein scheues Reh. Sie ist selten da. Und wenn sie einmal kurz auftaucht, dann ist sie auch gleich schon wieder verschwunden.

Übrigens, wenn Du meine S.E.K.S.I. Formel für mehr Selbstmotivation kennenlernen möchtest, dazu habe ich ein ausführliches Video aufgenommen, das Du Dir auf meinem YouTube Kanal anschauen kannst (Dort findest Du auch weitere Impulse zum Thema „Ins Handeln kommen“).

Zur fehlenden Selbstmotivation kommt noch hinzu, dass unser Alltag meistens so voller Termine, Aufgaben und Stress ist, dass wir selten einen starken inneren Antrieb haben, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Wir fühlen uns eigentlich niemals „danach“. Und weil das so ist, geben wir uns viel zu oft der berühmten Aufschieberitis hin und reden uns ein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass Morgen auch noch ein Tag sei und dass wir irgendwann ganz bestimmt unsere Träume leben werden. Aber aus einem hoffnungsvollen Irgendwann wird leider so gut wie immer ein Niemals…

Ins Handeln kommen: Drei praktische Hacks

Doch zum Glück muss das nicht so sein. Wenn Du folgende drei Dinge beachtest, die Dir hoffentlich dabei helfen werden, Dich mit einer großen Portion Selbstmotivation zu versorgen, Deine Umsetzungskompetenz zu erhöhen und Dir dabei helfen, Dich dauerhaft ins Handeln kommen zu lassen

Umsetzungs-Hack 1: Prioritäten setzen

Egal, wie groß Deine Ziel oder Deine Träume sein mögen, entscheidend ist, dass Du sie als allerhöchste Priorität behandelst. Damit meine ich vor allem, dass Du Deine Vorhaben nicht nebenbei und auf keinen Fall zufällig angehen solltest, denn auf diese Weise ist die Gefahr einfach zu groß, dass sie im stressigen Alltag untergehen werden, weil es einfach niemals der richtige Zeitpunkt ist.

Umsetzungs-Hack 2: Strategische Planung

Nachdem Du einer Aufgabe höchste Priorität eingeräumt hast, ist es von essenzieller Notwendigkeit, konkrete Zeiten im Kalender für die Umsetzung im Kalender festzulegen.

As Faustformel gilt: Was nicht geplant wird, findet nicht statt

Es wird nämlich immer etwas geben, das wichtiger scheint, attraktiver klingt oder einfach mehr Spaß macht. Daher: Block Dir feste und regelmäßige Termine in Deinem Kalender. Für Dich selber, um an Deinen Zielen zu arbeiten, die wichtige Aufgabe der Reflexion durchzuführen, den Fortschritt zu analysieren, die To-do-Liste für das Projekt abzuarbeiten und ggf. alternative Maßnahmen zu entwickeln.

Und falls Du mit einem Team arbeitest, dann solltest Du ebenfalls regelmäßige Termine festlegen. Diese können von unterschiedlicher Wichtigkeit und Länge sein, beispielsweise eine WhatsApp-Gruppe für tägliche Nachrichten untergeordneter Wichtigkeit, ein wöchentlicher Zoom-Call jeden Montag morgen für die Besprechung der Wochenziele oder ein längeres Meeting alle vier Wochen, wo es insbesondere um strategische Themen geht.

Das strategische Planen von festen Terminen ist ein entscheidender Faktor, wenn Du Deine Selbstmotivation erhöhen und besser ins Handeln kommen möchtest. Weil es die Verbindlichkeit massiv erhöht und Dir in den häufig vorkommenden Momenten hilft, in denen Du Dich nicht „danach“ fühlst. Denn wenn Du einen fixen Termin hast, tust Du es auf jeden Fall. Hab ich recht?

Umsetzungs-Hack 3: Regelmäßiges Messen

Der wichtigste Hack, wenn Du häufiger und zielgerichteter ins Handeln kommen möchtest, wartet natürlich zum Schluss. Ich spreche vom konsistenten, regelmäßigen und sorgfältigen Tracken Deiner Ergebnisse und Fortschritte. Was auf den ersten Blick wahrscheinlich recht harmlos und unbedeutend klingt, entscheidet aber darüber, ob Du nachhaltige Resultate erzielst oder eben nicht.

Aus diesem Grund kann ich die Bedeutung des Trackens gar nicht genug hervorheben, so wichtig ist das konsistente und regelmäßige Messen Deiner Fortschritte. Warum? Ganz einfach. Das, was gemessen wird,  kann analysiert, angepasst und verbessert werden.

Wie geht man nun am besten vor? Im ersten Schritt solltest Du die KPI (Key Performance Indicators = Wichtigste Kennzahlen) Deines Ziels definieren: Welche Daten, Werte und Meilensteine genau willst Du messen? Und dann fang an zu messen und schreib den Fortschritt regelmäßig auf. In einem Journal, einem Notizbuch oder digital in einer Excel Tabelle, in Notion oder jeder anderen App Deiner Wahl

Je genauer und regelmäßiger Du trackst, desto besser kannst Du bei Bedarf nachjustieren und Anpassungen vornehmen

Lieber unperfekt starten als perfekt zögern

Es würde mein Herz mit großer Freude erfüllen, wenn Du diese drei Hacks nutzt, um Deine Selbstmotivation zu erhöhen, Deine Umsetzungskompetenz zu steigern und es einfach zu machen. Und wenn Du jemanden kennst, der ein Weltmeister im Planen und Ankündigen ist, aber Schwierigkeiten mit der Umsetzung hat, dann teil den Artikel doch mit diesem Menschen.

Zum Abschluss möchte ich Dir noch meine Lieblings-Faustformel für mehr Selbstmotivation verraten. Sie lautet:

Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.

Entscheidend ist, dass Du Dich auf den Weg machst. Natürlich wirst Du auf diesem Fehler machen, unvorhergesehene Hindernisse aus dem Weg räumen und diverse Probleme lösen müssen. So ist das Leben nun mal und es ist die einzige Möglichkeit, um zu wachsen, zu lernen und Dich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln. 

Meine Empfehlung: Bereite Dich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Gib Dich mit achtzig Prozent zufrieden (hundert wirst Du sowieso nie erreichen) und dann leg los. Mach es einfach. Mach den ersten Schritt und lerne auf dem Weg. Je mehr Du Dich traust, unperfekt ins Handeln zu kommen, desto erfolgreicher wirst Du sein.

What is motivation? Definition, meaning and methods

What is motivation? We want to address this important question in detail in this article. To do so, we will look at the background, misconceptions and all other decisive factors. However, I would like to start with a thesis: motivation is a matter for the boss! And always.

Yes, you read that right, motivation should always be our top priority and we need to remind ourselves every single day why we do what we do. Well, and that's not always easy. Because we regularly have doubts, struggle with problems and think about throwing in the towel. That's why it's so incredibly important to give ourselves a loving but firm kick in the butt again and again.

Because if you don't do it, nobody will. Nobody knocks on your door in the morning and presents you with the opportunity of a lifetime on a silver platter. No fairy will appear out of nowhere and cast a spell to make your innermost wishes come true. And even modern motivators such as Jürgen Klopp, Thomas Tuchel or Julian Nagelsmann won't appear in your office when you could do with a little motivation on a difficult day.

What is motivation?

As sorry as I am, life is like that, and at the end of the day you are fully responsible for your motivation and your decisions, and therefore also for your results. Unfortunately, this realization is still very much at odds with the common approach of motivational theory. But there is also good news: you already have everything you need to change this sustainably and with a high level of inner drive. You just need to discover it, bring it to the surface and apply it every day.

I would therefore like to use this article to herald a paradigm shift with regard to the topic of motivation. Even if the future will be characterized by technical developments such as artificial intelligence, robots and automation, it will always be intrinsically motivated people who use technology and actively shape the future with the many new possibilities. Why can I say this with such vehemence?

Because we are in the middle of the transition from an information society to a meaningful society. Just a few years ago, data, information and knowledge were the most important commodities of all. Today, it is a deep sense of meaning, the expression of individual personality and the compatibility of work and life. Of course, this also means that our very personal approach to motivation is changing. changed framework conditions must adapt. A new, modern approach is needed that meets the needs, values and requirements of the 21st century. The motto is: Kick your own ass!

The time of Tschakka Tschakka motivation is over

When we ourselves pursue our goals with passion, enthusiasm and dedication, we also infect other people with these strong emotions. In order to flip the rusty switch, the first step is for the term motivation to finally shed the dubious image of the past. I don't know about you, but I think this is long overdue. The world is undergoing one of the biggest transformation processes of the last 250 years. And for the challenges of the future that go hand in hand with this, the old tricks of the past are completely the wrong methods.

The days of motivational trainers shouting "Tschakka", esoteric gurus preaching light and love and the blunt use of carrots and sticks are simply over. People are realizing more and more every day that hollow phrases and false promises are no longer going to win them a flower pot. Instead, they are longing for meaning, values and sustainability. And yet personal development, growth and Shift still sold and taught in the same way today as it was in Helmut Kohl's time shortly after reunification.

What does motivation mean

Go to any motivational seminar of your choice and you will always find the same patterns. A bold Becker fist here, a fervent wish to the universe there and a cornucopia of metaphors that are so hackneyed you'll want to sink into the floor in shame as you listen. The results are accordingly. In the short term, the recipients of these insubstantial motivational speeches are full of energy and feel like they can uproot all the trees in the world at once. However, as sure as the Amen in the church, the steep rise is followed by a crash into the familiar listlessness. People take refuge in cynicism, indifference and sarcasm.

It is precisely this superficial approach that has ensured that the answer to the question „What is motivation?“ and the term motivation have extremely negative connotations these days, and the profession of motivational trainer has a correspondingly bad reputation. If it were a real profession: many self-proclaimed motivational trainers have just attended a weekend seminar and then feel called to carry their messages out into the world. Because I know the wonderful power that motivation shaped by purpose and motives can unfold, this development makes me angry.

And at the same time, I ask myself why so many people still fall for the false promises of the supposed prophets. After many years of observation, research and reflection, I am now certain that the answer lies in a simple yet fatal fact:

People only ever hear what they want to hear.

Motivation sayings: The gurus are wrong!

And most motivational phrases are so wonderfully wrapped up in absorbent cotton that you simply want to believe them. Deep down, we sense that something can't be right. But the alternative would be that we would have to make difficult decisions, work hard and really change. And since most people aren't prepared to do this, in good old Matrix fashion we prefer to swallow the blue pill and believe the false promises of the motivational gurus.

Fancy a few examples? Here we go:

  • You can do anything.
  • You just have to want it, the rest will take care of itself.
  • The universe will take care of your success.
  • Everything is fine the way it is.
  • Delete the word „impossible“ from your vocabulary.
  • What happens should happen.
  • If you don't achieve a goal, then it wasn't meant to be.
  • From now on, we no longer say problem, but great opportunity. (This sentence is my absolute favorite. Anyone who says that has never had any real problems).
  • You have to order your wishes from the universe, then they will manifest themselves in your life.
  • You just have to see positively.

You can do anything! Sorry, unfortunately not.

Do you understand what I mean? Although there is a little spark of truth in every sentence, these slogans tempt you to take the easy way out instead of putting in the necessary work. You scratch the surface a little instead of getting to the core of what drives you. Instead of using your heart and mind equally, suddenly everything is just a mental block, plays out in your head or doesn't work because Mercury is currently retrograde. (I admit it, I've always wanted to write this sentence in a blog article.lol)

These motivational phrases are then usually rounded off with a firm thump on the chest, a hopeful look towards the universe and finally a convinced „Tchakka, you can do anything!“. And then you're surprised when you crash and burn. Incidentally, I won't go into the currently very popular glorification of the topic of „failure“ in more detail here, otherwise I'll open the next Pandora's box.

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What motivates me?

It always breaks my heart when I meet people who want nothing more than to bring about change and then fail miserably due to the wrong motivational methods. With this article (and of course my books), I have therefore set myself the major goal of changing this. I cannot repeat it often enough:

In times of increasing uncertainty, people and their individual personalities will be the most important success factor of the future.

And that also means that we have to change the prevailing approach to motivation. radically change must. If we really understand what motivates, moves and drives people, then we hold the key to a life full of satisfaction, success and meaning in our hands.

„Oh come on, Ilya, that almost sounds like a revolution.“ Yes, you're right. That's exactly what I intend to do: To let the wind of change blow through encrusted companies, stuffy offices and externally determined lives. To instigate a motivational revolution that shows the red card to the hot-air steam chatterers and ensures that we are finally driven by meaningful motives again. Does that sound ambitious? Right, because I'm simply not in the mood for mediocre goals anymore.

At the end of the day, we all have a great desire to dare to make changes, experience courageous breakthroughs and enjoy personal freedom. So let's cut out the old habits and start swinging new brooms. Let's create one of Sense and values beyond carrots and sticks. It would make me infinitely grateful if you would support me in taking this philosophy out into the world with me and infecting people with the positive change virus.

It all starts with a spirited kick in the butt. And in your own. In order to do this in the best possible way, we first want to address the simple but crucial question of what exactly motivation is. Because even though this term is constantly on everyone's lips, there is still a great deal of semantic vagueness. So let's make an attempt at a definition.

Motivation Definition

Okay, so what exactly is behind the term motivation? In purely linguistic terms, it can be traced back to the Latin word movere (to move, to drive). The online library Wikipedia defines it as „The totality of motives that lead to a willingness to act. Motivation refers to a person's striving for goals or desirable target objects based on emotional and neuronal activity (activation).“ I don't know about you, but I find this sentence a little too complicated. I would therefore like to present you with my own, much simpler definition:

Motivation is the inner drive to get from point A to point B physically or mentally.

I would like to emphasize one fact in particular with this sentence, namely that motivation always comes from within. Even though the concept of extrinsic motivation is mentioned again and again in almost every article, book or seminar, this carrot-and-stick drive unfortunately only exists in theory. In practice, extrinsic motivation, where people only act at the prospect of money, praise or the avoidance of punishment, is nothing more than a myth.

„But wait a minute, Ilja. What about Jürgen Klopp's whipping-up speeches, salary increases or bonus payments for achieving goals?“ Of course, this objection is justified - after all, rewards in the form of money, recognition or material assets, as well as the threat of sanctions, definitely have a corresponding effect. But unfortunately this is always short-lived. If you've ever tried unsuccessfully to get your children to tidy up their room with the prospect of an ice cream or the threat of an iPad ban, then you'll know what I mean.

Motivation always comes from within

The same principle also applies to our professional lives, of course. No amount of money and no bonus payment in the world will make you do a job that frustrates you, makes you ill or that you don't want to do in the long term. In the same way, any threat of dismissal, sanctions or loss of hierarchical status will fizzle out in the long term. In the short term, you are motivated, full of energy and drive, but as soon as the effect has worn off, you fall back to your original level, often even significantly lower. As a result, the dose and intensity of the external stimulus must be continuously increased. It's a bit like a drug addict who is never satisfied and always needs more substance to reach their feel-good level.

Because the more often carrots and sticks are used as supposedly extrinsic motivation the faster the corresponding effect wears off. This is also referred to as diminishing marginal utility. What is this, you ask? Imagine entering your favorite pub after a hot day. The first beer is heaven on earth for you, you would pay anything for it. You'd probably pay for the second one too. By the third, your enthusiasm is already waning. And after the eighth glass at the latest, you can't see any more beer and prefer to reach for water. This is precisely the principle of diminishing marginal utility.

Motivation - An inconvenient truth

And because this is the case, long-term, meaningful and sustainable motivation always comes from within. A deep need, a value to be fulfilled or a specific motive ensure that we take action and then lead to the corresponding results on the outside. So let me tell you a possibly painful truth:

You can't motivate other people!

So, now it's out. And I can literally feel the storm of protest and outrage. Believe me, no other statement I make triggers more controversial discussions in companies than this one. No wonder, after all, we have all learned over the years that with the right combination of carrot and stick, we can drive our employees, colleagues and business partners to unimagined heights of performance.

But as with everything else in life, there are always two people involved: one who motivates and one who wants to be motivated. And the last word is the decisive one. Because if someone doesn't want to do something under any circumstances, no matter how modern, attractive or ingenious your methods are, you won't stand a chance. I would therefore like to expand the above sentence a little to make the statement even clearer:

You can't motivate other people if they don't want to be motivated!

What is motivation?

Of course, the reverse is also true: other people can't motivate us if we don't want them to. Have I shaken your world view too much now? Do you completely disagree? I would like to remind you that I would be delighted if you would consider my ideas, opinions and approaches as critically as possible. Check my statement in your everyday life. My prediction, however, is that you will find that many people will quickly bite the bullet with your external motivation skills. Because as much as I would like it to be different:

People only ever change for reasons that are important to them and never for reasons that we would like them to.

Does this mean that all motivation is always a form of self-motivation? In principle - Radio Yerevan sends its regards - yes: we can't motivate others if they don't want it. But if we understand that this is exactly the case, then it works at the end of the day.

In a nutshell, the solution is: if we want to motivate other people to move mentally or physically from point A to point B, then we need to know their inner motives and create the framework conditions in which these are triggered or initiated as often as possible. At first glance, this sounds easier than it actually is, because it requires maximum flexibility from us as motivators and the presence of the following three characteristics:

  • Genuine interest in the other person.
  • The ability to be a good listener.
  • The willingness to put one's own motives aside in favor of the desired result.

 

The better you understand the values, needs and Motifs of your employees, colleagues and customers, the more flexibly you can adapt your communication style and motivate them to change accordingly. But there is one important fact to bear in mind.

What really motivates you?

Intrinsic motivation is the inner drive to get physically or mentally from point A to point B. Basically, this can happen in two ways: either because point A has become unbearable for us or because alternative B sounds much more tempting. We always change when the pain has become too great or when we are driven by an irrepressible desire for growth, happiness and joy. And that is precisely why we either move away from the problem or towards the opportunity.

That is the essence of any change. We are either attracted by opportunities or pushed by problems. And even if the way-from motivation always has a stronger force, in the long term we always need goals, dreams and visions to move towards. But whether we want to avoid pain or experience joy: Without the right drive, it is simply not possible to think differently, decide differently or act differently. And in this day and age, that is synonymous with stagnation, stagnation and regression.

Motivation as the key to success in tomorrow's markets

Only those who grow as personalities, continue to develop and constantly learn will be able to succeed in the markets of tomorrow. The key to this is the right motivation. However, this is never just an end in itself, but always the necessary basis for the desired changes. Without the right drive, there is no personal development, we do not grow and we do not improve as a company. And even if we manage to tackle our goals, it is far from certain that we will persevere to the end.

Because nothing else is as difficult for us as making lasting changes. The last diet, the gym membership and the repeated attempt to stop smoking all send their regards. Short-term success is no problem at all. Guided by the right initial euphoria, we manage to set off effortlessly. But we soon get caught up in the daily grind again and make the first exceptions - and before we know it, our old habits have regained the upper hand. But why is that?

Knowledge is only worth something if it is applied consistently

In my presentations, I am often asked the question „What is motivation?“. I then like to answer with a counter question to my audience: „Which of you would like to do more sport?“ All hands almost always go up at this point. Then I follow up: „Who would also like to lose a kilo or two of weight?“ Here, too, I regularly see an almost 100% response rate.

But the next question is crucial: „Which of you knows exactly what you would have to do to achieve this?“ At this point, a murmur usually goes through the room, the first people feel caught out and look down. Because they probably already suspect what comes next: „And which one of you does exactly that every day?“

When I look into the audience at this point, I see a maximum of two or three hands in the air. Unfortunately, the rest have to admit that, although they have all the necessary information, they are not implementing the change consistently. And that is precisely the big dilemma. It is never due to a lack of knowledge. It is always because we do not consistently apply the knowledge we have. I'm sorry if I'm deceiving you, but this is actually the case.

If information, knowledge and skills were decisive for our motivation to change, then we would all have washboard abs, play golf all day and dive through our countless money bins every morning like Scrooge McDuck.

Motivation and change go hand in hand

I have been researching the field of personal development for over 15 years and am increasingly fascinated by what makes people tick, what drives and motivates them. My main finding can be summarized in one sentence:

Everyone wants change. But nobody wants to change.

Have you had similar experiences? Don't you know people who are dissatisfied with everything and everyone? For whom nothing really fits and who would love to change the company, society and the whole world overnight? You have no idea how many of these contemporaries I know who know exactly what and who needs to change around them just so they can stay the way they are.

One of the best examples of this attitude was one of my colleagues at Karstadt, let's call her Erika Riebesehl. When I asked her in the aisle in the morning: „So, Mrs. Riebesehl, how are you doing today?“, the answer usually came in a whiny and frustrated tone: „Oh, eight more hours and then we'll finally have done it again.“ And Erika Riebesehl had two standard sayings that she was known for. If there was a problem somewhere, she would always say:

„Someone urgently needs to do something.“ And if you then followed up with: „Yes, but why aren't you doing anything?“, then standard line number two would be used: „Who, me? Please, Mr. Grzeskowitz, I can't do more than work. Let the others do it for you.“ We all know the Erika Riebesehls of this world, don't we? But if everyone waits for others to do something, then nothing ever happens.

A single person can make a huge difference

But fortunately, the opposite is also true. A single person can make a huge difference if we are prepared to take responsibility. For our thoughts. For our actions. For our lives. All it takes is a consistent decision. We can either be a changemaker who actively shapes the ever-increasing intensity of change, or we can be a pawn of external circumstances. And I am very aware that there is nothing else I refer to as often in my books as the importance of taking responsibility. But it still doesn't seem to be enough.

Just today I read a review of my book Mach es einfach! Why we don't need permission to change our lives, in which the reviewer wrote the following: „In general, the book was good. Unfortunately, the motivation only lasted a week. Probably need to read it one more time.“ At that moment, I had to think of another great sentence by the great Zig Ziglar, who once said: „We often hear that motivation is not permanent. But the same goes for showering.

And that's exactly why we recommend it every day.“ Whether we like it or not, we ourselves are always responsible for implementing our plans. Not our boss, not our family and not the author of a blog article. The all-important question is therefore: Are you prepared to declare your motivation a matter for the boss? If so, then you have also found your answer to the question „What is motivation“.

Yours sincerely, Ilja Grzeskowitz