Ziele setzen (und erreichen) mit der SEKSI Formel

Ziele setzen: Mythos oder wichtiger Erfolgsfaktor?

Über das Thema “Ziele setzen” gibt es unzählige Bücher, Vorträge, Seminare und insbesondere Methoden, die bekannteste davon sicherlich die SMART Formel. Doch in der Bewertung von Zielen ist man sich dann doch wieder uneinig. Während die einen sagen “Wer keine Ziele hat, der hat das Ziel, unzufrieden zu sein”, bewerten die anderen das Ziele setzen zwar als durchaus wichtig, gehen aber weniger dogmatisch an das Thema ran und behaupten, dass der Weg das eigentliche Ziel sei. Doch wo liegt jetzt die Wahrheit? In diesem Artikel wollen wir uns genau dieser Frage widmen.
 

Ziele als Leuchtturm im Leben

„Darf ich Sie kurz sprechen?“ Diese Frage stellte mir ein sympathischer Herr am Rande einer Signierstunde, die ich vor kurzem in Süddeutschland durchführte. „Gerne“, antwortete ich, „was kann ich für Sie tun?“ Was dann kam, erlebe ich fast täglich. Innerhalb von drei Minuten erzählte er mir in komprimierter Form, dass zurzeit in seinem Leben einiges nicht so lief, wie er es sich vorstellte. Ganz besonders frustrierte ihn die Beziehung zu seiner Frau, mit der er gerade in Scheidung lebte, er steigerte sich in seine schlechten Gefühle immer mehr hinein.
 
Irgendwann drehte er sich nur noch im Kreis, sodass ich ihn unterbrach: „Ich verstehe, die Beziehung zu Ihrer Frau macht Sie zurzeit sehr unzufrieden. Was genau kann ich da für Sie tun?“ Und schon erzählte er mir die gesamte Geschichte noch einmal von vorne, aber mit noch mehr Details. Ich unterbrach ihn wieder und fragte erneut, was genau er sich von unserem Gespräch erwartete.
 
„Na ja“, sagte er, „da muss es doch irgendeine Technik geben, dass ich nicht immer so frustriert bin.“ „Die gibt es sogar“, antwortete ich, „was wollen Sie denn mit dieser Technik erreichen?“ Und das ganze Spiel ging wieder von vorne los. Mit jeder Runde, die der sympathische Herr drehte, fokussierte er sich mehr auf sein Problem und hoffte, von mir einen Ratschlag zu erhalten.

Ziele setzen sorgt für Orientierung und Klarheit

Sein eigentliches Problem lag in diesem Moment jedoch ganz woanders. Er wusste nämlich überhaupt nicht, was er wollte. Er weigerte sich, Ziele zu setzen, hatte sich nicht einmal gefragt, was an die Stelle der Frustration treten sollte und wie er sich die zukünftige Beziehung zu seiner Frau vorstellte. Möglicherweise kennen Sie das auch. Sie wissen ganz genau, was Sie alles nicht mehr wollen. Was Sie aber stattdessen erreichen möchten, dass können Sie nicht mit Bestimmtheit sagen.
 
Aber wie wollen Sie sich erfolgreich verändern, wenn Sie nicht wissen, wie die Resultate Ihrer Vorhaben aussehen sollen? Im Verlauf dieses Artikels wollen wir uns daher mit dem wichtigen Thema „Ziele setzen“ auseinandersetzen. Aber keine Sorge, ich werde Sie weder mit den immer gleichen (und leider nicht wirksamen) Zieleformeln quälen, noch werden wir in die Theorie abdriften. Mein persönliches Ziel ist einfach: Ich möchte, dass Sie genau das Leben führen können, von dem Sie träumen. Lassen Sie uns also beginnen. Sind Sie bereit?

Ziele setzen beginnt mit einer Analyse des Status Quo

Dann benötige ich von Ihnen jetzt nichts anderes als eine schonungslos ehrliche Antwort auf die folgende Frage: „Wie glücklich sind Sie im Moment in folgenden Bereichen auf einer Skala von 1 bis 10?“, wobei 1 für „gar nicht“ und 10 für „nicht zu übertreffen“ steht.
 
  • Beruf
  • Familie
  • Beziehung/Partnerschaft
  • Persönliche Entwicklung
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Spiritualität
  • Unternehmerischer Erfolg bzw. Karriere
 
Ich bin übrigens nicht an politisch korrekten, sozial verträglichen oder in blumige Worte verpackten Antworten interessiert. Stattdessen möchte ich wissen, was Sie fühlen und wie es Ihnen wirklich geht. Und wenn Sie mir doch eine oberflächliche Antwort geben, dann kann ich damit auch leben, weil es nämlich nicht um mich, sondern ausschließlich um Sie geht. Anderen können Sie etwas vormachen. Den Menschen, der Sie jeden Morgen im Spiegel anschaut, können Sie hingegen auf Dauer nicht belügen.

Von Zielen, Träumen und Visionen

Je ehrlicher Sie zu sich selber sind, desto einfach wird es, eine Kurskorrektur vorzunehmen. Möchten Sie also noch einmal antworten? Gut. Wenn Sie mit irgendeinem Bereich Ihres Lebens unzufrieden sind, ein gewisses Frustrationslevel erreicht haben oder gerne mehr erreichen möchten, dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern. Aber welche Ziele haben Sie? Wovon träumen Sie? Welche Vision treibt Sie an?
 
Und schon sind wir beim entscheidenden Punkt, wenn es um das Ziele setzen geht. Denn die meisten Menschen wissen zwar ganz genau, was sie alles nicht mehr wollen, aber was denn an die Stelle der alten Dinge treten soll, darüber sind sie sich nicht im Klaren. Nachdem Sie eine unumstößliche Entscheidung für die Veränderung getroffen haben, ist es im nächsten Schritt wichtig, genau festzulegen, wie die konkreten Resultate aussehen sollen. 
 
Ich möchte Ihnen daher meinen bevorzugten Ziele setzen Prozess vorstellen, den ich regelmäßig mit meinen Coaching-Klienten nutze, um gemeinsam herauszufinden, was diese wirklich wollen. Und es geht immer genau mit dieser Frage los: „Was wollen Sie in Zukunft sein, tun oder haben?“ Die dann folgenden Antworten lassen sich in sechs verschiedene Kategorien aufteilen:
 
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Die 6 Stufen von Zielen

  1. (Wunsch-)Traum – zum Beispiel: Ich wäre gerne reich. Ich würde gerne mein eigenes Unternehmen gründen. Ich möchte erfolgreich sein.
  2. Vision:  Ich werde der beste Autoverkäufer Berlins. Unsere Marke ist in ganz Europa bekannt und erfolgreich. Mein Unternehmen macht 1 Million Umsatz und ist Marktführer im Bereich XYZ.
  3. Richtung: Ich möchte irgendwas mit Medien machen. Wir werden das Marketing intensivieren. Ich werde mehr Zeit mit meiner Familie verbringen.
  4. Ziel: Bis zum 31.12. stellen wir zehn neue Azubis ein. Im Jahr 2015 verkaufe ich 50.000 Bücher. Bis Ende des Jahres habe ich acht Kilo abgenommen.
  5. Plan: Pro Tag rufe ich fünf Kunden an. Ich trainiere viermal pro Woche nach dem Fitnessplan XYZ. Ich schreibe jeden Tag von sechs bis sieben Uhr an meinem neuen Buch.
  6. Machen: Tun. Umsetzen: Ins Handeln kommen.
 
Je höher wir uns in dieser Liste befinden, desto größer sind das Abstraktionslevel und der emotionale Antrieb. Je weiter wir uns nach unten bewegen, desto konkreter wird es, während die Emotionen weniger werden. Im Normalfall werden die sechs einzelnen Stufen sequenziell durchlaufen. Aus einem Traum wird eine Vision, die irgendwann in eine noch recht vage Richtung mündet. Je mehr man sich mit dieser beschäftigt, desto klarer werden die einzelnen Ziele, für die man dann konkrete Pläne entwickelt, die schlussendlich umgesetzt werden.

Viele Ziele entwickeln sich erst auf dem Weg

Manchmal kommt es jedoch auch vor, dass eine Vision oder eine grobe Richtung so emotional besetzt ist, dass man ohne Umwege direkt ins Machen kommt und die Ziele und Pläne erst im Nachhinein schmiedet. Aber wie genau der Weg aussieht, spielt keine große Rolle, denn im Endeffekt geht es immer darum, Ihre Vorhaben in Ergebnisse zu transformieren und aus Wünschen konkrete Resultate werden zu lassen.
 
Lassen Sie uns also genau damit beginnen. Wenn Sie wissen, wohin Sie wollen und sich zeitnah auf den Weg machen, dann ist das der entscheidende nächste Schritt für nachhaltige Veränderungen. Aber viele Menschen scheitern leider genau an diesem Punkt, weil Sie auf die folgende Frage keine passende Antwort haben: „Wo will ich überhaupt hin?“ Haben Sie sich das auch schon einmal gefragt, möglicherweise in jüngster Zeit? Dann möchte ich Ihnen gerne eine wunderbare Übung vorstellen, die Ihnen dabei helfen wird, Struktur und Klarheit in Ihre Wünsche, Visionen, Richtungen, Ziele oder Pläne zu bringen.

Eine effektive und wirkungsvolle Ziele Übung

Und so geht´s: Greifen Sie sich Zettel und Stift (oder eine Notizapp Ihrer Wahl) und nehmen Sie sich ausreichend Zeit für ein ausgiebiges Zukunfts-Brainstorming. Stellen Sie sich folgende Frage: „Was will ich in Zukunft sein, tun oder haben?“ Und dann legen Sie los. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen einfällt. Ohne jegliche Bewertung. Lassen Sie Ihren Stift fließen und Ihr inneres Feuer brennen. Was wollten Sie schon immer mal machen? Was erreichen? Welche Ziele haben Sie? Schreiben Sie mindestens 15 Minuten lang und notieren Sie wirklich alles, so klein und unwichtig es Ihnen auch vorkommen mag.
 
Nachdem Sie diese Aufgabe erledigt haben, trinken Sie am besten erst einmal einen Kaffee oder gehen eine Runde spazieren. Danach nehmen Sie die Ergebnisse Ihres Brainstormings wieder zur Hand und schreiben neben jedes einzelne Ziel entweder eine „1“ oder eine „2“.
 
  • Dabei steht die „1“ für „Dieses Ziel ist mir sehr wichtig, ich mache mich auf jeden Fall an die Umsetzung“ .
  • Und die „2“ bedeutet „Dieses Ziel lasse ich los“.

Manche Ziele muss man loslassen

Möglicherweise fragen Sie sich jetzt: „Wie bitte, ich soll mein Ziel loslassen, wozu habe ich es dann aufgeschrieben?“ Aber Sie werden sehen, wie wichtig dieser Schritt für Sie sein kann. Es gibt einfach Ziele, die wir schon seit Jahren wie einen schweren Rucksack mit uns herumschleppen und deren Umsetzung wir immer wieder hinauszögern. Ist es nicht so? Denken Sie immer daran: Es hat schon seinen Grund, warum Sie diese Ziele bisher nicht umgesetzt haben. Alles hat seine Zeit. Und jetzt benötigen Sie Ihre Kraft und Energie für Ihre neuen und aktuell wichtigen Vorhaben.
 
Also weiter im Prozess. Als Nächstes schreiben Sie Ihre „1er“- und „2er“-Ziele auf ein separates Blatt, sodass Sie nun eine Liste mit aktuellen und eine mit nicht mehr aktuellen Vorhaben vor sich liegen haben sollten. Nun gilt es, sich von Ihren „alten“ Vorhaben zu verabschieden. Lassen Sie sich ein schönes Ritual einfallen und verbrennen Sie den Zettel beispielsweise in Ihrem Kamin, in Ihrem Garten oder in einem feuerfesten Blumentopf. Vertrauen Sie mir, dass ist weder peinlich noch esoterisch, sondern richtig befreiend und kraftspendend. Und diese Energie nutzen Sie nun, um sich um die Umsetzung Ihrer aktuellen Vorhaben zu kümmern.

Ziele erreichen mit drei verschiedenen Zeithorizonten

Nehmen Sie sich hierzu Ihre „1er“-Liste vor und schreiben neben jedes Vorhaben entweder ein „L“, ein „M“ oder ein „K“. Dabei stehen die einzelnen Buchstaben für die folgenden Kategorien:
 
  • L = Langfristiges Ziel mit einem Zeithorizont von zwei bis fünf Jahren
  • M = Mittelfristiges Ziel mit einem Zeithorizont von zwölf Monaten
  • K = Kurzfristiges Ziel mit einem Zeithorizont von vier Wochen
 
Ihre langfristigen Vorhaben dienen Ihnen als anziehende Vision für die Zukunft. Feilen Sie an den einzelnen Formulierungen, bis Sie alleine beim Gedanken daran von einer riesigen Welle starker Gefühle durchflutet werden. Je emotionaler Ihre Assoziationen mit dem Ziel, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie bereit sind, alles für die Erreichung zu tun. 

Lebensvisionen führen zu kraftvollen Zielen

Für eine größtmögliche Wirkung empfehle ich Ihnen, eine kraftvolle Vision für jeden einzelnen Lebensbereich zu entwickeln. Viele meiner Kunden haben auch große Erfolge damit erzielt, sich Ihre Vision als Poster im Büro aufzuhängen oder als Zettel im Portemonnaie mit sich zu führen. Denn je häufiger Sie sich (bewusst oder unbewusst) damit beschäftigen, desto unausweichlicher werden Ihre Ideen, Entscheidungen und Handlungen zur Umsetzung führen.
 
Da wir dabei allerdings von einem Zeitraum von zwei bis fünf Jahren sprechen, ist es wichtig, dass Sie sich für den Weg dorthin Meilensteine setzen. Jetzt kommen die mittel- und kurzfristigen Ziele ins Spiel. Gehen Sie hierzu sämtliche Vorhaben dieser Kategorie durch und stellen Sie sich bei jedem einzelnen vor, wie es sich anfühlt, wenn Sie den Meilenstein erreicht haben. Auch hier gilt: je emotionaler, desto besser.
 
Nehmen Sie sich nun ein weiteres leeres Blatt und notieren Sie Ihre drei wichtigsten Ziele. Sollten Sie bei diesem Schritt noch irgendwelche Schwierigkeiten haben, dann empfehle ich Ihnen meinen Artikel “Entscheidungen treffen lernen”.
 
Nun kommen wir zum letzten Schritt. Wir werden Ihre drei wichtigsten Ziele so lange überarbeiten, bis Sie gar nicht mehr anders können, als voller Motivation loszulegen und sich an die Umsetzung zu machen. Und ich kann Sie beruhigen, ich werde Sie nicht mit irgendwelchen Ziele-Formeln drangsalieren oder Sie damit quälen, so lange an irgendwelchen Details herumzuwerkeln, bis Sie nicht mehr die geringste Lust verspüren, ins Handeln zu kommen. Nein, stattdessen möchte ich Ihnen meine bewährten SEKSI Formel vorstellen, die mir schon seit vielen Jahren treue Dienste leistet. Die Arbeit mit dieser Formel geht schnell, ist zuverlässig und ganz besonders sorgt sie für die notwendige Klarheit.

Ziele setzen mit der SEKSI Formel 

Dabei ist S.E.K.S.I. ein Akronym, in dem jeder Buchstabe für eine wichtige Eigenschaft steht, die kraftvolle Ziele meiner Meinung nach besitzen sollten.
 

S wie SPEZIFISCH

Ihr Ziel sollte so detailliert und eindeutig wie möglich sein. Vage Wünsche oder „Wischi-Waschi“-Vorhaben sind an dieser Stelle des Prozesses fehl am Platz.

E wie EMOTIONAL

Stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihr Ziel bereits erreicht. Was geschieht in Ihnen? Lässt Sie der Gedanke relativ kalt? Dann ist das Ziel nicht emotional genug. Werden Sie hingegen von einer Welle intensiver Gefühle durchflutet, dann werden Sie von ganz alleine ins Machen kommen. Die Frage, die Sie sich bei jedem Ziel stellen sollten: „Steckt mein Herzblut in dem Vorhaben?“

K wie KONKRET

Gibt es messbare Zwischenschritte, Meilensteine und einen Endtermin?

S wie SELBSTSTÄNDIG

Dieser Punkt ist besonders wichtig. Können Sie Ihr Ziel selbstständig erreichen oder benötigen Sie andere Menschen dazu? Ein Beispiel: „Ich möchte im neuen Jahr zum Abteilungsleiter befördert werden“ ist ein Ziel, das diesem Kriterium nicht genügen würde, weil Sie vom Verhalten Ihres Vorgesetzten abhängig wären. Eine passende Alternative wäre hingegen: „Ich werde mich im kommenden Jahr mit Motivation und Spaß auf meine Arbeit stürzen und besonders viel Wert auf meine Resultate legen, damit mein Vorgesetzter bei der nächsten Beförderung nicht an mir vorbeikommt.“ 

I wie INITIATIV

Last but not least. Ist das Ziel so motivierend, dass Sie von sich aus eine Entscheidung treffen und loslegen?

Ziele müssen SEKSI sein

Wenn Sie Ihre drei wichtigsten Ziele nach allen Kriterien der S.E.K.S.I.-Formel überprüft haben, dann stehen die Chancen mehr als gut, dass Sie es kaum abwarten können, endlich loszulegen. Doch je größer Ihre Vorhaben sind, desto mehr wird das Leben Sie prüfen, ob Sie es auch wirklich ernst meinen. 
 
Und beim Überwinden dieser zwangsläufig auftretenden Hindernisse helfen Ihnen drei wichtige Faktoren: Ihr Mindset, positives Denken und kraftvolle Werte. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren der SEKSI Formel. Und natürlich interessiert mich Ihre Meinung zum Thema “Ziele setzen”. Schreiben Sie mir Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen gerne in die Kommentare.
 
Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

Die 100 besten Bücher aller Zeiten: Business Edition

Was sind die 100 besten Bücher aller Zeiten? Diese Frage ist ungemein schwer zu beantworten, insbesondere wenn es sich um Bücher aus dem Bereich Business handelt. Aus diesem Grund habe ich mir die Zeit genommen, einmal mein Bücherregal, meine Audible App und meine Kindle Bibliothek einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen. Im Laufe der letzten zwanzig Jahre habe ich nämlich hunderte von Business Büchern zu den unterschiedlichsten Themen gelesen, und die besten davon auch regelmäßig in meinen Change Monday Impulsen empfohlen.

Herausgekommen ist am Ende eine Liste mit den aus meiner Sicht 100 besten Büchern aller Zeiten. Dabei habe ich zwei Kriterien angelegt: 1) Ich muss das Buch selber gelesen (bzw. gehört) haben. Und 2) Das Buch muss mich auf die eine oder andere Art und Weise berührt, beeinflusst und verändert haben.
 

Die 100 besten Business Bücher, die man gelesen haben muss

Um Dir das Stöbern so übersichtlich wie möglich zu machen, habe ich die komplette Liste in zehn Top 10 Unterkategorien unterteilt. Auch dies war durchaus herausfordernd, denn nicht jedes Buch lässt sich eindeutig zuordnen und manche Werke hätten durchaus auch in drei bis vier verschiedenen Kategorien vertreten sein können.
 
Die 10 besten Entrepreneurship Bücher
Die 10 besten Leadership Bücher
Die 10 besten Marketing Bücher
Die 10 besten Persönlichkeitsentwicklung Bücher
Die 10 besten Management Bücher
Die 10 besten Psychologie Bücher
Die 10 besten Produktivitäts Bücher
Die 10 besten Kommunikations Bücher
Die 10 besten Change Management Bücher
Die 10 besten Business Biografien
 
Jedes einzelne Buch habe ich verlinkt, und mich dabei bemüht – sofern möglich – die deutsche Version zu verwenden. Manchmal ging dies logischerweise nicht, so dass ich das englische Original in die Liste aufgenommen habe. Aber ich empfehle sowieso immer, ein Buch in der Originalsprache zu lesen. Nicht nur kann man die Urgedanken der Autoren aufnehmen, es trainiert gleichsam auch die Verwendung der Fremdsprache. Und im zweiten Schritt die Motivation, diese auch anzuwenden.
 
Und noch ein letzter Hinweis. Selbstverständlich habe ich meine eigenen Bücher nicht mit in die Liste aufgenommen. Erstens würde ich mir niemals anmaßen, mich auf eine Stufe mit Seth Godin, Ariana Huffington oder Stephen King zu setzen und zweitens gibt es sowieso genug Eigenlob auf dieser Welt. Wenn Du trotzdem einen Blick auf meine Bücher werfen willst, dann kannst Du das unter diesem Link tun.
 
 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Unternehmertum

  1. Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen von Eric Ries
  2. Me, Inc.: Build an Army of One, Unleash Your Inner Rock God, Win in Life and Business von Gene Simmons
  3. Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer: Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen von Stefan Merath
  4. Linchpin – Are You Indispensible? von Seth Godin
  5. The E-Myth Revisited: Why Most Small Businesses Don’t Work and What to Do About It von Michael E. Gerber
  6. The 4-Hour Work Week: Escape the 9-5, Live Anywhere and Join the New Rich von Tim Ferriss
  7. Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen – Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein von Günter Faltin
  8. #AskGaryVee: One Entrepreneur’s Take on Leadership, Social Media, and Self-Awareness von Gary Vaynerchuck
  9. Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte von Robin Sharma
  10. The Hard Thing About Hard Things: Building a Business When There Are No Easy Answers von Ben Horowitz

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Leadership

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Marketing

  1. Hooked: Wie Sie Produkte erschaffen, die süchtig machen von Nir Eyal
  2. Expert Secrets – The Underground Playbook for Converting Your Online Visitors into Lifelong Customers von Russel Brunson
  3. The 1-Page Marketing Plan: Get New Customers, Make More Money, And Stand Out From The Crowd von Alan Dib
  4. The Innovator’s Dilemma: Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren von Clayton Christensen
  5. This Is Marketing: You Can’t Be Seen Until You Learn to See von Seth Godin
  6. Buyology – Warum wir kaufen, was wir kaufen von Martin Lindstrom
  7. Launch Die Ultimative Anleitung für das E-mail-Marketing von Jeff Walker
  8. Blink – Die Macht des Moments von Malcom Gladwell
  9. Contagious: Why Things Catch On von Jonah Berger
  10. Made to Stick: Why some ideas take hold and others come unstuck von Chip und Dan Heath

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Personal Development

  1. The Subtle Art of Not Giving a F*ck: A Counterintuitive Approach to Living a Good Life von Mark Manson
  2. Think and Grow Rich: Die ungekürzte und unveränderte Originalausgabe von „Denke nach und werde reich“ von 1937 von Dr. Napoleon Hill
  3. The Wim Hof Method: Activate Your Potential, Transcend Your Limits von Wim Hof
  4. The One Thing: Die überraschend einfach Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg von Gary Keller
  5. The Big 5 for Life – Was im Leben wirklich zählt von John Strelecky
  6. The School of Greatness: A Real-World Guide to Living Bigger, Loving Deeper, and Leaving a Legacy von Lewis Howes
  7. Mad Genius von Randy Gage
  8. Shut Up, Stop Whining, and Get a Life: A Kick-ButtApproach to a Better Life-Second Edition von Larry Winget
  9. Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg von Hape Kerkeling
  10. The Obstacle Is the Way: The Timeless Art of Turning Trials into Triumph von Ryan Holiday

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Management

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Psychologie

  1. Mindset – Changing The Way You think To Fulfil Your Potential von Dr. Carol Dweck
  2. … trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager von Viktor Frankl
  3. Everything Is Figureoutable von Marie Forleo  
  4. The War of Art – Break Through the Blocks and Win Your Inner Creative Battles von Steven Pressfield
  5. Schnelles Denken, Langsames Denken von Daniel Kahnemann
  6. Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg von Steven Covey
  7. Influence, New and Expanded: The Psychology of Persuasion von Robert Cialdini
  8. The Millionaire Fastlane: Crack the Code to Wealth and Live Rich for a Lifetime von MJ DeMarco
  9. Think Again – Die Kraft des flexiblen Denkens von Adam Grant

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Produktivität

  1. Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung: Mit kleinen Gewohnheiten jedes Ziel erreichen von James Clear
  2. Deep Work: Rules for Focused Success in a Distracted World von Cal Newport
  3. Eat that Frog: 21 Wege, wie Sie in weniger Zeit mehr erreichen von Bryan Tracy
  4. On Writing: A Memoir of the Craft von Stephen King
  5. Building a Second Brain: A Proven Method to Organise Your Digital Life and Unlock Your Creative Potential von Tiago Forte
  6. Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity von David Allen
  7. Das Zettelkasten-Prinzip: Erfolgreich wissenschaftlich Schreiben und Studieren mit effektiven Notizen von Söhnke Arens
  8. Flow – Das Geheimnis des Glücks von Mihaly Csikszentmihalyi
  9. Steal Like an Artist: 10 Things Nobody Told You About Being Creative von Austin Kleon
  10. Essentialismus: Die konsequente Suche nach Weniger. Ein neuer Minimalismus erobert die Welt von Greg McKeown

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Kommunikation

  1. Choose Your Story, Change Your Life: Silence Your Inner Critic and Rewrite Your Life from the Inside Out von Kindra Hall
  2. Building a StoryBrand: Clarify Your Message So Customers Will Listen von Donald Miller
  3. Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen von René Borbonus
  4. Words That Work: It’s Not What You Say, It’s What People Hear von Frank Luntz
  5. Geh nie alleine essen! – Und andere Geheimnisse rund um Networking und Erfolg von Keith Ferrazzi
  6. On Becoming Fearless: …in Love, Work, and Life von Ariana Huffington
  7. Wie man Freunde gewinnt: Das einzige Buch, das Sie brauchen, um beliebt und einflussreich zu sein von Dale Carnegie
  8. Miteinander reden 1-4 von Friedemann Schulz-von-Thun
  9. Der Almanach von Naval Ravikant: Ein Leitfaden auf dem Weg zu Reichtum und Glücklichsein von Eric Jorgenson
  10. Leise Menschen – starke Wirkung: Wie Sie Präsenz zeigen und Gehör finden von Sylvia Löhken

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Change Management

  1. Who Moved My Cheese?: An A-Mazing Way to Deal with Change in Your Work and in Your Life von Spencer Johnson
  2. Imagine It Forward: Courage, Creativity, and the Power of Change von Beth Comstock
  3. Leading Change: Wie Sie Ihr Unternehmen in acht Schritten erfolgreich verändern von John Kotter
  4. Switch: Veränderungen wagen und dadurch gewinnen! von Chip und Dan Heath
  5. ADKAR: A Model for Change in Business, Government and Our Community von Jeffrey Hiatt
  6. Change (the) Management: Why We as Leaders Must Change for the Change to Last von Al Comeaux
  7. HBR’s 10 Must Reads on Change Management vom Harvard Business Review
  8. Change mich am Arsch: Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter und sich selbst kaputtverändern von Axel Koch
  9. Doing Agile Right: Transformation Without Chaos von Darrel Rigby
  10. You’re It: Crisis, Change, and How to Lead When It Matters Most von Leonard Marcus et al

 

Die 10 besten Bücher aller Zeiten: Biografien

  1. Astrid Lindgren. Ihr Leben von Jens Andersen
  2. Total Recall: Die wahre Geschichte meines Lebens von Arnold Schwarzenegger
  3. Shoe Dog: Die offizielle Biografie des NIKE-Gründers von Phil Knight
  4. Ozzy: Die Autobiografie von Ozzy Osbourne
  5. Die wahre Geschichte von McDonald’s von Ray Kroc
  6. Hoeneß: Die Biografie von Patrick Strasser
  7. Der lange Weg zur Freiheit: Autobiographie von Nelson Mandela
  8. Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson
  9. Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie von Ashlee Vance
  10. Michael Jordan: The Life von Roland Lazenby

 

Die 100 besten Bücher aller Zeiten: Welche fehlen noch?

Ich hoffe sehr, dass meine subjektive Liste der 100 besten Bücher aller Zeiten für Dich wertvoll und inspirierend war. Ich würde sie gerne noch erweitern. Und zwar um DEINE Buchempfehlungen. Welche Business Bücher haben Dich geprägt? Welche verschenkst Du gerne? Und gibt es eine Kategorie, die aus Deiner Sicht noch fehlt? Schreib Deine Empfehlungen am besten direkt ins Kommentarfeld…

Das Gesetz der Anziehung – Esoterischer Unsinn oder Geniales Konzept?

Das Gesetz der Anziehung spaltet die Meinungen wie kein zweites pyschologisches Konzept. Denn während die einen es feiern und als zentrales Lebensmotto auserkoren haben, ist es für andere eher eine esoterische Schnapsidee, die dazu entworfen wurde, um empfänglichen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber wer hat nun recht? In diesem Artikel wollen wir uns genau dieser Frage widmen und das Gesetz der Anziehung einem sorgfältigen Check-Up unterziehen.

The Secret: Richtig manifestieren lernen

Das Leben an sich ist voller Grautöne. Es ist weder gut noch schlecht. Es ist voller Chancen, Möglichkeiten und Gelegenheiten. Es ist aber auch voller Risiken, Misserfolge und Rückschläge. Wie ihr persönliches Leben aussieht, hängt ganz alleine von ihnen ab, je nachdem, wie Sie ihren Fokus ausrichten und worauf Sie bewusst oder unbewusst achten. Dieser Fokus wird im Kopf ausgerichtet und ist ein Spiegel Ihrer Persönlichkeit. Dieses Konzept stammt übrigens nicht von mir, sondern kann bereits im Talmud nachgelesen werden.

Dort finden Sie folgende Formulierung: „Wir sehen die Welt nicht wie sie ist. Wir sehen die Welt wie wir sind!“. Da ist eine Menge dran, nicht wahr? Ihre innere Welt manifestiert sich in der äußeren Welt. Sobald Sie beginnen, dauerhaft positiv bzw. negativ zu denken, werden dementsprechende Ergebnisse auch bald in Ihrem Alltag immer häufiger auftauchen. Dafür müssen Sie sich fokussieren und Ihre Gedanken und mentalen Energien in die richtigen Bahnen lenken, damit sich ein Prozess in Gang setzen kann, der eine unglaubliche Wirkung hat.

Im folgenden muss ich allerdings ein wenig aufpassen, dass ich die richtigen Worte verwende. Denn normalerweise löst alleine die Erwähnung von Schlagworten wie „Das Gesetz der Anziehung“ oder „Wünschen beim Universum“ bei mir ziemlich ambivalente Gefühle aus. Denn Bestseller wie The Secret von Rhonda Byrne, Bestellungen beim Universum von Bärbel Mohr oder Bestellen und Bekommen von Esther Hicks haben leider dazu geführt, dass eine ganze Generation von Menschen in gutem Glauben handelnd und ohne es zu wollen, zu Unterlassern wurden. Und damit meine ich diese Zeitgenossen, die so viel denken, manifestieren und wünschen, dass sie dabei leider die wichtigste Komponente vergessen: Das aktive Handeln.

Bestellungen beim Universum: Wünschen alleine reicht leider nicht

Man kann den Fans von The Secret und Co. nicht mal einen großen Vorwurf machen, denn das Versprechen ist groß. Man muss nur seine Wünsche in einer entsprechenden Form an das große Universum schicken und dann darauf vertrauen, dass man das gewünschte Ergebnis auf irgendeine Art und Weise geliefert bekommt. Manche wünschen sich einen Parkplatz, andere einen neuen Job oder Lebenspartner und wiederum andere möglichst viele Kunden für ihr Unternehmen. Und kommt das Ergebnis nicht, dann „sollte es eben nicht sein“, oder „das Universum hat eben andere Pläne mit einem“.

Eine sehr bequeme und vor allem elegante Ausrede, nur um nicht die Verantwortung für seinen eigenen Erfolg übernehmen zu müssen. Aber im Endeffekt doch wieder eine Ausrede. Denn eines ist offensichtlich: Nur mit Wünschen ist es nicht getan. Man muss für seinen Erfolg auch etwas tun! Wie so oft machen Details den entscheidenden Unterschied. Der Großteil der Profi-Wünscher, Gesetz der Anziehung Fans und Universums-Freunde hat nämlich die entscheidende Passage bei The Secret elegant ausgeblendet: Dass man nach dem Wünschen auch etwas tun muss, damit sich ein Ergebnis zeigt. Deshalb sind alle erfolgreichen Menschen auch so gut wie immer Macher und Anpacker.

 

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Das Gesetz der Anziehung Definition: Wie funktioniert es denn nun?

Dies gesagt, müssen wir an dieser Stelle etwas wichtiges festhalten. Das psychologische Konzept, dass Sie unter Gesetz der Anziehung kennen, ist nicht nur genial, sondern auch ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Erfolg, Bedeutung und Zufriedenheit im Leben Lassen Sie sich von dem leicht esoterischen Touch bitte nicht abschrecken, denn die Ergebnisse, die Sie erzielen können, sind mehr als real. Um das Gesetz der Anziehung umfassend zu erklären, könnte ich jetzt einen langen Ausflug in die spannende Welt der Quantenphysik machen, jedoch ist in diesem Fall gar nicht wichtig, warum es so gut funktioniert, sondern einzig und allein, dass es dass tut. Die Welt ist voller lebender Beweise dafür.

Ist ihnen nicht auch schon mal aufgefallen, dass besonders großzügige Menschen auch von anderen oft etwas geschenkt bekommen? Dass positive Menschen immer irgendwie zur richtigen Zeit eine Lösung finden? Wer viel gibt, bekommt auch viel zurück. Nicht immer aus der gleichen Richtung und auch nicht immer sofort. Aber man bekommt zurück. Meist, wen man gar nicht mehr daran denkt, und dann von einer Person, mit der man nie gerechnet hätte.

Dabei ist vor allem entscheidend, dass man gerne gibt und es nicht nur tut, weil man darauf aus ist, etwas zurückzubekommen. Dies ist ein positiver Nebeneffekt, der sich von ganz alleine einstellt. Aber alleine schon das Geben von Geld, Liebe, Zuneigung oder anderen guten Gefühlen sorgt dafür, dass Energie zu fließen beginnt und es zu einem Kreislauf kommt, der sich im Laufe der Zeit verstärkt. Für alle Macher und Umsetzer ist das Universum daher der beste Freund und Unterstützer, den man sich wünschen und auf dessen Dienste man vertrauen kann.

Das Gesetz der Anziehung in einem Satz zusammengefasst

Wohin Sie Ihren Fokus richten, dahin fließen Ihre Zeit, Ihr Geld und Ihre Energie. Und wohin diese wichtigen Ressourcen fließen, davon bekommen Sie mehr. Das ist in einem einfachen Satz ausgedrückt das Gesetz der Anziehung. Fokussiere Sie sich auf Chancen, Möglichkeiten und Erfolg, dann werden Sie genau das finden. Konzentrieren Sie sich hingegen auf Probleme, Misserfolg und all das, was schief gehen kann dann werden Sie auch davon mehr erhalten. Denn das Universum liefert sehr zuverlässig.

Genau in diesem Mechanismus liegt auch das Geheimnis, warum es so viele Glückspilze gibt, die scheinbar mühelos durchs Leben schweben und, egal was sie auch anfangen, immer erfolgreich sind. Und genau so natürlich die ewigen Pechvögel, die immer nur am kämpfen sind (erkennen Sie oft an ihrer Sprache, denn solche Menschen antworten auf die Frage „Wie geht´s Dir?“ sehr häufig mit „Ach, man kämpft noch!“) und denen das hart verdiente Geld wie Sand durch die Finger zu rinnen scheint. Der Fokus macht den Unterschied.

Denn während die einen überall Chancen und Möglichkeiten sehen, suchen die anderen permanent nach Ausreden, Problemen und eventuellen Risiken. Wie viel Wahrheit in dieser Aussage steckt, habe ich schon sehr früh am Anfang meiner Karriere gelernt, als mir einer meiner Chefs folgenden Satz mit auf meinen Weg gab: „Wer etwas will, der findet Lösungen. Wer etwas nicht will, der sucht nach Gründen!“

Positives Denken: Weg mit der rosaroten Brille

So sehr ich ein Fan davon bin, den Fokus auf die vielen Chancen im Leben auszurichten, so wenig möchte ich in die Richtung „man muss nur positiv denken, und alles wird gut“ Schiene abdriften. Denn mit einer rosaroten Brille auf den Augen ist noch keiner erfolgreich geworden. Das Leben ist eine permanente Abfolge von Höhen und Tiefen, von Erfolgen und Niederlagen und insgesamt der kompletten Klaviatur der Emotionen. Entscheidend ist einzig und alleine, wie man mit den Tiefen umgeht, um das Beste daraus zu machen.

Napoleon Hill, Autor des Weltbestsellers „Denke nach und werde reich“ hat hier einen sehr nachahmenswerten Ansatz. Er formulierte es nämlich wie folgt: „Es gibt keinen noch so großen Nachteil, der sich nicht in einen Vorteil umwandeln ließe!“ Genau so funktioniert das positive Denken. Situationen anzunehmen wie sie sind, nach Möglichkeiten zu suchen, was man daraus lernen kann und welche Chancen sich eventuell bieten.

Wenn ein Ergebnis nicht so ist, wie man es haben wollte, dann muss man etwas ändern. Seinen mentalen Fokus neu ausrichten und abseits der ausgetretenen Pfade denken. Etwas tun, was nicht alle tun. Auf keinen Fall aber abzuwarten und zu hoffen, dass es sich schon irgendwie regeln wird. Stattdessen aktiv zu handeln, um zu neuen Lösungen zu kommen und auf diese Art und Weise vielleicht zu einem noch besseren Ergebnis zu kommen.

Da wo Energie hinfließt, dahin schickt das Universum mehr Energie hin. Erfolg und Misserfolg verselbständigen und multiplizieren sich sehr schnell. Wenn Sie also erst einmal ihren mentalen Fokus auf Erfolg, finanzielle Freiheit, Chancen und Möglichkeiten ausgerichtet haben, dann werden Sie genau davon mehr bekommen. Sie werden neue Kontakte knüpfen, es laufen ihnen Menschen über den Weg, die ihnen phantastische Angebote machen und ihr Leben wird scheinbar wie von selbst reicher, interessanter und bunter werden.

Das Gesetz der Anziehung anwenden: Eine spannende Studie

In einem Experiment wurde in den USA untersucht, ob es tatsächlich so etwas wie eine Erfolgs Mindset gibt. Hierzu wurde eine Gruppe von 100 Leuten ausgewählt und im Vorfeld interviewt. Keiner der Probanden wusste genau, worum es ging, denn Vordergründig wurde ihnen mitgeteilt, dass es sich um eine Studie zum Konsumverhalten handeln würde. Im Verlaufe des Interviews wurden sie jedoch gefragt, ob sie sich eher als erfolgreich oder als nicht erfolgreich einstufen würden. Das Ergebnis war frappierend. Von 100 Leuten bezeichneten sich nur 20 Personen als Erfolgsmenschen, der Rest hatte sich mit dem individuellen Schicksal arrangiert und sich selbst mit „nicht erfolgreich“ identifiziert.

Den einzelnen Probanden wurde nun mitgeteilt, dass man sich zur eigentlichen Studie in einem Büro zwei Blocks weiter treffen wollte, wohin sie zu Fuß gehen mussten. Das eigentliche Experiment fand jedoch schon auf dem Weg zum vermeintlichen Treffpunkt statt. Kurz vor dem Eingang wurde eine 100 Dollar Note gut sichtbar auf dem Bürgersteig platziert und die Reaktionen der Teilnehmer mit einer versteckten Kamera aufgenommen. Und nun geschah etwas Erstaunliches.

Nur knapp 20 Personen gingen mit offenen Augen über die Straße. Man sah ihnen auf dem Bildschirm regelrecht an, wie in dem Moment, in dem sie den Geldschein erblickten, eine Art Alarmleuchte in ihrem Kopf zu blinken begann und die Worte „Gelegenheit“ und „Chance“ vor ihrem geistigen Auge erschienen. Dann bückten sie sich, griffen zu und freuten sich, dass sie um 100 Dollar reicher waren.

Doch was passierte mit dem Rest? Ungefähr 70 Personen gingen schnurstracks an dem Geldschein vorbei, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen. Weitere 10 Personen sahen die 100 Dollar zwar und blieben auch kurz stehen. Doch dann schien eine Art innerer Dialog abzulaufen, der höchstwahrscheinlich ungefähr so klang: „Nein, das kann gar nicht sein, ich habe doch niemals so ein Glück!“ Und dann gingen sie weiter, ohne die sich ihnen bietende Gelegenheit zu ergreifen.

Und nun raten Sie mal, ob die 20 Probanden, welche die 100 Dollar aufgehoben hatten, zur Kategorie der Erfolgreichen gehörten, oder ob sie sich selbst als eher unglücklich bezeichneten? Ganz klar, sie waren die positiven Menschen, die ihre mentalen Strategien so ausgerichtet hatten, dass sie vom Gesetz der Anziehung bzw. dem Universum permanent Geschenke in Form von Gelegenheiten und Möglichkeiten geboten bekamen. Und sie griffen gerne zu.

Wünschen beim Universum: Ein Fazit

Ich hoffe, dass meine Überlegungen zum Gesetz der Anziehung zwei Dinge deutlich gemacht haben. Zum einen, dass Bestellungen beim Universum richtig gut funktionieren. Allerdings nur dann, wenn man dem Manifestieren von Wünschen, Hoffnungen und Zielen auch die entsprechenden Taten folgen lässt. Zu Hause auf dem bequemen Sofa zu sitzen und einen Wunsch nach dem anderen ans Universum rauszuschicken ist leider nicht genug. Wenn Sie hingegen den Fokus auf Chancen mit einer ausgeprägten Umsetzungskompetenz kombinieren, dann kommt ein weiteres universelles Erfolgsgesetz zur Anwendung. „Glück entsteht, wenn harte Arbeit und Fleiss auf die passende Gelegenheit treffen.“

Das Fazit unserer Ausgangsfrage lässt sich also wie folgt beantworten: Wenn Sie es ausschließlich beim Wünschen und Bestellen beim Universum belassen, dann ist das Gesetz der Anziehung ein dubioses esoterisches Konzept, dass Ihnen auf Dauer mehr schaden als nutzen wird. Kombinieren Sie es allerdings mit Positivität, Disziplin und einem starken Fokus auf die Umsetzung, das Machen und das Tun, dann wird das Leben Sie reich beschenken.

Und nun interessiert mich Ihre Meinung. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht und wie nutzen Sie das Gesetz der Anziehung in Ihrem Alltag? Ich freue mich auf Ihren Kommentar…


Konfliktmanagement Methoden – 7 Tipps, die wirklich funktionieren

Erfolgreiche Konfliktmanagement Methoden gehören zu den wichtigsten Tools im Business. Denn wohl jeder von uns kennt sie: Die schwierigen Zeitgenossen, die ständig auf der Suche nach dem Haar in der Suppe sind, vehement nach einer Extrawurst verlangen oder in einem harmlosen Gespräch zur Drama-Queen werden. Immer dann, wenn wir auf solche Kunden, Kollegen oder Mitarbeiter treffen, werden Gespräche schwierig und ein Konflikt will möglichst souverän gelöst werden.

Ich bin mir sicher, dass Sie beim Lesen der letzten Zeilen sofort das eine oder andere Gesicht aus Ihrem Alltag vor dem geistigen Auge hatten. Diesen einen Mitarbeiter, der nie das tut, was man ihm sagt. Der Kollege, der die Arbeit so gerne auf andere abschiebt. Oder diesen einen, ganz speziellen Kunden, der fast immer einen Grund zur Beanstandung findet.

Aber Hand aufs Herz, lieber Leser: Wie konfliktfähig sind Sie überhaupt? Wie leicht fällt es Ihnen, schwierige Gespräche zu führen, Ihren Mitarbeitern eine negative Entscheidung mitzuteilen oder eine heikle Kundenreklamation elegant zu lösen? Wenn Sie jetzt gerade ein wenig gezögert haben, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn die wenigsten Führungskräfte in deutschen Unternehmen gehen mit schwierigen Situationen besonders souverän um. Gute Leader hingegen sind in der Lage, Konflikte als Grundlage für eine positive Entwicklung im Team oder in der Abteilung zu nutzen.

Kein Konflikt ist auch keine Lösung

Aber woran liegt es, dass der Umgang mit Konflikten ein so großes Thema ist? Warum scheuen so viele Unternehmer, Führungskräfte und Manager das Führen von vermeintlich schwierigen Gesprächen und fahren stattdessen lieber einen Kuschelkurs, der den Konflikt zwar kurzfristig aufschiebt, ihn aber langfristig meist noch größer werden lässt? Da ist zum einen ein großes Harmoniebedürfnis vieler Chefs, die einfach gerne „eine gute Stimmung“ im Team haben. Und zum anderen spielen unbewusste Überzeugungen wie „ich muss es jedem recht machen“ oder „wenn ich jetzt „Nein“ sage, dann mag mich mein Gesprächspartner nicht mehr“ eine sehr große Rolle.

Solche Glaubenssätze sind allerdings ein schlechter Ratgeber, denn sie führen von vorneherein zu einer Vermeidungsstrategie und daher auf keinen Fall zu einer Lösung. Der Umgang mit potenziellen Konfliktsituationen verläuft dann auch größtenteils nach zwei groben Schemata: Entweder die Führungskraft geht jeder schwierigen Situation geschickt aus dem Weg und trifft so gut wie keine Entscheidung, oder sie handelt nach dem kompletten Gegenteil und nutzt Druck, Angst und die Macht der Position als Leadership Instrument Nummer Eins. Die Ergebnisse sind allerdings in beiden Fällen gleich: Verunsicherte Mitarbeiter, keine Verlässlichkeit und eine sehr geringe Motivation.

Konfliktmanagement Methoden

Aber wie sieht nun die Lösung aus? Welche Konfliktmanagement Methoden und Wege gibt es, und welches Mindset braucht man, um auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und zu einer nachhaltigen Lösung zu gelangen? Zunächst einmal: Die Furcht vor Konflikten ist nicht nur unbegründet, sondern lässt sich mit einfachen Mitteln in eine konstruktive Kommunikationsstrategie umwandeln. Sämtliche Schreckensszenarien spielen sich nämlich ausschließlich in unserem Kopf ab, und werden dort in schöner Regelmäßigkeit groß, bunt und detailreich in einer Art Dauerschleife wiederholt.

Viel sinnvoller ist es, jeden Konflikt als eine Chance zu betrachten, besser zu werden und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine schwierige Verhandlung, ein Mitarbeitergespräch oder eine Kundenreklamation handelt. Der größte Fehler den Sie machen können, ist überhaupt nichts zu tun und den Versuch zu unternehmen, den Konflikt auszusitzen.

Nutzen Sie stattdessen lieber die folgenden sieben Tipps, um die Angst vor schwierigen Situationen in das komplette Gegenteil zu verwandeln und Ihre vermeintliche Schwäche in eine Stärke umzuwandeln. Und so ganz nebenbei schärfen Sie auch noch Ihr Profil als Führungskraft, Unternehmer oder Macher.

Konfliktmanagement Tipp Nr.1: Seien Sie mutig

Es gehört zur Natur des Menschen, dass er möglichst beliebt sein möchte. Die Folge davon ist dann, dass viele Führungskräfte sich nicht trauen, auch einmal eine unbequeme Wahrheit auszusprechen. Doch wer viele Entscheidungen trifft, der wird auch zwangsläufig einmal auf Widerstände treffen. Dies lässt sich nicht vermeiden und daher auch nicht verhindern. Verabschieden Sie sich daher umgehend von dem Gedanken, es jedem recht machen zu müssen (und schon gar nicht zu können). Nicht umsonst sagte schon Franz-Josef Strauß: „Everybody´s Darling is Everybody´s Depp.“

Konfliktmanagement Tipp Nr.2: Kommunizieren Sie respektvoll

Besonders in schwierigen Situationen zeigt sich wahre Größe. Die Kunst ist es, die eigenen Argumente ruhig und souverän zu formulieren, so dass sich der Gesprächspartner als Mensch immer noch wertgeschätzt fühlt. Trennen Sie daher bei Konflikten stets die Sach- und die Gefühlsebene. Argumentieren Sie konsequent in der Sache, aber bleiben Sie dabei immer menschlich und respektvoll.

Konfliktmanagement Tipp Nr.3: Richten Sie Ihren Fokus auf die Chancen aus

Die meisten Konflikte sind nur in der eigenen Vorstellung so schwierig. Dies liegt vor allem daran, dass man den eigenen Fokus vor allem auf die negativen Dinge richtet. Und in dem Fall wirkt dann eben Murphys Gesetz: Was schiefgehen kann, wird auf jeden Fall schiefgehen. Ändern Sie Ihren Fokus und Sie werden Ihre Ergebnisse ändern. Verstehen Sie einen Konflikt als Chance zur positiven Veränderung. Leben Sie diese Einstellung täglich konsequent vor, und ihre Mitarbeiter werden ihnen folgen.

Konfliktmanagement Tipp Nr.4: Die Kunst, „Nein“ sagen zu können

Stimmen Sie häufig zu und sagen zu allem und jedem „Ja“, einfach, weil es Ihnen leichter fällt? Dies sollten Sie unbedingt ändern, wenn Sie Ihr Konfliktmanagement auf eine neue Stufe bringen wollen. Trainieren Sie die Fähigkeit, auch einmal „Nein“ zu sagen. Suchen Sie sich hierzu gezielt Situationen, bei deren Vorstellung Sie sich ein wenig unsicher fühlen. Schauen Sie ihrem Gesprächspartner in die Augen und dann sagen Sie ruhig, aber bestimmt: „Nein“. Das ist einfacher, als Sie vielleicht jetzt noch denken.

Konfliktmanagement Tipp Nr. 5: Wie Sie etwas sagen, macht den Unterschied

Natürlich ist es wichtig, welche Argumente Sie nutzen, und welche Rhetorik Sie verwenden. Aber mindestens genau so entscheidend ist die Art und Weise, wie Sie etwas sagen. Achten Sie in den nächsten Gesprächen einmal bewusst auf die Tonalität ihrer Stimme. Was tun Sie am Ende des Satzes? Geht die Betonung Ihrer Stimme eher nach oben, bleibt sie neutral oder geht sie nach unten? Wenn Sie nach Oben geht, dann wirkt das unbewusst wie eine Frage und ein neutrales Ende wie eine Feststellung. Wenn Sie hingegen das letzte Wort eines Satzes nach unten betonen, dann wirkt dies wie eine unbewusste Aufforderung und lässt Sie souverän und entschieden wirken.

Konfliktmanagement Tipp Nr.6: Entscheiden Sie

Natürlich, wer niemals etwas entscheidet, der macht auch keine Fehler. Aber wohl nichts ist so unbefriedigend, wie eine Führungskraft, die nicht entscheiden will. Je mehr Entscheidungen Sie treffen, desto verlässlicher werden Sie für Ihre Gesprächspartner und schaffen dadurch Klarheit und Orientierung. Faire und nachvollziehbare Entscheidungen lassen Sie sowohl souverän als auch kompetent erscheinen. Und auch wenn Sie einmal eine unpopuläre Entscheidung treffen, dann wird man Sie trotzdem für die Fähigkeit schätzen, dass Sie überhaupt entschieden haben. Trainieren Sie also ihren „Entscheidungsmuskel“ und lassen Sie keine Gelegenheit aus, sich zu entscheiden, egal in welcher Situation.

Konfliktmanagement Tipp Nr.7: Schaffen Sie Klarheit und Verlässlichkeit

Und wo wir schon beim Thema Entscheidungen sind: Treffen Sie eine Entscheidung immer sofort. Damit schaffen Sie Verlässlichkeit und Klarheit für ihre Mitarbeiter. Auch, wenn Sie einmal eine unangenehme Entscheidung treffen müssen. Überlassen Sie das Zögern und Aussitzen lieber den anderen und begeistern Sie Ihr Umfeld mit Ihrer Umsetzungskompetenz.

Konflikte lösen: Es gibt keine schwierigen Situationen, sondern nur zu wenig Training

Wenn Sie diese sieben Tipps beherzigen und vor allem regelmäßig anwenden, dann werden Sie in Zukunft nicht nur keine Angst mehr vor potenziellen Konflikten haben, sondern mit viel Selbstvertrauen in jede Art von Gespräch gehen. Suchen Sie sich zum Start gezielt möglichst viele Gelegenheiten, um diese Tipps praktisch anzuwenden. Sie werden schnell feststellen, wie ihr neuer Umgang mit Konflikten zur Normalität wird und wie Sie mit ihrer Persönlichkeit auch schwierige Situationen elegant und souverän meistern.

Und ein Hinweis noch zum Schluss: Immer dann, wenn Sie vor einem Gespräch, einer Verhandlung oder einer schwierigen Situation so richtig Respekt haben, dann stehen Sie vor einem großen Durchbruch. Handeln Sie dann besonders beherzt und aktiv. Je mehr Erfahrungen Sie machen, desto leichter werden Ihnen diese Situationen im Laufe der Zeit fallen. Probieren Sie es aus, schon bald werden Sie zu einem Spezialisten für Konfliktmanagement Methoden und schwierige Gespräche werden.

Resilienz trainieren – Erfolgreich Veränderung meistern

Resilienz trainieren ist die Fähigkeit, mit Rückschlägen und Herausforderungen in einer Art und Weise umzugehen, dass man als Persönlichkeit daran wächst. So weit, so gut. Aber warum sollte man sich überhaupt mit dieser immer relevanter werdenden Zukunfts-Fähigkeit auseinandersetzen? Das ist relativ einfach. Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was den Unterschied zwischen Menschen ausmacht, die im Leben erfolgreich sind und jenen, die es nicht sind, dann lautet eine der häufigsten Antworten: Resilienz. Das Durchhaltevermögen bei Veränderungen. Die Fähigkeit, bei sämtlichen Herausforderungen immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.

Aus diesem Grund denken viele Menschen, dass sie resilient sein müssen, um erfolgreich zu sein, aber das ist nicht wahr. Es geht auch komplett ohne. Resilienz hilft uns jedoch enorm, unsere Ziele zu erreichen und unsere Träume zu verwirklichen, indem wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Eine Studie der University of Rochester zeigte, dass die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln, entscheidend für den Erfolg im Leben ist. Die Forscher untersuchten mehrere Gruppen von Studenten und stellten fest, dass diejenigen, die resilient waren, eher in der Lage waren, sich an neue Herausforderungen anzupassen und erfolgreich zu sein. Resilienz ist also eine wichtige Eigenschaft, die uns hilft, unsere Ziele zu erreichen. Aber was genau ist Resilienz und wie kann man sie trainieren?

Definition Resilienz: Warum ist sie wichtig?

Das Wort Resilienz stammt vom lateinischen resilire ab und bedeutet so viel wie abprallen oder nicht anhaften. Laut Wikipedia kann diese Eigenschaft definiert werden als […] der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren.

Dies möchte ich sowohl ergänzen als auch vereinfachen, indem ich den Begriff wie folgt definiere: „Resilienz ist die Fähigkeit, auf schwierige Situationen, Herausforderungen und Ereignisse lösungsorientiert und positiv zu reagieren, so dass man in der Lage ist, die Veränderungen zu meistern und stärker daraus hervorzugehen.

Resilienz basiert auf der psychologischen Theorie der Persönlichkeitsentwicklung von Erik Erikson. Danach entwickeln wir uns im Laufe unseres Lebens durch verschiedene Stufen der psychosozialen Entwicklung. Auf jeder Stufe stellen wir uns neuen Herausforderungen und müssen bestimmte Krisen meistern. Wenn wir diese Krisen erfolgreich bewältigen, entwickeln wir eine stärkere Persönlichkeit und mehr Selbstvertrauen. Wenn wir jedoch scheitern, kann es sein, dass wir an dieser Stelle steckenbleiben und uns nicht weiterentwickeln können. Erikson glaubte, dass Resilienz die Fähigkeit ist, diese Krisen zu meistern und trotzdem weiterzumachen. Je mehr Krisenerfahrung wir haben, desto resilienter werden wir also.

Wie kann ich meine Resilienz trainieren?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Resilienz etwas ist, was man entweder besitzt oder nicht. Doch dies stimmt so natürlich nicht. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben, ist auch die Resilienz etwas, das man üben, trainieren und verbessern kann. Mit etwas Übung und Geduld kann man lernen, resilienter zu sein und damit besser mit schwierigen Situationen umzugehen.

Hier sind einige Tipps, wie du deine Resilienz trainieren kannst:

  • Setze dir realistische Ziele und arbeite an einem Schritt nach dem anderen.
  • Mach Pausen und gönne dir Ruhephasen, in denen du dich erholen kannst.
  • Sprich über deine Sorgen und Ängste mit Freunden oder Familie oder Kollegen.
  • Denke auch bei harten Problemen in Lösungen.
  • Wechsle deine Perspektive und versuche auch in schwierigen Zeiten optimistisch zu bleiben.
  • Investiere in deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Nach diesen Quick-Tipps wollen wir uns das Ganze etwas genauer anschauen.

Wie kann ich meine Resilienz im Alltag stärken?

Im ersten Absatz haben wir uns damit beschäftigt, was Resilienz ist und warum sie so wichtig für unseren Erfolg im beruflichen Alltag ist. Nun wollen wir uns aber der Frage widmen, wie wir unsere Resilienz stärken können. Denn ganz egal, in welcher Lebenssituation wir uns befinden, es ist immer möglich, an unserer Resilienz zu arbeiten und sie zu stärken. Eines der wichtigsten Dinge, die wir tun können, um unsere Resilienz zu erhöhen, ist es, auf unsere Gedanken zu achten. Denn unser Mindset beeinflusst unser Handeln und unsere Emotionen. Wenn wir also negativ denken, dann fühlen wir uns auch entsprechend negativ und handeln dementsprechend.

Umso wichtiger ist es also, positiv zu denken und uns selbst mit positiven Gedanken zu versorgen. Wenn wir das tun, dann stärken wir nicht nur unsere Resilienz, sondern fühlen uns auch allgemein besser. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, soziale Kontakte zu pflegen. Denn Menschen, die in ihrem Umfeld positive Beziehungen haben, sind tendenziell resilient als Menschen, die sozial isoliert sind.

Es empfiehlt sich, den Kontakt zu Menschen zu suchen, mit denen man gerne Zeit verbringt. Auch das hilft dabei, die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken. Und last but not least: Bewegung! Ja, richtig gelesen – Bewegung hilft nicht nur dabei, körperlich fit zu bleiben, sondern auch mental stark und resilient. Durch Bewegung produzieren wir nämlich Glückshormone, die uns positiv stimmen und uns Kraft geben – genau das Richtige also für eine starke Resilienz! Also: Aufgepasst bei den Gedanken, soziale Kontakte pflegen und regelmäßig Bewegung – dann steht der kraftvollen Veränderungsfähigkeit im beruflichen Alltag nichts mehr im Weg!

Beispiele für erfolgreiche Menschen mit hoher Resilienz

Es gibt viele bekannte und erfolgreiche Menschen, die ein hohes Maß an Resilienz aufweisen. Dazu gehören beispielsweise Künstler, Politiker, Sportler und Unternehmer. Viele von ihnen haben sich durch harte Zeiten gekämpft und sind trotzdem stark geblieben. Ihre Geschichten können anderen Menschen Mut machen und zeigen, dass es möglich ist, auch in schwierigen Zeiten zu bestehen.

Ein bekanntes Beispiel für eine erfolgreiche Person mit hoher Resilienz ist Nelson Mandela. Er war ein politischer Gefangener in Südafrika und wurde nach 27 Jahren Haft entlassen. Nach seiner Freilassung wurde er zum Präsidenten von Südafrika gewählt und hat maßgeblich dazu beigetragen, das Land zu verändern. Auch wenn er viele Jahre lang im Gefängnis war, hat er nicht aufgegeben und ist letzten Endes gestärkt aus der Situation hervorgegangen.

Auch Sportler können als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist die US-amerikanische Fußballspielerin Abby Wambach. Sie begann ihre Laufbahn als junge Spielerin und wurde schnell zu einer der besten Spielerinnen ihrer Generation. In den Jahren 2006 und 2007 verletzte sie sich jedoch so schwer, dass sie lange Zeit ausfiel. Viele Experten gaben ihr damals keine Chance mehr, auf dem Platz zurückzukehren. Doch Abby Wambach trainierte hart und kämpfte sich zurück ins Team. Heute ist sie wieder eine der besten Spielerinnen der Welt und hat mit ihrer Mannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen.

Unternehmer können ebenfalls als Beispiele für hohe Resilienz gelten. Ein bekanntes Beispiel ist Steve Jobs, der Gründer von Apple. Er war einer der erfolgreichsten Unternehmer seiner Generation und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Computerbranche zu revolutionieren. In den 1980er Jahren wurde er jedoch von seinem eigenen Unternehmen Apple entlassen. Viele Experten hielten ihn damals für am Ende. Doch Steve Jobs gründete ein neues Unternehmen – die Firma NeXT – und kehrte später sogar wieder zu Apple zurück. Heute ist Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und Steve Jobs ist eine Legende in der IT-Branche.

Resilienz ist also keine Frage des Talents oder der Begabung, sondern vielmehr eine Frage des Charakters. Menschen mit hoher Widerstandsfähigkeit geben nicht so leicht auf und lassen sich von Rückschlägen nicht unterkriegen. Stattdessen stehen sie immer wieder auf und kämpfen weiter – bis sie am Ende triumphieren.

Resiliente Menschen haben es einfacher

Resilienz ist eine Eigenschaft, die uns alle durchs Leben begleitet. Im Job und im Privatleben können wir immer wieder Rückschläge erleben – doch wie wir damit umgehen, ist entscheidend für unseren Erfolg. Wenn wir resilient sind, lassen wir uns von Rückschlägen nicht unterkriegen und kämpfen weiter. Diese Eigenschaft ist also entscheidend für den Erfolg in unserem Leben – egal, ob im Job oder privat. Wenn wir lernen, resilient zu sein, stehen wir immer wieder auf und können unsere Ziele erreichen.

Und nun interessieren mich deine Gedanken zum Thema. Wie gehst du damit um und welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

POSITIVES DENKEN: MYTHOS ODER WUNDERMITTEL?

Positives Denken: An nichts glaube ich so sehr wie an die Kraft einer lebensbejahenden Einstellung. Denn kennen Sie auch nur einen einzigen negativen Menschen, der jemals einen positiven Unterschied gemacht hat? Sehen Sie. Natürlich bedeutet dies nicht, dass Sie wie einer dieser Licht-und-Liebe-Gurus mit der rosaroten Brille durchs Leben laufen, Probleme schlichtweg ignorieren und sich die Herausforderungen des Alltags schönreden sollen. Ganz im Gegenteil, denn Probleme gehören nun einmal zum Leben dazu. Entscheidend ist aber, wie wir damit umgehen.

Die Faustformel lautet:

Erkenne das Problem und denke zur selben Zeit schon darüber nach, wie man es bestmöglich lösen kann.

Auf diese Art und Weise denken Sie immer in Möglichkeiten und niemals in Limitationen. Sie agieren aus einer Mentalität des Überflusses heraus und zeigen dem Mangeldenken die rote Karte. Vor allem aber ändern Sie sich, anstatt darauf zu hoffen, dass die äußeren Umstände sich ändern. Gleich zu Beginn dieses Artikels möchte ich daher direkt Klartext sprechen:

Positives Denken alleine lässt Sie nichts erreichen. Aber mit positivem Denken erreichen Sie alles besser, als Sie es mit negativem Denken tun würden.

Was ist Positives Denken: Eine kritische Betrachtung

Schon Napoleon Hill in seinem grandiosen Buch “Think and Grow Rich” oder James Allen in “As a Man Thinketh” wussten um die Kraft der Gedanken, und dass die Art, wie wir denken der entscheidende Faktor für die Ergebnisse im Leben ist. Trotzdem gibt es wenige Themen, die so kontrovers diskutiert werden, wie das positive Denken. Insbesondere Filme wie “The Secret” oder Bücher wie “Bestellungen beim Universum” haben dazu geführt, das die zielgerichtete Nutzung des Mindsets oftmals (und leider auch zurecht) als esoterischer Humbug abgetan wird, der nichts mehr als eine Modeerscheinung ist, mit der man Geld verdienen möchte.

Gleichsam erfahren immer mehr erfolgreiche Unternehmer, Manager oder Spitzensportler, zu welchen außergewöhnlichen Ergebnissen positives Denken führen kann. Der große Unterschied liegt wie so oft in der Interpretation und vor allem darin, wie wir positives Denken anwenden. Lassen Sie uns daher ein wenig tiefer in das Thema einsteigen.

Positives Denken Definition

Die Grundidee des positiven Denken ist einfach: Unser Gehirn kann nur einen Gedanken zur Zeit verarbeiten. Und dieser kann entweder positiv oder negativ sein. Eine schöne Metapher hierfür ist eine dieser altmodischen Jukeboxes, die früher in Bars, Restaurants und Kneipen standen. Nachdem man 10 Pfennig eingeworfen und die Taste “F4” gedrückt hatte, ging ein Greifarm nach hinten und entnahm die gewählte Platte dem Register. Und wenige Sekunden später erklang dann “Verdammt ich lieb Dich” von Matthias Reim, oder welchen Song man sich auch immer ausgesucht hatte.

In unserem Kopf läuft ein ähnlicher Prozess ab. Wenn wir in einer neuen Situation sind, dann hat unser Gehirn zwei Platten zur Auswahl, auf die es zurückgreifen kann. Eine positive und eine negative. Welche der beiden gewählt wird, bestimmt dann die generelle Attitüde und die Summe der Programmierungen, denen wir uns täglich aussetzen. Und es erstaunt nicht, dass bei vielen Menschen der metaphorische Greifarm vollkommen automatisiert und konditioniert die negative Platte wählt.

Die innere Jukebox bestimmt die Ergebnisse

In meiner Zeit als Geschäftsführer im Handel hatte ich einen Abteilungsleiter, der ein recht intelligenter Mann war und seinen Beruf gern ausübte. Wenn ich ihn im Umgang mit seinen Mitarbeitern oder Kunden beobachtete, dann war ihm deutlich anzusehen, dass er ein Verkäuferherz in sich trug. Nur wenn es darum ging, seine eigenen Ideen und Vorschläge zu verkaufen, mehr Budget für seine Abteilung herauszuschlagen oder einen zusätzlichen Mitarbeiter einstellen zu dürfen, war seine Argumentation und vor allem seine Überzeugungskraft einfach schwach.

So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte einfach keinen Grund finden, warum ich ihn bei seinen Anfragen unterstützen sollte. Seine Kollegen waren ihm um Lichtjahre voraus. Es war schon so weit gekommen, dass ich ihm die Argumente liefern musste, damit er für die Firma wichtige Projekte umsetzen konnte.

Eines Tages wurde es mir zu bunt, ich fragte ihn, was mit ihm los sei und weshalb er die Leidenschaft aus seiner Abteilung nicht auch in seine Präsentationen und Verhandlungen einbrachte. Er antwortete mit heruntergelassenen Mundwinkeln: „Wissen Sie, ich konnte meine Sache und mich noch nie gut vertreten. Im entscheidenden Moment fallen mir einfach nicht die richtigen Argumente ein. Deshalb weiß ich vorher schon immer, dass es sowieso nichts wird.“ Er hatte sich mit dieser Attitüde in eine sich selbst erfüllende Prophezeiung hinein programmiert. Sofort fiel mir eine der wichtigsten Grundlagen des positiven Denkens ein:

Ob Sie glauben, dass Sie es schaffen, oder ob Sie glauben, dass Sie es nicht schaffen: Sie werden auf jeden Fall Recht behalten.

Doch es ging noch weiter. In kürzester Zeit erklärte mir der Abteilungsleiter, warum er es so schwer hätte, warum seine Kollegen ihn nicht leiden könnten, die Kunden immer schwieriger und sein Job von Jahr zu Jahr härter würden. Er schob die Verantwortung für seine Misserfolge auf seine gesamte Umwelt, andere Menschen und das Leben an sich ab. Nur auf die einzig mögliche Lösung, nämlich die Verantwortung bei sich selbst zu suchen und positives Denken in seinem Alltag zu integrieren, verschwendete er keine Sekunde.

Positives Denken in schwierigen Situationen

Und nun kommt ein universelles Gesetz des Lebens ins Spiel:

Wohin Sie Ihren Fokus richten, dahin fließt Ihre Energie. Und wohin Ihre Energie fließt, davon werden Sie mehr bekommen.

Wenn Sie also den ganzen Tag nur traurige Lieder hören, dann bildet sich schnell die Überzeugung: Die Welt klingt nun mal Moll. Und umgekehrt ist Ihr Weltbild eben Dur, wenn Ihr Fokus auf den entsprechenden Lieder liegt.

Bitte beachten Sie dabei, dass sich all diese Prozesse auf unbewusster Ebene und innerhalb weniger Millisekunden abspielen. Wenn wir etwas an der Programmierung unserer inneren Jukebox ändern wollen, dann müssen wir den Input überprüfen und ändern. Es macht einfach einen Unterschied: Umgeben Sie sich den ganzen Tag mit negativen Menschen, hören sich tagsüber die Schreckensmeldungen im Radio an, um dann mit RTL2, SAT1 und ähnlichen Sendern Ihren Tag gemütlich den Tag ausklingen zu lassen? Oder verbringen Sie Ihre Zeit mit Menschen, die Sie Ihren Zielen und Träumen näher bringen, lesen wertvolle Bücher und füttern Ihren Geist mit neuen Ideen und Möglichkeiten?

Je positiver Ihre Attitüde ist, desto leichter wird es Ihnen fallen, erfolgreich Ihre Ziele zu erreichen, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen und auch schwierige Situationen elegant zu meistern. Jetzt werden Sie anmerken, dass dies ja eine Binsenweisheit sei. Und natürlich haben Sie Recht. So gut wie jeder andere Mensch wissen Sie, dass Erfolg im Kopf beginnt und Sie mit einer positiven inneren Haltung besser und erfolgreicher durchs Leben kommen.

Es gibt zahlreiche Bücher über positives Denken eigentlich ist es auch Ihnen klar, wie Sie sich verhalten müssten, um das zu erhalten, was Sie sich vorgenommen haben. Doch der Knackpunkt liegt in dem kleinen Wort „eigentlich“. Denn leider sieht die Realität anders aus. Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen dazu neigen, eben nicht positiv zu denken und sich auf das bestmögliche Ergebnis einer Aufgabe zu fokussieren, sondern lieber auf das Worst-Case-Szenario, also auf das, was alles schief gehen kann.

Im Durchschnitt denkt ein Mensch sogar zu 70 Prozent in eine negative Richtung. Und es kommt noch schlimmer. Da es sich bei dieser Form der Fokussierung um unbewusste Überzeugungen und Gewohnheiten handelt, merken viele Menschen oftmals gar nicht, mit welcher Attitüde sie durchs Leben gehen. Tja, wie soll da bitte schön am Ende etwas Erfolgreiches herauskommen? Um dies zu ändern, bedarf es also zuallererst einer Änderung Ihres Fokus. Denn die Richtung, in die Sie denken, bestimmt sowohl Ihren Zustand, als auch Ihre Entscheidungen, Handlungen, Gewohnheiten und schlussendlich auch Ihre Ergebnisse und Ihren Erfolg.

Positives Denken lernen

Unter dem Strich meint positives Denken nichts anderes als die positive Ausrichtung Ihrer Gedanken und die draus resultierende Sicht auf die Welt. Und nur noch einmal, damit wir uns richtig verstehen: Es geht hier nicht um das Aufsetzen der rosaroten Brille und auch nicht darum, Probleme und Herausforderungen auszublenden. Ganz im Gegenteil – gerade Probleme sind immer ein guter Ausgangspunkt, um sich neu auszurichten und etwas erreichen zu können. Entscheidend ist lediglich, wie Sie mit ihnen umgehen. Um nachhaltigen Erfolg haben zu können, bedarf es dafür einer Attitüde, die auf einer positiven Grundhaltung basiert.

Das große Problem mit dem positiven Denken in der heutigen Zeit ist ganz einfach, dass es von zu vielen Pseudo-Motivationsgurus in eine Schublade gesteckt wurde, in die es nun beim besten Willen nicht hineingehört. Denn nur mit einem laut gebrüllten „Tschaka, du schaffst es!“, einem intensiv ans Universum geschickten Wunsch oder einem sonor affirmierten „Kumbaya“ ist es nun mal nicht getan.

Nein, positives Denken alleine ist kein Wundermittel. Ich höre für mein Leben gerne Musik. Wenn ich beispielsweise dem Gitarrenspiel eines Eric Clapton lausche, dann öffnet sich mir eine wundervolle Welt, in die ich abtauchen kann, um mich den Melodien und Tonfolgen hinzugeben. Ich spiele auch selber gerne und voller Leidenschaft Gitarre. Aber ich werde es in den nächsten Jahren nicht mehr schaffen, auf der Bühne der Royal Albert Hall zu stehen und mit meiner Virtuosität ein Millionenpublikum zu begeistern.

Für die absolute Topspitze fehlt mir ganz einfach die Fingerfertigkeit, und durch meine vielen Aktivitäten befindet sich das notwendige Übungsprogramm auf meiner Prioritätenliste ziemlich weit unten. Da kann ich positiv denken wie ich will, ich werde niemals ein professioneller Gitarrenspieler werden.

Oder nehmen Sie den Bodybuilder und Schauspieler Ralf Möller. Ich garantiere Ihnen, dass er die Kunst des positiven Denkens in sein Leben integriert hat und auch ziemlich gut darin ist. Trotzdem wird er in seinem ganzen Leben niemals ein professioneller Balletttänzer werden. Und der oftmals auch als Turnfloh bezeichnete Athlet Florian Hambüchen wird niemals in der NBA um den Titel im Basketball mitspielen. Und dem kleinen und quirligen Lionel Messi werden alle Wünsche und Visualisierungen dieser Welt nicht helfen, sich zum Kopfballungeheuer zu entwickeln.

Positives Denken üben

Trotz dieser Beispiele möchte ich Sie explizit dazu auffordern, das positive Denken als Grundpfeiler Ihrer positiv fokussierten Attitüde in Ihr Leben aufzunehmen und zu integrieren. Dabei sollten Sie einen entscheidenden Satz immer im Hinterkopf behalten:

Mit negativen Gedanken werden Sie niemals positive Ergebnisse erzielen, egal in welchem Lebensbereich.

Verstehen Sie, worauf ich hinaus will? Wenn Sie positiv denken, dann gehen Sie vollkommen anders durchs Leben. Sie glauben an das Gute in jedem Menschen, anstatt davon auszugehen, dass die Leute nur darauf warten, Sie übers Ohr zu hauen. Sie gehen davon aus, dass in Ihrem beruflichen Markt oder Umfeld genug für alle da ist und kein ewiger Kampf um die wenigen Kunden, Aufträge oder Chancen vorherrscht. Sie gehen davon aus, dass Ihr Leben einen bunten Strauß an Chancen, Möglichkeiten und Gelegenheiten für Sie bereit hält und nicht nur darauf wartet, es Ihnen so schwer wie möglich zu machen. Das ist die wichtige Philosophie hinter dem positiven Denken.

So weit, so gut. Aber trotzdem wird das einfache Konzept von vielen Menschen falsch angewendet, dann als nicht wirkungsvoll abgetan und somit als unbrauchbar bezeichnet. Doch allen Kritikern sei noch einmal gesagt: Positives Denken ist nicht das Aufsetzen der berühmten rosaroten Brille und das Ausblenden von Problemen.

Es bringt einfach nichts, durch den eigenen Garten zu gehen, das wuchernde Unkraut zwar wahrzunehmen, dann aber zu sagen: “Ich denke jetzt positiv…es ist kein Unkraut da…es ist kein Unkraut da!” Lassen Sie es mich klar und deutlich sagen: Dies ist kein positives Denken, sondern einfach eine Verzerrung der Realität und ein ziemlich sicherer Weg, keinen Erfolg im Leben zu haben. Eine bessere Strategie wäre es, das Unkraut wahrzunehmen und sich dann zu fragen: “Wie soll mein Garten diesen Sommer aussehen und was muss ich dafür tun?” Der große Unterschied liegt nun in der Fokussierung auf das positive Ergebnis.

Und genau auf diese Weise können Sie positives Denken trainieren und dauerhaft in Ihrem Alltag integrieren. In dem Sie Ihre Gedanken bewusst denken, und insbesondere in wichtigen Momenten nicht automatisiert reagieren, sondern darauf achten, welche verschiedenen Wahlmöglichkeiten Sie haben. Und dann dementsprechend handeln.

Positives Denken als Lebenseinstellung

Das Geheimnis des positiven Denkens, der Unterschied zwischen exzellenten und mittelmäßigen Ergebnissen versteckt sich im letzten Absatz. Es ist das Umsetzen, das Handeln und das Machen. Denn positives Denken kann nur dann seine volle Kraft entfalten, wenn es mit den entsprechenden Handlungen kombiniert wird. Nur zu Hause zu sitzen und einen Wunsch nach dem anderen ans Universum abzuschicken, ist nicht genug!

Aber wenn Sie erst einmal die berühmte 51% Schwelle erreicht haben, und der innere Greifarm der Jukebox automatisch einen positiven Gedanken wählt, dann sind Sie sowieso voller Motivation und Tatendrang, um Ihre vielen Ideen in die Realität umzusetzen. Und diese Ergebnisse beeinflussen dann wiederum Ihre Programmierungen und der Anteil der positiven Gedanken wächst auf 55, 75 und vielleicht sogar auf 90%. Es kommt zu einer sich selbst verstärkenden Spirale, die Ihre gesamte Lebensqualität beeinflusst.

Und genau so wird ein Schuh aus dem positiven Denken. Ich bin mir sehr bewusst, dass ich dieses Thema im Rahmen eines kurzen Blogartikels nur anreißen kann und dass viele Aspekte entweder nur gestreift oder gar weggelassen wurden. Aber die Kernaussage lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen, der für mich eine Art Leitfaden für mein Leben in allen Bereichen geworden ist:

“Positives Denken alleine lässt Sie noch überhaupt nichts erreichen. Aber mit positiven Denken erreichen Sie ALLES besser, als Sie es mit negativem Denken tun würden.”

Vergessen Sie bitte eines niemals: Ihre Attitüde ist nichts Nebensächliches. Sie ist alles. Denn sie bestimmt Ihre Grundhaltung, Ihre Chancenerkennungs-Kompetenz und vor allem Ihre Zufriedenheit im Leben. Ich wünsche mir daher, dass Sie die drei goldenen Regeln einer erfolgreichen Attitüde nie mehr vergessen:

Regel 1: Seien Sie immer positiv.

Regel 2: Seien Sie immer positiv.

Regel 3: Seien Sie immer positiv.

Die Welt ist voller negativer, frustrierter und miesepetriger Menschen. Aber es sind immer die positiven Changemaker, die sie jeden Tag aus den Angeln heben und eine ordentliche Delle ins Universum hauen.

Selbstmotivation lernen: 7 geniale Tipps

Selbstmotivation lernen ist essenziell für Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen. Wann immer ich eine Keynote Speech oder einen Vortrag halte, kommt früher oder später das Gespräch auf die Selbstmotivation. Und auch in meiner Coachingausbildung nimmt das Thema einen hohen Stellenwert ein, Kein Wunder, denn wann immer wir mehr Sport treiben, gesünder essen, ein neues berufliches Projekt starten oder den lange gehegten Traum in die Tat umsetzen wollen, brauchen wir den notwendigen Antrieb, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. 

Selbstmotivation Definition

Doch bevor wir etwas tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns zuerst mit der Frage beschäftigen, was Selbstmotivation überhaupt ist. Wikipedia definiert den Begriff wie folgt: „Als Selbstmotivation (Selbstmotivierung) wird […] die Fähigkeit einer Person bezeichnet, aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Aufgabe zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist.“

Etwas einfacher formuliert ist Selbstmotivation die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erledigen und Dinge zu tun, ohne dass dies durch Zwang oder Druck von anderen Menschen geschieht. 

Die Ursache hierfür ist ein starker innerer Antrieb, der vom Fokus auf Chancen, dem Streben nach Besseren und dem Anspruch auf persönliches Wachstum geprägt wird.

Man spricht in diesem Fall auch von intrinsischer Motivation, also einem Antrieb, der von Werten, Überzeugungen und den eigenen Motiven geprägt ist. Das Gegenteil hierzu ist die extrinsische Motivation, die auf externen Faktoren wie Boni, Druck, Zwang oder Belohnungen basiert.

Selbstmotivation lernen: Dieser Denkfehler hindert uns daran

Kommen wir nun zum großen Dilemma der Motivation, bzw. der Selbstmotivation. Wir alle wissen, dass der innere Antrieb sich oftmals von ganz alleine entwickelt, wenn wir ein Projekt beginnen. Doch genau da liegt das Problem. Wir starten oftmals gar nicht erst. Weil wir uns nicht motiviert, inspiriert oder schlicht und einfach „danach“ fühlen. Und ehe wir uns versehen, sind wir dem größten Motivations-Denkfehler überhaupt auf den Leim gegangen.

Dabei handelt es sich um die Erwartung, dass wir in einem bestimmten Zustand sein müssten (motiviert, inspiriert, kreativ), um ein neues Projekt voller Selbstmotivation beginnen zu können. Und so reden wir uns folgende Dinge in den unterschiedlichsten Varianten ein:

  • Wenn ich erstmal eine gute Idee habe, dann fange ich an, mein Buch zu schreiben
  • Wenn ich mich voller Energie fühle, dann starte ich damit, wieder Sport zu treiben
  • Wenn ich von der Muse geküsst werde, entwickele ich das Konzept für den neuen Onlinekurs
  • Wenn ich endlich professionelles Equipment habe, starte ich meinen YouTube Channel
  • Wenn ich motiviert bin, dann fange ich an, in die Umsetzung zu komme

Die Logik dahinter ist so simpel wie tragisch. Wenn man sich erst einmal auf eine bestimmte Art und Weise fühlt, dann beginnt man mit der Umsetzung. Das große Problem hierbei: Wir fühlen uns eigentlich nie „danach“. Oder kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal gedacht hast: „Wow, ich fühle mich so unglaublich motiviert, dass ich gar nicht anders kann, als anzufangen.“ Siehst Du, ich auch nicht.

Selbstmotivation Übungen 

Um dem Trugschluss des „wenn ich mich X fühle, dann setze ich Y um“ zu entkommen, bedarf es nur eine kleinen Mindset-Shifts, der allerdings eine riesige Auswirkung hat. Das Ziel ist es, die Kausalität zwischen X (Motivation) und Y (dem eigenen Verhalten) umzukehren. Dazu ist es entscheidend, anzufangen und ersten Schritt zu machen. Und zwar unabhängig des eigenen emotionalen Zustands. Sobald man nämlich begonnen hat, ins Tun zu kommen, entstehen die ersten kleinen Erfolgserlebnisse. Die versorgen einen mit einer gehörigen Portion Motivation, so dass man Lust bekommt, direkt weiterzumachen. Es folgen weitere Erfolgserlebnisse, welche die Motivation wachsen lassen. Und ehe man sich versieht, ist aus den hunderten von Meilensteinen plötzlich das große Ziel geworden, dass man so gerne erreichen wollte.

Selbstmotivation ist das Ergebnis, nicht die Voraussetzung

Die Reihenfolge in unseren Beispielen würde nach dem Mindset-Shift wie folgt aussehen:

  • Wenn ich beginne, mein Buch zu schreiben, dann folgen die guten Ideen von ganz alleine
  • Wenn ich Sport treibe, dann bin ich voller Energie
  • Wenn ich anfange, den neuen Onlinekurs zu entwickeln, werde ich regelmäßig von der Muse geküsst
  • Wenn ich meinen YouTube Channel starte, werde ich irgendwann so erfolgreich, dass ich mir das professionelle Equipment leisten kann
  • Wenn ich anfange, ins Machen zu kommen, folgt die Motivation von selbst

Siehst Du den Unterschied? Es ist ein kleiner Shift im Mindset, aber die Auswirkungen sind einfach riesig. Ich schlage also vor, dass Du Deine Selbstmotivation nicht mehr von Gefühlen abhängig machst, die sowieso nie da sind, sondern dass Du sie aktiv selber entwickelst. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß und Erfolg!

Ins Handeln kommen – So motivierst Du Dich selber

Ins Handeln kommen. Wer möchte das nicht gerne, oder? Aber fällt es Dir auch manchmal auch schwer, Dich zu motivieren? Hast Du immer eine Menge guter Ideen, aber Du kommst einfach nicht in die Umsetzung? Bist Du Weltmeister darin, Dich mit unwichtigen Dingen abzulenken, nur um nicht mit der Umsetzung Deiner Ziele und Träume anfangen zu müssen? Dann habe ich hier zwei gute Nachrichten für Dich:

1) Du bist nicht alleine, denn es geht ganz vielen so. Und

2) Es ist recht einfach zu ändern (einfach, nicht leicht).

Und wie genau das geht, das erfährst Du im heutigen Blogartikel. Viel Spaß dabei.

Ins Handeln kommen: Die Sache mit der  Motivation

Wenn Du ins Handeln kommen willst, ist das gar nicht so einfach, wie es klingt. Denn mit der Motivation, genauer gesagt der Selbstmotivation ist das so eine Sache. Sie ist von Haus aus ein scheues Reh. Sie ist selten da. Und wenn sie einmal kurz auftaucht, dann ist sie auch gleich schon wieder verschwunden.

Übrigens, wenn Du meine S.E.K.S.I. Formel für mehr Selbstmotivation kennenlernen möchtest, dazu habe ich ein ausführliches Video aufgenommen, das Du Dir auf meinem YouTube Kanal anschauen kannst (Dort findest Du auch weitere Impulse zum Thema „Ins Handeln kommen“).

Zur fehlenden Selbstmotivation kommt noch hinzu, dass unser Alltag meistens so voller Termine, Aufgaben und Stress ist, dass wir selten einen starken inneren Antrieb haben, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Wir fühlen uns eigentlich niemals „danach“. Und weil das so ist, geben wir uns viel zu oft der berühmten Aufschieberitis hin und reden uns ein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass Morgen auch noch ein Tag sei und dass wir irgendwann ganz bestimmt unsere Träume leben werden. Aber aus einem hoffnungsvollen Irgendwann wird leider so gut wie immer ein Niemals…

Ins Handeln kommen: Drei praktische Hacks

Doch zum Glück muss das nicht so sein. Wenn Du folgende drei Dinge beachtest, die Dir hoffentlich dabei helfen werden, Dich mit einer großen Portion Selbstmotivation zu versorgen, Deine Umsetzungskompetenz zu erhöhen und Dir dabei helfen, Dich dauerhaft ins Handeln kommen zu lassen

Umsetzungs-Hack 1: Prioritäten setzen

Egal, wie groß Deine Ziel oder Deine Träume sein mögen, entscheidend ist, dass Du sie als allerhöchste Priorität behandelst. Damit meine ich vor allem, dass Du Deine Vorhaben nicht nebenbei und auf keinen Fall zufällig angehen solltest, denn auf diese Weise ist die Gefahr einfach zu groß, dass sie im stressigen Alltag untergehen werden, weil es einfach niemals der richtige Zeitpunkt ist.

Umsetzungs-Hack 2: Strategische Planung

Nachdem Du einer Aufgabe höchste Priorität eingeräumt hast, ist es von essenzieller Notwendigkeit, konkrete Zeiten im Kalender für die Umsetzung im Kalender festzulegen.

Als Faustformel gilt: Was nicht geplant wird, findet nicht statt

Es wird nämlich immer etwas geben, das wichtiger scheint, attraktiver klingt oder einfach mehr Spaß macht. Daher: Block Dir feste und regelmäßige Termine in Deinem Kalender. Für Dich selber, um an Deinen Zielen zu arbeiten, die wichtige Aufgabe der Reflexion durchzuführen, den Fortschritt zu analysieren, die To-do-Liste für das Projekt abzuarbeiten und ggf. alternative Maßnahmen zu entwickeln.

Und falls Du mit einem Team arbeitest, dann solltest Du ebenfalls regelmäßige Termine festlegen. Diese können von unterschiedlicher Wichtigkeit und Länge sein, beispielsweise eine WhatsApp-Gruppe für tägliche Nachrichten untergeordneter Wichtigkeit, ein wöchentlicher Zoom-Call jeden Montag morgen für die Besprechung der Wochenziele oder ein längeres Meeting alle vier Wochen, wo es insbesondere um strategische Themen geht.

Das strategische Planen von festen Terminen ist ein entscheidender Faktor, wenn Du Deine Selbstmotivation erhöhen und besser ins Handeln kommen möchtest. Weil es die Verbindlichkeit massiv erhöht und Dir in den häufig vorkommenden Momenten hilft, in denen Du Dich nicht „danach“ fühlst. Denn wenn Du einen fixen Termin hast, tust Du es auf jeden Fall. Hab ich recht?

Umsetzungs-Hack 3: Regelmäßiges Messen

Der wichtigste Hack, wenn Du häufiger und zielgerichteter ins Handeln kommen möchtest, wartet natürlich zum Schluss. Ich spreche vom konsistenten, regelmäßigen und sorgfältigen Tracken Deiner Ergebnisse und Fortschritte. Was auf den ersten Blick wahrscheinlich recht harmlos und unbedeutend klingt, entscheidet aber darüber, ob Du nachhaltige Resultate erzielst oder eben nicht.

Aus diesem Grund kann ich die Bedeutung des Trackens gar nicht genug hervorheben, so wichtig ist das konsistente und regelmäßige Messen Deiner Fortschritte. Warum? Ganz einfach. Das, was gemessen wird,  kann analysiert, angepasst und verbessert werden.

Wie geht man nun am besten vor? Im ersten Schritt solltest Du die KPI (Key Performance Indicators = Wichtigste Kennzahlen) Deines Ziels definieren: Welche Daten, Werte und Meilensteine genau willst Du messen? Und dann fang an zu messen und schreib den Fortschritt regelmäßig auf. In einem Journal, einem Notizbuch oder digital in einer Excel Tabelle, in Notion oder jeder anderen App Deiner Wahl

Je genauer und regelmäßiger Du trackst, desto besser kannst Du bei Bedarf nachjustieren und Anpassungen vornehmen

Lieber unperfekt starten als perfekt zögern

Es würde mein Herz mit großer Freude erfüllen, wenn Du diese drei Hacks nutzt, um Deine Selbstmotivation zu erhöhen, Deine Umsetzungskompetenz zu steigern und es einfach zu machen. Und wenn Du jemanden kennst, der ein Weltmeister im Planen und Ankündigen ist, aber Schwierigkeiten mit der Umsetzung hat, dann teil den Artikel doch mit diesem Menschen.

Zum Abschluss möchte ich Dir noch meine Lieblings-Faustformel für mehr Selbstmotivation verraten. Sie lautet:

Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.

Entscheidend ist, dass Du Dich auf den Weg machst. Natürlich wirst Du auf diesem Fehler machen, unvorhergesehene Hindernisse aus dem Weg räumen und diverse Probleme lösen müssen. So ist das Leben nun mal und es ist die einzige Möglichkeit, um zu wachsen, zu lernen und Dich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln. 

Meine Empfehlung: Bereite Dich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Gib Dich mit achtzig Prozent zufrieden (hundert wirst Du sowieso nie erreichen) und dann leg los. Mach es einfach. Mach den ersten Schritt und lerne auf dem Weg. Je mehr Du Dich traust, unperfekt ins Handeln zu kommen, desto erfolgreicher wirst Du sein.

Was ist Motivation? Definition, Bedeutung und Methoden

Was ist Motivation? Dieser wichtigen Frage wollen wir uns in diesem Artikel ausführlich widmen. Dazu werden wir uns mit Hintergründen, Fehlannahmen und allen anderen entscheidenden Faktoren auseinandersetzen. Beginnen möchte ich jedoch mit einer These: Motivation ist Chefsache! Und zwar immer.

Ja, Sie haben richtig gelesen, das Thema Motivation sollte immer die absolut höchste Priorität genießen, und wir müssen uns jeden einzelnen Tag wieder darauf besinnen, warum wir tun, was wir tun. Tja, und das ist nicht immer einfach. Weil wir mit schöner Regelmäßigkeit zweifeln, mit Problemen zu kämpfen haben und darüber nachdenken, die Flinte ins Korn zu werfen. Deshalb ist es so unfassbar wichtig, uns selbst immer wieder einen liebevollen, aber gleichsam festen Tritt in den Hintern zu geben.

Denn wenn Sie es nicht tun, dann tut es niemand. Niemand klopft morgens an Ihre Tür und präsentiert Ihnen die Chance Ihres Lebens auf dem Silbertablett. Keine Fee taucht aus dem Nichts auf, um Ihre innersten Wünsche per Zauberspruch wahr werden zu lassen. Und auch die modernen Motivierer wie Jürgen Klopp, Thomas Tuchel oder Julian Nagelsmann werden nicht in Ihrem Büro erscheinen, wenn Sie an einem schweren Tag ein wenig Motivation gebrauchen könnten.

Was ist Motivation?

So leid es mir tut, das Leben ist nun mal so, und am Ende des Tages tragen Sie selbst die volle Verantwortung für Ihre Motivation und Ihre Entscheidungen, und damit auch für Ihre Resultate. Leider steht diese Erkenntnis immer noch in einem großen Widerspruch zum gängigen Ansatz der Motivationslehre. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Alles, was Sie brauchen, um dies nachhaltig und mit einem hohen inneren Antrieb zu ändern, tragen Sie bereits in sich. Sie müssen es nur entdecken, an die Oberfläche holen und täglich anwenden.

Ich möchte diesen Artikel daher dafür nutzen, einen Paradigmenwechsel in Bezug auf das Thema Motivation einzuläuten. Auch wenn die Zukunft von technischen Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz, Robotern und Automatisierung geprägt sein wird, so werden es immer intrinsisch motivierte Menschen sein, welche die Technik nutzen und mit den vielen neuen Möglichkeiten die Zukunft aktiv gestalten. Warum ich das mit einer solchen Vehemenz behaupten kann?

Weil wir uns mitten auf dem Weg von der Informations- zur Sinngesellschaft befinden. Vor wenigen Jahren noch waren Daten, Informationen und Wissen das wichtigste Gut überhaupt. Heute sind es ein tiefer Sinn, das Ausleben der individuellen Persönlichkeit und die Vereinbarkeit von Job und Leben. Das bedeutet natürlich auch, dass sich unser ganz persönlicher Umgang mit Motivation diesen veränderten Rahmenbedingungen anpassen muss. Es bedarf eines neuen, modernen Ansatzes, der den Bedürfnissen, Werten und Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Das Motto lautet: Kick your own ass!

Die Zeit von Tschakka Tschakka Motivation ist vorbei

Wenn wir selbst voller Leidenschaft, Begeisterung und Hingabe unsere Ziele verfolgen, dann stecken wir auch andere Menschen mit diesen starken Emotionen an. Um den eingerosteten Schalter umzulegen, ist es im ersten Schritt unabdingbar, dass der Begriff Motivation endlich das unseriöse Schmuddelimage der Vergangenheit ablegt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich halte das für überfällig. Die Welt befindet sich in einem der größten Transformationsprozesse der letzten 250 Jahre. Und für die damit einhergehenden Herausforderungen der Zukunft sind die ollen Kamellen der Vergangenheit die vollkommen falschen Methoden.

Die Zeit von Tschakka grölenden Motivationstrainern, von Licht und Liebe predigenden Esoterik-Gurus und des stumpfen Einsatzes von Zuckerbrot und Peitsche ist schlicht und einfach vorbei. Die Menschen spüren von Tag zu Tag mehr, dass mit hohlen Phrasen und falschen Versprechungen kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Stattdessen lechzen sie nach Sinn, Werten und Nachhaltigkeit. Und trotzdem werden persönliche Entwicklung, Wachstum und Veränderung auch heute immer noch genauso verkauft und gelehrt, wie es zu Helmut Kohls Zeiten kurz nach der Wende der Fall war.

Was bedeutet Motivation

Gehen Sie in ein beliebiges Motivationsseminar Ihrer Wahl, und Sie werden die immer gleichen Muster vorfinden. Eine beherzte Becker-Faust hier, ein inbrünstiger Wunsch ans Universum dort und ein Füllhorn an Metaphern, die so ausgelutscht sind, dass man beim Zuhören am liebsten vor Scham im Boden versinken würde. Die Ergebnisse sind entsprechend. Kurzfristig sind die Adressaten dieser substanzlosen Motivationsspritzen dann auch voller Energie und haben das Gefühl, sämtliche Bäume dieser Erde auf einmal ausreißen zu können. Doch so sicher wie das Amen in der Kirche folgt dem steilen Höhenflug der Absturz in die altbekannte Antriebslosigkeit. Man flüchtet sich in Zynismus, Gleichgültigkeit und Sarkasmus.

Genau diese oberflächliche Herangehensweise hat dafür gesorgt, dass die Antwort auf die Frage „Was ist Motivation“ und der Begriff Motivation heutzutage extrem negativ belegt sind, und der Beruf des Motivationstrainers einen entsprechend schlechten Ruf hat. Wenn es denn ein echter Beruf wäre: Viele selbsternannte Motivationstrainer haben gerade einmal ein Wochenendseminar besucht und fühlen sich danach berufen, ihre Botschaften in die Welt zu tragen. Weil ich weiß, welche wundervolle Kraft eine von Sinn und Motiven geprägte Motivation entfalten kann, macht mich diese Entwicklung wütend.

Und gleichzeitig frage ich mich, warum immer noch so viele Menschen auf die falschen Versprechungen der vermeintlichen Propheten hereinfallen. Nach vielen Jahren des Beobachtens, Forschens und Nachdenkens bin ich heute sicher, dass die Antwort in einer einfachen, aber gleichzeitig fatalen Tatsache begründet liegt:

Menschen hören immer nur das, was Sie hören wollen.

Motivation Sprüche: Die Gurus haben Unrecht!

Und die meisten Motivationsphrasen sind so wunderbar in Watte gepackt, dass man Sie ganz einfach glauben möchte. Tief in uns drin spüren wir zwar, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Aber die Alternative wäre eben, dass wir schwierige Entscheidungen treffen, hart arbeiten und uns wirklich verändern müssten. Und da die meisten Menschen dazu nicht bereit sind, schluckt man dann in guter alter Matrix-Manier doch lieber die blaue Pille und schenkt den falschen Versprechungen der Motivationsgurus glauben.

Ein paar Beispiele gefällig? Here we go:

  • Du kannst alles schaffen.
  • Du musst es nur wollen, der Rest kommt von allein.
  • Das Universum wird sich um Deinen Erfolg kümmern.
  • Alles ist gut so wie es ist.
  • Streiche das Wort „unmöglich“ aus Deinem Wortschatz.
  • Das, was passiert, das sollte passieren.
  • Wenn Du ein Ziel nicht erreichst, dann hat es nicht sein sollen.
  • Wir sagen ab sofort nicht mehr Problem, sondern tolle Gelegenheit. (Dieser Satz ist mein absoluter Favorit. Wer so etwas behauptet, der hat noch nie echte Probleme gehabt.)
  • Du musst Deine Wünsche beim Universum bestellen, dann werden sie sich in Deinem Leben manifestieren.
  • Du musst es nur positiv sehen.

Du kannst alles schaffen! Sorry, leider nicht.

Verstehen Sie, was ich meine? Obwohl in allen Sätzen ein kleiner Funken Wahrheit steckt, verführen diese Parolen dazu, lieber den leichten Weg zu gehen, anstatt die notwendige Arbeit zu investieren. Man kratzt ein wenig an der Oberfläche, anstatt zum Kern des eigenen Antriebs vorzudringen. Anstatt Herz und Verstand gleichermaßen zu nutzen, ist plötzlich alles nur noch eine mentale Blockade, spielt sich im Kopf ab oder funktioniert nicht, weil der Merkur gerade rückläufig ist. (Ich gebe es zu, diesen Satz wollte ich schon immer mal in einem Blogartikel schreiben.lol)

Abgerundet werden diese Motivationsphrasen dann meist mit einem festen Klopfen auf die eigene Brust, einem hoffnungsvollen Blick Richtung Universum und schlussendlich einem überzeugten „Tschakka, Du kannst alles schaffen!“. Und dann wundert man sich, wenn man krachend scheitert. Auf die aktuell sehr beliebte Glorifizierung des Thema „Scheiterns“ gehe ich an dieser Stelle übrigens nicht intensiver ein, sonst öffne ich die nächste Büchse der Pandora.

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Was motiviert mich?

Es bricht mir immer wieder das Herz, wenn ich auf Menschen treffe, die sich nichts sehnlicher wünschen, als eine Veränderung herbeizuführen, und dann aufgrund der falschen Motivationsmethoden krachend scheitern. Ich habe mir daher mit diesem Artikel (und natürlich meinen Büchern) das große Ziel gesetzt, dies zu ändern. Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen:

In Zeiten, die immer unsicherer werden, wird der Mensch mit seiner individuellen Persönlichkeit der wichtigste Erfolgsfaktor der Zukunft sein.

Und das bedeutet eben auch, dass wir den vorherrschenden Ansatz der Motivation radikal verändern müssen. Wenn wir wirklich verstehen, was Menschen motiviert, bewegt und antreibt, dann halten wir den Schlüssel für ein Leben voller Zufriedenheit, Erfolg und Sinn in den Händen.

„Ach komm schon, Ilja, das klingt ja jetzt fast schon nach einer Revolution.“ Ja, recht haben Sie. Genau das habe ich vor: Den Wind der Veränderung durch verkrustete Unternehmen, spießige Büros und fremdbestimmte Leben wehen zu lassen. Eine Motivationsrevolution anzuzetteln, die den Heiße-Luft-Dampfplauderern die rote Karte zeigt und dafür sorgt, dass wir endlich wieder von sinnvollen Motiven angetrieben werden. Das klingt ambitioniert? Richtig, denn ich habe einfach keine Lust mehr auf mittelmäßige Ziele.

Am Ende des Tages schlummert in jedem von uns das große Bedürfnis, Veränderungen zu wagen, mutige Durchbrüche zu erleben und persönliche Freiheit zu genießen. Lassen Sie uns also alte Zöpfe abschneiden und neue Besen schwingen. Lassen Sie uns eine von Sinn und Werten geprägte innere Motivation jenseits von Zuckerbrot und Peitsche definieren. Es würde mich unendlich dankbar machen, wenn Sie mich dabei unterstützen würden, diese Philosophie gemeinsam mit mir in die Welt hinauszutragen und die Menschen mit dem positiven Veränderungsvirus anzustecken.

Alles beginnt mit einem beherzten Tritt in den Hintern. Und zwar in den eigenen. Um dies auf die bestmögliche Art und Weise tun zu können, wollen wir uns aber zunächst der einfachen, aber gleichsam entscheidenden Frage widmen, was genau Motivation überhaupt ist. Denn auch, wenn dieser Begriff permanent in aller Munde ist, so herrscht doch eine große semantische Schwammigkeit vor. Lassen Sie uns also den Versuch einer Definition wagen.

Motivation Definition

Okay, was verbirgt sich denn nun genau hinter dem Begriff der Motivation? Rein sprachlich lässt er sich auf das lateinische Wort movere (bewegen, antreiben) zurückführen. Die Onlinebibliothek Wikipedia definiert ihn als „Die Gesamtheit der Beweggründe (Motive), die zur Handlungsbereitschaft führen. Motivation bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.“ Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir ist dieser Satz etwas zu kompliziert. Ich möchte Ihnen daher meine eigene, wesentlich einfachere Definition vorstellen:

Motivation ist der innere Antrieb, um körperlich oder geistig von Punkt A nach Punkt B zu gelangen.

Eine Tatsache möchte ich bei diesem Satz gern besonders deutlich hervorheben, nämlich dass Motivation immer von innen heraus kommt. Denn auch, wenn der Begriff der extrinsischen Motivation in so gut wie jedem Artikel, Buch oder Seminar immer wieder genannt wird, so existiert dieser durch Zuckerbrot und Peitsche hervorgerufene Antrieb leider nur in der Theorie. In der Praxis ist die äußere Motivation, bei der Menschen nur bei der Aussicht auf Geld, Lob bzw. der Vermeidung von Strafe handeln, nicht mehr als ein Mythos.

„Aber Moment mal, Ilja. Was ist denn bitte mit einpeitschenden Ansprachen von Jürgen Klopp, mit Gehaltserhöhungen oder Bonuszahlungen beim Erreichen von Zielen“ Natürlich ist dieser Einwand berechtigt, schließlich haben Belohnungen im Form von Geld, Anerkennung oder Sachwerten, sowie die Androhung von Sanktionen definitiv eine entsprechende Wirkung. Doch diese ist leider immer nur von kurzer Dauer. Wenn Sie schon einmal erfolglos versucht haben, Ihren Kindern das Aufräumen des Zimmers mit der Aussicht auf ein Eis oder der Androhung eines iPad-Verbots schmackhaft zu machen, dann wissen Sie, was ich meine.

Motivation wirkt immer von Innen heraus

Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für unser Berufsleben. Kein Geld und keine Bonuszahlung dieser der Welt wird Sie langfristig dazu bringen, einen Job zu machen, der Sie frustriert, krank macht oder auf den Sie keine Lust haben. Genauso verpufft auf lange Sicht jede Androhung auf Kündigung, auf Sanktionen oder den Verlust des hierarchischen Status. Kurzfristig ist man zwar motiviert, voller Energie und Tatendrang, aber sobald die Wirkung nachgelassen hat, fällt man wieder auf das ursprüngliche Niveau herab, oftmals sogar deutlich darunter. Die Folge: Die Dosis und Intensität des externen Reizes müssen kontinuierlich erhöht werden. Es ist ein wenig wie bei einem Drogenabhängigen, der niemals zufrieden ist und immer mehr Stoff braucht, um seinen Wohlfühl-Pegel zu erreichen.

Denn je häufiger Zuckerbrot und Peitsche als vermeintlich extrinsische Motivation eingesetzt werden, desto schneller nutzt sich die entsprechende Wirkung ab. Man spricht in diesem Falle auch von einem abnehmenden Grenznutzen. Sie fragen, was das ist? Stellen Sie sich vor, Sie betreten nach einem heißen Tag Ihre Stammkneipe. Das erste Bier ist für Sie der Himmel auf Erden, Sie würden dafür alles bezahlen. Für das zweite wahrscheinlich auch noch. Beim dritten lässt Ihre Begeisterung schon nach. Und spätestens nach dem achten Glas können Sie kein Bier mehr sehen und greifen lieber zum Wasser. Genau das ist das Prinzip des abnehmenden Grenznutzens.

Motivation – Eine unbequeme Wahrheit

Und weil das so ist, kommt langfristige, sinnvolle und nachhaltige Motivation immer von innen. Ein tiefes Bedürfnis, ein zu erfüllender Wert oder ein bestimmtes Motiv sorgen dafür, dass wir ins Handeln kommen, und führen dann auch zu den entsprechenden Ergebnissen im Außen. Lassen Sie mich deshalb eine möglicherweise schmerzhafte Wahrheit aussprechen:

Sie können andere Menschen nicht motivieren!

So, jetzt ist es raus. Und ich kann den Proteststurm der Empörung förmlich spüren. Glauben Sie mir, mit keiner anderen Aussage löse ich in Unternehmen kontroversere Diskussionen aus als mit dieser. Kein Wunder, schließlich haben wir alle über Jahre gelernt, dass wir mit der richtigen Kombination aus Zuckerbrot und Peitsche unsere Mitarbeiter, Kollegen und Geschäftspartner zu ungeahnten Höchstleistungen treiben können.

Aber wie bei allen anderen Dingen im Leben gehören auch in diesem Fall immer zwei Personen dazu: eine Person, die motiviert, und eine, die sich motivieren lassen will. Und das letzte Wort ist das alles entscheidende. Denn wenn jemand etwas unter keinen Umständen tun will, dann können Ihre Methoden noch so modern, attraktiv oder ausgeklügelt sein: Sie werden keine Chance haben. Ich möchte den obenstehenden Satz daher gern etwas erweitern, um die Aussage noch deutlicher werden zu lassen:

Sie können andere Menschen nicht motivieren, wenn diese sich nicht motivieren lassen wollen!

Was versteht man unter Motivation?

Natürlich gilt das genauso auch umgekehrt: Andere Menschen können auch uns nicht motivieren, wenn wir das nicht wollen. Habe ich jetzt zu sehr an Ihrem Weltbild gerüttelt? Sind Sie vollkommen anderer Meinung? Gern möchte ich Sie daran erinnern, dass ich mich freuen würde, wenn Sie meine Ideen, Meinungen und Ansätze möglichst kritisch betrachten. Überprüfen Sie meine Aussage in Ihrem Alltag. Meine Prognose lautet jedoch, dass Sie feststellen werden, dass Sie bei vielen Menschen mit Ihren externen Motivationskünsten schnell auf Granit beißen werden. Denn so gern ich es anders hätte:

Menschen verändern sich immer nur aus Gründen, die ihnen wichtig sind, und niemals aus denen, die wir gern hätten.

Bedeutet dies nun, dass jede Motivation immer eine Form von Selbstmotivation ist? Im Prinzip – Radio Eriwan lässt grüßen – ja: Wir können andere nicht motivieren, wenn diese es nicht wollen. Aber wenn wir verstanden haben, dass dies genau so ist, dann geht es am Ende des Tages eben doch.

In der Kurzform lautet die Lösung: Wenn wir andere Menschen motivieren wollen, sich geistig oder körperlich von Punkt A nach Punkt B zu bewegen, dann müssen wir ihre inneren Motive kennen und die Rahmenbedingungen schaffen, in denen diese so oft es geht getriggert, also ausgelöst oder angestoßen werden. Dies hört sich auf den ersten Blick leichter an, als es tatsächlich ist, denn es erfordert von uns als Motivator maximale Flexibilität und das Vorhandensein der folgenden drei Eigenschaften:

  • Echtes Interesse am Gegenüber.
  • Die Fähigkeit, ein guter Zuhörer zu sein.
  • Die Bereitschaft, die eigenen Motive zugunsten des gewünschten Resultats hintan zu stellen.

 

Je besser Sie die Werte, Bedürfnisse und Motive Ihrer Mitarbeiter, Kollegen und Kunden kennen, umso flexibler können Sie Ihre Art der Kommunikation ausrichten und sie somit entsprechend motivieren, sich zu verändern. Doch dabei gilt es eine wichtige Tatsache zu beachten.

Was motiviert Sie wirklich?

Intrinsische Motivation ist also der innere Antrieb, um körperlich oder geistig von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Grundsätzlich betrachtet kann dies auf zwei Arten geschehen: entweder weil Punkt A für uns unerträglich geworden ist oder weil die Alternative B viel verlockender klingt. Wir verändern uns immer dann, wenn der Schmerz zu groß geworden ist oder wir von einem unbändigen Verlangen nach Wachstum, Glück und Freude angetrieben werden. Und genau deshalb bewegen wir uns entweder weg vom Problem oder hin zur Chance.

Das ist das Wesen einer jeden Veränderung. Entweder wir lassen uns von Chancen anziehen oder Probleme schieben uns an. Und auch wenn die Weg-von-Motivation immer eine stärkere Kraft hat, so benötigen wir langfristig immer Ziele, Träume und Visionen, auf die wir uns hinzubewegen. Doch ob wir nun eher den Schmerz vermeiden oder Freude erleben wollen: Ohne den passenden Antrieb gelingt es einfach nicht, anders zu denken, anders zu entscheiden oder anders zu handeln. Und das ist in der heutigen Zeit gleichbedeutend mit Stillstand, Stagnation und Rückschritt.

Motivation als Schlüssel für Erfolg in den Märkten von Morgen

Nur wer als Persönlichkeit wächst, sich weiterentwickelt und permanent dazulernt, wird in den Märkten von morgen erfolgreich bestehen können. Der Schlüssel hierzu ist die richtige Motivation. Diese ist jedoch niemals nur ein Selbstzweck, sondern immer die notwendige Grundlage für angestrebte Veränderungen. Ohne den richtigen Antrieb gibt es keine persönliche Entwicklung, wir wachsen nicht und werden als Unternehmen nicht besser. Und selbst wenn wir es schaffen, unsere Ziele anzugehen, ist noch lange nicht gesagt, dass wir auch bis zum Ende durchhalten.

Denn mit nichts anderem tun wir uns so schwer wie mit der nachhaltigen Umsetzung von Veränderungen. Die letzte Diät, die Anmeldung im Fitnessstudio und der wiederholte Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, lassen grüßen. Kurzfristige Erfolge sind überhaupt kein Problem. Von der richtigen Anfangseuphorie geleitet, schaffen wir es mühelos, uns auf den Weg zu machen. Doch schon bald ist man wieder im Alltagstrott gefangen und macht die ersten Ausnahmen – und ehe man sich versieht, haben die alten Gewohnheiten wieder die Oberhand gewonnen. Doch woran liegt das?

Wissen ist nur etwas wert, wenn es konsequent angewendet wird

In meinen Vorträgen bekomme ich oft die Frage „Was ist Motivation?“ gestellt. Ich antworte dann gerne mit einer Gegenfrage an mein Publikum: „Wer von Ihnen würde gern etwas mehr Sport treiben?“ Hier gehen so gut wie immer sämtliche Hände nach oben. Dann hake ich nach: „Wer würde sich gern auch von dem einen oder anderen Kilo Gewicht trennen?“ Auch hier beobachte ich regelmäßig eine fast hundertprozentige Quote an Meldungen.

Doch entscheidend ist die nächste Frage: „Wer von Ihnen weiß exakt, was er tun müsste, um genau das zu erreichen?“ An dieser Stelle geht meist ein Raunen durch den Saal, die ersten fühlen sich ertappt und schauen nach unten. Denn wahrscheinlich ahnen sie schon, was als Nächstes kommt: „Und wer von Ihnen setzt genau das jeden Tag um?“

Wenn ich an dieser Stelle ins Publikum schaue, dann sehe ich maximal noch zwei oder drei Hände in der Luft. Der Rest muss sich leider eingestehen, dass man, obwohl alle notwendigen Informationen vorliegen, die Veränderung leider nicht konsequent umsetzt. Und genau das ist das große Dilemma. Es liegt niemals an zu wenig Wissen. Es liegt immer daran, dass wir das vorhandene Wissen nicht konsequent anwenden. Es tut mir leid, wenn ich Ihnen da eine Illusion raube, aber es ist tatsächlich so.

Wenn Informationen, Wissen und Kenntnisse entscheidend für unsere Motivation zur Veränderung wären, dann würde jeder von uns einen Waschbrettbauch haben, den ganzen Tag Golf spielen und jeden Morgen voller Freude wie Dagobert Duck durch seine unzähligen Geldspeicher tauchen.

Motivation und Veränderung gehen Hand in Hand

Seit über 15 Jahren erforsche ich das Themengebiet der Persönlichkeitsentwicklung und studiere mit zunehmender Faszination, wie Menschen ticken, was sie antreibt und bewegt. Meine Haupterkenntnis lässt sich wunderbar in einem Satz zusammenfassen:

Jeder will Veränderung. Aber niemand will sich verändern.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Kennen Sie nicht auch Menschen, die mit allem und jedem unzufrieden sind? Denen nichts so richtig passt und die am liebsten die Firma, die Gesellschaft und die ganze Welt von heute auf morgen ändern würden? Sie ahnen ja gar nicht, wie viele dieser Zeitgenossen ich kenne, die ganz genau wissen, was und wer sich um sie herum verändern müsste, nur damit sie so bleiben können, wie sie sind.

Eines der besten Beispiele für diese Einstellung war eine meiner Mitarbeiterinnen bei Karstadt, nennen wir sie Erika Riebesehl. Wenn ich die Dame morgens im Gang gefragt habe: „Und, Frau Riebesehl, wie geht’s Ihnen heute?“, kam meistens in einem weinerlichen und frustrierten Tonfall die Antwort: „Hach, noch acht Stunden, dann haben wir’s endlich wieder geschafft.“ Und Erika Riebesehl hatte zwei Standardsprüche auf Lager, für die sie bekannt war. Wenn es irgendwo ein Problem gab, dann sagte sie grundsätzlich:

„Da müsste dringend jemand etwas tun.“ Und wenn Sie dann nachgehakt hätten: „Ja, aber warum tun Sie denn nichts?“, dann kam Standardspruch Nummer zwei zum Einsatz: „Wer, ich? Also bitte, Herr Grzeskowitz, ich kann auch nicht mehr als arbeiten. Das sollen mal schön die anderen machen.“ Wir alle kennen die Erika Riebesehls dieser Welt, nicht wahr? Aber wenn alle darauf warten, dass andere schon etwas tun werden, dann passiert nie etwas.

Ein einziger Mensch kann einen riesigen Unterschied machen

Doch zum Glück gilt auch das Gegenteil. Ein einzelner Mensch kann einen riesigen Unterschied machen, wenn wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Für unser Denken. Für unser Handeln. Für unser Leben. Dazu bedarf es nur einer konsequenten Entscheidung. Wir können entweder ein Changemaker sein, der den immer intensiver werdenden Wandel aktiv gestaltet, oder aber ein Spielball der äußeren Umstände. Und ich bin mir sehr bewusst, dass ich auf nichts anderes in meinen Büchern so häufig hinweise wie auf die Wichtigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Doch es scheint immer noch nicht genug zu sein.

Gerade heute habe ich eine Rezension zu meinem Buch Mach es einfach! Warum wir keine Erlaubnis brauchen, um unser Leben zu verändern gelesen, in dem der oder die Rezensentin sinngemäß Folgendes geschrieben hat: „Ganz allgemein war das Buch gut. Leider ist die Motivation nur eine Woche geblieben. Wahrscheinlich muss man es noch ein weiteres Mal lesen.“ In dem Moment musste ich an einen weiteren tollen Satz des großen Zig Ziglar denken, der einmal gesagt hat: „Wir hören oft, dass Motivation nicht dauerhaft ist. Aber das Gleiche gilt für das Duschen.

Und genau deshalb empfehlen wir es täglich.“ Ob wir es nun gut finden oder nicht: Es sind immer wir selbst, die für die Umsetzung unserer Vorhaben verantwortlich sind. Nicht unser Chef, nicht unsere Familie und auch nicht der Autor eines Blogartikels. Die alles entscheidende Frage lautet daher: Sind Sie bereit, Ihre Motivation zur Chefsache zu erklären? Wenn ja, dann haben Sie auch Ihre Antwort auf die Frage „Was ist Motivation“ gefunden.

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

Attitüde Deutsch – Definition, Tipps und Bedeutung

Attitude auf Deutsch, was ist das eigentlich genau? Spätestens seit der TV-Sendung „Germany’s next Topmodel“ ist der von Heidi Klum immer wieder verwendete Begriff in aller Munde. Doch wie lässt er sich am besten übersetzen? Zuallererst kommen wohl Begriffe wie Mindset, Einstellung oder innere Haltung in den Sinn. Doch viel besser trifft es das etwas aus der Mode gekommene Wort Attitüde. Nicht nur habe ich mit „Attitüde – Erfolg durch die richtige innere Haltung“ ein ganzes Buch zu diesem Thema geschrieben, sondern ich möchte Ihnen das Thema in diesem Artikel so umfassend wie möglich näherbringen. Haben Sie Lust?

Was ist Attitüde auf Deutsch?

Doch bevor wir einsteigen, möchte ich mit einer wichtigen Frage beginnen: “Liebe Leserinnen und Leser, woran denken Sie ganz spontan, wenn Sie das Wort “Erfolg” hören? Ist es die berufliche Karriere? Der Aufbau eines eigenen Unternehmens? Ein gut gefülltes Bankkonto? Eine glückliche Beziehung? Eine große und intakte Familie? Oder ist es etwas ganz anderes?

Erfolg hat viele Gesichter und es gibt unzählige Wege, wie Sie ihn erlangen können. Deshalb gibt es auch keine geheime Erfolgsformel, mit der Sie die gewünschten Ergebnisse quasi über Nacht erzielen können. Aber es gibt gewisse Eigenschaften und Prinzipien, die alle erfolgreichen Menschen seit Jahrhunderten von Jahren verbinden: Ich spreche von sieben Erfolgsschlüsseln, die in ihrer einzigartigen Kombination zur Attitüde führen.

Machen Sie gerne die Probe auf’s Exempel und denken einmal darüber nach, was genau Sie einen persönlichen oder unternehmerischen Erfolg erzielen lässt.Sind es ihre fachlichen Fähigkeiten auf einem Gebiet, also das jeweilige Handwerk? Ist es das Talent, welches ihnen in die Wiege gelegt wurde? Ist es die Erfahrung und Weisheit vieler Jahre des Übens und Anwendens? Keine Frage, die Kombination dieser Eigenschaften ist eine unbedingte Voraussetzung für Erfolg. Aber die handwerklichen Fähigkeiten beherrschen eben viele. Talent spielt nur zu einem gewissen Grad eine Rolle, und Erfahrung kann manchmal auch zu Betriebsblindheit führen.

Was bedeutet Attitüde?

Was macht dann aber im Endeffekt den Unterschied aus, der einen Unterschied macht? Warum sind manche Menschen so überaus erfolgreich, während andere über das graue Mittelmaß nicht hinauskommen? Wenn Sie sich erfolgreiche Verkäufer, Sportlerinnen, Ärztinnen, Manager oder Unternehmerinnen anschauen, dann sieht es immer so einzigartig leicht aus, wie sie – scheinbar vollkommen mühelos – von Erfolg zu Erfolg eilen und dabei elegant ihre Arbeit verrichten.

Und gleichzeitig schuftet der Großteil ihrer Konkurrenten hart und viel, kämpft und müht sich ab, um dann schlussendlich vollkommen erschöpft und resignierend doch nicht das zu bekommen, was sie wollten.

 

Der Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Menschen lässt sich klar formulieren: Es ist die Attitüde. Die innere Haltung, wie Sie an eine Aufgabe oder ein Ziel herangehen. Ein erfolgreicher Mensch, der mit der richtigen Attitüde durchs Leben schreitet, geht in jeder Sekunde seines Handelns davon aus, dass alles ganz genau so eintritt, wie er es will.

Gleichzeitig ist er frei von Zweifeln, dass etwas schiefgehen könnte, sondern fokussiert sich ausschließlich auf sein Ziel und das gewünschte Ergebnis. Und natürlich beherrscht er die benötigten Fähigkeiten aus dem Effeff und trainiert viel und regelmäßig. Auch das ist eine wichtiger Bestandteil von Attitüde: Der Drang, nie zufrieden zu sein und immer besser werden zu wollen. Niemals satt zu werden, sondern den Erfolgshunger auf einem hohen Level zu halten.

Wie sieht Ihre aktuelle Attitüde aus?

Während Sie diese Zeilen lesen, haben Sie bereits eine Attitüde, mit der Sie die Ergebnisse erzielen, die Sie aktuell erzielen. Ihr Job. Ihre Familie und Partnerschaft. Die Summe auf ihrem Bankkonto. Ihre Gesundheit. Ihre sportliche Fitness. Ihre allgemeine Zufriedenheit im Leben. All diese Dinge sind das Ergebnis ihrer aktuellen Attitüde. Aber sind sie mit diesen Resultaten zufrieden oder gibt es Bereiche, in denen Sie gerne erfolgreicher wären?

Wie es um ihre derzeitige innere Haltung bestellt ist, lässt sich sehr gut an ihrem inneren Dialog festmachen, also an der Art und Weise wie Sie mit sich selber sprechen und vor allem, was Sie zu sich selbst sagen. Wie genau tun Sie das? Loben und motivieren Sie sich regelmäßig oder sind Sie ihr größter Kritiker, der mit schräger Stimme den Teufel an die Wand malt? Ist ihre innere Stimme eher positiv oder negativ ausgerichtet? Hören Sie dieser Stimme gut zu, denn sie spiegelt ihre Gedanken wieder. Und mit der Zeit werden Sie, was Sie den ganzen Tag denken.

Wie auch immer ihre jetzige Attitüde auch sein mag, die gute Nachricht ist, dass Sie sich eine Erfolgshaltung jederzeit auswählen und aneignen können. Nicht über Nacht und auch nicht auf Knopfdruck. Aber mit viel Leidenschaft, stetiger Arbeit und einer großen Portion Erfolgswillen ist es auch ihnen möglich, mit scheinbarer Leichtigkeit von Erfolg zu Erfolg zu eilen. Denn Attitüde ist alles. Ihre Attitüde auf die Bedürfnisse der Zukunft auszurichten, heißt ihr Leben und ihre Ergebnisse zu ändern. Doch bevor wir uns gemeinsam die dafür notwendigen Schritte ansehen, schulde ich Ihnen ja noch die Definition, was genau Attitüde eigentlich ist.

Was ich von einem Texaner über Attitüde gelernt habe

Es geschah vor genau 24 Jahren und die Tonalität des Satzes erinnerte mich an exzessives Kaugummikauen. Und doch waren die Worte, die ich in diesem Moment zum ersten mal hörte, etwas ganz Besonderes für mich:

“Man, you really got Attitude!”

Der Mann, der diesen Satz damals zu mir sagte, hieß Ernie und war für einen Sommer lang mein Boss. Während er die Worte sprach, legte er mir kumpelhaft eine Hand auf die Schulter und lachte dabei herzhaft. Dann ließ er in seinem starken texanischem Akzent noch einen kleinen Witz folgen, drehte sich um und ging. Und in mir drin hatte ich die tiefe Gewissheit, dass ich ihn in diesem Moment für mich gewonnen und einen Platz in seinem Herzen erlangt hatte. Doch fangen wir am Anfang dieser Geschichte an.

Ich war gerade 23 Jahre alt und jobbte während meines Studiums gelegentlich auch als Dolmetscher für ausländische Unternehmen. Einer dieser Jobs brachte mich dann mit Ernie zusammen, der mit seiner amerikanischen Firma für einen der weltweit größten Paketdienstleister in Hamburg eine Förderbandanlage baute. Vom ersten Tag an beäugte er mich Grünschnabel sehr kritisch und testete mich und meine Fähigkeiten, wo er nur konnte.

Doch so sehr ich mich auch bemühte und mit meinen akademischen Kenntnissen zu punkten versuchte, es gelang mir nicht wirklich, von ihm ernst genommen zu werden. Von Tag zu Tag wurde ich unsicherer. Denn Ernie war eine imposante Erscheinung. Ein Texaner wie aus dem Bilderbuch, mit Cowboyhut, ausgewaschenen Jeans und Stiefeln aus Schlangenleder. Ein Mann, der seinen Kaugummi malmend traktierte, als ob er einen persönlichen Krieg mit dem kleinen Streifen austragen würde.

Ich hatte auf jeden Fall mächtig Respekt vor diesem erfolgreichen Unternehmer und Leader. Und da ich für die Zeit des Projekts nicht nur sein Übersetzer, sondern auch eine Art persönlicher Assistent war, hatte ich es mir zum Ziel gesetzt, ihm zu beweisen, aus welchem Holz ich geschnitzt war.

Attitüde Bedeutung

Eines Tages sollte sich die optimale Gelegenheit bieten. Knapp 10 Handwerker standen neben einem hohen Regal, vor dem ein schweres Rohr mit knapp 1 Meter Durchmesser lag. Sie diskutierten laut und intensiv, wie man es wohl am besten auf die obere Plattform befördern könne. Gabelstapler, Seilwinde, Rampe oder Schweißgerät. Jeder der „Experten“ hatte seine ganz eigene Meinung. Nichts von den Vorschlägen funktionierte jedoch und sie diskutierten immer heftiger. Aber in der Hitze der Auseinandersetzung hatten sie scheinbar die einfachste Möglichkeit schlichtweg übersehen.

Also nahm ich sowohl mein Herz in die Hand, als auch einen dieser schicken Bauhelme unter den Arm, ging an den zehn breitschultrigen Männern vorbei, hievte das Rohr mit aller Kraft auf meine Schultern und schleppte es die Treppe hoch, welche fünf Meter weiter genau zur entsprechenden Plattform führte. Natürlich lies ich es mir nicht anmerken, dass ich mehrfach kurz davor war, unter der großen Last zusammenzubrechen. Stattdessen setzte ich mein bestes Lächeln auf und winkte nach Beendigung der Aufgabe lässig von der Plattform herunter.

Und während eine Etage weiter unten zehn Kiefer synchron nach unten klappten, hörte ich aus der nahegelegenen Bürotür nur ein zufriedenes Klatschen. Ernie hatte alles mitbekommen und ging nun auf mich zu. Er kaute erst noch ein wenig auf seinem Kaugummi herum und sprach dann den für mich magischen Satz:

“Man, you really got Attitude!“

Unsere gesamte Beziehung und Zusammenarbeit änderte sich von einem Moment auf den anderen. Weil ich Ernie mit meiner inneren Haltung, meiner Überzeugung und meinem beherzten Handeln für mich gewann. Damals begriff ich zum ersten mal, was Attitude alles ausmachen, und was man im Leben damit erreichen kann.

Seit diesem Tag begleitet mich der Begriff Attitüde durch meine Karriere und ich habe in den vielen Jahren als Geschäftsführer, Keynote Speaker und Solopreneur Coach meine Erfolge vor allem durch die besondere innere Haltung erzielt. Andere waren bestimmt talentierter oder schlauer als ich, doch mein Mindset hat stets den Unterschied bedeutet. Und wenn ich es geschafft habe, dann können Sie es auch.

Attitüde Definition Deutsch

Attitüde wird von den meisten Menschen einfach mit Einstellung gleichgesetzt. Dabei ist sie so viel mehr. Meine Definition lautet wie folgt:

„Attitüde ist mehr als nur eine innere Haltung oder die Einstellung, mit der Sie eine Aufgabe erledigen. Es ist viel mehr eine Philosophie und die Art und Weise, wie Sie mit dem Leben und seinen vielfältigen Herausforderungen umgehen. Das persönliche Mindset. Und das nicht nur einmalig, sondern jeden Tag aufs Neue und in jeder denkbaren Situation. Vom Brötchen kaufen beim Bäcker bis hin zum Millionen-Deal in der Firma. Es ist die Art und Weise, wie Sie denken, reden, morgens aufstehen und abends zu Bett gehen. Wie Sie mit ihren Kindern spielen und mit ihren Kunden umgehen. Wie Sie reagieren, wenn alles glatt läuft, und wie Sie es machen, wenn der Wind des Lebens ihnen direkt und scharf ins Gesicht bläst. Es ist dabei nicht so sehr, dass „was“ Sie tun, sondern vor allem das „wie“ und ganz besonders das „warum“.

Aus dieser Definition wird deutlich, dass Ihre Attitüde eine Kombination aus Ihren Werten, Überzeugungen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Ihrem Wissen und den sieben Erfolgsschlüsseln ist. Und wie so oft ist das Ergebnis auch im Falle von Attitüde mehr als die Summe der einzelnen Teile, denn es handelt sich um eine sich selbst verstärkende Spirale. Ihre Attitüde prägt ihre Handlungen und Gewohnheiten.

Und die Ergebnisse dieser Verhaltensweisen beeinflussen und verstärken im Gegenzug auch wieder die Attitüde und deren einzelne Komponenten. Die richtige Attitüde versetzt Sie in die Lage, sowohl kongruent (verbal und nonverbal im Einklang), als auch authentisch (in Übereinstimmung mit ihren Überzeugungen und Werten) zu kommunizieren. Dies führt zu einer dramatisch höheren Qualität von Entscheidungen und damit zu besseren Ergebnissen. Diese drücken sich dann wiederum in ihrer ganz persönlichen Lebensqualität aus. Oder in einer einfachen Formel zusammengefasst:

Die Kombination der sieben Erfolgs-Schlüssel = Erfolgs-Attitüde

Erfolgs-Attitüde + Handeln = Erfolg und hohe Lebensqualität

attitüde deutsch

Attitüde verändern: Erfolg oder Mittelmaß 

Attitüde ist eine ganz bestimmte Form der inneren Einstellung, mit der Sie ihre Ziele und Visionen erreichen können. Und das besser, schneller und eleganter. Die Basis, auf der später alles Weitere aufbaut, ist ihre Grundhaltung, mit der Sie täglich in die Welt hinaus gehen. Worauf legen Sie ihren Fokus? Was ist das Leitbild ihres Lebens? Ist ihr metaphorisches Glas eher halb voll oder halb leer? Einer meiner Mentoren hat mir vor Jahren einmal einen Satz mit auf den Weg gegeben, der mich bis heute noch begleitet:

Wer etwas will, der findet Lösungen. Wer etwas nicht will, der sucht nach Gründen, warum es nicht geht.

Wer positiv denkt und handelt, der hat einfach eine andere Energie und Einstellung, als jemand, dessen Gedanken sich hauptsächlich um Probleme, Horrorszenarien oder negative Dinge drehen. Denn Ihr Gehirn speichert jede Information sorgfältig und zuverlässig ab, mit der Sie es füttern. Es bildet neue Synapsen und die berühmten neuronalen Datenautobahnen. Je breiter diese sind, desto stärker sind wiederum ihre Überzeugungen und ihre innere Haltung. Füttern Sie ihr Gehirn (und natürlich auch ihre Seele) also regelmäßig mit positiven Dingen, mit kreativen Fähigkeiten und neuem Wissen.

Wie sieht nun die ideale Erfolgs-Attitüde aus? Schauen wir uns doch im ersten Schritt einmal die perfekte innere Haltung an, mit der Sie garantiert keinen Erfolg haben werden.

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Attitüde Beispiel: Negative Eigenschaften

  • Sie sind der Meinung, bereits alles zu können und zu wissen
  • Sie machen die äußeren Umstände für ihre eigene Situation verantwortlich
  • Sie suchen die Schuld für die eigenen Ergebnisse bei anderen Menschen
  • Sie benutzen regelmäßig folgende Sätze: „Kenne ich schon“, „Weiß ich alles“ und „Das klappt nie“
  • Wenn Sie eine Chance sehen, denken Sie automatisch „das kann ich nicht“, „das darf ich nicht“ oder „wo kämen wir denn dahin“
  • Sie haben Angst vor Veränderungen
  • Sie haben das Gefühl, in Zwängen und Notwendigkeiten gefangen zu sein
  • Sie sind satt und zufrieden
  • Sie legen ihren Fokus auf Ausreden und Gründen
  • Sie werten und beurteilen schnell
  • Sie machen sich viele Sorgen und neigen zum Grübeln und Zweifeln
  • Ihre große Erfüllung ist es, wenn Sie mit Kollegen gemeinsam jammern können
  • Sie sind ablehnend gegenüber neuen Ideen, Konzepten und Vorschlägen
  • Sie geben schnell auf, wenn Sie mit Schwierigkeiten konfrontiert werden

Sollten Sie sich in irgendeinem dieser Punkte wiedergefunden haben, dann ist es höchste Zeit, etwas zu ändern. Zum Glück ist es auch nicht besonders schwer, sich eine Erfolgs-Attitüde anzueignen. Damit Sie wissen, wie diese genau ausschaut, sehen wir uns nun zum Vergleich genau das an, nämlich die positive innere Haltung, mit der Sie Erfolg und Erfüllung in ihr Leben ziehen werden.

Attitüde Beispiel: Positive Eigenschaften

  • Sie sind offen gegenüber neuen Ideen, Konzepten und Vorschlägen
  • Sie denken positiv und glauben fest daran, dass genug für alle da ist
  • Sie übernehmen die Verantwortung für die eigene Situation und die erzielten Ergebnisse
  • Sie haben die Bereitschaft, lebenslang zu lernen und zu wachsen
  • Sie schaffen sich permanent neue Wahlmöglichkeiten
  • Sie umarmen Veränderungen und betrachten diese als Geschenk des Lebens
  • Auch in schwierigen Situationen suchen Sie immer nach Lösungen
  • Sie benutzen regelmäßig folgende Sätze regelmäßig: „Das klingt spannend“, „Wie könnte ich dieses Ziel erreichen?“ und „Was kann ich daraus lernen?“
  • Sie glauben an sich selbst und daran, dass Sie jeden Erfolg dieser Welt verdient haben
  • Sie bauen ihre eigenen Stärken aus und machen ihre Schwächen zu Stärken
  • Sie sehen Fehler als Chance zum persönlichen Wachstum
  • Sie haben die Bereitschaft, hart und diszipliniert zu arbeiten
  • Sie richten ihren Fokus auf Chancen und Möglichkeiten
  • Sie sind neugierig und offen (Was würde passieren, wenn ich…)
  • Sie sind risikobereit und leben leidenschaftlich
  • Sie fühlen sich persönlich für ihr Leben, ihren Erfolg, ihre Mitarbeiter und ihre Mission verantwortlich
  • Sie sind jederzeit bereit, die „extra Meile“ zu gehen (Schließlich gibt es dort niemals Stau)
  • Sie haben die 7 Erfolgs-Schlüssel in ihr Leben integriert und verstehen diese als Fundament der inneren Haltung
  • Sie haben keine Attitüde, sie leben Attitüde und strahlen diese aus

Was ist Attitüde?

Sehen Sie den Unterschied zwischen den beiden Einstellungen? Der Art und Weise wie erfolgreiche Menschen mit dem Leben und seinen Herausforderungen umgehen, und wie es der Rest tut? Eines wird sehr schnell deutlich: Attitüde hat nichts damit zu tun, was ihnen den ganzen Tag über passiert. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie Sie mit diesen Dingen umgehen.

Wohl jeder von uns kennt Tage, an denen vom ersten Moment an alles schiefgeht. Sie stehen mit dem falschen Bein auf. Draußen regnet es in Strömen, Sie vergessen die wichtigen Vertragsunterlagen auf dem Küchentisch und zu allem Unglück verpassen Sie auch noch den Bus. Nachdem Sie auf der Arbeit mit einiger Verspätung angekommen sind, brüllt Sie zuerst der schlecht gelaunte Chef an und dann müssen Sie sich auch noch den ganzen Vormittag mit nörgelnden Kunden und unzufriedenen Kollegen herumschlagen.

Bereits Mittags wünschen Sie sich, dass der Tag hoffentlich bald ein Ende hat. Auch wenn ich etwas überzeichnet habe, kommt ihnen diese Beschreibung bekannt vor? Und jetzt kommt die Preisfrage: Was können Sie von diesen Dingen beeinflussen? Das Wetter auf keinen Fall. Den Fahrplan des Busses ebenso wenig. Und auch die Launen und Verhaltensweisen ihres Chefs, der Kollegen und Kunden liegen außerhalb ihres Einflussbereiches. Denken Sie immer an eine unumstößliche Tatsache:

Der einzige Mensch, den Sie ändern können, sind Sie selbst.

Die Umstände sind, wie sie sind. Sie können Sie nicht ändern. Doch was Sie sehr wohl ändern können, ist die Art und Weise, wie Sie auf diese Umstände reagieren. Lassen Sie es zu, sich von diesen äußeren Gegebenheiten runterziehen und negativ beeinflussen zu lassen? Geben Sie anderen Menschen die Schuld für ihre schlechte Laune und ihre negative Verfassung?

Dann hören Sie bitte sofort damit auf! Denn die Verantwortung für ihre Gefühle, Handlungen und Reaktionen liegt einzig und allein bei ihnen. Sie haben in jeder Situation in ihrem Leben die Wahl, in welche Richtung Sie denken und handeln. Ob Sie negativ oder positiv fokussiert sind. Sie haben die Wahl. Mit welcher inneren Haltung wollen Sie ihre Ziele und Träume im Leben angehen? Wählen Sie den maximalen Erfolg oder sind Sie mit Mittelmaß zufrieden?

Attitüde Coaching

Natürlich erhalten Sie eine solche Attitüde nicht über Nacht. Aber heute ist der beste Tag für die bewusste Entscheidung, sich eine innere Haltung anzueignen, die Ihnen die Erfolge im Leben bringt, von denen Sie träumen. Finden Sie nicht auch? Aber denken Sie bitte daran, dass es mit einer einmaligen Entscheidung nicht getan ist. Ihre neue Attitude will behutsam aufgebaut und gepflegt werden. Sie müssen jeden Tag aufs Neue wählen.

Je nachdem, wo Sie heute stehen, kann es ein langer und manchmal steiniger Weg werden. Doch eines kann ich ihnen versprechen: Es lohnt sich. Denn wenn Sie erst einmal mit einer positiven Attitüde ausgestattet sind, werden Sie nicht nur eine besondere persönliche Erfüllung spüren, sondern auch beruflich eine neue Stufe der Erfolgsleiter erklimmen. Freuen Sie sich also, dass Sie jeden Tag aufs Neue an ihrer inneren Haltung arbeiten dürfen. Treffen Sie diese Entscheidungen daher mit Freude und Leidenschaft.

Ihre Attitüde wählen zu können ist ein Ausdruck ihrer persönlichen Freiheit und ein Geschenk, dass Sie sich täglich selbst machen können. Aber bedenken Sie, die bewusste Entscheidung für eine positive Attitüde ist nicht einfach ein Programm, das Sie abarbeiten oder eine Initiative, die Sie starten können. Es ist ein Lebensgefühl, dass Sie vom Zeitpunkt der Entscheidung begleiten und zu einer hohen Lebensqualität und nachhaltiger Erfüllung führen wird.

Attitüde Check: Sind Sie bereit, eine Entscheidung zu treffen? ​

Die innere Haltung ist die Grundlage und Voraussetzung für alles in ihrem Leben. Ja, wirklich alles.

  • Attitüde ist die Grundlage für ihre Stimmung
  • Attitüde ist die Grundlage für ihr Selbstbewusstsein
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Kommunikation
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Beziehungen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Denkprozesse
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Motivation
  • Attitüde ist die Grundlage wie Sie sich und die Welt wahrnehmen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Wirkung nach Innen und Außen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Reaktionen und Handlungen
  • Attitüde ist die Grundlage ihres Erfolges

 

Die innere Haltung bestimmt Ihre Ergebnisse im Leben

  • Attitüde bestimmt ihre Karriere
  • Attitüde bestimmt ihren unternehmerischen Erfolg
  • Attitüde bestimmt ihre Marke und Persönlichkeit
  • Attitüde bestimmt ihren Service und ihre Kundenorientierung 
  • Attitüde bestimmt ihren Umsatz und Gewinn
  • Attitüde bestimmt ihre Ehe und Partnerschaft
  • Attitüde bestimmt ihre Familie
  • Attitüde bestimmt ihren Lebensstil
  • Attitüde bestimmt ihre Gesundheit
  • Attitüde bestimmt ihr Glück
  • Attitüde bestimmt ihre Zufriedenheit
  • Attitüde bestimmt ihr Leben

Haben Sie ihre Entscheidung getroffen? Dann berichten Sie mir gerne über Ihre Erfahrungen und schreiben mir in einem Kommentar, wie Sie zum Thema Attitüde Deutsch und innere Haltung stehen.

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