DIE MACHER MENTALITÄT

Verändere Dein Leben heute: „Ich mach das jetzt einfach!“

Wenn es um das Thema Macher Mentalität geht, muss ich unweigerlich an eine meiner Lieblingsanekdoten denken.

Es war einmal ein Junggeselle, der mit Anfang 40 immer noch zu Hause bei seinem Vater wohnte. Eines Abends sagte dieser beim Essen: »Sohn, ich bin krank, mir geht es nicht gut und es geht langsam dem Ende entgegen. Ich habe nur Dich. Wenn ich in drei bis vier Jahren nicht mehr bin, dann wirst Du die Firma und mein gesamtes Vermögen in Höhe von 100 Millionen Euro erben.«

Also beschloss der Sohn, sich eine Frau zu suchen, mit der er seinen zukünftigen Reichtum teilen könnte. Und tatsächlich, während einer Dienstreise traf er auf dem Flughafen die schönste Frau, die er jemals gesehen hatte. Sie war so umwerfend, dass es ihm fast den Atem verschlug. Trotzdem sprach er sie an und sagte: »Ich mag zwar nur wie ein gewöhnlicher Mann aussehen, aber mein Vater wird in drei bis vier Jahren sterben. Dann erbe ich sowohl die Firma als auch ein Vermögen in Höhe von 100 Millionen Euro. Hier ist meine Visitenkarte.«

Mit einem mysteriösen Lächeln nahm die Dame die Karte entgegen und ging. Doch sie drehte sich noch einmal um und sagte nur einen Satz: »Wir werden uns wiedersehen.« Und sie sollte Wort halten. Noch am selben Abend wurde sie seine Stiefmutter.

Wie ausgeprägt ist Deine Macher Mentalität?

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich muss über diese kleine Anekdote immer wieder schmunzeln. Trotzdem steckt auch ein sehr ernster Kern in der Geschichte. Die Botschaft ist eindeutig. Bei allen Krisen, Problemen und Herausforderungen bietet die Zukunft doch riesige Chancen. Und wenn wir diese nicht ergreifen, dann kommt irgendwann jemand anders, und schnappt sie uns weg.

Lass dies bitte nicht zu. Warte nicht, bis es zu spät ist, sondern ergreife die Gelegenheiten dann, wenn sie sich bieten. Doch leider wird dieses Vorhaben sehr häufig von der sich rasant ausbreitenden Volkskrankheit Nummer Eins torpediert. Was ich damit meine? Ich spreche von der berühmten Aufschieberitis und der Prokrastination.

Macher Mentalität statt Aufschieberitis

Die Symptome sind immer gleich. Statt eine Veränderung umzusetzen, wartet man lieber ab und begründet das eigene Zögern mit den unterschiedlichsten Ausreden. Und dann wartet man. Und wartet und wartet. Bis irgendwann der Sankt-Nimmerleins-Tag gekommen ist und jemand anders die Chance genutzt und die Gelegenheit beim Schopf gepackt hat.

Löse Dich von alten Mustern und Konditionierungen!

Der zögernden Abwartehaltung Lebewohl zu sagen und das Ende der Ausreden einzuläuten, ist daher ein wichtiger Schritt. Aber er reicht bei Weitem noch nicht aus. Es bedarf einer Alternative zu den ehemaligen Verhaltensmustern. Einer Macher Mentalität, die Deinen Fokus auf das Erkennen von Chancen, das Ergreifen von Gelegenheiten und die Umsetzung von Veränderungen richtet. Möglicherweise braucht es einige Zeit, bis Du Dich von alten Mustern und Konditionierungen gelöst hast. Aber es lohnt sich.

Das Training ist denkbar einfach.

Ersetze den alten Reflex durch einen neuen. Wo Du früher gezögert, gezweifelt und zur guten alten Ausrede gegriffen hast, halte kurz inne und denke dann ganz bewusst: »Ich mach das jetzt einfach!« Ein paar Anregungen gefällig?

  • Warte nicht, bis Dein Chef Dich dazu auffordert, sondern gehe jetzt die Extra-Meile für Deine Kunden!
  • Warte nicht darauf, dass Dein Kollege sich schon kümmern wird, sondern übernehme Du die Aufgabe!
  • Warte nicht, dass Deine Kunden Dich schon finden werden, sondern greife jetzt zum Telefonhörer!
  • Warte nicht bis Silvester, um Deine Gewohnheiten umzustellen, sondern fange heute damit an!
  • Warte nicht darauf, dass in Konfliktsituationen andere Menschen auf Dich zukommen, sondern ergreife Du die Initiative!
  • Warte nicht auf den perfekten Moment, sondern handele jetzt!
  • Warte nicht, bis Du einen Titel, genügend Geld oder die Erlaubnis anderer hast, sondern verändere Dein Leben heute!
  • Warte nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, sondern sage Dir aus voller Brust: “ICH MACH DAS JETZT EINFACH!

 

Bei Ausbau Deiner Macher Mentalität wünsche ich Dir ganz viel Erfolg. Und übrigens, es gibt auch die passende Keynote Speech zu dem Thema.

RUHE AUF DEM BALKON! EIN RANT GEGEN NEGATIVITÄT.

Ruhe auf dem Balkon! Das möchte ich mit diesem Artikel laut in die Welt hinausrufen. Denn es scheint mir, dass die Besserwisser immer mehr und insbesondere lauter werden. Und sich die Negativität dadurch weiter auszubreiten beginnt. Und genau dieser Negativspirale habe ich den Kampf angesagt. Doch lassen Sie uns zuerst eine kurze Reise in die Vergangenheit unternehmen.

Warum wir mehr Batteriewechsler und weniger Besserwisser, Nörgler und anonyme Kritiker brauchen

Es war ein gewöhnlicher Dienstag Nachmittag im November. Wie so häufig saß die komplette Abteilungsleiter-Riege im Besprechungsraum des Warenhauses zum wöchentlichen Jour-Fix zusammen. Als Geschäftsführer nutzte ich diese Termine u.a. dazu, um die Führungskräfte über alle aktuellen Themen zu informieren. An jenem Tag sollten die einzelnen Abteilungen ihre Maßnahmen für das kommende Weihnachtsgeschäft vorstellen.

Den Start machte Frau Müller (was nicht ihr echter Name ist) aus der DOB (was für Damenoberbekleidung steht). Doch als sie mit dem Präsenter zur ersten Power Point Folie klicken wollte, geschah etwas. Nämlich nichts. Hektisch klickte sie auf der Fernbedienung herum und starrte voller Hoffnung auf die Leinwand. Doch auch der zehnte Klick auf den Präsenter brachte keine Veränderung: Immer noch war der Startbildschirm zu sehen, die Technik wollte einfach nicht funktionieren.

Es dauerte nicht lange, bis das Gemurmel im Raum losging. “Es müsste dringend jemand etwas tun” sagte einer. “Typisch IT-Abteilung, nicht mal das bekommen sie hin” sagte jemand anders. Und eine dritte Person beklagte sich: “Kein Wunder, bei der uralten Ausstattung, mit der wir hier arbeiten müssen kann das ja nicht klappen”.

Fast alle Abteilungsleiter stimmten in das Wegklagen und die Schuldzuweisungen ein. Und es wurde heftigste Kritik geübt: An den Technikern, der Verwaltung, der Zentrale, an der unfähigen (weil technisch völlig unbegabten) Kollegin und sogar am Vorstand. Die Stimmung kochte.

Und das nur, weil ein Präsenter nicht funktionierte. Wahrscheinlich wäre es noch länger so weitergegangen, wenn nicht die junge Abteilungsleiterin aus der Parfümerie etwas getan hätte, womit keiner rechnete. Sie kramte in ihrer Tasche, erhob sich von ihrem Platz und ging wortlos nach Vorne. Dann ließ sie sich von der verdutzten Frau Müller den Präsenter geben, öffnete die Verschlussklappe und wechselte die Batterien. “So”, ließ sie ihre Kollegen wissen, “jetzt geht´s wieder. Wir können weitermachen!”

Aus der sicheren Entfernung kritisiert es sich leicht

An dieses Erlebnis musste ich in letzter Zeit häufig denken. Denn mich beschleicht das Gefühl, dass immer weniger Menschen selber etwas wagen, erschaffen oder umsetzen. Und die Mutigen, die sich trauen, müssen sich dann mit Kritikern auseinandersetzen, die meist ungefragt, sowie mit sicherem Abstand aus der Ferne ihre Meinung kundtun, unter der Gürtellinie attackieren und grundsätzlich der Meinung sind, alles besser zu wissen.

Natürlich würden diese Besserwisser ihnen das nie ins Gesicht sagen. Stattdessen versteckt man sich in der Anonymität des Internets und kann endlich mal das sagen, was man schon immer mal sagen wollte. Es kommt mir ein wenig so vor wie bei der Muppet Show. Können Sie sich noch erinnern? Dort saßen die beiden Senioren Waldorf & Statler auf ihrem gemütlichen Balkon und haben alles kommentiert, zerrissen und in den Kakao gezogen, was sich unten auf der Showbühne abspielte.

Und gibt es nicht auch im wahren Leben genau diese zwei Sorten von Menschen? Die einen, die Handeln, Bewegen und Verantwortung übernehmen. Die Unternehmer, Feuerwehrleute, Krankenschwestern, Schiedsrichter, Schriftsteller, Selbständigen, Gründer, Polizisten und alle anderen Menschen wie Sie und ich, die machen, tun und produktiv tätig sind. Und wer handelt, der macht zwangsläufig Fehler. Wird dadurch angreifbar. Bietet sich als perfekte Zielscheibe an.

Und dann gibt es da noch die anderen. Diejenigen, sich weit entfernt vom tatsächlichen Geschehen aufhalten. Die umgehend in Deckung gehen, wenn es heiß wird, wenn es weh tut, wenn es ans Eingemachte geht. Sich aber natürlich trotzdem das Recht herausnehmen, die Taten der handelnden Menschen auf der weit entfernten Showbühne des Lebens zu kritisieren, zu beurteilen und zu zerreißen.

Konstruktive Kritik vs. anonyme Beschimpfungen

Und nur damit wir uns richtig verstehen, ich spreche hier nicht von konstruktiver Kritik. Diese ist nicht nur hilfreich, sondern für Veränderung absolut notwendig. Nein, ich spreche vor allem von dem zunehmenden anonymen Bashing, das teilweise absurde Formen annimmt.

Doch woran liegt das? Ist es mangelndes Selbstbewusstsein, Neid oder eine generelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben? Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich: Es nervt! Gerade gestern habe ich wieder zwei Bewertungen für meine Bücher auf Amazon gelesen. Beides waren 1 Sterne Rezensionen. Beide gingen nicht mit einem Wort auf den Inhalt ein, sondern strotzten nur so vor persönlichen Anfeindungen.

Und selbstverständlich hat sich keiner der beiden „Kritiker“ getraut, unter seinem echten Namen zu schreiben. Hinter der sicheren Maske von Pseudonymen kommen einem verbale Tiefschläge eben viel leichter über die Lippen, bzw. Tasten. Natürlich weiß ich, dass meine Meinungen, meine Inhalte und meine Persönlichkeit durchaus polarisieren. Trotzdem habe ich mit diesen anonymen Beschimpfungen vom Balkon grundsätzlich ein Problem.

Warum? Ich persönlich habe diesbezüglich ein dickes Fell und bin gut in der Lage, dem entgegenzutreten. Das kostet zwar Kraft, ist für mich aber auch der Preis, den ich dafür zahle, exponiert auf der Showbühne zu stehen.

Doch für viele andere Menschen kann so etwas durchaus existenzbedrohend sein. Denken Sie an das inhabergeführte Restaurant (da fallen auf einschlägigen Bewertungsportalen Worte wie „ekelhaft“ „widerlich, „unzumutbar“), den kleinen Laden um die Ecke („furchtbarer Service“, „unfreundlich“, „furchtbar“) oder die Tagesmutter aus dem Nachbarort („kann nicht mit Kindern“, „wird schnell wütend“, „ungeeignet“).

Es reicht! Eine Aufforderung an alle Besserwisser und anonymen Nörgler

Ich für mich habe beschlossen, diese Entwicklung nicht mehr nur schweigend hinzunehmen. Im Namen aller produktiven, mutigen und handelnden Menschen möchte ich den besserwisserischen Kritikern daher zurufen:

„Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik, weil wir wissen, dass wir uns nur so weiterentwickeln, besser werden und wachsen können. Wir können auch mit direkten Worten, harten Argumenten und Klartext leben, wenn diese Form der Kritik wertschätzend und mit offenem Visier kommuniziert wird. 

Ansonsten gilt: Ruhe auf dem Balkon! Wir haben keine Lust auf Besserwisser, Nörgler und Miesepeter, die uns ungefragt als Projektionsfläche ihrer eigenen Ängste benutzen. Wir brauchen Eure Kommentare aus der sicheren Entfernung nicht. Wir brauchen auch keine Belehrungen, Beschimpfungen oder Miesmacherei. 

Wenn ihr mitreden wollt, dann verlasst den bequemen Balkon und kommt zu uns auf die Showbühne. Dahin, wo es weh tut. In die Hitze des Gefechts. Dorthin, wo Blut, Schweiß und Tränen fließen. Die Welt braucht keine weiteren Menschen, die ganz genau wissen, was die anderen alles falsch machen. Stattdessen braucht die Welt dringend mehr Menschen wie meine junge Abteilungsleiterin. Sie braucht mehr Batteriewechsler. Sie braucht Menschen, die mutig handeln, Fehler machen und Verantwortung übernehmen.“

Ruhe auf dem Balkon! Die Welt braucht mehr Batteriewechsler

Es ist Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

Wollen wir Verantwortung übernehmen, oder die Leistungen anderer zerreden?

Gehen wir dahin, wo es weh tut, oder kritisieren wir das Geschehen vom bequemen Balkon aus?

Wollen wir Batteriewechsel oder Besserwisser sein?

Wir alle haben jeden Tag die Wahl!

Wofür entscheiden Sie sich?

Herzliche Grüße Ihr Ilja Grzeskowitz

Intention Bedeutung – Warum Sinn und Purpose so wichtig sind

Intention ist alles – Die Kunst der erfolgreichen Kommunikation

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob es so etwas wie eine einzige Eigenschaft gibt, die darüber bestimmt, ob jede Art von Kommunikation positiv oder negativ verläuft? Die gibt es tatsächlich. Und möglicherweise wird es Sie erstaunen, denn ich spreche nicht von einer Technik, nicht von einer Methode und auch nicht von einem bestimmten Prozess. Der Schlüssel, der Ihnen die Tür zu Erfolgen in allen Lebenslagen öffnen kann, ist Ihre Intention. 

Es spielt keine Rolle, ob mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren, vor einer schweren Verhandlung stehen, oder Ihren Kindern etwas beibringen wollen. Ihre Resultate stehen und fallen mit der Erwartungshaltung, mit der Sie die kleinen und großen Aufgaben des Alltags angehen.

Intention Definition Deutsch: Mit Sinn kommunizieren

Ich möchte eine meiner tiefsten Überzeugungen mit Ihnen teilen: Intention schlägt alles. Ja, wirklich alles. Andere mögen schlauer, schneller oder talentierter sein. Wenn Sie mit der richtigen Intention an Ihre Aufgaben gehen, werden Sie immer den berühmten Schritt vorne sein. Lassen Sie uns also einmal genau schauen, was ich überhaupt unter Intention verstehe. 

Zum einen ist es für mich die Mentalität, mit der Sie die Dinge tun, die Sie tun. Eine eindeutige Erwartung an das Endergebnis der anstehenden Kommunikationen. Es ist die Abwesenheit von Zweifeln, und die tiefe Gewissheit, dass Sie genau das erreichen werden, was Sie sich vorgenommen haben. Das gilt für Verkaufsgespräche, Konflikte und Verhandlungen, genau so aber auch für Flirts, die Unterhaltungen mit Ihren Verwandten und die Erziehung Ihrer Kinder.

Intention: Bedeutung von Kommunikation mit Sinn

Kommen wir zum zweiten Faktor, nämlich der Frage, warum und weshalb Sie überhaupt mit anderen Menschen kommunizieren. Was, das wissen Sie meistens gar nicht, weil Sie eher der spontane Typ sind? Manchmal tauschen Sie einfach nur ein paar belanglose Floskeln aus, weil man das eben zu bestimmten Anlässen so macht?

Dann möchte ich Ihnen gerne folgende Idee schmackhaft machen. Gehen Sie nie mehr ohne ein konkretes Ziel in Ihre Gespräche, Unterhaltungen und jede andere Art von Kommunikation. Überlegen Sie sich vorher so genau wie möglich, was Ihr Gesprächspartner hinterher denken, tun und ganz besonders wie er sich fühlen soll. Je klarer Sie wissen, welches Ziel Sie verfolgen, desto eindeutiger können Sie handeln. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Menschen spüren, wenn Sie mit der richtigen Intention handeln.

Je mehr Sie Ihren Fokus nach Außen auf Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Familienmitglieder richten, desto mehr werden Sie auch Ihre eigenen Ziele erreichen. Weil sich wirklich alles im Leben um Beziehungen zu anderen Menschen dreht.

Was Sie von einem Kellner über Kommunikation lernen können

Ein Beispiel. Im vergangenen Jahr haben wir unseren Familienurlaub in Florida verbracht, wo wir eines Morgens in Fort Lauderdale bei Denny´s frühstücken waren. Kaum saßen wir in unserer Nische, stellte sich auch schon unser Kellner vor. Er hieß Bobby und machte gleich zur Begrüßung einen Scherz. Danach brachte er uns die Speisekarten, und fragte: „Hey, seid ihr bereit für die besten French Toast Eures Lebens?“

Meine Aufmerksamkeit war definitiv geweckt. Und Bobby machte auf dem hohen Niveau weiter. In seiner Hosentasche hatte er zwei kleine Geschenke für unsere Kinder und meiner Frau und mir legte er einen Rabattcoupon auf den Tisch, mit dem wir an diesem Tag ein Essen sparen konnten. Dann fragte er, was wir denn in seiner Heimatstadt machen würden, erzählte uns von seiner Armeezeit in Deutschland und brachte uns immer wieder zum Lachen. Schnell hatten wir eine gemeinsame Leidenschaft gefunden und unterhielten uns über Golf, Tennis und die vielen Freizeitmöglichkeiten in der Gegend. Bobby war niemals aufdringlich, schaffte es aber, dass wir uns innerhalb kürzester Zeit pudelwohl fühlten.

Und nachdem wir gegessen hatten, bot er uns an, dass er für uns am nächsten Tag den besten Tisch im Restaurant reservieren. Was glauben Sie, wo wir 24 Stunden später gesessen haben? Und weil mich seine Intention so faszinierte, habe ich Bobby bei unserer Verabschiedung gefragt, wie er es macht, trotz der immer gleichen Abläufe in der Arbeit als Kellner so freundlich und zuvorkommend zu sein. Er lachte nur kurz und dann sagte er: „Well, that´s simple, I just like people.“

11 Gründe, warum Sie ab sofort nur noch mit Intention kommunizieren sollten

„Ich mag einfach Menschen.“ Dieser eine Satz fasst die Wirkung von einer mit Intention geführten Kommunikation perfekt zusammen. Es geht immer um die Menschen. Wenn Sie es schaffen, zu Ihren Mitarbeitern, Kollegen und Kunden einen persönlichen Draht aufzubauen, dann passieren die tollsten Dinge. Weil sie sich dann wohlfühlen.

Und wer sich wohlfühlt, der handelt entsprechend. Ihre Umsätze, Verhandlungserfolge und sämtliche Kommunikationsergebnisse stehen in direktem Zusammenhang mit der Intensität der Beziehungen, die Sie zu anderen Menschen aufbauen. Weil nichts eine derart große Kraft besitzt, wie die richtige Intention. Weil Sie nicht länger zufällig, beliebig und belanglos agieren, sondern jedem einzelnen Moment Ihres Lebens eine konkrete Bedeutung geben. Das gilt für die kleinen Probleme des Alltags, besonders aber für die großen Herausforderungen. Warum? Ganz einfach, denn Intention…

  1. …sorgt für Klarheit
  2. …stärkt Ihr Selbstbewusstsein
  3. …eliminiert Zweifel
  4. …knüpft ein unsichtbares Band zwischen zwei Menschen
  5. …schafft Gewissheit
  6. …erzeugt positive Gefühle
  7. …ersetzt Belanglosigkeit durch Bedeutung
  8. …sorgt für den richtigen Fokus
  9. …motiviert
  10. …ist wichtiger als alle Techniken, Methoden und Prozesse zusammen
  11. …schlägt alles

Ihre Erwartungshaltung kann in wichtigen Momenten das entscheidende Zünglein an der Waage sein, das über Erfolg und Misserfolg bestimmt. Das Beste dabei ist, dass Sie komplett unabhängig von äußeren Faktoren werden, denn Ihre Intention steuern von Vorne bis Hinten ausschließlich Sie. Je besser Sie das tun, desto selbstsicherer, überzeugter und erfolgreicher werden Sie in diesen Momenten sein und die zwangsläufig folgende Achterbahnfahrt genießen können.

Und jetzt bin ich gespannt: Wie gehen Sie mit dem Thema Intention um, welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar 🙂

Herzlichst, Ihr

Ilja Grzeskowitz

SELBSTSABOTAGE ÜBERWINDEN MIT DIESEN 10 TIPPS

Selbstsabotage als Grund für mangelnden Erfolg

Selbstsabotage ist einer der größten Erfolgskiller überhaupt. Möglicherweise kennen Sie das ja. Der Job ist nicht mehr das, was er mal war, der langjährigen Beziehung fehlt ein wenig das Feuer und auf dem Konto ist meist schon ab der Mitte des Monats Ebbe. Da hilft nur noch eins: Es muss eine Veränderung her. Doch während die einen ihre Vorhaben angehen, und ihre Träume in die Tat umsetzen, fallen andere recht schnell wieder in alte Verhaltensmuster zurück.

Was auch immer sie auch versuchen, sie schaffen es einfach nicht, ihr Leben zu verändern. Doch was ist der Grund dafür? Es liegt weder an zu wenig Willen, noch an den notwendigen Fähigkeiten oder mangelndem Wissen. Stattdessen sind zehn bestimmte Denkweisen dafür verantwortlich, dass wir uns bei der Umsetzung von Veränderungen selber sabotieren. Doch das muss nicht sein. Jeder kann die eigene (und unbewusste) Selbstsabotage überwinden, zum Veränderungs-Experten werden und mit ein paar einfachen Tipps die gewünschten Erfolge erzielen. Auch Sie. Wenn Sie die folgenden zehn Denkweisen möglichst schnell abstellen.

1. Angst vor Veränderung haben

Ob im Job oder im Privatleben, jede Veränderung an sich ist erst einmal neutral. Erst Ihre persönliche Bewertung macht dann aus dem jeweiligen Ereignis etwas positives oder negatives. Und nun Hand auf´s Herz, wie gehen Sie mit neuen Ideen, Verhaltensweisen und Situationen um? Ist Veränderung für Sie eher etwas Bedrohliches, oder eine wunderbare Möglichkeit, als Persönlichkeit zu wachsen und schöne Erfahrungen zu machen?

Wie auch immer Ihre Träume und Ziele konkret aussehen, wenn Sie Angst vor der notwendigen Veränderung haben, dann wird es schwer, diese in die Tat umzusetzen. Betrachten Sie die neuen Wege stattdessen als großes Geschenk des Lebens und machen Sie sich klar, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie ein wenig unsicher sind, und Zweifel haben. Wenn Sie diese Gefühle nicht verspüren, dann können Sie sicher sein, dass Ihre Vorhaben nicht groß genug sind. Und bedenken Sie: Mutig zu sein heißt nicht, dass Sie keine Angst haben. Mutig zu sein heißt, dass Sie sich trotzdem auf den Weg machen.

2. Verantwortung abgeben

Erfolgreiche Veränderung basiert immer auf einfachen und greifbaren Schritten. Das heißt nicht, dass es leicht ist, ganz im Gegenteil. Jede Veränderung geht immer mit Risiko, Unsicherheit und der Angst vor dem Unbekannten einher. Aber so hart die äußeren Umstände manchmal scheinen, Sie haben immer die Möglichkeit, etwas Positives draus zu machen. Und dafür ist es unbedingt notwendig, die volle Verantwortung für Ihre Entscheidungen, Ihre Taten und Ihre Ergebnisse zu übernehmen. Für die guten, aber auch für die schlechten.

Es gehört zu den härtesten Momenten, in den Spiegel zu blicken, und sich ehrlich einzugestehen: „Egal, wo ich mich heute befinde und egal, wie zufrieden oder unzufrieden ich mit meinen Ergebnissen bin, es liegt nur an mir. An niemand anderem. Und auch nur ich kann etwas daran ändern.“ Besonders wenn Ihnen der Wind direkt von Vorne ins Gesicht bläst, sollten Sie sich eine Tatsache immer wieder vor Augen führen. Sie können die äußeren Umstände nicht beeinflussen. Aber Sie haben immer die Wahl, wie Sie darauf reagieren. Nichts hilft Ihnen so sehr dabei, die Selbstsabotage zu überwinden, wie die Eigenverantwortung. Denn sie ist eine Art Fix- und Angelpunkt, an dem sich sämtliche Eigenschaften ausrichten, die Sie für nachhaltige Veränderungen benötigen.

3. Den Fokus auf Probleme richten

Es gibt unterschiedliche Arten von Veränderung. Auf manche freuen wir uns, bei anderen haben wir ein mulmiges Gefühl, und dann gibt es diejenigen, die uns richtig Angst machen. Doch ob leicht oder schwer, es gibt immer Dinge, die wir beeinflussen können. Und es gibt Dinge, die wir nicht beeinflussen können.

Worauf konzentrieren Sie sich? Wohin Sie Ihren Fokus richten, dorthin fließen Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Energie, Ihre Zeit und Ihr Geld. Und wohin diese Dinge fließen, davon werden Sie mehr bekommen. Erwarten Sie überall Probleme, dann werden Sie diese auch in Ihr Leben ziehen. Richten Sie Ihren Fokus hingegen auf Chancen und Möglichkeiten, dann sind auch diese auf einmal im Überfluss vorhanden.

Ganz nach dem Motto: „Die Frage ist nicht, ob das Leben schön ist, sondern ob Sie es mitkriegen.“ Sie haben in jeder Situation die Wahl, worauf Sie Ihren Fokus richten. Ob Sie zu einem dieser Zeitgenossen gehören wollen, die permanent jammern, nörgeln und auch am schönsten Himmel eine dunkle Wolke vermuten, oder ob Sie sich auf mögliche Lösungen konzentrieren. Je häufiger Sie die Ausrichtung des Fokus trainieren, desto mehr werden Sie die vielen Chancen wahrnehmen, die Ihnen das Leben bietet (und damit die Selbstsabotage überwinden). Und dann müssen Sie nur noch zugreifen.

4. Die Schuld bei anderen suchen

Nicht immer verläuft das Leben so, wie wir es gerne hätten. Und die Schuldigen sind meist schnell gefunden. Der Chef ist ein ungerechter Sklaventreiber, die Angestellten eine faule Truppe, der Lebenspartner egoistisch, die Kinder undankbar und das Finanzamt gierig. Und weil das so ist, weiß man dann auch ganz genau, wer und was sich um einen herum alles ändern muss, nur damit man selber so bleiben kann, wie man ist. Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn Sie auch dazu neigen, bei nicht erwünschten Ergebnissen die Schuld bei anderen zu suchen, dann sollten Sie dringend umdenken.

Sie können nämlich andere Menschen niemals ändern, sofern diese es nicht wollen. Ihr Chef, Ihre Angestellten, Ihr Partner und auch Ihre Kinder ändern sich nämlich ausschließlich aus Gründen, die ihnen wichtig sind und leider niemals aus denen, die wir gerne hätten. Daraus folgt eine einfache Erkenntnis, die Sie niemals vergessen sollten: Der einzige Mensch, dessen Gedanken, Entscheidungen und Taten Sie ändern können, blickt Sie jeden Morgen im Spiegel an. Und sobald Sie damit beginnen, sich selbst zu verändern, passieren auf einmal spannende Dinge.

Sind Sie begeistert, begeistern Sie nämlich andere. Sind Sie motiviert, motivieren Sie andere. Verändern Sie sich und Ihre Kommunikation, verändern sich auf einmal auch die Menschen in Ihrem Umfeld.

5. In die Opferrolle flüchten

Wie Sie mit Rückschlägen, Misserfolgen und Problemen umgehen, ist entscheidend für die Nachhaltigkeit von Veränderung. Aber wie reagieren Sie, wenn Sie das Leben vor eine harte Prüfung stellt? Nehmen Sie die Herausforderung an und beschließen, das Beste aus der Situation zu machen, oder flüchten Sie sich in die Opferrolle und jammern, wie schwer Sie es doch haben?

Diese Wahl bestimmt darüber, ob Sie die Selbstsabotage überwnden, oder stattdessen still und leise Richtung Mittelmaß driften. Denn Sie können entweder Opfer oder Gestalter sein. Niemals aber beides gleichzeitig. Ich möchte Sie deshalb noch einmal daran erinnern: Sie sind für Ihre Ergebnisse und Ihr Leben verantwortlich und niemand wird Ihnen die Chancen auf dem Silbertablett servieren. Sie müssen sich diese Möglichkeiten selbst erschaffen und dann in die Tat umsetzen. Wenn Sie es nicht tun, tut es niemand.

Doch weil viele dafür einfach nicht bereit sind, nutzen sie die Flucht in die Opferrolle als perfekte Begründung, warum sie nicht das geschafft haben, was sie sich vor langer Zeit einmal vorgenommen hatten. Stattdessen lebt man lieber in einer Art seelischem Niemandsland und macht es sich in seiner eigenen Komfortzone so richtig schön gemütlich. Das Wachstum ist gleich null. Und das macht auf Dauer unzufrieden. Sehr unzufrieden. 

6. Dem Anspruchsdenken verfallen

Veränderung funktioniert immer dann, wenn Sie Verantwortung übernehmen und Ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Nichts steht dieser Einstellung so sehr im Wege, wie ein eine ganz bestimmte Denkweise. Die Opfermentalität hat nämlich einen pfiffigen Zwillingsbruder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seinem Geschwisterchen in nichts nachzustehen.

Das Phänomen, welches ich meine, breitet sich zurzeit rasant aus, und es ist wirklich nicht leicht, sich davor zu schützen. Aber wenn Sie die Kraft der Veränderung in seiner vollen Intensität nutzen wollen, dann führt kein Weg daran vorbei, diese Eigenschaft schleunigst zu erkennen. Und dann zügig abzulegen. Ich rede vom sich immer mehr ausbreitenden Anspruchsdenken und der festen Überzeugung, ein Recht auf die unterschiedlichsten materiellen Dinge und immateriellen Leistungen im Leben zu haben. Und zwar – und das ist der entscheidende Punkt – ohne dass man irgendeine Gegenleistung dafür liefern müsste.

Um es daher auf den Punkt zu bringen: Sie haben nur ein Anrecht auf das, was Ihnen jemand per Handschlag oder Unterschrift aufgrund einer freiwillig getroffenen Vereinbarung zusichert. Alle anderen Ansprüche beruhen auf Scheinrechten, die andere Ihnen einreden wollen, weil sie zufällig genau diejenigen sind, die von diesen vermeintlichen Rechten profitieren. Erinnern Sie sich immer wieder an eine Tatsache: Es gibt nicht „etwas“ für „nichts“. Um etwas nehmen zu können, muss es zuerst erschaffen werden. Haben Sie den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Für sich und für Ihre Ergebnisse. Täglich. Immer. Besonders, wenn es Ihnen schwer fällt.

7. Ausreden suchen

Nichts hat so große Auswirkungen auf die Selbstsabotage wie die guten, alten Ausreden. „Ich bin zu alt. Ich bin zu jung. Ich habe kein Geld. Es ist zu früh. Es ist zu spät. Das haben wir noch nie so gemacht.“ Dies sind nur ein paar Beispiele für Ausreden, die Menschen gerne verwenden, wenn es um Veränderung geht. Schon mal gehört? Sogar schon mal gesagt?

Einer meiner Mentoren sagte vor langer Zeit einmal einen Satz zu mir, der mich bis heute begleitet: „Grzeskowitz merken Sie sich eins: Wer etwas nicht will, der sucht nach Ausreden, warum es nicht geht. Und wer etwas will, der findet auf jeden Fall eine Lösung!“ Schauen wir uns diese Aussage etwas genauer an. Jede Veränderung besteht immer aus drei Komponenten.

1) Sie müssen in der Lage sein, die Veränderung umzusetzen.

2) Sie müssen die Fähigkeiten besitzen, die Veränderung umzusetzen.

Und 3) Sie müssen bereit sein, alles dafür zu tun, die Veränderung umzusetzen.

Okay, lassen Sie uns das einmal durchgehen. Würden Sie mir zustimmen, dass wirklich jeder in der Lage ist, sich zu verändern? Klar, jeder von uns kann sich verändern. Und wie sieht es mit den Fähigkeiten aus? Auch ein klares Ja. Und sollte einmal etwas fehlen, dann ist heutzutage wirklich jede Information über das Internet verfügbar (geben Sie mal bei Google den Suchbegriff “Wie kann man…” ein, und Sie werden über 1,7 Mrd. Treffer erhalten).

Jede Art von Wissen und jede Fähigkeit sind oft nur einen Mausklick entfernt. Wenn Veränderungen scheitern, dann also nicht mangels Wissen, theoretischer Kenntnisse oder nicht vorhandener Fähigkeiten. Es scheitert immer und ausschließlich an der Bereitschaft, alles dafür zu tun. Und jetzt kommen die Ausreden ins Spiel. Denn Menschen würden natürlich niemals zugeben, dass sie nicht willens waren, sich zu verändern. Stattdessen flüchten sie sich in Ausreden, um sich das eigene Scheitern schönzureden und das eigene Gewissen zu beruhigen.

Woher ich das weiß? Ganz einfach. Die meisten dieser Ausreden habe ich selber schon benutzt. Und in meiner täglichen Arbeit als Redner, Managementtrainer und Führungskräftecoach höre ich sie in verschiedensten Varianten und unterschiedlichsten Ausprägungen immer wieder. Auch wenn nichts mehr zu gehen scheint. Für eine gepflegte Ausrede reicht es dann am Ende doch immer noch. Natürlich würden die Verfasser der Ausreden niemals zugeben, dass es sich um eine solche handelt.

Stattdessen redet man davon, realistisch zu sein, dass die Dinge nun mal so seien, oder dass man eben nicht so viel Glück habe, wie andere Menschen. Doch am Ende des Tages sind diese verbalen Nebelkerzen trotzdem nichts anderes als Ausreden, warum man eine gewünschte Veränderung nicht umgesetzt hat. Leuten Sie also das Ende der Ausreden ein, übernehmen Sie Verantwortung und machen Sie sich auf die Suche nach möglichen Lösungen.

8. Passiv abwarten

Verändern Sie sich aktiv, oder kommen Sie erst dann ins Handeln, wenn Sie von den äußeren Umständen dazu gezwungen werden? Die große Kunst ist es, rechtzeitig die Weichen für Ihre Zukunft zu stellen, und nicht erst dann, wenn es schon zu spät ist. Es gibt einfach Ereignisse, wo Sie spüren, dass Ihr Leben gerade einen entscheidenden Einschnitt erfährt. Momente, in denen sich von einem Augenblick auf den anderen alles ändert.

Ihr behandelnder Arzt sagt zu Ihnen: »Ihre Untersuchungsergebnisse sind da. Am besten setzen Sie sich.« Ihr Chef bestellt Sie zum Gespräch und teilt Ihnen mit, dass man in Zukunft ohne Sie plant. Das Telefon klingelt mitten in der Nacht und Sie wissen schon vor dem Abheben, dass Sie nichts Gutes erwartet. Sie kommen abends nach Hause und entdecken nichts als einen Zettel auf dem Küchentisch: „Es ging nicht mehr. Ich ziehe zu meiner Mutter.“

In Momenten wie diesen spüren wir, dass wir etwas Wichtiges verloren haben und es kommen Gedanken wie: „Ach, hätte ich doch eher…“, „Wenn ich die Zeit nur zurückdrehen könnte!“, oder „Warum habe ich nur so lange gewartet?“ Doch soweit muss es erst gar nicht kommen. Wenn Sie ab sofort beschließen, sich aktiv zu verändern und wichtige Entscheidungen nicht auf die lange Bank zu schieben. Auf diese Weise werden Sie dem Schicksal immer einen Schritt voraus sein.

9. Es allen recht machen wollen

Wie gut können Sie nein sagen? Die Antwort auf diese Frage ist ein zuverlässiger Indikator, wie gut Sie bereits mit Veränderung umgehen können, denn es immer allen recht machen zu wollen führt Sie auf direktem Wege in die Unzufriedenheit. Weil Sie sich von Ihren eigenen Werten und Überzeugungen entfernen und Dinge tun, hinter denen Sie nicht hundertprozentig stehen.

Je mehr Sie etwas ausschließlich Ihren Eltern, Ihrem Partner oder Ihrem Chef zu Liebe tun, desto weniger leben Sie Ihr eigenes Leben, sondern verfolgen die Ziele und Träume anderer Menschen. Und natürlich ist damit nicht gemeint, dass Sie auf Hilfsbereitschaft, nette Gesten und Kollegialität verzichten sollen. Nur wenn es um Ihre eigenen Vorhaben und Ihre Zukunft geht, sollten Sie sich an Ihren eigenen Vorstellungen orientieren.

Es allen recht machen zu wollen, führt in der Regel direkt in die Selbstsabotage, sorgt es doch dafür, dass Sie die Planung Ihres Glücks und Ihrer Zukunft anderen Menschen überlassen. Ein selbstbestimmtes Leben sorgt dafür, dass Sie mit Spaß, Freude und einer tiefen Erfüllung durch den Alltag gehen. Lernen Sie also nein zu sagen und genießen Sie die Freiheit von Entscheidungen, die auf Ihren innersten Werten und Wünschen beruhen.

10. Zu früh aufgeben

Kommen wir zum vielleicht wichtigsten Punkt. Denn es gibt Menschen, die alle bisherigen Tipps umsetzen, und die gewünschte Veränderung am Ende doch nicht erreichen. Und das hat einen einfachen, aber sehr entscheidenden Grund: Sie geben zu schnell auf und werfen die Flinte ins Korn, sobald die ersten Hindernisse auf dem Weg erscheinen. Aber Veränderung ohne Rückschläge, Probleme und Herausforderungen gibt es einfach nicht.

Je größer Ihr Ziel ist, desto mehr Steine wird Ihnen das Leben vor die Füße werfen. Es wird Sie prüfen, ob Sie es mit Ihrer Veränderung auch wirklich ernst meinen. Mehr noch, je größer die Hindernisse sind, desto näher befinden Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit vor Ihrem Ziel. Halten Sie in solchen Fällen unbedingt durch. Veränderungen brauchen einfach Ihre Zeit, bis sie zu einer nachhaltigen Gewohnheit geworden sind.

Doch die meisten versuchen eine große Hauruckaktion und geben dann auf, wenn es nicht sofort klappt. Verändern Sie lieber wenig, dafür aber oft. Das heißt auch, hartnäckig zu sein und sich durchzubeißen, wenn es nicht so läuft, wie geplant. Einmal öfter aufzustehen, als hinzufallen. Kleine Schritte zu gehen, und diese so häufig zu wiederholen, bis Sie mit dem Resultat zufrieden sind. Wenn Sie große Veränderungen in kleine Häppchen aufteilen, dann wird etwas Unmögliches auf einmal erreichbar.

Kennen Sie noch weitere Stolperfallen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar zum Thema Selbstsabotage überwinden 🙂

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

Service Mindset: 10 Tipps für begeisterte Kunden

Ein ausgeprägtes Service Mindset ist die Grundlage für gleich mehrere Dinge. Je mehr Sie überragenden Service in den Mittelpunkt Ihres Handelns stellen, desto zufriedener werden Ihre Kunden. Diese entwickeln sich dann im Laufe der Zeit nicht nur zu treuen Fans Ihrer Marke, Ihrer Produkte und Ihrer Dienstleistungen, sondern erzählen auch ihren Familien und Freunden davon. Infolgedessen steigen Umsatz und Gewinn, wodurch das langfristige Wachstum Ihres Unternehmens sichergestellt wird.

Doch wie ist es um das Service Mindset in Ihrem Unternehmen bestellt? Wie kommunizieren Sie mit Ihren Kunden? In diesem Artikel habe ich zehn Tipps für Sie, mit denen Sie den Faktor Service ab sofort als einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor nutzen können. Aber lassen Sie uns zuerst schauen, was genau unter einem ausgeprägten Service Mindset zu verstehen ist.

Das Service Mindset als Erfolgsfaktor Nummer 1

Vor vielen Jahren bin ich nach einer Woche Urlaub in New York wieder in Berlin gelandet (damals noch in Tegel) und habe leider gleich direkt beim Verlassen des Flughafens den Unterschied des Servicegedankens in den USA und Deutschland feststellen dürfen. Ich will jetzt gar nicht viel darüber schreiben, wie sehr die Amerikaner Service als Attitüde verstehen und wie sehr sie Service jeden Tag als die wichtigste Aufgabe ihres Jobs ansehen. Jeder, der schon einmal in den USA auf Geschäftsreise oder im Urlaub war, weiß ganz genau, wovon ich hier spreche.

Service als Haltung: „How can i serve you today, Sir?“

Nein, ich möchte ein ganz besonderes Erlebnis mit ihnen teilen, welches eine wichtige Botschaft in sich trägt. Drehen wir hierzu die Uhr knapp eine Woche zurück. Sieben Tage zuvor sind wir gerade mit einer Gruppe von 11 Personen am JFK Airport in New York gelandet und überlegten, wie wir wohl am schnellsten und bequemsten nach Manhattan kommen würden. Wir hatten das Flughafengebäude kaum verlassen, da kam auch schon ein freundlicher Taxifahrer auf uns zu und fragte mich: “How can i serve you today, Sir?” Kaum hatte ich ihm unser Ziel verraten, da trug er auch schon unsere Koffer zu seinem Van und chauffierte und gut gelaunt zu unserem Hotel in der 42 Straße West.

Das Service Mindset trainieren

Leider ganz anders an dem besagten Tag in Berlin Tegel (Erinnern Sie sich noch an diesen wundervollen Flughafen?). Nach 8 Stunden Flug wollten wir zu dritt mit dem Taxi Richtung Pankow fahren. Am Taxistand angekommen steuerten wir zielstrebig das erste wartende Taxi an, als der Fahrer Gas gab und 50 Meter weiter nach vorne fuhr. Auf Nachfrage, warum er uns denn nicht an Ort und Stelle einsteigen lassen würde, antwortete er ziemlich barsch: “Da müssen Sie gefälligst zur vorgeschriebenen Halteposition gehen!”

Tja, so unterschiedlich kann der Umgang mit Service sein. Während die einen das Service Mindset in ihr Leben integriert haben, scheint es für andere nur eine lästige Pflicht zu sein. Während der New Yorker Taxifahrer auf seine Kunden zugeht und aktiv ein Geschäft an Land zieht, wartet sein Berliner Pendant passiv darauf, dass seine Kunden gefälligst zu ihm kommen.

Wie gehen Sie in ihrem Unternehmen mit dem Thema Service um? Ist es etwas, was “so nebenbei herläuft” oder haben Sie es zur Chefsache erklärt? Falls dies noch nicht der Fall sein sollte, dann kommen jetzt hier 10 Tipps, mit denen Sie das Service Mindset in Ihrem Unternehmen auf ein neues Level bringen können.

10 Tipps, um das Service Mindset zum Erfolgsfaktor Nr. 1 zu entwickeln

  1. Erfolg ist eine aktive Angelegenheit! Gehen Sie auf ihre Kunden zu und warten Sie nicht, dass diese zu ihnen kommen.
  2. Service ist eine Attitüde und keine Technik.
  3. Service ist eine langfristige Strategie und keine kurzfristige Maßnahme.
  4. Service in kleinen Dingen hat oftmals die größte Wirkung.
  5. Vergessen Sie den Satz: “Behandel den Kunden so, wie Du behandelt werden willst.” Behandeln Sie ihren Kunden stattdessen so, wie ihr Kunde behandelt werden will.
  6. Blickkontakt und ein Lächeln sind das unabdingbare Fundament der Service Attitüde.
  7. Bewerten Sie Probleme als einmalige Chance, ihre Kunden mit einzigartigem Service zu begeistern.
  8. Leben Sie Service als Führungskraft vor. Jeden Tag. Mit jedem Kunden.
  9. Hören Sie ihren Kunden aktiv zu.
  10. Verinnerlichen Sie, dass ehrlicher Service Sie von 99 % der Unternehmen am Markt unterscheiden wird!

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema Service gemacht? Kennen Sie besonders negative Beispiele? Und welche Erlebnisse sind Ihnen positiv in Erinnerung geblieben? Schreiben Sie mir Ihre Meinung…ich freue mich 🙂

Herzliche Grüße, Ihr Ilja Grzeskowitz

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