Inbox Zero – 7 Tipps für den Umgang mit der Email Flut

Kennst Du das auch? Viele Solopreneure, Führungskräfte, Manager und Unternehmerinnen werden täglich von einer riesigen Masse an Emails erschlagen: Kundenanfragen, Abstimmungen, Rechnungen, Newsletter oder Deine Mutter, die nachfragt, warum Du sie schon wieder nicht angerufen hast. Schnell kommen da pro Tag mehrere hundert Emails zusammen.

Und während man verzweifelt versucht, zumindest die wichtigsten Emails abzuarbeiten, kommen schon wieder die nächsten rein. Der Berg wird immer größer, die Frustration nimmt zu und irgendwann resigniert man komplett.

Inbox Zero ist möglich 

Doch das muss nicht sein, und in diesem Blogartikel erfährst Du die 7 besten Tipps, um dem Email-Horror zu entkommen und stattdessen jeden Tag mit dem beruhigenden Gefühl des Inbox Zero abzuschließen. Denn auch, wenn es aktuell noch etwas utopisch klingt: Inbox Zero (also den Tag mit einem komplett leeren Posteingang zu beenden) ist gar nicht so schwer, wie Du vielleicht denkst. Und zwar unabhängig davon, wie viele Emails Du am Tag erhältst, und egal ob Du Gmail, Outlook, Superhuman, Spark, Apple Mail oder jedes andere Email Programm verwendest. 

Lass uns daher direkt einsteigen. Hier kommen sie also, die 7 Tipps, um der E-Mail Flut zu entkommen und jeden Arbeitstag mit Inbox Zero abzuschließen.

1. Feste Email Zeiten

Entweder Du kontrollierst Deine Emails oder Deine Emails kontrollieren Dich. Hab ich recht? Und bei den meisten Menschen ist das letztere der Fall. Wann immer eine neue Benachrichtigung eingeht, starrt man wie gebannt auf den Laptopbildschirm, das Smartphone oder sogar die Apple Watch, lässt sich dadurch ablenken und verliert den kompletten Fokus.

Um das zu verhindern, empfiehlt es sich, feste Zeiten zu definieren, um die eigenen Emails zu bearbeiten. Dies kann zweimal am Tag sein (bspw. Morgens um 09:00 Uhr und Abends um 20:00 Uhr), alle zwei Stunden oder jede Stunde um Viertel nach. Hauptsache, es passt in Deinen Tagesablauf. Auf diese Weise bist Du in der Lage, Deine Emails fokussiert abzuarbeiten, Inbox Zero zu erreichen und den Rest der Zeit für produktive Arbeit zu haben.

2. Notifications ausstellen

Dieser Tipp klingt so simpel, hat aber eine enorme Wirkung, denn er hilft Dir dabei, Dich nicht ablenken zu lassen und den Fokus auf produktive Arbeit richten zu können. Sobald Du die Notifications (für Deine Emails, idealerweise aber natürlich für sämtliche Apps) auf all Deinen Geräten abgestellt hast, läufst Du nie wieder Gefahr „mal schnell eben“ die Emails zu checken. Auf diese Art und Weise wird es Dir wesentlich leichter fallen, Inbox Zero Tipp Nummer 1 konsequent umzusetzen. 

3. Email Disziplin 

Einer der Hauptgründe, warum wir überhaupt nach Strategien für Inbox Zero nachdenken müssen, ist der schludrige Umgang mit Informationen und Kommunikation. Gehe daher selber mit gutem Beispiel voran und frag Dich vor jeder Email: 

„Muss diese Email wirklich sein, oder könnte es auch ein Anruf, eine WhatsApp oder ein persönliches Gespräch tun?“

Und wenn Du eine Email schreibst, dann komm schnell zum Punkt und fass Dich kurz. Ganz wichtig: Besonders in Konzernen ist es üblich geworden, dutzende Empfänger in Kopie zu setzen, nur um sich selber abzusichern. Das bedeutet, mit einer Email flutest Du nicht eines, sondern unzählige Postfächer, obwohl sie nur für ein bis zwei Menschen relevant gewesen wäre. Nimm deshalb nur Menschen ins CC, für die die Informationen relevant und wichtig sind.  

4. Ein gutes Filtersystem 

Ein gutes Filtersystem ist der Schlüssel für Inbox Zero. Auf diese Weise stellst Du sicher, dass nur die wirklich wichtigen Emails in Deiner Inbox landen, während Rechnungen, Newsletter oder Benachrichtigungen aller Art automatisch in spezielle Ordner verschoben werden. Die wichtigen und priorisierten Mails arbeitest Du dann in Deinen festen Zeiten ab, während Du den Rest ein oder zweimal in der Woche überfliegst und die Inhalte konsumierst, die Dich wirklich interessieren. Programme wie Gmail, Superhuman oder Spark haben solche Filter von Haus aus eingebaut, ansonsten empfiehlt sich der Einsatz der Software SaneBox.

5. Fokus auf Mehrwert

Darauf aufbauend: Melde Dich radikal von sämtlichen Newslettern, Email-Listen und Abos ab, die sich im Laufe der letzten Jahre angesammelt haben (Ja, auch von dem einen, wo Du Dir immer vornimmst, ihn irgendwann einmal zu lesen. Aber wir beide wissen, dass das sowieso nie geschehen wird, nicht wahr?). Behalten solltest Du nur diejenigen, die Dir wirklich Mehrwert bieten und die Du gerne liest. Glaub mir, dieses Aufräumen wirkt extrem befreiend.

6. Jede Email sofort bearbeiten 

Kommen wir zum vielleicht wichtigsten Tipp, nämlich jede Email während Deiner in Tipp 1 definierten Zeitfenster SOFORT zu bearbeiten. Dies kann auf folgende Arten geschehen.

  • Du antwortest direkt.
  • Wenn die Email ein To-Do nach sich zieht, dann erledigst Du die Aufgabe umgehend.
  • Du delegierst das To-Do oder die Beantwortung der Email.
  • Du leitest die Email inklusive To-Do an Deinen Task-Manager weiter.
  • Wenn Du aktuell nichts tun kannst (weil das To-Do in der Zukunft liegt, Du noch Informationen benötigst, oder andere Personen beteiligt sind), dann snooze die Email und leg sie Dir auf die elektronische Wiedervorlage, so dass sie an einem bestimmten Termin wieder in Deinem Posteingang auftaucht.

Das Prinzip hinter all diesen Möglichkeiten sollte klar sein: Keine Email darf unbearbeitet in der Inbox liegen.

7. Immer nach DEINEM System arbeiten

Wenn Du mit diesen Tipps ein Inbox Zero System aufgebaut hast (und zwar eines, das zu DEINEM Tagesablauf passt), dann arbeite damit und lass Dir keins von anderen Menschen aufzwingen. Das versuchen nämlich mehr Menschen, als Du vielleicht denkst. Möglicherweise kennst Du das ja auch: Ich bekomme so häufig Emails, in denen im Betreff dick und fett WICHTIG, DRINGEND oder UMGEHENDE ANTWORT ERFORDERLICH steht. Aber was wichtig, dringend und umgehend ist, das entscheidest Du und niemand anders. 

Mit diesen 7 Tipps wirst Du in der Lage sein, der Email Flut zu entkommen, und schon bald das Gefühl genießen zu können, jeden Arbeitstag mit Inbox Zero zu beenden. Und wenn Du Dich jetzt fragst, womit Du sofort anfangen kannst, dann frag Dich, wo die größten Schwachstellen in Deinem Email System sind und wie kannst Du diese beheben kannst.

Welche zusätzlichen Tipps hast Du noch? Ich freue mich auf Deinen Kommentar 🤗

Und wenn Du den Inhalt lieber in Form eines Videos konsumieren möchtest, dann wünsche ich Dir nun viel Freude und Inspiration.

Selbstmotivation lernen: 7 geniale Tipps

Selbstmotivation lernen ist essenziell für Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen. Wann immer ich eine Keynote Speech oder einen Vortrag halte, kommt früher oder später das Gespräch auf die Selbstmotivation. Und auch in meiner Coachingausbildung nimmt das Thema einen hohen Stellenwert ein, Kein Wunder, denn wann immer wir mehr Sport treiben, gesünder essen, ein neues berufliches Projekt starten oder den lange gehegten Traum in die Tat umsetzen wollen, brauchen wir den notwendigen Antrieb, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. 

Selbstmotivation Definition

Doch bevor wir etwas tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns zuerst mit der Frage beschäftigen, was Selbstmotivation überhaupt ist. Wikipedia definiert den Begriff wie folgt: „Als Selbstmotivation (Selbstmotivierung) wird […] die Fähigkeit einer Person bezeichnet, aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Aufgabe zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist.“

Etwas einfacher formuliert ist Selbstmotivation die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erledigen und Dinge zu tun, ohne dass dies durch Zwang oder Druck von anderen Menschen geschieht. 

Die Ursache hierfür ist ein starker innerer Antrieb, der vom Fokus auf Chancen, dem Streben nach Besseren und dem Anspruch auf persönliches Wachstum geprägt wird.

Man spricht in diesem Fall auch von intrinsischer Motivation, also einem Antrieb, der von Werten, Überzeugungen und den eigenen Motiven geprägt ist. Das Gegenteil hierzu ist die extrinsische Motivation, die auf externen Faktoren wie Boni, Druck, Zwang oder Belohnungen basiert.

Selbstmotivation lernen: Dieser Denkfehler hindert uns daran

Kommen wir nun zum großen Dilemma der Motivation, bzw. der Selbstmotivation. Wir alle wissen, dass der innere Antrieb sich oftmals von ganz alleine entwickelt, wenn wir ein Projekt beginnen. Doch genau da liegt das Problem. Wir starten oftmals gar nicht erst. Weil wir uns nicht motiviert, inspiriert oder schlicht und einfach „danach“ fühlen. Und ehe wir uns versehen, sind wir dem größten Motivations-Denkfehler überhaupt auf den Leim gegangen.

Dabei handelt es sich um die Erwartung, dass wir in einem bestimmten Zustand sein müssten (motiviert, inspiriert, kreativ), um ein neues Projekt voller Selbstmotivation beginnen zu können. Und so reden wir uns folgende Dinge in den unterschiedlichsten Varianten ein:

  • Wenn ich erstmal eine gute Idee habe, dann fange ich an, mein Buch zu schreiben
  • Wenn ich mich voller Energie fühle, dann starte ich damit, wieder Sport zu treiben
  • Wenn ich von der Muse geküsst werde, entwickele ich das Konzept für den neuen Onlinekurs
  • Wenn ich endlich professionelles Equipment habe, starte ich meinen YouTube Channel
  • Wenn ich motiviert bin, dann fange ich an, in die Umsetzung zu komme

Die Logik dahinter ist so simpel wie tragisch. Wenn man sich erst einmal auf eine bestimmte Art und Weise fühlt, dann beginnt man mit der Umsetzung. Das große Problem hierbei: Wir fühlen uns eigentlich nie „danach“. Oder kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal gedacht hast: „Wow, ich fühle mich so unglaublich motiviert, dass ich gar nicht anders kann, als anzufangen.“ Siehst Du, ich auch nicht.

Selbstmotivation Übungen 

Um dem Trugschluss des „wenn ich mich X fühle, dann setze ich Y um“ zu entkommen, bedarf es nur eine kleinen Mindset-Shifts, der allerdings eine riesige Auswirkung hat. Das Ziel ist es, die Kausalität zwischen X (Motivation) und Y (dem eigenen Verhalten) umzukehren. Dazu ist es entscheidend, anzufangen und ersten Schritt zu machen. Und zwar unabhängig des eigenen emotionalen Zustands. Sobald man nämlich begonnen hat, ins Tun zu kommen, entstehen die ersten kleinen Erfolgserlebnisse. Die versorgen einen mit einer gehörigen Portion Motivation, so dass man Lust bekommt, direkt weiterzumachen. Es folgen weitere Erfolgserlebnisse, welche die Motivation wachsen lassen. Und ehe man sich versieht, ist aus den hunderten von Meilensteinen plötzlich das große Ziel geworden, dass man so gerne erreichen wollte.

Selbstmotivation ist das Ergebnis, nicht die Voraussetzung

Die Reihenfolge in unseren Beispielen würde nach dem Mindset-Shift wie folgt aussehen:

  • Wenn ich beginne, mein Buch zu schreiben, dann folgen die guten Ideen von ganz alleine
  • Wenn ich Sport treibe, dann bin ich voller Energie
  • Wenn ich anfange, den neuen Onlinekurs zu entwickeln, werde ich regelmäßig von der Muse geküsst
  • Wenn ich meinen YouTube Channel starte, werde ich irgendwann so erfolgreich, dass ich mir das professionelle Equipment leisten kann
  • Wenn ich anfange, ins Machen zu kommen, folgt die Motivation von selbst

Siehst Du den Unterschied? Es ist ein kleiner Shift im Mindset, aber die Auswirkungen sind einfach riesig. Ich schlage also vor, dass Du Deine Selbstmotivation nicht mehr von Gefühlen abhängig machst, die sowieso nie da sind, sondern dass Du sie aktiv selber entwickelst. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß und Erfolg!

WIE SCHREIBT MAN EIN BUCH? 10 TIPPS FÜR AUTOREN

Was braucht man, um ein Buch zu schreiben?

“Da müsste man mal ein Buch drüber schreiben.” Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie häufig ich diesen Satz in meinem Leben schon gehört habe. Allerdings korreliert eine solche Ankündigung immer mit der Nichtumsetzung derselben. Denn natürlich klingt die Idee ein Buch zu schreiben, Autor zu sein und in sein eigenes Werk in den Medien, Buchhandlungen und Regalen in Deutschland (und möglicherweise sogar weltweit) bewundern zu können, mehr als sexy. Doch über ein Buch nachzudenken und tatsächlich eines zu schreiben sind nun mal zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Und viele angehende Autoren scheitern an der Frage „Wie schreibt man ein Buch?“, denn aufgrund mangelnden Wissens trauen sie sich nicht, anzufangen.

Lohnt es sich, ein Buch zu schreiben?

Kommen wir daher zu den zwei entscheidenden Fragen: 1) Warum sollte ich überhaupt ein Buch schreiben? Und 2) Wie schreibt man ein Buch? Bevor ich detailliert auf die zweite Frage eingehe, ein paar Anmerkungen, warum ein Buch zu schreiben, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den besten Dingen gehört, die Du je in Deinem Leben tun wirst. Dies hat mehrere Gründe. Ein Buch zu schreiben…

  • …führt zu eine nie dagewesenen Klarheit für Dich als Autor/in
  • …sorgt für eine tiefe innere Zufriedenheit
  • …stärkt Deine Positionierung als Experte/in
  • ….”zwingt” Dich, eine intensive Auseinandersetzung und Recherche zu einem Thema zu betreiben
  • …mündet in erhöhter Sichtbarkeit
  • …ist das wohl beste Marketinginstrument, das es gibt

Ja, es gibt wohl kaum ein schöneres Gefühl, als die Transformation von der ersten Idee bis hin zum fertigen Werk vollendet zu sehen. Doch bevor es so weit ist, verlangen die Buchgötter eine Menge Zeit, Energie und Herzblut von Dir. Denn Dein Buch will konzipiert, geschrieben, veröffentlicht und natürlich auch vermarktet werden. Der komplette Buchentstehungsprozess lässt sich dabei grob in zehn Phasen einteilen.

Phase 1: Die Buchidee

Jedes Buch startet mit einer Idee im Kopf. Dies kann ein spezielles Thema, eine These, eine Meinung, eine Studie oder auch eine How-To-Anleitung sein. Worum wird es in Deinem Buch gehen? Die Entscheidende Frage lautet: Kannst Du Deine Buchidee in einem Satz zusammenfassen? Dieser eine Satz wird dann der Ausgangspunkt, an dem die in Phase 4 erläuterte Struktur und Gliederung ansetzen.

Phase 2: Self-Publishing oder Verlag?

Bevor Du Dich an die eigentliche Arbeit machst, gilt es eine grundsätzliche Frage zu klären. Willst Du Dein Buch selber herausbringen, oder mit einem etablierten Verlag zusammenarbeiten. Kurz und knapp hier die Vor- und Nachteile beider Varianten:

Dein Buch im Self-Publishing herausbringen

Vorteile:

  • Maximale Flexibilität
  • Maximale Freiheit bei allen Entscheidungen
  • Pro verkauftem Buch bleibt mehr Geld in Deiner Tasche

 

Nachteile:

  • Du musst Dich um alles selber kümmern
  • Die Gefahr für Fehler und mangelnde Qualität bei Inhalt, Grammatik, Haptik, Design und Layout ist hoch (wenn man keine Profis als Dienstleister engagiert)
  • Self-Publishing Bücher genießen immer noch ein wenig das Ansehen von „Büchern zweiter Klasse“

Dein Buch in einem renommierten Verlag herausbringen

Vorteile:

  • Du arbeitest mit absoluten Profis zusammen
  • Du kannst auf die jahrelange Expertise des Verlags zurückgreifen
  • Verlage haben beste Kontakte zu wichtigen Entscheidern und Journalisten
  • Der Vertrieb des Verlags bringt Dich aktiv in den Buchhandel
  • Ein guter Verlag ist auf vielen Messen und Events vertreten, wo auch Dein Buch immer wieder präsentiert wird

 

Nachteile:

  • Ein Verlag ist zeitlich unflexibel. Von der Unterzeichnung des Vertrages bis zur Veröffentlichung kann es bis zu zwei Jahre dauern
  • In einem Verlag bist Du nur ein Autor unter vielen
  • Ein Verlag möchte ein gewisses Mitspracherecht bei der Gestaltung
  • Durch den Verlagsvertrag trittst Du sämtliche Rechte an Deinem Manuskript ab
  • Dir bleibt wesentlich weniger Geld in der Tasche

Meine Empfehlung: Wenn Du auf Qualität und hohe Standards setzt, solltest Du Dein Buch auf jeden Fall in einem Verlag veröffentlichen.

Phase 3: Das Exposé erstellen

Sobald Deine Idee konkreter wird, gilt es, ein Exposé an eine Auswahl an in Frage kommender Verlage zu senden. Hierbei gilt es, Deine Idee, den USP Deines Buchprojektes, Deine Marketingstrategie sowie alles Weitere unterzubringen, was einen Verlag dazu veranlassen könnte, Dir einen Verlagsvertrag anzubieten.

Phase 4: Eine klare Struktur und Gliederung entwickeln

Im nächsten Schritt solltest Du Dein Buch strukturieren und in eine entsprechende Gliederung (Themen, Unterpunkte, mögliche Kapitel und Überschriften) bringen. Je klarer Du all das für Dich im Kopf hast, desto leichter wird es Dir später fallen, diese Struktur zu Papier zu bringen.

Phase 5: Recherche. Recherche. Recherche.

Nachdem Du Dich für die Themen entsprechend Deiner Gliederung entschieden hast, kommt die wichtigste Phase eines Buchprojektes: Die Recherche. Hiermit meine ich das Studium von Fachliteratur, themenverwandten Büchern, Artikeln oder sonstigen Quellen. Dein Ziel ist es, so tief wie möglich in Dein Thema einzusteigen, so dass Du Deine eigenen Meinungen und Thesen mit bereits bestehenden Argumenten und ggf. Studien untermauern kannst.

Phase 6: Der Schreibprozess (Das Handwerk des Buchschreibens)

Jetzt geht es ans Schreiben. Öffne ein leeres Dokument (Word, Google Doc, Ulysses etc.) und leg los. Diese Phase ist nicht besonders sexy, aber essenziell. Je eher Du für Dich eine passende Routine gefunden hast (eine Stunde Schreiben pro Tag, 10 Seiten pro Tag, jeden Tag zwischen 6 Uhr und 9 Uhr fokussiert schreiben etc.) desto schneller wirst Du fertig und kannst das Rohmanuskript an den Verlag senden.

Phase 7: Das Lektorat

Ein externer Lektor prüft Dein Manuskript mit geschultem Blick und korrigiert Redundanzen, Logikfehler, Grammatik und Orthografie. Ferner macht er Vorschläge, um Deine Texte zu straffen und besser zu machen. Stell Dir diesen Prozess wie ein Ping Pong Spiel zwischen Dir als Autor/in und dem Lektorat vor. Arbeitet ihr gut zusammen, wird aus einem guten Manuskript in der Regel ein sehr gutes Buch.

Phase 8: Cover, Satz und Layout

Nun gilt es, gemeinsam mit dem Verlag, den Satz, das generelle Layout und auch die Covergestaltung festzulegen. Und auch wenn ein alter Spruch lautet: “Don´t judge a book by it´s cover.” kann ich nicht genug auf die Wahl eines aufmerksamkeitsstarken Covers hinweisen, das in Buchhandlungen, in Regalen und auf Amazon aus der Masse der vielen Bücher heraussticht.

Phase 9: Marketing, PR und Sichtbarkeit

Das beste Buch ist nichts wert, wenn niemand davon weiß. Daher ist es von essenzieller Natur, eine Menge Zeit, Energie und ggf. auch Geld in Marketing und PR zu investieren, um eine höchstmögliche Sichtbarkeit zu erzielen. Zwei Dinge sind besonders erwähnenswert: 1) Das Marketing sollte idealerweise ab Phase 1 bereits beginnen. Und 2) Auch wenn der Verlag unterstützt und man ggf. den Service von externen Dienstleistern in Anspruch nimmt, so ist das Buchmarketing immer Chefsache. Der Erfolg eines Buches steht und fällt mit dem Engagement des Autors / der Autorin.

Der wichtigste Punkt: Ein Buch braucht eine Seele

Ja, ein Buch kann ein tolles Marketinginstrument sein und die eigene Positionierung als Experte massiv steigern. Wer aber ein Buch nur schreibt (oder vielleicht sogar schreiben lässt), um diese Effekte abzugreifen, der sollte es besser gleich sein lassen. Ein Buch benötigt eine Seele. Und die Leser spüren es einfach, wenn ein Autor eine Menge Leidenschaft, Herzblut und Persönlichkeit in das Werk einfließen lassen hat.

Bonus: Eine ausführliche Erläuterung als Video „Wie schreibt man ein Buch?“

Ich bin mir bewusst, dass ich die einzelnen Punkte in diesem Artikel nur kurz anreißen konnte. Aus diesem Grund habe ich parallel ein sehr ausführliches Video aufgenommen, in dem ich 45 Minuten lang in die Tiefe gegangen bin. Viel Spaß beim Anschauen und ich hoffe, sowohl der Artikel und/oder das Video zur Frage „Wie schreibt man ein Buch?“ haben Dich inspiriert, Dein eigenes Buchprojekt anzugehen. Ich wünsche Dir viel Erfolg dab

Selbstständig machen – 6 Top Geschäftsideen, die immer funktionieren

Selbstständig machen. Viele Menschen träumen davon. Doch während man sich in Gedanken schon als erfolgreicher Solopreneur die finanzielle Freiheit genießen sieht, kämpft man in der Realität mit einer ganz entscheidenden Frage:

Womit gründe ich?
 
Es erstaunt mich immer wieder, wie sehr die Suche nach der passenden Geschäftsidee zu einer riesigen Hürde auf dem Weg zur Selbstständigkeit werden kann. Doch woran liegt das überhaupt? Aus der Erfahrung hunderter Coachings mit selbstständigen Solopreneuren weiß ich, dass der Grund weder mangelnde Kreativität, eine zu geringe Vorstellungskraft oder gar fehlender Unternehmergeist ist. Ganz im Gegenteil. Es liegt an etwas vollkommen anderen: An zu kompliziertem Denken.
 

Womit Selbstständig machen: Ideen und bewährte Konzepte

 
Viele angehende Solopreneure und Solopreneurinnen unterliegen beim selbstständig machen nämlich dem Trugschluss, dass die Geschäftsidee für die Selbstständigkeit etwas ganz außergewöhnliches sein müsste. Etwas, dass es noch nie gab. Etwas, das so neu ist, dass die Umsetzung die Welt auf den Kopf stellen würde. Und natürlich gibt es solche Geschäftsideen immer mal wieder, aber dies sind Ausnahmen. Die Regel sind einfache Ideen, die dafür aber eines gemeinsam haben: Sie funktionieren, bilden eine mehr als solide Grundlage für ein nachhaltig erfolgreiches Solopreneur Business und es ist überhaupt nicht schwer, sie zu entwickeln.
 

Erfolgreiche Geschäftsideen lösen Probleme und schaffen Mehrwert

 
selbstständig machen Wenn Du weißt, worauf es beim selbstständig machen ankommt und wie man sie findet. Und genau das wollen wir uns jetzt einmal gemeinsam anschauen. Bevor wir auf die einzelnen Möglichkeiten eingehen, möchte ich noch einmal betonen, was alle erfolgreichen Geschäftsideen gemeinsam haben:
 
Erfolgreiche Geschäftsideen lösen Probleme, machen den Alltag einfacher, effizienter oder effektiver und erhöhen das emotionale Wohlbefinden.
 
Lass‘ uns hierzu am besten ein paar praktische Beispiele anschauen, die verdeutlichen, was ich mit dieser Aussage meine:
 
  • Durch ein professionelles Imagevideo lassen sich die Vorträge eines Redners & Keynotespeakers viel besser vermarkten und führen so langfristig zu mehr Anfragen und Buchungen.
  • Eine CRM Software standardisiert den Verkaufsprozess und macht die zielgerichtete Kommunikation mit Leads und Kunden wesentlich einfacher.
  • Ein frischer Haarschnitt sorgt dafür, dass man sich wieder gut fühlt und mit Selbstbewusstsein durch durchs Leben geht.
  • Ein Leadership Workshop führt zu einem Dominoeffekt, der eine strategische Transformation der Unternehmenskultur zur Folge hat.
  • Eine SEO Optimierung der Webseite bringt Sichtbarkeit und erhöht Traffic, Anfragen und Umsätze.
  • Eine Scanner App unterstützt bei der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen.
  • Ein Onlinekurs vermittelt für ein bestimmtes Spezialgebiet Wissen, Know-How und Fähigkeiten. 
 
All diese Beispiele haben eines gemeinsam: Sie helfen, dringende Pain Points aufzulösen, schaffen Nutzen und bringen Mehrwert für die jeweilige Zielgruppe. Und für genau diesen sind Menschen bereit, Geld zu zahlen. Es kommt also zu einer klassischen Win-Win-Situation. Die Faustformel ist dabei relativ einfach: Je höher der (subjektive erlebte) Mehrwert, desto höher der mögliche Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung. Perfekt zum selbstständig mchen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass wir uns eines immer wieder in Erinnerung rufen:
 
Menschen kaufen keine Produkte oder Dienstleistungen, sie kaufen das durch diese Produkte oder Dienstleistungen erzielte Resultat.
 
Auch hier wieder einige Beispiele:
 
  • Menschen kaufen nicht die Bohrmaschine, sondern das Loch in der Wand.
  • Menschen kaufen nicht den LinkedIn SalesNavigator für 59 Euro im Monat, sondern die Möglichkeit, einfacher und besser mit potenziellen Kunden in Kontakt zu kommen.
  • Menschen kaufen nicht den Diätshake, das Nahrungsergänzungsmittel oder das neueste Fitnessgadget, sondern das Gefühl, bald wieder schlank und sexy auszusehen.
  • Menschen kaufen nicht die Dienstleistung eines Steuerberaters, sondern die Gewissheit, dass man sich um die korrekte Durchführung von Buchhaltung und Jahresabschluss keine Sorgen machen muss.
 

Selbstständig machen – Aber womit?

 
Behalte diese beiden entscheidenden Aussahen bitte im Hinterkopf, wenn wir uns jetzt die wichtigsten Bereiche anschauen, in denen Du Geschäftsideen zum selbstständig machen finden kannst.
 

1. Probleme aus dem Alltag

Der erste Bereich ist so offensichtlich, dass viele Solopreneure in spe ihn oft übersehen. Die besten Ideen liegen oftmals nämlich direkt vor unserer Nase. Wir bemerken sie nur nicht, weil wir sie nicht aus der richtigen Perspektive betrachten. Um das zu ändern, solltest Du Dir regelmäßig folgende Fragen stellen:
 
  • Womit bin ich in meinem Alltag unzufrieden?
  • Welche Probleme machen mir den Job schwerer als er sein müsste?
  • Welche Prozesse, Abläufe und Tätigkeiten funktionieren nicht so gut wie sie sollten?
  • Womit verschwende ich Zeit, Energie oder Geld?
  • Was nervt mich so richtig?
 
Mit diesen Fragen kommst Du den Problemen näher, mit denen Du im (beruflichen) Alltag immer wieder zu kämpfen hast. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es vielen anderen ganz genau so geht. Wenn Du in der Lage bist, für diese Probleme eine funktionierende Lösung zu entwickeln, schaffst Du also Mehrwert, für den andere bereit sein werden, Geld zu zahlen. Noch einfacher ist es natürlich, wenn es Probleme gab, für die Du bereits eine passende Lösung gefunden hast. Die Formel ist in beiden Fällen jedoch die gleiche:
 
Existierendes Problem + (einzigartige) Lösung = Nachfrage nach der Lösung
 

2. Recherche in der Zielgruppe

Die nächste Möglichkeit zum selbstständig machen ist der ersten sehr ähnlich, legt den Fokus aber auf die Probleme Deiner Zielgruppe. Wenn Du diese nämlich definiert hast, dann kannst Du für die Menschen aus der entsprechenden Branche passende Lösungen entwickeln. Die Identifikation der größten Pain Points kann über persönliche Gespräche erfolgen, durch die Befragung Deiner E-Mail-Liste, durch Beobachtungen, die Lektüre branchenrelevanter Medien oder dem Aufbau von Multiplikator-Kontakten in on- und offline Netzwerken. Die Chancen stehen gut, dass Du immer wieder über die gleichen Herausforderungen und Probleme stolpern wirst. Wenn Du hierfür entsprechende Produkte oder Dienstleistungen anbietest, werden die betroffenen Menschen nicht nur gerne bei Dir kaufen, sondern Du machst Deine Marke parallel auch innerhalb Deiner Zielgruppe bekannt.
 

3. Deine Expertise

Dieses Geschäftsmodell ist unter Solopreneuren sehr verbreitet. Wenn Du über eine längere Berufserfahrung verfügst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du auf einem bestimmten Gebiet zum Experten oder zur Spezialistin geworden bist. Dies können beispielsweise Themen wie Leadership, Changemanagement, Personalsteuerung, Buchhaltung, Büroorganisation, Rechtswissenschaft, Kommunikation, Design, Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Verkauf und Vertrieb, der Einkauf von Produkten, Körpersprache, das Schalten von Google Ads und viele andere mehr sein.
 
Aus dieser einzigartigen Expertise können jetzt die unterschiedlichsten Geschäftsideen entwickelt werden, denn die Resultate, die Experten erzielen sind für Unternehmen und Einzelpersonen so wertvoll, dass sie bereit dafür gerne viel Geld zu zahlen. Dies kann in Form von Beratung, Trainings, Vorträgen, Workshops, Coachings, Onlinekursen, Büchern oder auch der Entwicklung von Software oder Apps geschehen.
 

4. Eine persönliche Transformation

Hast Du dauerhaft fünfunddreißig Kilogramm abgenommen, mit Aktien ein Vermögen aufgebaut, Deinen Traumjob gefunden, erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört, Deine Ernährung umgestellt oder auf eine andere Art und Weise in der Vergangenheit etwas gemeistert, was Dein Leben zum positiven transformiert hat? Dann kannst Du aus dieser Erfahrung ein Geschäftsmodell entwickeln, in dem Du aus Deinem dabei erworbenen Wissen, Skills und Insiderinformationen ein Produkt entwickelst.
 
Der Grund ist wieder der gleiche: Wenn es Dir geholfen hat, stehen die Chancen sehr gut, dass es anderen auch helfen wird. Und je außergewöhnlicher Deine Resultate waren, desto größer wird die Sehnsucht anderer Menschen, zu erfahren, wie sie genau das auch schaffen können. Alles, was Du tun musst, ist Deine individuelle Erfahrung in ein allgemeingültiges Framework, System oder einen Ablaufplan zu gießen, damit die Ergebnisse, die Du erzielt hast, duplizierbar werden.
 

5. Ein Hobby oder eine Leidenschaft

Selbstständig mache kann so einfach sein. Eine Menge erfolgreicher Unternehmen sind aus einem Hobby entstanden. Einer Tätigkeit, der man mit so viel Herzblut und Leidenschaft nachgeht, dass man dies am liebsten vierundzwanzig Stunden am Tag tun würde. Egal, ob es sich um das Züchten von Rosen, die Erstellung von Datenbanken in der Software Notion, das Sammeln von Briefmarken, Muskelaufbau im Gym, den Aufbau eines Instagramkanals oder das Einrichten eines Home Studios handelt, wenn man etwas gerne tut, dann wird man im Laufe der Zeit zwangsläufig zu einem Experten auf diesem Gebiet.
 
Grundsätzlich sind wir jetzt wieder am gleichen Punkt wie beim dritten Bereich, allerdings ist hier die Marktrecherche viel entscheidender. Bevor Du nämlich überhaupt darüber nachdenkst, ob Du aus Deinem Hobby ein Solopreneur Business machen könntest, solltest Du unbedingt prüfen, ob es für Dein Wissen, Deine Fähigkeiten und Deine Strategien überhaupt einen Markt gibt. Und das funktioniert wieder mit der gleichen Frage:
 
„Löst mein Angebot, mein Produkt oder meine Dienstleistung ein bestehendes Problem?“
 

6. Funktionierende Modelle adaptieren

Abschließend noch eine weitere Möglichkeit, die Du perfekt mit den bisherigen kombinieren kannst. Du musst das Rad nämlich nicht komplett neu erfinden. Eine sehr empfehlenswerte Strategie ist es daher, bestehende Erfolgsmodelle zu adaptieren. Beachte dabei bitte, dass ich nicht kopieren geschrieben habe, denn eine Businessstrategie eins zu eins abzukupfern ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern schlicht und einfach nicht okay. Adaption ist etwas vollkommen anderes.
 
Schau Dir an, welche Anbieter es in einem bestimmten Markt, für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung gibt. Und dann lass Dich inspirieren. Von der Art der Kommunikation, wie das Marketing durchgeführt wird oder von der Social Media Strategie. Schau Dir an, wie die Prozesse ablaufen, welche Struktur die Unternehmen haben und welche Erfolgsfaktoren das Business ausmachen. Und dann nimmst Du diese Prinzipien, und setzt sie auf Deine Art und Weise um. Durch diese Kombination eines funktionierenden Geschäftsmodells und Deiner einzigartigen Persönlichkeit entsteht dann wiederum ein neues, individuelles Unternehmen, mit dem Du Dich am Markt nachhaltig positionieren können.
 

Selbstständig machen: Das Geheimnis guter Geschäftsideen

Wie Du siehst, sind die besten Geschäftsideen weder kompliziert noch besonders außergewöhnlich. Ganz im Gegenteil, sie sind alle Teil Deines Lebens, Deines Alltags und Deiner Vergangenheit. Sie warten nur darauf, von Dir entdeckt und umgesetzt zu werden. Und wenn Dir partout nichts einfallen will, oder Du mit Deiner aktuellen Idee an eine Grenze stößt, dann lohnt es sich, über die folgende Frage immer wieder intensiv nachzudenken:
 
„Auf welche Art und Weise kann ich den Menschen innerhalb meiner Zielgruppe noch mehr/besser/konkreter helfen?“
 
Ich bin mir sicher, dass die ausgelösten Gedankenprozesse ein wahres Kreativfeuerwerk in Dir entfachen werden. Beim Umsetzen Deiner Geschäftsidee(n) wünsche ich Dir eine Menge Spaß und vor allem Erfolg. Lass mich in den Kommentaren wissen, wie es geklappt hat.
 
Und wenn Du ganz individuelle Unterstützung beim selbstständig machen haben möchtest, dann schau Dir doch einmal meine Coaching Programme an. Ich stehe Dir gerne als Coach und Mentor zur Verfügung, um Dein Business von Anfang an auf gesunde Beine zu stellen.

Leadership Deutsch: Moderne Führung in Zeiten der Veränderung

Leadership vs Management

Leadership ist in aller Munde. Kein Wunder, denn wir leben in Zeiten, die von massiven Veränderungen, zunehmenden Krisen und immer komplexer werdenden Herausforderungen geprägt sind. Sowohl im Alltag, als auch im Business lechzen die Menschen nach Orientierung, klarer Kommunikation und transparenten Entscheidungen. Dies sind nur drei Erfolgsfaktoren von Leadership, zu Deutsch Führung. Bevor wir etwas tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns zunächst einmal anschauen, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt. Denn Führung und Management werden oftmals synonym verwendet, dabei handelt es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Disziplinen.

Leadership Definition

Laut der Onlinebibliothek Wikipedia ist Leadership als „[…] sowohl ein Forschungsbereich als auch eine praktische Fähigkeit, die die Fähigkeit eines Einzelnen, einer Gruppe oder Organisation umfasst, andere Einzelpersonen, Teams oder ganze Organisationen zu führen, zu beeinflussen oder zu führen.

So weit, so gut. Doch mir geht diese Definition weder weit genug, noch ist sie an die Bedürfnisse einer modernen Gesellschaft und zukunftsorientierter Organisationen ausgerichtet. Leadership ist nämlich die Kunst des Führens, des Inspirierens und des Empowerns. Trotzdem werden auch heute noch die Begriffe Leadership und Management miteinander vermischt. Ein fataler Fehler, denn nicht jeder Manager (m/w/d) ist auch ein Leader und nicht jeder Leader ist auch ein Manager. Meine Definition von Leadership lautet daher wie folgt:

Leadership ist die Fähigkeit, einer Gruppe von Menschen eine (neue) Vision und Richtung zu geben, so dass diese sich mit dem Ziel und der Haltung aktivierend identifizieren können. Ein guter Leader (m/w/d) ist in der Lage, diese Vision, nicht nur sprachlich attraktiv zu formulieren, sondern sie auch mit Werten und Überzeugungen zu füllen und – die wichtigste Voraussetzung von allen – sie durch das eigene Handeln vorzuleben.

An dieser Definition können Sie erkennen, dass Leadership sowohl eine Haltung, als auch eine ganz praktische Fähigkeit ist.

Management Definition

Management hingegen kann wie folgt definiert werden:

Management ist die Fähigkeit, innerhalb einer Gruppe, eines Teams oder einer Organisation die beteiligten Personen, Prozesse und Ressourcen anhand von bereits etablierten Werten, Überzeugungen und Regeln zu steuern, zu kontrollieren und optimal einzusetzen.

Erkennen Sie den Unterschied? Während Management sich vor allem auf die effiziente Verwaltung und Steuerung des Status Quo konzentriert, geht es beim Thema Leadership insbesondere um das Vermitteln von Visionen, Zielen und Werten, sowie die Begeisterung der beteiligten Menschen für die gemeinsame Umsetzung. Und jetzt kommt ein entscheidender Satz: Sowohl Management als auch Leadership sind extrem wichtige Fähigkeiten, und die eine ist ohne die andere in der Regel vollkommen wirkungslos. Doch erst in der Kombination können beide Eigenschaften ihre magische Wirkung entfalten. Besitzt eine Führungskraft sowohl ausgeprägte Leadership- als auch Managementqualitäten, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie mit ihrem Team überdurchschnittliche Erfolge erzielen kann.

Was ist Leadership: Führung im Wandel

In Zeiten der Veränderung hat sich auch das Thema Leadership im Laufe der letzten Jahre extrem verändert. Vorbei sind die Zeiten eines hierarchisch-patriarchischen Führungsstils, der vor allem auf Druck, Status und Position basierte. Niemand folgt heute freiwillig mehr Menschen, die nicht kommunizieren, Infos für sich behalten und sich in riesigen Büros distanziert hinter ihren Schreibtischen verschanzen. Moderne Leader hingegen stellen Vertrauen, Empowerment und eine ausgeprägte Kommunikation in den Mittelpunkt sämtlichen Handelns. Oder Zusammengefasst: Der traditionelle Boss ist out, der moderne Leader ist in. Was diese beiden Typen voneinander unterscheidet, habe ich versucht, in der folgenden Grafik zusammenzufassen.

leadership deutsch

Beachten Sie bitte, dass ich mich für die jeweils extremen Positionen entschieden habe, und es sich in der Realität meist um Zwischentöne handelt, aber ich denke, dass die Hauptidee klar geworden sein sollte, nicht wahr? Daraus ergeben sich jetzt drei Schlussfolgerungen für modernes Leadership.

Leadership Deutsch: Eine wichtige Dienstleistung

Ja, Sie haben richtig gelesen. Leadership ist eine Dienstleistung. Für ihr Team. Für ihre Mitarbeitenden. Für die Menschen in ihrem Verantwortungsbereich. Und ich bin mir bewusst, dass es sich um ein sehr kontroverses Statement handelt. Kein anderer Satz löst in meinen Vorträgen so häufig Widerstand aus wie dieser. Und doch lässt es sich nicht leugnen: Leadership hat heute vor allem eine Hauptaufgabe. Eine (Arbeits-)Atmosphäre zu erschaffen, die von Vertrauen, Respekt und Wertschätzung geprägt ist, so dass jedes einzelne Teammitglied Spaß an der Arbeit hat und die bestmögliche Performance abliefern kann.

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Leadership ist Co-Creation

Schon lange sind die Zeiten vorbei, als Führung ausschließlich Top-Down funktionierte. Sie wissen schon, jemand (meist ein älterer Herr) traf eine Entscheidung und bestimmte, was ab sofort zu tun oder zu lassen sei. Und der Rest der Organisation setzte diese Entscheidung dann mehr oder weniger begeistert um. Wobei es in der Regel eher weniger als mehr war. Das Ergebnis: Frustration, eine Kultur der Angst und eine generell schlechte Stimmung.

Ist die Lösung also eine konsequente Bottom-Up Kommunikation, also das Initiieren von Veränderungen von Unten nach Oben? Nein, natürlich auch nicht. Denn Hierarchien sind natürlich auch heute noch wichtig. Daher ist Leadership heute von Co-Creation geprägt. Jeder einzelne Mensch muss – unabhängig von seiner hierarchischen Position – im individuellen Verantwortungsbereich Ownership praktizieren und Veränderungen im Kleinen vorantreiben. Warum? Weil man nur so als Team insgesamt Erfolg haben kann.

Leadership ist eine Haltung

Und last but not least ist Leadership vor allem ein Mindset, eine besondere Mentalität. Dies heißt dann auch, dass es weder Titeln, Positionen oder fancy klingender Berufsbezeichnungen bedarf, um ein Leader zu sein. Wenn Sie etwas davon haben, hilft das natürlich, aber die dahinter stehende Haltung ist viel entscheidender. Damit meine ich vor allem eine generelle Offenheit für neue Ideen, Begeisterungsfähigkeit, Klarheit und die Bereitschaft, Entscheidungen treffen zu wollen.

Leadership Skills moderner Führung

Ja, Führung ist mehr als nur Anweisungen erteilen und recht zu haben, nur weil man einen Stern mehr auf seiner Schulter trägt. Leadership ist vor allem eine ganz besondere innere Haltung. Und wenn Sie dieses Leader-Mindset noch mit den entsprechenden Skills kombinieren, dann werden die Menschen ihnen folgen. Und zwar nicht aufgrund von Zwang oder weil sie müssen, sondern weil sie es wirklich wollen. Lassen Sie mich daher die aus meiner Sicht drei wichtigsten Eigenschaften moderner Leader noch einmal gesondert hervorheben.

Vertrauen

Die wohl wichtigste Eigenschaft von allen ist Vertrauen. Denn Vertrauen ist das Fundament für alles. Ohne Vertrauen keine Führung, keine Transformation, keine positive Unternehmenskultur und kein Teamspirit. Und noch viel wichtiger: Nichts motiviert Menschen so sehr, wie das Gefühl, dass man ihnen vertraut.

Transparenz

Wenn Sie radikal transparent kommunizieren und ihre Ideen, Ihr Wissen und die KPI’s teilen, dann sorgen Sie dafür, dass ein Team eins wird. Weil jeder das Gefühl hat, dazuzugehören, es keine „geheimen“ Infos und besondere Gruppen gibt.

Empathie

Ich bin mir bewusst, dass viele Menschen immer noch denken, dass es sich bei Empathie um ein Zeichen von Schwäche handeln würde. Aber das könnte falscher nicht sein. Empathie bedeutet, die Menschen um einen herum zu empowern. Ihre Werte, Erfahrungen und individuellen Ziele zu verstehen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Sie Lust darauf haben, Teil des Teams zu sein.

Leadership und Veränderung gehen Hand in Hand

Wenn diese 3 Faktoren zur DNA Ihrer Führungs-Kultur werden, dann ist Veränderung auf einmal keine Bedrohung mehr, sondern eine wunderbare Gelegenheit, um besser zu werden und die Zukunft aktiv bei den Hörnern zu packen. Weil die Menschen auf einmal nicht mehr müssen, sondern wollen. Denn Change und Leadership gehen nun einmal Hand in Hand. Nicht umsonst lautet eine Binsenweisheit: „Der Fisch stinkt immer vom Kopf zuerst.“ Und dies gilt natürlich auch in die entgegengesetzte Richtung. Wenn modernes Leadership nicht nur eine hohle Phrase, sondern eine gelebte Philosophie ist, dann gelingt auch nachhaltige Veränderung auf einmal wesentlich leichter.

Würden Sie mir zustimmen? Dann freue ich mich auf Ihren Kommentar.

Ach ja, natürlich gibt es auch den passenden Vortrag zum Thema „Leading Change„. 

Ins Handeln kommen – So motivierst Du Dich selber

Ins Handeln kommen. Wer möchte das nicht gerne, oder? Aber fällt es Dir auch manchmal auch schwer, Dich zu motivieren? Hast Du immer eine Menge guter Ideen, aber Du kommst einfach nicht in die Umsetzung? Bist Du Weltmeister darin, Dich mit unwichtigen Dingen abzulenken, nur um nicht mit der Umsetzung Deiner Ziele und Träume anfangen zu müssen? Dann habe ich hier zwei gute Nachrichten für Dich:

1) Du bist nicht alleine, denn es geht ganz vielen so. Und

2) Es ist recht einfach zu ändern (einfach, nicht leicht).

Und wie genau das geht, das erfährst Du im heutigen Blogartikel. Viel Spaß dabei.

Ins Handeln kommen: Die Sache mit der  Motivation

Wenn Du ins Handeln kommen willst, ist das gar nicht so einfach, wie es klingt. Denn mit der Motivation, genauer gesagt der Selbstmotivation ist das so eine Sache. Sie ist von Haus aus ein scheues Reh. Sie ist selten da. Und wenn sie einmal kurz auftaucht, dann ist sie auch gleich schon wieder verschwunden.

Übrigens, wenn Du meine S.E.K.S.I. Formel für mehr Selbstmotivation kennenlernen möchtest, dazu habe ich ein ausführliches Video aufgenommen, das Du Dir auf meinem YouTube Kanal anschauen kannst (Dort findest Du auch weitere Impulse zum Thema „Ins Handeln kommen“).

Zur fehlenden Selbstmotivation kommt noch hinzu, dass unser Alltag meistens so voller Termine, Aufgaben und Stress ist, dass wir selten einen starken inneren Antrieb haben, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Wir fühlen uns eigentlich niemals „danach“. Und weil das so ist, geben wir uns viel zu oft der berühmten Aufschieberitis hin und reden uns ein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass Morgen auch noch ein Tag sei und dass wir irgendwann ganz bestimmt unsere Träume leben werden. Aber aus einem hoffnungsvollen Irgendwann wird leider so gut wie immer ein Niemals…

Ins Handeln kommen: Drei praktische Hacks

Doch zum Glück muss das nicht so sein. Wenn Du folgende drei Dinge beachtest, die Dir hoffentlich dabei helfen werden, Dich mit einer großen Portion Selbstmotivation zu versorgen, Deine Umsetzungskompetenz zu erhöhen und Dir dabei helfen, Dich dauerhaft ins Handeln kommen zu lassen

Umsetzungs-Hack 1: Prioritäten setzen

Egal, wie groß Deine Ziel oder Deine Träume sein mögen, entscheidend ist, dass Du sie als allerhöchste Priorität behandelst. Damit meine ich vor allem, dass Du Deine Vorhaben nicht nebenbei und auf keinen Fall zufällig angehen solltest, denn auf diese Weise ist die Gefahr einfach zu groß, dass sie im stressigen Alltag untergehen werden, weil es einfach niemals der richtige Zeitpunkt ist.

Umsetzungs-Hack 2: Strategische Planung

Nachdem Du einer Aufgabe höchste Priorität eingeräumt hast, ist es von essenzieller Notwendigkeit, konkrete Zeiten im Kalender für die Umsetzung im Kalender festzulegen.

Als Faustformel gilt: Was nicht geplant wird, findet nicht statt

Es wird nämlich immer etwas geben, das wichtiger scheint, attraktiver klingt oder einfach mehr Spaß macht. Daher: Block Dir feste und regelmäßige Termine in Deinem Kalender. Für Dich selber, um an Deinen Zielen zu arbeiten, die wichtige Aufgabe der Reflexion durchzuführen, den Fortschritt zu analysieren, die To-do-Liste für das Projekt abzuarbeiten und ggf. alternative Maßnahmen zu entwickeln.

Und falls Du mit einem Team arbeitest, dann solltest Du ebenfalls regelmäßige Termine festlegen. Diese können von unterschiedlicher Wichtigkeit und Länge sein, beispielsweise eine WhatsApp-Gruppe für tägliche Nachrichten untergeordneter Wichtigkeit, ein wöchentlicher Zoom-Call jeden Montag morgen für die Besprechung der Wochenziele oder ein längeres Meeting alle vier Wochen, wo es insbesondere um strategische Themen geht.

Das strategische Planen von festen Terminen ist ein entscheidender Faktor, wenn Du Deine Selbstmotivation erhöhen und besser ins Handeln kommen möchtest. Weil es die Verbindlichkeit massiv erhöht und Dir in den häufig vorkommenden Momenten hilft, in denen Du Dich nicht „danach“ fühlst. Denn wenn Du einen fixen Termin hast, tust Du es auf jeden Fall. Hab ich recht?

Umsetzungs-Hack 3: Regelmäßiges Messen

Der wichtigste Hack, wenn Du häufiger und zielgerichteter ins Handeln kommen möchtest, wartet natürlich zum Schluss. Ich spreche vom konsistenten, regelmäßigen und sorgfältigen Tracken Deiner Ergebnisse und Fortschritte. Was auf den ersten Blick wahrscheinlich recht harmlos und unbedeutend klingt, entscheidet aber darüber, ob Du nachhaltige Resultate erzielst oder eben nicht.

Aus diesem Grund kann ich die Bedeutung des Trackens gar nicht genug hervorheben, so wichtig ist das konsistente und regelmäßige Messen Deiner Fortschritte. Warum? Ganz einfach. Das, was gemessen wird,  kann analysiert, angepasst und verbessert werden.

Wie geht man nun am besten vor? Im ersten Schritt solltest Du die KPI (Key Performance Indicators = Wichtigste Kennzahlen) Deines Ziels definieren: Welche Daten, Werte und Meilensteine genau willst Du messen? Und dann fang an zu messen und schreib den Fortschritt regelmäßig auf. In einem Journal, einem Notizbuch oder digital in einer Excel Tabelle, in Notion oder jeder anderen App Deiner Wahl

Je genauer und regelmäßiger Du trackst, desto besser kannst Du bei Bedarf nachjustieren und Anpassungen vornehmen

Lieber unperfekt starten als perfekt zögern

Es würde mein Herz mit großer Freude erfüllen, wenn Du diese drei Hacks nutzt, um Deine Selbstmotivation zu erhöhen, Deine Umsetzungskompetenz zu steigern und es einfach zu machen. Und wenn Du jemanden kennst, der ein Weltmeister im Planen und Ankündigen ist, aber Schwierigkeiten mit der Umsetzung hat, dann teil den Artikel doch mit diesem Menschen.

Zum Abschluss möchte ich Dir noch meine Lieblings-Faustformel für mehr Selbstmotivation verraten. Sie lautet:

Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.

Entscheidend ist, dass Du Dich auf den Weg machst. Natürlich wirst Du auf diesem Fehler machen, unvorhergesehene Hindernisse aus dem Weg räumen und diverse Probleme lösen müssen. So ist das Leben nun mal und es ist die einzige Möglichkeit, um zu wachsen, zu lernen und Dich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln. 

Meine Empfehlung: Bereite Dich so viel vor wie nötig, aber so wenig wie möglich. Gib Dich mit achtzig Prozent zufrieden (hundert wirst Du sowieso nie erreichen) und dann leg los. Mach es einfach. Mach den ersten Schritt und lerne auf dem Weg. Je mehr Du Dich traust, unperfekt ins Handeln zu kommen, desto erfolgreicher wirst Du sein.

Was ist Motivation? Definition, Bedeutung und Methoden

Was ist Motivation? Dieser wichtigen Frage wollen wir uns in diesem Artikel ausführlich widmen. Dazu werden wir uns mit Hintergründen, Fehlannahmen und allen anderen entscheidenden Faktoren auseinandersetzen. Beginnen möchte ich jedoch mit einer These: Motivation ist Chefsache! Und zwar immer.

Ja, Sie haben richtig gelesen, das Thema Motivation sollte immer die absolut höchste Priorität genießen, und wir müssen uns jeden einzelnen Tag wieder darauf besinnen, warum wir tun, was wir tun. Tja, und das ist nicht immer einfach. Weil wir mit schöner Regelmäßigkeit zweifeln, mit Problemen zu kämpfen haben und darüber nachdenken, die Flinte ins Korn zu werfen. Deshalb ist es so unfassbar wichtig, uns selbst immer wieder einen liebevollen, aber gleichsam festen Tritt in den Hintern zu geben.

Denn wenn Sie es nicht tun, dann tut es niemand. Niemand klopft morgens an Ihre Tür und präsentiert Ihnen die Chance Ihres Lebens auf dem Silbertablett. Keine Fee taucht aus dem Nichts auf, um Ihre innersten Wünsche per Zauberspruch wahr werden zu lassen. Und auch die modernen Motivierer wie Jürgen Klopp, Thomas Tuchel oder Julian Nagelsmann werden nicht in Ihrem Büro erscheinen, wenn Sie an einem schweren Tag ein wenig Motivation gebrauchen könnten.

Was ist Motivation?

So leid es mir tut, das Leben ist nun mal so, und am Ende des Tages tragen Sie selbst die volle Verantwortung für Ihre Motivation und Ihre Entscheidungen, und damit auch für Ihre Resultate. Leider steht diese Erkenntnis immer noch in einem großen Widerspruch zum gängigen Ansatz der Motivationslehre. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Alles, was Sie brauchen, um dies nachhaltig und mit einem hohen inneren Antrieb zu ändern, tragen Sie bereits in sich. Sie müssen es nur entdecken, an die Oberfläche holen und täglich anwenden.

Ich möchte diesen Artikel daher dafür nutzen, einen Paradigmenwechsel in Bezug auf das Thema Motivation einzuläuten. Auch wenn die Zukunft von technischen Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz, Robotern und Automatisierung geprägt sein wird, so werden es immer intrinsisch motivierte Menschen sein, welche die Technik nutzen und mit den vielen neuen Möglichkeiten die Zukunft aktiv gestalten. Warum ich das mit einer solchen Vehemenz behaupten kann?

Weil wir uns mitten auf dem Weg von der Informations- zur Sinngesellschaft befinden. Vor wenigen Jahren noch waren Daten, Informationen und Wissen das wichtigste Gut überhaupt. Heute sind es ein tiefer Sinn, das Ausleben der individuellen Persönlichkeit und die Vereinbarkeit von Job und Leben. Das bedeutet natürlich auch, dass sich unser ganz persönlicher Umgang mit Motivation diesen veränderten Rahmenbedingungen anpassen muss. Es bedarf eines neuen, modernen Ansatzes, der den Bedürfnissen, Werten und Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Das Motto lautet: Kick your own ass!

Die Zeit von Tschakka Tschakka Motivation ist vorbei

Wenn wir selbst voller Leidenschaft, Begeisterung und Hingabe unsere Ziele verfolgen, dann stecken wir auch andere Menschen mit diesen starken Emotionen an. Um den eingerosteten Schalter umzulegen, ist es im ersten Schritt unabdingbar, dass der Begriff Motivation endlich das unseriöse Schmuddelimage der Vergangenheit ablegt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich halte das für überfällig. Die Welt befindet sich in einem der größten Transformationsprozesse der letzten 250 Jahre. Und für die damit einhergehenden Herausforderungen der Zukunft sind die ollen Kamellen der Vergangenheit die vollkommen falschen Methoden.

Die Zeit von Tschakka grölenden Motivationstrainern, von Licht und Liebe predigenden Esoterik-Gurus und des stumpfen Einsatzes von Zuckerbrot und Peitsche ist schlicht und einfach vorbei. Die Menschen spüren von Tag zu Tag mehr, dass mit hohlen Phrasen und falschen Versprechungen kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Stattdessen lechzen sie nach Sinn, Werten und Nachhaltigkeit. Und trotzdem werden persönliche Entwicklung, Wachstum und Veränderung auch heute immer noch genauso verkauft und gelehrt, wie es zu Helmut Kohls Zeiten kurz nach der Wende der Fall war.

Was bedeutet Motivation

Gehen Sie in ein beliebiges Motivationsseminar Ihrer Wahl, und Sie werden die immer gleichen Muster vorfinden. Eine beherzte Becker-Faust hier, ein inbrünstiger Wunsch ans Universum dort und ein Füllhorn an Metaphern, die so ausgelutscht sind, dass man beim Zuhören am liebsten vor Scham im Boden versinken würde. Die Ergebnisse sind entsprechend. Kurzfristig sind die Adressaten dieser substanzlosen Motivationsspritzen dann auch voller Energie und haben das Gefühl, sämtliche Bäume dieser Erde auf einmal ausreißen zu können. Doch so sicher wie das Amen in der Kirche folgt dem steilen Höhenflug der Absturz in die altbekannte Antriebslosigkeit. Man flüchtet sich in Zynismus, Gleichgültigkeit und Sarkasmus.

Genau diese oberflächliche Herangehensweise hat dafür gesorgt, dass die Antwort auf die Frage „Was ist Motivation“ und der Begriff Motivation heutzutage extrem negativ belegt sind, und der Beruf des Motivationstrainers einen entsprechend schlechten Ruf hat. Wenn es denn ein echter Beruf wäre: Viele selbsternannte Motivationstrainer haben gerade einmal ein Wochenendseminar besucht und fühlen sich danach berufen, ihre Botschaften in die Welt zu tragen. Weil ich weiß, welche wundervolle Kraft eine von Sinn und Motiven geprägte Motivation entfalten kann, macht mich diese Entwicklung wütend.

Und gleichzeitig frage ich mich, warum immer noch so viele Menschen auf die falschen Versprechungen der vermeintlichen Propheten hereinfallen. Nach vielen Jahren des Beobachtens, Forschens und Nachdenkens bin ich heute sicher, dass die Antwort in einer einfachen, aber gleichzeitig fatalen Tatsache begründet liegt:

Menschen hören immer nur das, was Sie hören wollen.

Motivation Sprüche: Die Gurus haben Unrecht!

Und die meisten Motivationsphrasen sind so wunderbar in Watte gepackt, dass man Sie ganz einfach glauben möchte. Tief in uns drin spüren wir zwar, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Aber die Alternative wäre eben, dass wir schwierige Entscheidungen treffen, hart arbeiten und uns wirklich verändern müssten. Und da die meisten Menschen dazu nicht bereit sind, schluckt man dann in guter alter Matrix-Manier doch lieber die blaue Pille und schenkt den falschen Versprechungen der Motivationsgurus glauben.

Ein paar Beispiele gefällig? Here we go:

  • Du kannst alles schaffen.
  • Du musst es nur wollen, der Rest kommt von allein.
  • Das Universum wird sich um Deinen Erfolg kümmern.
  • Alles ist gut so wie es ist.
  • Streiche das Wort „unmöglich“ aus Deinem Wortschatz.
  • Das, was passiert, das sollte passieren.
  • Wenn Du ein Ziel nicht erreichst, dann hat es nicht sein sollen.
  • Wir sagen ab sofort nicht mehr Problem, sondern tolle Gelegenheit. (Dieser Satz ist mein absoluter Favorit. Wer so etwas behauptet, der hat noch nie echte Probleme gehabt.)
  • Du musst Deine Wünsche beim Universum bestellen, dann werden sie sich in Deinem Leben manifestieren.
  • Du musst es nur positiv sehen.

Du kannst alles schaffen! Sorry, leider nicht.

Verstehen Sie, was ich meine? Obwohl in allen Sätzen ein kleiner Funken Wahrheit steckt, verführen diese Parolen dazu, lieber den leichten Weg zu gehen, anstatt die notwendige Arbeit zu investieren. Man kratzt ein wenig an der Oberfläche, anstatt zum Kern des eigenen Antriebs vorzudringen. Anstatt Herz und Verstand gleichermaßen zu nutzen, ist plötzlich alles nur noch eine mentale Blockade, spielt sich im Kopf ab oder funktioniert nicht, weil der Merkur gerade rückläufig ist. (Ich gebe es zu, diesen Satz wollte ich schon immer mal in einem Blogartikel schreiben.lol)

Abgerundet werden diese Motivationsphrasen dann meist mit einem festen Klopfen auf die eigene Brust, einem hoffnungsvollen Blick Richtung Universum und schlussendlich einem überzeugten „Tschakka, Du kannst alles schaffen!“. Und dann wundert man sich, wenn man krachend scheitert. Auf die aktuell sehr beliebte Glorifizierung des Thema „Scheiterns“ gehe ich an dieser Stelle übrigens nicht intensiver ein, sonst öffne ich die nächste Büchse der Pandora.

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Was motiviert mich?

Es bricht mir immer wieder das Herz, wenn ich auf Menschen treffe, die sich nichts sehnlicher wünschen, als eine Veränderung herbeizuführen, und dann aufgrund der falschen Motivationsmethoden krachend scheitern. Ich habe mir daher mit diesem Artikel (und natürlich meinen Büchern) das große Ziel gesetzt, dies zu ändern. Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen:

In Zeiten, die immer unsicherer werden, wird der Mensch mit seiner individuellen Persönlichkeit der wichtigste Erfolgsfaktor der Zukunft sein.

Und das bedeutet eben auch, dass wir den vorherrschenden Ansatz der Motivation radikal verändern müssen. Wenn wir wirklich verstehen, was Menschen motiviert, bewegt und antreibt, dann halten wir den Schlüssel für ein Leben voller Zufriedenheit, Erfolg und Sinn in den Händen.

„Ach komm schon, Ilja, das klingt ja jetzt fast schon nach einer Revolution.“ Ja, recht haben Sie. Genau das habe ich vor: Den Wind der Veränderung durch verkrustete Unternehmen, spießige Büros und fremdbestimmte Leben wehen zu lassen. Eine Motivationsrevolution anzuzetteln, die den Heiße-Luft-Dampfplauderern die rote Karte zeigt und dafür sorgt, dass wir endlich wieder von sinnvollen Motiven angetrieben werden. Das klingt ambitioniert? Richtig, denn ich habe einfach keine Lust mehr auf mittelmäßige Ziele.

Am Ende des Tages schlummert in jedem von uns das große Bedürfnis, Veränderungen zu wagen, mutige Durchbrüche zu erleben und persönliche Freiheit zu genießen. Lassen Sie uns also alte Zöpfe abschneiden und neue Besen schwingen. Lassen Sie uns eine von Sinn und Werten geprägte innere Motivation jenseits von Zuckerbrot und Peitsche definieren. Es würde mich unendlich dankbar machen, wenn Sie mich dabei unterstützen würden, diese Philosophie gemeinsam mit mir in die Welt hinauszutragen und die Menschen mit dem positiven Veränderungsvirus anzustecken.

Alles beginnt mit einem beherzten Tritt in den Hintern. Und zwar in den eigenen. Um dies auf die bestmögliche Art und Weise tun zu können, wollen wir uns aber zunächst der einfachen, aber gleichsam entscheidenden Frage widmen, was genau Motivation überhaupt ist. Denn auch, wenn dieser Begriff permanent in aller Munde ist, so herrscht doch eine große semantische Schwammigkeit vor. Lassen Sie uns also den Versuch einer Definition wagen.

Motivation Definition

Okay, was verbirgt sich denn nun genau hinter dem Begriff der Motivation? Rein sprachlich lässt er sich auf das lateinische Wort movere (bewegen, antreiben) zurückführen. Die Onlinebibliothek Wikipedia definiert ihn als „Die Gesamtheit der Beweggründe (Motive), die zur Handlungsbereitschaft führen. Motivation bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.“ Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir ist dieser Satz etwas zu kompliziert. Ich möchte Ihnen daher meine eigene, wesentlich einfachere Definition vorstellen:

Motivation ist der innere Antrieb, um körperlich oder geistig von Punkt A nach Punkt B zu gelangen.

Eine Tatsache möchte ich bei diesem Satz gern besonders deutlich hervorheben, nämlich dass Motivation immer von innen heraus kommt. Denn auch, wenn der Begriff der extrinsischen Motivation in so gut wie jedem Artikel, Buch oder Seminar immer wieder genannt wird, so existiert dieser durch Zuckerbrot und Peitsche hervorgerufene Antrieb leider nur in der Theorie. In der Praxis ist die äußere Motivation, bei der Menschen nur bei der Aussicht auf Geld, Lob bzw. der Vermeidung von Strafe handeln, nicht mehr als ein Mythos.

„Aber Moment mal, Ilja. Was ist denn bitte mit einpeitschenden Ansprachen von Jürgen Klopp, mit Gehaltserhöhungen oder Bonuszahlungen beim Erreichen von Zielen“ Natürlich ist dieser Einwand berechtigt, schließlich haben Belohnungen im Form von Geld, Anerkennung oder Sachwerten, sowie die Androhung von Sanktionen definitiv eine entsprechende Wirkung. Doch diese ist leider immer nur von kurzer Dauer. Wenn Sie schon einmal erfolglos versucht haben, Ihren Kindern das Aufräumen des Zimmers mit der Aussicht auf ein Eis oder der Androhung eines iPad-Verbots schmackhaft zu machen, dann wissen Sie, was ich meine.

Motivation wirkt immer von Innen heraus

Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für unser Berufsleben. Kein Geld und keine Bonuszahlung dieser der Welt wird Sie langfristig dazu bringen, einen Job zu machen, der Sie frustriert, krank macht oder auf den Sie keine Lust haben. Genauso verpufft auf lange Sicht jede Androhung auf Kündigung, auf Sanktionen oder den Verlust des hierarchischen Status. Kurzfristig ist man zwar motiviert, voller Energie und Tatendrang, aber sobald die Wirkung nachgelassen hat, fällt man wieder auf das ursprüngliche Niveau herab, oftmals sogar deutlich darunter. Die Folge: Die Dosis und Intensität des externen Reizes müssen kontinuierlich erhöht werden. Es ist ein wenig wie bei einem Drogenabhängigen, der niemals zufrieden ist und immer mehr Stoff braucht, um seinen Wohlfühl-Pegel zu erreichen.

Denn je häufiger Zuckerbrot und Peitsche als vermeintlich extrinsische Motivation eingesetzt werden, desto schneller nutzt sich die entsprechende Wirkung ab. Man spricht in diesem Falle auch von einem abnehmenden Grenznutzen. Sie fragen, was das ist? Stellen Sie sich vor, Sie betreten nach einem heißen Tag Ihre Stammkneipe. Das erste Bier ist für Sie der Himmel auf Erden, Sie würden dafür alles bezahlen. Für das zweite wahrscheinlich auch noch. Beim dritten lässt Ihre Begeisterung schon nach. Und spätestens nach dem achten Glas können Sie kein Bier mehr sehen und greifen lieber zum Wasser. Genau das ist das Prinzip des abnehmenden Grenznutzens.

Motivation – Eine unbequeme Wahrheit

Und weil das so ist, kommt langfristige, sinnvolle und nachhaltige Motivation immer von innen. Ein tiefes Bedürfnis, ein zu erfüllender Wert oder ein bestimmtes Motiv sorgen dafür, dass wir ins Handeln kommen, und führen dann auch zu den entsprechenden Ergebnissen im Außen. Lassen Sie mich deshalb eine möglicherweise schmerzhafte Wahrheit aussprechen:

Sie können andere Menschen nicht motivieren!

So, jetzt ist es raus. Und ich kann den Proteststurm der Empörung förmlich spüren. Glauben Sie mir, mit keiner anderen Aussage löse ich in Unternehmen kontroversere Diskussionen aus als mit dieser. Kein Wunder, schließlich haben wir alle über Jahre gelernt, dass wir mit der richtigen Kombination aus Zuckerbrot und Peitsche unsere Mitarbeiter, Kollegen und Geschäftspartner zu ungeahnten Höchstleistungen treiben können.

Aber wie bei allen anderen Dingen im Leben gehören auch in diesem Fall immer zwei Personen dazu: eine Person, die motiviert, und eine, die sich motivieren lassen will. Und das letzte Wort ist das alles entscheidende. Denn wenn jemand etwas unter keinen Umständen tun will, dann können Ihre Methoden noch so modern, attraktiv oder ausgeklügelt sein: Sie werden keine Chance haben. Ich möchte den obenstehenden Satz daher gern etwas erweitern, um die Aussage noch deutlicher werden zu lassen:

Sie können andere Menschen nicht motivieren, wenn diese sich nicht motivieren lassen wollen!

Was versteht man unter Motivation?

Natürlich gilt das genauso auch umgekehrt: Andere Menschen können auch uns nicht motivieren, wenn wir das nicht wollen. Habe ich jetzt zu sehr an Ihrem Weltbild gerüttelt? Sind Sie vollkommen anderer Meinung? Gern möchte ich Sie daran erinnern, dass ich mich freuen würde, wenn Sie meine Ideen, Meinungen und Ansätze möglichst kritisch betrachten. Überprüfen Sie meine Aussage in Ihrem Alltag. Meine Prognose lautet jedoch, dass Sie feststellen werden, dass Sie bei vielen Menschen mit Ihren externen Motivationskünsten schnell auf Granit beißen werden. Denn so gern ich es anders hätte:

Menschen verändern sich immer nur aus Gründen, die ihnen wichtig sind, und niemals aus denen, die wir gern hätten.

Bedeutet dies nun, dass jede Motivation immer eine Form von Selbstmotivation ist? Im Prinzip – Radio Eriwan lässt grüßen – ja: Wir können andere nicht motivieren, wenn diese es nicht wollen. Aber wenn wir verstanden haben, dass dies genau so ist, dann geht es am Ende des Tages eben doch.

In der Kurzform lautet die Lösung: Wenn wir andere Menschen motivieren wollen, sich geistig oder körperlich von Punkt A nach Punkt B zu bewegen, dann müssen wir ihre inneren Motive kennen und die Rahmenbedingungen schaffen, in denen diese so oft es geht getriggert, also ausgelöst oder angestoßen werden. Dies hört sich auf den ersten Blick leichter an, als es tatsächlich ist, denn es erfordert von uns als Motivator maximale Flexibilität und das Vorhandensein der folgenden drei Eigenschaften:

  • Echtes Interesse am Gegenüber.
  • Die Fähigkeit, ein guter Zuhörer zu sein.
  • Die Bereitschaft, die eigenen Motive zugunsten des gewünschten Resultats hintan zu stellen.

 

Je besser Sie die Werte, Bedürfnisse und Motive Ihrer Mitarbeiter, Kollegen und Kunden kennen, umso flexibler können Sie Ihre Art der Kommunikation ausrichten und sie somit entsprechend motivieren, sich zu verändern. Doch dabei gilt es eine wichtige Tatsache zu beachten.

Was motiviert Sie wirklich?

Intrinsische Motivation ist also der innere Antrieb, um körperlich oder geistig von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Grundsätzlich betrachtet kann dies auf zwei Arten geschehen: entweder weil Punkt A für uns unerträglich geworden ist oder weil die Alternative B viel verlockender klingt. Wir verändern uns immer dann, wenn der Schmerz zu groß geworden ist oder wir von einem unbändigen Verlangen nach Wachstum, Glück und Freude angetrieben werden. Und genau deshalb bewegen wir uns entweder weg vom Problem oder hin zur Chance.

Das ist das Wesen einer jeden Veränderung. Entweder wir lassen uns von Chancen anziehen oder Probleme schieben uns an. Und auch wenn die Weg-von-Motivation immer eine stärkere Kraft hat, so benötigen wir langfristig immer Ziele, Träume und Visionen, auf die wir uns hinzubewegen. Doch ob wir nun eher den Schmerz vermeiden oder Freude erleben wollen: Ohne den passenden Antrieb gelingt es einfach nicht, anders zu denken, anders zu entscheiden oder anders zu handeln. Und das ist in der heutigen Zeit gleichbedeutend mit Stillstand, Stagnation und Rückschritt.

Motivation als Schlüssel für Erfolg in den Märkten von Morgen

Nur wer als Persönlichkeit wächst, sich weiterentwickelt und permanent dazulernt, wird in den Märkten von morgen erfolgreich bestehen können. Der Schlüssel hierzu ist die richtige Motivation. Diese ist jedoch niemals nur ein Selbstzweck, sondern immer die notwendige Grundlage für angestrebte Veränderungen. Ohne den richtigen Antrieb gibt es keine persönliche Entwicklung, wir wachsen nicht und werden als Unternehmen nicht besser. Und selbst wenn wir es schaffen, unsere Ziele anzugehen, ist noch lange nicht gesagt, dass wir auch bis zum Ende durchhalten.

Denn mit nichts anderem tun wir uns so schwer wie mit der nachhaltigen Umsetzung von Veränderungen. Die letzte Diät, die Anmeldung im Fitnessstudio und der wiederholte Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, lassen grüßen. Kurzfristige Erfolge sind überhaupt kein Problem. Von der richtigen Anfangseuphorie geleitet, schaffen wir es mühelos, uns auf den Weg zu machen. Doch schon bald ist man wieder im Alltagstrott gefangen und macht die ersten Ausnahmen – und ehe man sich versieht, haben die alten Gewohnheiten wieder die Oberhand gewonnen. Doch woran liegt das?

Wissen ist nur etwas wert, wenn es konsequent angewendet wird

In meinen Vorträgen bekomme ich oft die Frage „Was ist Motivation?“ gestellt. Ich antworte dann gerne mit einer Gegenfrage an mein Publikum: „Wer von Ihnen würde gern etwas mehr Sport treiben?“ Hier gehen so gut wie immer sämtliche Hände nach oben. Dann hake ich nach: „Wer würde sich gern auch von dem einen oder anderen Kilo Gewicht trennen?“ Auch hier beobachte ich regelmäßig eine fast hundertprozentige Quote an Meldungen.

Doch entscheidend ist die nächste Frage: „Wer von Ihnen weiß exakt, was er tun müsste, um genau das zu erreichen?“ An dieser Stelle geht meist ein Raunen durch den Saal, die ersten fühlen sich ertappt und schauen nach unten. Denn wahrscheinlich ahnen sie schon, was als Nächstes kommt: „Und wer von Ihnen setzt genau das jeden Tag um?“

Wenn ich an dieser Stelle ins Publikum schaue, dann sehe ich maximal noch zwei oder drei Hände in der Luft. Der Rest muss sich leider eingestehen, dass man, obwohl alle notwendigen Informationen vorliegen, die Veränderung leider nicht konsequent umsetzt. Und genau das ist das große Dilemma. Es liegt niemals an zu wenig Wissen. Es liegt immer daran, dass wir das vorhandene Wissen nicht konsequent anwenden. Es tut mir leid, wenn ich Ihnen da eine Illusion raube, aber es ist tatsächlich so.

Wenn Informationen, Wissen und Kenntnisse entscheidend für unsere Motivation zur Veränderung wären, dann würde jeder von uns einen Waschbrettbauch haben, den ganzen Tag Golf spielen und jeden Morgen voller Freude wie Dagobert Duck durch seine unzähligen Geldspeicher tauchen.

Motivation und Veränderung gehen Hand in Hand

Seit über 15 Jahren erforsche ich das Themengebiet der Persönlichkeitsentwicklung und studiere mit zunehmender Faszination, wie Menschen ticken, was sie antreibt und bewegt. Meine Haupterkenntnis lässt sich wunderbar in einem Satz zusammenfassen:

Jeder will Veränderung. Aber niemand will sich verändern.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Kennen Sie nicht auch Menschen, die mit allem und jedem unzufrieden sind? Denen nichts so richtig passt und die am liebsten die Firma, die Gesellschaft und die ganze Welt von heute auf morgen ändern würden? Sie ahnen ja gar nicht, wie viele dieser Zeitgenossen ich kenne, die ganz genau wissen, was und wer sich um sie herum verändern müsste, nur damit sie so bleiben können, wie sie sind.

Eines der besten Beispiele für diese Einstellung war eine meiner Mitarbeiterinnen bei Karstadt, nennen wir sie Erika Riebesehl. Wenn ich die Dame morgens im Gang gefragt habe: „Und, Frau Riebesehl, wie geht’s Ihnen heute?“, kam meistens in einem weinerlichen und frustrierten Tonfall die Antwort: „Hach, noch acht Stunden, dann haben wir’s endlich wieder geschafft.“ Und Erika Riebesehl hatte zwei Standardsprüche auf Lager, für die sie bekannt war. Wenn es irgendwo ein Problem gab, dann sagte sie grundsätzlich:

„Da müsste dringend jemand etwas tun.“ Und wenn Sie dann nachgehakt hätten: „Ja, aber warum tun Sie denn nichts?“, dann kam Standardspruch Nummer zwei zum Einsatz: „Wer, ich? Also bitte, Herr Grzeskowitz, ich kann auch nicht mehr als arbeiten. Das sollen mal schön die anderen machen.“ Wir alle kennen die Erika Riebesehls dieser Welt, nicht wahr? Aber wenn alle darauf warten, dass andere schon etwas tun werden, dann passiert nie etwas.

Ein einziger Mensch kann einen riesigen Unterschied machen

Doch zum Glück gilt auch das Gegenteil. Ein einzelner Mensch kann einen riesigen Unterschied machen, wenn wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Für unser Denken. Für unser Handeln. Für unser Leben. Dazu bedarf es nur einer konsequenten Entscheidung. Wir können entweder ein Changemaker sein, der den immer intensiver werdenden Wandel aktiv gestaltet, oder aber ein Spielball der äußeren Umstände. Und ich bin mir sehr bewusst, dass ich auf nichts anderes in meinen Büchern so häufig hinweise wie auf die Wichtigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Doch es scheint immer noch nicht genug zu sein.

Gerade heute habe ich eine Rezension zu meinem Buch Mach es einfach! Warum wir keine Erlaubnis brauchen, um unser Leben zu verändern gelesen, in dem der oder die Rezensentin sinngemäß Folgendes geschrieben hat: „Ganz allgemein war das Buch gut. Leider ist die Motivation nur eine Woche geblieben. Wahrscheinlich muss man es noch ein weiteres Mal lesen.“ In dem Moment musste ich an einen weiteren tollen Satz des großen Zig Ziglar denken, der einmal gesagt hat: „Wir hören oft, dass Motivation nicht dauerhaft ist. Aber das Gleiche gilt für das Duschen.

Und genau deshalb empfehlen wir es täglich.“ Ob wir es nun gut finden oder nicht: Es sind immer wir selbst, die für die Umsetzung unserer Vorhaben verantwortlich sind. Nicht unser Chef, nicht unsere Familie und auch nicht der Autor eines Blogartikels. Die alles entscheidende Frage lautet daher: Sind Sie bereit, Ihre Motivation zur Chefsache zu erklären? Wenn ja, dann haben Sie auch Ihre Antwort auf die Frage „Was ist Motivation“ gefunden.

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

Attitüde Deutsch – Definition, Tipps und Bedeutung

Attitude auf Deutsch, was ist das eigentlich genau? Spätestens seit der TV-Sendung „Germany’s next Topmodel“ ist der von Heidi Klum immer wieder verwendete Begriff in aller Munde. Doch wie lässt er sich am besten übersetzen? Zuallererst kommen wohl Begriffe wie Mindset, Einstellung oder innere Haltung in den Sinn. Doch viel besser trifft es das etwas aus der Mode gekommene Wort Attitüde. Nicht nur habe ich mit „Attitüde – Erfolg durch die richtige innere Haltung“ ein ganzes Buch zu diesem Thema geschrieben, sondern ich möchte Ihnen das Thema in diesem Artikel so umfassend wie möglich näherbringen. Haben Sie Lust?

Was ist Attitüde auf Deutsch?

Doch bevor wir einsteigen, möchte ich mit einer wichtigen Frage beginnen: “Liebe Leserinnen und Leser, woran denken Sie ganz spontan, wenn Sie das Wort “Erfolg” hören? Ist es die berufliche Karriere? Der Aufbau eines eigenen Unternehmens? Ein gut gefülltes Bankkonto? Eine glückliche Beziehung? Eine große und intakte Familie? Oder ist es etwas ganz anderes?

Erfolg hat viele Gesichter und es gibt unzählige Wege, wie Sie ihn erlangen können. Deshalb gibt es auch keine geheime Erfolgsformel, mit der Sie die gewünschten Ergebnisse quasi über Nacht erzielen können. Aber es gibt gewisse Eigenschaften und Prinzipien, die alle erfolgreichen Menschen seit Jahrhunderten von Jahren verbinden: Ich spreche von sieben Erfolgsschlüsseln, die in ihrer einzigartigen Kombination zur Attitüde führen.

Machen Sie gerne die Probe auf’s Exempel und denken einmal darüber nach, was genau Sie einen persönlichen oder unternehmerischen Erfolg erzielen lässt.Sind es ihre fachlichen Fähigkeiten auf einem Gebiet, also das jeweilige Handwerk? Ist es das Talent, welches ihnen in die Wiege gelegt wurde? Ist es die Erfahrung und Weisheit vieler Jahre des Übens und Anwendens? Keine Frage, die Kombination dieser Eigenschaften ist eine unbedingte Voraussetzung für Erfolg. Aber die handwerklichen Fähigkeiten beherrschen eben viele. Talent spielt nur zu einem gewissen Grad eine Rolle, und Erfahrung kann manchmal auch zu Betriebsblindheit führen.

Was bedeutet Attitüde?

Was macht dann aber im Endeffekt den Unterschied aus, der einen Unterschied macht? Warum sind manche Menschen so überaus erfolgreich, während andere über das graue Mittelmaß nicht hinauskommen? Wenn Sie sich erfolgreiche Verkäufer, Sportlerinnen, Ärztinnen, Manager oder Unternehmerinnen anschauen, dann sieht es immer so einzigartig leicht aus, wie sie – scheinbar vollkommen mühelos – von Erfolg zu Erfolg eilen und dabei elegant ihre Arbeit verrichten.

Und gleichzeitig schuftet der Großteil ihrer Konkurrenten hart und viel, kämpft und müht sich ab, um dann schlussendlich vollkommen erschöpft und resignierend doch nicht das zu bekommen, was sie wollten.

attitüde deutsch

Der Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Menschen lässt sich klar formulieren: Es ist die Attitüde. Die innere Haltung, wie Sie an eine Aufgabe oder ein Ziel herangehen. Ein erfolgreicher Mensch, der mit der richtigen Attitüde durchs Leben schreitet, geht in jeder Sekunde seines Handelns davon aus, dass alles ganz genau so eintritt, wie er es will.

Gleichzeitig ist er frei von Zweifeln, dass etwas schiefgehen könnte, sondern fokussiert sich ausschließlich auf sein Ziel und das gewünschte Ergebnis. Und natürlich beherrscht er die benötigten Fähigkeiten aus dem Effeff und trainiert viel und regelmäßig. Auch das ist eine wichtiger Bestandteil von Attitüde: Der Drang, nie zufrieden zu sein und immer besser werden zu wollen. Niemals satt zu werden, sondern den Erfolgshunger auf einem hohen Level zu halten.

Wie sieht Ihre aktuelle Attitüde aus?

Während Sie diese Zeilen lesen, haben Sie bereits eine Attitüde, mit der Sie die Ergebnisse erzielen, die Sie aktuell erzielen. Ihr Job. Ihre Familie und Partnerschaft. Die Summe auf ihrem Bankkonto. Ihre Gesundheit. Ihre sportliche Fitness. Ihre allgemeine Zufriedenheit im Leben. All diese Dinge sind das Ergebnis ihrer aktuellen Attitüde. Aber sind sie mit diesen Resultaten zufrieden oder gibt es Bereiche, in denen Sie gerne erfolgreicher wären?

Wie es um ihre derzeitige innere Haltung bestellt ist, lässt sich sehr gut an ihrem inneren Dialog festmachen, also an der Art und Weise wie Sie mit sich selber sprechen und vor allem, was Sie zu sich selbst sagen. Wie genau tun Sie das? Loben und motivieren Sie sich regelmäßig oder sind Sie ihr größter Kritiker, der mit schräger Stimme den Teufel an die Wand malt? Ist ihre innere Stimme eher positiv oder negativ ausgerichtet? Hören Sie dieser Stimme gut zu, denn sie spiegelt ihre Gedanken wieder. Und mit der Zeit werden Sie, was Sie den ganzen Tag denken.

Wie auch immer ihre jetzige Attitüde auch sein mag, die gute Nachricht ist, dass Sie sich eine Erfolgshaltung jederzeit auswählen und aneignen können. Nicht über Nacht und auch nicht auf Knopfdruck. Aber mit viel Leidenschaft, stetiger Arbeit und einer großen Portion Erfolgswillen ist es auch ihnen möglich, mit scheinbarer Leichtigkeit von Erfolg zu Erfolg zu eilen. Denn Attitüde ist alles. Ihre Attitüde auf die Bedürfnisse der Zukunft auszurichten, heißt ihr Leben und ihre Ergebnisse zu ändern. Doch bevor wir uns gemeinsam die dafür notwendigen Schritte ansehen, schulde ich Ihnen ja noch die Definition, was genau Attitüde eigentlich ist.

Was ich von einem Texaner über Attitüde gelernt habe

Es geschah vor genau 24 Jahren und die Tonalität des Satzes erinnerte mich an exzessives Kaugummikauen. Und doch waren die Worte, die ich in diesem Moment zum ersten mal hörte, etwas ganz Besonderes für mich:

“Man, you really got Attitude!”

Der Mann, der diesen Satz damals zu mir sagte, hieß Ernie und war für einen Sommer lang mein Boss. Während er die Worte sprach, legte er mir kumpelhaft eine Hand auf die Schulter und lachte dabei herzhaft. Dann ließ er in seinem starken texanischem Akzent noch einen kleinen Witz folgen, drehte sich um und ging. Und in mir drin hatte ich die tiefe Gewissheit, dass ich ihn in diesem Moment für mich gewonnen und einen Platz in seinem Herzen erlangt hatte. Doch fangen wir am Anfang dieser Geschichte an.

Ich war gerade 23 Jahre alt und jobbte während meines Studiums gelegentlich auch als Dolmetscher für ausländische Unternehmen. Einer dieser Jobs brachte mich dann mit Ernie zusammen, der mit seiner amerikanischen Firma für einen der weltweit größten Paketdienstleister in Hamburg eine Förderbandanlage baute. Vom ersten Tag an beäugte er mich Grünschnabel sehr kritisch und testete mich und meine Fähigkeiten, wo er nur konnte.

Doch so sehr ich mich auch bemühte und mit meinen akademischen Kenntnissen zu punkten versuchte, es gelang mir nicht wirklich, von ihm ernst genommen zu werden. Von Tag zu Tag wurde ich unsicherer. Denn Ernie war eine imposante Erscheinung. Ein Texaner wie aus dem Bilderbuch, mit Cowboyhut, ausgewaschenen Jeans und Stiefeln aus Schlangenleder. Ein Mann, der seinen Kaugummi malmend traktierte, als ob er einen persönlichen Krieg mit dem kleinen Streifen austragen würde.

Ich hatte auf jeden Fall mächtig Respekt vor diesem erfolgreichen Unternehmer und Leader. Und da ich für die Zeit des Projekts nicht nur sein Übersetzer, sondern auch eine Art persönlicher Assistent war, hatte ich es mir zum Ziel gesetzt, ihm zu beweisen, aus welchem Holz ich geschnitzt war.

Attitüde Bedeutung

Eines Tages sollte sich die optimale Gelegenheit bieten. Knapp 10 Handwerker standen neben einem hohen Regal, vor dem ein schweres Rohr mit knapp 1 Meter Durchmesser lag. Sie diskutierten laut und intensiv, wie man es wohl am besten auf die obere Plattform befördern könne. Gabelstapler, Seilwinde, Rampe oder Schweißgerät. Jeder der „Experten“ hatte seine ganz eigene Meinung. Nichts von den Vorschlägen funktionierte jedoch und sie diskutierten immer heftiger. Aber in der Hitze der Auseinandersetzung hatten sie scheinbar die einfachste Möglichkeit schlichtweg übersehen.

Also nahm ich sowohl mein Herz in die Hand, als auch einen dieser schicken Bauhelme unter den Arm, ging an den zehn breitschultrigen Männern vorbei, hievte das Rohr mit aller Kraft auf meine Schultern und schleppte es die Treppe hoch, welche fünf Meter weiter genau zur entsprechenden Plattform führte. Natürlich lies ich es mir nicht anmerken, dass ich mehrfach kurz davor war, unter der großen Last zusammenzubrechen. Stattdessen setzte ich mein bestes Lächeln auf und winkte nach Beendigung der Aufgabe lässig von der Plattform herunter.

Und während eine Etage weiter unten zehn Kiefer synchron nach unten klappten, hörte ich aus der nahegelegenen Bürotür nur ein zufriedenes Klatschen. Ernie hatte alles mitbekommen und ging nun auf mich zu. Er kaute erst noch ein wenig auf seinem Kaugummi herum und sprach dann den für mich magischen Satz:

“Man, you really got Attitude!“

Unsere gesamte Beziehung und Zusammenarbeit änderte sich von einem Moment auf den anderen. Weil ich Ernie mit meiner inneren Haltung, meiner Überzeugung und meinem beherzten Handeln für mich gewann. Damals begriff ich zum ersten mal, was Attitude alles ausmachen, und was man im Leben damit erreichen kann.

Seit diesem Tag begleitet mich der Begriff Attitüde durch meine Karriere und ich habe in den vielen Jahren als Geschäftsführer, Keynote Speaker und Solopreneur Coach meine Erfolge vor allem durch die besondere innere Haltung erzielt. Andere waren bestimmt talentierter oder schlauer als ich, doch mein Mindset hat stets den Unterschied bedeutet. Und wenn ich es geschafft habe, dann können Sie es auch.

Attitüde Definition Deutsch

Attitüde wird von den meisten Menschen einfach mit Einstellung gleichgesetzt. Dabei ist sie so viel mehr. Meine Definition lautet wie folgt:

„Attitüde ist mehr als nur eine innere Haltung oder die Einstellung, mit der Sie eine Aufgabe erledigen. Es ist viel mehr eine Philosophie und die Art und Weise, wie Sie mit dem Leben und seinen vielfältigen Herausforderungen umgehen. Das persönliche Mindset. Und das nicht nur einmalig, sondern jeden Tag aufs Neue und in jeder denkbaren Situation. Vom Brötchen kaufen beim Bäcker bis hin zum Millionen-Deal in der Firma. Es ist die Art und Weise, wie Sie denken, reden, morgens aufstehen und abends zu Bett gehen. Wie Sie mit ihren Kindern spielen und mit ihren Kunden umgehen. Wie Sie reagieren, wenn alles glatt läuft, und wie Sie es machen, wenn der Wind des Lebens ihnen direkt und scharf ins Gesicht bläst. Es ist dabei nicht so sehr, dass „was“ Sie tun, sondern vor allem das „wie“ und ganz besonders das „warum“.

Aus dieser Definition wird deutlich, dass Ihre Attitüde eine Kombination aus Ihren Werten, Überzeugungen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Ihrem Wissen und den sieben Erfolgsschlüsseln ist. Und wie so oft ist das Ergebnis auch im Falle von Attitüde mehr als die Summe der einzelnen Teile, denn es handelt sich um eine sich selbst verstärkende Spirale. Ihre Attitüde prägt ihre Handlungen und Gewohnheiten.

Und die Ergebnisse dieser Verhaltensweisen beeinflussen und verstärken im Gegenzug auch wieder die Attitüde und deren einzelne Komponenten. Die richtige Attitüde versetzt Sie in die Lage, sowohl kongruent (verbal und nonverbal im Einklang), als auch authentisch (in Übereinstimmung mit ihren Überzeugungen und Werten) zu kommunizieren. Dies führt zu einer dramatisch höheren Qualität von Entscheidungen und damit zu besseren Ergebnissen. Diese drücken sich dann wiederum in ihrer ganz persönlichen Lebensqualität aus. Oder in einer einfachen Formel zusammengefasst:

Die Kombination der sieben Erfolgs-Schlüssel = Erfolgs-Attitüde

Erfolgs-Attitüde + Handeln = Erfolg und hohe Lebensqualität

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Attitüde verändern: Erfolg oder Mittelmaß 

Attitüde ist eine ganz bestimmte Form der inneren Einstellung, mit der Sie ihre Ziele und Visionen erreichen können. Und das besser, schneller und eleganter. Die Basis, auf der später alles Weitere aufbaut, ist ihre Grundhaltung, mit der Sie täglich in die Welt hinaus gehen. Worauf legen Sie ihren Fokus? Was ist das Leitbild ihres Lebens? Ist ihr metaphorisches Glas eher halb voll oder halb leer? Einer meiner Mentoren hat mir vor Jahren einmal einen Satz mit auf den Weg gegeben, der mich bis heute noch begleitet:

Wer etwas will, der findet Lösungen. Wer etwas nicht will, der sucht nach Gründen, warum es nicht geht.

Wer positiv denkt und handelt, der hat einfach eine andere Energie und Einstellung, als jemand, dessen Gedanken sich hauptsächlich um Probleme, Horrorszenarien oder negative Dinge drehen. Denn Ihr Gehirn speichert jede Information sorgfältig und zuverlässig ab, mit der Sie es füttern. Es bildet neue Synapsen und die berühmten neuronalen Datenautobahnen. Je breiter diese sind, desto stärker sind wiederum ihre Überzeugungen und ihre innere Haltung. Füttern Sie ihr Gehirn (und natürlich auch ihre Seele) also regelmäßig mit positiven Dingen, mit kreativen Fähigkeiten und neuem Wissen.

Wie sieht nun die ideale Erfolgs-Attitüde aus? Schauen wir uns doch im ersten Schritt einmal die perfekte innere Haltung an, mit der Sie garantiert keinen Erfolg haben werden.

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Attitüde Beispiel: Negative Eigenschaften

  • Sie sind der Meinung, bereits alles zu können und zu wissen
  • Sie machen die äußeren Umstände für ihre eigene Situation verantwortlich
  • Sie suchen die Schuld für die eigenen Ergebnisse bei anderen Menschen
  • Sie benutzen regelmäßig folgende Sätze: „Kenne ich schon“, „Weiß ich alles“ und „Das klappt nie“
  • Wenn Sie eine Chance sehen, denken Sie automatisch „das kann ich nicht“, „das darf ich nicht“ oder „wo kämen wir denn dahin“
  • Sie haben Angst vor Veränderungen
  • Sie haben das Gefühl, in Zwängen und Notwendigkeiten gefangen zu sein
  • Sie sind satt und zufrieden
  • Sie legen ihren Fokus auf Ausreden und Gründen
  • Sie werten und beurteilen schnell
  • Sie machen sich viele Sorgen und neigen zum Grübeln und Zweifeln
  • Ihre große Erfüllung ist es, wenn Sie mit Kollegen gemeinsam jammern können
  • Sie sind ablehnend gegenüber neuen Ideen, Konzepten und Vorschlägen
  • Sie geben schnell auf, wenn Sie mit Schwierigkeiten konfrontiert werden

Sollten Sie sich in irgendeinem dieser Punkte wiedergefunden haben, dann ist es höchste Zeit, etwas zu ändern. Zum Glück ist es auch nicht besonders schwer, sich eine Erfolgs-Attitüde anzueignen. Damit Sie wissen, wie diese genau ausschaut, sehen wir uns nun zum Vergleich genau das an, nämlich die positive innere Haltung, mit der Sie Erfolg und Erfüllung in ihr Leben ziehen werden.

Attitüde Beispiel: Positive Eigenschaften

  • Sie sind offen gegenüber neuen Ideen, Konzepten und Vorschlägen
  • Sie denken positiv und glauben fest daran, dass genug für alle da ist
  • Sie übernehmen die Verantwortung für die eigene Situation und die erzielten Ergebnisse
  • Sie haben die Bereitschaft, lebenslang zu lernen und zu wachsen
  • Sie schaffen sich permanent neue Wahlmöglichkeiten
  • Sie umarmen Veränderungen und betrachten diese als Geschenk des Lebens
  • Auch in schwierigen Situationen suchen Sie immer nach Lösungen
  • Sie benutzen regelmäßig folgende Sätze regelmäßig: „Das klingt spannend“, „Wie könnte ich dieses Ziel erreichen?“ und „Was kann ich daraus lernen?“
  • Sie glauben an sich selbst und daran, dass Sie jeden Erfolg dieser Welt verdient haben
  • Sie bauen ihre eigenen Stärken aus und machen ihre Schwächen zu Stärken
  • Sie sehen Fehler als Chance zum persönlichen Wachstum
  • Sie haben die Bereitschaft, hart und diszipliniert zu arbeiten
  • Sie richten ihren Fokus auf Chancen und Möglichkeiten
  • Sie sind neugierig und offen (Was würde passieren, wenn ich…)
  • Sie sind risikobereit und leben leidenschaftlich
  • Sie fühlen sich persönlich für ihr Leben, ihren Erfolg, ihre Mitarbeiter und ihre Mission verantwortlich
  • Sie sind jederzeit bereit, die „extra Meile“ zu gehen (Schließlich gibt es dort niemals Stau)
  • Sie haben die 7 Erfolgs-Schlüssel in ihr Leben integriert und verstehen diese als Fundament der inneren Haltung
  • Sie haben keine Attitüde, sie leben Attitüde und strahlen diese aus

Was ist Attitüde?

Sehen Sie den Unterschied zwischen den beiden Einstellungen? Der Art und Weise wie erfolgreiche Menschen mit dem Leben und seinen Herausforderungen umgehen, und wie es der Rest tut? Eines wird sehr schnell deutlich: Attitüde hat nichts damit zu tun, was ihnen den ganzen Tag über passiert. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie Sie mit diesen Dingen umgehen.

Wohl jeder von uns kennt Tage, an denen vom ersten Moment an alles schiefgeht. Sie stehen mit dem falschen Bein auf. Draußen regnet es in Strömen, Sie vergessen die wichtigen Vertragsunterlagen auf dem Küchentisch und zu allem Unglück verpassen Sie auch noch den Bus. Nachdem Sie auf der Arbeit mit einiger Verspätung angekommen sind, brüllt Sie zuerst der schlecht gelaunte Chef an und dann müssen Sie sich auch noch den ganzen Vormittag mit nörgelnden Kunden und unzufriedenen Kollegen herumschlagen.

Bereits Mittags wünschen Sie sich, dass der Tag hoffentlich bald ein Ende hat. Auch wenn ich etwas überzeichnet habe, kommt ihnen diese Beschreibung bekannt vor? Und jetzt kommt die Preisfrage: Was können Sie von diesen Dingen beeinflussen? Das Wetter auf keinen Fall. Den Fahrplan des Busses ebenso wenig. Und auch die Launen und Verhaltensweisen ihres Chefs, der Kollegen und Kunden liegen außerhalb ihres Einflussbereiches. Denken Sie immer an eine unumstößliche Tatsache:

Der einzige Mensch, den Sie ändern können, sind Sie selbst.

Die Umstände sind, wie sie sind. Sie können Sie nicht ändern. Doch was Sie sehr wohl ändern können, ist die Art und Weise, wie Sie auf diese Umstände reagieren. Lassen Sie es zu, sich von diesen äußeren Gegebenheiten runterziehen und negativ beeinflussen zu lassen? Geben Sie anderen Menschen die Schuld für ihre schlechte Laune und ihre negative Verfassung?

Dann hören Sie bitte sofort damit auf! Denn die Verantwortung für ihre Gefühle, Handlungen und Reaktionen liegt einzig und allein bei ihnen. Sie haben in jeder Situation in ihrem Leben die Wahl, in welche Richtung Sie denken und handeln. Ob Sie negativ oder positiv fokussiert sind. Sie haben die Wahl. Mit welcher inneren Haltung wollen Sie ihre Ziele und Träume im Leben angehen? Wählen Sie den maximalen Erfolg oder sind Sie mit Mittelmaß zufrieden?

Attitüde Coaching

Natürlich erhalten Sie eine solche Attitüde nicht über Nacht. Aber heute ist der beste Tag für die bewusste Entscheidung, sich eine innere Haltung anzueignen, die Ihnen die Erfolge im Leben bringt, von denen Sie träumen. Finden Sie nicht auch? Aber denken Sie bitte daran, dass es mit einer einmaligen Entscheidung nicht getan ist. Ihre neue Attitude will behutsam aufgebaut und gepflegt werden. Sie müssen jeden Tag aufs Neue wählen.

Je nachdem, wo Sie heute stehen, kann es ein langer und manchmal steiniger Weg werden. Doch eines kann ich ihnen versprechen: Es lohnt sich. Denn wenn Sie erst einmal mit einer positiven Attitüde ausgestattet sind, werden Sie nicht nur eine besondere persönliche Erfüllung spüren, sondern auch beruflich eine neue Stufe der Erfolgsleiter erklimmen. Freuen Sie sich also, dass Sie jeden Tag aufs Neue an ihrer inneren Haltung arbeiten dürfen. Treffen Sie diese Entscheidungen daher mit Freude und Leidenschaft.

Ihre Attitüde wählen zu können ist ein Ausdruck ihrer persönlichen Freiheit und ein Geschenk, dass Sie sich täglich selbst machen können. Aber bedenken Sie, die bewusste Entscheidung für eine positive Attitüde ist nicht einfach ein Programm, das Sie abarbeiten oder eine Initiative, die Sie starten können. Es ist ein Lebensgefühl, dass Sie vom Zeitpunkt der Entscheidung begleiten und zu einer hohen Lebensqualität und nachhaltiger Erfüllung führen wird.

Attitüde Check: Sind Sie bereit, eine Entscheidung zu treffen? ​

Die innere Haltung ist die Grundlage und Voraussetzung für alles in ihrem Leben. Ja, wirklich alles.

  • Attitüde ist die Grundlage für ihre Stimmung
  • Attitüde ist die Grundlage für ihr Selbstbewusstsein
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Kommunikation
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Beziehungen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Denkprozesse
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Motivation
  • Attitüde ist die Grundlage wie Sie sich und die Welt wahrnehmen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Wirkung nach Innen und Außen
  • Attitüde ist die Grundlage ihrer Reaktionen und Handlungen
  • Attitüde ist die Grundlage ihres Erfolges

 

Die innere Haltung bestimmt Ihre Ergebnisse im Leben

  • Attitüde bestimmt ihre Karriere
  • Attitüde bestimmt ihren unternehmerischen Erfolg
  • Attitüde bestimmt ihre Marke und Persönlichkeit
  • Attitüde bestimmt ihren Service und ihre Kundenorientierung 
  • Attitüde bestimmt ihren Umsatz und Gewinn
  • Attitüde bestimmt ihre Ehe und Partnerschaft
  • Attitüde bestimmt ihre Familie
  • Attitüde bestimmt ihren Lebensstil
  • Attitüde bestimmt ihre Gesundheit
  • Attitüde bestimmt ihr Glück
  • Attitüde bestimmt ihre Zufriedenheit
  • Attitüde bestimmt ihr Leben

Haben Sie ihre Entscheidung getroffen? Dann berichten Sie mir gerne über Ihre Erfahrungen und schreiben mir in einem Kommentar, wie Sie zum Thema Attitüde Deutsch und innere Haltung stehen.

Veränderung erfolgreich gestalten – Definition und Methoden

Veränderung erfolgreich gestalten. Wer will das in der aktuelle Zeit nicht? Statt Veränderung können Sie übrigens auch gerne Wandel, Transformation oder neudeutsch Change sagen. Welchen Begriff Sie auch immer bevorzugen, wenn Sie den Stillstand im Leben vermeiden wollen, dann kommen Sie nicht daran vorbei, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Und damit wir eines gleich zu Beginn dieses Artikels klarstellen, egal ob im persönlichen Alltag oder im Job, erfolgreiche Veränderung ist niemals eine Frage des Alters oder der Rahmenbedingungen.

Definition Veränderung – Was bedeutet eigentlich Veränderung?

Erfolgreiche Veränderung kann definiert werden, als der Wechsel von einem alten Zustand in einen neuen. Der Antrieb für diesen Wechsel kann dabei entweder einer intrinsischen Motivation oder einem externen Stimulus entspringen. Vor allem aber ist Veränderung das Ergebnis einer inneren Haltung. Der unbedingten Bereitschaft, ins Machen zu kommen. Niemals passiv abzuwarten, sondern aktiv die eigene Zukunft zu gestalten.

Damit meine ich übrigens nicht die zurzeit weitverbreitete Mode, nach dem Prinzip zu handeln: Hauptsache ich bin anders, deshalb verändere ich einfach irgendetwas. Nein, um Veränderung erfolgreich gestalten zu können, sollte sie immer einen Sinn haben. Sie sollte zielgerichtet sein. Sie sollte das Bewährte aus der Vergangenheit wertschätzen und mit neuen Ideen kombinieren. Denn genau auf diese Art und Weise gelingt wirklich nachhaltige Transformation.

Veränderungen im Leben: Das Salz in der Suppe

Denken Sie nur einmal an Ihr eigenes Leben. Wie häufig waren Sie schon in Situationen, in denen sich von einem Moment auf den anderen plötzlich alles geändert hat? Der Wandel wird immer schneller und der Umgang mit Change ist die Schlüsselqualifikation Nummer eins, wenn es um die Karriere und die persönliche Lebensqualität geht. Wer in diesen Zeiten über die Fähigkeit verfügt, Veränderung erfolgreich gestalten zu können, der besitzt einen riesigen Vorsprung.

Doch während die einen schon bei der kleinsten Herausforderung aufgeben, handeln die anderen nach dem berühmten Zitat von Muhammad Ali, der einmal sagte: “Unmöglich ist nur ein großes Wort, das von kleinen Menschen erfunden wurde. Diese Menschen finden es leichter, sich mit dem Mittelmaß abzufinden, statt ihre Potenziale zu aktivieren, mit denen sie etwas ändern könnten. Unmöglich ist niemals Fakt. Es ist eine Meinung. Unmöglich ist keine Feststellung. Es ist eine Herausforderung. Unmöglich ist Potenzial. Unmöglich ist nur zeitweise. Unmöglich ist Nichts!

Wie geht es Ihnen, wenn Sie dieses Zitat lesen? Müssen Sie an die zahlreichen Motivationsgurus denken, die dem brodelnden Saal in der Dortmunder Westfalenhalle unter frenetischem Jubel versprechen, jeder könne wirklich alles erreichen, man müsse es sich nur stark genug wünschen? Oder wandern Ihre Gedanken zu Hermann Hesse, der in seiner unverwechselbaren Art und Weise darauf hinwies, dass wir erst dadurch, dass wir das Unmögliche versuchen, eine Chance haben, das Mögliche zu erreichen?

Wenn ich in diesem Artikel davon spreche, das Unmögliche zu versuchen, dann meine ich damit auf keinen Fall die Dinge, die tatsächlich nicht möglich sind. Ich meine vielmehr all die Vorhaben, die als unmöglich bezeichnet werden, weil man sie sich nicht vorstellen kann oder einfach noch nicht den Mut hatte, sie auszuprobieren. Aber ganz gleich, wie Ihre Reaktion auf das Zitat von Muhammad Ali nun aussieht, sie zeigt Ihnen anschaulich ein wichtiges Prinzip der Veränderung.

Jedes Ereignis, jede Situation und auch jedes Wort ist erst einmal neutral. Erst Ihre ganz persönliche Bewertung macht es dann zu einer positiven oder zu einer negativen Erfahrung. Ihr Change Mindset bestimmt Ihre Ergebnisse im Leben. Erfolgreiche Veränderung passiert niemals »da draußen«, sondern immer »da oben« in unserem Kopf.

Das Leben ist Veränderung. 

”Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans.” Diese Textzeile aus dem Welthit von Udo Jürgens beschreibt für mich wie kein anderes Lied die Sehnsucht vieler Menschen, etwas Besonderes aus ihrem Leben zu machen. Auch wenn wir im Alltag manchmal das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren, und von Termin zu Termin hetzen, tief in uns drin werden wir alle von dem großen Traum angetrieben, ein Leben mit Bedeutung zu führen. Würden Sie mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass jeder Mensch erfolgreich, glücklich, gesund und zufrieden sein will? Die Wege dorthin sind dann natürlich sehr individuell.

Manche wollen Karriere machen und andere hätten gerne eine möglichst große Familie. Die einen wünschen sich eine harmonische Beziehung, während andere die finanzielle Unabhängigkeit anstreben. Einige träumen davon, ihr eigenes Unternehmen zu gründen, während für andere die größte Erfüllung darin bestehen würde, auf einem Kreuzfahrtschiff um die Welt zu reisen. Doch so unterschiedlich wir alle sind, so sehr eint uns der Wunsch nach Wachstum und persönlicher Entwicklung. Wir wollen unsere Ängste überwinden, und Dinge erreichen, von denen wir träumen. Aber was auch immer Ihr größter Antrieb im Leben ist, ohne Veränderung geht es einfach nicht.

Mut zur Veränderung statt Angst vor dem Unbekannten

Da sollte man doch meinen, dass wir alle nichts lieber tun würden, als Veränderung erfolgreich gestalten zu wollen, oder? Aber Sie wissen aus Ihrem eigenen Umfeld, dass diese Aussage falscher nicht sein könnte. Eine Sache stelle ich nämlich täglich fest: Die meisten Menschen haben einfach keine Lust mehr auf Veränderungen. Weil die Taktung so stark zugenommen hat. Kaum ist die eine Veränderung abgeschlossen, schon steht die nächste vor der Tür. Manche Menschen hassen Veränderung sogar regelrecht. Sie mussten schon durch so viele Veränderungsprozesse gehen, dass sie sich lieber mit dem Mittelmaß arrangieren, als noch einen weiteren Change anstoßen zu müssen.

Doch woran liegt das? Warum tun sich viele Menschen so ungeheuer schwer damit, sich zu verändern? Ich glaube, es liegt vor allem an einer Sache: Der Versuch, Veränderung erfolgreich gestalten zu wollen, kann hart sein und wehtun. Weil es an der gewohnten Bequemlichkeit rüttelt und oftmals die eigenen Meinungen, Vorurteile und Überzeugungen in Frage stellt. Haben Sie schon einmal einen dieser typischen Badeurlaube gemacht? Ich war im letzten Herbst in einem schönen Hotel auf Mallorca.

Am ersten Tag wollte ich morgens um sieben Uhr den Pool ausprobieren (ja, ich bin Frühaufsteher). Doch es waren keine Liegen mehr frei. Und das, obwohl sich sämtliche Gäste noch nicht einmal im Speisesaal beim Frühstück befanden. Stattdessen folgendes Bild: Die erste Liege war mit einem Handtuch belegt. Die zweite Liege war mit einem Handtuch belegt. Und Sie ahnen es sicher schon, auch die dritte Liege war mit einem Handtuch belegt. Aber wie durch ein Wunder war ein Stückchen weiter tatsächlich noch eine Liege frei. Der Platz war wirklich super. Direkt am Pool unter einem Sonnenschirm.

Doch gerade, als ich meine Tasche ablegen wollte, kam ein Mann auf mich zugelaufen und winkte mit beiden Armen. Ein deutscher Tourist wie aus dem Bilderbuch. Bekleidet mit karierten Bermudashorts, weißen Tennissocken und braunen Sandalen. Völlig außer Atem sagte er: ”Entschuldigung, aber da können Sie nicht liegen.” Ich war verwundert und fragte: ”Wieso das denn nicht?” Woraufhin er antwortete: ”Das ist meine Liege, ich hab es heute Morgen nur nicht rechtzeitig geschafft, sie zu reservieren.”

In dem Moment ist mir wieder einmal sehr bewusst geworden: Der Mensch ist und bleibt nun mal ein Gewohnheitstier. Er braucht die Sicherheit von bekannten Ideen, Meinungen und Abläufen. Jede Veränderung bringt diese Sicherheit des Bekannten durcheinander und befördert die Unsicherheit des Neuen an die Oberfläche. Das ist es, was vielen Menschen so ein mulmiges Gefühl bereitet. Die Angst vor dem Unbekannten. Die Angst vorm Scheitern. Und öfter, als Sie vielleicht denken, sogar die Angst vor dem eigenen Erfolg.

Veränderung erfolgreich gestalten: Es gibt zwei Arten von Change

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Veränderungen. Da sind zum einen diejenigen, die Sie selbst wählen und von sich aus freiwillig anstoßen. Die sind meistens relativ einfach und es fällt Ihnen mehr oder weniger leicht, sie umzusetzen. Doch es gibt auch die andere Sorte von Veränderungen. Die unerwarteten. Die unangenehmen. Diejenigen, bei denen auf einmal Ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Ein paar Beispiele gefällig? Einschneidende Ereignisse im Job, gesundheitliche Probleme, das Ende einer Beziehung oder das Platzen eines Traums. Ich spreche von solchen Erfahrungen, an denen Sie richtig zu knabbern haben, und bei denen Sie im ersten Moment denken, dass Sie es niemals schaffen werden.

Wenn Sie mit dieser Art von Veränderung konfrontiert werden, stehen Sie vor einer fundamentalen Entscheidung. Fühlen Sie sich als Opfer der äußeren Umstände oder wählen Sie eine andere Einstellung, um auch aus den größten Herausforderungen das Beste zu machen? Die Rahmenbedingungen können Sie sich nicht immer aussuchen. Aber über Ihre Einstellung für den Umgang mit dem Change bestimmen ausschließlich sie. Niemand anders.

Warum fällt uns Veränderung so schwer?

Und die äußeren Umstände werden ja nicht einfacher. Was gestern noch Standard war, kann heute schon längst überholt sein. Die Wirtschaft hangelt sich von einer Krise zur nächsten, die technische Entwicklung ist kaum noch zu überblicken und eine generelle Unsicherheit begleitet nicht erst seit der Corona Pandemie unser Leben. Denken Sie nur einmal zwanzig Jahre zurück und führen Sie sich vor Augen, was sich seitdem alles getan hat.

Kommt es Ihnen auch wie eine gefühlte Ewigkeit vor? Im Jahr 2002 gab noch kein iPhone, der Euro löste gerade die D-Mark ab und beim Wort “Rettungsschirm” dachte man an schlechtes Wetter und nicht an die drohende Pleite ganzer Staaten. In den letzten zwanzig Jahren hat sich mehr verändert als in den tausend Jahren davor. Und man muss wahrhaftig kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass es mindestens in der gleichen Geschwindigkeit weitergehen wird.

In so gut wie jedem Gespräch, das ich heutzutage mit Solopreneuren, Führungskräften oder Managern führe, höre ich eine Variation der folgenden Aussage: ”Herr Grzeskowitz, es ist so, unser Unternehmen steht vor einem großen Veränderungsprozess. Können Sie uns da unterstützen?” Die Firmenlenker mit Weitblick haben nämlich längst erkannt, dass die Strategien der vergangenen Jahre nicht die Lösung für die Herausforderungen der Zukunft sein können.

Doch während die erfolgreichen Unternehmen längst die Weichen neu gestellt haben, sieht sich auch der Rest mit immer massiver auftretenden Veränderungen konfrontiert. Die Reaktionen auf die sich drastisch verändernden Rahmenbedingungen sind vielfältig: die Einführung neuer Technologien, Investitionen in zukunftssichernde Innovationen, strategische Umstrukturierungen oder drastischer Personalabbau (der leider so gut wie immer die letzte verzweifelte Maßnahme ist, wenn man es versäumt hat, rechtzeitig auf die anstehenden Veränderungen zu reagieren).

Veränderung erfolgreich gestalten

Was für die Wirtschaft gilt, hat natürlich auch im täglichen Leben seine Gültigkeit. Auch unser Alltag wird von den unterschiedlichsten Veränderungen bestimmt und begleitet. Manche davon sind absehbar, andere tauchen aus heiterem Himmel auf. Einige Veränderungen sind so wunderschön, dass wir am liebsten den ganzen Tag Goethe zitieren und dem Universum zurufen wollen: ”Augenblick, verweile doch! Du bist so schön.“

Wer von Ihnen schon mal ein neugeborenes Baby im Arm hatte, frisch verliebt war oder unterm Sternenhimmel am Strand von Miami Beach eine Flasche Rotwein getrunken hat, der weiß, wovon ich spreche. Doch so schön diese Momente sind, genauso häufig werden wir von Veränderungen beeinflusst, die uns in Form von Schicksalsschlägen treffen, bei denen wir häufig das Gefühl haben, ohnmächtig der Willkür des Zufalls ausgesetzt zu sein.

Wenn Sie genau hinschauen, gibt es kaum noch einen Lebensbereich, der nicht von massiven Veränderungen betroffen ist. Wie sieht es bei Ihnen aus, mit welchen Herausforderungen sind Sie aktuell in Ihrem beruflichen und privaten Leben konfrontiert? Ob Sie es nun gut finden oder nicht, Change ist überall. Alles ändert sich permanent und ständig. Ich kenne wirklich niemanden, der in den letzten Monaten nicht in irgendeiner Form vom immer schneller werdenden Wandel betroffen war.

Machen Sie sich bitte eines immer wieder klar: Von einer Sekunde auf die andere kann auf einmal alles anders sein. So anders, dass Sie das Gefühl haben, Ihr Leben würde plötzlich auf dem Kopf stehen. Babys werden geboren, verliebte Paare heiraten und gute Freunde erfüllen sich den lange gehegten Lebenstraum. Aber ich bin mir sicher, dass Sie auch die harte Seite der Veränderung aus Ihrem persönlichen Umfeld kennen. Ein geliebter Mensch stirbt, jemand verliert über Nacht seinen Job und steht plötzlich auf der Straße. Oder das Schicksal schwingt brutal seine Keule und erinnert einen in Form eines Herzinfarktes auf dem Golfplatz daran, die Prioritäten im Leben doch dringend einmal zu überdenken.

Verändern oder verändert werden: Change or Die!

Wie Sie mit all diesen Facetten von Change umgehen, bestimmt nicht nur Ihre gesamte Lebensqualität, sondern auch in entscheidendem Maße Ihre Persönlichkeit. Aber warum fallen diese Herausforderungen einigen Menschen scheinbar besonders leicht, während viele andere schon nach kurzer Zeit wieder in alte Muster zurückfallen? Weil es einige wenige gibt, die Veränderung einfach machen. Und dann gibt es den großen Rest, der lieber kompliziert denkt und in der eigenen Bequemlichkeit verharrt.

Doch echte Veränderung findet eben nur dann statt, wenn Sie die gewohnten Bahnen verlassen, und den Mut haben, neue Gedanken zu denken, neue Ideen auszuprobieren und neue Wege zu gehen. Genau das fällt vielen Menschen so schwer, weil sich Veränderung zwar theoretisch sehr leicht anhört, die praktische Umsetzung jedoch auf einem ganz anderen Blatt steht. Und weil das eben so ist, handeln viele auch erst dann, wenn der Leidensdruck so hoch ist, dass sie gar nicht mehr anders können. Weil sie dann auf einmal müssen. Und es gibt sogar Beispiele, in denen selbst die größte Warnung des Schicksals nicht ausreicht, um zu einer Veränderung zu motivieren.

Ich werde nie vergessen, wie dem Vater eines Bekannten von mir eines Tages ein Teil der Lunge entfernt werden musste. Jahrelang hatte er den Rat, das Rauchen einzustellen, ignoriert. Nach der riskanten Operation führte der behandelnde Arzt ein eindringliches Gespräch mit seinem Patienten. Er sagte: ”Sie rauchen zwei bis drei Schachteln Zigaretten am Tag. Mit ganz viel Glück konnten wir den größten Teil Ihrer Lunge noch retten. Doch Sie müssen jetzt handeln. Ihre Atemwege sind extrem angegriffen und auch das Raucherbein schon weit fortgeschritten. Jede weitere Zigarette birgt die Gefahr, dass Ihre Lunge irreparabel geschädigt wird.”

Der Vater meines Bekannten hörte dem Arzt ruhig zu und verstand die Eindringlichkeit der Worte. Er hatte begriffen, dass es sich bei der Warnung nicht um den so beliebten drohenden Zeigefinger eines Arztes handelte, sondern dass es um Leben und Tod ging. Doch was tat er als Allererstes, als er die Klinik verließ? Sie ahnen es schon, er zündete sich eine Zigarette an und rauchte sie, unterbrochen von gelegentlichen Hustenanfällen, bis zum Ende auf. Rationale Einsicht ist das eine, doch echte Veränderung findet eben immer auch auf einer tieferen, unterbewussten Ebene statt.

Exponentielle Veränderung

Das Change Mindset macht den Unterschied

Der erfolgreiche Umgang mit Veränderungen jeglicher Art ist daher auch keine Technik oder etwas, das Sie mal schnell nebenbei lernen können, sondern viel mehr. Er ist eine Lebensphilosophie, die auf einfachen Prinzipien, mutigen Ideen und einer ausgeprägten Umsetzungskompetenz basiert.

Entgegen weitläufiger Meinungen hat Veränderung niemals etwas mit den äußeren Umständen oder Startvoraussetzungen zu tun (Auch wenn es viele Menschen durch von Geburt an existierende Privilegien natürlich wesentlich einfacher haben. Doch das ist wieder ein ganz anderes Thema). Nein, ganz im Gegenteil. Gerade wenn Ihnen der Wind des Wandels wieder einmal mit voller Kraft ins Gesicht bläst, haben Sie die große Gelegenheit, dem Schicksal zu zeigen, dass Sie es mit Ihren Zielen und Träumen wirklich ernst meinen.

Veränderung ist daher vor allem ein ganz besonderes Change Mindset, das es möglich macht, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Es ist die Attitüde, die darin besteht, das komplizierte Denken zu beenden und Veränderung einfach zu machen.

Veränderung ist einfach, aber niemals leicht

Hier allerdings ein wichtiger Hinweis: Auch wenn sich das Wort einfach wie ein roter Faden durch diesen Artikel zieht, behaupte ich nicht, dass Veränderung leicht ist. Nichts liegt mir ferner. Das Leben kann ganz schön hart sein. Es beinhaltet Risiken, Unsicherheit und die Angst vor dem Unbekannten. Jeder, der Ihnen einreden will, dass es leichte Wege geben würde, sagt Ihnen entweder nicht die Wahrheit oder hat noch keine echten Probleme oder einen großen Change meistern müssen.

Einfach bedeutet hier: Wenn die Veränderung ihren ganzen Zauber entfaltet, dann tut sie das niemals auf komplizierten Wegen, sondern immer mit simplen und nicht komplizierten Mitteln. Ich behaupte übrigens nicht, dass ich das Rad in Bezug auf Change neu erfunden habe. Alles Wissen zum Thema Change ist mehr oder weniger bekannt. Aber schauen Sie sich um. Wer nutzt die einfachen Methoden und Wege? So gut wie niemand. Stattdessen wird gejammert, wie schwer man es doch hat, und darauf gewartet, dass irgendwann das große Geheimnis gelüftet wird, wie man erfolgreich mit Veränderung umgehen kann.

Das werden Sie von mir genau jedoch genau so wenig bekommen wie irgendwelche Versprechungen, dass es eine lang verschollene Methode geben würde, mit der Sie ohne jeglichen Einsatz, ohne harte Arbeit und ohne Durchhaltevermögen erfolgreich werden könnten. Stattdessen möchte ich Sie mit diesem Artikel an ein paar wichtige Prinzipien erinnern, die wir alle gut kennen, aber in der Hektik des Alltags häufig vergessen.

Veränderung hat kein Anfang und Ende mehr – Es ist ein permanenter Dauerzustand

Wenn Sie Veränderung erfolgreich gestalten wollen, dann möchte ich Sie daran erinnern, dass Change nichts ist, womit Sie eines Tages beginnen und irgendwann wieder aufhören. Nein, Veränderung ist eine innere Haltung, die es jeden Tag neu auszurichten gilt. Dafür erhalten Sie von mir hier auf dem Blog, in meinen Büchern und natürlich auch in meinen Keynote Speeches einfache, aber wirkungsvolle Impulse, die bei konsequenter Anwendung zu entsprechenden Ergebnissen führen.

Was neu daran ist, ist meine Sicht der Dinge. Ja, meine Ideen und Methoden sind stark durch meine Meinung geprägt. Sie bekommen sämtliche Prinzipien, alle Impulse und auch die konkreten Werkzeuge auf eine Art und Weise aufbereitet, die durch den Filter meiner eigenen Erfahrungen, meiner zwanzigjährigen Forschung des menschlichen Verhaltens und meines Blickwinkels gegangen ist.

Ich behaupte übrigens nicht, einen Weg gefunden zu haben, der Probleme jeglicher Größe mit einem Fingerschnippen in Luft auflöst. Aber ich habe einen Weg gefunden, mit dem Veränderung gelingt. Und zwar nachhaltig. Einen Weg, der keine Abkürzungen oder Wunderdinge verspricht, dafür aber zum Ziel führt. Vor allem aber ist es mein Weg. Ich bin ihn selbst gegangen. Veränderung ist nämlich der rote Faden meines Lebens. Daher ist dieses Thema auch eine echte Herzensangelegenheit für mich. Es ist das Resultat meiner Erfahrungen als Geschäftsführer im Einzelhandel, als Veränderungscoach für spannende und facettenreiche Menschen sowie als Vortragsredner, der Unternehmen aller Branchen durch kleine und große Veränderungen begleitet.

Change als roter Faden des Lebens

Zum Ende dieses Artikels möchte ich Sie etwas fragen: Glauben Sie an Zufälle? Oder anders gefragt, gab es Ereignisse in Ihrem Leben, wo Sie ganz einfach gespürt haben, dass Sie sich an einem Wendepunkt befunden haben? Ich hatte ein solches »Zufallserlebnis« an einem ganz normalen Mittwochnachmittag im Jahre 2006. Ich leitete zu dieser Zeit ein Warenhaus in Berlin und führte täglich die unterschiedlichsten Gespräche mit Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartnern.

Und eines Tages sagte eine meiner Mitarbeiterinnen nach einer vermeintlich alltäglichen Unterhaltung einen Satz zu mir, der die wohl größte Veränderung in meinem Leben anstoßen sollte: ”Herr Grzeskowitz, ich weiß nicht genau, wie Sie es machen, aber Sie haben eine besondere Gabe, das Potenzial von Menschen zu erkennen und zu entfalten.”

Nun müssen Sie wissen, dass ich mich selbst nicht für besonders gut in solchen Dingen halte. Deshalb fühlte ich mich anfangs auch nur sehr geschmeichelt. Doch mehr und mehr sagte mir mein Bauchgefühl, dass an der Aussage möglicherweise etwas dran sein könnte. Und so stellte ich mir die entscheidende Frage: ”Was wäre wenn …?”

Der Umgang mit Veränderungen als Schlüsselkompetenz der Zukunft

Seitdem treibt mich die Überlegung an, wie man das riesige Potenzial entfalten kann, das in den Köpfen und Herzen der Menschen steckt. An welchem Punkt in Ihrem Leben Sie sich auch befinden, in Ihnen schlummert ein großes inneres Feuer, das nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert und dort als lodernde Flamme sichtbar zu werden. Und eines habe ich schnell erkannt:

Der Schlüssel, um das volle Potenzial in allen Lebensbereichen ausschöpfen zu können, ist der Umgang mit Veränderung. Daraus haben sich für mich mehrere Fragen ergeben:

  • Was ist das Wesen der Veränderung und wie setzt man sie bestmöglich um?
  • Wie schafft man es, Change nicht als Bedrohung anzusehen, sondern als einmalige Chance, die großen und kleinen Träume zu leben?
  • Warum sind für manche Menschen schon die kleinsten Veränderungen ein riesiger Kampf, während andere auch für die komplexesten Probleme einfache Lösungen finden, und es immer wieder schaffen, dem Schicksal einen Schritt voraus zu sein?
  • Und die vielleicht wichtigste Frage von allen: Warum jammern die einen permanent, wie schwer sie es doch haben, während die anderen ein erfülltes und erfolgreiches Leben führen?

Veränderung einfach machen

Die Antwort klingt verblüffend einfach. Es ist eine simple Entscheidung: ob Sie lieber kompliziert denken oder Veränderung einfach machen. Und ich hoffe sehr, dass Sie in diesem Artikel die eine oder andere Idee für den Ausbau der alles entscheidenden Umsetzungskompetenz erhalten haben, mit der Sie auch in schweren Zeiten Probleme lösen und Ihre Träume in die Tat umsetzen können. Die Betonung liegt hier ganz klar auf dem Wort »Tat«. Denn letzten Endes kommt es darauf an, was Sie tun, wie Sie handeln und was Sie machen werden.

Das ist nämlich der große Unterschied, wenn Sie Veränderung erfolgreich gestalten wollen. Während die einen kompliziert denken, machen es die anderen einfach. Und es gibt eine gute Nachricht: Die konkrete Umsetzung von Veränderung kann erlernt und trainiert werden, wie jede andere Fähigkeit auch. Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, dann lassen Sie uns sprechen.

Schließen möchte ich mit einem Gedanken, den ich schon zu Beginn geäußert habe:

Veränderung wird einfach, wenn Sie Veränderung einfach machen.

Und zwar im doppelten Sinn des Satzes.

Herzlichst, Ihr Ilja Grzeskowitz

MINDSET ÄNDERN – SO KLAPPT ES MIT DEM SHIFT DER INNEREN HALTUNG

Mindset ändern. Glaubt man den schlauen Büchern und den oftmals noch schlauer klingenden Posts im Internet, dann will die große Mehrheit exakt das. Den Mindset Shift. Die innere Haltung neu auszurichten. Die Attitüde so zu transformieren, dass es dabei hilft, die eigenen Ziele und Träume erfolgreich umzusetzen. Auch wenn das Thema für die breite Masse höchstwahrscheinlich keine große Relevanz besitzt, so steigt die Bedeutung im Businesskontext von Jahr zu Jahr immer weiter. Als Keynote Speaker zum Thema Veränderung darf ich die unterschiedlichsten Unternehmen bei Change Management Prozessen begleiten.

Und wirklich alle erfolgreichen Brands haben „Mindset ändern“ als eine Top-Priorität ausgerufen. Kein Wunder, denn immer mehr Vorstände, Geschäftsführungen und Leader (m/w/d) haben begriffen, dass Skills, Fähigkeiten und Wissen jederzeit gelernt bzw. trainiert werden können. Aber das Mindset ist etwas, was sehr stark mit der Persönlichkeit zusammenhängt. Bevor wir uns aber anschauen, ob es überhaupt möglich ist, das eigene Mindset (oder sogar das von anderen Menschen) zu verändern, wollen wir noch einen Schritt zurückgehen, und klären, was genau sich überhaupt hinter dem Begriff des Mindsets verbirgt.

Was bedeutet Mindset – Attitüde, innere Haltung oder Einstellung?

Die Definition des Mindsets ist gar nicht so einfach. Die naheliegendste Variante wäre es, den Begriff einfach aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Dies ist allerdings so gut wie unmöglich, denn es gibt ganz einfach keine eindeutige Übersetzung. Denn das angelsächsische „The Mind“ ist mehr als nur der intellektuelle Teil des Gehirns, der für das Denken zuständig ist, was alleine dadurch klar wird, dass man von einem conscious mind und einem unconscious mindspricht. Am ehesten trifft es wohl das Folgende: Der Begriff Mind beschreibt die Summe unserer Erfahrungen, Glaubenssätze, Werte und Fähigkeiten.

Und diese ganze Summe sorgt dafür, dass wir in bestimmten Mustern denken und aus diesen Mustern unsere Strategien ableiten, nach denen wir entscheiden und handeln. Unser Mindset sorgt dafür, warum wir bestimmte Dinge tun, wie wir Dinge tun und andersherum, warum wir bestimmte Dinge eben nicht tun. Wenn es eine vage Übersetzung geben würde, wäre es die Haltung, die innere Einstellung, die Mentalität bzw. die Attitüde. Doch all das trifft es eben nur zum Teil. In meinem ausführlichen Artikel zur Definition und Bedeutung des Themas Mindset habe ich den Begriff daher wie folgt definiert:

„Das Mindset basiert auf unserer Identität und ist die Summe unserer Werte, Überzeugungen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Persönlichkeitseigenschaften, Gewohnheiten, Entscheidungsstrategien und unserer generellen Attitüde dem Leben gegenüber. Es ist weniger das, WAS wir tagtäglich tun, sondern vor allem die Art und Weise, WIE wir es machen und der Purpose (emotionaler Grund), also das WARUM und WOFÜR.“

Mindset ändern – Darum geht es in Wirklichkeit gar nicht

Nachdem wir nun die begrifflichen Grundlagen gelegt haben, ist es Zeit, dass wir Klartext reden. Wenn Menschen davon sprechen, dass sie ihr Mindset ändern wollen, oder Unternehmen deutlich machen, dass den Veränderungen der Zukunft nur mit einem entsprechenden Mindset Shift erfolgreich begegnet werden kann, dann geht es in Wirklichkeit um etwas vollkommen anderes, nämlich um eine Veränderung des konkreten Verhaltens. Warum? Weil man mit den aktuellen Ergebnissen nicht zufrieden ist. Weil man – um sich den massiv veränderten Rahmenbedingungen anzupassen – neue Ziele gesetzt, Strategien entwickelt und Maßnahmenpläne formuliert hat.

Doch diese haben mit dem aktuellen Status Quo selten etwas gemeinsam. Ganz im Gegenteil. Nicht selten ist der Weg Richtung Zukunft radikal verschieden, von den Dingen, die man bisher gewohnt war. Und natürlich ist ein Mindset Shift dafür notwendig, aber viel wichtiger ist die Veränderung des Verhaltens.

Mindset ändern Übungen

Und schon geht es ums Eingemachte, denn wenn in Unternehmen ein (in der Regel notwendiger) Mindset Shift angekündigt wird, und das Thema „Mindset ändern“ auf einmal ganz oben auf der Prioritätenliste steht, dann ist die dahinterliegende Aussage i.d.R. die Folgende: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ich hasse diesen Begriff übrigens, doch dazu in einem anderen Blogartikel bald mehr) sind so wie sie sind, für die Zukunft nicht optimal vorbereitet.

Entweder sie verändern ihre generelle Einstellung, oder wir müssen uns über Alternativen Gedanken machen. Ich bin mir der Gefahr bewusst, auf der ich mich argumentativ bewege, denn natürlich bedarf es für die aktive Gestaltung der Zukunft eine andere Mentalität als für die passive Verwaltung des Status Quo. Doch Menschen sind nun mal wie sie sind, und es ist unfassbar schwer, von heute auf morgen eine Wendung um 180 Grad zu vollziehen.

Es ist daher essenziell, sich immer wieder daran zu erinnern, was tatsächlich das Ziel ist, wenn man das Mindset ändern will: Bessere Ergebnisse, neue Verhaltensweisen und eine hohe Motivation, die Zukunft bei den Hörnern zu packen und Veränderungen aktiv zu gestalten. Wenn Du Dein Mindset ändern willst, ist es daher sehr empfehlenswert, das Pferd von hinten aufzuzäumen und Dich auf die folgenden drei Faktoren zu konzentrieren:

Mindset ändern– Erfolgsfaktor #1 – Bewusste Reflexion

Nur was uns bewusst ist, können wir auch verändern. Doch weit über 90 % des Tages sind wir im Autopilotmodus unterwegs und überlassen unsere Entscheidungen, Handlungen und Denkweisen unserem Unterbewusstsein. Dies kann sehr kraftvoll sein, wenn diese unbewussten Muster für uns positiv und förderlich sind. Es gibt nur ein Problem. All diese Automatismen wirken genauso zuverlässig bei negativen, kontraproduktiven und sogar destruktiven Faktoren. In der Praxis bedeutet dies, dass es Menschen gibt, die sich permanent selber sabotieren, ohne dass sie etwas davon mitbekommen. Die nichts mehr wollen, als erfolgreich zu sein, deren unbewusste Muster aber auf das genaue Gegenteil programmiert sind.

All das klingt erst einmal tragisch. Ist es auch. Es ist aber auch relativ einfach (nicht leicht!) zu verändern. Und der Schlüssel lautet Reflexion. Denn je bewusster Du Dir Deines aktuellen Mindsets bist, desto einfacher wird es für Dich, notwendige Veränderungen zu initiieren. Folgende herausfordernde Fragen können Dir bei der Status Quo Analyse eine wichtige Hilfe sein. Und nur zur Sicherheit, die Fragen an sich sind natürlich einfach. Herausfordernd ist es, sie offen und schonungslos ehrlich zu beantworten:

  • Wo liegt mein genereller Fokus im Leben?
  • Wie gehe ich mit Veränderungen um?
  • Wie offen bin ich für neue Ideen?
  • Wie begeisterungsfähig bin ich?
  • Wie kommuniziere ich?
  • Wie wirke ich auf andere?
  • Welche konkreten Verhaltensweisen will/muss ich verändern, um meine Ziele zu erreichen?

 

Die Antworten – insbesondere die letzte – werden Dir beim nächsten Erfolgsfaktor eine große Hilfe sein.

Mindset ändern – Erfolgsfaktor #2 – Mutige Entscheidungen und Commitment

Der größte Shift den Du in Sachen Mindset machen kannst, ist die Erkenntnis, dass Veränderung nicht ist, wovor man Angst haben müsste. Ganz im Gegenteil, es ist die einzige Möglichkeit, um besser zu werden, sich weiterzuentwickeln und persönlich zu wachsen. Es ist die einzige Möglichkeit, um die riesigen Chancen zu nutzen, die überall um uns herum nur darauf warten, erkannt und genutzt zu werden. Deshalb bin ich es auch nicht leid, es immer wieder zu betonen, dass der persönliche Umgang mit Veränderung die wichtigste Schlüsselkompetenz der Zukunft sein wird. Und egal, um welche Form von Change es sich auch handeln mag, nachhaltige Resultate beginnen immer mit einer unumstößlichen Entscheidung für die Veränderung.

Für die neuen Wege. Für die Zukunft. Doch eine Entscheidungs-Schwalbe (ich gebe zu, dieses Wort habe ich mir gerade für die Metapher ausgedacht), macht noch keinen Sommer. Sie kann nur wirken, wenn sie mit dem entsprechenden Commitment unterfüttert wird. Dem Commitment, Verantwortung für die Ergebnisse zu übernehmen. Für die guten, wie die schlechten. Und unabhängig der eigenen Motivation (denn diese ist niemals dauerhaft hoch), das Vorhaben auf jeden Fall durchzuziehen. Einfach weil man sich selber das Wort gegeben hat. Und das eigene Wort ist heilig. Bei Dir doch auch, oder?

Und apropos Entscheidungen, je mehr Du Dich traust, mutige Entscheidungen zu treffen, desto mehr wirst Du in Situationen geraten, die außerhalb Deiner gewohnten Komfortzone liegen. Doch nur dort kannst Du wachsen und Dich weiterentwickeln. Und damit nachhaltig Dein Mindset ändern.

Mindset ändern – Erfolgsfaktor #3 – Nachhaltige Gewohnheiten

Last but not least gilt es, kraftvolle und insbesondere nachhaltige Gewohnheiten zu etablieren. So wie es niemals genug ist, einmal Salat zum Mittag zu essen, wenn man sich vorgenommen hat, dauerhaft abzunehmen, so bedarf es auch bei allen anderen Zielen regelmäßiger Wiederholung von neuen Entscheidungsstrategien, Denkmustern und Verhaltensweisen. Eines meiner Lieblingszitate (dessen Urheber leider nicht eindeutig zuzuordnen ist) lautet: „Gewohnheiten sind wie Schienen. Es ist anstrengend und dauert lange, sie zu verlegen. Aber wenn sie erst einmal da sind, dann führen sie dich sicher und zuverlässig ans Ziel.“ 

Und genau das können sie auch für Dich tun. Wenn Du die neuen Strategien, Muster oder Verhaltensweisen jeden einzelnen Tag (ja wirklich jeden) bewusst in Deinen Alltag einbaust. Und zwar so lange, bis sie Dir in Fleisch und Blut übergegangen sind. Bis sie zu einem neuen, unbewussten Automatismus geworden sind, der ab sofort seinen treuen Dienst für Dich tun wird.

Mindset entwickeln statt Mindset ändern

Nachdem wir uns die drei wichtigen Erfolgsfaktoren für einen Mindset Shift angesehen haben, möchte ich noch kurz auf die Kausalität hinweisen. Auf der einen Seite bestimmt unser Mindset natürlich unser Denken und unsere Handlungen. Doch die Medaille hat wie so oft zwei Seiten, und auf lange Sicht prägen unser Denken und unser Verhalten eben auch unser Mindset. Wir werden zu dem, was wir regelmäßig und täglich tun.

Und dieses Wissen können wir nutzen, wenn wir unser Mindset ändern wollen. Denn mit der Hauruck-Methode ist dieses Vorhaben fast schon zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Unser Mindset und unsere Identität sind nämlich so eng miteinander verknüpft, dass es unglaublich schwer ist, hier eine Veränderung herbeizuführen. Und wenn, dann schon gar nicht kurzfristig (Wenn Dich die Hintergründe interessieren, dann lies Dir unbedingt meinen Artikel zum Change Diamanten durch).

Die einzige Möglichkeit, einen wirklich dauerhaften Mindset Shift zu erreichen, ist in das neue Mindset hineinzuwachsen. Indem wir uns als Persönlichkeit weiterentwickeln, in dem wir neue Erfahrungen machen. Indem wir die Erfolgsfaktoren Bewusstheit, mutige Entscheidungen & Commitment und kraftvolle Gewohnheiten dazu nutzen unser Mindset wirklich dauerhaft zu verändern.

Wie kannst du dein Mindset ändern? Das Quick and Dirty Framework

Da ich weiß, wie wichtig Frameworks und Modelle bei der Entwicklung und Veränderung von Soft Skills sind, möchte ich Dir abschließend noch eine Quick and Dirty Variante des Mindset Shifts mit auf den Weg geben, welche auf der Struktur einer JEDEN erfolgreichen Veränderung beruht:

  1. Ein unbewusstes Muster oder Verhalten identifizieren.
  2. Dieses Muster oder Verhalten an die bewusste Oberfläche holen und eine gewünschte Alternative formulieren.
  3. Diese Alternative so häufig bewusst anwenden, bis sie wieder automatisiert im Unterbewusstsein wirken kann.

Angewendet auf das Thema „Mindset ändern“ lässt sich dieses Framework wie folgt formulieren:

  1. Analysiere dein jetziges Mindset
  2. Entwickle und definiere mögliche Handlungsfelder
  3. Arbeite fokussiert daran und begleite diese Transformation dauerhaft über einen längeren Zeitraum (gerne auch mit Hilfe eines guten Coaches, mein eigenes Angebot findest Du hier)

Wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest, verweise ich an dieser Stelle auch auf mein Buch „The Change Maker Mindset: How Innovation and Change Start with Inner Transformation“.

Als Persönlichkeit wachsen – Die beste Methode, um die innere Haltung zu verändern

Ich hoffe sehr, dass es mir mit diesem Artikel gelungen ist, etwas Licht ins Thema Mindset ändern zu bringen. Noch mehr hoffe ich, dass klar geworden ist, dass das eigene Mindset nicht einfach mal so von jetzt auf gleich verändern kann (und das von anderen Menschen überhaupt nicht). Am Ende des Tages ist die Lösung wie so häufig sehr einfach, aber leider überhaupt nicht leicht. Es geht darum, als Persönlichkeit zu wachsen. Und je mehr man wächst, desto mehr entwickelt sich auch das eigene Mindset. Begibt man sich also auf den Weg des Changemakers, dann kommt es im Laufe des Prozesses von ganz alleine zum so häufig zitierten und erhofften Mindset Shift.

Abschließend aber noch ein Wort der Warnung. Diese Kausalität gilt natürlich auch für die umgekehrte Richtung. Denn wenn man sich nicht mehr weiterentwickelt, nur noch den Status Quo verwaltet und sich an der guten, alten Zeit festklammert, dann verändert sich auch in diesem Fall das Mindset mit. Allerdings in eine negative Richtung, die in Frustration, Zynismus und Veränderungsresistenz mündet.

Die gute Nachricht daher ganz zum Schluss: Es ist definitiv möglich, das eigene Mindset zu ändern. Wenn man bereit ist, einen Marathon zu laufen, und nicht auf einen Sprint hofft. Und wie es schlussendlich aussieht ist definitiv keine Laune des Schicksals, sondern eine ganz bewusste Entscheidung, die jeder und jede von uns ganz für sich treffen muss.

Ich habe meine Wahl schon vor langer Zeit getroffen. Wie lautet Deine?

Herzlichst, Dein

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Ilja Grzeskowitz Buch "Mach es einfach" vor weißer Wand.